Wie ich meine sehr Interessante Schiffe, für die Zeit ein vielseitiger Flottentender mit hoher Kampfkraft .
Zunächst einmal die Frage was ist aus Ihnen geworden ?, ich könnte mir vorstellen das diese Leistungsfähigen Tender Abnehmer gefunden haben.
:MG:
Manfred
Hallo Manfred,
als gesichert kann ich sagen, dass Elbe und Donau in die Türkei gegangen sind.
Aber mir war so, als wären auch Tender in Süd- und Mittelamerikanische Länder bzw. nach Griechenland gegangen. Aber da kann ich nix für garantieren.
Gruß Angel
Moin, moin zusammen!
A54 ISAR wurde am 1. 3. 1983 als SOKOLLU MEHMET PASA für die Türkei in Dienst gestellt. Ersetzt wurde durch ... A69 DONAU.
A69 DONAU wurde am 13. 3. 1995 in WHV als TCG SOKULLU MEHMET PASA [A577] für die Türkei in Dienst gestellt.
A67 MOSEL ging zum Abbruch am 22. 3. 1992 in die Türkei.
A64 RUHR 9. 11. 1976 als GAZI HAZAN PASA [A579] von der Türkei übernommen und in Dienst gestellt; am 16. 1. 1977 endgültig als CEZAJERILI GAZI HASAN PASA [A579] nochmals in Dienst gestellt.
A61 ELBE am 15. 3. 1993 Abgabe an die Türkei und in Dienst als Ersatz für ex-RUHR unter gleichem türkischen Namen.
Alles klar?
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
Zitat von: Wilfried am 18 September 2010, 22:39:51
Alles klar?
Ja, dann wäre der Verbleib von 5 der 13 Schiffe umfassenden Klasse geklärt...... :O/Y
:MG:
Manfred
Zitat von: Wilfried am 18 September 2010, 22:39:51
CEZAJERILI GAZI HASAN PASA [A579] nochmals in Dienst gestellt.
A61 ELBE am 15. 3. 1993 Abgabe an die Türkei und in Dienst als Ersatz für ex-RUHR unter gleichem türkischen Namen.
Ex-ELBE (Türkische Marine) und Tender Rhein A513
Quelle (http://www.marineforum.de/forum/index.php?/topic/4428-tenderfahrer-hier/page__st__15#)
Gruß
Klaus
Die Rhein und Saar wurde über die VEBEG nach Singapur verkauft. Über den weiteren Verbleib habe ich leider nichts gefunden. Denke mal Schrott.
Die Main und Lahn wurde in Belgien in kleine handliche Stücke zerlegt.
Die Weser ging als "Aigaion" nach Griechenland.
Die Neckar und Lech ging über die VEBEG nach den Niederlanden. Denke mal auch zum verschrotten.
Über die Werra steht geschrieben, dass Sie über die VEBEG zu "Eckhardt Marine" ging. Denke mal auch, dass es sich um die Schrottverwertung handelt.
Über sämtliche Schiffe und Boote habe ich folgende Seite gefunden:
http://www.tender-elbe-a61.de/Schiffe.pdf
Gruß Schappi
Hallo Wilfried,
dir kann ich es ja noch nachsehen, aber wer inne BRD lebt und unter 40 J. jung ist, der sollte langsam anfangen türkische Namen richtig zu schreiben, ist schließlich die Leitkultur der baldigen Mehrheitsgesellschaft. :cry:
Der BRD Steuerverschwendungskahn heißt ja auch nicht KOLN .
:O-| Die Schiffe somit : SOKOLLU MEHMET PAŞA , GAZİ HASAN PAŞA , CEZAYİRLİ GAZİ HASAN PAŞA . Es gab wegen der Namen, ähnlich wie bei den letzten türk. MEKOs ne Menge böses Blut. Die Republikaner innerhalb der Marine sehen es als das an, was es war, Rückkehr zu Osmanischen Traditionen.
TCG vorneweg kann man sich schenken ist so wie USN oder HMS und heißt in diesem Fall. TÜRKİYE CUMHURİYET GEMİ (Sİ) übersetzt in die Sprache der Kartoffeln ``Schiff (Boot) der Türkische Republik``
. Für weiter Nachfragen wende dich bitte an deine Gemüsehändler oder den Vorbeter der nächstgelegenen Cami. :-D
Zum Schluss die gute Meldung: MNB Nr.3 wird dir die Tage die Post ins Haus tragen
BERND 8-)
Hallo Schappi, danke Dir für Deine Aufstellung, damit wäre das ja dann geklärt.... :O/Y
:MG:
Manfred
Zitat von: Langensiepen am 19 September 2010, 10:19:45
.. der BRD Steuerverschwendungskahn heißt ja auch nicht KOLN ...
Stimmt, hier ist der Name BONN vorgesehen; ansonsten stimme ich Dir bezüglich der korrekten Schreibweise zu; allerdings geht die Kritik dann an zwei Buch- und Textautoren.
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
PS: danke für die MNB-Info!
... noch ein Nachklapp von mir.
Ein schöner Bericht und ein von A 69 DONAU befand sich in der Ausgabe Mai 2010 der Modellwerft. Spantenriss in 1:135, Seitenriss sowie Draufsicht in 1:270, wurden von Jürgen Eichardt gezeichnet.
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
lieber Wilfried,
Zitat von: Wilfried am 19 September 2010, 12:29:31
Zitat von: Langensiepen am 19 September 2010, 10:19:45
.. der BRD Steuerverschwendungskahn heißt ja auch nicht KOLN ...
Stimmt, hier ist der Name BONN vorgesehen
ich glaube :MZ:, unser Herr aus Neugraben :-D meint "einfach" die Fregatte KÖLN ... :wink:
das mit dem "EStVersKn" besprechen wir später `mal ...
Gruß, Urs
Ich hatte ja schon am Anfang geschrieben das die Tender sehr Kampfstark waren unter anderem besaßen sie Sonar und zwei Wasserbomben-Ablaufbühnen.
War dies nur zum Eigenschutz oder sollten sie damit auch offensiv gegen U-Boote vorgehen, eventuell zum Schutz anderer Einheiten ?
Ich wundere mich etwas das Harald gar keine Bilder hat...... :MZ:
:MG:
Manfred
auch hatten sie eine nicht unerhebliche Minentransport-Kapa!
Axel
Manfred, gemach, gemach.
Ich gehöre, wie schon gesagt , zur kleinen Bevölkerungsgruppe der über 64 jährigen Männer , die noch arbeiten !! Lese also nicht sofort alles.
Da der Pc im Büro steht, kann ich auch zu Hause nichts machen. Also immer morges oder nach Feierabend. (Oder, wenn meine Frau mal nicht da ist, auch tagsüber. ) Ich kann nicht viel dazu beitragen, gut , der Tender war mein erstes Bordkommando. Und paar Bilder werde ich schon auftreiben.
Nach meinem Einstand an Bord fuhren wir am nächsten Morgen von Flensburg nach Kiel. Es war bedeckt, aber nicht stürmisch.
Ich war zum ersten mal als Backschafter eingeteilt und nach dem Frühstück, beim Abbacken würde mir dann aber doch schlecht. Ich versuchte es zu unterdrücken und als ich die Essensreste aufwischen sollte, ---da-- Ihr könnt Euch schon denken, was da passierte.
Hastei
Zitat von: Hastei am 23 September 2010, 18:20:34
---da-- Ihr könnt Euch schon denken, was da passierte.
Hastei
Du hattest hoffentlich die Zähne zusammen gelassen.....dann geht nämlich nur das Dünne durch...... :O/Y
:MG:
Manfred
Hallo Harald,
auf einem Tender war ich auch mal richtig seekrank, meine erste Fahrt auf de "Mosel" dort bin ich für eine Ausbildungsfahrt nach Portland als ArtillerieOffz eingestiegen, ich hatte ja den Schein für 100 mm Türme und außerdem spreche ich fließend Englisch.
Lange Rede, gar kein Sinn, am Abend vorm Auslaufen gings mir richtig schlecht, Darmkoliken mit leichtem Fieber, war wohl was mit dem Abendessen an Land, tags drauf durch den NOK, in der Nordsee ein tierischer Nordsturm (hat das stbd-Wappen am Bug weggerissen) und Axel hing buchstäblich über die Brückenreeling. So schlecht war mir seitdem nie wieder...
Axel
Moin, moin zusammen!
Eben mal schnell Harald aushelfen; für die Freunde der kleinen Kartonmodell vielleicht interessant. A65 SAAR, vorgesehen für das 1. Minensuchgeschwader. Hier ein paar Bilder von der Abnahmefahrt ...
... so, und die eben noch hinterher.
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
moin
Zitat von: Big A am 23 September 2010, 21:12:29
in der Nordsee ein tierischer Nordsturm (hat das stbd-Wappen am Bug weggerissen)
mit Westkurs bei Nordsturm, wie schön ... :-D ... und das bei des Tenders bekannter guter Querstabilität :MLL:
Gruß, Urs
Zitat... und das bei des Tenders bekannter guter Querstabilität
Ergebnis::/T(
würg reiher kotz
Axel
Mal eine Frage:
Bei mir drängt sich immer wieder der Eindruck auf, dass die Tender unserer BuMa im Prinzip "getarnte"/verkappte Kampfschiffe waren. Liege ich mit dieser Vermutung einigermaßen richtig oder völlig daneben?
Viele Grüße,
Karsten
moin, Karsten,
Zitat von: Karsten am 24 September 2010, 11:40:28
... dass die Tender unserer BuMa im Prinzip "getarnte"/verkappte Kampfschiffe waren.
Liege ich mit dieser Vermutung einigermaßen richtig oder völlig daneben?
beides :-D
natürlich waren die Tender Kriegsschiffe, aber Kampfschiffe im Sinne von "angreifendem" Einsatz wie Schnellboote oder Unterseeboote:
nein.
Die Tender waren darauf ausgelegt, als mobiler Geschwaderstützpunkt in einer durch gegnerische Luftüberlegenheit geprägten Lage zu "überleben" - das war im Prinzip eine "defensive" Aufgabe.
Gruß, Urs
Urs, dass hast Du schön formuliert, zu überleben.
Wilfried, für mich kommen diese schönen Bilder zu spät. Als ich den Tender baute, kannte ich weder die Karton-Foren, noch diese Forum.
die sog, Querstabilität ? Ich erinnere mich, das es nie gelang, den Tender im Hafen gerade zu legen. Entweder neigte er nach backbord oder er neigte nach Steuerbord. Am Anfang war mir das bein Einschlafen unangenehm.
Hastei
bei T 2 müsste es sich um die Saar handeln.
da sitzt der "blutjunge" Hastei am ZAG. In der Freizeit saß ich da gerne, man konnte dort wunderbar alles beobachten. Im Hafen oder Kanal sogar durch die Gardinen der Fenster !!
I.d.T. waren die Tender gut bewaffnet. Ich als ausgebildeter 100 mm Gast wurde dann zu den beiden vorderen 40 mm gesteckt, weil da kein Personal für vorhanden war. Gut nicht ? Hatte keine Ahnung von den Dingern. Aber um Schmiernippel abzuschmieren braucht man auch keinen Lehrgang ! Der eigentliche 40 mm Gast blähte sich monatelang als Pantry in der Bootsmannsmesse. Was ist schon die Aufgabe eines Ari-Gasten ?
Wachegehen ,Reinschiff, Wachegehen, Reinschiff,ab und zu die Nippel versorgen. Also nee, hatte mir die Seefahrt anders vorgestellt.
Und abends diese Saufereien . Und dann der Stress im Hafen : in welche Disco gehst Du heute abend ???
es grüßt der Hastei
Zitat von: Hastei am 24 September 2010, 13:53:17
bei T 2 müsste es sich um die Saar handeln.
Stimmt Harald,
Tender SAAR wurde bei der Norderwerft Köser & Meyer in Hamburg gebaut; kann man sehr gut an der Reedereiflagge erkennen.
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
moin,
Zitat von: Hastei am 24 September 2010, 13:15:26
die sog, Querstabilität ? Ich erinnere mich, das es nie gelang, den Tender im Hafen gerade zu legen. Entweder neigte er nach backbord oder er neigte nach Steuerbord. Am Anfang war mir das bein Einschlafen unangenehm.
das war ja auch das, was ich meinte :-D Besonders eindrucksvoll waren Kursänderungen bei hoher Fahrt mit 20 Grad Ruderlage (in der Kombüse :SO/( )
Gruß, Urs
Moin Harald,
die Rohrhose, bei dem 40-mm-Bofors, war die aus normalem Segeltuch/Persenning?
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
Wilfried, Du hast aber Fragen ! Soweit ich mich erinnere,war sie aus Segeltuch. Auch die Abdeckplane war eine Persenning ,
im Winter steif wie ein Brett .
Gruß Hastei
moin,
Zitat von: Wilfried am 24 September 2010, 18:21:06
die Rohrhose, bei dem 40-mm-Bofors, war die aus normalem Segeltuch/Persenning?
spätestens seit der 2. Hälfte der 70er Jahre auf den Schnellbooten aus Kunststoff (mit Vorteilen: leichter, nicht so "steif", und es fror kein Wasser darin fest).
Gruß, Urs
Wo ich mich jetzt wieder etwas mit dieser Schiffs-Klasse beschäftige, muß ich sagen, soooo schlecht sahen sie nun auch wieder nicht aus.
Natürlich die Fregatten der Klasse 120 waren, m.M.nach, die schönsten Schiffe der Flotte, bis heute !!! Auch die Jaguar und Zobel-Klasse würde von mir Preise bekommen.
Aber die alten Tender hatten eben auch eine Wichtige Rolle zu spielen . Wir nannten uns : Kampfzonen-Transporter ! Na, hört sich dass nich auch ein bischen nach Kampfschiff an ? So ein bischen wie : Kampfeisen Bayern (D 183)
Und dann sind da prägende Erinnerungen an mein erstes Bordkommando , so wie "das erste mal". Habe in meiner "Laufzeit" zwei große " Anschisse" bekommen, den ersten auf dem Tender. Überlege noch ob ich mich outen soll.
Es grüßt der Hastei
Harald - selbstverständlich sollst Du - ich lese Deine Beiträge immer mit Genuß und die Bilder dazu top
Also lasse Dich nicht lange bitten und gib hier mal was zum Besten - :MG:
Achim - Trimmer
moin
Zitat von: Trimmer am 25 September 2010, 11:48:23
Harald - selbstverständlich sollst Du - ich lese Deine Beiträge immer mit Genuß und die Bilder dazu top
dito ! :MZ:
Foto T3: 2. Hälfte der 70er Jahre, 142er schon in Grau, 148er noch in "weiß".
schweifen wir ´mal ab :wink: zu den Autos :-) ist der 3. von links (helle Farbe) etwa ein
Glas 1300 GT ?
Gruß, Urs
Abschweif, Urs, ich tippe mal auf FIAT 750 Jagst...
Grüße Ronny
Zitat von: Urs Hessling am 24 September 2010, 12:28:50
natürlich waren die Tender Kriegsschiffe, aber Kampfschiffe im Sinne von "angreifendem" Einsatz wie Schnellboote oder Unterseeboote: nein.
Die Tender waren darauf ausgelegt, als mobiler Geschwaderstützpunkt in einer durch gegnerische Luftüberlegenheit geprägten Lage zu "überleben" - das war im Prinzip eine "defensive" Aufgabe.
Gruß, Urs
Das nehme ich denn mal auch als Antwort auf meine Frage aus # 11
........unter anderem besaßen sie Sonar und zwei Wasserbomben-Ablaufbühnen.
War dies nur zum Eigenschutz oder sollten sie damit auch offensiv gegen U-Boote vorgehen, eventuell zum Schutz anderer Einheiten ?........
:O/Y
:MG:
Manfred
mit dem Anschiss hatte es folgende Bewandnis : ich erzähl es einfach mal,heute stehe ich über solchen Dingen.
Ich wurde zum ersten Mal auf Wache gestellt, vergattert, o.k. das kannte ich,aber alles andere war neu für mich.
Vier Stunden dauerte so eine Wache ! Englische Wache nannten sie es (?) Das ist eine Stunde Posten vor dem Schiff, eine Stunde als Läufer Deck und nochmal das gleiche. Als Läufer DEck musste ich Telefongespräche annehmen und bei Bedarf Mitteilungen für bestimmte Soldaten oder Abschnitte an einer sog. Quackbox über Lautsprecher, die verschiedene Kreise erreichten ,durchgeben.
Nun hatte ich von vielen Bezeichnungen noch nie gehört. Man hatte uns Neue diesbezüglich nicht aufgeklärt. Ich nahm ein Gespräch entgegen und sollte es also "Durchgeben " Dieses Mikrofon war ca. 3 m vom Telefon entfernt. Auf dem Weg dahin ( drei Meter ) vegaß ich schon beim ersten mal, was ich durchgeben sollte. Na ja, die Kameraden lachten und es war auch nicht schlimm. Um Abhilfe zu schaffen, machte ich mir dann kleine Notizen.
Dann war es abend und ein KKpt. rief an, :wenn der SOPO kommt, soll er mich anrufen, auch wenn es spät ist.
Was ist ein SOPO, ein STO, ein AO oder II AO , und von einem FMO hatte ich auch noch nie was gehört.
Dann kam , es möge schon nach 22 00 Uhr gewesen sein ,ein "Dienstgrad ". Mein Name ist Kptlt. Soundso , wo ist meine Kammer ? Ich sah in der Kladde nach und nannte sie Ihm. Damit war für mich die Sache erledigt,---dachte ich. Nach 23 Uhr rief wieder dieser KKpt an und frug, ob Kptlt.Soundso noch nicht da wäre. Doch, der ist seit gut einer Stunde an Bord ,entgegnete ich ihm. Dann explodierte der Telefonhörer. Ich Naivling wusste nicht, das der Kptlt.Soundso auch der neue SOPO ist. Ich bin kein Idiot, kann lesen und schreiben und hatte sogar eine abgeschlossene Lehre ! Also ganz so dumm war ich nicht , wie er meinte . Ich frage mich noch heute, warum sind wir neu an Bord gekommenden Besatzungsmitglieder nicht mal für paar Stunden in den Borddienst eingeweiht worden ? Ist doch klar, dass vieles uns fremd war, oder ? Diese KKpt. hat mich richtig zur Schnecke gemacht und mein Selbstbewusstsein wurde als Neuer nicht gestärkt. Der BdW war mir auch keine Hilfe.
Das kann ja nocht toll werden, dachte ich damals. Meine erste Seefahrt bekam mir gesundheitlich nicht und meine erste Hafenwache bekam mir auch nicht.
Gruß Harald--- ähh , Hastei, bin noch ganz verwirrt.
.
@ Hastei
Mach Dir wegen Deiner ersten Wache keine Gedanken, heute ist es auch nicht viel besser, trotz vorheriger Ausbildung. Aber wie das mit dem Lampenfieber so ist...
... da wird aus dem "MM" (MotMeister) mal eben der Medizinmann gemacht oder aus der "SSO" (Schiffsicherungsoffizier) ist dann mal der SS-Offizier :(
bzw. es kommen so lustige Durchsagen wie: ...
Die Längsgänge werden jetzt quer geschaltet, oder...
Der gesamte Spannungsabfall jetzt von Bord, oder...
Warschau auf dem Harpoondeck, der Schornstein dreht und schwenkt ohne weitere Warnung...
um nur einige wenige Anfängerdurchsagen zu nennen.
Es ist immer für die BEsatzung lustig, wenn die Frischlinge ihre ersten Wachen abreisen... aber übel nimmt es Ihnen nur selten jemand ;)
Es grüßt der Angel
Zitat von: Hastei am 25 September 2010, 11:18:15
Wir nannten uns : Kampfzonen-Transporter !...
Ach, wirklich? :-o Bei uns auf den Booten sprach man vom "Geschwadersch***haus". :-D
Gruß
Klaus
hallo, Hastei,
einmal mehr schöne Bilder top
Gruß, Urs
Zitat von: Albatros am 25 September 2010, 13:00:23
........unter anderem besaßen sie Sonar und zwei Wasserbomben-Ablaufbühnen.
War dies nur zum Eigenschutz oder sollten sie damit auch offensiv gegen U-Boote vorgehen, eventuell zum Schutz anderer Einheiten ?........
:O/Y
:MG:
Manfred
Als Kampfeinheiten würde ich sie nicht bezeichnen; aber sie waren schon kampfkräftig. Die Ausstattung mit Minenschienen bedeutet ja nicht, dass man dort nur Wasserbomben drauflegen kann - eher kann man auch Minensperren legen; Sonar bei bewaffneten Einheiten eigentlich selbstverständlich; und wer schon mal in der Nähe der Nordergründe war, wird diese Einrichtung zusätzlich schätzen gelernt haben. Zweimal 100 mm als Mehrbereichswaffe und die 4 Bofors - das stand schon nicht ganz hinter den Geleitbooten Typ 55 zurück; gut, die T-Rohre und die Werfergruppe fehlte. Und auch die elektronische Ausstattung sollte Führungsaufgaben gewachsen gewesen sein ... leider hatte es mit dem Bordeinsatz auf Schulschiff RUHR nicht geklappt ... die Auslandsreisen hatten schon einen Reiz ...
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
Klaus, das tut aber weh !!!
Hastei
Hallo Harald, top
Bild eins....wie eine Henne und Ihre Küken...... :O/Y
:MG:
Manfred
...nochmal Abschweif für Urs, ich streiche FIAT 750 Jagst und setzte 850 Sport... :-D
Hallo Ronny,
das ist er, mich haben am Glas diese Lüftungsschlitze an der Heckklappe gestört, kam aber nicht darauf wohin sie gehören...... :TU:)
:MG:
Manfred
moin, Ronny
Zitat von: RonnyM am 26 September 2010, 10:48:48
streiche FIAT 750 Jagst und setzte 850 Sport... :-D
top
Gruß + schönen Sonntag, Urs
Zum Fiat 850 noch etwas.....mein Kumpel hatte so ein Teil, brandneu, ich einen älten Opel Rekord P1, wir waren beide so um die 18, wenn ich Gummi gab drehten sich die Räder durch.....beim Fiat ging das höchstens bei Glatteis, dass hat ihn immer mächtig gewurmt.... :-D
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/9/9f/Armaturen_Opel_Olympia_%281959%29.JPG
http://www.youtube.com/watch?v=N2GIjWT383E
:MG:
Manfred
... wenn wir hier schon aus dem Thema sind; Fiat, waren das nicht die Autos, die damals - im Gegensatz zu den Tendern - schon im Prospekt gerostet haben?
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
hi, Wilfried
kann ich bestätigen ... :wink:
aber zurück zum Thema: Hastei #41 Foto T.11
Was für eine Flagge ist denn das am Heck ? Schwarz-Rot-Gold mal nich ... und eine Flagge am Heckstock bei Seefahrt ?? willst Du uns uzen ?
Gruß, Urs
Moin Urs,
an der Stelle sitzt niemals nicht der Flaggenstock für die Heckflagge ...
Und überhaupt, der gesamte Antennenmast sieht mir sehr verquast aus ..
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
moin, Wilfried,
Zitat von: Wilfried am 26 September 2010, 22:05:46
an der Stelle sitzt niemals nicht der Flaggenstock für die Heckflagge ...
Und überhaupt, der gesamte Antennenmast sieht mir sehr verquast aus ..
doch, der für die große im Hafen gesetzte Heckflagge schon, siehe Hasteis #36, Bild T8 - da sieht man auch die Position des Flaggenstocks für die in See gesetzte Heckflagge, nämlich Achterkante B-Deck (hinter bzw. aus Blickrichtung vor den beiden 40 mm-Bofors, siehe auch Hastei #36 Bild T 6)
mit dem Antennenmast hast Du natürlich recht ... :roll:
und schau Dir mal in Vergrößerung das Rohr des vorderen 100 mm-Turms an (blau) :MV:
das ganze ist ein Testbild, mit dem uns Hastei `mal kurz auf die Probe stellen wollte :MZ:
Gruß, Urs
ha,ha,hier sieht man das Ergebnis eines Ansprengversuches. Ich meine es war die Saar.
Wie kriegt man die Dellen wieder raus? Von Innen mit einem Vorschlaghammer und draußen gegenhalten wird es nicht gehen, spachteln fällt auch weg, da bleibt nur die große Lösung, Außenhaut abbrennen und neue drauf . Und was hat man festgestellt ? Ich habe auch mal sowas miterlebt. Das Ergebnis : es fiel eine Lampenabdeckung bei mit im hinteren Umformerraum runter. Und dafür stundenlange Vorbereitungen.
Aber als kleines Besatzungsmitglied, bekommt man ausser Sche--hausparolen ja nichts mit. Klärt mich 40 Jahre späterr auf, bitte.
Gruß Hastei
hallo Manfred,
auf solch einem Opel habe ich die Fahrschule gemacht. mein Vater hatte ihn als Kombi ! Da saßen wir zu Dritt auf dem Vordersitz !!! (Ich und zwei Miezen !)
Mann , war das eine tolle Zeit !!. Dreigang-Lenkradschaltung.! Anschnallgurte ? Was ist das denn ? Und dann bei strammen Kurvenfahrten saßen sie einem auf dem Schoß.
es grüßt der Hastei
hi
Zitat von: Wilfried am 26 September 2010, 20:19:27
... wenn wir hier schon aus dem Thema sind; .. Autos ...
auch wenn eigentlich in den ZOBEL-thread gehörig ...
die beiden "fahrbaren Untersätze" des Kommandanten ...
Gruß, Urs
Mein lieber Harald - Hastei - Endlich habe ich eine Erklärung wo der Name "flotter Dreier " herkommt :-D
Trimmer - Achim :ROFL:
da ist die Henne mit ihren Küken wieder.
T 19 -- so sieht A 58 besser aus,oder ?
und das sind die Tender für U-Boote.
Komischerweise, von der Lech habe ich nicht viele Bilder.
Hastei
Als wir mit der "Mosel" aus Portland wiederkamen hatten wir ein großes "D 59" als Hullnummer. War ein echter Brüller beim Einlaufen in Olposibirsk
Axel
moin,
Zitat von: Hastei am 25 September 2010, 11:18:15
Natürlich die Fregatten der Klasse 120 waren, m.M.nach, die schönsten Schiffe der Flotte, bis heute !!! Auch die Jaguar und Zobel-Klasse würde von mir Preise bekommen.
und die Schnellen Minensuchboote (siehe Bild T 5) sollten auch dazugehören. Schmucke Boote, auch innen (!, d.h. für die Besatzung) und - meiner Meinung nach - mit den schönsten Schiffsnamen (MIRA, ORION, SPICA, DENEB, ATAIR, ALGOL, CAPELLA ...) :-).
Wenn ich SULZBACH-ROSENBERG oder AUERBACH/OBERPFALZ dagegen halte :roll:
Gruß, Urs
Urs, da stimme ich Dir zu.
Harald
schließe mich vorbehaltlos Hasteis Meinung an
BT
Die Schnellbootnamen waren / sind aber auch nicht ohne, Raubtiere usw, hat was..
Axel
Zitat von: Hastei am 27 September 2010, 10:40:24
ha,ha,hier sieht man das Ergebnis eines Ansprengversuches.
Und was hat man festgestellt ?
Gruß Hastei
Wenn der Ansprengversuch zu dicht am Schiff gemacht wird gibt das Beulen....... :-D
:MG:
Manfred
moin,
Zitat von: Big A am 28 September 2010, 12:38:39
Die Schnellbootnamen waren / sind aber auch nicht ohne, Raubtiere usw, hat was..
Radio Eriwan: im Prinzip, ja (LUCHS, WOLF, SEEADLER, FALKE, usw. waren cool ...)
PELIKAN, PINGUIN und HYÄNE gingen noch, wenn man etwas von Marinetradition :MG: wußte
aber bei DOMMEL, ELSTER, DACHS und NERZ wirkte das Lexikon schon ziemlich ausgequetscht :|
Gruß, Urs
Zum Glück hat niemand "Stinktier" oder "Skunk" genommen, obwohl.... "Iltis" ist ja auch nicht schlecht
Axel
hi, Axel
Zitat von: Big A am 28 September 2010, 18:20:12
"Iltis" ist ja auch nicht schlecht
bei Booten oder "unter Kreuzer- bzw. Fregattengröße" doch wohl
der Traditionsname der Marine :MG:
1896 Shantung (Flaggenlied) / 1900 Taku-Forts (Pour-le-Mérite) / 1940-42 Kanalarbeiter (CERBERUS, MICHEL, STIER)
Gruß, Urs
Zitat von: Urs Hessling am 28 September 2010, 12:14:57
...und die Schnellen Minensuchboote (siehe Bild T 5) sollten auch dazugehören. Schmucke Boote, auch innen (!, d.h. für die Besatzung) und - meiner Meinung nach - mit den schönsten Schiffsnamen (MIRA, ORION, SPICA, DENEB, ATAIR, ALGOL, CAPELLA ...) :-).
Hallo Urs,
so isses! top
Gruß
Klaus
@urs
Trotzdem, ist schon irgendwie "anrüchig"
Axel
moin,
Zitat von: Big A am 28 September 2010, 21:54:29
... irgendwie "anrüchig"
auch nicht anrüchiger als die Methoden mancher (erfolgreichen) Versorgungsoffiziere :-D :wink: :ML:
Gruß an Kopernikus :-), Urs
top :-D :MG:
Gruß an die Leine (ist ja auch irgendwie "Wasser" :-P)
Axel
P.S. Deine Stimme wird morgen Nachmittag fehlen
moin
Zitat von: Big A am 28 September 2010, 22:28:48
P.S. Deine Stimme wird morgen Nachmittag fehlen
danke :MZ:, gruß an Alle :-), besonders an die Namenspatin des letzten erhaltenen Schiffs der Skagerrakschlacht :-D
Gruß, Urs
Zitat von: Hastei am 28 September 2010, 07:41:21
und das sind die Tender für U-Boote.
Hastei
Warum hatte man eigentlich bei den beiden Tendern für die U-Boote eine andere Bewaffnung gewählt als sie bei den Klassen 401/402 vorhanden war ?
:MG:
Manfred
Zitat von: Albatros am 29 September 2010, 12:46:01
Warum hatte man eigentlich bei den beiden Tendern für die U-Boote eine andere Bewaffnung gewählt als sie bei den Klassen 401/402 vorhanden war ?
:MG:
Manfred
............ :MV:
:MG:
Manfred
Moin Manfred,
wenn Du Dir die Aufbauten auf dem Hauptdeck bei LAHN /LECH im Gegenzug zu allen andern Tendern ansiehst, fällt sofort auf, da ist kein Platz für ein 100-mm-Geschütz. Warum die verlängerten Aufbauten, weiss ich nicht, aber darauf ein Geschütz würde wohl auch mit der Stabilität dieser Einheiten, für deren "Wankelmütigkeit" es hier ja schon Text gegeben hat, wohl noch mehr leiden. Ausserdem diente die Bewaffnung ja auch nur der Eigenverteidigung?
Mal so meine Spekulation ...
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
PS: optisch gefallen sie mir auch nicht so richtig ... :-D
Zitat von: Wilfried am 04 Oktober 2010, 11:28:49
Moin Manfred,
wenn Du Dir die Aufbauten auf dem Hauptdeck bei LAHN /LECH im Gegenzug zu allen andern Tendern ansiehst, fällt sofort auf, da ist kein Platz für ein 100-mm-Geschütz.
Hallo Wilfried,
genau, aber wofür wurde der Raum genutzt, wozu brachten die U-Boot-Tender diesen Raum und mussten im Gengenzug dafür auf die 100 mm Türme verzichten ?
Oder hatten sie weniger gefährdete Einsatzräume ? Sie konnten eigentlich nur zwei Luftziele bekämpfen und die 100 mm wird neben ihrer Luftabwehrkomponente sicher
auch als Schiff-Schiff-Waffe bei den Tendern der Klasse 401/402 gedacht gewesen sein.
:MG:
Manfred
ist das Thema Tender durch ?
Diese alten Dias muß ich aber noch loswerden. Auf dem einen Bild sieht man deutlich, das diese Schiffe, [eigentlich waren es Boote, wie mir mal ein " Dienstgragd "sagte, da sie keinen I.O. hatten (?) ] einfach nicht gerade liegen konnten. Wir haben den Heizern immer die Schuld gegeben,aber auf anderen Tendern war es auch so.
Gruß Hastei
Zitat von: Hastei am 09 Oktober 2010, 15:02:46
ist das Thema Tender durch ?
Eigentlich nicht aber nach meinen Fragen in # 73 ging es nicht wirklich weiter..... :O/Y
Aufnahme Img16220.JPG dürfte auch eine recht frühe sein, denn die ECM-Töpfe sind bei der Köln-Klasse noch im Mast.
:MG:
Manfred
...ne,ne,ne, das Thema kann noch garnicht durch sein :-o.
Ist denn hier keiner an Bord, der auch LECH oder LAHN gefahren ist und uns erklären kann, was sich in den Aufbauten befand, wo sich bei den anderen Tender die 100er-Türme befanden :? :? :?
Also: Stand by, Stand by, execute... :-D.
Grüße Ronny
Da U-Boot-Tender, könnte sich dort die Druckausgleichkammer befunden haben. Solch eine Einrichtung hatten die anderen M- und S-Boot Tender ja nicht.
Gruß
Klaus
Moin Klaus,
das klingt schon einmal stimmig; könnten ja auch zwei Druckkammern gewesen sein?
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
PS: die hatten ja auch eine Menge Torpedos an Bord; und die sollte man so lagern, dass bei einem eventuellen Unfall der Druck gut nach draussen kann; tief unten im Schiff wäre dann ja wohl nicht so günstig? Wo sind denn nun die Fachleute?
Moin Wilfried,
schon richtig mit den Torpedos, aber ich denke mal dass die Lagerung und die Torpedoklarmach-Anlage sich im hinteren Bereich des Tenders (Bordkran) befunden haben. Ich glaube kaum, dass die Aale von vorn nach achtern zum Bordkran getragen wurden. :wink:
Also ich tippe auf Druckausgleichkammer.
Gruß
Klaus
Zitat von: jockel am 09 Oktober 2010, 21:45:40
Moin Wilfried,
schon richtig mit den Torpedos, aber ich denke mal dass die Lagerung und die Torpedoklarmach-Anlage sich im hinteren Bereich des Tenders (Bordkran) befunden haben. Ich glaube kaum, dass die Aale von vorn nach achtern zum Bordkran getragen wurden. :wink:
Also ich tippe auf Druckausgleichkammer.
Gruß
Klaus
Wie wäre es denn mit vorne die Druckausgleichkammer und hinten die Torpedos...... :O/Y
:MG:
Manfred
Moin Ihr beiden,
Druckausgleichskammer - klar; wollte aber auch noch die Torpedos als Anregung ins Spiel bringen. Klaus, Deine Ansicht achtern macht Sinn. Und wo bleiben die Experten?
Mit einem lieben Gruß und einen schönen, sonnigen Sonntag
der Wilfried
der Torpedoklarmachraum und die Lagerung der Torpedos war, wenigstens bei den S-Boot-Tendern mittschiffs.
Bei schlechten Wetter fand da dann die Musterung statt. In der Mitte des Raumes,in Schiffslängsachse , war ein Schacht.
Mit Elektrowinden wurden aus der " Tiefe " die Aale noch oben gebracht, auf Wagen gesetzt,oder besser gelegt, nach draußen gefahren, backbord oder steuerbord und dann mit dem schiffeigenen Kränen zum Empfänger gehievt.
Hastei
...und am Schluß sah das denn so aus, gelle Hastei :? :? :?
Grüße Ronny
ja, kann man so sagen
...na dann sach mal... sind das scharfe oder Übungs-Torpedos, die der S-Boot-Fahrer Manni Hake-Kropp gekniipst hat.
Zu meiner Zeit, wenn wir eine sogenannte "Torpedoübung" hatten, ging das "Ding" tief unten durch und tauchte später dann irgendwann mit einer Rauchfahne danach auf. Ich weiß noch - wie die Blöden gekuckt - da da da - alle habens gesehen, wie der unterm Dampfer durchrauschte und dann achteraus blickten, ihn dann irgendwann erblickten. :O/Y
Für mich als Radarmixer waren solche Aktionen "sehr entspannend", denn ich durfte mich "aussenbordig" aufhalten :-D. Aber, wieder mal, beneide ich Hastei, der immer die passenden Bilder präsentierwn kann... :-P :-P :-P.
Grüße Ronny
hallo Ronny,
das sind Übungstorpedos ! Nachts hatten sie auch eine Lampe an, damit man sie kommen sah. Das war i.d.T. immer ein Ereignis, wenn wir Ziel-Schiff waren.
Ich pers. habe das Licht der Aale nicht gesehen,stand vielleicht immer an der falschen Stelle. So ein bischen mulmig war es mir am Anfang, wenn ich in der Koje nachts lag. Die Aale sollen ja nicht treffen, sondern unter dem Schiff durchgehen. Und wenn die Torpedomixer falsch geregelt haben und der Aal uns vierkant trifft ? Wenn er,der Aal , durch war,stellte er sich aufrecht und qualmte. Dann wurde, ein Schlauchboot ausgesetzt und der Aal "gefangen" und zum Schiff gezogen,wo er dann mit demKran eingeholt wurde. Anschließend hatten die Torpedomixer wieder tagelang was zu tun.
Gruß Hastei
Hallo
Ich war auch Tenderfahrer und als solcher war ich auch mehrmals "Ziel" eines Torpedoangriffs im Dunkeln...
Das ist schon interessant, wer's nicht kennt: Ein grün schimmerndes Licht nähert sich dem Schiff (in unserem Fall meist von achtern) und rauscht d'runter durch, man sieht es dann seitlich neben den Bordwänden hervorleuchten... Wenn man die Kernkompetenz eines Torpedos mal ignoriert, könnte man auch sagen, das sieht schon fast ein bisschen romantisch aus... :wink:
moin,
Zitat von: Hurvinek am 11 Oktober 2010, 22:51:23
Ein grün schimmerndes Licht nähert sich dem Schiff (in unserem Fall meist von achtern) und rauscht d'runter durch, man sieht es dann seitlich neben den Bordwänden hervorleuchten
das war dann ein drahtgelenkter Torpedo im Angriff mit sogenanntem "Achterstich".
Ronnys Foto zeigt noch Geradeausläufer-Torpedos - erkennbar an den Aufschlagzündern
Gruß, Urs
Noch ein Nachtrag zur Ausrüstung der Tender, zumindest im Bereich der Überwasserwaffen:
-Z101: Waffen: 4x100mm 4x40mm-Zwilling Breda mit Mehrladebügel 88Schuß Z101A: 3x100mm 4x40mm-Zwilling Breda mit Durchlaufeinrichtung 200Schuß, 4xSAA mit MM38; Radar LW02, später LW05, DA02, später DA05, ZW-02 später ZW 05, Feuerleitung HOS, 1xM2/2 und 3xM4/2 (M2= M4-Teile + Seezielteil + Landzielrechner mit Kurvenrechner, LG-Rechner) und E-Messbalken (Stand E), 4 Richtsäulen (ZAG) mit Direktabfeuerung, bei Umrüstung zu 101A und Einrüstung SAA Ausbau M4/2 (Stand D), E-Meßbalken und Turm C, damit See-, Luft- und Landzielfähig mit LG-Schaltung Turm D
-SS Deutschland wie Z101
-F120: Waffen 2x100mm 2x40mm-Zwilling Breda mit Mehrladebügel 88 Schuß 2x40mm Breda mit Mehrladebügel 88 Schuß; Radar DA02, später DA05, ZW-02 später ZW 05; Feuerleitung HOS,1xM2/2 und 3xM4/1 (M2= M4-Teile + Seezielteil + Landzielrechner ohne Kurvenrechner, LG-rechner) und E-Messbalken (Stand E). Aus Gewichtsgründen Ausbau M4/1 vorne (Stand B) und E-Meßbalken, damit See-, Luft- und Landzielfähig mit LG-Schaltung Turm B. Feuerleitung: HOS, 1xM2/2, 2xM4/1 Radar DA02, später DA05, ZW-02 später ZW 05, 2 ZAG ohne Abfeuerung.
-Tender 401/402: 2x100mm 4x40mm Bofors (Minensuchtender Gleichstromausführung), damit Luftzielfähig. Radar DA-02 ZW-02. Feuerleitung 2xM4/2, 2xZAG mit Abfeuerung, 2xOGR-7.
3 Anmerkungen: 1. STAN Tender konnte alle Positionen besetzen, SFlot hat diese reduziert und Ersatz durch Tender-SUG, MSuchFlot volle Besatzjng und V-STAN. 2. Tender waren seezielfähig, aber nur bis Fla-Reichweite, da Zielgröße Seeziel wegen der Abtastart des Feuerleitbeams (liegende 8) Anlage abfallen ließ. Zünderstell muße wegen Flugbahnlänge ausgeschaltet werden. 3. In Fla-Schaltung und manueller Höhenaufsatz ca. 8 Grad konnte jede FL-Anlage LG-Schießen bis Ende der Flugbahn, ca. 3000m weiter. Habe das 1983 mit EMD gegen DEU probiert. In dieseer Schaltungsart konnte jeder Turm LG schießen, nicht nur der achtere. Habe bei DESEX 1981 mehrere LG an Flensburger Tender abgegeben, die einen Angriff der ZFltl plötzlich mit LF erwiderten. Die waren nicht amused!
ZitatDie waren nicht amused!
:-D :-P :MLL:
Axel
nur eine Bitte: nicht alle hier im Forum sind mit den Marine- bzw BW-Abkürzungen vertraut, bitte zumindest einmal den Langnamen angeben
Zitat von: Big A am 27 Oktober 2010, 16:49:01
... nur eine Bitte: nicht alle hier im Forum sind mit den Marine- bzw BW-Abkürzungen vertraut, bitte zumindest einmal den Langnamen angeben
... ja, das wäre schön - und, mal auf die entsprechenden Titelzeilen achten; Informationen - auch gute - machen nur Sinn, wenn sie beim Leser auch ankommen. Also auch einmal schauen, wenn Fregatte gemeint, ob in der eigenen Wortflut auch Fregatte drin ist?!
Ansonsten, bitte ohne AbküFi!
Mit enem lieben Gruß
der Wilfried
Noch ein Nachtrag zur Ausrüstung der Tender, zumindest im Bereich der Überwasserwaffen:
-Z101: Waffen: 4x100mm 4x40mm-Zwilling Breda mit Mehrladebügel 88Schuß Z101A: 3x100mm 4x40mm-Zwilling Breda mit Durchlaufeinrichtung 200Schuß, 4xSAA mit MM38; Radar LW02, später LW05, DA02, später DA05, ZW-02 später ZW 05, Feuerleitung HOS, 1xM2/2 und 3xM4/2 (M2= M4-Teile + Seezielteil + Landzielrechner mit Kurvenrechner, LG-Rechner) und E-Messbalken (Stand E), 4 Richtsäulen (ZAG) mit Direktabfeuerung, bei Umrüstung zu 101A und Einrüstung SAA Ausbau M4/2 (Stand D), E-Meßbalken und Turm C, damit See-, Luft- und Landzielfähig mit LG-Schaltung Turm D
-SS Deutschland wie Z101
-F120: Waffen 2x100mm 2x40mm-Zwilling Breda mit Mehrladebügel 88 Schuß 2x40mm Breda mit Mehrladebügel 88 Schuß; Radar DA02, später DA05, ZW-02 später ZW 05; Feuerleitung HOS,1xM2/2 und 3xM4/1 (M2= M4-Teile + Seezielteil + Landzielrechner ohne Kurvenrechner, LG-rechner) und E-Messbalken (Stand E). Aus Gewichtsgründen Ausbau M4/1 vorne (Stand B) und E-Meßbalken, damit See-, Luft- und Landzielfähig mit LG-Schaltung Turm B. Feuerleitung: HOS, 1xM2/2, 2xM4/1 Radar DA02, später DA05, ZW-02 später ZW 05, 2 ZAG ohne Abfeuerung.
-Tender 401/402: 2x100mm 4x40mm Bofors (Minensuchtender Gleichstromausführung), damit Luftzielfähig. Radar DA-02 ZW-02. Feuerleitung 2xM4/2, 2xZAG mit Abfeuerung, 2xOGR-7.
3 Anmerkungen: 1. STAN Tender konnte alle Positionen besetzen, SFlot hat diese reduziert und Ersatz durch Tender-SUG, MSuchFlot volle Besatzjng und V-STAN. 2. Tender waren seezielfähig, aber nur bis Fla-Reichweite, da Zielgröße Seeziel wegen der Abtastart des Feuerleitbeams (liegende 8) Anlage abfallen ließ. Zünderstell muße wegen Flugbahnlänge ausgeschaltet werden. 3. In Fla-Schaltung und manueller Höhenaufsatz ca. 8 Grad konnte jede FL-Anlage LG-Schießen bis Ende der Flugbahn, ca. 3000m weiter. Habe das 1983 mit EMD gegen DEU probiert. In dieseer Schaltungsart konnte jeder Turm LG schießen, nicht nur der achtere. Habe bei DESEX 1981 mehrere LG an Flensburger Tender abgegeben, die einen Angriff der ZFltl plötzlich mit LF erwiderten. Die waren nicht amused!
Opi, Du wiederholst Dich :-D ... msgnr #89 16:44 = msgnr 92 17:19 :MV:
sollte Deine "ES-FK-Arbeit" zu viel Aufmerksamkeit erfordern ? :-)
Gruß, Urs
Nein, lach, hatte einen Hänger im WLAN.
TECREP is ingange!
Schön, doch mal was über die alten Tender zu lesen. Die werden ja sonst kaum behandelt. Sehr zu Unrecht, wie ich meine. Zum einen, weil die von der Form und Linienführung recht schöne Schiffe sind.OK, genaugenommen Boote. Zum anderen wegen ihrer Zwittereigenschaften, die bei Kriegsschiffen wohl recht selten sind. Wobei ich beim Thema bin:
Zitat von: Albatros am 25 September 2010, 13:00:23
Zitat von: Urs Hessling am 24 September 2010, 12:28:50
natürlich waren die Tender Kriegsschiffe, aber Kampfschiffe im Sinne von "angreifendem" Einsatz wie Schnellboote oder Unterseeboote: nein.
Die Tender waren darauf ausgelegt, als mobiler Geschwaderstützpunkt in einer durch gegnerische Luftüberlegenheit geprägten Lage zu "überleben" - das war im Prinzip eine "defensive" Aufgabe.
Gruß, Urs
Das nehme ich denn mal auch als Antwort auf meine Frage aus # 11
........unter anderem besaßen sie Sonar und zwei Wasserbomben-Ablaufbühnen.
War dies nur zum Eigenschutz oder sollten sie damit auch offensiv gegen U-Boote vorgehen, eventuell zum Schutz anderer Einheiten ?........
Als Schiffstechniker hatte ich zugegeben recht wenig von dem mitbekommen, was sich da oberhalb der Wasserlinie tat. Aber wenn meine Einbildung nicht völlig Amok läuft, wurde "trotz" Zugehörigkeit zu einem Minensuchverband regelmäßig Sonareinsatz, Ubootjagd und Wasserbombenwurf sowie Seezielschießen geübt. Zusammen mit der elektronischen Ausstattung und den zwei 100 mm Geschützen würde ich das durchaus offensiven Kampfschiffen zurechnen. Und Minenlegen würde ich auch nicht gerade als Defensivhandlung bezeichnen.
Gruß von ehemals Tender Saar A 65, 1. MSG
Zitat von: Elektroheizer am 31 Oktober 2010, 17:02:25
Und Minenlegen würde ich auch nicht gerade als Defensivhandlung bezeichnen.
Wobei es den Begriff defensive Minensperre schon gibt, defensive Sperren werden wohl in Gewässern verlegt die unter der eigenen Kontrolle stehen. Hingegen
offensive Sperren in den Gewässern des Gegners..... :MV:
:MG:
Manfred
Zitat von: Albatros am 31 Oktober 2010, 17:55:54Wobei es den Begriff defensive Minensperre schon gibt, defensive Speeren werden wohl in Gewässern verlegt die unter der eigenen Kontrolle stehen. Hingegen
offensive Sperren in den Gewässern des Gegners..... :MV:
OK, das klingt einleuchtend. Danke für die Aufklärung.
Hallo Hastei,
Du stellst immer so schöne Bilder ins Forum.Kannst Du mir einmal erklären wie das geht?Habe noch ein Weiterverpflichtungsbild das ich gern einstellen würde.
Gruß
Zwiebel31
Servus Zwiebel,
Antwort drücken, unter dem Antwortfeld gibt es "Erweiterte Optionen", diese öffnen und Datei anhängen benutzen. Aber Achtung, 450KB Größe beachten!
Hallo zwiebel31!
Wenn ich kurz helfen darf, hier ist eine kleine Anleitung für Bilder bis 450 KB Größe:
--/>/> http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,1828.msg59696.html#msg59696
Aber Spee war schneller. :ML:
Hallo zusammen,
Mein Hilfeschrei wurde ja schnellstens beantwortet,vielen Dank.Jetzt will ich es einmal versuchen die Bilder einzustellen.Es hat mir noch
viel Mühe gemacht auf diese KB zu kommen,aber was weiß ein alter Mann.
Gruß
Zwiebel31
Schon wieder etwas dazu gelernt,nur 1Bild kam an.Hier das 2.
Für mehrere Bilder in einem Beitrag einfach rechts neben "Durchsuchen" (wo Du das erste Bild auswählst) auf "mehr Dateianhänge" klicken, dann öffnen sich weitere Eingabemöglichkeiten.
Aber Achtung: jedes einzelne Bild darf nicht größer als 450 KB sein! :MZ:
Hier mal ein schönes Bild der Rhein ( A 58 ) http://www.forum-schiff.de/phpBB3/viewtopic.php?f=9&t=47&start=250#p53896
:MG:
Manfred
Manfred,
je länger ich mir den Zossen ansehe, je mehr mag ich ihn. Ist das Nostalgie ?
Gruß Hastei
Zitat von: Hastei am 22 April 2011, 19:05:14
Manfred,
je länger ich mir den Zossen ansehe, je mehr mag ich ihn. Ist das Nostalgie ?
Gruß Hastei
... nein, je älter man wird, desto mehr verstärken sich die guten Erinnerungen und die schlechten verblassen ... :-D
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
Moin Moin,
hier ein Lebenszeichen von einem alten 401-er, der immer noch fährt: die Ex-"Elbe" ist gegenwärtig im Einsatz in der türkischen Marine als Schulschiff unter dem Namen "Cezajerili Gazi Hasan Pasa" (A579) und heute gemeinsam mit dem anderen türkischen Schulschiff "Iskenderun" (A1600) zu einem dreitägigen Besuch in den russischen Hafen Noworossijsk eingelaufen; das Auslaufen ist für den 23.Mai vorgesehen. Besucht wurde in Noworossijsk unter anderem der russische Museums-Kreuzer "Mikhail Kutuzov" ("Михаил Кутузов" [NATO: "Sverdlov"-Klasse]).
An Bord der türkischen Schulschiffe sind insgesamt 500 Offiziersschüler.
Hier die Quelle der Meldung: http://www.function.mil.ru/news_page/country/more.htm?id=11136689@egNews
und auch noch ein Foto im Anhang...
Bis dann,
Kaschube_29
Erst wollte ich schreiben, dann kann die Ex-Elbe ja kurz mal ihren alten Heimathafen Kiel besuchen, liegt ja auf dem Weg :roll: Irgend was ließ mich aber auf die elektronische Karte schauen, es geht ja nur ins Schwarze Meer.
...sehen das meine alten Augen richtig :?...
Die haben doch tatsächlich Bullaugen gebohrt. :-( Da geht ja die ganze ABC-Sicherheit flöten... :wink:
Grüße Ronny
PS Aber schön, dass man noch einen Oldie aktiv fahren sieht :MG:
Ist das für Bullaugen nicht etwas hoch, knapp unter Deckenhöhe?
# 107 Soviel Zeit muß sein: in groß: CEZAYILI GAZI HASAN PAŞA ( alle I ohne Punkt. S mit Strich unten ) in klein: Cezayılı Gazı Hasan Paşa 8-) Heißt ja auch KÖLN und nicht KOLN :-D
moin,
da hat die BM ihre eigenen Erfahrungen ... :-D
http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,10089.msg119899.html#msg119899 # 77 :MZ: :ML: :MLL:
Gruß, Urs
Moin,
hab einen link zu einem Foto der exDonau aus dem letzten Jahr.
Ich war von 87 bis 89 im Antriebsabschnitt drauf gefahren.
Nach meiner Zeit auf Schütze war das erst mal ein Ambiente wie im Knast... Auf Schütze 6 Gasten in einem Deck mit einer Ausstattung aus Holz und Messing, auf der Donau 9 Unteroffiziere in einem Deck der Sparta-Klasse.
Na, und die Stimmung ging so.
Ich hatte immer den Eindruck, die Crew identifiziert sich lange nicht so mit dem Schiffe wie das im Gegensatz dazu auf dem Boot war.
Ein Tender, nicht Fisch nicht Fleisch...war hier ja auch in anderen Punkten so angeklungen.
Aber für mich als ambitionierten Schrauber gab es da ne Menge Ablenkung: Etliche Zylinderköpfe wechseln, durchgegammelte oder - vibrierte Rohre flicken. Bei Fahrtstufe 20 konnte man im achteren Maschinenfahrstand kaum mehr pennen, weil alles tierisch vibrierte. Und der Hit bei einem Versuch zum Torpedoschießen zu laufen - beide Wellen unklar, weil bei beiden ein Tragelager verreckt ist... Glaubt mir ich hab alles gegeben aber die wollten nicht auf mich hören als wir die Öltemperaturen hochgemeldet hatten... Zurück nach Olpenitz im Schlepp...
Soweit meine Tender-Remember.
Grüße aus Brunsbüttel
Liese
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:TCG_A577_with_Y141_in_Izmir_20110708.jpg
Zitat von: Liese am 24 Juni 2012, 11:33:58
Moin,
Bei Fahrtstufe 20 konnte man im achteren Maschinenfahrstand kaum mehr pennen,
Grüße aus Brunsbüttel
Liese
:O/Y
:MG:
Manfred
Zitat von: Liese am 24 Juni 2012, 11:33:58
Ein Tender, nicht Fisch nicht Fleisch...war hier ja auch in anderen Punkten so angeklungen.
Grade das fand ich an den Tendern so reizvoll. Ein Versorger, der nicht nicht aussieht wie ein Stückgutfrachter.
Zitat von: Liese am 24 Juni 2012, 11:33:58
Aber für mich als ambitionierten Schrauber gab es da ne Menge Ablenkung: Etliche Zylinderköpfe wechseln, durchgegammelte oder - vibrierte Rohre flicken.
Das mit dem Flicken hab ich - von meinem Abschnitt - etwas anders in Erinnerung. Auch anders als Urs glaube ich, der WIMRE irgendwo geschrieben hatte was seine Jungs auf dem Schnellboot so alles hingekriegt hatten. Nach einigen Tagen an Bord fiel mir eine Feuerlöschpumpe auf, die etwas viel Wasser machte. Also meinem Obermaat Bescheid gesacht, und in Gedanken schon die Werkzeugtasche geholt um die Stopfbuchse anzuziehen. Von wegen, der machte nur große Augen und murmelte was von "das ist Werftarbeit..." Ehm, wo bin ich denn hier gelandet? Warum hat man einem das in der Grundausbildung beigebracht? Nicht daß ich die große Heißdüse war, aber da dachte ich an einen berühmten Spiegel Artikel, "bedingt einsatzbereit". Was ist wenn sowas auf See passiert, Werkstattschiff anfordern?
Den Rest kommt mir aber bekannt vor. Bei meiner Einweisung in meine Wachstation Backbord E-Werk, die Generatoren liefen zufällig, dachte ich diese Kühlungsart kenn ich gar nicht. Seewasserdirektkühlung, ein armdicker Wasserstrahl ergoss sich über einen E-Diesel. Der wurde sofort abgewürgt und zur Strafe zum Ersatzteillieferanten degradiert. Eine Welle ist auch mal heißgelaufen, hier darf ich mal Vicco von Bülow zitieren: "was für ein gemeiner Ton". Das Kreischen war im ganzen Schiff zu hören.
Zitat von: Liese am 24 Juni 2012, 11:33:58
Bei Fahrtstufe 20 konnte man im achteren Maschinenfahrstand kaum mehr pennen, weil alles tierisch vibrierte.
Jo, diese Vibrationen und Geräusche bei hoher Fahrt , der ganze Pott ächzte, so ein Wummern von den Abgasrohren. Unbeschreiblich
Schönes Bild @Liese
@Elektroheizer: wir haben die Tragelager natürlich nicht selbst repariert, nur aufgemacht, um einen Anblick auf das Grauen zu kriegen. Ich hab heute noch einen Fladen von dem abgetropften Lagermetall, den ich im Ölsumpf fand... Bevor wir die Welle endlich runterfahren durften, kreischte es dermaßen aus dem Bb-Wellentunnel durch den Drucklagerraum, wo die KaMeWa-Anlage dröhnte, dass es mir kalt den Rücken runter lief. Endlich im Wellentunnel... aus der Entlüftung Rauchwolken, wie aus ner Dampflock, die Farbe war am Abblättern wegen der Hitze - C-Schlauch und draufgehalten...
Aber die Zylinderköpfe waren schon mal selbst gewechselt worden mit dem obligatorischen Abdichten der Abgasleitungen in den Lader: schön mit der Asbestschnur um die Büchsen...
Die Reparatur der Welle bzw Tragelager ist selbstverständlich Werftarbeit, mir ist durchaus klar daß man das nicht mal eben in Eigenregie machen kann. Aber daß für die piselige Feuerlöschpumpe Arbeiter vom Stützunkt herangzogen wurden, das fand ich doch ein sehr schwaches Bild. Und die haben auch nix anderes gemacht als die Stopfbuchse nachgezogen, nichts weiter.
Unser Deck (6Z2) lag über dem Hilfsmaschinenraum. Man konnte schon nicht mehr schlafen wenn die Feuerlöschpumpe da unten mal abgeschaltet war.
Einmal war unser Deck wegen ner gerissenen Feuerlöschleitung geflutet worden. Zum Glück hatte ein Dauerwächter das gleich mitbekommen...
Aber der Schaden im Lager war mit ansagen. Bei der Werftliegezeit sollte die Welle partout nicht angefasst werden, obwohl der Kahn wie gesagt vibrierte wie Sau.
Das war alles 88/89. Die Dame war ja auch schon etwas betagt und die Ausmusterung wohl schon geplant
Ganz so desaströs hab ich die Saar nicht erlebt, aber 81/82 war die ja auch noch etwas jünger. Der Wellenschaden und die gerissene Kühlleitung an dem E-Diesel waren die einzigen größeren Schäden, soweit ich mich erinnern kann. Ansonsten nur kleinere Reparaturen, hier mal einen Lüftermotor getauscht, da mal eine Heizspirale. Und einmal hat es gebrannt, sinnigerweise war ich da grad in Neustadt zum Lehrgang bei der Schiffssicherungsschule. War aber nur ne Kleinigkeit, ein Schaltkasten außenbords.
Zitat von: Liese am 24 Juni 2012, 14:32:37
Unser Deck (6Z2) lag über dem Hilfsmaschinenraum. Man konnte schon nicht mehr schlafen wenn die Feuerlöschpumpe da unten mal abgeschaltet war.
Wenn die
abgeschaltet war? Wieso das? Weil das gewohnte Hintergrundgeräusch fehlte? Oder aus Sorge? Wenn ich mich nicht vertu, waren die doch reduntant.
Wenn die abgeschaltet war? Wieso das? Weil das gewohnte Hintergrundgeräusch fehlte? Oder aus Sorge? Wenn ich mich nicht vertu, waren die doch reduntant.
[/quote]
Ja genau, wegen dem irgendwann beruhigenden Gedröhne...
Auch sonst gab es eben die vielen kleinen Defekte. Im Vorschiff, ich in der Stauung war die Kühllast. Bei einer Ronde öffnete ich den Vorraum und mir kam eine kleine Fontäne entgegen...
Ein Riesenprogramm hatte die Werftliegezeit 89 hinter sich her gezogen: Leergut der Werfties in einer Wasserleitung, der 400Hz-Umformer in meinem Mot-Raum (V) war wohl samt Kunststoffverpackung eingebaut worden. Als er hochgefahren wurde brannte das Ding mit ner riesen Rauchentwicklung. Es gab zwei erfolglose Ausdockversuche; beide Male machten wir Wasser in den Wellentunneln... und was was ich, was wir in den knapp drei Jahren, die ich da an Bord verbracht habe, alles repariert haben.
Wie gesagt, ich bin heute noch Schrauber von Herzen :MLL:
Moin moin
Da's sich hier gerade um die "Elbe" dreht... WIR WAREN DA, in Istanbul und haben unserem Dampfer zum 50sten Geburtstag gratuliert!
Jede Menge Bilder gibt's hier:
http://www.tender-elbe-a61.de/ (http://www.tender-elbe-a61.de/)
Mit Gruss,
Olli
Leergut der Werfties in einer Wasserleitung
Hätte aber bekannt sein sollen. Lüfterschächte so wie alle Leitung mit lichter Weite größer 100 sind Bierflaschen-Entsorgungselemente und das seit Kaisers Zeiten. Mit dem Flaschenpfand hat diese gute alte deutsche Werftarbeitertradition leider ihr Ende gefunden. War aber nie eine frevelhafte Tat von Wehrkraftzersetzern. Ich hab solcherlei auf richtigen Schiffen öfters gehabt.
Die Marine hat sich bei uns Werftgrandies für solche Untaten kräftig gerächt. Besondert nachdem F123,F124 an die BM abgeliefert waren.
Als "Schockie" wurde ich oft das Opfer bundesmarinelicher Bösartigkeit. So waren bei jedem Besuch in einem der schocksicheren Räume die Schwingfreiräume blockiert.Das tat weh. So hätten die nie einen Weltkrieg gewinnen können.
Also Marine vs Werft 1:1
MfG
Langensiepen
Zitat von: Langensiepen am 25 Juni 2012, 18:00:55
Leergut der Werfties in einer Wasserleitung
Hätte aber bekannt sein sollen. Lüfterschächte so wie alle Leitung mit lichter Weite größer 100 sind Bierflaschen-Entsorgungselemente und das seit Kaisers Zeiten. Mit dem Flaschenpfand hat diese gute alte deutsche Werftarbeitertradition leider ihr Ende gefunden. War aber nie eine frevelhafte Tat von Wehrkraftzersetzern. Ich hab solcherlei auf richtigen Schiffen öfters gehabt.
Ich fand´s spannend... es war ja nur einmal bei Flender für mich.
Das gehört zu den Aktionen, die man nicht vergisst.
Allerdings auch nicht, wie die den gehegten Motraum mit Brennern zerlegt haben, der Dreck, die Kälte im Schiff. Das war ein Ausnahmezustand. Nicht zu vergessen, wie die Maybachs erst horizontal von Abteilung V nach VI an Kettenzügen und dann vertikal am Kran durch den Schacht, auf dem sonst der Schornstein stand, hinweg schwebten.
Werftliegezeit hat schon was Besonderes.
Laut --> hier (http://www.tender-elbe-a61.de/bundesmarine.htm) waren die Tender wie folgt den einzelnen Bootstypen zugeteilt:
(für SM-Boote) A 67 Mosel
(für SM-Boote) A 65 Saar
(für SM-Boote) (Reserveeinheit) A 54 lsar
(für U-Boote) A 55 Lahn
(für U-Boote) (Reserveeinheit) A 56 Lech
(für S-Boote) A 58 Rhein
(für S-Boote) A 61 Elbe
(für S-Boote) A 63 Main
(für S-Boote) A 66 Neckar
(für S-Boote) A 68 Werra
(für S-Boote) A 69 Donau
(für S-Boote)(Reserveeinheit) A 62 Weser
In der Annahme, dass mit SM-Boote die schnellen Minensucher der Schütze-Klasse bezeichnet wurden :wink:, gab es einen Grund, warum die Minensuch-Geschwader mit Ariadne-, Frauenlob- und Lindau-Klasse keine eigenen Tender bekamen und warum gab es für 4 Schnellbootgeschwader 6+1 Tender?
Kann man die Tender namentlich den einzelnen Geschwadern zuordnen?
Gruss Frank
moin,
Zitat von: 2M3 am 01 März 2014, 19:29:39
Kann man die Tender namentlich den einzelnen Geschwadern zuordnen?
Ja, siehe http://www.foerderverein-museums-schnellboot.de/tender/klasse401.htm
Gruß, Urs
Danke Urs,
was wurde auf den Tendern, welche als Schulschiffe genutzt wurden, ausgebildet, nur seemännische Grundlagen oder auch laufbahnspezifisch?
Gruss Frank
moin, Frank,
die Tender wurden als Schulschiffe für Offiziersanwärter eingesetzt.
Ausbildungsschwerpunkte aus eigener Erfahrung
- Navigation (Astro-Nav mit Sextant)
- Wachegehen (Ausguck)
- Artilleriemechanik 40 mm Bofors
- Schiffstechnik (Flurplatten putzen)
- "Allgemeine Bordkunde" incl. vor allem Reinschiff !!
Lehrjahre sind keine Herrenjahre :MZ: :ML:
Gruß, Urs
Zitat von: 2M3 am 01 März 2014, 19:29:39
In der Annahme, dass mit SM-Boote die schnellen Minensucher der Schütze-Klasse bezeichnet wurden :wink:, gab es einen Grund, warum die Minensuch-Geschwader mit Ariadne-, Frauenlob- und Lindau-Klasse keine eigenen Tender bekamen
Richtig, SM hieß Schnelle Minensuchboote. Warum nur die Tendern fest zugeordnet waren, kann ich nicht gesichert sagen sondern nur begründet vermuten: Ariadne, Frauenlob und Lindau-Klasse waren Binnenminensucher, also für den küstennahen Einsatz vorgesehen. Da brauchte es die speziellen Aufgaben der Tender dann nicht. Bei der Klasse 401 waren das neben der Versorgung Führungs- und Kampffunktion, hier nehme ich an im Zusammenhang mit der Minenlegefähigkeit der SM-Boote in der Ostsee.
Zitat von: Urs Heßling am 02 März 2014, 16:57:30
die Tender wurden als Schulschiffe für Offiziersanwärter eingesetzt.
Ausbildungsschwerpunkte aus eigener Erfahrung
...
- "Allgemeine Bordkunde" incl. vor allem Reinschiff !!
Also da wurde den angehenden Offizieren beigebracht, wo die bei der Ronde mit Sicherheit noch etwas Schmutz finden können? :O/S
moin,
Zitat von: Elektroheizer am 02 März 2014, 22:46:57
Also da wurde den angehenden Offizieren beigebracht, wo die bei der Ronde mit Sicherheit noch etwas Schmutz finden können? :O/S
Nö :MZ: Geputzt haben wir selbst (da findet man den Dreck viel besser, wenn man später als WO Ronde geht). :O/Y
Gruß, Urs
Zitat von: Elektroheizer am 02 März 2014, 22:41:52
...hier nehme ich an im Zusammenhang mit der Minenlegefähigkeit der SM-Boote in der Ostsee.
Die SM-Boote waren so konstruiert, dass im Fall des Falles zum Minenlegen die komplette Räumeinrichtung (Winsch, Kabelwinsch usw.) an den Tender abgegeben werden konnte, im Gegenzug wurde das Equipment zum Minenlegen vom Tender übernommen.
Gruß
Klaus
Zitat von: Elektroheizer am 02 März 2014, 22:41:52... Bei der Klasse 401 waren das neben der Versorgung Führungs- und Kampffunktion, hier nehme ich an im Zusammenhang mit der Minenlegefähigkeit der SM-Boote in der Ostsee.
Moin,
sollten die Tender die Schütze bis ins Einsatzgebiet zum Räumen bzw. Minenlegen begleiten oder blieben sie zurück?
Verblieb die Geschwaderführung an Bord der Tender oder kämpfte sie mit der Truppe und gab es da Unterschiede zwischen den U-Boot-, Minensuch- und Schnellbootgeschwadern?
Gruss Frank
moin,
Zitat von: Elektroheizer am 02 März 2014, 22:41:52
Kampffunktion,
mW nur für die Eigenverteidigung (vor Anker incl. Längsseitslieger)
Gruß, Urs
Zitat von: 2M3 am 03 März 2014, 16:51:12
Zitat von: Elektroheizer am 02 März 2014, 22:41:52... Bei der Klasse 401 waren das neben der Versorgung Führungs- und Kampffunktion, hier nehme ich an im Zusammenhang mit der Minenlegefähigkeit der SM-Boote in der Ostsee.
Moin,
sollten die Tender die Schütze bis ins Einsatzgebiet zum Räumen bzw. Minenlegen begleiten oder blieben sie zurück?
Verblieb die Geschwaderführung an Bord der Tender oder kämpfte sie mit der Truppe und gab es da Unterschiede zwischen den U-Boot-, Minensuch- und Schnellbootgeschwadern?
Gruss Frank
Hallo Frank
Zu meiner Zeit im 7.SG sah das so aus:
Tender versteckt sich irgendwo in einem südnorwegischen Fjord, S-Boote toben draussen herum und hindern den "Feind" daran, durch den Belt in die Nordsee durchzubrechen... Nachts werden am Tender die Vorräte ergänzt.
Geschwaderkommando und Stab grundsätzlich an Bord des Tenders, schifft sich aber nach einem mir nicht klar ersichtlichen System tagsüber auf diesem oder jenen S-Boot ein. Ebenso die Techniker, die wohnten auf dem Tender, fuhren aber tagsüber auf den Booten mit, für Wartungsarbeiten etc., um die Dinger am Laufen zu halten.
Bzgl. Minensuch kann ich keine Aussage machen, vermute aber, dass es sich da ähnlich verhält.
Gruss
Danke Euch top,
Frage zur Ari. Wurden die vier 40mm Bofors wie im Link beschrieben auch radargesteuert oder waren die beiden Waffenleitantennen nur für die 100mm Geschütze?
ZitatDie Tender sind zum Selbstschutz relativ stark bewaffnet mit 2 vollautomatischen Luft- und Seeziel-Geschützen vom Kaliber 10 cm sowie 4 x 40 mm. Alle Geschütze können sowohl radargesteuert als auch nach dem optischen Richtverfahren eingesetzt werden. Für jede Batterie (vorn und achtern) steht ein Radarrichtgerät zur Verfügung. Sie erfassen und verfolgen die Ziele. Elektronische Rechner ermitteln in Sekundenbruchteilen die Schußunterlagen. Durch synchrone Steuerorgane werden die Geschütze vollautomatisch nachgerichtet, geladen und abgefeuert.
--> da lang (http://www.s46-fuchs.net/z_chronik_7.htm)
Gruss Frank
Ähm... Zumindest die "Elbe" hatte bis zum Schluss mechanische Feuerleitrechner. Von "Sekundenbruchteilen" konnte da beim besten Willen nicht die Rede sein... ;-)
Zitat(...) Elektronische Rechner ermitteln in Sekundenbruchteilen die Schußunterlagen. Durch synchrone Steuerorgane werden die Geschütze vollautomatisch nachgerichtet, geladen und abgefeuert.
Zitat von: Urs Heßling am 03 März 2014, 21:04:42
Zitat von: Elektroheizer am 02 März 2014, 22:41:52
Kampffunktion,
mW nur für die Eigenverteidigung (vor Anker incl. Längsseitslieger)
Kann es sein, daß das zwischen Minensuchern und Schnellboot-Tendern unterschiedlich war? Meiner Erinnerung nach gab es auf dem Tender auch Gefechtsübungen, während der zusammen mit den Minensuchern fuhr. Was die da oben getrieben hatten, kann ich allerdings nicht sagen, als Heizer kriegt man ja im Keller nix mit... Zumindest Luftraumüberwachung könnte ich mir vorstellen, für irgendwas müssen die teuren Amlagen ja da gewesens ein. Schließlich ist auffallend, daß nur die Minensuchgeschwader in der Ostsee so ausgestattet waren.
moin,
Zitat von: Elektroheizer am 05 März 2014, 22:58:33
Zitat von: Urs Heßling am 03 März 2014, 21:04:42
Zitat von: Elektroheizer am 02 März 2014, 22:41:52
Kampffunktion,
mW nur für die Eigenverteidigung (vor Anker incl. Längsseitslieger)
Kann es sein, daß das zwischen Minensuchern und Schnellboot-Tendern unterschiedlich war?
Zumindest Luftraumüberwachung könnte ich mir vorstellen,
Kann es sein ... Ja, aber meines Wissens nicht (S-Tender wie MS-Tender)
Luftraumüberwachung ... gehört zur Luftabwehr dazu
Gruß, Urs
Moin Hurvinek,
Zitat
Ähm... Zumindest die "Elbe" hatte bis zum Schluss mechanische Feuerleitrechner.
Waren das diese: --> optische Artilleriezielsäule OGR-7 (http://de.wikipedia.org/wiki/OGR_7)?
Gruss Frank
Um welches Gerät handelt es sich auf --> diesem Foto (http://www.tender-elbe.de/images/stories/bilder/arbeit/brian.jpg)?
Gruss Frank
hallo Frank,
die 40 mm Bofors wurden mit der Feuerleitradars ans Ziel gebracht und auch abgefeuert. Alternativ gab es noch die Möglichkeit, sie mit den ZAGs zu lenken . Habe ich aber nie erlebt.
Die Türme wurden nur mit den Radarleitgeräten zusammen gefahren.
Gruß
Hastei
Hallo Jungs,
ich bräuchte mal Eure Hilfe.Ihr grabt immer so schöne und selten gezeigte Bilder aus, also frage ich einfach mal :
Da ich im Moment einen Tender Kl. 401 im Massstab 1:40 baue, suche ich Bilder von der Seilwinde der Kutter-Davits.
Ich habe schon alles mögliche versucht, komme aber auf keinen grünen Zweig.
Vielleicht könnt Ihr ja helfen.
Viele Grüsse (mit einem kleinen Hauch von Hoffnung)
Uwe
Moin Uwe,
ist es daß, was Du suchst? Ich habe hier mal einen Auszug aus dem Generalplan angehangen ...
Für höhere Auflösung bräuchte ich Deine Mail-Addy per PN ..
mit liebem Gruß
Wilfried
moin, Uwe,
Zitat von: ziege am 11 Februar 2015, 20:15:30
Da ich im Moment einen Tender Kl. 401 im Massstab 1:40 baue,
Wie wäre es mit ein paar Bildern ?
Gruß, Urs
Hallo,
@ Wilfried
Sieht gut aus, ist aber leider die falsche Anlage.
Kann es sein, dass das die Davits eines U-Boot-Tenders ( Kl. 403 ) sind ?
Aber ich schicke Dir eine PN mit meiner Mehl-Adr., vielleicht ist ja die Winde die gleiche.
@ Urs
Bilder wären natürlich richtig toll.
Grüsse,
Uwe
moin,
Zitat von: Urs Heßling am 12 Februar 2015, 12:30:13
Zitat von: ziege am 11 Februar 2015, 20:15:30
Da ich im Moment einen Tender Kl. 401 im Massstab 1:40 baue,
Wie wäre es mit ein paar Bildern ?
Zitat von: ziege am 12 Februar 2015, 15:30:36
@ Urs Bilder wären natürlich richtig toll.
Da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt - ich meinte Bilder
Deines Modells :wink:
Gruß, Urs
Moin Ziege , leider gibt es nicht viele Aufnahmen von dieser Tender-Klasse , hier ist noch etwas für Dich , :MG: halina
Bild # 1 Tender "NECKAR" A 66 und "MAIN" A 63 im Hafen von Oslo 1987, Urheber: JL Kiel , Liz.: CC- 1.0 Verzicht Copyright
Bild # 2+3 Der Tender eingedockt im Marinearsenal Kiel 1987 , Urheber: JL Kiel , Lizenz: CC- 1.0 Verzicht auf Copyright
Bild # 4 Tender "DONAU" A 69 in Olpenitz , Foto von 1993 , Urheber : Patrick Fischer , Liz.: CC-BY-SA 3.0 Unported
Bild # 5 Tender "SAAR" A 65 , Klasse 402 , Urheber unbekannt
Hallo,
ersteinmal vielen Dank für Eure Mühe und die Bilder und Zeichnungen.
Das mit den Bildern vom Modell funktioniert leider nicht, da Datei (en) zu gross.
Grüsse
Uwe
moin,
Zitat von: ziege am 13 Februar 2015, 18:33:54
Das mit den Bildern vom Modell funktioniert leider nicht, da Datei (en) zu gross.
Die Größe kann man doch mit einem Bildbearbeitungsprogramm problemlos verkleinern.
Gruß, Urs
Tja,
wenn man(n) Ahnung davon hat, ist das bestimmt kein Problem !
AAAAAAber......
Uwe
--/>/> http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,1919.0.html :MZ:
Moin, moin zusammen!
Ziege hat mich gebeten, für ihn ein paar Fotos vom Baufortschritt seines Tenders einzustellen, was ich natürlich gerne erledige.
Ich hoffe, die Bildbezeichnungen einigermaßen getroffen zu haben; bei letzterer handelt es sich offensichtlich um die Plattform für das Radarzielgerät, auch Baggerkanzel genannt ... :-D
mit einem lieben Gruß
Wilfried
Hallo Wilfried,
viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiielen Dank dafür !!!! :MLL: :TU:)
Grüsse,
Uwe
hach *seufz* das sieht ja schon wieder suuper gut aus!
Da juckt es mich doch schon lange in den Fingern, die WERRA zu bauen. Sogar der Maßstab stimmt.
Aber wenigstens könnten wir auf dem See ein kleines Geschwadertreffen in 1:40 organisieren: ich bringe ´nen Minenjäger und einen Hohlstab mit :-D
Detlef
Tag auch,
wird sich leider nur noch etwas hinziehen :cry:
Aber wäre schon nicht schlecht, Teile vom MAG Nord wieder mal zur See fahren zu sehen :MZ:
Die letzte "grosse" Fahrt haben wir ja zusammen erlebt, Du auf Fulda ( Lindau ), ich auf Werra.
War schon eine schöne Zeit :/BE:
Grüsse,
Uwe
Hallo Uwe,
anbei ein Paar Fotos ebendieser AAG.
Ich war damals noch auf Fulda.
Detlef
Hallo Detlef,
Erinnerungen, Erinnerungen........ ::Y>
Hast Du vielleicht noch mehr Bilder ?
Grüsse,
Uwe
Hatten die U-Boot-Tender, mal abgesehen von Druckkammern, Rettungsmittel für U-Bootbesatzungen wie Tauchglocke, Rettungskapsel oder Mini-U-Boot an Bord?
Gruss 2M3
Hallo Ziege,
ja - von dieser AGG habe ich noch ein paar mehr Fotos. Aber leider keine vom Tender.
Wenn Du die Fotos sehen möchtest, schicke mir bitte eine PM mit eMail-Adresse.
Grüße
Detlef
...dafür ist aber hier auch Platz, lieber Detlef... :-D
Grüße Ronny
Zitat von: Big A am 28 September 2010, 09:57:05
Als wir mit der "Mosel" aus Portland wiederkamen hatten wir ein großes "D 59" als Hullnummer. War ein echter Brüller beim Einlaufen in Olposibirsk
Axel
Tja, und mir was von der Falggenverordnung (FlaSBO ) erzählen. Man trifft sich immer zweimal. Wie soll man das nun verstehen.
sonarmeister
Hallo zusammen,
wenn Ronny sagt ich soll noch mehr Fotos hier einstellen, dann schaun wir mal.
Hier Bilder der AAG vor dem Einlaufen in Rosyth bzw. im Hafen.
Es ab während dieser AAG diverse Kraftstoff- und Wasserübernahmen. Eine davon in See längsseits WERRA.
Dazu waren mindestens 4 Mann der Heizerei gut beschäftigt: einer als BÜ neben einem Kameraden vom Tender. Einer als BÜ neben einem Mann an den Schiebern ein Deck über den Tanks und einer zum Peilen direkt an den Tanks. Interessant wurde es zuerst beim Tankwechsel im Boot, während der Tender fleißig weiter pumpte. Da musste der Mann am Schieber fix sein, weil sonst zu viel Wasser per Überlauf in die Bilge ging. Auch der Überlauf- Auffangbehälter für Diesel war ja nur recht klein. Zum Schluß wurde dann per BÜ "letzter Tank" angesagt. Da musste auf dem Tender auch alles bereit stehen. um sofort bei Überlauf die Pumpen zu stoppen.
So nebenbei erinnere ich mich gerade, daß wir mit 2 Booten beim Räumen ein paar Tage vor Einlaufen in Rosyth ungeplant zur WERRA mussten, um sie abzuschleppen. Was mich damals im E-Werk wunderte war, daß wir dies ohne Hauptmaschinen taten und ich dafür extra den "Jumbo" anschmeißen musste. Später hat mir einer der Sonars erzählt, daß ein Boot beim Anfahrt auf WERRA weiter pingte, um einen der Neuen etwas Übung zu geben. Der hat seine Sache wohl so gut gemacht, daß er kapp neben WERRA eine Mine entdeckte. Sicherheitshalber wurden die Boote also per E-Diesel gefahren. Ob´s stimmt - weiß nicht.
Eins der Fotos zeigt die Mannschaft beim Pönen am Abend vor dem Einlaufen in Rosyth. Die Biere waren eine Spende vom Kommandanten, weil eigentlich Feierabend war. Aber weil er wußte, daß in Rosyth mit Bb-Seite angelegt wird, wollte er hal eine kleine Auffrischung. So haben wir also nur Bb-Seite etwas aufgehübscht.
Die Party-Bilder sind eine Heizer-Party am ersten Abend. Die Smuts haben da was spendiert, weil sie der Heizerei wohl noch was schuldeten. Bier kam vom STO. Später kamen dann noch Andere dazu, speziell erkenne ich den Sonar-Meister.
Ich schau mal weiter...
Hier ein paar Fotos der AAG, als wir in Plymouth waren.
Zuerst gab´s beim Einlaufen ein kleines wooling, weil die Reihenfolge der Boote neu sortiert werden sollte.
Wir lagen mit FULDA im Päckchen bei einer kleinen englischen Fregatte. Ich erinnere mich, daß die am Achterdeck ein kleines Klo in den Aufbauten hatten. Alles Edelstahl.
Kurs nach Festmachen haben wir uns mit ein paar Kameraden eine kleine Schlauchboot-Party mit dem Einlaufbier gegönnt.
In Plymouth hatte unser Schmadding es geschafft, den Kutter der WERRA auszuleihen. Begründung war, daß "Segeln der allgemeinen Seemannschaft zugute kommt". Der Kutter wurde längsseits FULDA abends klar gemacht. Ich hatte mich zuerst gewundert, warum die PUO´s mich dabei haben wollten. Aber das war recht schnell klar, daß die PUO-Messe halt nicht ohne ihre Backschafter los wollte. Es fing damit an, daß ich die Order bekam, Nachts eine Kiste Bier an kleinen Tampen außenbords des Kuttern anzubringen. Einerseits war´s dann morgens schön kühl und außerdem hat´s niemand gesehen. Immerhin bin ich so zu meinem ersten Segelkurs gekommen: wir waren kaum außer Sichtweite, als der Schmadding mir das Ruder in die Hand drückte, ein paar Sätze zu Segelstellung murmelte und sich dann mit den anderen PUO´s einen seeehr relaxten Tag machten. Nun ja - ich hab´s auch genossen ... und war später in anderen Häfen auch noch ein paar mal dabei, weil halt schon "eingesegelt".
Später auf der AAG ging es dann an Le Havre vorbei die Seine rauf bis Rouen.
Wegen Revierfahrt habe ich von der Seine gar nichts mitbekommen: ich war entweder in Mot-Raum oder E-Werk oder in der Rudermaschine.
In Rouen haben wir dann zuerst die Lichterkette aufgezogen. Weil die "alten" schon vorgewarnt waren, hat man mich in den Mast geschickt. Das übt ja auch. Wenn man unten steht, sieht alles zunächst leicht aus. Aber dann wird es kniffelig, weil im Laufe der damals fast 30 Dienstjahre des Bootes so viel Zeugs zusätzlich in den Mast kam, daß die Trittstufen von so viel Kabeln überlagert waren, daß sich das Aufentern eher wie die Besteigung eines verwachsenen Baumes anfühlte.
In Rouen durften wir zwar mal raus, aber dann immer nur in Uniform. Wegen Völkerverständigung und so.
Witzig war auch, daß wir am Einlauftag zusätliche Munition von NIENBURG übernommen haben. Das waren die grünen Kisten mit 3 (oder 4) Schuß der Putackenschleuder. Sauschwer sowas, und die Handgriffe waren auch nicht gerade ergonomisch. Um die zarten Gefühle der Franzosen nicht allzu sehr zu verletzen kam der IWO auf die Idee, die Kisten mit großen Müllbeuteln zu verhüllen. So konnte man dann kaum noch zugreifen und musste das schwere Zeugs ein paar hundert Meter ("möglichst unauffällig" - Zitat IWO) am Kai langschleppen.
An einem Sonntag hat das Geschwader dann ein paar Busse organisiert. Da sind wir dann für kleines Geld nach Paris gekommen. Meine recht spärlichen Sprachkenntnisse reichten damals immerhin, um einzukaufen. Dementsprechend beliebt war ich bei den Kameraden und wurde von einer Gruppe zu nächsten weitergereicht, um Briefmarken zu organisieren, Getränke, Zigaretten und andere unverzichtbare Dinge eines Auslandsbesuchs der Marine.
Apropos "unverzichtbare Dinge": in Paris gab´s eine größere Anfrage nach Gummis, weil ein Kamerad sich hinter einem Vorhang einer Disko in Plymouth in der Vorwoche sich einen Tripper eingefangen hatte. Zuerst war ich etwas verwirrt, als sich diverse Kameraden in Paris an mich wandten, um "Pariser" zu besorgen. Sooo weit reichten meine spärlichen Sprachkenntnisse auch nicht. Und dann auch noch durch diverse Läden zu gehen, und peinlicherweise zu radebrechen, was man braucht... :-o
So. Mehr habe ich nicht.
(in Gedenken an den Freund und früh verstorbenen Puster der LINDAU, der alle meine Fotos in mühevoller Handarbeit scannte)
@Dergl
Tolle Bilder, danke für's Einstellen!
Kommen Erinnerungen wieder!
ZitatZitat
Zitat von: Big A am 28 September 2010, 09:57:05
Als wir mit der "Mosel" aus Portland wiederkamen hatten wir ein großes "D 59" als Hullnummer. War ein echter Brüller beim Einlaufen in Olposibirsk
Axel
Tja, und mir was von der Falggenverordnung (FlaSBO ) erzählen. Man trifft sich immer zweimal. Wie soll man das nun verstehen.
sonarmeister
Lieber Sonarmeier, Sonarmeister, wie auch immer, wer gut gemeinte Tipps zum Modellbau gleich so persönlich nimmt und zwischen einem Stützpunkt - internen (und der Rivaltität zwischen Flottillen geschuldetem) Scherz und den Anordnungen der FlaSBO nicht unterscheiden kann ...
nun ja...
Axel
Hej Detlef,
kann mich da nur anschliessen, vielen Dank.
Was die Minen betrifft, da waren tatsächlich zwei Minen aus WW.2, allerdings nur noch die sehr beschädigten Hüllen samt Ankerstuhl.
Diese Überbleibsel haben wir dann aufs Steuerbord-Seitendeck gestellt bekommen, total verrostet und mehr Schlick als Metall.
In Rosyth haben wir die Dinger dann abgegeben.Was dann folgte ,für uns 11er, kannst Du Dir ja vorstellen.Seitendeck und Bordwand von Roststreifen und eingetrocknetem Schlick befreien, mit anschliessendem Pön-Ex.Gott sei Dank waren es "nur" 32 Grad Aussentemperatur.
Ich kann mich noch erinnern,dass irgend ein Ober-Maat von uns in Rosyth ein Diszi bekommen hat, weil er abends mit einem Sonnenstich an Bord zurück kam und drei Tage im San-Bereich im Bett lag und keinen Dienst schieben konnte.
Schöne Erinnerungen.
Lang,lang ist`s her
Grüsse,
Uwe
Einen hab`ich noch,
jetzt weiss ich auch, warum unsere Kuttertour :KS/: mit unserem Schmadding damals ausgefallen ist. :ND//)
Vielen Dank auch dafür.......im nachhinein.
Uwe
Bei Rosyth fällt mir immer der "All-Ranks-Club" in der Nissenhütte gleich außerhalb der Base ein.
... au hauer ha....
und wie drei(!) Schlepper mal die Illustrious an die Pier drückten, eine ganze Nacht lang, weil der Wind zu stark war-
Das folgende Manöver wurde noch in Irischen See begonnen, aber der Wind frischte dermaßen auf, dass wir durch den Pentland Firth und die Merry Men of Mey in die Nordsee verlegen mussten
Axel
Hallo an AALLLEEEE,
hat möglicherweise irgend jemand von Euch Bilder oder Zeichnungen, von den Wasserbomben-Ablaufbühnen, die damals am Heck der U-Jagd-Boote, Fregatten (120er), Zerstörern (101er)und Tendern (401er) standen ?
Alles würde helfen.
Vielen Dank im Voraus,
Uwe
ist zwar schon etwas her aber habe das gefunden pasten jeweils 5 Stück rein in jede Ablaufbühne
gruß
sonarmeister
Vielen Dank für das Foto,
leider etwas zu weit weg um Details zu erkennen.
Ich hoffe inständig, es wird noch mehr.
Grüsse , Uwe