Und wieder eine Anfrage. Ist etwas bekannt über einen Großversuch der KM mit einer Uran Bombe am 12.10.44 auf der Halbinsel Bug/Rügen.
Bericht ist von einem italienischen Journalisten und Kriegsberichterstatter Luigi Romersa der an diesem Versuch teigenommen haben will.
Gruß - Achim - Trimmer
Gerücht :MLL:
In der Nähe von Samtens Rügen lagen Atombomben (auf Rügen), aber Sowjetische aus dem kalten Krieg.
Ich hatte mal einen Physikprof. der sagte es gab Versuche zur Energiegewinnung.
MfG
Nachtrag es gab mal ein Rüganer der wollte beweisen das eine Atombombe auf Rügen gezündet worden ist.
Hatte ich mal irgendwo Zeitung gelesen.
Stasi-Desinformation ?
Hallo,
hierzu ein Artikel:
"Spiegel Online", 2005 (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,344629,00.html)
und
"dradio" (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/356640/)
In der Ostseezeitung vom 05.03.2005 findet sich auch eine Darlegung zum Thema, das Online-Archiv ist aber nur mit PW erreichbar ...
Hier der Text aus einem anderen Forum (scrollen bis fast zur Hälfte):
Text aus NVA-Forum (http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=2710&st=15#)
Grüsse
OLPE
Spiegelonline "Bodenproben" aus welchem Zeitabschnitt ?
wo definitiv Sowjetischen Atomwaffen lagen ?
Wie kommt ihr denn darauf das die Kriegsmarine was damit zu zuen hatte? (wenn überhaupt etwas passiert ist.)
Karlchen - Du hast eigentlich recht mit Deiner Frage. Es ist doch alles sehr spekulativ. Laut "Jonastalverein" soll es einen A-Test unter Marineführung gegeben haben. Später übernahm dann wohl die SS die Oberaufsicht. In einigen Büchern "geistern" dann die Orte wie Burg/Rügen, der Harz und der Thüringer Wald rum. Echte Beweise :? Vielleicht sollte man es doch in den Bereich der Legenden verschieben.
Gruß - Trimmer - Achim
Zitat von: Trimmer am 16 Januar 2011, 15:53:34
... Orte wie Burg/Rügen, der Harz und der Thüringer Wald ...
... hier ist sicher
Bug/Rügen gemeint, die Halbinsel bzw. Landzuge im nordwestlichen Bereich der Insel ... abgeschieden, abgesperrt (auch heute noch), abgeschrieben (seit Jahren suche nach einem Investor für den ehemaligen Marinestützpunkt) ...
Grüsse
OLPE
Olpe - natürlich richtig Bug - war Fehler von mir
Trimmer - Achim :MG:
ZitatVielleicht sollte man es doch in den Bereich der Legenden verschieben.
nicht nur vielleicht. In den entsprechenden Zielsetzungen für die militärische Nutzung der Kernspaltung gab es nur einen Marineansatzpunkt. Und der betraf die Forschung für einen Nuklearantrieb für U-Boote und nicht die Verwendung einer Bombe. Was ja verständlich ist. Aber davon (Reaktor für U-Boote) war man meilenweit entfernt.
Wenn es überhaupt einen ernsthaften Kernwaffenversuch gab, dann den von Diebner in seinem letzten Reaktorversuch G-IV und dann fortgesetzt durch seine Mitarbeiter.
Literatur:
Die Rolle der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im System kriegsrelevanter Forschung des Nationalsozialismus. Zur Kernforschung die Seiten 268 ff. und 352 ff., Wallstein Verlag und
Rainer Karlsch, Hitlers Bombe. Die geheime Geschichte der deutschen Kernwaffenversuche, München 2005 (bes. zum G-IV Versuch).
Zitat von: kalli am 16 Januar 2011, 17:56:59
... In den entsprechenden Zielsetzungen für die militärische Nutzung der Kernspaltung gab es nur einen Marineansatzpunkt. Und der betraf die Forschung für einen Nuklearantrieb für U-Boote
... und ggf. einen Atomtorpedo (http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,12358.msg137349.html#msg137349), dessen möglicher Entwicklungsstand (Idee oder schon mehr) und mögliche Weiterentwicklung (Theorie, Technologie) nach 1945 (UdSSR?) noch nicht entgültig beleuchtet worden ist ...
Grüsse
OLPE