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Flotten der Welt => Die Deutsche Kriegsmarine => Thema gestartet von: Corvus am 13 November 2010, 17:51:08

Titel: Werkstattausrüstung von Kriegschiffen
Beitrag von: Corvus am 13 November 2010, 17:51:08
Hallo,

wie sah eigentlich die Werkstattausrüstung von Kriegschiffen aus? Wenn da was von "Behebung mit Bordmitteln" steht, wie umfangreich war die Ausrüßtung eigentlich, gab es mehr als Schwießgerät und Schraubstock?
Titel: Re: Werkstattausrüstung von Kriegschiffen
Beitrag von: F.B. am 13 November 2010, 17:59:43
Hallo,

das ist ja wohl erst mal eine Frage der Einheit. Auf einem Dickschiff hat man mehr Möglichkeiten & Mittel als auf einem M-Bock oder Einbaum. :O/Y
Titel: Re: Werkstattausrüstung von Kriegschiffen
Beitrag von: Maurice Laarman am 30 November 2010, 12:13:45
Hier das Antwort eine KM Veteran, Egon Otten:

Auf Vorpostenbooten war die Ausrüstung nicht so gut. Es gab 2 Schlüsselsätze Und das war fast alles.
Auf M-Booten war die Ausrüstung hervorragend. Es war wirklich an alles gedacht, um fast alle Störungen mit Bordmitteln zu beheben. Es gab für wichtige Einrichtung an Maschine und Geräten Ersatzteilkisten mit Original Ersatzteiln, dazu das entsprechende Werkzeug.

Auf der "Weser" ehem. Fischereischutzboot war eine komplete Werkstatt vorhanden, mit Drehbank, Autogen und Elektroschweissgerät. Im Krieg Räumbootsbegleitschiff RBS.
Auch die Elektrowerkstatt war gut ausgerüstet. Auch mit Messgeräten. Ich bin dort Bei der GMSA gefahren. Grosse Schiffe , grosse Werkstatt und viel Werkzeug. Im Krieg activierte Schiffe wenig von allem.

Gruss,

Maurice
Titel: Re: Werkstattausrüstung von Kriegschiffen
Beitrag von: Glasisch am 30 November 2010, 14:44:50
Zitat von: F.B. am 13 November 2010, 17:59:43
Hallo,

das ist ja wohl erst mal eine Frage der Einheit. Auf einem Dickschiff hat man mehr Möglichkeiten & Mittel als auf einem M-Bock oder Einbaum. :O/Y

Hallo,
es gab ja eine Extra-Sorte solcher Werkstattboote für die ganze Flottille, wenn man mit Bordmitteln nicht mehr weiter wußte:

Typ A = Flottillenführerboot (Chefboot);
Typ B = Bojenboot mit Ingenieur;
Typ C = Bojenboot mit Feuerwerker;
Typ D = Bojenboot mit Verwaltungsoffizier;
Typ E = Arztboot;
Typ F = Verwaltungsboot (z.B. M 24);
Typ G = Boot mit Obersachverwalter;
Typ H = Boot mit Schuhmacher o.ä..

Gruß
Micha
Titel: Re: Werkstattausrüstung von Kriegschiffen
Beitrag von: Maurice Laarman am 01 Dezember 2010, 22:10:14
Noch etwas, wieder von Egon Otten als Beitrag:

'Auf den aktiven Schiffen der Kriegsmarine gab es nicht nur Werkzeuge, sondern Ersatzteile für wichtige Reparaturen. Kugellager,Laufbuchsen, Ölbrenner Ersatzteile  und vieles mehr, so das mit ersatzteilen schnell geholfen werden konnte . Es waren besondere Kisten. Jedes Jahr wurden diese Kisten von den Marinewerften kontrolliert und vervollständigt.'

Gut das wir das vernehmen können von Jemand der dabei war!

Gruss,

Maurice
Titel: Re: Werkstattausrüstung von Kriegschiffen
Beitrag von: dirkP1a am 02 Dezember 2010, 16:29:02
Ähnliches Thema :

Werkstattschiffe der KM

Man liest des öfteren die Namen , z.B. Huascaran, sieht selten mal ne Abbildung, aber so ganz "ohne" konnten diese Einheiten ja nicht sein.

Wer hat Informationen, Weblinks o.ä über diese Schiffe ?
Titel: Re: Werkstattausrüstung von Kriegschiffen
Beitrag von: Corvus am 05 Dezember 2010, 12:40:46
Zitat von: Maurice Laarman am 30 November 2010, 12:13:45
Hier das Antwort eine KM Veteran, Egon Otten:

Auf Vorpostenbooten war die Ausrüstung nicht so gut. Es gab 2 Schlüsselsätze Und das war fast alles.
...

Im Bouch über Kfks ist zumindenstens noch ein Schraubstock abgelindet :-)