Nürnberg mit 16 MAN M12Z 32/44

Begonnen von StanS, 01 Februar 2026, 06:32:11

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StanS

Hallo. Vielleicht würde so etwas funktionieren. Ich bin leider sehr schlecht im Zeichnen, bitte entschuldigt das.

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Smutje Peter

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Hallo StanS

Hier hast Du eine Skizze der von Dir für Karlsruhe vorgeschlagenen Motorenanlage. Ich habe die von Sven vorgeschlagenen Schotten bzw. wasserdichte Abteilungen hinzugefügt. Wenn man den vorderen E-Raum mit einbezieht stehen 78 m für Deine Anlage zur Verfügung.
Fazit;
Die Anlage baut zu lang!   
Gruß

Peter aus Nürnberg

Sven L.

Hallo Peter,

So wie du es gezeichnet hast, macht es Sinn. Wobei ich aber der Meinung bin, dass ein Umbau der Kreuzer der K-Klasse in diesem Fall, wegen geänderter Schottanordnung, kaum Sinn macht. Aber das hast du bereits in einem vorherigen Pist bereits geschrieben.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Solange man seinen Gegner nicht bezwungen hat, läuft man Gefahr, selbst bezwungen zu werden.
Clausewitz - Vom Kriege

Smutje Peter

#33
Sven, das sehe ich genauso!

Gruß

Peter aus Nürnberg

Smutje Peter


Mit 16 MAN M 9 Z 32/44 für zusammen etwa 58000 Ps Dauerleistung auf den beiden Wellen käme man von der Anlagenlänge wohl grade hin, aber das Problem mit den versetzten Querschotten bleibt dabei ungelöst. 
Gruß

Peter aus Nürnberg

delcyros

Die Kurbelwellen beider Motorgruppen mit Klauenkupplungen verbinden? Würde vermutlich länger werden als unten eingezeichnet (größere hydraulische Zentralkupplungen und Vulkangetriebe, zusätzlicher Platz für die Klauenkupplungen), aber kürzer als 78 m.

Sven L.

Mmmmmh, da muss ich mal gucken. Hab da mal ein Projekt der KM gesehen, wo es eine sehr Interessante Motoren-Kombi gab.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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StanS

Ich habe noch eine weitere Frage. Ich frage mich, ob ein System auf Basis dieser Motoren auch auf der Scharnhorst verwendet werden könnte. Ein Satz von 8 Dieselmotoren pro Welle und vier Wellen würde also 32 Motoren plus Hilfsmotoren bedeuten. Die Leistung sollte etwa 170.000 PS betragen, bzw. rund 160.000 PS nach Getriebeverlusten. Bei 20 kg/PS wären das nur 3.400 Tonnen. Ist das plausibel?

***

I have one more question. I am wondering if a system based on these engines could also be used on Scharnhorst. A set of 8 diesels per shaft and four shafts should mean 32 engines plus 16 auxiliary ones. Power should be about 170,000 HP, or around 160,000 HP after gearing losses. At 20 kg/HP this would be just 3400 tons. Is that plausible?

Sven L.

Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Smutje Peter

Gruß

Peter aus Nürnberg

Matrose71

#40
Zitat von: Sven L. am 08 Februar 2026, 21:17:46Kurze Antwort: Nein

Na ja,
kommt darauf an, wie man sein Post "definiert"!

Die Motorengröße 32/44 war bei der KM klar für Zerstörer und eventuell kleine Kreuzer vorgesehen.
Das kann man auch gut an der Entwicklung und Planung für die Nachfolger V12Z 32/44 sehen und logisch nachvollziehen.

Für größere Kreuzer, ab 8000-10000ts kommt wesentlich eher die Motorenbaureihe 42/58 wie bei den Panzerschiffen in Frage, gleiches gilt für Schlachtschiffe.

Wir haben das in der Vergangenheit zig mal durchgekaut und auch berechnet.
16 x M12Z 42/58 für Scharnhorst gehen sich aus allerdings mit einem Haufen Nachteile.
1. Die Leistung beträgt "nur" ~ 145000 WPS Kurzhöchstleistung und ~ 138000 WPS Dauerleistung.
2. Man hätte den logistischen Aufwand im Schiff durch die Maschinencrew 16 x 12 Hauptdieselzylinder und 8 x 6 Hilfsdieselzylinder = 240 Zylinder zu warten.
Laut "Prager, Panzerschiff Deutschland" war es völlig normal auf Kriegsfahrten Zylinder zu ziehen um Duplexkolbenringe zu tauschen, was bei der Menge ein ziemlicher Alptraum ist und auch auf einem Schlachtschiff, kann man die Maschinencrew nicht beliebig erhöhen. (weitere Ausführung später)
3. Das Gewicht läge alleine für die MI bei ~4600ts -5000ts. Je nach Rohrleitungen etc.

4. Was geht und was mehrfach durchgerechnet wurde war ein gemichter Antrieb auf 4 Schrauben für die SH/GN.
8 x M12Z 42/58 als 2 x 4 mit jeweils 2 Hilfsdiesel auf die jeweiligen Außenwellen zur Marschfahrt, plus 2/3 der SH Anlage auf die 2 inneren Wellen für Höchstfahrt kombiniert.

Rauskommen würden ~170-180000 WPS bei einem Gewicht für die MI von 4100ts. 2300ts für die Diesel und 1800ts für die Turbinenanlage mit 8 Wagnerkesseln.
Bei der Redundanz und Unterteilung des Maschinenraums müsste man Kompromisse schließen.
Möglich wären damit sehr ökonomische Fahrstufen bis 20-22kn als Marschfahrt. Ohne Turbinen würden 24-25kn erreicht werden können, bis die Kessel angeheizt sind.
Alles in allem bleibt auch hier ein hohes bis sehr hohes MI Gewicht.

Zusammenfassend ist zu sagen, das die KM schon in diese Richtung ab 1938, als man wieder auf die Diesel setzte entwickelte, der erste V12Z der gebaut wurde war ein V12Z 42/58 (1939) -> 1940 auf dem Prüfstand.
Insoweit scheint die KM von einer managebaren Lösung für die Zylinderwartung auszugehen, den dieser Motor alleine hatte 24 Zylinder, allerdings war er auch 10 Jahre weiter in der Entwicklung, nebst angehängten Spülluftgebläse.
Ein V12Z 42/58 wog 115t und leistete 15600PSW.
Alleine wenn man 12 davon rechnet für 3 Schrauben, war die Leistung enorm aber eben auch die zu wartenden Zylinder mit 288 Stück.
Wobei man bedenken muss, laut Harold, dass das Limit bei ~60000 WPS (wobei 60000 WPS max war) für eine Welle/Schraube in dieser Zeit war, die man technisch ins Wasser bringen konnte, mehr ging nicht ohne gravierende Nachteile.
Viele Grüße

Carsten

Sven L.

Vielleicht lohnt sich mal ein Blick auf eine reale Alternative zum Kreuzer M.

Sie hier -> Motorkreuzer 1938
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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