Die Neuigkeiten zu diesen Atom-U-Booten der 4. Generation habe ich bisher in "Neues aus der Roten Flotte" plaziert. Da aber dazu in der Zukunft bestimmt noch etliche Meldungen kommen werden, habe ich dazu ein neues Thema eröffnet.
Einverstanden???
Die Zeitung KRASNAYA ZVEZDA meldete am 27.10.2011 aus Sewerodwinsk:
Zweite Testfahrt von K-329 SEVERODVINSK
Das atomare Typ-U-Boot der neuen vierten Generation APRK K-329 SEVERODVINSK (Projekt die 08850 YASEN), gebaut bei der OAO PO SEVMASH in Sewerodwinsk, ist zur 2. Werfttestfahrt in das Weiße Meer ausgelaufen. Auf dem U-Boot soll die Prüfung der Komplexe und der Systeme fortgesetzt werden.
Wie der Generaldirektor von SEVMASH, Andrej Djatschkow der Nachrichtenagentur ITAR-TASS berichtete, wurde das Testprogramm schon während der ersten Testfahrt mit 80 Prozente erfüllt. ,,Trotzdem wurde der 1. Test wegen unbedeutender Defekte unterbrochen", erklärte er. Insgesamt war aber die erste Fahrterprobung im Meer erfolgreich und das Erprobungspersonal war zufrieden.
Da kann man wieder einmal alles herauslesen! Aber wer sagt der Welt schon alles! :?
Grüße aus Braunschweig
hillus
Zitat von: hillus am 27 Oktober 2011, 19:07:16
Da kann man wieder einmal alles herauslesen! Aber wer sagt der Welt schon alles! :?
Hallo,
ja ... wie wahr ... :-)
Hier noch ergänzende Bilder und ein leider nur sehr kurzes Video:
Probefahrt, Bild 1 (http://www.russiannavy.ru/download/file.php?id=213&sid=ac82e158de869680b9109ce0ecce6db2&mode=view)
Probefahrt, Bild 2 (http://www.russiannavy.ru/download/file.php?id=208&sid=4a956c7c3cbe612e9762efd5846c9f71&mode=view)
Probefahrt, Bild 3 (http://www.russiannavy.ru/download/file.php?id=210&sid=df4dbb6812027a2cd21638a6f3847608&mode=view)
Video (nach anlaufen noch mal 'vorspulen') (http://vkontakte.ru/video2265977_161242370?hd=2&t=15s)
Grüsse
OLPE
Hier gibt es noch einige gute Fotos:
(http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/90755031qa753h1xpo.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Im Hintergrund Admiral Uschakow, Ex-Kirov, die wohl für eine Reaktivierung vorbereitet wurde.
(http://www.fotos-hochladen.net/uploads/35322393vf4eqnrbu1.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Bildquellen forums.airbase.ru
Gruß jörg.
Hallo Jörg,
Topfoto, Danke für die Einstellung!! top top top
Grüße aus Braunschweig
hillus
Finanzierung geklärt???
Die Vereinigte Schiffsbau- Gesellschaft (OSK) und das Verteidigungsministerium Russlands haben es wohl geschafft, sich in der Preisgestaltung für die atomaren U-Boote der Projekte 885 YASEN und 955 BOREY zu einigen, teilte die Nachrichtenagentur NOVOSTI mit. Das Abkommen wurde am 1. November 2011 in einer Beratung unter Leitung des Vizepremierministers Russlands Igor Setschin unterschrieben.
Über Einzelheiten des erreichten Abkommens wurde nicht berichtet. flop Bisher war es nicht gelungen, wegen der Preisdifferenzen den Liefervertrag der U-Boote, zwei Boote Projekt BOREY und ein Boot Projektes YASEN, zu unterschreiben. Insbesondere beschuldigte das russische Militäramt die Schiffsbaugesellschaft der ungerechtfertigten Überhöhung der Preise für die Schiffe. Andererseits behauptete ОСК, dass das Ministerium für Verteidigung eine bedeutende Senkung des Wertes der U-Boote fordere, was aber ihren Bau verlustbringend macht.
Ein Glück, dass die keinen Euro haben!!!
Abendliche Grüße aus Braunschweig
hillus
Na da sind ja die Preise!!! top top top
Am 03.11.2011 haben das Verteidigungsministerium Russlands und die Vereinigte Schiffsbaugesellschaft (OSK) die Preisvereinbarungen für drei neue Atom-U-Boote getroffen. Wie die Zeitung "Kommersant" berichtet, wird im Rahmen der erreichten Vereinbarung das atomare U-Boot K-329 SEVERODVINSK des Projektes 885 YASEN einen mit dem Ministerium für Verteidigung vereinbarten Preis von 47 Milliarden Rubel haben. Die Atom-U-Boote RPKSN K-535 YURIY GOLGORUKIY und K-550 ALEXANDER NEVSKIY des Projektes 955 BOREY werden den Staatshaushalt mit je 23,2 Milliarden Rubel belasten.
Der Vertrag für diese drei Atom U-Boote, dessen Unterzeichnung im Laufe der nächsten Woche stattfinden soll, ist der einzige Vertrag, der 2011 noch offen war. Laut Angaben der Zeitung "Ведомости" (№ 207 vom 02.11.11) hat der Gesamtwert des Vertrages für diese Boote mehr hundert Milliarden Rubel. :? Das ist etwa eine Milliarde Rubel weniger, als von der OSK zunächst gefordert wurde. In diese Summe ist eingeschlossen die Vollendung der Nacharbeit beim Projekt YASEN, die mit ca. 13 Milliarden Rubel bewertet wird.
Zur Zeit beschäftigt sich ein Sonderausschuss mit der Regelung des Streites zwischen der OSK und dem Verteidigungsministerium, eine neue Variante für die Bestimmung des Wertes der Erzeugnisse und dem Abschluss der Verträge zu finden. Die Einzelheiten dazu sind bis jetzt unbekannt.
Außer dem Abschluss des Vertrages für die Atom-U-Boote der Projekte 885 und 955 wurde ein weiteres Abkommen zwischen dem Ministerium für Verteidigung und der ОСК abgeschlossen. Das berechtigt in Zukunft die OSK, bei der Ausführung von Bestellungen selbständig die Subauftragnehmer auszuwählen. Das ist ein Novum in der Geschichte der russischen Militärindustrie, denn diese Fragen klärte früher ebenfalls nur das Ministerium.
Wo liegt wohl der Grund: :MS:
Die militärischen Betriebe sind im höchsten Maße unwirtschaftlich, teilweise veraltet und sind fast nicht in der Lage, den modernen volkswirtschaftlichen Bedingungen zu entsprechen.
Natürlich ist das auch für die OSK eine neue Herausforderung, denn es ist etwas anderes, ob man zugeteilt bekommt, damit evtl. Probleme abwälzen kann und es auch so gewöhnt war, oder seine Zulieferer selbst unter Vertrag nimmt!! (Ergänzung hillus)
Grüße aus Braunschweig
hillus
Frisch aus dem Internet
Russland beginnt 2012 mit dem Bau einer Reihe von fünf verbesserten Mehrzweck-Atom-U-Booten YASEN-M (Ergänzung hillus - Projekt 08851 NATO Code GRANAY-M) der vierten Generation von Atom-U-Booten, das teilte Andrej Djatschkow, Generaldirektor der Schiffbauwerft OAO PO SEVMASH und des Zentralen Konstruktionsbüros für Marinetechnik RUBIN, in einem Interview für RIA Novosti mit.
Die vereinigte Schiffbaukorporation (OSK-hillus) hat einen Vertrag über den Bau einer Reihe von YASEN-M-Atom-U-Booten unterzeichnet, wobei SEVMASH als Subauftraggeber fungiert, erklärte Generaldirektor Djataschkow.
Zuvor hatte der Oberbefehlshaber der russischen Seekriegsflotte Admiral Wladimir Wyssozki der Nachrichtenagentur RIA Novosti von den Plänen berichtet, insgesamt acht Atom-U-Boote dieser Art zu bauen.
Morgendliche Grüße aus Braunschweig
hillus
Indienststellung verschoben!!! flop flop flop
Das erste Mehrzweck-Atom-U-Boot K-329 SEVERODVINSK (Projekt 885 YASEN . NATO Code GRANAY) soll erst 2012 an die russische Seekriegsflotte übergeben werden, teilte Andrej Djatschkow, Generaldirektor der Schiffsbauwerft OAO PO SEVMASH, in einem Interview für RIA Novosti mit.
Die Übergabe der SEVERODVINSK an den Auftraggeber, dem russischen Verteidigungsministerium, wird auf das kommende Jahr verschoben. Es gibt zwei Ursachen. Die erste liegt in der schlechten Qualität der Komplettierungsteile, die wir von den Zulieferern erhalten haben. Die zweite hängt damit zusammen, dass auf diesem Schiff Raketenkomplexe aufgestellt sind, für die die staatlichen Erprobungen noch nicht abgeschlossen sind. Dasselbe gilt auch für die BULAVA-Rakete, begründete Generaldirektor Djatschkow die Verschiebung der Indienststellung.
Die K-329 SEVERODVINSK ist ein atomgetriebenes U-Boot mit geringer Geräuschentwicklung. Erstmals in der Geschichte des russischen Schiffsbaus befinden sich die Torpedorohre nicht am Bug, sondern hinter der Kommandobrücke. Am Bug ist eine hochmoderne Unterwasser-Schallanlage (Ergänzung hillus - Sonarkomplex) angebracht. Das Atom-U-Boot verfügt über acht Senkrechtstartanlagen für Raketen und ist mit Überschall-Marschflugkörpern und Zielsuchtorpedos bewaffnet. Das 119 Meter lange und 13,5 Meter breite U-Boot kann bis zu 600 Meter tief tauchen. Die Besatzung ist 90 Mann stark.
Zunächst hatten ranghohe Vertreter des Verteidigungsministeriums und des Konstruktionsbüros MALAKHIT (Entwickler des U-Bootes) mehr als einmal betont, dass das Atom-U-Boot 2010 an die Flotte übergeben werde. Danach wurde der Termin auf 2011 verschoben.
Immer das Gleiche. Eigentlich langweilig!
hillus
Hallo zusammen,
es gibt sehr viele und interessante Fotos und Dokumente über die russische Waffenasernal auf der Seite:
htt://militaryrussia.ru
Viele Grüße
Matrose II :MG:
Hallo Matrose II,
Du hast recht, eine feine Adresse, aber für die Fotos fehlt mir die Zeit. Alleine die Übersetzung und Bearbeitung meiner Artikel zur Roten Flotte nehmen viel Zeit in Anspruch.
Vorschlag von mir, stelle die Fotos einfach ein, wenn Du meisnt, Du kommst mit Copyright zurecht!! Nichts ist erhebender, wenn viele mitmachen!
Es grüßt weihnachtlich
hillus
Hallo Fotofreunde,
bei http://flotprom.ru/ bzw. auch über die Einsteigerseite www.navy.ru/ ist eine feine Fotoserie von der Werkserprobung der K-329 SEVERODVINSK zu sehen. Für privat sehr gut, für Weiterverwendung ist wohl das Copyright problematisch.
Gesucht und gefunden von
hillus
Neues zur K-329 SEVERODVINSK!
Am 20.12.2011 ist das atomare Mehrzweck-U-Boot K-329 SEVERODVINSK, das Typboot einer Serie von Booten des Projektes 885 YASEN, von der letzten Werkserprobung in diesem Jahr zur OAO PO SEVMASH zurückgekehrt.
Das Schiff begrüßten der Betriebsleiter von SEVMASH, Sergej Maritschew als Verteter des Generaldirektors und der Befehlshaber der Weißmeer Flottenbasis, Kapitäns zur See Wiktor Liina.
Ergänzung hillus: Kapitän zur See Wiktor Nikolajewitsch Liina ist nicht so bekannt, aber trotzdem ein alter U-Bootstratege der Russen in hohen Ämtern. Er befehligte die 11. Division der 12. Eskadra von U-Jagdbooten (VIKTOR III und OSCAR II) bis zum 09.07.2010 und war dann bis zum 03.12.2010 Stellvertreter des Befehlshabers der Rotbanner Unterwasserstreitkräfte der Atom-U-Boote der Nord Flotte. Danach wurde er zum Befehlshaber der Weißmeer Flottenbasis berufen.
Wie der verantwortliche Erprobungschef Walerij Dobrowolski erklärte, ist das Programm der Seeerprobung vollständig erfüllt, ist der ganze Komplex der eingeplanten Tests für 2011 beendet. Die Werftarbeiter, die Erprobungsbesatzung und die Besatzung des Bootes unter Kapitän zur See Sergej Mitjajew haben mit hoher Verantwortung die sichere Durchführung der 1. Stufe der Tests des Schiffes gewährleistet. Im neuen Jahr 2012 warten auf das neueste einheimische Atom-U-Boot weitere wichtige Aufgaben, denn es werden die Tests der Systeme der Navigation und Sonartechnik fortgesetzt und es ist das Schießen mit der Hauptbewaffnung, dem Hauptraketenkomplex, eingeplant.
Das wars wieder!
hillus
MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti).
Der russische Vize-Verteidigungsminister Alexander Suchorukow hat bestätigt, dass die K-329 SEVERODVINSK, das erste Atom-U-Boot des neuen Projektes 885 YASEN, erst 2012 - ein Jahr später als geplant war - bei der Marine den Dienst antreten werde.
,,Der Vertrag für das erste Schiff derYASEN-Klasse wurde 2011 nicht erfüllt. Seine Erfüllung ist auf 2012 verschoben worden", sagte Suchorukow am Dienstag in Moskau. Er machte die nordrussische Werft Sewmasch für den Aufschub verantwortlich.
Die K-329 SEVERODVINSK ist ein atomgetriebenes U-Boot mit geringer Geräuschentwicklung. Erstmals in der Geschichte des russischen Schiffsbaus befinden sich die Torpedorohre nicht am Bug, sondern hinter der Kommandobrücke. Am Bug ist eine hochmoderne Unterwasser-Schallanlage angebracht. Das Atom-U-Boot verfügt über acht Senkrechtstartanlagen für Raketen und ist mit Überschall-Marschflugkörpern und Zielsuchtorpedos bewaffnet. Das 119 Meter lange und 13,5 Meter breite U-Boot kann bis zu 600 Meter tief tauchen. Die Besatzung ist 90 Mann stark.
Nach dem ursprünglichen Plan sollte das U-Boot 2010 an die Marine übergegeben werden. Der Termin wurde zuerst auf 2011 und nun auf 2012 verschoben.
Bemerkungen von hillus:
1. Herr Suchorukow bemerkt, das es das erste Atom-U-Boot des neuen Projektes 885 YASEN sei. Da irrt der Mann. Das Projekt 885 wurde bereits zu Sowjetzeiten Ende der 80-ziger Jahre vom Marine-Konstruktionsbüro MALAKHIT konzipiert und die SEVERODVINSK ging bereits am 21.12.1993 bei SEVMASH auf Stapel und am 15.06.2010 war der Stapellauf. Die taktische Nummer wurde 2010 vergeben. Der Rumpf wurde aus hochfestem Spezialstahl der Firma SEVERSTAL für den U-Bootbau gefertigt.
2. Es gibt heute faktisch kein zu Zeiten des neuen Rußlands entwickeltes und in Bau gegebenes Atom-U-Boot. Alle U-Boote der 4. Generation wurden bereits vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion ab 1978 auf den Weg gebracht. Auch für die BOREY's begann bereits Ende der 80-ziger Jahre die Entwicklung beim Zentralen Marine-Konstruktionsbüro RUBIN unter der Leitung des Chefkonstrukteurs W. N. Sdornow!
3. Die Firma OAO PO SEVMASH für den Verzug der Indienststellung verantwortlich zu machen, ist eine Frechheit. Bis zur Genehmigung der neuen Preisvereinbarungen zwischen dem Verteidigungsministerium Rußlands mit der OSK am 03.11.2011, von Putin unter dem Druck der Wahlen und des MUSS der Verstärkung der Unterwasserstreitkräfte persönlich abgesegnet, wurden für alle Boote der 4. Generation die Kosten vorfinanziert!!! Die dabei aufgetretenen Qualitätsmängel verschiedener Zulieferer und nicht abgeschlossene Raketentests für das Boot können nicht primär geltend sein. Es ging doch nicht um Peanuts, sondern um Milliarden von Rubeln!
4. Ich verweise an dieser Stelle auf die Meldung hier im Thread vom 02.11.2011, wo etwas mehr zu den Mängeln steht.
Ich habe mal ein wenig mehr in eine Meldung hineingebracht, die eigentlich so genügt hätte!
Grüße aus Braunschweig
hillus
Zitat von: hillus am 24 Januar 2012, 15:30:46
Bemerkungen von hillus:
1. Herr Suchorukow bemerkt, das es das erste Atom-U-Boot des neuen Projektes 885 YASEN sei. Da irrt der Mann.
Hallo,
in der Tat, hier kann ich @hillus nur zustimmen ... ein 'neues' Boot ist K-329 "SEVERODVINSK" wahrlich nicht ... die Definitionsphase und die Projektierung lag in den 80er Jahren d.v.Jh. ... die Ereignisse vor und nach 1991 (dem Niedergang der UdSSR) taten ein Übriges, um den Bau zu verzögern und letztlich zu stoppen ...
Zitat von: hillus am 24 Januar 2012, 15:30:46
Bemerkungen von hillus:
3. Die Firma OAO PO SEVMASH für den Verzug der Indienststellung verantwortlich zu machen, ist eine Frechheit.
... mein lieber Jochen, Deine Kommentare sind in nicht wenigen Fällen knackiger, themendurchdringender und amüsanter als der Orginaltext ! :-) top
... lass bitte nicht locker ... :MG:
Grüsse
OLPE
Hier mal eine Grafik zum Projekt 885 http://de.rian.ru/infographiken/20100602/126543365.html
:MG:
Manfred
Das Zentrale Kriegsmarineportal berichtete am 17.08.2012
Der Oberbefehlshaber der Seekriegsflotte befielt: Die Andreasflagge wird bis zum Ende des Jahres hochgezogen sein.
Das atomare Mehrzweck-U-Boot K-329 "Sewerodwinsk" der vierten Generation des Projektes 885 YASEN wird bis Ende des Jahres übernommen sein, teilte der Oberbefehlshaber der SKF Admiral Wiktor Tschirkow mit.
«Die Tests werden entsprechend dem Programm weitergeführt und wir hoffen, dass bis zum Ende des Jahres auf der K-329 "Sewerodwinsk" die Fahne der Seekriegsflotte gehoben sein wird », erklärte Wiktor Tschirkow.
Erst eine frühere Mitteilung vom 15.08.2012, erklärte, dass das Atom-U-Boot K-329 "Sewerodwinsk" auf Grund von Problemen mit der Hauptantriebsanlage nicht vor 2013 übernommen werden kann.
Wie ,,Interfax" mitteilte, gibt die energetische Anlage nicht die notwendige Leistung ab. Mit solchen ernsten Mängeln sei das Schiff nicht in die Flotte zu übernehmen.
Im übrigen, schon am 15. August widerlegte der offizielle Vertreter der Vereinigten Schiffsbaugesellschaft (ОСК) die Informationen der Massenmedien über die misslungenen Tests des Atom-U-Bootes K-329 SEVERODVINSK. "Das U-Boot verwirklicht die werkseigenen Probefahrten im Weißen Meer im Vollen erfolgreich.
K-329 ging am 15. Juni 2010 zu Wasser und stach im September 2011 zu den ersten Probefahrten in See.
Im Bau befindet sich das zweite Schiff – "KAZAN", gebaut nach dem vervollkommneten Projekt 885М YASEN. Bis zum 2020 sollen in den Bestand der Flotte nicht weniger als 8 Einheiten eingehen.
Die Unterwassergeschwindigkeit des Atom-U-Bootes soll mehr 30 Knoten, die Höchsttiefe des Eintauchens – 600 m, die Autonomie der Seefahrt – 100 Tage, die Mannschaft – 90 Menschen (32 Offiziere).
Der Wert der "Sewerodwinsk" beträgt 47 Mrd. Rubel.
Das Niveau derr YASEN wird vergleichbar mit den amerikanischen Atom-U-Booten der "Virginia-Klasse" erwartet.
:MV: :MV: :MV:
hillus
Hallo Jochen,
besten Dank für die news ... top :MG: ... Es ist immer wieder erstaunlich, wie der Informationsgehalt von Medienberichten sich von 0° auf 180° und umgekehrt dreht ... Vielleicht kommt man in der gesunden Mitte der Wahrheit am nächsten ... Auf die "SEVERODVINSK" bezogen würde dieses spekulativ bedeuten ...
... die Werftprobefahrt hat Mängel in der Konstruktion und der Bauausführung zu Tage treten lassen, aber diese sind durchaus behebbar ...
Mal schauen, was die nächste Pressemitteilung nach der nächsten Probefahrt sagt ...
Grüsse
OLPE
Moin,
zum Bau dieser neuen atomaren Mehrzweck-U-Boote war lange nichts hier im Forum zu lesen. Deshalb heute diese neue Meldung.
Die russische Zeitung Взгляд berichtete am 01.08.2013
Die Seekriegsflotte wird das Atom-U-Boot KAZAN im Jahre 2017 bekommen!
Der Generaldirektor der OAO PO SEVMASH, Michail Budnitschenko, teilte am 01.08.2013 mit, dass atomare Mehrzweck-U-Boot KAZAN des Projektes 885-М (YASEN-M) wird der Seekriegsflotte 2017 übergeben. Es ist das Typboot des verbesserten Projektes 885-M und das 2. Boot der Bauserie.
Er widersprach den Meldungen einiger Massenmedien, dass das Atom-U-Boot KAZAN der Flotte 2016 übergeben wird.
"Wir haben deutliche Fristen. Die Übergabe des Atom-U-Bootes KAZAN an die Flotte wird 2017 stattfinden, versicherte Budnitschenko. Dabei soll nun die SEVERODVINSK des Projektes 885 (deutsch - Esche) das erste Atom-U-Boot sein, das der Flotte bis zum Ende 2013 übergeben wird.
Das zweite Boot des verbesserten Projektes 885-М NOVOSIBIRSK war bei SEVMASH in der vorigen Woche auf Kiel gelegt worden (am 26.07.2013). Insgesamt sollen nach dem Staatsprogramm der Beschaffung bis zum 2020 sieben Atom-U-Boote des Projektes YASEN und YASEN-M fertiggestellt sein.
Der Generaldirektor von SEVMASH teilte weiter mit, dass 2013 außer der SEVERODVINSK dem Militäramt zwei strategische U-Boote des Projektes 955 BOREY übergeben werden - ALEKSANDR NEVSKIY und VLADIMIR MONOMAKH.
Der Präsident Russlands Wladimir Putin hat den Industriellen aufgetragen, diese drei Boote in diesem Jahr zu übergeben.
"Wir haben ein deutliches Verständnis dafür, was wir in diesem Jahr fertigstellen sollen. SEVMASH soll zwei strategische und ein Mehrzweck-Atom-U-Boot für die Seekriegsflotte, den Flugzeugträger Admiral der Flotte Gorschkow (VIKRAMADITYA) für die Seestreitkräfte Indiens, die Meeresplattform PRIRAZLOMNAYA (russisch "Приразломная") für die Firma "GaspromNeftSchelf"abliefern, zählte Budnitschenko auf.
Es wird auch daran erinnert, dass zu Beginn des Jahres 2013 bei SEVMASH der Bau des neuesten atomaren Forschungs-U-Bootes BELGOROD des Projektes 09852 begonnen hat, welches für die Erforschung des Meeresgrundes vorbestimmt ist. (Er vergisst hier, dass es sich um ein Träger-U-Boot für Tiefsee-Tauchstationen handelt!!! –Ergänzung hillus)
hillus
Da schiebe ich gleich noch einen Beitrag nach.
RIA NOVOSTI vom 30.07.2013
Die Stadt Nowosibirsk wird über das neue Atom-U-Boot die Patenschaft übernehmen
Die Patenschaftsübernahme fand anlässlich der feierlichen Kiellegung der NOVOSIBIRSK statt, wie der Bürgermeister Wladimir Gorodezki mittteilte.
Das dritte Atom-U-Boot des Projektes 885-М YASEN-M ist am 26.07.2013 bei SEVMASH in Sewerodwinsk auf Kiel, gelegt worden.
Die Einwohner von Nowosibirsk sammelten immer die Mittel für die Fonds zur Verteidigung in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges, wo sie 1943 den Bau des U-Bootes NOVOSIBIRSKIY KOMSOMOLETS unterstützten. Ebenso beim nächsten Boot mit solchem Namen in der Seekriegsflotte, was 1984 begonnen und letztlich in den 1990-zigern übergeben wurde. Es ist das U-Boot NOVOSIBIRSK des Projektes 877, für die Nordflotte gebaut. Ab 1998 dienen in der Besatzung unsere Leute, Nowosibirsker, die zum Militärdienst gerufen wurden, sagte Gorodezki. "Wir werden unseren konkreten Plan der Veranstaltungen in der Wechselwirkung der Stadt Nowosibirsk mit dem Herstellerbetrieb und traditionell mit der Mannschaft dieses U-Bootes aufbauen. Wir hoffen, dass uns das gelingen wird.
Das Mehrzweck-Atom-U-Boot des Projektes 885-М YASEN-M hat einem Mehrhüllenkörper mit einem herabgesetzten Niveau des akustischen Feldes. Zum ersten Mal in der Praxis des einheimischen Schiffbaus sind die Torpedoapparate nicht iim Bug des Schiffes, sondern in der Mitte des Bootes bei der Zentrale angebracht. Für die Raketenwaffen werden acht Senkrechtstartanlagen verwendet, die die geflügelten Überschallraketen des Typs ONIKS und KALIBR, aber auch die universellen und in selbsttätiger Tiefeneinstellung wirkenden Torpedos aufnehmen können.
Kurze TTD
Tauchtiefe max. 600 Meter.
Geschwindigkeit ü.W./u.W.16/31 Knoten
Besatzung 90 Mann, davon 32 Offiziere
hillus
Hallo,
die K-560 SEVERODVINSK wurde heute endgültig in Dienst der russischen Seekriegsflotte gestellt, berichtete heute RIA NOVOSTI:
Die K-560 SEVERODVINSK, das erste Atom-U-Boot der neuen YASEN-Klasse (Projekt 885), trat am heutigen Dienstag bei der russischen Seekriegsflotte feierlich den Dienst an, wird laut Marinechef Admiral Viktor Tschirkow noch 2014 in die Nordflotte aufgenommen.
,,Die K-560 SEVERODVINSK wird sich bis Jahresende zum Stützpunkt der Nordflotte (Seweromorsk) begeben und dort mit der Erfüllung ihrer Aufgaben beginnen", teilte Tschirkow am Dienstag mit. Dem Admiral zufolge baut Russland bereits an der nächsten, bereits der 5. Generation der U-Boote, die unter anderem mit zukunftsorientierten Robotersystemen ausgestattet sein werden.
Anders als ihre Vorgänger sind die U-Boote der YASEN-Klasse (Projekt 885) in der Lage, nicht nur Schiffe und U-Boote, sondern auch Ziele im Küstenbereich mit den weitreichenden Überschall-Marschflugkörpern ,,KALIBR" und ,,ONIKS" anzugreifen. Jedes U-Boot ist 119 Meter lang und 13,5 Meter breit und kann auf bis zu 31 Knoten unter Wasser und 16 Knoten über Wasser beschleunigen sowie bis zu 600 Meter tief tauchen. Die Besatzung ist 90 Mann stark. Insgesamt sollen acht Atom-U-Boote der YASEN-Klasse für die russische Seekriegsfotte gebaut werden und gemeinsam mit den U-Booten der BOREY-Klasse (Projekt 955) den Kern der strategischen Seestreitkräfte bilden.
Übersetzung ergänzt und modifiziert.
hillus
Hier noch eine Fotoserie der Indienststellung!
http://bmpd.livejournal.com/ (nach unten scrollen und Read more anklicken!!)
hillus
Moin Moin,
und hier ein Bericht vom russischen Staatsfernsehen von heute über das Hissen der russischen Andreasflagge auf dem Mehrzweck-Atomunterseeboot "Severodvinsk" ("Ceверодвинск"):
http://www.vesti.ru/only_video.html?vid=604803
Bis dann,
Kaschube_29 (Axel)
Hallo,
SEVERODVINSK und DMITRIY DONSKOY gingen in See!
Text: Zentrales Kriegsmarineportal am 01.09.2014
Die atomaren U-Boote K-560 SEVERODVINSK und TK-208 DMITRIY DONSKOY sind am 30. August 2014 in das Weiße Meer hinausgefahren. Dort schließt sich ihnen das kleine U-Boot-Abwehrschiff ONEGA an, teilte eine Quelle der Nordflotte mit.
TK-208 DMITRIY DONSKOY ist ein schwerer Raketenunterwasserkreuzer strategischer Bestimmung, das Typschiff des Projektes der 941 AKULA, eines der größten U-Boote in der Welt. Im Sommer 2014 ging TK-208 DMITRIY DONSKOY nicht weniger als zwei Mal, also im Juni und Juli, in See. Die Juliausfahrt war mit den Tests des U-Bootes K-551 VLADIMIR MONOMAKH verbunden.
K-560 SEVERODVINSK ist ein atomares Mehrzweck-U-Boot mit Flügelraketen, das Typschiff des Projektes 855 YASEN. Es wurde am 27.07.2014 in den Bestand der SKF übernommen, und schon am nächsten Tag ging es zum Gefechtsdienst über. Es lief aus der Hauptbasis der Nordflotte in Seweromorsk auf die Übungsplätze der Gefechtsvorbereitung im Weißen Meer hinaus. Es kehrte am 8. August zurück.
hillus
Hallo,
in der Bucht Zapadnaya Litsa fand eine recht eindrucksvolle Übung und Demonstration des kollektiven Rettungssystems der K-560 "SEVERODVINSK" statt. Hierbei tauchte das U-Boot auf ca. 40m und stoppte, um einen Havaristen zu simulieren. Das im Turm installierte Rettungssystem in Form einer Tauchkapsel wurde mit 5 Mann besetzt und dann vom Rumpf abgelöst. Die Kapsel tauchte danach - ebenso wie die "SEVERODVINSK" - auf.
Diese Art Übung ist in der sowjetischen Seekriegsflotte lt. den Kommentatoren zweimalig durchgeführt worden, in der russischen Marine nunmehr erstmalig.
Unten VideoClips (mit und ohne Kommentar) sowie eine BildPage:
- VideoClip - ohne Kommentar (https://www.youtube.com/watch?v=3-wO8iKu4II)
- VideoClip - Reportage (http://video.tv21.ru/news/74641.mp4)
- Bilder von Oleg Kuleshow (http://kuleshovoleg.livejournal.com/334151.html)
Grüsse
OLPE
Hallo,
ein vorheriger Post von @kaschube_29 zum Thema Rettungskapsel war bereits hier:
http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,9435.msg256079.html#msg256079
Grüsse
OLPE
Toll, mit der Kapsel können ja nicht alle Besatzungsmitglieder abgeborgen werden. Also nur ein elitärer Kreis von schätzungsweise 10 Leuten. Was passiert mit der Restbesatzung :?
Grüße Ronny
Stimmt schon Ronny aber ich denke größere Rettungskapseln gibt es nicht . Was ich interessant finde - Übung bei 40 m Tiefe. Ob das nun die "Echte Situation " darstellt wo es um ganz andere Tiefen geht :/DK: Bei 40 Metern hatten sogar U-Boot - Männer mit Tauchretter noch eine Chance zu überleben
Gruß - Achim - Trimmer
Verstehe ich nicht ganz, warum nur 10 Mann?
Wie soll man dann das hier aus Kaschubes Beitrag deuten?
"In der Kammer selbst befand sich neben der Versuchsmannschaft ebenfalls Ballast, der von seinem Gewicht her dem summarischen Gewicht der gesamten Besatzung entsprach", präzisierte der Vertreter der Nordflotte."
Nachtrag: auch hier ist von der gesamten Besatzung die Reede
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Akula-Klasse
Ist zwar der Vorgänger aber wird doch identisch sein, oder?
Gruß Sebastian
P.s. Vielen Dank übrigens für die Berichterstattung. Habe mich schon oft gefragt wie das wohl in der Praxis aussieht top
Na Sebastian, schau doch mal die Größe der Kapsel. Da bekommst du doch nicht die ganze Besatzung unter. Allein raummäßig.
Grüße Ronny
Nachtrag: Die Länge der Kapsel schätze ich mal 5 Meter, in der Höhe muß man 1/3 abziehen, weil da kein Mensch unter zu bringen ist. Und in den Rest sollen über 100 Personen passen :?
Sehe ich auch so - siehe Bild - Kennzeichnung 6 - Wie groß müßte sonst diese Kapsel sein und wo will man sie einbauen
Gruß - Achim - Trimmer
Auf den guten Hinweis von Jochen hier noch etwas zu meinem Bild. Bei der Skizze handelt es sich um das Projekt 971 SHCH-B NATO Code AKULA genau wie jetzt hier bei diesem Bild. Ich denke aber das das System auch bei der Yasen ähnlich ist. Lasse mich aber gerne auch da von unseren Spezis belehren
Gruß - Achim - Trimmer
Na mit den Abmessungen der Kapsel habt Ihr schon Recht, die gleiche Frage habe ich mir auch schin gestellt. Trotzdem lese ich immer: ganze Besatzung.
Man stelle sich auch die psychologische Wirkung einer Rettungsmaßnahme vor die nur ein paar wenige rettet. Und das in einem (ex?) sozialistischen Staat. Wer bestimmt wer mit darf und wer nicht? Nur die Offiziere? Würde nicht im Zweifelsfall die rohe Gewalt um die zur Verfügung stehenden Plätze ausbrechen?
P.s. Auf Achims Skizze sind auch liegende Personen dargestellt. Vielleicht eine Art Konserven-Hering Stauung :-D
Hallo Sebastian - ich habe auch mal "rum gesucht " aber eine direkte Personenstärke - nitschewo -
Ja und Gewalt ausbrechen - als Erstes kommt ja wohl der Befehl " Schotten dicht " d.h. Mannschaft im Bug oder Heck ......
Abendgruß - Achim - Trimmer
Also Ihr Lieben,
als im Moment nur mittelbarer Teilnehmer im FMA kläre ich kurz auf.
Die Besatzungssstärke der K-560 SEVERODVINSK Projekt 885 YASEN beträgt 85 Mann. Da verkneife ich mir die Antwort, ob die da alle reingehen. :laugh:
hillus
Hier ist noch ein Film zur durchgeführten Übung.
https://www.youtube.com/watch?v=HCC3rP1goD4#t=15
Prinzipiell sollen alle Besatzungsmitglieder rein passen, die Frage ist doch eher, schaffen es auch alle. Im Gefechtsfall sind die einzelnen Abteilungen dicht. Ist wie auf Kreuzfahrtschiffen, Rettungsmittel sind für alle vorhanden, aber kommen auch alle aus dem Schiff?
Wie ist das denn auf deutschen U-Booten geregelt. Von welcher Zahl der Geretteten geht man hier aus?
Hallo Holger - also 85 Mann gehen da bestimmt nicht rein - glaube ich nicht. Ja und die Zahl der Geretteten auf gesunkenen deutschen U- Booten - nun wenn ich hoch schätze maximal 10% - glaube aber kaum das es da eine " Statistik " gegeben hat. Meist gab es ja überhaupt keine Überlebenden
Gruß - Achim - Trimmer
Naja Achim, eine Suite im 5 Sterne Hotel ist es nicht gerade. Es gibt einige Veröffentlichungen wie das aussehen soll, aber konkret zu der gezeigten Kapsel habe ich noch nichts gefunden.
Bei dieser hier http://www.findpatent.ru/img_show/274200.html geht man bei einer Länge von 15 m und einem Durchmesser von 2,5 m davon aus, dass man 150 Mann unterbringen kann, incl. Wasser, Notproviant und Luftreinigungsanlage, Nachrichtenmittel und Steuerungseinrichtung.
Устройство работает следующим образом.
При аварийной ситуации члены экипажа ПЛ через люки 11 и 2 занимают место в капсуле 1 (при диаметре капсулы 2,5 м, длине цилиндрической части 15 м в ее корпусе может разместиться экипаж 150 человек, средства химической регенерации воздуха, запас пищи, воды, освещение, связь, устройства систем управления), пристегиваются ремнями, так как выброс капсулы может быть произведен при любом положении ПЛ, закрывают люк 2.
Holger - nun schätzen kann man an Hand des Videos wenig aber ich denke mehr als 3 m l x 2m h x 2 m b hat das Ding nicht. Gib jetzt mal noch Wasser, Notproviant, Nachrichtentechnik usw. dazu - 150 Liliputs ok :-D. Aber vielleicht kommt da noch etwas Licht in die Öffentlichkeit aber wie 15 m Länge sieht es mir zumindest nicht aus
Gruß - Achim - Trimmer
Moin Holger,
irgendwie sprengt es meinen Vorstellungen. Wenn ich mir eine Röhre mit den Maßen 15 x 2,5 M nehme und schicke da 150 Personen rein plus dem Equipment - also, das schaffen sogar die Japaner mit ihrem U-Bahn-Druckpersonal nicht... :-D
Vorstellen kann ich mir aber, wenn im ganzen Boot sog. Röhrenschächte verteilt sind - vielleicht je Abteilung, dann wäre es möglich die ganze Besatzung hochzuholen.
Ich will mal den Vorschlag machen. :MZ:
Grüße Ronny
Zitat von: der erste am 15 November 2014, 16:59:45
Wie ist das denn auf deutschen U-Booten geregelt. Von welcher Zahl der Geretteten geht man hier aus?
Hallo,
nun, auf den U-Booten der heutigen deutschen Marine existiert eine etwas andere Rettungsphilosophie: an Stelle kollektiver Rettungsmittel kommen im Wesentlichen individuelle Rettungsmittel zum Einsatz ... verbunden mit dem Notanblasen der Ballastwasserzellen mit Gasgeneratoren. Hier im --/>/> Bild (http://www.thinkdefence.co.uk/wp-content/uploads/2014/10/Escape-Suit-Mk9.jpg) ein Rettungsanzug britischer U-Bootfahrer. M.E. kommt ein gleiches oder ähnliches Modell auch in der DM zur Anwendung. Rettungskammern - wie auf der "SEVERODVINSK" und auf anderen, vorherig sowjetischen U-Boots-Klassen, sind nicht vorhanden.
Meines Wissens hat aber die damalige HDW ein Rettungssystem entworfen und auch gebaut. Ich kann mich dunkel an ein Bild erinnern, welches das Aufschwimmen einer Rettungskammer zeigte. Diese ist möglicherweise bei den ersten israelischen U-Booten der DOLPHIN-Klasse eingebaut wurde - vor dem Turm. Vielleicht ist das Bild noch in den Weiten des web zu finden ...
Grüsse
OLPE
Hallo,
hier noch einige Gedanken als ein weiterer Mosaikstein zum thread ...
In einem Film der russischen TV-Militärserie "Poligon" (russ., ca. 25 Min., siehe unten) über die Begleitung einer U-Boot-Rettungsübung wird auch kurz auf eine On-Board-Rettungskammer eingegangen (ВСК -
Всплывающая
Спасательная
Камера - vsplyvayushchaya spasatel'naya Kamera). Diese befindet sich auf einem Atom-U-Boot, dessen Heck im Film zu sehen ist ... m.E. handelt es sich um ein Boot des Projektes 949A ANTEY (NATO: SSGN der OSCAR-II-Klasse, diese verfügen im Turm über eine Rettungskammer). Es ist auch das Innere der Kammer zu sehen. Im Gespräch des - gut zu erkennenden Reporters Ivan Lebedev, da mit erheblichem Bauchumfang ausgestattet - mit dem Kommandeur der Division für Schiffssicherung wird gesagt, das in der Kammer alle Besatzungsangehörigen Platz finden, sie setzen sich auf die mit ihren Nummern gekennzeichneten Plätze. 5 Tage Autonomie, Nahrungs- und Wasserrationen, Medikamente u.a. sind an Bord.
Im Film sind noch weitere interessante Dinge zu sehen:
- die Zentrale des U-Bootes B-471 "MAGNITOGORSK" vom Projekt 877 (NATO: SS der KILO-I-Klasse)
- Heraushieven des Rettungs-Tauchbootes AS-34 Projekt 1855 PRIZ aus dem Rumpf des Rettungsschiffes "GEORGIY TITOV" Projekt 05361 (NATO: AR der RUDNITSKIY-Klasse)
- der Fahrstand der AS-34
- das Andocken von AS-34 mit der Rettungsschürze an die Ausstiegsluke der "MAGNITOGORSK"
- der "Trocken"Ausstieg aus der achteren Ausstiegsschleuse des o.g. Atom-U-Bootes mit einem individuellen Rettungsanzug ... (der sehr kräftig gebaute Ivan Lebedev kommt da nicht so recht durch :-D)
Der Film --/>/> Poligon. Rettung eines U-Bootes (http://rutv.ru/brand/show/episode/600173/viewtype/picture) ... zwar auf russisch, aber kurzweilig und in verständlichen Bildern ... aber auch etwas überbetont militärisch ... On-Board-Rettungskammer ab 13:23 Min.
Die Rettungskammer der K-560 "SEVERODVINSK" erscheint auf den ersten Blick doch etwas kleiner. Die Mutmaßung, dass dort 85 Mann Besatzung hineinpassen sollen, ist mir auch nicht recht klar ... selbst wenn alle Mann tüchtig zusammenrücken (auf ihren nummerierten Plätzen :-)) ...
Grüsse
OLPE
Hallo,
unten eine artist impression der K-560 "SEVERODVINSK" (Korrektur, war ein Schnitzer von mir ...) des Serienmodells des Projektes 885-M YAZEN-M (NATO: SSGN der GRANAY-M-Klasse). Interessant die Anordnung der Torpedorohre ... dieses ist geschuldet der spärischen Antenne des Sonarsystems MGK-600 "Irtysh-Amfora" ... die U.S. Navy nutzt diese Technologie bereits seit geraumer Zeit ...
(http://bastion-karpenko.ru/VVT/885_150207_01.jpg)
Der erste Rumpf, die K-560 "SEVERODVINSK", an der Ankerboje ...
(http://ic.pics.livejournal.com/bmpd/38024980/1397519/1397519_900.jpg)
K-560 "SEVERODVINSK" in See
(http://img12.nnm.me/8/c/7/1/6/b47903ebc8269df6c45923f2cb7.jpg)
Grüsse
OLPE
Moin,
Das fünfte Atom-U-Boot des Projektes 885 "YASEN" wird bei SEVMASH 2016 auf Kiel gelegt
RIA NOVOSTI: 18.12.2015
Bis 2020 ist geplant, in den Bestand der russischen Seekriegsflotte sieben Atom-U-Boote des Projektes "YASEN mit einem herabgesetzten Niveau des akustischen Feldes zu übernehmen.
Wie NOVOSTI von SEVMASH erfuhr, werden 2016 ein atomares U-Boot des Projektes 955 BOREY und ein Boot des Projektes 885 "YASEN" auf Kiel gelegt. Diese werden am Tag der Seekriegsflotte und dem Gründungstag von SEVMASH stattfinden, teilte am Freitag der Generaldirektor des Unternehmens, Michail Budnitschenko, mit.
hillus
Ach ja,
da war noch eine Meldung zur KAZAN!
Das atomare U-Boot "Kazan" Projekt 08551 im Bau
03.12.2015
In einem offiziellem Video, das dem 75. Jubiläum von SEVMASH in Sewerodwinsk gewidmet ist, ist der in der Bauhalle N°55 des Betriebes der in Bau befindliche atomare Unterwasserkreuzer KAZAN (werkseigene Nummer 161), das Typschiff des abgeänderten Projektes 08551 (855М - Chiffre "YASEN-M") zu sehen. Es zeigt offenbar den Bauzustand der KAZAN in 2014.
Der atomare Unterwasserkreuzer KAZAN des Projektes 08551 (855М - Chiffre "YASEN-M") ist derzeit im Bau in der Bauhalle N°55 der OAO PO SEVMASH in Sewerodwinsk. Die offizielle Kiellegung des atomaren Typunterwasserkreuzers KAZAN des abgeänderten Projektes 08551 erfolgte in Sewerodwinsk am 24. Juli 2009. Zur Zeit wird der Bau des Schiffes kontraktmäßig nach dem Vertrag № Н/1/2/0614/GK-11-DGOZ vom 9. November 2011 zwischen dem Verteidigungsministerium Russlands und der OAO PO SEVMASH zur Ausführung der Konstruktionsarbeiten, dem Bau und der Lieferung der Bestellung mit der werkseigenen Nummer 161 fortgeführt.
Wie am 30. November 2015 der Nachrichtenagentur des TASS vom Generaldirektor von SEVMASH, Michail Budnitschenko, mitgeteilt wurde, ist die Zuwasserlassung (Stapellauf) des atomaren U-Bootes 2016 geplant, Derzeit werden die hydraulischen Tests und weitere Elektro-Montagearbeiten durchgeführt. Danach folgen die Standerprobung und die werkseigenen Fahr- und staatlichen Tests". (Bemerkung: Da ist es noch lange hin!!! - hillus)
hillus
Hallo,
Jochen bat mich nach einem Telefonat heute das Bild aus dem Video einzustellen ... hier ist es :MG: (als link):
(https://img-fotki.yandex.ru/get/64624/13428093.4b/0_cc300_68e82051_orig)
Danke für die Info!
Grüsse
OLPE
Ein Bericht zur Yasen Klasse.
https://news.usni.org/2023/03/23/northcom-russia-close-to-persistent-nuclear-cruise-missile-attack-sub-presence-off-u-s-coasts
Zitat....."We're not organized, trained and equipped to operate and respond in the Arctic. Infrastructure is a big concern for me, whether that be runway links, whether that be buildings, whether that be weapons storage, whether that be fuel storage," he said.
"We need persistence that requires icebreakers. We as a nation are in bad shape regarding icebreakers, and I fully support the Coast Guard's plan. We need to go faster."
Wiking :MG:
Hallo Wiking,
vor weinigen Tagen stand im post noch ein anderer link zu einem ähnlichen Artikel, in dem auch ein Modell der YASEN-Klasse zu sehen war.
Das Modellbild würde mich interessieren, ich wollte auch eins, zwei Gedanken dazu schreiben. Kannst Du mir per PN den link zusenden?
Dank im Voraus.
Grüsse
OLPE
Hallo,
vielen Dank, Wiking. Das von mir gesuchte Bild ist nun hier zu sehen:
Die Bildunterschrift: ,,Model of Russian submarine Severodvinsk built for NAVSEA. US Naval Institute Photo"
--/>/> klick (https://news.usni.org/wp-content/uploads/2014/10/IMG_0465.jpg) news.usni.org
Rumpfbilder von U-Booten des Projektes 885/885-M YASEN/YASEN-M (NATO: GRANAY-Klasse) bzw. eines der Serienboote im Dock sind eher rar, daher ist ein Modell – zumal es im U.S. Marinebereich steht -interessant. Es ist wohl eher nicht davon auszugehen, dass die russische Seite der anderen Feldpostnummer dieses Modell geschenkt hat. Die Bildgröße von 3264x2448 pix ist für ein online-Zeitungsbild durchaus bemerkenswert. Dadurch sind nicht wenige Details erkennbar ... Auffallend ist, wie leider bei allen Bildern vom Boot, das man den Propeller nicht sehen kann ...
Soweit.
Grüsse
OLPE