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Autor Thema: "Deutsche-Diesel-Yamato"  (Gelesen 7036 mal)
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Bootsmann
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« am: 24 Juli 2009, 13:58:57 »

Im Panzerschiff-X-Thread wurde nun schon verschiedentlich besagte "Deutsche-Diesel-Yamato" erwähnt, die Frage ist nun wie soll die Aussehen? Ich vermute mal ihr meint nicht das Schlachtschiff-X.
Bevor ich meine Meinung dazu abgebe möchte ich mal ein paar Fragen in die Runde werfen die dazu vorab geklärt werden sollten.

Das große Dock, das in Hamburg für die H gebaut wurde, gab es noch nicht (oder doch?), wie groß kann und darf die Diesel-Yamato dann überhaupt werden? Welche Werft, Schleuse, Kanal, Bucht, Hafen oder Meerenge hatte welche Begrenzungen in Bezug auf Länge, Breite und Tiefgang? Wie stark wird die Bewegungsfreiheit des Schiffen in Nord- und Ostsee eingeschränkt, wenn der Maximaltiefgang nicht bei 10, sondern 11 oder gar 12 Metern liegt? (eine Karte wäre schön, aber Wunschdenken)

Wie soll das Schiff angetrieben werden? Durch Panzerschiffmotoren oder soll einer neuer Dieselmotor entworfen werden? (also vorziehen der Entwicklung der Motoren für die H-Klasse)

Und schließlich, wann soll dieses Schiff auf Kiel gelegt werden? 1935? Wann müsste man mit den Planungen begonnen haben, und wie lange würde es dauern einen evtl. benötigten größeren Helgen oder Dock zu bauen?
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Huszar
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« Antwort #1 am: 24 Juli 2009, 14:18:15 »

Hallo,

Soweit ich Q verstanden haben, will er das Schiff im Frühjahr 1940 einsatzbereit - oder zumindest in dienst gestellt - haben.
Dies würde einen Baubeginn spätestens im Sommer 1935 voraussetzen, also praktisch direkt nach dem Flottenabkommen.
Das Dock in Hamburg wurde extra für die H gebaut, solte zu diesem Zeitpunkt also nicht vorhanden sein. Die Helgen dort sollten eindeutig zu klein für eine "Yamato" sein. Wie es bei der Deschimag ausgeschaut hat, vermag ich nicht zu sagen.

Abmessungen:
Tiefgang muss auf ca. 11m begrenzt sein, sonst kann man die dt. Häfen nicht mehr anlaufen. Soweit ich mich erinnern kann, passten BM/TP gerado noch in den KW-Kanal, bei der H-Klasse war es ausgeschlossen. Auch die Schleusen in WH konnten nicht benutzt werden. Bis auf den Tiefgang gibts also keine Beschrankungen für die Grösse, die auch in der REalität (4 Jahre und 4 Schlachtschiffe später  wink) eine Beachtung erhielten.

Neue Dieselmotoren halte ich für das Teil ausgeschlossen, bestanfalls die auf 12zly verlangerten PzSchiff-Motoren.

Wann die Planung für das Schiff beginnen soll? Mindestens ein Jahr sollte dafür aufgewendet werden, eher 1,5. Würde bedeuten, Planungsbeginn spätestens im Jänner 1934, vielleicht sogar schon 1933. (zu einem Zeitpunkt, wo man nur 10k Schiffe mit 28cm bauen darf)

Lustig ist, wie das Teil getarnt werden soll - BBs gehen bis 35k, CVs bis 27k - das Schiffchen soll aber 56-60k (mindestens) haben!

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Q
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« Antwort #2 am: 24 Juli 2009, 14:33:08 »

Schon wieder vorgegriffen God damnit kann man nichtmal fertigplanen. Matrose sauer

So die Bauwerft, soll Blom & Voss Hamburg sein, auf der 1927 das Passagierschiff Europa gebaut wurde. Der Tiefgang wird an die Tirpitz angepasst.

Aber eingentlich ist das vorlaeufig, da ich mich ueber besagte Werft erstmal genau erkundigen wollte.

Geduld ist eine Tugend Ihr untugendhaften Matrose verlegen

...
Lustig ist, wie das Teil getarnt werden soll - BBs gehen bis 35k, CVs bis 27k - das Schiffchen soll aber 56-60k (mindestens) haben!
...
Ueber die tonnage habe ich bisher kein Wort verloren also sei so gut setzt hier nicht Geruechte in die Welt. Danke

Don´t Panic
« Letzte Änderung: 24 Juli 2009, 15:05:40 von Q » Gespeichert

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« Antwort #3 am: 24 Juli 2009, 17:22:33 »

Schon wieder vorgegriffen God damnit kann man nichtmal fertigplanen. Matrose sauer
Ich nehme an du meinst mich? Sorry aber das Thema stand ja nun schon seit mehreren Tagen im Raum, und ich wollte das einfach loswerden.

Zitat
Zitat
Lustig ist, wie das Teil getarnt werden soll - BBs gehen bis 35k, CVs bis 27k - das Schiffchen soll aber 56-60k (mindestens) haben!
Über die Tonnage habe ich bisher kein Wort verloren also sei so gut setzt hier nicht Gerüchte in die Welt.
Na du wirst aber zugeben müssen, dass der gewählte Name zu der Annahme führt, das wir über ein Schiff der >>50000ts-Klasse reden, oder willst du ein 35k-Schiff bauen?
Wie wäre es mit einer Tarnung als Zivilschiff?
Es wird häufig darauf hingewiesen, dass die deutschen damals mit den Hipper-Klasse durchgekommen sind die fast 45% zu groß waren, wenden wir diese "Regel" auf Schlachtschiffe wären wir bei 50750 ts (Standard).

Neue Dieselmotoren halte ich für das Teil ausgeschlossen, bestenfalls die auf 12zly verlängerten PzSchiff-Motoren.
Dann haben wir aber zwei große Probleme. Zum einen, das sie mit unter 800 PS pro Zylinder einfach zu schwach sind, was extrem viele Zylinder & Motoren erforderlich macht und den LI nicht sehr erfreuen wird. Andererseits die Notwendigkeit der Hilfsmotoren, wodurch die Aufstellung sehr kompliziert wird und die Anlage insgesamt anfällig macht (ein Schaden an einem Hilfsmotor führt zum Ausfall zweier Hauptmaschinen).

Was den Kaiser-Wilhelm- bzw Nord-Ostsee-Kanal angeht hast du wohl recht, bei einer Wassertiefe von 11 m liegt der erlaubte Tiefgang bei unter 10 m, auch wenn die Schleusen groß genug zu sein scheinen.

Es gab damals wohl mindestens vier Werften die große Schiffe bauen konnten:
  • Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven
  • Deutsche Werke Kiel
  • Blohm & Voß, Hamburg
  • A.G. "Weser", Bremen
Unter der Annahme, dass die Werften verfügbar wären - welche Schiffsgröße erlauben die jeweiligen Werften?
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Matrose71
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« Antwort #4 am: 24 Juli 2009, 17:33:12 »

Für mich ist eine "Diesel Yamato" zu diesem Zeitpunkt ein absoluter nonsens.

Um über ein solches Schiff nachzudenken auch unter völliger "nichtberücksichtigung" des K-Amtes sollte man sich ersteinmal über eine vernünftige SH-Klasse und BS-Klasse Gedanken machen oder eine vernünftige Mischung aus beidem aber nicht über eine "Yamato" nachdenken.

Die Yamato hatte viel zu große Kanonen und war m.E. nach zu gut gepanzert für ein klassisches SA Gefecht! Kein Schiff brauchte damals für ein SA Gefecht 200mm Horizontalpanzerung und 400mm geneigten Gürtel. Das ist ineffizient und eine Verschwendung von Materialien, damit kann man besseres (mehr und effizienter) bauen. Ganz abgesehen davon das die stärste Dieselanlage (12 Zylinder Panzerschiff) zu dieser Zeit maximal 140000 WPS leisten kann.

Zitat
Ueber die tonnage habe ich bisher kein Wort verloren also sei so gut setzt hier nicht Geruechte in die Welt. Danke

Du hast doch eine "Diesel Yamato" ins Spiel gebracht. Völlig zurecht werden dann Spezifikationen dieses Schiffes herangezogen!
Diesel Richellieu, Diesel VV oder Diesel Bismarck klingen halt anders. Man muss sich dann schon an Aussagen messen lassen, wenn man einen solchen Namensvergleich ins Spiel bringt.

Meiner Meinung nach komplett nicht machbar um diese Zeit und später wäre das Schlachtschiff X wesentlich billiger und effizienter. Alleine die Entwicklung einer 46cm SA würde die gesamte Entwicklung von normalen Geschützen 38,1cm und 40,6cm völlig ausbremsen, da man zu dieser Zeit überhaupt keine Erfahrungswerte mit solch einem Geschütz hatte.
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Viele Grüße

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« Antwort #5 am: 24 Juli 2009, 18:33:06 »

Hallo

Wir waren ja letzten November ja bei B&V, das Dock wurde extra für die H gebaut. Demnach sollte die Helge, wo BM gebaut worden ist, selbst für dieses Schiff zu klein gewesen sein.

Europa (B&V) und Bremen (Deschimag) waren gerundet 283*31 Meter, BM 251*36, die H-Klasse 278*37 bzw 41. Ob die vier angegebenen Werften ohne grosse Investitionen Schiffe dieser Grösse wirklich bauen konnten - und das schon 1935! - lasse ich mal dahingestellt. B&V scheinen dazu nicht in der Lage gewesen sein.
(mir ist erinnerlich, dass in WH zu Adolfs Zeiten auch recht viel neu gebaut wurde, darunter neue Hafenbecken und Werftanlagen)

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« Antwort #6 am: 24 Juli 2009, 18:41:43 »

Sollte die H-Klasse überhaupt auf einem Helgen zum Leben erweckt werden oder gleich komplett im Dock gebaut werden?

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Schöne Grüße
Thorsten
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« Antwort #7 am: 24 Juli 2009, 19:11:01 »

Hallo Leute,

die H-Klasse sollte folgendermaßen auf die Werften aufgeteilt werden:

H - Blohm & Voss (Helling 9)
J - Deschimag (Helling 5)
K - Deutsche Werke (Helling 3)
L - Kriegsmarinewerft W´haven (Helling 2) 
M - Blohm & Voss (Dock Elbe 17)
N - Deschimag (Neues Baudock)

Zitat
Wir waren ja letzten November ja bei B&V, das Dock wurde extra für die H gebaut. Demnach sollte die Helge, wo BM gebaut worden ist, selbst für dieses Schiff zu klein gewesen sein.
Die H wurde aber (Sommer 1939) auf Helling 9 auf Kiel gelegt ("Fotobeweis" zB in "Von der Emden zur Tirpitz", Seite 122).

Gruß
David
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« Antwort #8 am: 24 Juli 2009, 22:40:00 »

Für mich ist eine "Diesel Yamato" zu diesem Zeitpunkt ein absoluter nonsens.

Um über ein solches Schiff nachzudenken auch unter völliger "nichtberücksichtigung" des K-Amtes sollte man sich ersteinmal über eine vernünftige SH-Klasse und BS-Klasse Gedanken machen oder eine vernünftige Mischung aus beidem aber nicht über eine "Yamato" nachdenken.

Die Yamato hatte viel zu große Kanonen und war m.E. nach zu gut gepanzert für ein klassisches SA Gefecht! Kein Schiff brauchte damals für ein SA Gefecht 200mm Horizontalpanzerung und 400mm geneigten Gürtel. Das ist ineffizient und eine Verschwendung von Materialien, damit kann man besseres (mehr und effizienter) bauen. Ganz abgesehen davon das die stärste Dieselanlage (12 Zylinder Panzerschiff) zu dieser Zeit maximal 140000 WPS leisten kann.

Zitat
Ueber die tonnage habe ich bisher kein Wort verloren also sei so gut setzt hier nicht Geruechte in die Welt. Danke

Du hast doch eine "Diesel Yamato" ins Spiel gebracht. Völlig zurecht werden dann Spezifikationen dieses Schiffes herangezogen!
Diesel Richellieu, Diesel VV oder Diesel Bismarck klingen halt anders. Man muss sich dann schon an Aussagen messen lassen, wenn man einen solchen Namensvergleich ins Spiel bringt.

Meiner Meinung nach komplett nicht machbar um diese Zeit und später wäre das Schlachtschiff X wesentlich billiger und effizienter. Alleine die Entwicklung einer 46cm SA würde die gesamte Entwicklung von normalen Geschützen 38,1cm und 40,6cm völlig ausbremsen, da man zu dieser Zeit überhaupt keine Erfahrungswerte mit solch einem Geschütz hatte.
Ich glaube nicht, dass wir wirklich über den (nicht) Sinn eines gigantischen Schlachtschiffs diskutieren müssen - wir alle wissen, dass die Zeit der Schlachtschiffe eigentlich abgelaufen war.
Trotz des provokativen Namens sollten wir es einfach nur als "verbessertes Schlachtschiffs mit Dieselantrieb" betrachten, sei es nun eine modifizierte SH- oder BS-Klasse.
Ich glaube nicht, dass es in einem SA-Gefecht soetwas wie eine "zu gute Panzerung" geben kann, plädiere aber für einen "typisch deutschen" Entwurf mit ausgedehnten Panzerflächen und relativ schwacher Bewaffnung (die auf 42 cm aufgebohrten 40,6 cm C/34 sollten reichen).

Das der begrenzten Antriebsleistung allerdings, mehr als 145600 WPS sind bei Verwendung der bekannten MZ 42/58 Baureihe auf 4 Wellen nicht drin. Ich könnte mir allerdings einen 5-Wellen-Antrieb (182000 WPS) vorstellen. Zu diskutieren wäre evtl. auch eine Anhebung des Ladedrucks (durch größere Spülluftgebläse und stärkere Hilfsmotoren (z.B. +1 Zylinder)) um die Zylinderleistung zu erhöhen (vielleicht 10-15% mehr?). Ansonsten gäbe es vielleicht noch die Möglichkeit mit neuen Getrieben (ähnlich denen die später auf der H-Klasse verwendet werden sollten) mehr Motore (z.B. 6) auf eine Welle arbeiten zu lassen.
Weiss jemand welche Motoren für die D34 bzw SH in betracht gezogen wurden? Mit 12000 PS (?) pro Motor könnte man ja schon ehr was anfangen.
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Kosmos
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« Antwort #9 am: 24 Juli 2009, 23:10:34 »

braucht es eigentlich Dieselmotor-> hohe Reichweite und hohe Geschwindigkeiten für Provakation und imposante Gegenentwürfe?
IMHO Luxus, überdimensionierte Kanonen und Panzerung tun es auch.
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Kosmos
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« Antwort #10 am: 25 Juli 2009, 10:07:22 »

bzw. könnten die Entwickler 1935 bei Zeitmangel so etwas abstauben:
http://en.wikipedia.org/w...0_%CE%B1_class_battleship
natürlich mit moderner Technik und angepasst an Erfordernisse bei MA, Flak und Panzerdeck.

Geschwindigkeit um 26 kn würde sehr viel Gewicht sparen, threoretisch 108000 Dieselmotoranlage mit 3 Wellen ausreichend, bei der Schiffsbreite extrem kompakte Bauweise möglich, mir gefällt auch niedrige Bauhöhe der Motoren was eigentlich deutschen Panzerungskonzept dienlich wäre, Bewaffnung maximal 42 cm dabei muss es kein hochgezüchteter L50 Geschütz sein (zum Zwecke der Provakation kann man alles mögliche durchsickern lassen), L45 vollkommen ausreichend. Bei der Panzerung wäre die Forderung nach Immunität vor 16" Geschützen zwischen 10-30km?

Die Größe und Kosten eines solchen Schiffes wären etwas überschaubar, soweit das bei solchen Schiffen überhaupt relevant ist.  rolleyes
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« Antwort #11 am: 25 Juli 2009, 14:48:18 »

Für mich ist eine "Diesel Yamato" zu diesem Zeitpunkt ein absoluter nonsens.

Deine Meinung. cheesy

Um über ein solches Schiff nachzudenken auch unter völliger "nichtberücksichtigung" des K-Amtes ....
In dem Fall bin ich das K-Amt bzw wer mit konstruieren will WIR. Kaptn lach
sollte man sich ersteinmal über eine vernünftige SH-Klasse und BS-Klasse Gedanken machen oder eine vernünftige Mischung aus beidem aber nicht über eine "Yamato" nachdenken.
Welche strategische ausrichtung hat diese Flotte ueberhaupt? Frankreich als Gegner bloedsinn England + Frankreich ebenfalls, Russland ist viel einfacher zu blockieren, Polen ist ein Witz.
Die Yamato hatte viel zu große Kanonen und war m.E. nach zu gut gepanzert für ein klassisches SA Gefecht! Kein Schiff brauchte damals für ein SA Gefecht 200mm Horizontalpanzerung und 400mm geneigten Gürtel. Das ist ineffizient und eine Verschwendung von Materialien, damit kann man besseres (mehr und effizienter) bauen.
Nun les dir mal durch was die Japaner mit der Yamato bezweckten??? HIER Wie lange werden wohl Antwortbauten Brauchen, wie Lange Antwort Geschuetze? Wieviel werden die Antwortbauten/Geschuetze dem Gegner kosten? Wo werden diese Geldmittel fehlen?HIER
Ganz abgesehen davon das die stärste Dieselanlage (12 Zylinder Panzerschiff) zu dieser Zeit maximal 140000 WPS leisten kann.
Nun die Yamato hatte 150.000 PS also wo ist da das Problem.
Zitat
Ueber die tonnage habe ich bisher kein Wort verloren also sei so gut setzt hier nicht Geruechte in die Welt. Danke

Du hast doch eine "Diesel Yamato" ins Spiel gebracht. Völlig zurecht werden dann Spezifikationen dieses Schiffes herangezogen!
Dann lies dir bitte mal HIER durch was die Yamato bezwecken sollte!!!
HIER

Zitat
...Diese Schlachtschiffe sollten so groß sein, dass ebenbürtige Schlachtschiffbauten aus den wirtschaftlich und industriell überlegen USA so groß bemessen werden mussten, dass sie nicht mehr durch den Panamakanal passen würden. In Japan ging man davon aus, dass Schiffe mit mehr als 63.000 ts Verdrängung ihn nicht mehr hätten passieren können, und alle US-Werften die ausreichend große Schiffe bauen konnten, befanden sich zu dieser Zeit an der Ostküste der USA. Die Schiffe hätten folglich um Kap Horn fahren müssen um in den Pazifik zu gelangen, was einen erheblich logistischen Aufwand erfordert hätte.....
Diese Idee kann im Falle Deutschland ja nicht 1 zu 1 umgesetzt werden. Aber!!! selbst Japan´s Strategen entwickelten Schiffe um Reaktionsbauten zu provozieren. Soweit ist meine da nicht hinterher. Antwortbauten von Frankreich und England kosten definiv mehr als die Diesel Yamato Deutschland allein. Wobei ich davon ausgehe, das es nicht bei einem Schiff bleiben wuerde. Siehe Offensivvorteil des Angreifers im Handelskrieg. Von der zeitlichen Problematik die solche Antwortbauten/ Geschuetze haben schon garnicht zu Reden.

Diesel Richellieu, Diesel VV oder Diesel Bismarck klingen halt anders. Man muss sich dann schon an Aussagen messen lassen, wenn man einen solchen Namensvergleich ins Spiel bringt.
Klingen zu Recht anders, da sie sich vor Plaetteisen zurueckziehen muessen. Also strategisch keine Geleite angreifen koennen und auch zu keinen ueberdimensionierten Antworten porvozieren.
Meiner Meinung nach komplett nicht machbar um diese Zeit und später wäre das Schlachtschiff X wesentlich billiger und effizienter. Alleine die Entwicklung einer 46cm SA würde die gesamte Entwicklung von normalen Geschützen 38,1cm und 40,6cm völlig ausbremsen, da man zu dieser Zeit überhaupt keine Erfahrungswerte mit solch einem Geschütz hatte.
Japan ist fuer mich persoehnlich wirtschaftlich nicht staerker als Deutschland. Japan hat 2 Jahre spaeter als mein Plan vorsieht dieses Schiff und die Waffen dazu gebaut. Jetzt kann sich gestritten werden ob deutsche Ingenieurskunst diese 2 Jahre aufholen kann oder nicht.

Normal ist 38 cm und 40,6 cm fuer D bis Kiellegung 35 nicht da bis dahin nur 28 cm gebaut werden durften.
Also ist 46 cm genauso UNNORMAL fuer Deutschland wie 38 cm und  40,6 cm die auf 42 cm aufgebohrt werden koennten.

Ich glaube nicht, dass wir wirklich über den (nicht) Sinn eines gigantischen Schlachtschiffs diskutieren müssen - wir alle wissen, dass die Zeit der Schlachtschiffe eigentlich abgelaufen war.
Trotz des provokativen Namens sollten wir es einfach nur als "verbessertes Schlachtschiffs mit Dieselantrieb" betrachten, sei es nun eine modifizierte SH- oder BS-Klasse.
Wir muessen das nicht! Da wir von 2009 aus sehen koennen! Keine Geldmittel dafuer bekommen! Zum Glueck auch nicht mehr in einer solche Welt Leben die symetrische Kriege ermoeglichen. Dann sollten wir in diesem Forum aber garkeine Theoretischen Planungen mehr machen!!!  Moechte allerdings an T-G errinern:
Dann sortiert es doch ein wenig.
Zur Not nochmal von vorne anfangen, Ideen von hier, die gut sind, übernehmen.


  • a) Wann soll das Schiff gebaut werden?
    Wie war da die vertragliche Lage was hatte man schon, wieviel vertragliche Reserve hatte man noch?

Wen ihr Euch in dem Punkt alle einig seid, erst dann gehts weiter mit:

  • b) Was soll das Schiff können, d.h. für welchen Zweck wird es gebaut?
    Und diesen Punkt wirklich erst ausdiskutieren, bis ihr alle einig seid, denn es wird nie die eierlegende Wollmilchsau werden.

Erst dann, und wirklich nicht eher, gehts weiter zum nächsten Punkt:

  • c) Was braucht das Schiff dafür?
    Und vielleicht noch wichtiger: Wo geht man Kompromisse ein? Was braucht das Schiff nicht? Denn alles unter 50.000 t muß nun mal Kompromisse eingehen...

    Dabei beachten, was historisch möglich war, wo vielleicht noch Entwicklungsspielraum zur Historie war und was eher im Bereich Science Fiction angesiedelt ist.
    Und zwar nacheinander für die Bereiche Waffen, Antrieb usw.

    Sozusagen für jeden Bereich eine riesige gedankliche Lagerhalle anlegen, diese mit Material füllen und daraus dürfen sich die Kontrukteure dann was nehmen, wenn sie es verwenden mögen.

Erst wenn ihr Euch nacheinander auf all diese Rahmenbedingungen geeinigt habt, erst wenn ihr da einstimmigen Konsens erzielt habt - erst dann würde ich anfangen

  • mal den ersten Rumpf zu entwerfen, Teile aus den hypothetischen Lagerhallen zu holen und mal zu schauen, was so passen könnte.


Natürlich ist das ganze auch wieder dynamisch, auch bei dieser Methode gibt es Anpassungen usw.

Aber vielleicht ist es eine Möglichkeit, doch mal den Kreis aufzubrechen und am Ende einen Prototypen im Hafenbecken schwimmen zu haben.
Und nicht wie schon so einige hypothetische Projekte hier irgendwann das Hafenbecken versanden zu lassen.

Aber das verlangt die Disziplin, sich wirklich an die Punkte zu halten und sie nacheinander abzuhandeln.
Nicht anders werden doch echte Schiffe auch gebaut.


Aber wie gesagt, nur als Vorschlag.

Das koennte vom vorteil sein bevor man wild drauf los plannt. Meine Gruende und Strategie habe ich ja schon beschrieben.
Aber wenn wir versuchen uns in die Zeit zurueckversetzen wollen (1935!), ist ein CV noch lange nicht vom Wert her erkannt worden. Selbst fuer Nationen die schon 25 Jahre Erfahrung damit haben (Japan, UK, USA). Fuer Deutschland selbst mit dem Wissen von heute halte ich CV´s fuer uninteressant. 

Maximal sowas:


Als Aufklaerer fuer die zu meinem Q-Plan gehoerenden Panzerschiffe siehe HIER
Ich glaube nicht, dass es in einem SA-Gefecht soetwas wie eine "zu gute Panzerung" geben kann, plädiere aber für einen "typisch deutschen" Entwurf mit ausgedehnten Panzerflächen und relativ schwacher Bewaffnung (die auf 42 cm aufgebohrten 40,6 cm C/34 sollten reichen).

Schoen! Konkurrenz belebt das Geschaeft.

Das der begrenzten Antriebsleistung allerdings, mehr als 145600 WPS sind bei Verwendung der bekannten MZ 42/58 Baureihe auf 4 Wellen nicht drin. Ich könnte mir allerdings einen 5-Wellen-Antrieb (182000 WPS) vorstellen. Zu diskutieren wäre evtl. auch eine Anhebung des Ladedrucks (durch größere Spülluftgebläse und stärkere Hilfsmotoren (z.B. +1 Zylinder)) um die Zylinderleistung zu erhöhen (vielleicht 10-15% mehr?). Ansonsten gäbe es vielleicht noch die Möglichkeit mit neuen Getrieben (ähnlich denen die später auf der H-Klasse verwendet werden sollten) mehr Motore (z.B. 6) auf eine Welle arbeiten zu lassen.
Weiss jemand welche Motoren für die D34 bzw SH in betracht gezogen wurden? Mit 12000 PS (?) pro Motor könnte man ja schon ehr was anfangen.
Moechte von allem neuen Entwicklungen stark Abstand nehmen da 1935 auf Kiel gelegt werden soll. Ich eine ausgereifte Anlage einbauen moechte. Dir jedoch ist es frei zu planen wie immer du beliebst.


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« Antwort #12 am: 25 Juli 2009, 17:26:56 »


Diese Idee kann im Falle Deutschland ja nicht 1 zu 1 umgesetzt werden. Aber!!! selbst Japan´s Strategen entwickelten Schiffe um Reaktionsbauten zu provozieren. Soweit ist meine da nicht hinterher. Antwortbauten von Frankreich und England kosten definiv mehr als die Diesel Yamato Deutschland allein. Wobei ich davon ausgehe, das es nicht bei einem Schiff bleiben wuerde. Siehe Offensivvorteil des Angreifers im Handelskrieg. Von der zeitlichen Problematik die solche Antwortbauten/ Geschuetze haben schon garnicht zu Reden.


a) england hat keinen panamakanal und dem entsprechend keine probleme größere schiffe einzusetzen.
b) ist in deinem fall england in der position von japan.
    den du hast ja die dumme idee als reaktion auf ein paar alte ww1 plätteisen ein schiff zu bauen welches , wenn es denn
    mal in die ostsee soll, leider nicht durch den nord-ostsee kanal paßt.

so gesehen hätte  england alles richtig gemacht und dich ( bzw deutschland ) zu bauten veranlaßt deren nutzen bzw einsatz möglichkeiten gegen null gehen.
ein schiff von dieser größe kann sich nirgens verstecken und ist ein einfaches ziel für flugzeuge.
und ich möchte mal sehen wie du damit in den atlantik kommen willst.
ich sage nur landgestütze bomber .
dein riesenschiff sieht man kilometerweit.

ach ja
japan hat die werften , auf denen die yamato und die schwesterschiffe gebaut wurden , zum teil komplett abgedeckt.
eine werft unter einem tarnnetz irgenntwo in japan fällt wahrscheinlich keine mmenschen wirklich auf.
aber wenn du plötzlich bloom& voss unter ein paar tarnnetzen verstecken willst dürfte das ziemliches aufsehen erregen.
vor allendingen in einem land in dem es noch ein paar beschränkungen gibt , was die millitärrüstung betrifft.


ps:
wie wäre es wir bauen gleich so 2000 typ XXI uboote ? entwicklung brauchen wir ja nicht haben wir durch deine
diesel yamato festgestellt.


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« Antwort #13 am: 25 Juli 2009, 17:42:48 »


Diese Idee kann im Falle Deutschland ja nicht 1 zu 1 umgesetzt werden. Aber!!! selbst Japan´s Strategen entwickelten Schiffe um Reaktionsbauten zu provozieren. Soweit ist meine da nicht hinterher. Antwortbauten von Frankreich und England kosten definiv mehr als die Diesel Yamato Deutschland allein. Wobei ich davon ausgehe, das es nicht bei einem Schiff bleiben wuerde. Siehe Offensivvorteil des Angreifers im Handelskrieg. Von der zeitlichen Problematik die solche Antwortbauten/ Geschuetze haben schon garnicht zu Reden.


a) england hat keinen panamakanal und dem entsprechend keine probleme größere schiffe einzusetzen.
b) ist in deinem fall england in der position von japan.
    den du hast ja die dumme idee als reaktion auf ein paar alte ww1 plätteisen ein schiff zu bauen welches , wenn es denn
    mal in die ostsee soll, leider nicht durch den nord-ostsee kanal paßt.

so gesehen hätte  england alles richtig gemacht und dich ( bzw deutschland ) zu bauten veranlaßt deren nutzen bzw einsatz möglichkeiten gegen null gehen.
ein schiff von dieser größe kann sich nirgens verstecken und ist ein einfaches ziel für flugzeuge.
und ich möchte mal sehen wie du damit in den atlantik kommen willst.
ich sage nur landgestütze bomber .
dein riesenschiff sieht man kilometerweit.

ach ja
japan hat die werften , auf denen die yamato und die schwesterschiffe gebaut wurden , zum teil komplett abgedeckt.
eine werft unter einem tarnnetz irgenntwo in japan fällt wahrscheinlich keine mmenschen wirklich auf.
aber wenn du plötzlich bloom& voss unter ein paar tarnnetzen verstecken willst dürfte das ziemliches aufsehen erregen.
vor allendingen in einem land in dem es noch ein paar beschränkungen gibt , was die millitärrüstung betrifft.



ps:
wie wäre es wir bauen gleich so 2000 typ XXI uboote ? entwicklung brauchen wir ja nicht haben wir durch deine
diesel yamato festgestellt.


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Welches Pferd reitet dich denn grade. Komentar: Lesen, durch denken dann erst Antworten. Versuchs mal in dieser Reihenfolge.

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« Antwort #14 am: 25 Juli 2009, 18:16:10 »

Zitat
Welche strategische ausrichtung hat diese Flotte ueberhaupt? Frankreich als Gegner bloedsinn England + Frankreich ebenfalls, Russland ist viel einfacher zu blockieren, Polen ist ein Witz.

Könntest du das bitte mal erklären, für mich ergibt dieser Satz keinen Sinn. Ist die russische Flotte nun der Gegner?

Zitat
Nun les dir mal durch was die Japaner mit der Yamato bezweckten??? HIER Wie lange werden wohl Antwortbauten Brauchen, wie Lange Antwort Geschuetze? Wieviel werden die Antwortbauten/Geschuetze dem Gegner kosten? Wo werden diese Geldmittel fehlen?

Hat es je eine "Antwort" gegeben?
Die Iowas waren auf Geschwindigkeit getrimmt, deshalb ihre Verdrängung! Von den Kanonen und der Panzerung waren diese Schiffe nicht mit der Yamato zu vergleichen. Die USA sind den sehr pfiffigen Weg gegangen ihre Granaten schwerer zu machen ohne die Vorteile einer "kleineren" Kanone zu verlieren. Höhere Schussfrequenz und vorallendingen der Schutz der eigenen Aufbauten.
Dementsprechend hat die Yamato-Klasse ihren Zweck nicht erfüllt!

Zitat
Diesel Richellieu, Diesel VV oder Diesel Bismarck klingen halt anders. Man muss sich dann schon an Aussagen messen lassen, wenn man einen solchen Namensvergleich ins Spiel bringt.

Klingen zu Recht anders, da sie sich vor Plaetteisen zurueckziehen muessen. Also strategisch keine Geleite angreifen koennen und auch zu keinen ueberdimensionierten Antworten porvozieren.

Diese Aussage meinst du Ernst?
Ein WWI Schlachtschiff der Engländer hält gegen die oben genannten 3 Schiffe im Ernstfall vielleicht 10min durch! Meine Meinung.

Diese Schiffe konnten teilweise nicht weiter als 20km schießen und liefen maximal 23-24kn.Und du behauptest die modernsten europäischen Schlachtschiffe müsten sich zurückziehen!
Sorry Q aber auf die ausführliche Erklärung bin ich gespannt!
Falls du Rodney und Nelson gemeint hast, auch diese Schiffe hatten den erheblichen Nachteil einer sehr geringen Geschwindigkeit und eines sehr kurzen schrägen Gürtelpanzers, der sehr leicht unterschossen werden kann.
Für mich ist deine oben gemachte Aussage nahe an einem Witz. 

Zitat
Japan ist fuer mich persoehnlich wirtschaftlich nicht staerker als Deutschland. Japan hat 2 Jahre spaeter als mein Plan vorsieht dieses Schiff und die Waffen dazu gebaut. Jetzt kann sich gestritten werden ob deutsche Ingenieurskunst diese 2 Jahre aufholen kann oder nicht. .

Du vergisst anscheinend vollständig, dass Japan keinen Versailler Vertrag unterschreiben musste und die ganzen 20er und 30er Jahre Schiffe bauen und entwickeln konnte! Die Japaner waren 1936 im Marineschiffsbau was Grosskampfschiffe angeht, dem deutschen K-Amt sehr sehr weit voraus!

Zitat
Normal ist 38 cm und 40,6 cm fuer D bis Kiellegung 35 nicht da bis dahin nur 28 cm gebaut werden durften.
Also ist 46 cm genauso UNNORMAL fuer Deutschland wie 38 cm und  40,6 cm die auf 42 cm aufgebohrt werden koennten

Sehr interessante Aussage!
Was haben die Bayern und die Baden 1916 für eine SA getragen?
Wie groß ist proportional der Unterschied zwischen einem 38,1 cm Geschütz mit dem Erfahrungswerte hat und 40,6cm bzw. 46cm?
Hast du dich jemals mit Kanonen dieser Größe befasst?
An deiner Stelle würde ich mir Navyweaps mal anschauen.






« Letzte Änderung: 25 Juli 2009, 18:27:10 von Matrose71 » Gespeichert

Viele Grüße

Carsten
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