Die russische Nachrichtenagentur NOVOSTI meldete am 28.10.2011:
Indien least russisches Atom-U-Boot
Indien will nun doch das das russische Atom-U-Boot K-152 NERPA leasen. Wie in letzter Zeit schon bekannt wurde, reagieren die Inder recht unterkühlt ob der Zuverlässigkeit der Bordwaffen. Vor diesem Hintergrund sollen am 30. Oktober nochmals letzte Tests der NERPA stattfinden. Die offizielle Übergabe des U-Bootes an die indische Marine ist für den 22. bzw. 23. November geplant. Diesen Termin vereinbarte die zuständige russisch-indische Regierungskommission, die am 4. und 5. Oktober in Moskau zusammenkam. Die Inder wollen nach der Übergabe das russische Atom-U-Boot in CHAKRA umbenennen. Diesen Namen trug bereits das erste an Indien geliehene Atom-U-Boot. (Bereits im Marinearchiv erschöpfend behandelt - hillus)
Allerdings ist die indische Marine beunruhigt über die Zuverlässigkeit der Waffen an Bord der NERPA, genauer gesagt über die mangelhafte Präzision bei der Anvisierung der möglichen Ziele. Wie sie betont, lag in Sowjetzeiten die Zuverlässigkeit der Waffen bei 95 bzw. 97 Prozent, heute erreicht sie gerademal 35 Prozent.
Gut informierte Kreise ließen verlauten, dass die indische Regierung auf den U-Boots-Kauf verzichten wollte, sich das aber nicht mehr leisten könne, weil der vorgesehene U-Boot-Stützpunkt bereits kostspielig umgebaut worden sei. Die Übergabe des U-Boots sollte eigentlich schon 2008 stattfinden. ,,Die Inder wollen keine neuen Probleme mit russischen Schiffen", verriet ein Insider. "Es sei wahrscheinlich, dass die russischen Schiffbauer keine solchen Verträge mehr bekommen werden", ergänzte er. flop flop flop
Das Wissen um diese Probleme führte bereits zu Konsequenzen. Der Präsident der Vereinigten Schiffbau-Korporation (russ. Abkürzung OSK), Roman Trozenko, teilte vor kurzem mit, dass die Werft in Komsomolsk am Amur (Region Chabarowsk) keine Atom-U-Boote wie die NERPA mehr bauen werde. (Ergänzung hillus - Die Amurwerft hatte schon immer so ihre Probleme mit dem Bau von Atom-U-Booten. Nicht nur die Qualität ihrer Atom-U-Boote war schlechter als die von SEVMASH gebauten Boote, sondern es mußte einige Male die Hilfe von SEVMASH in Anspruch genommen werden, um die Boote fertigzustellen oder umzubauen. Wäre mal einen Artikel wert!)
Interessant ist für den Leser der Hinweis, dass Indien inzwischen über ein eigenes Atom-U-Boot namens ARIHARTverfügt, das mit ballistischen Raketen ausgerüstet ist. Die CHAKRA sollte dann bestenfalls nur noch als Übungs-U-Boot eingesetzt werden. Insgesamt planen die Inder mit insgesamt fünf Atom-U-Booten. Das erste U-Boot lief 2009 vom Stapel. Zwei weitere werden bereits gebaut.
Laut dem schätzungsweise 650 Millionen Dollar schweren Vertrag wird Indien die K-152 NERPA für zehn Jahre leasen. Das U-Boot hätte 2008 Neu-Delhi übergeben werden sollen. Im November 2008 wurden jedoch bei einer Explosion an Bord des U-Boots 20 Menschen getötet. Die Übergabe musste verschoben werden und sollte nun endlich Ende 2011 erfolgen. (Ergänzung hillus - Der beschuldigte russische Kommandant, Kapitän zur See Lawrentjew und der angebliche Verursacher des Unglücks, wurden jüngst freigesprochen)
Das Atom-U-Boot K-152 NERPA (Projekt 971-I Schtschuka-B (NATO Code AKULA I-MOD), ist ein U-Boot der dritten Generation. Es ist mit Torpedos, Raketentorpedos und Marschflugkörpern ,,Granat" (Reichweite bis 3000 Kilometer) ausgerüstet.
Die Wasserverdrängung liegt bei 8 140 bzw. 12 770 Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht 30 Knoten. Die Tauchtiefe beträgt 600 Meter. 100 Tage lange kann das U-Boot autonom in der See unterwegs sein. Die Besatzung besteht aus 73 Mann. Seit 1984 wurden insgesamt 15 solche U-Boote gebaut. (TTD nach Angabe NOVOSTI)
Das ich das noch erleben durfte! :MZ:
Grüße aus Braunschweig
hillus
Grüße nach Braunschweig an hillus danke deine Berichte sind immer sehr aufschlußreich top top top :MG:
Servus,
als interessierter Leser freue ich mich stets über die tollen Berichte, deshalb wäre ich auf den -> Ergänzung hillus - Die Amurwerft hatte schon immer so ihre Probleme mit dem Bau von Atom-U-Booten. Nicht nur die Qualität ihrer Atom-U-Boote war schlechter als die von SEVMASH gebauten Boote, sondern es mußte einige Male die Hilfe von SEVMASH in Anspruch genommen werden, um die Boote fertigzustellen oder umzubauen. Wäre mal einen Artikel wert! schon sehr gespannt!
Moin Moin,
nach vielen Verzögerungen und Problemen bei der Abnahme ist es nun vollbracht: am heutigen Tage wurde die Übernahme des Atom-U-Bootes (APL = atomnaya podvodnaya lodka [АПЛ = атомная подводная лодка]) "Nerpa" ("Нерпа") durch russische und indische Vertreter auf der Werft in Bolschoj Kamen (im russischen Fernen Osten) unterzeichnet. Das Atom-U-Boot der "Akula-I-mod"-Klasse wird damit für 10 Jahre im Rahmen eines Leasings an Indien übergeben.
Im neuen Jahr wird die indische Besatzung auf das U-Boot gehen und es schrittweise übernehmen. für Ende Januar 2012 ist die Verlegungsfahrt nach Indien vorgesehen.
Diese Meldung wurde von der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS veröffentlicht: http://www.itar-tass.com/c1/309691_print.html
Einen schönen Jahresausklang wünscht
Kaschube_29
16.01.2012 von http://flotprom.ru/news/
Am 23. Januar 2012 wird Russland das atomare U-Boot K-152 NERPA (deutsch – RINGELROBBE - hillus) an Indien übergeben, informierte am 14. Januar eine indische Militärquelle.
Alle notwendigen Dokumente zur Übernahme des U-Bootes sind von beiden Seiten unterschrieben, die jeweiligen Kommissionen haben die Arbeit beendet. Das Datum des Hochziehens der indischen Flagge soll am 23.01.2012 in Primorje stattfinden. Nach dem feierlichen Akt wird sich das U-Boot, nun mit dem Namen CHAKRA , für die Dauer der Leasingzeit in Richtung der indischen Küsten begeben. Dazu werden ca. 20 Tage erforderlich sein. Auf dem U-Boot befindet sich schon die volle indische Besatzung sowie bis zu 10 russischen Seeleute für die technische Absicherung.
Der früher mitgeteilte Termin der Übergabe am 19.01.2012 ist somit nicht mehr relevant. Nach dem Vertrag, dessen Wert 650 Mio. Dollar beträgt, übergibt Russland Indien das Atom-U-Boot K-152 NERPA ins Leasing für die Periode von 10 Jahren.
Das Atom-U-Boot NERPA sollten die Seestreitkräfte Indiens bereits 2008 erhalten. Jedoch kamen auf Grund der Katastrophe im November 2008 während der Tests, bei denen die Betätigung des automatische Feuerlöschsystem LOKH 20 Menschen das Leben kostete. Das führte zur Revision der Fristen der Ablieferung. Weiterhin wurden die Fristen der Ablieferung wegen der ungenügenden Leistungen der Kampfsysteme des U-Bootes mehrfach verlegt.
Bei den indischen Seestreitkräften wird das U-Boot den Namen CHAKRA tragen, wie bereits das erste Atom-U-Boot, das die Sowjetunion 1988 für drei Jahre Indien leaste.
Das Atom-U-Boot NERPA, Projekt 971-I (russisch SHCH-B, NATO Code AKULA I mod. – Ergänzung hillus) ist ein U-Boot der 3. Generation in modifizierter Form. Zum Bestand ihrer Ausrüstung gehören konventionelle Torpedos, Raketen-Torpedos und Flügelraketen GRANAT mit einer Reichweite von 3200 km. Wegen der Beschränkungen, die von den internationalen Verträgen über die Betriebsarten von U-Booten und der Nichtweiterverbreitung der Raketentechnologien vorgeschrieben werden, konnte das Atom-U-Boot nicht mit dem Raketenkomplex GRANAT mit großer Reichweite ausgestattet werden. Anstelle des FK-Systems GRANAT wurde das U-Boot mit dem Raketenkomplex KLAB-S ausgerüstet. Es hat eine Reichweite von bis zu 300 km.
Bemerkung:
1988 bekam Indien von der UdSSR als Leasinggeschäft das Atom-U-Boot K-43 CHAKRA des Projektes 670 SKAT. Es wurde 1991 nach Ablauf der Leasingfrist an die UdSSR zurückgegeben, und wie Experten bemerkten, unter dem Druck der Regierung der USA die sowjetische Führung darauf verzichtete, den Pachtvertrag zu verlängern. (unverändert!!)
Die TTD habe ich weggelassen, da sie doch bekannt sind. Sollte trotzdem der wunsch bestehen, reiche ich sie nach!
hillus
Obwohl der Bettzipfel winkt noch einen Kommentar!
Konstantin Bogdanow, RIA Novosti
Russland hat sein Atom-U-Boot K-152 Nerpa an Indien verpachtet.
Sein neuer Name lautet Chakra und wird der indischen Marine zehn Jahre zur Verfügung stehen. Der Deal wurde mit fünfjähriger Verspätung abgewickelt. In dieser Zeit sind an Bord der Nerpa 20 Menschen ums Leben gekommen, deren technische Ausrüstung zu wünschen übrig ließ.
Haltlose Versprechen
Die russische Pazifik-Flotte musste auf die Nerpa lange warten. Ursprünglich sollte das Atom-U-Boot vor 2007 an Indien vermietet werden, aber selbst die russische Marine erhielt es erst im Dezember 2009. Die Übergabe an den ausländischen Pächter nahm weitere zwei Jahre in Anspruch.
Ursprünglich wurde die K-152 Nerpa im Rahmen des neu aufgelegten Projekts 971 Schtschuka-B (deutsch Hecht-B, Mehrzweck-U-Boot), Nato-Bezeichnung: Improved Akula. Der Bau begann 1993, wurde aber wegen Geldmangels für mehrere Jahre unterbrochen. 1999 wurde beschlossen, das U-Boot fertig zu bauen, aber ernsthaft wurde mit den Arbeiten erst 2004 begonnen. Damals wurde ein Pachtvertrag mit Neu-Delhi geschlossen, das U-Boot wurde im Sinne des Sonderprojekts 971I Irbis umgebaut.
Der Unterschied vom ursprünglichen Projekt 971 besteht vor allem darin, dass es an Bord keine Anlagen gibt, die anderen Ländern übergeben werden dürfen. Darüber hinaus ist das Basisprojekt mit Waffen ausgestattet, die für die Inder nicht bestimmt sind. Unter anderem handelt es sich um die strategischen Flügelraketen Granat, die dem US-amerikanischen Modell Tomahawk ähneln. Dennoch wurde die Nerpa für die Inder mit dem Raketenkomplex ,,Club" ausgerüstet und kann mit Raketen (darunter Überschallraketen) für Ober- bzw. Unterwasser- sowie Bodenziele bewaffnet werden. Im Indischen Ozean scheinen diese Waffen überflüssig zu sein, wenn man die ohnehin hypothetische Konfrontation mit China ausschließt. Dennoch wird der Nerpa-Deal Peking nerven, das seit 20 Jahren besondere Interessen im Indischen Ozean hat.
Die zweite Chakra
Aber egal wie nervös China sein sollte, gibt es an der Verpachtung eines Atom-U-Boots an Indien nichts Außergewöhnliches. Es ist nicht das erste Atom-U-Boot, dass Neu-Delhi von Moskau gepachtet hat. Im Jahr 1982 hatten sich die Seiten auf die Verpachtung des 1962 vom Stapel gelaufenen U-Boots K-43 (Projekt 670 Skat) geeinigt. Damals handelte es sich um das erste Atom-U-Boot, das für Unterwasserstarts von Anti-Schiffs-Raketen geeignet war.
Viele Jahre lang waren die Schiffe dieses und des neu aufgelegten Projekts 670M die gefürchteten ,,Flugzeugträger-Killer" gewesen, um die der Befehlshaber der sowjetischen Kriegsflotte, Admiral Sergej Gorschkow, die Marinedoktrin der Sowjetunion der 1960er bzw. 1980er Jahre aufbaute. In den 1980er Jahren war dieses Modell bereits überholt, obwohl andere U-Boote dieses Typs noch bis in den frühen 1990er Jahren in Dienst gestanden hatten. Von 1984 bis 1988 wurde die K-43 umgebaut und der indischen Marine übergeben, der sie noch drei Jahre diente, um dann im Januar 1991 heimzukehren. Erst 2006 bzw. 2007 wurde dieses U-Boot ausgemustert. In Indien hieß es Chakra. Als Erinnerung an die K-43 wird die Nerpa ebenfalls so benannt werden.
Die alte Chakra war übrigens die Kaderschmiede für die indische Flotte. Unter den Offizieren, die ihren Dienst an ihrem Bord taten, sind acht zu Admiralen aufgestiegen. Wie groß diese Zahl in zehn Jahren werden kann, ist leicht vorstellbar. In diesem Sinne wird Russlands Einfluss auf die indischen Streitkräfte noch stärker werden.
Havarie mit langfristigen Folgen
Alles wäre in der russisch-indischen Militärkooperation glatt gelaufen, wenn die Bereitschaft einiger Systeme an Bord der Nerpa keine Fragen hervorgerufen hätte. Schon seit den späten 2000er Jahren war klar, dass es Schwierigkeiten gibt und dass ihre Übergabe an Neu-Delhi damit verbunden ist. Den Höhepunkt erreichten die Probleme im Herbst 2008, als sich an Bord der Nerpa das Feuerlöschsystem in der Nacht versehentlich einschaltete.
Das System funktioniert nach dem Prinzip der Sauerstoffverdrängung durch die Substanz Freon. Das Problem war aber, dass es entgegen der Vorschriften neben Freon mit giftigem Tetrachloräthylen gefüllt worden war. Fazit: 20 Menschen (darunter 17 zivile Mitarbeiter der Werft, wo die Nerpa gebaut wurde) erstickten. Weitere 21 konnten gerettet werden.
Für den Zwischenfall wurden Kapitän Dmitri Lawrentjew und der Matrose Dmitri Grobow angeklagt. (Letzterer war für das Feuerlöschsystem zuständig). Im Herbst 2011 wurden aber die beiden von der Geschworenenjury freigesprochen. Gleichzeitig wurden neben dem Befüllen des Löschsystems mit giftigem Gas auch andere schlimme Umstände der Katastrophen bekannt. Ein Teil der Besatzung starb offenbar nach einer Panne der automatischen Bordsysteme Molybdän-I. Die frühere Generation dieser Anlage musste sehr lange angepasst werden, um richtig und wirklich zuverlässig zu funktionieren.
Als die Inder die technischen Daten der künftigen Chakra-2 bestimmten, verlangten sie, die alten sowjetischen Bordsteuerungsanlagen möglichst zu modernisieren. Diese Aufgabe konnten die russischen Spezialisten nur sehr schwer bewältigen. Die Havarie mit den zahlreichen Todesopfern könnte auch mit der ,,Modernisierung" zusammenhängen. Außerdem hatten sich noch vor den Testläufen mehr als 50 Zwischenfälle an Bord ereignet, die ebenfalls mit dem Betrieb des Molibden-I-Systems verbunden waren. Die Nerpa-Übergabe musste nach der Havarie mehrmals aufgeschoben werden. Dass sie erfolgt ist, bedeutet, dass das Molibden-I-System endlich zu akzeptablen Bedindungen eingestellt wurde und betriebsbereit ist.
Das ist gut, denn mit einem ähnlichen System werden die für die russische Flotte bestimmten Raketenträger des Typs 955 Borej ausgestattet. Auch an Bord der "Juri Dolgoruki" kam es bereits zu Ausnahmesituationen.
Angesichts dessen ist das Thema Betriebsbereitschaft der Nerpa nicht nur für das Image der russischen Waffenhersteller wichtig. Es geht auch um die Kampfbereitschaft der strategischen Marinekräfte und zugleich um die Fähigkeit der Rüstungsindustrie, moderne Bordsteuerungssysteme zu entwickeln. Für die Streitkräfte einer Atomgroßmacht ist das im 21. Jahrhundert eine der Schlüsselfragen.
Die Meinung des Verfassers muss nicht mit der von RIA Novosti übereinstimmen.
Hervorhebungen wurden von mir vorgenommen, aber nichts am Text geändert!!
Schlafgrüße aus Braunschweig
hillus
Moin!
NERPA soll offensichtlich im März in Indien eintreffen.
Das Boot wurde am 23.01.2012 an Indien übergeben und soll auch den Namen CHAKRA tragen.
Verwendung: Ausbildungsplattform für den Eigenbau INS ARIHANT.
Quelle: navaltoday (http://navaltoday.com/2012/02/23/nuclear-powered-attack-submarine-k-152-nerpa-to-arrive-in-india-in-march/?utm_source=Naval+Today.com&utm_campaign=b65596409a-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email)
Wie aus Quellen des Ministeriums für Verteidigung der Russischen Föderation verlautet,
findet die Zeremonie der offiziellen Inbetriebnahme des Atom-U-Bootes CHAKRA (russische Name – im englichen SEAL-hillus) am 05.April 2012 im indischen Flottenstützpunkt Visakhapatnam statt.
CHAKRA wird in Indien mit Unterstützung einer russischen Inspektionsbesatzung weiter auf den Dienst vorbereitet. Das ist Bestandteil des Pachtvertrages mit Indien. Vor allem solle damit eine ähnliche Katastrophe wie am 08.11.2008 vermieden werden, wo 20 Seeleute wegen Falschbedienung des Feuerlöschsystems LOKH bei einem Test durch das Löschgas Freon starben und 21 weitere Seeleute verletzt wurden. Insgesamt waren damals 208 Menschen (Wo kamen die denn her!!!-hillus :MV:)an Bord.
Nach der Reparatur am 28.12 2009 ging K-152 NERPA in Dienst der russischen Seekriegsflotte. Bis zu seiner Auslieferung an Indien verbleibt es im Bestand der 72. Sonderbrigade Baubelehrungs- und Werftliger-U-Boote der Pazifik Flotte im Bereich der OAO ZVEZDA in Bolschoj Kamen.
Wieder Grüße aus Braunschweig
hillus
Zitat von: hillus am 29 März 2012, 15:24:26
Wie aus Quellen des Ministeriums für Verteidigung der Russischen Föderation verlautet,
Bis zu seiner Auslieferung an Indien verbleibt es im Bestand der 72. Sonderbrigade Baubelehrungs- und Werftliger-U-Boote der Pazifik Flotte im Bereich der OAO ZVEZDA in Bolschoj Kamen.
Hallo,
... great ... äh ... блестящий (blestyashchiy = brillant) ... :MG: ... Immer wieder toll die Info's ... top
Grüsse
OLPE
CHAKRA in Dienst! meldet ITAR-TASS
Das Atom-U-Boot K-152 NERPA (Projekt 971 SHCH-B-NATO-Code AKULA-I mod), wurde heute am 04.04.2012 offiziell in Dienst der indischen Seestreitkräfte gestellt. Sie erfolgte im Rahmen eines Leasingvertrages zwischen der Russischen Föderation und Indien mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Wie ITAR-TASS meldete, fand die Zeremonie der Indienststellung im indischen Marinestützpunkt Visakhapatnam statt, wo das Boot offiziell den Namen CHAKRA erhielt.
An der Zeremonie waren der Verteidigungsminister Indiens, Arakaparambil Kurian Antony, und der russische Botschafter in Indien, Alexander Kadakin, anwesend. Wie verlautete, wird CHAKRA mit Unterstützung einer russischen Inspektionsbesatzung vor allem als Trainingsboot für das erste nukleare indische U-Boot ARIHANT verwendet werden. Obwohl es nur als Trainingsboot Verwendung finden wird, ist CHAKRA mit dem Raketenkomplex "Club-S" und mit neuen Torpedos bewaffnet.
Aus dem regnerischen Braunschweig grüßt
hillus
Hier ein paar Bilder als Ergänzung zu Jochen.
http://bmpd.livejournal.com/194424.html#cutid1
Moin,
um noch einmal zum Copyright zurückzukommen. Es bietet sich hier wieder hervorragend an und es steht wieder die Frage im Raum, wer hat von wem gekupfert!
Die gleich Fotos wollte ich gerade einstellen als Wiedergabe von www.militaryparität.com/ und auch bei forums.bharat-rakshak.com der indischen Seestreitkräfte kann fast identisches Material gesehen werden.
Schöne Ostern aus Braunschweig von
hillus
Die Bilder kommen von hier, aus Indien. bmpd verweist im Text, das er die Bilder von hier hat ("Фотографии Chakra в Индии появились на индийском веб-ресурсе livefist.blogspot.com").
http://livefist.blogspot.de/
Moin zum Karfreitag,
nach langer Suche habe ich es nun gefunden. Die taktische Nummer von INS CHAKRA, auf den bisherigen tollen Fotos und Videos der Überführung von Bolschoj Kamen zum dem indischen Marinestützpunkt Visakhapatnam leider nicht auffindbar bzw. zu sehen, ist S-42.
INS = Indian Navy Ship
Na dann fröhliches Ostereiersuchen!
hillus
Was so am Rande passiert!
Während der Zeremonie der Indienststellung der S 42 CHAKRA in den Bestand der Seestreitkräfte Indiens erklärte der Verteidigungsminister des Landes, A. K. Antony, dass es den Vorschlag über die Miete eines zweiten Atom-U-Bootes dieser Klasse gibt. Seinen Worten nach befindet sich der Vorschlag im Stadium der Betrachtung.
"Es gibt den Vorschlag, aber wir haben die Lösung" noch nicht gefasst", sagte Antony den Journalisten. Er berichtete aber nicht darüber, wer diesen Vorschlag gemacht hat, die Quellen sagen jedoch, dass er seitens Russlands vor einigen Jahren gemacht wurde. ,,Die Finanzmittel seien kein Problem, Indien kann sich dieses [zweite U-Boot] erlauben", erklärte Antony jetzt.
Das Atom-U-Boot S 42 Chakra des Projektes 971 SHCH-B, NATO-Code AKULA I MOD, ist für die Periode von 10 Jahren gemietet. Das U-Boot und seine 84-köpfige Besatzung sind am 31.03.2012 in Indien nach einer Unterwasserüberführung von Wladiwostok mit der Dauer von 50 Tagen angekommen!!!!
Ursprünglich war von Indien geplant, zwei atomare U-Boote des Projektes 971 von der russischen Seekriegsflotte zu pachten. Der 2003 abgeschlossene Mietvertrag beinhaltete aber nur ein Atom-U-Boot. Als Grund des damaligen Scheiterns einer solcher Lösung nannte man den hohen Gesamtwert des Vertrages von damals 1 Mrd. Dollar.
Ergänzung hillus:
1. Sollte eine 2. Atom-U-Boot dieser Klasse geleast werden, dann bestimmt nicht ein Boot aus dem bisherigen Bestand der Pazifik Flotte.
2. Welche Alternative bietet sich an, an Indien ein 2. Boot abzugeben??
3. Von den bei der SSZ N° 199 in Komsomolsk na Amure insgesamt elf georderten Atom-U-Booten des Projektes 971 wurden bisher acht Boote abgeliefert, zuletzt K-152 NERPA am 28.12.2009. Von den restlichen drei Booten wurden bisher folgende Daten bekannt:
K-??? KABAN K-??? K-???
Werft N° 519 Werft N° 520 Werft N° 521
1994 auf Stapel 1990 auf Stapel 1991 auf Stapel
2002 42% Fertigstellungsgrad 03.1998 25% Fertigstellungsgrad 03.1992 12% Fertigstellungsgrad
2006 Orderung von Indien keine weiteren Meldungen aus der Flottenliste der SKF
11.2008 Weiterbau für Indien gestrichen
Es sollte beachtet werden, dass die für die Werft N° 519 genannten Daten der Orderung von Indien und des Weiterbaus ab 11.2008 bisher nicht offiziell bestätigt wurden. Der Weiterbau des Objektes wurde aber beobachtet. Warum sollte man auch etwas sagen, wenn eigentlich die Richtung schon klar ist.
In diesem Sinne erscheint die Aussage des indischen Verteidugungsministers sofort in einem realerem Licht. Über solche moderne atomare U-Boote zu verfügen, würde Indiens Seemacht im Indischen Ozean ungeheuer stärken und auch ein Pendant zur atomaren chinesischen U-Bootflotte schaffen. Im genannten militärischen Raum verfügt keine Marine über ein solches U-Boot und zwei Boote sind nicht nur die Frage einer verbesserten Basis der Ausbildung. Wer das glaubt, dass S 42 CHAKRA bzw. ein weiteres Boot nur für Schulzwecke eingesetzt wird, ist ein militärischer Philantrop.
Samstagsgrüße aus Braunschweig
hillus
Zitat von: hillus am 07 April 2012, 17:34:16
K-??? KABAN
Werft N° 519
1994 auf Stapel
2002 42% Fertigstellungsgrad
2006 Orderung von Indien
11.2008 Weiterbau für Indien
Hallo Jochen,
danke für die umfangreiche Info ... top :MG:
Bei der Werftbau-N° 519 K-??? "KABAN" hält sich hartnäckig der neue Name "IRBIS", welche nach Projekt 09719 (wie die "NERPA") für die IN weitergebaut werden soll ...
Nun, seeing is believing ... mal schaun, was so aus der Werfthalle in Komsomolsk-am-Amur rollt ... :-)
Grüsse
OLPE
Hallo,
ergänzend:
- die Werft im Bild: SSZ-199 Amurskiy Sudostrotel'nyy Zavod (http://www.shipdesign.ru/News/2008/02-12/A24/01.jpg)
- "NERPA" in der Bauhalle (http://old.nationaldefense.ru/dyn_images/img3093.jpg)
- "NERPA" Beschreibung (engl.) (http://www.visualrian.ru/en/site/gallery/#1079567/context%5Binfo.static)
Grüsse
OLPE
In dem Blog findet Ihr noch einen Film über die INS "Chakra" http://livefist.blogspot.de/
Hallo,
technisch nicht uninteressant bei der ex. K-152 "NERPA", nun INS "CHAKRA", ist, dass augenscheinlich im Bugbereich oberhalb der Torpedorohre die Ausstoßeinrichtungen und Klappen für die 533mm-hydroakustischen Täuschkörper MG-74 "Korund" ausgebaut wurden:
Hier der Bug der INS "CHAKRA". Oberhalb der Torpedorohre fehlen die Ausstoßeinrichtungen ...
INS "CHAKRA" (I) (http://i.imgur.com/vwgs7.jpg)
INS "CHAKRA" (II) (http://i.imgur.com/9WZNq.jpg)
Eine Skizze (http://img157.imageshack.us/img157/4079/971scan000001copyilmg1.jpg) des Ursprungprojektes.
Boote des ursprünglichen Projektes:
K-331 "MAGADAN" (Pazifikflotte) (http://img-fotki.yandex.ru/get/5701/wait4me90.35/0_4a8fd_9c65ea34_orig)
AKULA-Boot in der Pazifikflotte (http://img822.imageshack.us/img822/3282/0001jpg.jpg) (der Name an der Stelling gehört zum Nachbar-U-Boot)
Grüsse
OLPE
Hallo,
hier ein Link zu einem sehr schönen Video von der Überführungsfahrt der INS "CHAKRA" ex. K-152 "NERPA" ... ich hoffe, es ist nicht schon in einen anderen post aufgetaucht ... :? Sehenswert ... Die Bildqualität läßt sich mit dem kleinen 'Zahnrad' erhöhen ...
http://www.youtube.com/watch?v=u3s4fqt0-jM (http://www.youtube.com/watch?v=u3s4fqt0-jM)
Grüsse
OLPE
Zweites russisches Atom-U-Boot für Indien?
http://german.ruvr.ru/2013_07_19/Zweites-russisches-Atom-U-Boot-fur-Indien-5465/
:MG:
Manfred
Hallo,
darüber ist außer dem Bau von K-152 NERPA für Indien nicht viel bekannt. Der aktuelle Stand der Erkenntnisse über den Fortgang der Gespräche mit Indien zu einem 2. Leasingboot ist nicht weiter gediehen, als im Beitrag von Manfred steht.
Allerdings gehen diese Gespräche oder vielleicht nur der Gedankenaustausch schon seit 2006. Hier das Wichtigste zu den Booten Projekt 971, die in Fernost gebaut wurden.
Bei der SSZ N° 199, heute OAO AMURSKIY SUDOSTROITELNYY ZAVOD in Komsomolsk na Amure, waren insgesamt elf Boote Projekt 971 geordert. Davon wurden bisher acht Boote abgeliefert, zuletzt K-152 NERPA als Leasingboot an Indien. Für die restlichen drei Boote wurden bisher folgende Daten bekannt:
K-??? IRBIS Werft N° 519
1994 auf Stapel
2004 60% Fertigstellungsgrad
2006 Orderung von Indien angekündigt
K-??? BIZON Werft N° 520
1990 auf Stapel
03.1998 25% Fertigstellungsgrad
auf der Helling abgebrochen
K-??? Werft N° 521
1991 auf Stapel
03.1992 12% Fertigstellungsgrad
auf der Helling abgebrochen
hillus
Nach einem PC-Crash kann ich nun wieder loslegen!
Moin!!
Lenta.ru meldete am 21.10.2013
Indien beabsichtigt, mit Russland einen Vertrag zur Miete des zweiten atomaren U-Bootes des Projektes der 971 SHCH-B, ähnlich dem Vertrag zum vorherigen atomaren U-Boot NERPA, zu unterschreiben, das derzeit auf Leasingbasis gemietet wird. Wie die Zeitung "Kommersant" schreibt, könnte das Abkommen im Verlauf des Treffens des Ministerpräsidenten Indiens Manmohan Singh mit dem Präsidenten Russlands Wladimir Putin am 21. Oktober 2013 unterschrieben werden. Der neue Vertrag der Miete soll ebenfalls langfristig angelegt sein. Andere Einzelheiten des möglichen Abkommens sind bisher unbekannt.
Darüber, dass das Verteidigungsministerium Indiens beabsichtigt, von Russland das zweite atomare U-Boot in Pacht zu übernehmen, wurde bereits im März 2013 mitgeteilt. Der fertige Bootskörper (Druckkörper-Erg. hillus) dieses Atom-U-Bootes befindet sich auf Stapel in der Bauhalle des Amur Schiffsbaubetriebes (in Komsomolsk na Amure-Erg. hillus). Indien plant, den Fertigbau dieses U-Bootes zu finanzieren und dann zu pachten. Nach dieser Mitteilung begannen beide Seiten mit ihren Verhandlungen.
Das erste U-Boot des Projektes 971 haben die Seestreitkräfte Indiens im Frühjahr 2012 übernommen. Das atomare U-Boot, das den Namen CHAKRA bekam, wurde Indien auf Pachtbasis für die Periode von zehn Jahren im Rahmen eines entsprechenden Abkommens übergeben, dessen Wert ca. 900 Millionen Dollar beträgt. Derzeit ist CHAKRA das einzige atomare Unterwasserschiff im Bestand der indischen Seestreitkräfte. Es hat eine Wasserverdrängung von 12.000 Tonnen und kann bis auf eine Tiefe von bis zu 600 Metern tauchen. Die Unterwasser-Geschwindigkeit beträgt bis zu 30 Knoten und ist bereits mit dem Raketenkomplex CLUB-S und den neuen Torpedos ausgerüstet.
Anmerkung:
1. Die Ratifizierung eines diesbezüglichen Vertrages wurde bisher nicht veröffentlicht.
2. Die Tatsache, dass das Amur-Schiffbauwerk auf Anordnung des Verteidigungsministers keine Atom-U-Boote mehr bauen sollte, stellt die Frage in den Raum, wer soll es denn fertigstellen???
3. Den Bootskörper aus der Bauhalle zu ziehen, vorher entsprechend zu konservieren, auf evtl. TRANSSHELF zu verladen und zur OAO PO SEVMASH zum Fertigbau zu überführen, halte ich für recht gewagt.
Aber:
Wenn Indien bezahlt, ist das natürlich kein Problem, zuzüglich der höheren Überführungskosten nach Indien selbst.
hillus
Hallo,
lange hörte man nichts vom ehemaligen russischen U-Boot K-152 NERPA bzw. dem Verbleib seines Kommandanten Kapitän 1. Ranges (deutsch Kapitän zur See) Lawrentjew. Dazu kam jetzt diese Meldung.
Der ehemalige Kommandeur des Atom-U-Bootes K-152 NERPA setzt den Dienst in der Flotte fort
Der ehemalige Kommandeur des atomaren Garde-U-Bootes К-152 NERPA Dmitrij Lawrentjew setzt den Dienst in der Pazifikflotte als Kommandant des Atom-U-Bootes K-322 KASHALOT fort.
Wie jetzt bekannt wurde, bekleidet Kapitän 1. Ranges Lawrentjew jetzt das Amt des Kommandanten des Atom-U-Bootes K-322 KASHALOT (Projekt 971 - NATO Code AKULA I), das sich derzeit zur Reparatur in der OAO ,,Amurskij sudostroitjelnyj sawod" (OAO Amur-Schiffbauwerk) in Komsomolsk na Amure befindet. Wie Dmitrij Lawrentjew mitteilte, "...wollte er wieder Kommandant eines U-Bootes des Projektes 971 SHCHUKA-B (NATO Code AKULA) sein, wie er es bereits beim Atom-U-Boot K-152 NERPA war. Er verzichtete dabei auf eine vom Kommando der Flotte angebotene Erhöhung der Dienststellung. Die Beziehungen zum Personal der Amur Schiffsbauwerke als auch zur Besatzung der K-322 KASHALOT entwickele sich ausgezeichnet. Für ihn ist ehrlicher Dienst in seiner Tätigkeit das Wichtigste."
Es sei erinnert, dass am 9. November 2008 auf dem atomaren U-Boot K-1252 NERPA eine Tragödie geschah, die das Leben von 20 Menschen forderte. Während der Probefahrten im Japanischen Meer schlug das System der Feuerlöschanlage LOKHS unbefugt an, in dessen Ergebnis in zwei Bugabteilungen eine Mischung des giftigen Freon-Gases zur Löschung von Bränden freigesetzt wurde. Insgesamt befanden sich an Bord des Atom-U-Bootes 208 Besatzungsangehörige und Werftfachleute. Im Resultat der Havarie starben 20 Mann, davon 17 Fachleute der Abnahmekommission, weitere 21 Mann von 38 Verletzten mussten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Ursprünglich wurde der Brückenmaschinist Dmitrij Grobow, angeblich wegen falsch reguliertem Sensor für die Lufttemperatur in der Wohnabteilung, im Sinne des Strafgesetzbuches für das Zufügen des Todes wegen Unvorsichtigkeit, angeklagt. Dies sieht einen Freiheitsentzug von bis zu fünf Jahren vor. Im Gefolge der Untersuchungen der Militär-Staatsanwaltschaft der der Pazifikflotte der Russischen Föderation kam es wegen angeblicher Schlamperei der Besatzung zur Anklage des Kommandanten des atomaren U-Bootes K-152 NERPA Dmitrij Lawrentjew sowie des ehemaligen Brigadechefs Kapitän 1. Ranges Sergej Sachartschenko der 72. Sonderbrigade Baubelehrungs- und Werftlieger-U-Boote, die für den Bau und Inbetriebnahme des neu gebauten U-Bootees in Bolschoj Kamen verantwortlich war. Im Mai 2011 trug das Gericht dem Antrag der Anwälte des Kommandanten des Atom-U-Bootes Dmitrijs Lawrentjew und dem Maschinisten Dmitrij Grobow Rechnung und übergab die Strafsache zur Betrachtung an die Geschworenen, die einen Freispruch erklärten. Im Januar 2012 war dann das Atom-U-Boot K-152 als Leasingboot an die Seestreitkräfte Indiens offiziell übergeben worden. In der indischen Kriegsmarinebasis Wischakchapatnam fand dann am 4. April 2012 die offizielle Zeremonie der Indienststellung des Atom-U-Bootes in den Bestand der indischen Flotte unter dem Namen CHAKRA statt. Laut dem Vertrag wird sich das Atom-U-Boot für 10 Jahre im Bestand der Seestreitkräfte Indiens befinden.
Bemerkung:
Das U-Boot K-322 KASHALOT befindet sich seit 11 Jahren in der Werft und konnte bis heute nicht fertiggestellt werden!!! :BangHead:
übersetzt und ergänzt von hillus
Wer im Original nachlesen möchte, dann hier: http://www.navy.ru/news/navy/?ELEMENT_ID=167698
ZitatDas U-Boot K-322 KASHALOT befindet sich seit 11 Jahren in der Werft und konnte bis heute nicht fertiggestellt werden!!! :BangHead:
vielleicht kann man aufgrund dieser Angabe auch mutmaßen, dass man russischerseits gewillt ist, dieses Boot wieder einsatzklar zu bekommen...
angesichts der massiven maritimen Investitionen in den letzten Jahren würde mich das jetzt nicht verblüffen :MV:
andererseits wäre die Kohle bei Infrastrukturmaßnahmen sicherlich sinnvoller angelegt (wer russische Straßen kennt, weiß was ich meine)