Hallo Tirpitz/ Bismarck Spezialisten
Ich bin gerade dabei das Gruppenhorchgerät an meinem Tirpitz Modellrumpf anzubringen
Ich hab keine Ahnung wie dieses Gerät funktioniert hat.
Was mich auch wundert ist die eigenartige Anordnung der Mikrofone.(siehe Foto der Schablone)
Kann mir jemand eine "Erleuchtung" zu diesem Gerät geben :?
viele Grüße
Hans
Anhand der Auswanderung der Geräusche konnte passiv nach anderen Kontakten, meist U-Booten, "gelauscht" werden. Bei schlechter Sicht hat man es meines Wissens auch genutzt, um in engen Gewässern zu manövrieren, so als "Ersatzecholot!"
Axel
danke Axel- das war ja sehr sehr schnell top
Konnte damit eine Abstandsbestimmung und oder eine Richtung des Zielobjektes ermittelt werden
und mit welchen Frequenzen arbeitete das Gerät?
Waren die Mikros in Gruppen gekoppelt oder arbeiteten sie alle gleichzeitig und warum so viele?
Hier ein englischer Artikel über das GHG:
--/>/> http://www.xs4all.nl/~aobauer/GHG1996.pdf
hallo Thorsten
der Artikel ist Klasse, wenn auch in manchen technischen Details etwas schwer verständlich, so habe ich doch
in etwa begriffen wie das GHG funktioniert hat.
Die Bündelung der Wellen ist sehr ähnlich wie beim Richtfunkfeuer nur umgekehrt.
Die Richtungsbestimmung (Peilung) erfolgt ähnlich wie beim RDF.
Es ist schon erstaunlich welche Genauigkeiten, in bestimmten Frequenzbereichen, diese Geräte erzielen konnten.
Die GHGs der Bismarck waren wohl noch etwas anders aufgebaut und sie benutzten 63 Mikrofone auf jeder Seite
aber ich denke das Prinzip wird in etwa das Gleiche sein.
danke für die Einstellung des links
liebe Grüße
Hans
Hallo,
und immer wieder hier mal nachschlagen, denn daß wißt Ihr, es lohnt sich! :O/Y
http://www.bismarck-class.dk/technicallayout/ghg/ghg.html
Schönen Gruß
Micha
Das Internet kann gut Infos bergen - aber eben auch viel Falsches.
@hans: Ist Deine Zeichnung ein Ausschnitt von Michael Ottens Zeichnung? Falls ja bitte erwähnen... ehre wem ehre gebührt! 8-) :O/Y
cu!
@109
natürlich ist der Aussschnitt von Michael Otten, der mir bei der Recherche
über die Tirpitz schon viel geholfen hat. Ich habe auch die gesamte Außenhautabwicklung von ihm und viele Fotos.
Wenn ich meinen Baubericht über die Tirpitz einstellen werde, werden auch alle Leute, die mir
bei der Recherche geholfen haben, entsprechend gewürdigt.
Hier ging es mir nur darum, die technische Funktionsweise eines solchen Gerätes zu verstehen.
Es ist nicht meine Art mich mit fremden Federn zu schmücken.
viele Grüße
Hans
Danke Hans,
kannst mich dann in 2. Reihe erwähnen :wink:, da die Aussenhautabwicklung von mir kommt.... hoffe sie ist Dir nützlich!! :-D :wink:
Wie weit biste mit dem Tirpitz? Welchen Bauzustand bauste?? :O/Y
cu! :-)
@ 109
sorry das wußte ich nicht :? (dann kommst du natürlich in die erste Reihe :-D)
Ich bau die Tirpitz im Zustand Juni/Juli 1944 als "Heavy Duty" Fahrmodell mit ca 70 bis 80 Sonderfunktionen.
Da es als ein Vorführmodell für mein Minimuseum dienen soll, muß es sehr sehr stabil sein, denn sie wird oft schwimmen .
Für die Details in den Aufbauten suche ich immer noch Fotos (Nahaufnahmen) ähnlich wie bei Kaiser
für die Bismarck.
Werde meinen Bauzustand demnächst hier einstellen.
Die Außenhautabwicklung ist mir sehr nützlich damit konnte ich die MES und Wasserein- und austritte, sowie Trimmtankklappen recht ordentlich
anbringen.
Die Vernietung der Panzerung werde ich nicht machen, konnte leider kein vernünftiges Verfahren finden dieses hinzubekommen.
Da hab ich mehere Versuche gemacht (Ätzteile, Archer, mit Ponal, usw.) aber leider kein befriedigender Erfolg.
Mit Archer ging es auch nicht da die Nieten in der Farbe ersaufen.
Ich muß hier tropenfeste Yachtfarbe verwenden. Mit Modellbaufarben hast du hier keine Chance.
viele grüße
Hans
Ok, harte Umweltbedingen im Regenwald! :lol:
70 - 80 Funktionen sind goil!
Bodenventile der Trimmzellen... waren die kreisrund im Querschnitt? Und verschließbar? Wie ging das? Als Seebär hast Du nat. mehr Ahnung von solchen Dingen als ich Landratte..:D
Cu!
Zitat von: 109 am 03 März 2010, 20:56:56
Bodenventile der Trimmzellen... waren die kreisrund im Querschnitt? Und verschließbar? Wie ging das? Als Seebär hast Du nat. mehr Ahnung von solchen Dingen als ich Landratte..:D
Guckst Du oben rechts im Bild (http://www.bw-hilchenbach.de/scharn_11_klein.jpg)
Das Bodenventil ist versenkt in einem Kasten angebracht. Beim Öffnen des Ventils wurde gleichzeitig über eine Stange der Wasserfänger ausgeklappt. Das hatte den Sinn bei hohen Geschwindigkeiten genug Wasser über die natürlichen Fluteinrichtungen reinzubekommen.
OK! Thanks! :-)
@109
in der Handelschiffahrt gibt es solche Trimmklappen und Bodenventile nicht.
Also da bin genau so ein Laie wie jeder andere auch.
Wasserein- und auslässe hatten wir natürlich auch für Kühlwasser und so weiter.
Bei uns hießen die Seeventile und es gab Hochsauger (für flaches Wasser) und Niedrigsauger (für tiefes Wasser)
Trimmtankklappen, oder ähnliches gab es bei uns nicht.
Das Echolot saß meistens achtern unter den Brückenaufbauten, da Handelsschiffe immer achterlich getrimmt werden.
(Gattlage läuft)
Bei den Loggen gab es verschiedenen Typen, ausfahrbare Transponder mit Propeller oder Staudruckloggen usw.
Dann gab es eine "Overboard Discharge" wo ölhaltige Substanzen in gewissen Gebieten und Schwarzwasser außenbords
gepumpt werden konnten.
Sonar, GHGs, Asdic usw. - so was schönes gibt es in der Handelsschiffahrt nicht.
Zu den Trimtankklappen der Tirpitz.
Ich hab ein Foto von der gekenterten Tirpitz wo so eine Klappe zu sehen ist - sie ist rechteckig.
Wie groß sie genau ist, weiß ich auch nicht - ich hab sie 6 x 6mm gemacht (1:100)
Die Klappen unter den Dockingkielen lasse ich ebenfalls weg, da ich sie nach Fertigstellung des Modells nie mehr sehen werde.
Ich habe also nur die seitlich sichtbaren angebracht.
Nochmals zu den Nieten:
Ich müßte richtige Miniatur Nieten einsetzen (ca 1500 Stück).
Diese Nieten (in richtiger Größe) gibt es , aber der Preis dafür ist Wahnsinn 50 Stck 7,95€ und das war selbst mir dann doch zu teuer.
viele Grüße
Hans
Danke Hans! :-)
Zitat von: Kapitän Hans am 03 März 2010, 21:32:43
Die Klappen unter den Dockingkielen lasse ich ebenfalls weg, da ich sie nach Fertigstellung des Modells nie mehr sehen werde.
Ich habe also nur die seitlich sichtbaren angebracht.
Zumindest was Bismarck angeht, gab es meines Wissens im Bereich der seitlichen Dockkiele keine Klappen die unterhalb von Spant IX lagen.
@ Herr Nilson
bei der Bismarck konnte ich auch keine Klappen in diesem Bereich entdecken.
Gemäß der hier erwähnten Außenhautabwicklung gab es reichlich Klappen auf der Tirpitz
diese Klappen lagen etwa in Höhe der Wasserein- und austritte und damit seitlich sichtbar.
viele Grüße
Hans
Zitat von: Kapitän Hans am 04 März 2010, 13:37:35
@ Herr Nilson
bei der Bismarck konnte ich auch keine Klappen in diesem Bereich entdecken.
Gemäß der hier erwähnten Außenhautabwicklung gab es reichlich Klappen auf der Tirpitz
diese Klappen lagen etwa in Höhe der Wasserein- und austritte und damit seitlich sichtbar.
viele Grüße
Hans
Hallo Kapitän Hans,
richtig, dort sind bei Tirpitz reichlich viele Quadrate eingezeichnet. Aber redest Du jetzt eigentlich von Dockkielen oder Schlingerkielen, wenn Du schreibst
ZitatDie Klappen unter den Dockingkielen lasse ich ebenfalls weg
?
Ich bin mir da jetzt etwas unsicher geworden, was Du ursprünglich damit gemeint hast. Tatsächlich ist es aber auch relativ egal, da die Unterseite der Schlingerkiele die Verlängerung des Längspants IX ist. Darunter gab es keine Klappen. Zumindest wüsste ich von keinem Kandidaten, der dafür in Frage käme. Und die Dockkiele lagen ja schon noch ein Stückchen tiefer.
Im Vor, bzw. Achterschiff sieht die ganze Sache allerdings etwas anders aus. Da wird es kompliziert.
@ Herr Nilson
die Antwort ist ganz einfach.
Wenn ich meinen Rumpf auf den Tisch stelle, also auf die Docking Kiele sind seitlich
Klappen und Wasserein- und austritte für den Betrachter sichtbar und die habe ich angebracht.
Alles was unterhalb der Dockingkiele (gemäß Außenhautabwicklung) war habe ich weggelassen
viele Grüße
Hans
Ah, OK. Also sämtliche Bodenventile in den Bodengängen. Jetzt verstehe ich endlich. Und ich wollte im Gegenzug einfach nur sagen, dass es da, wo Du Dein Schiff draufstellst, eh keine Klappen gibt, insofern lässt Du keine Klappen weg, sondern nur die Öffnungen.
Hi,
@ Marc
die Trimmzellen (einige) waren bei Tirpitz und Bismarck auch über den Schlingerkiel, richtig???, soweit alles klar, aber wie sahen sie dort aus? genau so wie auf dem Bild von Scharnhorst???? Ich habe ein Bild von Tp ( Leonce Peillard "versenkt die Tirpitz") da erkennt man über dem Schlingerkiel einige solcher Gebilde, dort schaut es so aus, als wären da aufgesetzte Platten mit einem innenliegenden Rost.
Hast Du da evtl. Bilder oder andere Infos, dann setze Dich doch mal bitte, wenn Du magst, mit mir in Verbindung per pn oder mail...
Beste Güße
Mike_o