Ich habe über PN eine Anfrage vo "Montaigne" - Ole - aus DK erhalten. Einer seiner Studenten hat eine " Erkennungsmarke " am Strand gefunden. Auf der Marke steht : Wilhelm Hannemann // 1326/36 DES Kann hier im Forum einer damit etwas anfangen ? Eine EKM der Wehrmacht kenne ich so nicht.
Gruß - Achim - Trimmer
Hai
Wo den in Dänemark?
Wieso Wehrmacht oder Kriegsmarine?
Jörg - gefunden am Strand von DK - wo hat Ole nicht genauer geschrieben. Da er sich nicht auskennt war seine Vermutung Wehrmacht oder KM. Ich habe ihm geschrieben das Wehrmacht oder KM nicht zu treffen. Vielleicht hat aber hier im Forum dieses Art einer Marke schon mal gesehen. Leider ist kein Bild davon vorhanden- soll aber auch zweiteilig sein
Gruß - Achim - Trimmer
So Freunde - nun habe ich auch noch das Bild dazu. Könnte es sein das der RAD solche Marken hatte ? Oder Organisation Todt - Bau Befestigungsanlagen ? Wäre schön wenn wir für unseren dänischen Freund " Licht ins Fenster " bringen könnten. Fundort = Strand von Klim ( Jütland )
Gruß - Achim - Trimmer
Hai
Null (http://www.schatzsucher.de/index.php?option=com_content&task=view&id=63&Itemid=127)
Ich hab davon keine Ahnung - deshalb dieser Link. Ich hoffe Ole versteht das geschriebene.
Sir,
The "Erkennungsmarke" was found on the beach north of the village KLIM on the North coast of Jütland, facing Skagerrak. All the fortifications were in the hands of the "Kriegsmarine". Montaigne.
Hallo Jörg - ich glaube dieser Hinweis war nicht nötig. "Montaigne" - Ole - ist nach meinem Eindruck ein sehr seriöser Mensch der nur klären will was das für eine Marke ist. Also nicht E .. oder anderer fragwürdiger Anbieter von EKMs. Da ich aus persönlichen Gründen mich selbst sehr mit der Wehrmacht beschäftige würde mich auch interessieren was das für eine Marke ist. Mir ist so etwas noch nicht unter gekommen. Den weiteren Weg dieser Marke (WAST oder DRK ) könnte man erst klären wenn man wüßte was es überhaupt ist. Grundsätzlich lehne ich den Handel mit EKMs ab aber hier scheint es wohl absolut nicht der Fall zu sein.
Gruß - Achim - Trimmer
Hai
Naja, im Link steht ja nicht nur was zur Moral von der Geschicht sondern auch einiges anderes zu den Erkennungsmarken. So war mein Beitrag zu verstehen, nicht als erhobener Zeigefinger.
Spekulation
vielleicht eine Erkennungsmarke für einen Deserteur(DES) eingeteilt zum StrafArbeitsdienst
Hallo Thoddy - das wäre mir aber völlig neu. Auch die 999er hatten die normale EKM.
Gruß - Achim-Trimmer
Zitat von: Thoddy am 05 Januar 2012, 14:22:16
Spekulation
vielleicht eine Erkennungsmarke für einen Deserteur(DES) eingeteilt zum StrafArbeitsdienst
Das ist ja wohl nicht Dein Ernst oder ? Deserteure endeten vorm Standgericht und da wurde in der Regel kurzer Prozess gemacht und keine extra Erkennungsmarke verteilt...
Gruss
Bernd
Versucht es doch mal hier.
http://www.emarken.de/
Übrigens, die Zahlen sind eine Stammrollennummer.
DES sagt mir auch nichts.
Ich würde bei der WASt nachfragen.
Danke Simon - die Anfrage nach dort ist schon raus gegangen( emarken.de ) Ist ja auch eine sehr gute Anlaufstelle
Gruß - Achim - Trimmer
Nach dem ich den Beitrag von Jürgen "Seekrieg " gelesen habe nun erneut meine Frage - was bedeutet auf der EKM das/die /36 DES :? Bei Jürgens Bericht - siehe FTB-ROA - Lehrgang - taucht /38 DET auf .
Leider habe ich auch bei "emarken.de " bisher keine Antwort bekommen
Gruß - Achim - Trimmer
Hallo Freunde - zu meiner Anfrage über eine EKM wo die Beschriftung D.E.S auftaucht habe ich jetzt folgende Antwort von emarken.de bekommen
D. = Wehrpflichtiger E.S. = Ergänzungssoldat, seemännische Laufbahn
Hat hier im Forum Jemand schon mal in dieser Richtung etwas gelesen /gehört ?
Gruß - Achim - Trimmer
aus: Die Laufbahnen in der Handels- und Kriegsmarine
Nach den neuesten Bestimmungen bearbeitet von Kapitän A. Hoefer, Hamburg und
Fritz Brennecke, Regierungsrat beim Oberkommando der Kriegsmarine
Verlag Wilhelm Köhler, Minden i. W.
Marineergänzungsausbildung
In der Marineergänzungsausbildung werden neben den Angehörigen der Marineersatzreserve I Freiwillige der Jahrgänge 1900 bis 1912 (in Ostpreußen 1900 bis 1909) eingestellt, die militärisch noch nicht oder weniger als 8 Wochen ausgebildet sind. Bevorzugt werden Angehörige der seemännischen Bevölkerung und der Marine-SA aus den Küstenbezirken. Außerdem werden freiwillige Bewerber der Küstenbevölkerung aus den genannten Altersklassen eingestellt.
Voraussetzung ist, dass die Freiwilligen den Bedingungen des Wehrgesetzes entsprechen (Deutsche Reichsangehörigkeit, Wehrwürdigkeit, Wehrtauglichkeit, arische Abstammung). Vorbestrafte Bewerber werden im allgemeinen nicht eingestellt.
Die Einstellungen finden zum 2.1., 1.3., 1.5., 1.9. und 1.11. in Kiel und Wilhelmshaven statt.
Die Grundausbildung in den Ergänzungsabteilungen dauert 8 Wochen.
Bei Bewährung in der Grundausbildung kann der Freiwillige eine achtwöchige Fach- oder Sonderausbildung in den Schulen der Kriegsmarine erhalten. Diese finden unmittelbar im Anschluß an die Grundausbildung oder im Laufe des folgenden Jahres statt.
Zur seemännischen Bevölkerung gehören nach den gesetzlichen Bestimmungen:
a) Seeleute, die beruflich auf See-, Küsten- oder Haff-Fahrzeugen seit mindestens 12 Wochen fahren oder mindestens 1 Jahr gefahren sind als
1. Schiffer, Matrosen, Leichtmatrosen, Jungen
2. Zimmerleute, Segelmacher, Segelflicker, Tauflicker
3. Maschinisten, Maschinistenassistenten, Heizer, Feuerleute, Kohlenzieher, Trimmer
4. Bordfunker, Elektriker, Schlosser, Klempner, Schmiede
5. Köche, Zahlmeistergehilfen, Heilgehilfen
b) See-, Küsten- und Hafffischer, die gewerbsmäßig die Fischerei seit 12 Wochen betreiben oder insgesamt mindestens 1 Jahr betrieben haben;
c) Sportseefischer, Sporthochseefischer, Inhaber des Führerscheins des deutschen Seglerverbandes für Seefahrt oder nahe Küstenfahrt, des Führerscheins des Hochseesportverbandes ,,Hansa" oder des Scheines C einer Seesportschule (Marine-HJ);
d) Inhaber des Seesportfunkzeugnisses.
Werden die Bedingungen für die Zugehörigkeit zur seemännischen Bevölkerung erst in der Zeit zwischen Musterung und Ausbildung erfüllt, so wird der Dienstpflichtige bei der Aushebung der seemännischen Bevölkerung zugerechnet. Als Angehöriger der seemännischen Bevölkerung ist auch ein Dienstpflichtiger anzusehen, der zwar zur Zeit nicht angemustert ist, aber innerhalb der letzten zwölf Monate mindestens zwölf Wochen zur See gefahren ist.
Danke Bernd top - es ist doch wirklich immer wieder interessant welches "gebündelte Wissen " sich hier im Forum befindet
Gruß - Achim-Trimmer