Hallo alle im Forum! Kann mir bitte jemand sagen, wo und wie wurden die U-Boote entmagnetisiert? Gruß Carsten
Durch bau aus amagnetischen Stahl und einer MES-Anlage (magnetischer Eigenschutz). So ist es zumindest heute aber ob es die Technik schon damals gab weiß jetzt nicht.
Magnetischer Eigenschutz von Kampfbooten der Marine (http://www.europaeische-sicherheit.de/alt/ausgaben/03maerz2002/pages/text_06/text_06.html)
Gruß
Klaus
Hai
Im Anbetracht der Rubrik in der die Frage steht sag ich mal -gar nicht-, hoffe aber das mir jemand wiederspricht oder es besser weiß.
Dafür gab es Sperrbrecher und Minenräum- und Suchverbände die das mit den Minen zu erledigen hatten.
Zitat von: Teddy Suhren am 14 Oktober 2010, 06:44:45
Im Anbetracht der Rubrik in der die Frage steht sag ich mal -gar nicht-, hoffe aber das mir jemand wiederspricht oder es besser weiß.
Dieser Beitrag (http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,12942.msg145016.html#msg145016) lässt darauf schließen, dass es im WW2 schon bekannt war. Ob und wie die Boote der Kriegsmarine entmagnetisiert wurden, weiß ich allerdings auch nicht :(
Im Rahmen der Sperrwaffeninspektion wurde im Juli 1940 die "Magnetische Messgruppe" der Kriegsmarine in Kiel aufgestellt, die 1941 zur "Entmagnetisierungsgruppe" in Bad Schwartau erweitert wurde. Sie war schließlich für über 80 Stationen zuständig und beschäftigte im Dezember 1944 861 Personen.
Man unterschied zwischen "Magnetischen Messstellen" zur Erfassung der Magnetfeldstärken von Schiffen und "Entmagnetisierungsstellen" zur Justierung und Überprüfung von MES-Anlagen an Bord von Schiffen bzw. zur Herabsetzung von deren Magnetfeld. Alle mit MES-Anlagen ausgerüstete Schiffe mussten in regelmässigen Abständen "Schleife fahren", natürlich auch Uboote!
BTW, hat jemand von euch
Peter Hey, EMG - Die Entmagnetisierungsgruppe der deutschen Kriegsmarine 1940 - 1945, Selbstverlag, Kiel, 1997
?
von Gerd: Entmagnetisiert wurde zu meiner Zeit nur in der Nähe von Lauterbach.
Auf Höhe Neptun-Werft muß es zu Zeiten der KM auch noch eine Entmagnetisierungsstelle gegeben haben. Als ich auf dem Bagger
Wolgast war,haben wir dort Tonnenweise Kupferkabel hochgezogen.Diese Menge Kabel können eigentlich nur zu so einer Anlage
gehört haben.
Kann das stimmen? Gruß Carsten
Zitat von: Peter K. am 14 Oktober 2010, 09:25:01
Im Rahmen der Sperrwaffeninspektion wurde im Juli 1940 die "Magnetische Messgruppe" der Kriegsmarine in Kiel aufgestellt, die 1941 zur "Entmagnetisierungsgruppe" in Bad Schwartau erweitert wurde. Sie war schließlich für über 80 Stationen zuständig und beschäftigte im Dezember 1944 861 Personen.
Man unterschied zwischen "Magnetischen Messstellen" zur Erfassung der Magnetfeldstärken von Schiffen und "Entmagnetisierungsstellen" zur Justierung und Überprüfung von MES-Anlagen an Bord von Schiffen bzw. zur Herabsetzung von deren Magnetfeld. Alle mit MES-Anlagen ausgerüstete Schiffe mussten in regelmässigen Abständen "Schleife fahren", natürlich auch Uboote!
Hallo,
die Magnetische Messgruppe befand sich anfänglich in Kiel-Holtenau,
http://www.holtenau-info.de/history/entmagnetisierung.htm
eine Entmagnetisierungsanlage östlich der alten Schleusen in Kiel-Holtenau , zu sehen auf dem oberen Luftbild von @hastei
http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,7277.0.html
Nach Bombardierung der Dienststelle zog die Messgruppe um nach Hohenort und die Entmagnetisierungsanlage gegenüber in die Einfahrt zur Borgstedter Enge westlich der Rader Insel in der Einfahrt zur Borgstedter Enge.
Quelle :Heimatgemeinschaft Eckernförde (Jahrbuch 2007)
JOHANNES WITT Militärische Einrichtungen in und um Borgstedt
Ausschnitt Luftbild Mai 1945 ebd.
Wo sich die Messgruppe in Bad Schwartau befand, würde mich interessieren :-)
ZitatBTW, hat jemand von euch
Peter Hey, EMG - Die Entmagnetisierungsgruppe der deutschen Kriegsmarine 1940 - 1945, Selbstverlag, Kiel, 1997
Dazu gab es bisher leider keine Antwort.
Nach dieser Quelle suche ich gerade, Dr. Peter Hey war Mitarbeiter der WTD 71, (hat zur WTD auch eine Chronik verfasst). Das gesuchte Buch ist nicht über Bibliotheksverbund der BW zu beziehen , bei der WTD in Eckernförde waren meine Recherchen noch nicht erfolgreich.
In Schirnau bei der WTD hängt eine Karte an der Wand, die die Lage der vielen damaligen Entmagnetisierungstellen darstellt . (vielleicht auch von Dr.Hey ?)
Grüsse
Beate
Guten Abend in die Runde !
Hab noch eine Frage bezüglich der Entmagnetisierung bei den deutschen U-Booten.
Hört sich jetzt vielleicht etwas unbeholfen an, aber war der entmagnetisierte Eigenschutz-Zustand permanent gegeben, oder verflog diese Wirkung wieder nach einer gewissen Zeit ?
Vielen Dank für eine Antwort.
Rheinmetall :-D
Du hast deine Frage selber beantwortet. Die zweite Möglichkeit ist richtig.
Moin, moin Sepp !
Vielen Dank für Deine Antwort.
Und wie lange ging es im Durchschnitt, bis eine erneute Entmagnetisierung notwendig wurde ?
Rheinmetall
Zitat von: Rheinmetall am 17 Juni 2013, 00:11:39
Und wie lange ging es im Durchschnitt, bis eine erneute Entmagnetisierung notwendig wurde ?
Hallo,
nun, eine erneute Entmagnetisierung ist m.E. und nach meinem Kenntnisstand notwendig
- bei größeren Ein- oder Umbauten im oder am Schiffs-/Bootskörper nach Werftaufenthalt
- wenn die periodische Messung des Restmagnetfeldes mit aktiver MES-Anlage einen Wert ergab, der oberhalb der zugelassenen Norm lag
Unten zwei Bilder von neuzeitlicheren U-Booten (russ. Projekt 877EKM, KILO-KLasse) vor der Behandlung in der Werft. Gut zu erkennen ist die Umwicklung mit stromführenden Kabeln, mit denen die Ausrichtung und die Stärke des permanenten Magnetfeldes vom Schiffs-/Bootsrumpf einige Zeit gemindert wird. Die Zeitspanne der Entmagnetisierung in Friedenszeiten kann in Etwa mit der Zeitspanne der planmäßigen Werftliegezeiten gleichgesetzt werden ...
(Q: Slg. OLPE)
Grüsse
OLPE
Hallo OLPE,
hat die Russiche Marine auch einen Erdfeldsimulator (http://www.europaeische-sicherheit.de/alt/ausgaben/03maerz2002/pages/text_06/text_06.html)
Zitatzum anderen wurde für die amagnetischen Boote (Minenkampfboote, U-Boote und mit Einschränkungen auch Schnellboote) der Erdfeldsimulator in Schirnau/-Lehmbek errichtet. Dieser Simulator wurde vor etwa dreißig Jahren in Betrieb genommen und dient zur magnetischen Vermessung und Einstellung der MES-Anlage an Bord der hochgeschützten Boote unter allen vorkommenden Erdfeldbedingungen.
wie die DM in Schirnau- Lehmbek ? (Da sollen die neuen deutschen U-Boote auch nicht mehr rein passen.)
Grüsse
Beate
Zitat von: bettika61 am 17 Juni 2013, 21:22:18
hat die Russiche Marine auch einen Erdfeldsimulator ...
Hallo,
nach meinem Dafürhalten nicht ... Die sowjetische/russische Marine löst(e) das Problem der Messung etwas anders ... In nicht geringer Anzahl existieren in den verschiedenen Flotten s.g. "Entmagnetisierungschiffe" (CP = судно размагничиваня =
Sudno
Razmagnichivaniya). Diese legen sich Bord-an-Bord neben die zu messenden Einheiten ... Ich gehe davon aus, dass bei der Mehrzahl der Schiffe neben der Messung auch eine Behandlung möglich ist ...
Entmagnstisierungsschiff SR-137 (http://files.balancer.ru/cache/forums/attaches/09/ce/640x640/09ced1d7c0570a0f1bcb0efcd755a3ae.jpg)
Grüsse
OLPE
Kleine Anekdote dazu....
die Briten mussten im WWII ihre Schiffe entmagnetisieren und eine ihrer Lösungen sah damals
vor, Kabel auf das Deck zu legen durch die Strom geleitet wurde.
Jener Handelsschiffkapitän der damals erleichtert und glücklich von der schweren Atlantikfahrt
heimkehrte, sollte mit dem Kommando "Alle Maschinen stop" im Hafen auch die Stromversorgung
der Kabel unterbunden haben.....
Im gleichen Augenblick flog er mitsamt seinem Schiff durch eine deutsche Magnetmine in die Luft.... :-D
(kl. Auszug aus Streng Geheim)
Alex
Hallo Alex,
so was machten die ,,bösen Deutschen" im 2. WK :-D Wie verhielt es sich denn umgekehrt, da ja die Briten auch mit Magnetminen arbeiteten :?
MfG Rüdiger
Hi Rüdiger,
die Briten/Franzosen waren zu Kriegsbeginn von den dtsch. Magnetminen überrascht worden. Sie hatten aber schnell die Entmagnetisierung im Griff.
Deutscherseits war diese Maßnahme m.W.n. zumindest bei den ÜW-Einheiten üblich, da die KM vom Vorhandensein brit. Magnetminen ausging, was zu dieser Zeit noch nicht der Fall gewesen zu sein scheint. Deshalb wurden z.B. ja auch die Sperrbrecher so ausgebaut, daß sie diese Minenart zündeten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrbrecher#Sperrbrecher
Hallo Ulf,
danke für Deine Antwort. War es auch nicht so, dass die Briten dann Minen mit Geräuschmembranen hatten :?Glaube, hier im Forum davon gelesen zu haben. Zumindest soll ein U-Boot beim Anwerfen seiner Dieselmotoren in einem französischen Hafen davon betroffen gewesen zu sein.
MfG Rüdiger
Hallo Rüdiger,
ja das hatten sie auch dann.
Du meinst bestimmt U415 unter dem Kommando des jetzt kürzlich verstorbenen Herbert A. Werner.
Angeblich soll das dieselgeräusch die Mine zum Explodieren gebracht haben. es kann aber auch sein, daß es eine "normale"Magnetmine mit Überlaufzähler gewesen ist.
Hallo Ulf,
danke für Deine Antwort. Die Sache mit der Akustikmine hast Du ja bereits in einem anderen Tread beschrieben. Habe es nochmals nachgelesen. Läßt sich mit Bestimmtheit sagen, ob ausser U 415 noch andere deutsche U-Boote vom gleichen Schicksal betroffen waren ?
MfG Rüdiger
Hi Rüdiger,
mir fällt da spontan U 526 ein.
Welchen Thread meinst du?
Hallo Ulf,
der Thread heißt ,,Verlust von U 526 (Kptl. H. Möglich) und wurde von Rheinmetall eröffnet. Darin beschreibst Du auch, dass U 415 im Hafen von Brest durch die Explosion einer Akustikmine 2 Tote hatte.
MfG Rüdiger
Zitat von: wirbelwind am 24 Juni 2013, 19:16:27
Hallo Ulf,
der Thread heißt ,,Verlust von U 526 (Kptl. H. Möglich) und wurde von Rheinmetall eröffnet. Darin beschreibst Du auch, dass U 415 im Hafen von Brest durch die Explosion einer Akustikmine 2 Tote hatte.
MfG Rüdiger
Hallo Rüdiger,
Daran siehst du mal
1. wie oft ich mich wiederhole und
2. wie oft ich auf @Rheinmetalls Fragen antworte :MLL:
Man sollte auch nicht vergessen, daß die dtsch. U-Bootwaffe schon zu Beginn des Krieges einige Verluste durch Minen hatte. Inwiefern dies Magnetminen waren, entzieht sich zz meiner Kenntnis.
Moin,
nachdem Olaf (Olpe) schon einige Details zur Entmagnetisierung bei sowjetischen U-Booten schrieb, steuere ich nunmehr zwei Fotos bei, wie diese U-Boote vor- bzw. nach der Entmagnetisierung aussahen, dass sagt nun mal das Foto nicht. Seine Fotos zeigen zwei KILO-Boote (Projekt 877-PALTUS). Ich stelle einmal einen FOXTROT (Projekt 641) und dann ein Atom-U-Boot mit Torpedobewaffnung vom Projekt 627-A (NATO-Code NOVEMBER) ein.
So schauts!
hillus
Eine interessante und mir eher unbekannte Optik.
Wie lange gab es die wohl und warum wurde sie später wieder modifiziert (von neueren Booten kennt man sie ja nicht mehr, oder habe nur ich sie verpasst?)?
Hallo,
Ulf, Du schreibst zu den verschiedenen Themen eine Menge Interessantes. Da kann es schon passieren, das da was durch die Lappen geht. Ich habe damit jedenfalls kein Problem. 8-). Die von Hillus in den Thread gestelten Fotos finde ich auch sehr aufschlussreich!Eine Frage habe ich noch. Läßt es sich verifizieren, wie das Verhältnis von verlegten Magnetminen zu Akustikminen war :?
MfG Rüdiger
Hallo zusammen!
Ich will auch noch ein paar Hinweise loswerden. Beim Lesen der letzten Frage von Rüdiger könnte der Eindruck entstehen, dass Fernzündungsminen entweder magnetisch oder akustisch ausgelöst werden. Das mag in der Anfangszeit des Einsatzes solcher Minen durchaus zugetroffen haben, jedoch birgt diese Trennung der Zündverfahren die Möglichkeit, solche Minen durch das Hervorrufen möglichst großer ,,Schlüsselreize" relativ leicht und gezielt zu räumen.
Sehr bald ging man dazu über, Zünder zu bauen, die nur durch das Auftreten der richtigen Kombination der verschiedenen akustischen, hydrodynamischen und magnetischen Felder eines Schiffes die Zündung der Mine auslösten. Es reichte also z.B. nicht mehr aus, mit einer GBT durch das vermutete Feld von Fernzündungsminen zu klöppeln, wenn nicht gleichzeitig den Zündern das Magnetfeld und die Druckverteilung eines vorbeifahrenden Schiffes vorgegaukelt werden konnte. Letztlich wurden sogar die verschiedenen Frequenzen, aus denen sich das Geräusch eines fahrenden Schiffes aufbaut, oder die Richtung der Änderung des Magnetfeldes genutzt, zu entscheiden, ob eine Mine gezündet wurde oder nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
Hallo,
ergänzend zu Schorsch kommen ja noch die Impulszähler dazu, die ein mehrmaliges Überlaufen zuließen und somit den Räumdiensten die Arbeit erschwerten.
Erstaunlich ist der Einsatz/Nichteinsatz der Druckmine. Die SKl und auch A.H. ließen keine großen Verminungen mit diesem Minentyp zu, weil sie befürchteten, daß die Alliierten, wenn sie dann den Mechanismus entdeckten, ihre eigenen Druckminen im Ostsee/ Skagerrak/Kattegat legen würden. Damit wäre der U-Bootkrieg noch mehr erschwert worden. Erst kurz vor der Invasion wurden einige wenige Druckminen verlegt.
Hallo Schorsch und Ulf,
wieder dazu gelernt. Vielen Dank für die Infos top.Noch etwas nachgeschoben. Sind die beschriebenen Minen dann auch in der Ostsee / Nordsee von den Allierten verlegt worden, um die U-Boot-Ausbildung zu stören bzw. ist bekannt, ob dadurch U-Boote in Ostsee / Nordsee verloren gingen :?
MfG Rüdiger
Hi Rüdiger,
klar sind die dann auch in der Ostsee benutzt worden. Es sind einige Verluste bei den U-Booten aufgetreten, u.a. auch die Verluste an Typ XXI-Booten, die schon i.D. gestellt waren.
z.B. U 2342; U 3520;U 923 ( nicht geklärt, da Raketenteile im Wrack gefunden wurden); U3519; U 367 (sowj. Mine); U843;
Hallo,
Zitat von: Peter K. am 14 Oktober 2010, 09:25:01Man unterschied zwischen "Magnetischen Messstellen" zur Erfassung der Magnetfeldstärken von Schiffen und "Entmagnetisierungsstellen" zur Justierung und Überprüfung von MES-Anlagen an Bord von Schiffen bzw. zur Herabsetzung von deren Magnetfeld. Alle mit MES-Anlagen ausgerüstete Schiffe mussten in regelmässigen Abständen "Schleife fahren", natürlich auch Uboote!
Haben Sie irgendwelche Informationen über MES-Anlagen an Bord der U-Boote installiert?
Ich habe immer gedacht, dass die Entmagnetisierung wurde von Landstationen gemacht, aber ich habe folgenden Hinweis gefunden: Plan 34 auf der Website http://uboatarchive.net/U-570/U-570Plate34.htm (http://uboatarchive.net/U-570/U-570Plate34.htm) vorausgesetzt zeigt Gerät namens "MES Umformer".
Kann es sein Umformer für MES-Anlage?
--
Danke, Grüße
Maciek
Hallo Maciek,
im ONI-Untersuchungsreport zu U 570 findet sich im Abschnitt SAFETY APPLIANCES, SECTION II - B - 16 auf Seite 44 folgende Aussage:
ZitatNo degaussing coils are fitted and no information was available in the ship as to any magnetic treatment of the vessel.
--/>/> Klick! (http://uboatarchive.net/U-570/U-570ONIReport.htm)
Insoweit ist es meine Überzeigung, dass eine MES (also Magneteigenschutz)-Anlage nicht an Bord war. Allerdings ist bei der Aufzählung der Umformer an Bord, z.B. in der M.DV. 371,181 oder in der M.Dv. 381,184, wiederum auch nichts zu finden, auf das die Abkürzung MES so richtig passen würde. Fragen über Fragen... :?
Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
Hallo Schorsch,
Zitat von: Schorsch am 03 Dezember 2014, 13:12:30im ONI-Untersuchungsreport zu U 570 findet sich im Abschnitt SAFETY APPLIANCES, SECTION II - B - 16 auf Seite 44 folgende Aussage:
ZitatNo degaussing coils are fitted and no information was available in the ship as to any magnetic treatment of the vessel.
--/>/> Klick! (http://uboatarchive.net/U-570/U-570ONIReport.htm)
Insoweit ist es meine Überzeigung, dass eine MES (also Magneteigenschutz)-Anlage nicht an Bord war. Allerdings ist bei der Aufzählung der Umformer an Bord, z.B. in der M.DV. 371,181 oder in der M.Dv. 381,184, wiederum auch nichts zu finden, auf das die Abkürzung MES so richtig passen würde. Fragen über Fragen... :?
In der M.DV. 371,181 oder in der M.Dv. 381,184 also ist nicht S-Gerät Umformer und Horch Umformer zu finden (sie sind an Plan 34). Ich kann sehen, dass diese Dokumente sind nicht konsistent.
Vielleicht wurde U570 als Versuchsgefäß verwendet oder MES-Umformer wurde nie installiert.
Oder MES-Umformer ist die gleich als Funk-Umformer 3 im der M.DV. 371,181?
--
Danke, Grüße
Maciek
Moin,moin
Ich habe meine ganzen Kram durchsucht und bin in der Tat auf eine MES Anlage gestoßen bei einen anderen U-Boot Typ aber die ist nur mit 25 Amp Abgesichter das erscheint mir sehr wenig aber laut der M.DV.Nr.873 Heft 4 (Stand 1943)gibt es kein Bautteil der Diesel-,E-Maschinen oder Kommandogerät was noch mit MES abgekürzt wir.
Also ist es so das eine MES-Anlage auf dem VII C Boot eingebaut wurde.
Ich finde aber solche Anlage nicht bei einen XXI oder XXIII Typ was mich verwundert.
Nun ich werde weiter suchen ob ich noch was finde.
Gruß
U 48
Zitat von: Sperrmaat314 am 16 Oktober 2010, 21:40:26
.....
Auf Höhe Neptun-Werft muß es zu Zeiten der KM auch noch eine Entmagnetisierungsstelle gegeben haben. Als ich auf dem Bagger
Wolgast war,haben wir dort Tonnenweise Kupferkabel hochgezogen.Diese Menge Kabel können eigentlich nur zu so einer Anlage
gehört haben.
Kann das stimmen? Gruß Carsten
Hallo,
auf dem Luftbild http://ncap.org.uk/frame/6-1-5-4-412?search=keywords/gelsdorf&free-text=yes
zu erkennen
Hallo,
damals wurde in der Neptunwerft die Dockgrube für das neue Importschwimmdock mit Sonargrube für die KONI-Klasse Küstenschutzschiffe gegraben. Die Grube lag zur Flußmitte der Warnow hin parallel zum sichtbaren KM-Schwimmdock und über der Achse der MES-Schleife.
In der Neptunwerft liegt am Kai die Eisenbahnfähre MECKLENBURG. Vor den Helgen ist der Rumpf des unfertigen Begleitschiffes WINDHUK verankert.
Gehlsdorf, so die Shrreibweise, ist der Rostocker Stadtteil am gegenüberliegenden östlichen Ufer der Warnow, auch wegen der Ufervillen heute nicht ganz unverdient als Blankenese von Rostock bezeichnet.
moin,
Zitat von: SchlPr11 am 28 März 2016, 23:12:43
Gehlsdorf ist der Rostocker Stadtteil am gegenüberliegenden östlichen Ufer der Warnow, auch wegen der Ufervillen heute nicht ganz unverdient als Blankenese von Rostock bezeichnet.
Exkurs: Ja. Ich habe das Glück gehabt, dort bei meinem Umzug nach HRO im Jahre 2005 in der Fährstraße eine sehr schöne Maisonette-Wohnung zu finden und dort 5 Jahre zu wohnen.
Gruß, Urs