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Seekrieg allgemein => Zweiter Weltkrieg => Thema gestartet von: Teddy Suhren am 20 Juli 2010, 07:31:53

Titel: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Teddy Suhren am 20 Juli 2010, 07:31:53

Null (http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_vom_20._Juli_1944)

:MG:
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Karsten am 20 Juli 2010, 07:45:57
@ Jörg:  top  top  top

Viele Grüße,

Karsten


:MG:
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Albatros am 20 Juli 2010, 07:54:42
Ja, an diesem Beispiel wird für mich immer deutlich durch welche Zufälle, oft recht kleine, die Geschichte eines Volkes die Schicksale vieler Menschen Weltweit

einen anderen Verlauf nimmt oder zumindest nehmen kann.

Wenn dies Attentat geglückt wäre kann niemand sagen in welche Richtung die weitere Entwicklung gegangen wäre aber sie hätte sicher einen anderen Verlauf genommen,

zu wessen Vor oder Nachteil mag ich nicht beurteilen.

Hier kann man sehen wie die Situation im Juli 44 war.....(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/Second_world_war_europe_animation_small.gif)

:MG:

Manfred
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: rosenow am 20 Juli 2010, 08:58:44
Der 20.Juli (http://www.youtube.com/watch?v=5_8hU7OULEg)
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Glasisch am 20 Juli 2010, 12:50:54
Hallo,
Ihr werdet mich vielleicht verpönen, aber so enden immer Verräter, egal auf welcher Seite. Der Adolf im Film für meine Begriffe etwas zu "fett", da war der DDR-Schauspieler, der ihn im sowjetischen Gigastreifen "Die Befreier" besser und von nicht schlechten Eltern dagegen der Pole Henryk Bista, der den GröFaZ gut nachaffen konnte, besonders sein lang gezogenes und natürlich schreiendes "schon wieder England"!

Heute jährt sich noch die Seeschlacht bei Lissa im Jahr 1866.
Gruß
Micha
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Trimmer am 20 Juli 2010, 14:38:00
Auch ich habe da so meine Probleme wie man das Attentat damals so einordnen soll. Waren es nicht genau die Kreise dies bisdahin "treu ihrem Führer "gedient hatten und blind alle Befehle ausgeführt hatten ? Jetzt wo die Niederlage erkennbar war entdecken sie ihre Liebe zum Vaterland ?Tut mir leid aber da war der Zug schon längst abgefahren und sie hatten selbst schon genug Schuld geladen. Seht Euch mal die Seiten im Internet an wo über Attentate/ bzw. Versuche auf Hitler berichtet wird. Ich glaube da findet man Personenkreise die man da eher würdigen sollte.

Trimmer - Achim
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: rosenow am 20 Juli 2010, 17:27:53
Jeder vertritt so seine Meinung. Mich würden die Hintergründe mehr interessieren.
Welche Beweggründe, welches Wissen, welcher Gemütszustand, welche Stellung in der Gesellschaft, welche politische Einstellung und welchem Charakters ist der Mensch, der sich seine Meinung bildet und äußert.

Um meine Meinung hier zu erklären, warum ich überhaupt dazu schreibe, ja Thread gesehen, etwas Zeit, einige Kenntnisse aus Papier und Medien, Lust am schreiben, hätte sonst gar nicht dran gedacht.

Naja, was Trimmer-Achim schreibt ist schon eine heikle Angelegenheit, Attentate auf A.H. gab es doch vorher schon. Warum nun gerade der 20 Juli 1944 so Historisch ist, könnte ich mir so erklären.

22-mal wurde nach Kriegsbeginn geplant und versucht, Hitler zu beseitigen, nur wenige Mal durchgeführt, ohne Erfolg.
So denke ich mir, wird das einzige und letzte fast gelungene Attentat auf Hitler, am 20 Juli 1944 in die Geschichte eingegangen sein.
In einigen Berichten/ Reportagen wird erzählt, dass dieser Anschlag auf Hitler, auch eine letzte Möglichkeit darstellte, um den Alliierten  zu zeigen, dass nicht ganz Deutschland Hitlers Ansichten teilte, es doch Widerstand gab, umso eventuell eine humane Lösung herbei zu führen.
Nun ist es Missglückt, das Unheil  ging weiter und das Ende kennen wir.
Vielleicht war das ein ausschlaggebender Punkt von mehreren, dass Deutschland nur in Sektoren aufgeteilt wurde und nicht  völlig von der Landkarte verschwand.
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Tostan am 20 Juli 2010, 21:31:01
Man darf auch nicht vergessen, dass gerade die Personengruppe, die das Attentat am 20. Juli versucht haben, normalerweise aufgund von Erziehung, Ehrbegriff etc. allgemein eine Abneigung gegen Attentate haben. (Im gegensatz zu den Attentaten vorher, die meines Wissens nach oft von Einzeltätern und/oder Zivilisten versucht wurden.... ein Attentat von Offizieren gab es IMHO vorher nur 1938) Militärs, welches auf den Vorgesetzen(auf den persöhnlich sie einen Treueeid abgelegt haben!) ein Attentat versuchen, das zeigte doch relativ deutlich, wie es um Deutschland stand. Diese Männer haben faktisch gegen fast alle Prinzipien gehandelt, die ihnen im laufe ihrer Berufskarriere eingetrichtert wurden, dafür haben sie meine Hochachtung. Dazu noch gut durchdacht, und nur durch den blinden Zufall misslungen ... Respekt.
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Trimmer am 21 Juli 2010, 06:59:29
Hallo Tostan - ist ja alles Bedenkenswert ABER woher oder aus welchen Kreisen sollten die Attentäter spätestens mit Ausbruch des II.WK kommen ? Die Macht im Staat konzentrierte sich doch letztlich nur auf SS und Militär. Und war nicht auch das Militär an der ganzen Kriegsplanung mit beteiligt ?
Man kann es mir jetzt übel nehmen aber ich sehe das Attentat als Versuch sich selbst rein zu waschen um auch nach der schon sichtbaren Niederlage wieder eine Perspektive zu haben - nicht mehr aber auch nicht weniger.

Gruß - Trimmer - Achim
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: rosenow am 21 Juli 2010, 17:26:27
Nicht  reinwaschen, aber wenigstens eine Lösung für sich und Deutschland finden, um Deutschland vor einer Invasion zu schützen. Verhandlungen nach dem Tod Hitlers, mit neuen Führungskräften,  wären bestimmt drin gewesen, oder wie sieht man das in Fachkreisen?
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Trimmer am 21 Juli 2010, 18:58:39
Hallo Michael - ich bin nun bestimmt kein "Fachmann " aber  lies Dir einfach mal die Beschlüsse der Konferenz von Teheran 1943 durch. Schon hier wurde festgelegt wie mit Deutschland zu verfahren ist. Zu dieser Zeit waren sich die Alliierten in vielen Punkten einig.

Gruß - Trimmer - Achim
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: rosenow am 21 Juli 2010, 19:57:24
Ja Trimmer-Achim, das Vorhaben der Alliierten sah nicht gut für Deutschland aus,  dennoch bin ich der Meinung, dass  mit der Beseitigung Hitlers und eine damit verbundene gänzlich andere  Politik zu einem schnellen Ende des Krieges gekommen wäre.

Das das ein Ende mit Schrecken werden würde und die Bedingungen diesmal noch härter würden, konnten sich die Herrn Offiziere bestimmt denken,  aber so hätte man eventuell eine Besetzung und Teilung vermieden, denke ich, abgesehen vom Landverlust im Osten.

Ich frage  ganz spekulativ, so wie hier meine ganze Aussage und Meinung ist:  Hätte 1944 nach dem 20. Juli, trotz der veränderten Lage und politischen Einstellung (Kapitulation/ Kriegsende), eine Teilung Deutschlands in 4 Sektoren stattgefunden?
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: kalli am 21 Juli 2010, 20:43:08
ich möchte mich nicht an den Spekulationen über die Zukunft Deutschlands nach einem gelungenen Attentat beteiligen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die "Bilanz" dieses Krieges bei Beendigung im Juli 44 etwas anders ausgesehen hätte. Millionen Opfer weniger, Zerstörungen weniger, moralische Genugtuung für viele in Verbindung mit der Hoffnung auf bürgerliche Freiheit, Stopp des Mordes an Juden und anderen Gefangenen....
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: t-geronimo am 21 Juli 2010, 20:48:27
 top
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: rosenow am 21 Juli 2010, 22:06:42
Zitat von: kalli am 21 Juli 2010, 20:43:08
ich möchte mich nicht an den Spekulationen über die Zukunft Deutschlands nach einem gelungenen Attentat beteiligen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die "Bilanz" dieses Krieges bei Beendigung im Juli 44 etwas anders ausgesehen hätte. Millionen Opfer weniger, Zerstörungen weniger, moralische Genugtuung für viele in Verbindung mit der Hoffnung auf bürgerliche Freiheit, Stopp des Mordes an Juden und anderen Gefangenen....

"speculatio (http://de.wikipedia.org/wiki/Spekulation_%28Philosophie%29)"
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: rosenow am 22 Juli 2010, 20:20:05
 :roll: Ich finde es sehr schade, das spekulative Fragen hier nicht philosophiert werden, wenn sie nicht gerade mit Maritimen zu tun haben.  :cry:

Der Beitrag von Glassisch liest sich für mich etwas wirr, aber ich glaube zu wissen, was er meint.
Eine unbeschwerte neue Nation  mit Werten und Zielen, mit Kraft für Neues, die die Geschichte achtet und aus ihr lernt, gemeinsam lernt und Spaß hat, die Vorbild für andere Nationen sein kann.
Das hätte am. 20. Juli 1944 der Anfang sein können, nun ist es Ende der  40iger Jahre so weit gewesen, 1949 gleich mit zwei Staaten.
Insofern hat der 20. Juli Garnichts gebracht oder doch? Warum sollte man also an diesen Tag denken?

Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Glasisch am 22 Juli 2010, 20:41:31
Hallo Rosenow,

ich weiß wirklich nicht, worauf Du Dich berufst, denn ich fühle mich hier, wie bei Orwells "1984", denn es war etwas ziemlich lange und jetzt ist es auf einmal weg. Ich will hier kein Blatt vor den Mund nehemen und bekloppt bin ich auch nicht; ich wünsche Euch weiter viel Spaß beim Rätseln, wie es hätte ausgehen können und wie schön es wäre, wenn Adoolfs Kompanen mit Iosif an der Spitze sich bei ihm herzlich bedankt hätten, daß er endlich aufgab und am besten wäre es, wenn einige aus diesem hier Kreis sich in Laoboe treffen würden, am liebsten bei einer Vorstellung Wagners "Walküre", um gebührend die Befreiung, die aus dem Inneren kam, denn dann würde vielleicht Bytom weiter noch Beuthen heißen, aber das wäre, wie man im Neudeutsch" sagt "wishfull thinking".
Viel Spaß
Gruß Micha und das war auch mein letzter Streich!
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: rosenow am 22 Juli 2010, 21:07:16
Oh, da habe ich dich wohl missverstanden Micha, jetzt bin ich aber verwirrt und betroffen, weiß wirklich nicht, womit ich Dich beleidigt habe.
Meine Gedanken hier, sind nur philosophischer Art, Hypothesen eben, nichts beweisbares, Spekulation oder auch Speculatio.

Ich würde mich freuen, weitere nachdenkenswerte Beiträge von Dir zu lesen.

Wenn keiner Lust drauf hat, dann verschindet dieser Thread ganz schnell bis zum nächsten 20. Juli. :MZ:
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Glasisch am 23 Juli 2010, 08:10:10
Hallo Rosenow,

ich fühle mich keinesfalls von Dir beleidigt und vielleicht habe ich sogar Dich/Euch mißverstanden, denn das ist immer so, wenn sich die Leute beim Meinungsaustausch nicht in die Augen sehen können oder besser gesagt überhaupt nicht kennen, aber wie ich es schon betont habe, ich steige hier aus, endgültig. Und zum Schluß vielleicht noch ein Spruch, der hier allen bekannt ist, und zwar "wir haben das falsche Schwein geschlachtet" und es bezieht sich nicht auf die "Helden" vom 20.07., aber um ihre Henker und Peiniger und diejenigen von "Walküre" waren den großen Dratziehern a.D. 1939, die in der ganzen Welt verstreut waren, eigentlich gleichgültig, denn es ging um sehr viel mehr als nur um Ehre, Gerechtigkeit und Demokratie.

wer Lust hat, kann mit mir den hier angeknüpften Kontakt auf privater Schiene aufrecht erhalten: jarczyk@elwico.pl bzw. jarczyk@op.pl

und noch eins Freunde, ist es Euch nicht aufgefallen, daß seit geraumer Zeit eine hier bisher tragende Kraft, die immer bereit war zu helfen und gern wunderbare Fotos einstellte auf einmal zu schweigen anfing? Dieser Kollege ist nich im Urlaub, aber es wirft sich die Frage auf, warum er uns fernbleibt? Weiß jemand die Antwort?

Schönen Gruß
Micha
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Spee am 23 Juli 2010, 08:18:28
@Micha,

wenn meinst du?
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Glasisch am 23 Juli 2010, 08:51:16
Zitat von: Spee am 23 Juli 2010, 08:18:28
@Micha,

wenn meinst du?

Hallo Spee,
bei meinem ganzen Respekt für Dich, lieber Spee, erwarte bitte nicht von mir, daß ich  hier irgendwelche Namen nenne, aber wenn es Euch nicht aufgefallen ist, dann muß ich doch große Augen machen, denn das Forum lebte von ihm und er mit ihm. Wißt Ihr noch nicht? Dann fragt mal einen von den Oberchefs, denn die müßten doch eine Ahnung haben, was da so abläuft, wenn dazu noch einer der wichtigsten "Wasserträger" auf einmal abspringt. Klopft mal auf den Busch.
Gruß
Micha

PS seit März 2010
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Brandenburger am 23 Juli 2010, 10:46:04

              Hallo Freunde !!!!

Ich komme jetzt echt nicht mehr mit !!!!!  :](*,)

Geht es jetzt ins politische , private oder was soll das ? :/DK:

Wenn jemand mit einem anderen ein Problem hat , löst es per PN !!!!!

                          MfG Andreas  :MG:
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Spee am 23 Juli 2010, 11:21:27
Servus,

nee, das ist wieder eine Situation, die man völlig mißverstehen kann.
Es ist alles geklärt, keiner ist sauer oder ähnliches, niemand wurde angegriffen. Alles fein  :-) .
Titel: Re: Ein Tag an den man immer erinnern sollte
Beitrag von: Glasisch am 23 Juli 2010, 11:30:14
Hallo,
in diesem Sinne  top  :MG:
Gruß
Micha