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Autor Thema: "Deutsche-Diesel-Yamato"  (Gelesen 7036 mal)
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Matrose71
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« Antwort #210 am: 07 August 2009, 14:49:33 »

Das ist schon klar, ich wollte damit auch nicht mehr durch den Atlantik oder einen Nordmeer Orkan. wink
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Carsten
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« Antwort #211 am: 07 August 2009, 15:52:20 »

@T-G,

"Their arrangement of compartments involved a somewhat complicated system of flooding. They had a very well-organized method of supervision, under a special officer, whose sole duty it was to look after the trim and safety of the ship; and I think there is no doubt this resulted, at the Battle of Jutland, in the saving of some of their very heavily damaged ships which would otherwise not have reached port."

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Die Entfernung war natürlich entscheidend.
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« Antwort #212 am: 07 August 2009, 16:01:52 »

Übrigens meinte ich auch gar nicht so sehr die Stabilität an sich als vielmehr die Tatsache, das man mit vollgelaufenem Schiff zwar noch fahren konnte, aber niemals an den Briten vorbeigekommen wäre wenn diese zwischen den deutschen Schiffen und ihren Häfen gestanden hätten.

Und eine Diesel-Yamato soll ja atlantisch operieren. Aber nach Hause kommen mit x-tsd. t Wasser im Schiff würde sie wohl nie, so toll sie damit auch noch schwimmen mag.
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Huszar
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« Antwort #213 am: 07 August 2009, 16:38:55 »

Fragt sich, wie die x tsd Tonnen Wasser in Relation zu der Verdrängug und Grösse des SChiffes verhalten  grin

Musashi  und Yamato sind in diesem Sinne mit exzessiv viel Wasser im Schiff rumgefahren - allerdings war das Schiff auch von der Verdrangung her 25-33% grösser, als das Schiff, was hier diskutiert wird (so in etwa)

Sprich: Wenn da Beschädigungen irgendwo ausserhalb der Dänemarkstrasse auftreten, kann man soweiso gleich die Bodenventile öffnen - diese sollte man also tunlichst vermeiden...

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Thoddy
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« Antwort #214 am: 07 August 2009, 16:43:48 »

Ich wollte mal eine "völlig andere" Panzerungsvariante ins spiel bringen.
Völliger Verzicht auf Vertikalpanzer oberhalb der Wasserlinie bei Maximalverdrängung
statt dessen dieses gesparte Panzergewicht (für Bismarck rund 2500 t) in
Panzerdeck
Barbetten auf 400 mm
und Vertikal unterhalb der Wasserlinie auf 350 und dann ab 70 cm getäpert bis auf 3,2 m oder so runter
Schiffsaußenhülle über Wasser im Normalmaß  vollständig in Wotan

über der Wasserlinie befindet sich nur ein leicht gepanzertes Oberdeck zum Entkappen von APs und Abhalten leichterer Bomben
Die über der Wasserlinie befindlichen Teile müssen dann in möglichst kleine Räume aufgeteilt werden
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Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
Matrose71
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« Antwort #215 am: 07 August 2009, 16:52:23 »

@ Thoddy

könntest du das bitte mal grafisch umsetzen?

Wenn ich dich richtig verstehe willst du nicht nur auf den Zitadellenpanzer verzichten, sondern den richtigen Gürtel auch bis zur Wasserlinie(bei Vollbeladung) kürzen?

Wie stark soll das Panzerdeck sein?

Zitat
und Vertikal unterhalb der Wasserlinie auf 350 und dann ab 70 cm getäpert bis auf 3,2 m oder so runter
Ist es da nicht sinnvoller die Böschungen auf 150mm zu steigern?
Soweit meiner Einschätzung halten weder 320mm oder 350mm gerader Gürtel die Granaten draußen.

Zitat
Schiffsaußenhülle über Wasser im Normalmaß  vollständig in Wotan

Wie dick? Sozusagen der gesamte Rumpf?
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Carsten
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« Antwort #216 am: 07 August 2009, 17:01:45 »

Erinnert mich an ein Schiff aus Italien aus den 1880ern(?). Kein Gürtel, nur ein starkes, gewölbtes PzDeck und ein SChott pro Meter  grin

mfg

alex
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« Antwort #217 am: 07 August 2009, 17:59:54 »

@Huszar,

"Italia" und "Lepanto".
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Thoddy
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« Antwort #218 am: 07 August 2009, 20:13:21 »

@ Thoddy

könntest du das bitte mal grafisch umsetzen?

Wenn ich dich richtig verstehe willst du nicht nur auf den Zitadellenpanzer verzichten, sondern den richtigen Gürtel auch bis zur Wasserlinie(bei Vollbeladung) kürzen?

Wie stark soll das Panzerdeck sein?

Das Panzerdeck sollte um die freiwerdende Panzerung des Vertikalpanzers aufgestockt werden
Ziel war Artillerie Treffer in den gepanzerten Unterwasserteil zu verhindern und das Wasser als zusätzliche Panzerung zu mißbrauchen

klappt nicht, schon vom Ansehen sind potentielle Schwächen da
einfacher Deckel ohne Böschungen kann kurz unterhalb der Wassellinie unterschossen werden
mit Böschung hat als Schwächezone den oberen Teil der Böschung, damit muß der Vertikalpanzer hochgezogen werden, ergo steht dann nicht mehr genügend Material
zur Verstärkung Panzerdeck zur Verfügung
wenn Panzerdeck unterhalb der Wasserlinie kommt haben wir ein uboot mit absauf garantie

hat sich erledigt
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« Antwort #219 am: 07 August 2009, 21:11:37 »

um noch mal auf Geschütze zurückzukehren, es gibt ja diesen tread von delcyros:
http://forum-marinearchiv...dex.php/topic,9398.0.html

Besonders Grafik zur Geschützentwicklung ist interessant, und Schlussfolgerung:
Zitat
Es wird deutlich, dass eine neue Turmkonstruktion auch deutlich schwerer ausfallen wird als die der Mackensens. Um die 800 Tonnen sollten schon einkalkuliert werden pro Zwillingsturm, wober eine Überhöhung 15 bis 20t. extra auf die Wage bringen.
Als Exkurs sei auf die "überschwere" 16"/52 Turmkonstruktion hingewiesen, sie paßt perfekt in die Erwartung für ein 16.5" Geschütz. Wahrscheinlich wurde es bereits mit Blick auf die schwereren Projektile für 420mm durchkonstruiert.
daraus ergeben sich aber auch Konsequenzen, wenn ein leistungsstarkes 42 cm Geschütz gewünscht ist dann nimmt man natürlich diese bekannte Konstruktion.

Jedoch wäre auch eine erheblich leichtere Konstruktion speziel nur für 40,6 Geschütz möglich, 780 etwa mps wären mehr als ausreichend.
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