Forum Marinearchiv
Technik und Waffen => Waffensysteme => Thema gestartet von: Thorsten Wahl am 21 August 2010, 11:33:37
irgendwo sind entsprechende Threads leider kann ich sie nicht finden so hier kann meinetwegen umgehängt werden
Entsprechend AVKS Bericht soll die Funkmessanlagen nicht mehr nur wahlweise, sondern dauerhaft in die Schußwerteberchnung fest parallel eingegliedert werden und zusätzlich die vorhandene Feinpeileinrichtungen installiert werden um den Schußertrechner sowohl hinsichtlichl EMeßwerte als auch hinsichtlich Seitengrafiken anzusteuern.
das heißt ab mitte 1941 dürften die deutschen Schlachtschiffe und schweren Kreuzer in der Lage gewesen sein funkmessgesteuert hinsichtlich Entfernung und Seite zu schießen ohne noch irgendwelche Schalter umzulegen
das Schußverhalten von Bismarck legt meiner Meinung nach die Vermutung nahe dass die Feinpeilung dort noch nicht eingebaut wurde.
ein kleiner Auszug ausm AVKS Bericht
http://forum-marinearchiv.de/coppermine/albums/userpics/11899/AVKS%20Bismarck.pdf
kleine korrektur gemacht wegen zurecht gemachten Folgekommentars :-)
Waren sie das nicht schon vorher?
So aus dem Kopf spielte Radar doch z.B. auch schon eine Rolle vor Stromvaer, als SH und GU sich mit HMS Renown duellierten.
Bin aber auf Arbeit, ohne Bücher.
Hi,
wie t.g aus der Erinnerung:
ich meine in J.B.´s "Eismeer-Atlantik-Ostsee" (Admiral Hipper) gelesen zu haben, daß der A.O. beim Angriff auf den WS.5a im Dezember 1940 unter Nutzung mehrerer BÜ´-Linien sozusagen das Funkmeßschießen "erfand" - inwieweit da etwas der Brenneckeschen Fabulierkraft zuzuschreiben ist, weiß ich nicht ...
Gruß, Urs
Und ich meine, das war eventuell schon beim Glowworm-Gefecht - aber auch nur wieder aus der Erinnerung.
Wird Zeit, das jemand mal in ein Buch schaut... :-D
@ Thoddy:
So paßt das schon besser! :MZ: