Forum Marinearchiv
Flotten der Welt => Die Kaiserliche Marine => Die Kaiserliche Marine - Schiffe => Thema gestartet von: Teddy Suhren am 02 April 2011, 19:57:57
Hai
Warum war der Abstand zwischen den achteren Barbetten auf den großen Kreuzern so groß. Er wurde bis Mackensen und Ersatz A sogar noch größer.
In der Lücke waren die Turbinenräume. Der Vierwellenantrieb wurde jedoch seit m.W. Blücher oder spätestens von der Tann beibehalten. Deren Turbinenräume waren unter den achteren Aufbauten.
Mir würden noch japanische Schiffe mit dieser Charakteristik einfallen.
Wie sah es mit der Trefferwirkung in diesem Bereich aus? Granat vs. Torpedotreffer. Auswirkung auf die Türme und/oder die Turbinen?
Vermutlich um die TU-Räume möglichst weit achtern zu bekommen (und noch auf genügend Schutzbreite) ... das Problem der langen Wellenführung und damit Vibrationen, lange ungeschützte flutbare Räume etc.
Auch im Forstmeier/Breyer (Dt. Großkampfschiffe 1915-18) sind in fast allen Entwürfen die TU-Räume etwa am Beginn des achteren Schiff-Drittels, wenn nicht -Viertels.
Natürlich "kauft" man damit sehr lange Dampfleitungen, aber diese können praktisch "immun" tief im Schiffsinneren verlegt werden.
Soweit mal mein 2-c-Stück dazu...
Harold