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Überlandtransporte Elbe (Dresden) - Donau (Ingolstadt): welche Schiffe/Boote?

Begonnen von Karsten, 02 Januar 2014, 21:51:24

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Götz von Berlichingen

Zitat von: Jong am 05 Januar 2014, 13:26:21
Zitat von: redfort am 03 Januar 2014, 16:11:16
Zitat von: Karsten am 03 Januar 2014, 15:19:56
Zitat von: redfort am 03 Januar 2014, 02:15:23
Zitat6 Flugsicherungsboote für Luftwaffe

Fl.B 404 = Juni 1942 verlegt zum Schwarzen Meer
Fl.B 408 = ebenso
Fl.B 415 = ebenso
Fl.B 582 = Okt. 1943 verlegt zum Schwarzen Meer
Fl.B 583 = ebenso
Fl.B 584 = ebenso

Alle auf dem Landwege nach Regensburg, dann weiter die Donau flussabwärts.
In der HMA-DB sind diese alle Aufgeführt. Wer suchet der findet.

Axel, danke. Bist Du Dir mit "Regensburg" sicher? Die Straßentransporte endeten eigentlich in Ingolstadt. Nach Regensburg ging es dann schon auf der Donau.

Ja bin ich, weil die Boote 404,408 und 415 per Schlepp die Elbe abwärts von Hamburg bis Dreden, dann per Überland nach Regensburg.
die anderen 3 Botte hier 582-584 sind von Stettin über Dreden nach Regensburg per Überland. Dann aber die Donau flussaufwärts zum Rhein, hängengeblieben wegen Niedrigwasser,  weiter über Rhone nach Marseille, rüber zum Po, dann per Eisenbahn (Po-Transporte) nach Athen.
Lief alles über die DAPG Hamburg.



Ist in den Unterlagen die Streckenführung erläutert wie die Landtransporte ohne bestehende Reichsautobahn nach Regensburg gelangt sind ?

Ich denke, diese Boote (Breite 4,53 m, bzw. 5,14 m und Länge 24,50 m, bzw. 27,60 m) könnte man u.U. schon noch mit der Bahn transportieren. Voraussetzung: zweigleisige Strecke mit Sperrung des Gegengleises, evtl. Umlegen von Signalmasten u.dgl.

Beispielsweise die Strecke Dresden - Chemnitz - Zwickau - Plauen - Hof - Weiden - Schwandorf - Regensburg, bzw. Frankfurt (Oder) - Fürstenberg - Guben - Cottbus - Senftenberg - Großenhain - Dresden (oder Görlitz - Bautzen - Dresden).

Problemstellen wären sicherlich Tunnel und Überführungen. Keine Ahnung, ob dem in diesen Fällen unüberwindbare Hindernisse entgegengestanden wären. Aber wenn man bedenkt, was sonst alles an Transporten mit Lademaßüberschreitung (Transformatoren usw.) schon mit der Eisenbahn befördert wurde, vermute ich, daß dies schon möglich war.

redfort

Zitat von: Jong am 05 Januar 2014, 13:26:21
Zitat von: redfort am 03 Januar 2014, 16:11:16
Zitat
Axel, danke. Bist Du Dir mit "Regensburg" sicher? Die Straßentransporte endeten eigentlich in Ingolstadt. Nach Regensburg ging es dann schon auf der Donau.

Ja bin ich, weil die Boote 404,408 und 415 per Schlepp die Elbe abwärts  ::) von Hamburg bis Dreden  ::) , dann per Überland nach Regensburg.
die anderen 3 Botte hier 582-584 sind von Stettin über Dreden  ::) nach Regensburg per Überland.

Ist in den Unterlagen die Streckenführung erläutert wie die Landtransporte ohne bestehende Reichsautobahn nach Regensburg gelangt sind ?

Gruß
Jong

@Jong
Wenn man sich mal die Mühe macht und in die HMA-DB mit den "enquiring eye" mal reinschaut findet man unter den angegeben Boote auch die entsprechenden Eintragungen, soweit diese in den entsprechenden Quellen drinstehen. Da braucht man nicht mit den Eyes zu rollen. Finde dies sehr unpassend.

@G.v.B.
ZitatProblemstellen wären sicherlich Tunnel und Überführungen. Keine Ahnung, ob dem in diesen Fällen unüberwindbare Hindernisse entgegengestanden wären. Aber wenn man bedenkt, was sonst alles an Transporten mit Lademaßüberschreitung (Transformatoren usw.) schon mit der Eisenbahn befördert wurde, vermute ich, daß dies schon möglich war.

Genau dies war das Problem, Eisenbahntransprot scheidet aus, weil die Boote schon bei früheren Transporten zu breit und hoch für die Tunnels waren.
Unter anderen waren sogar bei einigen anderen Booten die Brücken zu niedrig und die Boote mussten dem entsprechend umgebaut werden.
Gruß, Axel

Luftwaffe zur See

Urs Heßling

moi, Axel,

Zitat von: redfort am 05 Januar 2014, 16:43:49
.. Da braucht man nicht mit den Eyes zu rollen. Finde dies sehr unpassend.
Um die Schärfe zu neutralisieren und für etwas Entspannung zu sorgen:
"Eye rolling" war's nicht, aber bei "Elbabwärts von Hamburg nach Dresden" konnte ich mir auch ein Lächeln nicht verkneifen  :wink:  solche Fehler können uns allen  :angel: passieren ..

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Jong

Zitat von: Urs Heßling am 05 Januar 2014, 17:05:06
moi, Axel,

Zitat von: redfort am 05 Januar 2014, 16:43:49
.. Da braucht man nicht mit den Eyes zu rollen. Finde dies sehr unpassend.
Um die Schärfe zu neutralisieren und für etwas Entspannung zu sorgen:
"Eye rolling" war's nicht, aber bei "Elbabwärts von Hamburg nach Dresden" konnte ich mir auch ein Lächeln nicht verkneifen  :wink:  solche Fehler können uns allen  :angel: passieren ..

Gruß, Urs

Ja da steht aber nicht "Elbabwärts von Hamburg nach Dresden"
im Kontext steht zweimal DREDEN, bei einem mal glaube ich noch an Tippfehler, bei zweimal nicht mehr...
Die Stadt heißt DRESDEN... und da kann ich nur mit den Augen rollen...

Gruß
Jong

redfort

@Jong
Ja nee ist schon klar, wer denn Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Und wenn ich Dresden mit doppel S schreibe , wem interessiert es, Fehler passieren nun mal ob gewollt oder ungewollt,
besonders wenn die Gedanken schneller sind wie die Finger beim Tippen.

Zudem ist es noch lange keinen Grund darüber herzuziehen und den Oberlehrer zu spielen.
Da läuft gerade wieder so ein schönes Beispiel in einen anderen Thread. :MS:

Gruß, Axel

Luftwaffe zur See

Karsten

Zitat von: redfort am 03 Januar 2014, 16:11:16
Lief alles über die DAPG Hamburg.
Axel, bist Du Dir damit sicher? Müsste es nicht DPAG heißen - Deutsche Petroleum AG?

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Petroleum-Aktiengesellschaft

Die DPAG war es nämlich auch, die zu Kriegsbeginn zusammen mit der Reichsbahn einige Tankprähme überland zur Donau (Ingolstadt!) transportierte und damit diese Transportmethode "erfand".

EDIT: Es war natürlich die DAPG! Mein Fehler ...
Viele Grüße,

Karsten

redfort

Hi Karsten,
jedenfalls steht es so im KTB des Gen.d.Lw.b.Ob.d.M.O.Qu.

Gruß, Axel

Luftwaffe zur See

bettika61

Grüße
Beate

,,Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

Karsten

@ Beate und Axel: Sorry, mein Fehler. DAPG - wie von Beate genannt - ist natürlich richtig. Ich hatte Axel aus dem Gedächtnis gefragt, ohne in meine Unterlagen zu schauen. Da hat mir mein Gedächtnis mit dem Buchstabendreher einen Streich gespielt.
Viele Grüße,

Karsten

halina

Was die Landtransporte anbetrifft ,so befinden sich im Link 2 Aufnahmen vom Transport der U-Boote auf der Autobahn und
vom Zuwasserlassen in Ingolstadt .                                                                                                    :MG:        Halina

                           http://cms.neustadt-donau.de/Portals/33/Schifffahrt2.pdf
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Darius

Hallo Karsten,

hast Du etwas zu diesen Fahrzeugen? Ich stelle diese Frage, da diese Themen bestimmt hier und da von Interesse sein könnten   :wink:
Zitat
4 Führerboote für L-Flottillen
1 Bagger
3 Baggerschuten

Danke &  :MG:

Darius

Karsten

Hallo Martin,

nein, mehr habe ich (noch) nicht. Ich habe nur diese Angabe aus dem Dokument und noch keine Gelegenheit gehabt, mich damit näher zu befassen und zu suchen. Das habe ich mir für die nächsten Jahre vorgenommen.  :wink:
Viele Grüße,

Karsten

OWW

Moin,

im axishistory forum (bzw. Ebay) sind zu diesem Thema ein paar nette Bilder aufgetaucht.

http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?f=47&t=140923&start=1875

bzw. forum. axishistory -> The Ron Klages Panzers & other vehicles Section -> Interesting eBay pics -> Seite 126

Gruß
Oliver

Darius


Karsten

Danke für den Link. Die ersten beiden Fotos mit dem R-Boot-Transport sind entweder in Frankreich oder Italien entstanden. Das dritte Foto mit dem MFP ist in Frankreich. Foto Nr. 4 ist in Deutschland auf einer Reichsautobahn aufgenommen. Alle vier waren mir bis dato unbekannt. Und ja, die Zugmadchinen waren mit Zusatztanks ausgerüstet worden.
Viele Grüße,

Karsten

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