speedl
Oberleutnant zur See
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« am: 22 Dezember 2005, 23:49:20 » |
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Hallo zusammen, hier eine Frage an die Spezialisten hier  : Ich hab unten ein Bild angehängt wo man den Bug einer H41 sieht. Welche Funktion hatte der komische Absatz unten am Bug? War da irgendwas drin versteckt? Torpedorohr kann nicht sein, die sind seitlich angebracht... Viele Dank und viele Grüße Stefan
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Blane
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« Antwort #1 am: 22 Dezember 2005, 23:57:14 » |
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Anmerkung von mir:
Der Absatz ändert sich ja bis zu H44 ja noch viel extremer, warum???
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Schöne Grüsse Christian  Lance Armstrong-7maliger Sieger der Tour de France
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Spee
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« Antwort #2 am: 22 Dezember 2005, 23:58:32 » |
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@speedl, nach ausführlicher Erläuterung am Modell des sowjetischen Schlachtschiffes "Oktoberrevolution" in der Tamm-Ausstellung durch Herrn Marinebaurat Winkel, sage ich mal, das ist ein weggeschnittenes Totholz. Ähnlich beim Schlachtkreuzer "Derfflinger". Grund ist ein besseres Anströmverhalten. Aber wartet damit auf Harold, der wird's euch schon um die Ohren hauen  .
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harold
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« Antwort #3 am: 23 Dezember 2005, 01:07:54 » |
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...um die Ohren? -nänä, Thomas, um die Bugwelle und n Dock-Kiel. erstens mal: hinter dem Absatz verbirgt sich -meines Erachtens- die Spier fürs Minenräumgeschirr. Der vordere Verlauf müsste -was ich so weiß- gaaanz leicht wulstig, und ein wenig ansteigend sein. Um die Gewichte beim Eindocken gleichmäßig zu verteilen, und um die Anströmung nicht zu verwirbeln, sehe ich in diesem "Absatz" eine Art vorgezogenen Dock-Kiel, der -statische Funktion hat, sobald der Rumpf aufm Trockenen sitzt, -für weitere Installationen (GHG??) genützt werden kann, ohne die Rumpfschale zu durchbrechen. Anbei eine GEGISSTE Skizze  Ciao, Harold
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande." Leonhard Euler
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speedl
Oberleutnant zur See
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« Antwort #4 am: 24 Dezember 2005, 11:22:50 » |
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Hallo,
@harold ich glaube ich weiß wie du das meinst. Ich habe gestern noch eine der ersten Entwurfsskizze einer H39 gefunden. Dort ist zwar kein Absatz dran, aber der Rumpf geht unten schräg nach oben wie Harolds blaue Linie. Ich werd mal versuchen das in meinen Spantenriß zu integrieren, ansonsten bau ich die H-41 ohne diesen Absatz, sieht sowieso besser aus.
Viele Grüße Stefan
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harold
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« Antwort #5 am: 24 Dezember 2005, 12:22:52 » |
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Ja, die 1:500-er-Skizze vom 31. Januar 1939! ...natürlich, die liegt bei mir auch rum - hab ich doch total verdrängt...
Danke für´s Reinstellen! Ciao, Harold
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toppertino
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« Antwort #6 am: 15 Februar 2006, 21:01:38 » |
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Was ich aber bei dem H-Entwurf nicht verstehe sind die Torpedorohre.Warum durchbrechen sie das vordere Panzerquerschott??Ich möchte nur an die Erfahrungen der WK1-Lützow erinnern. Wenn schon Torpedorohre,dann außerhalb der Zitadelle,weiter zum Bug hin (meine Meinung).Dann wäre bei etwaigen Treffern "nur" der Bug hinüber und nicht das ganze Schiff.Oder?
mfg
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tailhook
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« Antwort #7 am: 15 Februar 2006, 21:31:40 » |
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Wie funktionierte eigentlich die ausfahrbare Stenge (Bugschutzgerät) und wurde diese Einrichtung jemals im Einsatz (z.B. Bismarck) benutzt? Welche Einheiten waren damit ausgestattet?
Vielen Dank im voraus
Hans
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schiffbauer
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« Antwort #8 am: 16 Februar 2006, 10:38:28 » |
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@ toppertino
Meines Erachtens durchbrechen diese Torpedorohre nicht das vordere Panzerquerschott (jedenfalls lese ich das aus der obigen Skizze heraus). Das vordere Panzerquerschott befindet sich normalerweise an der Vorderkante der Muniräume des vorderen Turms, also hinter demTorpedorohrraum.
Der Hinweis auf Lützow zieht in diesem Zusammenhang nicht, da Lötzow einen Torpedorohrraum hatte, der über die Ganze Schiffsbreite ging und somit bei Flutung wesentlich gefährlicher für die Schiffsstabilität war. Hier bei H meine ich aus der Zeichnung zu entnehmen, dass die Rohre in (fast) Längsschiffsaufstellung angeordnet waren (die Rohre scheinen in fast Vorrausrichtung zu schießen). Dadurch konnte die Breite dieser Räume stark reduziert werden, sodass es auf jeder Schiffsseite einen (kleineren) Torpedoraum gab, die keine Verbindung querschiffs hatten, somit auch nicht solch ein Risiko darstellten wie bei Lützow.
Gruß Schiffbauer
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109
Oberleutnant zur See
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« Antwort #9 am: 16 Februar 2006, 10:39:08 » |
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Hi,
der letzte Vordersteven erinnert ein wenig an die Meyer-Form ...
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»Als ik kan«
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schiffbauer
Oberfähnrich
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« Antwort #10 am: 16 Februar 2006, 19:23:50 » |
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Aber nur ganz entfernt ! Dieser weggeschnittene untere Vorsteven hatte den Sinn, dass Schiff beim Ruderlegen leichter andrehen zu lassen, d.h. die Manövrierfähigkeit des Schiffes zu verbessern. Gruß Schiffbauer
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109
Oberleutnant zur See
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« Antwort #11 am: 17 Februar 2006, 08:38:38 » |
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Hi Schiffbauer!
Ja, ich bin Leie in Sachen Schiffbau, sagte deshalb auch "ein wenig". Aber danke für Deine Info, die war mir neu! Gibt es bei modernen Schiffen solche Vordersteven? Oder ist das durch Bugstrahlruder überflüssig geworden?
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»Als ik kan«
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schiffbauer
Oberfähnrich
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« Antwort #12 am: 17 Februar 2006, 10:42:44 » |
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Hallo 109, Hin und wieder (bei spezialschiffen) gibt es noch diese Vorstevenform. Bei Handelsschiffen (Wulstbug!) und heutigen Marineschiffen findet man diese Form nicht mehr.
Gruß Schiffbauer
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109
Oberleutnant zur See
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« Antwort #13 am: 17 Februar 2006, 11:28:41 » |
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Tirpitz hatte ja auch son Vordersteven, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt und eher auf ne felhlerhafte Helling zurückzuführen!:D;)
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»Als ik kan«
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schiffbauer
Oberfähnrich
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« Antwort #14 am: 17 Februar 2006, 11:37:30 » |
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Na, das würde ich nicht so sehen. Ein solcher Fehler würde niemals tolleriert worden sein (auch heute nicht )! Gruß Schiffbauer
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