Проект 56 • ,,Kotlin,, Klasse
MODIFIKATIONEN:
• Projekt 56 – NATO-Klassifizierung: ,,Kotlin" Klasse – Basis für das Serienprojekt (1953)
• Projekt 56-PLO – NATO-Klassifizierung: ,,Kotlin mod" Klasse – Zerstörer mit verstärkter U-Bootabwehr Ausrüstung (1960). Eine modernisierte Variante mit 14 Schiffen, bei der zwei RBU-6000-Werfer am Bug und zwei RBU-1000 am Heck zur Bekämpfung von U-Booten nachgerüstet wurden. Der vordere Torpedorohrsatz
entfiel, der an achtern wurde zum Einsatz zielsuchender Torpedos umgebaut und die Sonarsysteme verbessert.
• Projekt 56-K – NATO-Klassifizierung: "Kotlin SAM" Klasse – zwischen 1960 bis 1964 umgebaute Variante, zur Erprobung von Flugabwehrraketen vom Typ M-1 Wolna [ЗРК М-1 «Волна» SRK М-1] (NATO: SA-N-1). Die Wasserverdrängung erhöhte sich im Einsatz, die Geschwindigkeit fiel auf unter 36 Knoten, die Besatzungsstärke
betrug 270 Seeleute.
• Projekt 56-A – NATO-Klassifizierung: "Kotlin SAM" Klasse – modernisierter Zerstörer mit der SRK М-1 " Wolna " (1964)
• Projekt 56-EM/-M – NATO-Klassifizierung: ,,Kildin" Klasse – Versuchsprojekt, zum Tragen von Marschflugkörpern PKRK КСЩ auf Grund von den nicht zu Ende gebauten Körper des Prospektes 56 ausgestattet ist (1958).
Dazu wurde die "Bedowy" (Бедовый) noch im Bau umgeplant und mit einem drehbaren Aufbau auf dem Achterschiff ausgestattet, der sechs Marschflugkörper enthielt. Die beiden Geschütztürme der Hauptartillerie entfielen, die Flugabwehr wurde auf der Back zusammengefasst. Drei weitere Schiffe wurden dementsprechend neu konstruiert (Projekt 56M) und gebaut, drei weitere (Projekt 56U) wurden umgebaut. Sie wurden alle von der NATO als ,,Kildin" Klasse klassifiziert.
• Luda Klasse (Projekt 051) – sind die Schiffe, welche in China auf Basis dessowjetischen Projektes gefertigt wurden (1971)
Die Projektierung des Zerstörers hat im Sommer 1951 angefangen und vorgesehen war wie beim Vorgänger Projekt 41 (,,Tallin" Klasse) die Massenproduktion.
Ihr ging die Verordnung Sowmina der UdSSR vom 2. Juni 1951 (№1867-891) voran.
Die angegebene Verordnung erging auf Initiative I.W. Stalins, der nach dem Krieg die Projekte der Schiffe der Hauptklassen in der Regel beobachtete und mit der großen Wasserverdrängung des Projektes 41 nicht zufrieden war und daraufhin angewiesen hat diese zu verringern.
Der wahre Grund der Entwicklung des Prospektes 56 ist bis heute nicht vollkommen klar, obwohl bekannt ist, das die Entwicklung von der Industrie und nicht vom ,,Besteller" eingeleitet wurde.
In der angegebenen Verordnung der UdSSR wurden die folgenden Veränderungen im Vergleich zum Prospekt 41 festgeschrieben: die max. Wasserverdrängung mit 3.150 T, anstelle 3.770 T; die max. Geschwindigkeit mit 39 Knoten, anstelle von 36 Knoten; die Reichweite der Seefahrt bei14 Knoten mit 4.000 Meilen, anstelle 5.500; 10 Tage unabhängig auf See, anstelle von 20 Tagen; 4 vierfach stabilisierte 45-mm Kanonen SM-20-SIF (СМ-20-ЗИФ), anstelle 4 Zwillings- stabilisierte 45-mm Kanonen SM-16 (СМ-16) mit dem kleineren Kampfsatz.
Diese Verordnung sah den Serienbau von 100 Zerstörern des Projektes 56 vor (vom Projekt 41 waren 110 Einheiten geplant).
Wie es aus den vorgeschriebenen Veränderungen sichtbar ist, stellte schon von vornherein "die Modernisierung" eine wesentliche Verschlechterung dar, bei nicht weniger wichtigen Elementen wie der Reichweite und die Autonomie zugunsten der Verringerung der Wasserverdrängung und der Vergrößerung der Geschwindigkeit bei vollen Lauf. Den Konstrukteuren wurde bald klar, das mit der aufgegebenen Wasserverdrängung die angegebene Geschwindigkeit und Reichweite nicht zu erreichen ist.
Die neue Verordnung Sowmina des Ministerrats (№1648-592) vom 4. April 1954 bewilligte dem Zerstörer nur geringe Abweichungen: die volle Wasserverdrängung 3.230 T, die max. Geschwindigkeit mit 38.5 Knoten
Die wesentlichen Änderungen zum Projekt 41 bestehen in erster Linie in einer konstruktiven Rolle. Die angenommene Form des Schiffskörpers erwies sich in Bezug auf die Platzierung bei bestimmten optimalen Verdrängungen von Anlagen und Maschinen als gut, sehr gut war auch die Seetüchtigkeit, nicht völlig zufrieden stellend der Vortrieb.
Für den Durchgang von Abteilung zu Abteilung bei stürmischer See waren Vorräume oder wasserdichten Türen vorgesehen (bei Projekt 41 wurde diese Passage auf dem unteren Deck angeordnet).
Am oberen Deck wurden drei neu entwickelte Aufbauen aufgestellt.
Um Gewicht einzusparen wurde Aluminium verwendet.
Allerdings mussten wegen unzulässig großer Verformungen und Schwingungen während der Tests die Aufbauten dreimal enorm verstärkt werden. Als Ergebnis überstieg das Gewicht der Struktur das Gewicht wenn es vollständig aus Stahl gewesen wäre. (!)
Der Zerstörer des Projektes 56 hatte einen gepanzerten Schutz gegen Splitter: die Gefechtskommandobrücke, die Wände der Torpedorohre, das Kesselgehäuse hatten eine Stärke bis zu 10 mm, die Geschütztürme und die Kleinkaliber-Flak-Artillerie 20-40 mm.
Die Antriebsleistung des Schiffes war mit 66 000 bis 72 000 PS angegeben. Jedoch der Wirkungsgrad der Kessel des Zerstörers des Projektes 56 war geringer (5 %) als der des Projekts 41 (74 % gegen 79 %).
Die nachfolgenden Ereignisse auf Probefahrten haben gezeigt, dass die Geschwindigkeit gegenüber dem Projekt 41 nicht verbessert werden konnte.
Mit weniger als 400 T Wasserverdrängung und mit wesentlich mehr Antriebsleistung (auf 10.000 PS), erreichte man nur einen Knoten mehr als die "Neustraschimy" vom Projekt 41.
Die gegenständliche Gerichtsverhandlung der speziell geschaffenen Kommission, in der die hervorragende einheimische Autorität auf dem Gebiet der Schiffstheorie, Professor Ingenieur-Konteradmiral W.G. Wlassows mitwirkte und festgestellt hat, dass der ganze Komplex "Heck-Schrauben-Antrieb" falsch entworfen ist, sowohl beim Projekt 41 wie auch beim Projekt 56.
Man muss ergänzen, dass nach den empfohlenen Umarbeitungen auf den Tests der Zerstörer des Projektes 56 die Geschwindigkeit von 39 Knoten erreicht wurde.
Nach Aussage der Teilnehmer der Tests und auf einigen Serienzerstörern gelang es diese zu übertreffen: Zum Beispiel, EM " Настойчивый " hat 1957 die Geschwindigkeit von mehr als 41 Knoten erreicht.
Schließlich konnte keiner der Zerstörer des Projektes 56 die angegebene Reichweite und einen wirtschaftlichen Kraftstoffverbrauch erreichen, er war signifikant höher als beim Projekt 30bis (auf der Strecke 1,8 mal mehr).
Jedoch hat insgesamt die Auswahlkommission die Seetüchtigkeit des Schiffes positiv bewertet, wobei zum Beispiel bemerkt wurde das während der letzten Tests (Meer 5, Windstärke acht) das Projekt 56 die volle Geschwindigkeit erreicht hat.
Die ganze Artillerie des Projektes 56 konnte verwendet werden, um Luftangriffe abzuwehren. Es gab zwei Feuerleit- Distanz- und Messradare, vier 45-mm-Flak-Kanonen von denen drei in der Lage waren gleichzeitig auf ein Ziel zu feuern.
In der Mitte waren 2 x 5 Torpedorohre angeordnet.
Der Zerstörer war mit Mitteln der Radar-Erkennung, Identifikation und Kommunikation sowie mit Sonar ausgestattet.
Im Oktober-November 1956, nach der Einführung in den Bestand der Flotte, ging es "Ruhig" auf zusätzliche Tests in die Barentsee, um für die Ostsee das Verhältnis Wind-Wellen, kurze oder steile Wellen usw. zu erforschen.
1955 gehörten sechs Schiffe zum Bestand der Kriegsmarine.
Aus heutiger Sicht war der Übergang vom Projekt 41 zum Projekt 56 unberechtigt.
Besonders wertvolle Qualitäten vom Projekt 41 im Vergleich zu seinem Nachfolger Projekt 56 waren: große Zähigkeit, Ausdauer, Reichweite und das Spektrum für eine eventuelle Modernisierung.
Das Fehlen des letzteren auf Projekt 56 war besonders akut für die Modernisierung des Projektes 56-K.
Das Zerstörerprojekt 56 war das letzte Torpedo und Artillerie Boot dieser Klasse in der sowjetischen Seekriegsflotte.
Im Vergleich der wichtigsten Elemente des Zerstörers vom Projekt 56 mit ausländischen ,,Gegnern" zeigt, dass die Ideologie und die grundlegenden technischen Lösungen, die auf der Grundlage dieser Schiffe erstellt wurden etwa die gleichen waren. Allerdings gab es qualitative Unterschiede. Zum Beispiel die halbautomatische Waffe ein CM-2-1 und die automatische 127-mm Mk.42 von der US Navy auf der "Forrest Sherman" Die US Navy hatte sachlich begrenzte Gefechtskapazitäten, was das bekämpfen von Luftzielen angeht, vor allem aufgrund des Feuerleitsystems, eine viel kleinere Kampfkraft.
Die Vorteile von ausländischen Zerstörern waren unbestritten die elektronischen Geräte. Im Ausland wurde den Anti-U-Boot-Waffen eine höhere Priorität gegeben.
Modifikationen. Die Verbesserung bzw. Verstärkung der U-Bootabwehr begann schon in Jahr 1958. 12 Schiffe dieser Serie wurden («Блестящий», «Вдохновенный», «Московский комсомолец», «Возмущенный», «Напористый», «Пламенный», «Бурливый», «Бывалый», «Вызывающий», «Бесследный», «Благородный», «Сведущий») wurden zwischen 1960-1979 zum Projekt 56-PLO modernisiert, in deren Lauf der zweite Torpedorohrsatz entfernt wurde und zwei RBU-2500 ,,РБУ-2500" (auf EM "Moskowski Komsomolez" auch zwei РБУ-6000) Wasserbomberwerfer montiert wurden.
Der verbleibende Torpedorohrsatz mit 5 Torpedorohren wurde weiter verwendet.
Außerdem wurden die Schiffe mit zwei zusätzlichen 25-mm Zwillings Flak-Kanonen 2М-3 ausgestattet.
Im Westen bekamen diese Schiffe die Bezeichnung «Kotlin Mod Klasse».
Der Zerstörer "Бравый" – der Letzte in einer Serie, wurde fertiggestellt und radikal verändert, zum Projekt 56-K. Auf ihm wurde zum ersten Mal in der einheimischen Flotte die Marineversion der S-125 ,,Newa" Boden-Luft Rakete, SRK М-1 "Волна" (Wolna) (NATO-Codename: SA-N-1A) installiert, wo das Programm der Tests und Starts begann. Unter anderem wurden die hinteren Geschütze abgebaut und auf dieser Stelle die Startvorrichtung aufgebaut.
Zwei RBU-6000 (РБУ-6000) wurden noch installiert sowie ein Torpedorohrsatz abgebaut.
Nach dieser Umrüstung auf das Flugabwehrsystem "Wolna" wurden noch 8 Zerstörer zum Projekt 56-A («Скромный», «Возбужденный», «Находчивый», «Справедливый», «Настойчивый», «Несокрушимый», «Сознательный» и «Скрытный») auf die gleiche Weise modernisiert, auf die außer den obenangeführten Veränderungen, anstelle der zwei 45-mm Flak Kanonen vier 30-mm SAK АК-230 (ЗАК АК-230) Kanonen mit zwei Feuer-Kontroll-Radaren "Рысь" installiert wurden.
In den 1950 Jahren wurde der leichte Hubschrauber Ka-15 getestet. Die Ergebnisse der Tests wurden in das Projekt 57-bis übernommen.
Die vier nicht zu Ende gebauten Schiffskörper des Projektes 56 ("«Бедовый», «Неудержимый», «Неуловимый» и «Прозорливый») wurden zum Projekt 56-M/EM mit Marschflugkörpern КСЩ umgebaut.
Das Bauprogramm. Der Bau des Projektes 56 wurde auf drei Werften durchgeführt: die Nordwerft SSZ № 190(ССЗ №190) mit 12 Einheiten, 61 Kommunara №445 mit 8 Einheiten und imemi ,,Leninskogo Komsomola" №199 (,,Ленинского Комсомола") mit 7 Einheiten von 1953 bis 1957. Schon im Februar 1952 hat der Betrieb der Nordwerft die Metallbearbeitung für die zwei ersten Schiffskörper der Zerstörer begonnen.
Am 26. April 1954 begannen die Tests und am 27. August des selben Jahres ist der Zerstörer auf Werkseigene Probefahrten hinausgefahren, welche bis zum August des nächsten Jahres gedauert haben.
Wie schon erwähnt wurde, war geplant bis zu 100 Schiffen des Projektes 56 ursprünglich zu fertigen, aber durch die angefangenen technischen Umrüstungen und "die eigentümlichen" Blicke der damaligen Führung des Landes auf die Rolle und die Gestalt der Flotte war das Schicksal dieser Zerstörer besiegelt. Die Serie wurde auf 27 Schiffe beschränkt. Die vier nicht zu Ende gebauten Körper wurden als Projekt 56-M/EM fertiggestellt.
Ende der 1960-ziger Jahre wurden die Dokumentation/Pläne vom Projekt 56 nach China übergeben, wo mit Hilfe sowjetischer Ingenieure der Serienbau dieser Schiffe für die Seestreitkräfte NOAK begann.
Insgesamt wurden 17 Schiffskörper als Zerstörer gebaut, welche von den Chinesen später mit Marschflugkörpern ,,Chijnin-2" («Хайинь 2») ausgestattet wurden (diese nachher umgerüsteten Schiffe bekamen im Westen die Bezeichnung «Ljujda-Klasse»).
Ab 1980 -ziger Jahren wurden die Boote des Projektes 56 aus den Bestand der Flotte herausgeführt. Das letzte Schiff dieser Serie (ПКЗ-7, бывш. «Дальневосточный комсомолец») wurde 1993 aus dem Bestand der Kriegsmarine genommen.
Im November 1970 während des Dienstes in der Nordsee überwachte EM "Спешный" zusammen mit anderen sowjetischen Schiffen die der NATO während der Übung "Northern Wedding». Während des Manövrierens überquerte ein Zerstörer des Projektes 56 den Kurs des englischen Flugzeugträgers "Ark Royal» mehrmals und als Folge kam es zu einem Zusammenstoß. Die "Бравый»" bekam einen Schlag an den Schiffskörper und wurde dabei leicht beschädigt. Sieben sowjetischer Seeleute wurden über Bord geworfen, fünf davon haben die eigenen und die NATO Boote gerettet, zwei werden Seeleute vermisst.
Ein Zerstörer des Projektes 56, "праведливый", wurde am 25. Juni 1970 den Seestreitkräften Polens (umbenannt in «Warszawa») übergeben, wo er bis 1986 in Dienst war.
Projekt 56 benötigte je nach Modifikation eine Besatzung von 284 bis 335 Seeleute. Vier Offiziere, der Kommandant, der Erste Offizier, sowie der Politoffizier und dessen Stellvertreter waren in Einzelkabinen untergebracht, die übrigen Offiziere in Kabinen mit zwei Kojen. Unteroffiziere beziehungsweise Maate schliefen in Kabinen mit bis zu acht Kojen. Die Mannschaftsdienstgrade waren dagegen in großen Schlafräumen untergebracht, von denen der größte bis zu 48 Seeleute beherbergte.
Angetrieben wurde die Schiffe des Projekts 56 von zwei Turbinensätzen ausgerüstet, mit vier KW-76-Dampfkesseln.
Bewaffnung. Die Hauptbewaffnung der Schiffe bestand aus zwei SM-2-1 Geschütztürmen, welche jeweils zwei 130-mm-L/58-Geschütze trug. Diese konnten gegen Luft- und Schiffsziele eingesetzt werden, wofür 850 Granaten an Bord mitgeführt wurden. Projekt 56-A hatte nur ein Turm auf der Back.
Weiterhin gab es vier Lafetten von Typ SM-20, die je vier 45-mm-L/78-Maschinenkanonen trugen. Beim Projekt 56-A wurden drei Lafetten entfernt, wobei die NATO diese Variante in ,,Kotlin SAM I" und ,,Kotlin SAM II" unterschied und letztere wiederum drei 45-mm besaß. Dieser Vierling besaß eine theoretische Schussfolge von bis zu 640 Schuss/Minute und konnte Ziele bis zu fünf Kilometer Entfernung auf See und in der Luft bekämpfen, ca. 17.000 Schuss Munition wurden mitgeführt.
Projekt 56-PLO waren noch mit zwei oder vier 25 mm Fla-Zwillingskanonen beidseits am hinteren Schornstein ausgestattet. Drei Boote der ,,Kotlin SAM II" Klasse hatten statt den 25mm Kanonen vier 30mm Zwillingskanonen.
Projekt 56-A war mit einem Zwillingsstarter für Boden-Luft Raketen М-1 (SA-N-1A) ausgestattet, 16-22 Boden-Luft Raketen wurden mitgeführt.
Desweiteren gab es zwei fünfrohrige Torpedosätze (533 mm TA PTA-53-56) mittschiffs, Die Projekte 56-A und 56-PLO besaßen nur einen Satz.
Projekt 56-PLO war mit zwei RBU-6000-Werfer am Bug und zwei RBU-2500 Werfer am Heck ausgerüstet, evtl. aber nicht alle.
Unter Deck gab es Wasserbombenablaufbühnen.
Die Zerstörer konnten BB-1- oder BPS- Wasserbomben abwerfen. Die BB-1-Bombe war für Ziele in bis zu 100 Metern Tiefe ausgelegt und die BPS für bis zu 320 Meter.
Die Zerstörer waren mit zwei U-Jagdraketenwerfergruppen RBU 6000, RBU 2500 oder zum Teil auch mit RBU 1000 ausgerüstet. Möglicherweise gab es auch einige Boote mit je 2 RBU 6000 und RBU 2500.
Die Hauptgeschütztürme verfügten je ein ,,Schtag B"-Feuerleitradar ("Штаг-Б"), welches das Feuer bis zu Entfernungen von 15 Kilometern leiten konnte. Die Feuerleitung bei guten Sichtverhältnissen stützte sich jedoch noch auf einen optischen Entfernungsmesser, vom Typ ,,SWP-42-50" ("СВП-42-50"), der auf dem Vormars installiert war.
Jedes Schiff verfügt über eine Radarantenne vom Typ ,,Fut-N" zur Suche nach Kontakten am Hauptmast, und je einem ,,Fut-B" -Feuerleitradarsensor auf dem Achterschiff und auf dem Dach der Brücke für die 45-mm-SM-20-Flugabwehrkanonen.
Weiterhin waren auf jedem Schiff ein Radar zur Luft- und Oberflächensuche sowie ein einfaches Navigationsradar installiert.
Zur Suche nach Unterwasserkontakten war ein ,,Pegas 2"-Sonar ("Пегас-2") installiert, das selbst unter optimalen Bedingungen mit einer Reichweite von nur zwei bis maximal drei Kilometern als nicht sehr wirksam bewertet wird. Der Sonarsensor des Systems war an der Rumpfunterseite am Vorschiff installiert.
Korrekturen und vor allem Ergänzungen sind erwünscht.
Vor allem die genaue bzw. russiche Bezeichnung der elektronischen Ausrüstung, der Radaranlagen etc., ich habe nur die NATO-Klassifizierung.
Hier ein Vertreter der
- KILDIN Mod Klasse (351), und ein
- KOTLIN SAM. Im Topr trägt er den Stander "Führer einer Eskadra"
gehörten damals (1983) beide zur Baltischen Rotbannerflotte.
Gruß: Uwe
Moin Uwe, sind die Fotos vom S-Boot geschossen? :O/Y
Grüße Ronny
Zitat von: RonnyM am 30 März 2012, 12:51:24
Moin Uwe, sind die Fotos vom S-Boot geschossen? :O/Y
Grüße Ronny
Ja, richtig. Man kann auf beiden Fotos die achtere 76mm, Torpedorohr und EXOCET erkennen:
Also: S143 Klasse
Die Fotos sind von mir.
Gruß: Uwe
Hallo Uwe,
und was für ein S-Boot (Name oder PN) war es nun, dass Dir die Fotos bescherte???
Fotos sind immer das Salz in der Suppe!
Jochen
Zitat von: The Voice am 30 März 2012, 10:35:37
- KILDIN Mod Klasse (351), und ein
- KOTLIN SAM. Im Topr trägt er den Stander "Führer einer Eskadra"
Hallo,
bei den Schiffen handelt es sich um
- die "PROZORLIVYY" [351] (oberes Bild, NATO: KILDIN mod.-Klasse), gehörte zur Schwarzmeerflotte
- mit hoher Wahrscheinlichkeit um die "NASTOICHIVYY" (wegen der Namenslänge und des möglichen ersten russ. Buchstabens H (= N)
Die Unterteilung der Einheiten des Projektes 56 läßt sicher noch Spielräume offen. Hier meine Auflistung ... freue mich über Ergänzungen.
[tabular type=3]
[row][head]NATO-Designation[/head] [head]Sowj. Projektchiffre[/head][head]Bildbeispiel[/head][/row]
[row][data]KOTLIN [/data] [data]56 [/data][data]"VLIATEL'NYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/460/03460002.jpg)[/data][/row]
[row][data]KOTLIN Heli [/data] [data]56 (...?...) [/data][data]"SVETLYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/433/03433016.jpg)[/data][/row]
[row][data]KOTLIN mod. [/data] [data]56-PLO[/data][data]"PLAMENNYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/452/03452004.jpg)[/data][/row]
[row][data]KOTLIN SAM1 [/data] [data]56K [/data][data]"BRAVYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/447/03447003.jpg)[/data][/row]
[row][data]KOTLIN SAM2 [/data] [data]56A [/data][data]"VOZBUZHDENNYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/459/03459002.jpg)[/data][/row]
[row][data]KILDIN [/data] [data]56E [/data][data]"BEDOVYY" (Erprobung)[/data][/row]
[row][data]KILDIN [/data] [data]56EM [/data][data]"BEDOVYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/448/03448013.jpg)[/data][/row]
[row][data]KILDIN [/data] [data]56M [/data][data]"NEULOVIMYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/444/03444009.jpg)[/data][/row]
[row][data]KILDIN mod. [/data] [data]56U[/data][data]"PROZORLIVYY" (http://navsource.narod.ru/photos/03/454/03454001.jpg)[/data][/row]
[/tabular]
Siehe auch: KOTLIN-Silhouetten (http://www.hrvatski-vojnik.hr/hrvatski-vojnik/0282005/bpictures/kotlin_04.jpg)
Anmerkung: die "BEDOVYY" wurde zweimal verändert: während des Umbaues nach Projekt 56E ist das vordere 130mm-Geschütz SM-2-1 anfangs beibehalten worden. Augenscheinlich hat sich dieses bezogen auf die Stabilität als nicht förderlich erwiesen, so dass der Turm einer weiteren 45mm-Vierlings-Flak SM-20ZIF weichen musste ... So entstand das abgeänderte Projekt 56EM (Skizzen 56E und 56EM liegt bei mir vor, leider kein link). Die anderen drei Schiffe wurden nach Projekt 56M umgebaut.
Grüsse
OLPE
Moin, moin zusammen!
Mal ganz blöd gefragt, gibt es zu diesen Klassen Planmaterial, welches erlauben würde, daraus ein Modell zu erstellen? Irgendwie habe ich auch noch aus meiner aktiven Zeit KRUPNY im Hinterkopf ...
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
Moin miteinander,
ich habe Dich leider telefonisch nicht erreicht, lieber Olaf. Es geht um die von Dir mit der PN 351 gekennzeichnete PROZORLIVYY. insoweit ist das alles in Ordnung und die PN 351 stimmt auffallend für 1983. Die bekam das Schiff 1981. Aber:
Dazu sollten jetzt Ergänzungen kommen, denn mit der PN 351 war PROZORLIVYY bereits bei der Baltischen Flotte, worauf die 1. Ziffer hinweist. Also der Reihe nach:
- 08.03.1960 in Dienst der Schwarzmeer Flotte
- 1970 Teilnahme Manöver OZEAN, aber noch Schwarzmeer Flotte
- 11.1973 bis 12.1976 Modernisierung nach "KILDIN mod", Projekt 56U in Nikolajew
- 12.1977 bis 1978 Daueraufenthalt zur militärischen Hilfe in Konakry (Guinea)
- 25.09.1978 nach Überführung von der Schwarzmeer Flotte in Dienst der Baltischen Flotte
- 10.1985 in Reserve
- 24.06.1991 a. D. gestellt
- 1993 in halbgesunkenem Zustand in Liepaja (ex deutsch Libau)
- 09.1995 zur Verschrottung
Welche PN sind nachgewiesen mit vorliegendem Foto:
1976 190 Schwarzmeer Flotte
1978 265 Überführung zur Baltischen Flotte
09.1978 366 Baltische Flotte
04.1980 347 dito
06.1981 351 dito
05.1984 378 dito
04.1989 350 dito
08.1990 359 dito
Klassifizierungen:
in Dienst als EM (Zerstörer)
19.05.1966 als BRK (Großes Raketenschiff)
01.02.1977 als BPK (Großes U-Boot-Abwehrschiff)
03.08.1977 wieder als BRK
Es sollte noch bemerkt werden, dass der Umbau und die Modernisierung nach Projekt KILDIN 56U erfolgte, nachdem bereits vorher der Umbau nach Projekt KILDIN 56M erfolgte war!
Das war mal kein U-Boot! :MG:
Bei Sturm und Nieselregen grüßt
hillus
Zitat von: Wilfried am 30 März 2012, 23:25:08
Moin, moin zusammen!
Mal ganz blöd gefragt, gibt es zu diesen Klassen Planmaterial, welches erlauben würde, daraus ein Modell zu erstellen? Irgendwie habe ich auch noch aus meiner aktiven Zeit KRUPNY im Hinterkopf ...
Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
Ich habe Zeichnungen vom Prj. 56 und vom Prj. 57bis. Wenn sie Dir genügen, schick ich sie Dir. Sende mir Deine Adresse per PN.
Wenn ich mich nicht irre, steht ein Modell vom Prj.56A im Marinemuseum auf dem Dänholm, allerdings oben im Archiv und Versammlungsraum.
Und die Mappe fiel mir auch gerade noch in die Hände.
Zitat von: hillus am 30 März 2012, 20:25:31
und was für ein S-Boot (Name oder PN) war es nun, dass Dir die Fotos bescherte???
Jochen
Das war S68 SEEADLER
1983 hatten einige Boote des 2. Schnellbootgeschwaders ein Manöver der
<vereinigten sozialistischen Ostseeflotten> von Rügen bis Höhe Bergen begleitet.
Entstanden sind die Fotos in der Ålbæk Bucht bei Skagen.
Gruß: Uwe
Das schrieb The Voice am 31.03.2012 um 14.56 UhrDas war S68 SEEADLER 1983 hatten einige Boote des 2. Schnellbootgeschwaders ein Manöver der <vereinigten sozialistischen Ostseeflotten> von Rügen bis Höhe Bergen begleitet. Entstanden sind die Fotos in der Ålbæk Bucht bei Skagen. |
Hallo Uwe, genau das hatte ich heimlich erwartet, denn bei diesem Manöver war bei mir
PROZORLIVYY gemeldet. Genau handelte es sich um die 4. Geschwaderfahrt der "Vereinten Ostseeflotten des Warschauer Vertrages" vom 01.08.1983 bis zum 30.08.1983 in der Ostsee, Nordsee und Nordatlantik. Sie stand unter der Führung der Baltischen Flotte. Die Führung wechselte bei jeder jährlichen Fahrt. Als Kommandeur war Konteradmiral Kalabin eingesetzt.
Teilnehmende Schiffe:
Volksmarine der DDR -
KSS ROSTOCK, Tanker
USEDOM und Versorger
DARSSBALTISCHE FLOTTE - KOTLIN SAM II Zerstörer
NASTOYCHIVYY, KILDIN mod Zerstörer
PROZORLIVYY, Tanker
LENA und
YAKHROMAPolnische Seekriegsflotte - KOTLIN SAM II Zerstörer
WARSZAWA (ex sowj. SPRAVEDLIVYY) und das Rettungs- und Bergungsschiff
PIASTDanke für die Info!
Jochen
Zitat von: hillus am 31 März 2012, 17:49:00
Das schrieb The Voice am 31.03.2012 um 14.56 Uhr
Das war S68 SEEADLER 1983 hatten einige Boote des 2. Schnellbootgeschwaders ein Manöver der <vereinigten sozialistischen Ostseeflotten> von Rügen bis Höhe Bergen begleitet. Entstanden sind die Fotos in der Ålbæk Bucht bei Skagen. |
Hallo Uwe, genau das hatte ich heimlich erwartet, denn bei diesem Manöver war bei mir PROZORLIVYY gemeldet. Genau handelte es sich um die 4. Geschwaderfahrt der "Vereinten Ostseeflotten des Warschauer Vertrages" vom 01.08.1983 bis zum 30.08.1983 in der Ostsee, Nordsee und Nordatlantik. Sie stand unter der Führung der Baltischen Flotte. Die Führung wechselte bei jeder jährlichen Fahrt. Als Kommandeur war Konteradmiral Kalabin eingesetzt.
Teilnehmende Schiffe:
Volksmarine der DDR - KSS ROSTOCK, Tanker USEDOM und Versorger DARSS
BALTISCHE FLOTTE - KOTLIN SAM II Zerstörer NASTOYCHIVYY, KILDIN mod Zerstörer PROZORLIVYY, Tanker LENA und YAKHROMA
Polnische Seekriegsflotte - KOTLIN SAM II Zerstörer WARSZAWA (ex sowj. SPRAVEDLIVYY) und das Rettungs- und Bergungsschiff PIAST
Danke für die Info!
Jochen
Hallo!
Ja, die teilnehmenden Einheiten stimmen! Ich konnte sie meinen Fotos zuordnen.
Zwei Besonderheiten habe ich von dieser Seefahrt noch in Erinnerung:
- Östlich Rügen wurde eine ASW - Übung durchgeführt. Eine Beriev Be-12 (MAIL) nahm auch daran teil.
- Bei dem RAS in der Ålbæk Bucht kam es zu einem Unfall zwischen der ROSTOCK und DARSS durch
Brechen der Schleppleine, eventuell gab es Verletzte auf der ROSTOCK.
Gruß: Uwe
«СПОКОЙНЫЙ» - Spokoynyy – Serien-Nr.: 701
Gefertigt auf der Schdanow Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 04.03.1953 auf Stapel, am 28.11.1953 Stapellauf und am 27.06.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Am 26.04.1954 begann man mit den Tests.
Möglicherweise der 128. Brigade Zerstörerschiffe (am 19.01.1962 umbenannt in 128. Brigade Raketenschiffe) der Baltischen Flotte unterstellt.
Von September 1954 bis Oktober 1956 Teilnahme an Tests einer neuen Schiffsschraube in der Ostsee und in der Barentssee. Währenddessen nahm es am auf der Fahrt Richtung Swveromorsk am 26.09.1956 an Rettungsoperationen für das U-Boots "M-254" teil.
Möglicherweise ab Oktober 1956 unterstellt der 121. Zerstörer Brigade der Nordflotte.
Von März bis April 1957, vom 09.04. bis 16.04.1958 und vom 15.03. bis 06.04.1959 Teilnahme an lokalen Übungen.
Ab dem 05.07.1959 unterstellt der 170. Zerstörer Brigade der Nord Flotte.
Am 20.11.61 der Baltischen Flotte Zwecks Modifizierungen übertragen, ab 19.07.1963 möglicherweise unterstellt der Leningrader Flottenbasis.
Vom 01.07.1964 bis Dezember 1966 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft KMOLZ in Kronstadt und ab 1. Juli 1964 aus dem Kampfbestand genommen..
1966 Teilnahme an einer Übung und Artillerie Ausbildung sowie 1968 Teilnahme am Manöver "Sever-68".
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Vom 05.07.1971 bis 07.05.1973 wieder Reparaturen auf KMOLZ in Kronstadt.
Ab Mai 1973 evt. einer Ausbildungsbrigade in Kronstadt unterstellt.
1973 Operationen vor den Schetland Inseln;.
Von 1974 bis 1978 wurden hauptsächlich Ausbildungsaufgaben unternommen.
Im September 1978 der Nord Flotte übertragen und ab dem 01.10.1978 unterstellt der 56. Zerstörer Brigade.
Vom 01.04.1980 bis 03.08.1983 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft SRZ-35 in Rosta und ab 03.08.1983 unterstellt der 206. Zerstörer Abteilung.
Am 25.03.1984 in die Reserve versetzt.
Am 19.04.1990 außer Dienst und von August bis September in Rosta verschrottet.
Moin,
aufgenommen 1968 irgendwo westliche Ostsee
Gruß
Klaus
Hallo Jockel,
da irrst Du Dich bestimmt, aber das Foto ist dafür Klasse! top
Also zur Sache. Das Foto zeigt keinen KILDIN mod Zerstörer, sondern das ist ein KOTLIN SAM II PROJEKT 56-A. Relativ einfach von SAM I zu unterscheiden, denn es gab nur einen KOTLIN SAM I Projekt 56-K, die BRAVYY.
Jetzt zum Zeitpunkt des Fotos. Auf dem Foto ist eindeutig NASTOYCHIVYY mit der PN 963 zu sehen, aber sie war zu diesem Zeitpunkt definitiv nicht in der Ostsee. Sie lag zu diesem Zeitpunkt, vom 05.06.1967 bis 17.07.1970, in Nikolajew bei der 61 Kommunardenwerft zur Modernisierung zum o. g. Projekt. 1968 als Zeitpunkt des Fotoschuß ist also nicht möglich!!!
Nun wäre noch Deine Angabe westliche Ostsee, das Seegebiet ist kein Thema, aber wo lief der Zerstörer hin, Richtung Osten oder Westen. Wahrscheinlicher ist östlicher Kurs, denn das Schiff könnte hier von seiner Überführung von Nikolajew in die Ostsse eingelaufen sein. Die NASTOYCHIVYY gehörte übrigens in ihrer gesamten Dienstzeit zur Baltischen Flotte und ging am 25.04.1989 außer Dienst. Die Ostseezerstörer hatten damals die "9" als erste Ziffer der Pennant numbers.
Es wäre prima, evtl. genaueres zu Deinem Foto zu schreiben. Geklärt wird vieles, manchmal aber auch nichts!
Gruß hillus
Schönes Foto!
Ja, kann wirklich nur die NASTOYCHIVYY gewesen sein.
Hull Number der Nastoychivyy:
44(1956), 45(1957), 545(1959), 020(1965), 610(1967), 308(1969), 462(1970), 366(1970), 486(1971), 353,
963(1972),
483(1973), 465(1975), 405(1976), 383(1976), 481(1977), 650(06.1978), 689(1979), 615(1983), 661(1985), 522(1987), 606(1988)
Quelle: russian-ships.info (http://russian-ships.info/eng/warships/project_56.htm)
Gruß: Uwe
Hm, es ist verdammt lang her (über 40 Jahre) als uns das Schiff während einer TN (Taktische Nahaufklärung) in der westlichen Ostsee begegnete. Da ich von 1966 bis 1970 bei Flottens war, kann 1970 zutreffen. Man wird halt alt. :roll:
Gruß
Klaus
Zitat von: jockel am 02 April 2012, 18:39:34
Hm, es ist verdammt lang her (über 40 Jahre) als uns das Schiff während einer TN (Taktische Nahaufklärung) in der westlichen Ostsee begegnete. Da ich von 1966 bis 1970 bei Flottens war, kann 1970 zutreffen. Man wird halt alt. :roll:
Gruß Klaus
Wir werden doch nicht alt, wir werden
besser! top
Gruß: Uwe
Hallo Uwe und Klaus,
"russian-ships.info" ist eine tolle Quelle und hat eine ungeheuer große Bandbreite. Vor allem ist denen gedient, die des Russischen nicht mächtig sind und dort auf das Englische umschalten können. Recht selten bei den Russen! Besonders gut ist das Angebot für der PN's, denn sie haben bei mir so eine Art besonderes Augenmerk. Wissen sollte man, das nach der letzten Nummensortierung diese in der Regel im Mai des lfd. Jahres sich änderten. Besonderes Augenmerk deshalb, weil auf dieser Basis des Wissens die Wege des Schiffes recht gut verfolgen kann. Wenn es um 1970 geht, dann waren sehr viele Einheiten aller Flotten im Manöver OZEAN eingesetzt und nicht selten hat man dann die Lösung.
Heimtückisch war es mit der Schwarzmeer Flotte. Dort wurde die damals "westliche Seite", sprich NATO, oftmals ganz schön hingehalten, da die Schiffe anfänglich keine Namen an der Bb. und Stb.-Seite vor dem Heck hatten. Vielleicht könnt Ihr Euch noch erinnern, denn in der unerreichten "MARINERUNDSCHAU" waren Fotos enthalten, wo an Bb. eine andere PN war als an Stb, bzw. die alte Nummer aus welchen auch Gründen wieder tw. zu sehen war!. Mir fällt das so sporadisch ein, ohne nachzuschauen welche N° der MR das war.
Wichtig war das Foto und im FMA sind so viele Fachleute, die das schon hinkriegen. Also Klaus, weitermachen!
Gruß hillus
Kitzekleine Ergänzung zu SPOKOYNYY und NASTOYCHIVYY!
Über SPOKOYNYY wurden keine Flottenbesuche bzw. Hafenbesuche im Rahmen einer Fernfahrt bekannt.
Anders bei der NASTOYCHIVYY. Sie war im Bereich der Baltischen Flotte der "Besuchsdampfer N° 1". Interssant ist der letzte Flottenbesuch eines KOTLIN-Zerstörers. Es war der KOTLIN SAM II-Zerstörer NAKHODCHIVYY (PN 522), der gemeinsam mit OCHAKOV (PN 714) und KOMSOMOLETS UKRAINY (PN 703) vom 26.10.1987 bis 31.10.1987 unter Konteradmiral Kurich die jugoslawische Stadt Split besuchte.
NASTOYCHIVYY besuchte:
1. 17.10. bis 21.10.1964 Besuch von Trondheim unter Vizeadmiral S. M. Lobow, Befehlshaber der Nord Flotte
Teilnehmende Einheiten:
KR CL MURMANSK PN 154 SVERDLOV-Klasse Projekt 68-bis
2. 01.06.bis 03.06.1967 Besuch in Latakia unter L. Iwanow, Kommandant des Schiffes (danach in die Werft)
Der Besuch erfolgte im Rahmen der militärischen Unterstützung der Streitkräfte der VAR (Syrien)
3. 21.05. bis 24.05.1970 Besuch in Split unter Konteradmiral W. W. Platonow, Chef des Stabes der 5. OPESK
Teilnehmende Einheiten:
SKR FF SKR-53 MIRKA I- Klasse Projekt 35
4. 10.08. bis 15.08.1972 Besuch in Helsinki unter Konteradmiral W. A. Lapenkow, Divisionschef der 12. Division
Teilnehmende Einheiten: Raktenschiffe der Baltischen Flotte
EM DD OGNENNYY PN 331 SKORYY mod-Klasse Projekt 31
5. 21.06. bis 26.06.1974 Besuch in Cherbourg unter Konteradmiral W. A. Lapenkow, Divisionschef der 12. Division
Teilnehmende Einheiten: Raktenschiffe der Baltischen Flotte
KR CL SVERDLOV PN 851 SVERDLOV-Klasse Projekt 68-bis
6. 24.05. bis 29.05.1975 Besuch in Cherbourg unter Konteradmiral W. I. Akimow, Befehlshaber der 5. OPESK
Teilnehmende Einheiten:
KRU AGF ZHDANOV PN 842 SVERDLOV-mod-Klasse Projekt 68-U-1
7. 10.08. bis 15.08.1976 Besuch in Kopenhagen unter Vizeadmiral W. W. Sidorow, 1. Stv. Befehlshaber der Baltischen
Teilnehmende Einheiten: Flotte
SKR FF SKR-20 MIRKA I- Klasse Projekt 35
8. 06.12. bis 13.01.1978 Besuch in Luanda unter Führung des Kommandanten (Name unbekannt)
Der Besuch fand im Rahmen der militärischen Hilfe für Angola statt.
9. 14.06. bis 19.06.1978 Besuch in Amsterdam unter Vizeadmiral W. W. Platonow, Kommandeur der Höheren Teilnehmende Einheiten: Seeoffiziersschule "M: F FRUNZE" in Leningrad
UK AX SMOLNYY SMOLNYY-Klasse Projekt 877
10. 14.06. bis 18.06.1979 Besuch in Helsinki unter Vizeadmiral I. M. Kapitanez, 1. Stv. des Befehlshabers der BF
Teilnehmende Einheiten:
BRK DG PROZORLIVYY PN 347 KILDIN mod-Klasse Projekt 56-U
Bis bald!
hillus
«СВЕТЛЫЙ» - Svetlyy – Serien-Nr.: 702
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 04.03.1953 auf Stapel, am 27.10.1953 Stapellauf und am 17.09.1955 in Dienst der Seekriegsflotte.
Im Dezember 1954 waren die Tests abgeschlossen und ab dem 26.09.1955 der 128. Brigade Zerstörerschiffe (am 19.01.1962 umbenannt in 128. Brigade Raketenschiffe) der Baltischen Flotte unterstellt.
1958 Teilnahme an einer U-Bootabwehr Übung.
Von 1958 bis 1959 fanden Erprobungen mit den Hubschrauber Ka-15 statt.
1960 Teilnahme an einer taktischen Übung.
Vom 18.10. bis 22.10.1962 Besuch in Rostock, DDR, zusammen mit EM "Spravedlivyy" des gleichen Projektes.
Vom 08.05. bis 12.05.1964 Besuch in Kopenhagen, Dänemark, zusammen mit KR "Komsomolets" vom Projekt 68K der ,,Chapayev" Klasse und EM "Spravedlivyy" unter dem Befehlshaber der Baltischen Flotte Admiral A. Je. Orjol.
1965 erfolgten Reparaturen und 1966 war es an der Übung "Baykal" beteiligt.
Vom 03.07. bis 07.07.1967 Besuch in Stockholm, Schweden, zusammen mit KR "Kirov" vom Projekt 26 der ,,Kirov" Klasse unter dem 1. Stellvertreter des Befehlshabers der Baltischen Flotte Konteradmiral W. P. Beljakow.
Von September bis Dezember 1967 Operationen im Mittelmeer, zusammen mit KR "Oktyabrskaya Revolutsiya" vom Projekt 68 der ,,Sverdlov" Klasse und BRK "Zorkiy" vom Projekt 57B der ,,Krupny" Klasse.
In dieser Zeit erfolgte vom 18.10. bis 26.10.1967 ein Besuch in Split, Jugoslawien, mit BPK "Stroynyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse und drei U-Booten vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse unter dem Chef des Stabes der 150. Brigade Raketen Schiffe der Schwarzmeer Flotte Kapitän 1. Ranges L. Ja. Wasjukow.
Im Frühling 1968 Reparaturen in Liepaja.
Von Februar 1969 bis April 1969 Operationen im Mittelmeer.
Vom 18.02.70 bis 05.07.1971 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft SRZ-29 in Liepaja.
Von Juli bis August 1972 Operationen im nördlichen Atlantik, zusammen mit BPK "Obraztsovyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse.
Von September 1973 bis April 1974 Operationen im Mittelmeer, zusammen mit EM "Speshnyy" des gleichen Projektes und BPK "Obraztsovyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse.
Vom 21.06. bis 26.06.1976 Besuch in Bordeaux, Frankreich, gemeinsam mit KR "Sverdlov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse unter dem Befehlshaber der Baltischen Flotte Vizeadmiral A. M. Kosow.
Von Mai 1977 bis Dezember 1979 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft SRZ-29 in Liepaja.
Am 22.08.1980 in die Reserve versetzt und der 76. Brigade Zerstörerschiffe unterstellt.
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1990 in Liepaja verschrottet.
«СПЕШНЫЙ» - Speshny – Serien-Nr.: 703
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 30.05.1953 auf Stapel, am 07.08.1954 Stapellauf und am 30.09.1955 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab dem 19.12.1955 der 128. Brigade Zerstörerschiffe (am 19.01.1962 umbenannt in 128. Brigade Raketenschiffe) der Baltischen Flotte unterstellt.
1957 und 1959 Teilnahme an einer U-Bootabwehr Übung.
1960 Teilnahme an einer weiteren Übung.
1961 Teilnahme an einer Artillerie Übung und 1963 an einer taktischen Übung.
1965 Teilnahme an einer U-Bootabwehr Übung.
Vom 18.11.66 bis 06.01.1969 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft KMOLZ in Kronstadt.
Vom 22.09. bis 24.09.1969 Besuch in Tanger, Marokko, gemeinsam mit EM "Moskovskiy Komsomolets" von der Nordflotte vom Projekt 56-PLO der ,,Kotlin-mod" Klasse unter dem Befehlshaber der 7. operativen Eskadra der Nordflotte Konteradmiral N.W. Solowjew.
Vom 10.04. bis 27.04.1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70" mit einem anschließenden Besuch in Casablanca vom 08.05. bis 13.05.1970 zusammen mit EM "Moskovskiy Komsomolets".
Von Juni/Juli bis August 1970 Gefechtsausbildung im Atlantik und im Mittelmeer zusammen mit KR "Oktyabrskaya Revolutsiya" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse. Währenddessen erfolgte ein Besuch vom 17.07. bis 23.07.1970 in Latakia, Syrien und demonstrierte somit die Unterstützung für die Streitkräfte Ägyptens und Syriens während des Nah-Ost-Konfliktes.
Möglicherweise ab 11.01.1971 unterstellt der 12. Division Raketenschiffe.
Von März bis Juli 1971 Operationen im Mittelmeer, zusammen mit "Nastoychivyy" vom gleichen Projekt, KR "Oktyabrskaya Revolutsiya" und BPK "Obraztsovyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse.
Von Juni bis November 1972 Operationen im Mittelmeer, gemeinsam mit KR "Oktyabrskaya Revolutsiya" und drei BPK's.
Vom 08.12.72 bis 09.04.1973 Reparaturen auf der Werft SRZ-29 in Liepaja.
Von September 1973 bis April 1974 Operationen im Mittelmeer, zusammen mit dem Schwesterschiff EM "Svetlyy" und BPK "Obraztsovyy".
Von September 1978 bis Mai 1979 Operationen im nördlichen und zentralen Atlantik, vom 03.10.1978 bis 08.02.1979 hauptsächlich aufgehalten im Golf von Guinea, mit einem Besuch vom 29.12.1978 bis 08.02.1980 in Luanda, Angola (Militärhilfe für Angola).
Am 15.03.1984 in Tallin in die Reserve versetzt.
Ab dem 14.03.1985 unterstellt der 76. Brigade Zerstörerschiffe.
Am 25.94.1989 außer Dienst und 1990/1991 in Liepaja verschrottet.
«СКРОМНЫЙ» - Skromnyy – Serien-Nr.: 704
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 27.07.1953 auf Stapel, am 26.10.1954 Stapellauf und am 30.12.1955 in Dienst der Seekriegsflotte.
Am 12.09.1956 kam die "Skromnyy" in Seweromorsk an.
Es folgten von 1956 bis 1957 Seetüchtigkeitserprobungen.
Vom 11.12.1958 bis 29.11.1960 Modifizierung zum Projekt 56PLO auf der Schdanow Werft in Leningrad und anschließend der 170. Zerstörer Brigade der Nord Flotte unterstellt, anscheinend bis 1964 in der Reserve.
Am 24.06.1965 verließ die "Skromnyy" Seweromorsk Richtung Ostsee.
Vom 07.07.1965 bis 19.11.1969 wurde sie modifiziert zum Flugkörper Zerstörer auf der Werft KMOLZ in Kronstadt zum Projekt 56A (,,Kotlin SAM II" Klasse) und wieder der 170. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 10.04. bis 27.04.1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70", vom 09.04. bis 11.04.1970 Begleitung des Transporters "Kasimov", welcher von der Hilfeleistung für das U-Boot "K-8" kam.
Vom 10.11.1971 bis 23.01.1972 Besuch in Cienfuegos auf Kuba mit BPK "Sevastopol" vom Projekt 1134 der ,,Kresta I" Klasse plus dem U-Boot "K-1" vom Projekt 675 der ,,Echo I" Klasse unter dem Chef des Stabes der 7. operativen Eskadra der Nord Flotte Kapitän 1. Ranges A. M. Kalinin.
Von Januar bis Juni 1972 Operationen im östlichen und westlichen Atlantik, mit Besuchen in Konakry, Guinea vom 06.01. bis 28.01.1972 gemeinsam mit BPK "Vitse-Admiral Drozd" vom Projekt 1134 der ,,Kresta I" Klasse unter dem Kommandanten der "Drozd" Kapitän 2. Ranges W. G. Proskujarkow und in Havanna auf Kuba vom 05.03. bis 06.05.1972 zusammen mit BPK "Sevastopol".
Im Mai 1972 erfolgten kleine Reparaturarbeiten auf der Werft SRZ-35 in Rosta.
Von April bis Juni 1973 Operationen im östlichen Atlantik mit einem Besuch in Pointe Noiré, Kongo vom 23.05. bis 29.05.1973 gemeinsam mit BMT "Belgorod" vom Projekt 563 der ,,Kazbek Mod." Klasse.
Vom 12.06. bis 10.10.1973 Operationen vor Guinea, mit einem Besuch am 12.06.1973 in Konakry.
Vom 15.08.1977 bis April 1979 erfolgten Reparaturarbeiten auf der Werft SRZ-35 in Rosta.
Ab 01.10.1978 unterstellt der 56. Zerstörer Brigade der Nord Flotte.
Von September bis Oktober 1979 Operationen im nördlichen Atlantik.
Am 14.03.1980 möglicherweise in die Reserve versetzt.
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1990 in Porto Nogaro, Italien, verschrottet.
«СВЕДУЩИЙ» - Svedushschiy – Serien-Nr.: 705
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 07.12.1953 auf Stapel, am 17.02.1955 Stapellauf und am 31.01.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Am 10.12.56 in Seweromorsk angekommen und möglicherweise der 121. Zerstörer Brigade unterstellt.
Vom 11.12.1958 bis 29.10.1960 Reparaturen und Modernisierung auf der Weft SRZ-35 in Rosta und seit dem 05.07.1959 unterstellt der 170. Zerstörer Brigade.
Vom 29.10.1960 bis August 1962 in die Reserve versetzt.
Am 17.07.1962 Besuch vom Admiral S. G. Gorschkow und dem Verteidigungsminister Marschall der Sowjetunion R. J. Malinowski.
Im September 1963 der Schwarzmeer Flotte übertragen und ab 05.10.1963 unterstellt der 150. Raketenschiff Brigade der Schwarzmeer Flotte.
1964 Teilnahme an einer U-Bootabwehrübung, 1965 an einer weiteren Übung und 1966 an einer Artillerieübung.
1967 Reparatur, möglicherweise auf der Werf Sevmorzavod in Sewastopol.
1968 Teilnahme an der U-Bootabwehrübung "Zarya" und 1969 an einer weiteren UAW-Übung.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Vom 19.06.1970 bis 30.06.1973 in die Reserve versetzt und unterstellt der 70. Brigade U-Boot-Abwehr Schiffe der Schwarzmeer Flotte.
1973 erfolgten Operationen im Mittelmeer, mit dem Sicherstellen des freien Schiff Durchgangs von den Dardanellen nach Latakia in Syrien, einschließlich einiger Begleit Missionen.
1974 wiederum Operationen im Mittelmeer und dem Sicherstellen des freien Schiff Durchgangs von den Dardanellen nach Latakia in Syrien, einschließlich einiger Begleit Missionen.
Vom 31.08.1977 bis 19.06.1979 Reparaturen und modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Bis zum 30.06.1980 in der Reserve und dann der 39. Landungs Schiff Division unterstellt.
Am 10.04.1981 in Sewastopol beschädigt und anschließend repariert.
1982, der wieder in die Reserve in Sewastopol versetzt und am 08.04.1992 außer Dienst.
Im November 1993 in Inkerman verschrottet.
«СМЫШЛЕНЫЙ» - Smyshlenyy – Serien-Nr.: 706
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 23.02.1954 auf Stapel, am 24.05.1955 Stapellauf und am 28.06.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Am 02.10.1956 Ankunft in Seweromorsk und möglicherweise unterstellt der 121. Zerstörer Brigade.
Von März bis April 1957 Teilnahme an einer lokalen Übung.
Am 29.10.1958 umbenannt in "Moskovskiy Komsomolets".
Vom 11.12.1958 bis 01.12.1961 repariert und modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Schdanow Werft und unterstellt der 170. Zerstörer Brigade.
Vom 01.07. bis 25.07.1964 Operationen im norwegischen Meer, zusammen mit EM "Nakhodchivyy" vom selben Projekt.
Vom 30.08. bis 28.09.1964 Operationen im norwegischen Meer, wieder gemeinsam mit EM "Nakhodchivyy".
Vom 18.06. bis 07.07.1965 folgten Operationen im nördlichen Atlantischen Ozean und im norwegischen Meer, wieder mit EM "Nakhodchivyy".
Am 21.11.1965 begannen Reparaturarbeiten auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Am 21.10.1968 wieder in die Nord Flotte eingegliedert und nach der Teilnehmen an der Übung "Sever-68" nun der 170. Brigade U-Bootabwehr Schiffe der Nordflotte unterstellt.
Vom 22.09. bis 24.09.1969 Besuch in Tanger, Marokko, gemeinsam mit EM "Speshny" unter dem Befehlshaber der 7. operativen Eskadra der Nordflotte Konteradmiral N.W. Solowjew.
Vom 25.10. bis 28.10.1969 Besuch in Reykjavik, Island, gemeinsam mit BPK "Stroynyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse unter dem Befehlshaber der 7. operativen Eskadra der Nord Flotte Konteradmiral N. W. Solowjew.
Vom 03.02. bis 06.02.1970 Besuch in Reykjavik gemeinsam mit BPK "Stroynyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse unter dem Befehlshaber der 7. operativen Eskadra der Nord Flotte Konteradmiral N. W. Solowjew.
Vom 09.04. bis 27.04.1970 Teilnahme an der Übung "Okean-70" und vom 08.05. bis 13.05.1970 Besuch in Casablanca gemeinsam mit EM "Speshny".
Vom 09.08. bis 14.98.1971 Besuch in Algier, Algerien und vom 31.09.1971 bis 20.91.1972 Operationen im zentralen und südlichen Atlantik, einschließlich eines Besuchs in Cienfuegos auf Kuba im Dezember 1971.
Möglicherweise erfolgte ein Besuch in Cienfuegos auf Kuba im Dezember 1972, dies aber kann ein Irrtum sein.
Vom 02.12.1972 bis 02.06.1975 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft KMOLZ in Kronstadt.
Vom 02.01. bis 12.07.1976 Operationen im nördlichen Atlantik, einschließlich des Verfolgens verschiedener NATO-Boote.
Von November 1976 bis September 1977 Modernisierung auf der Werft SRZ-35 in Rosta zum Projekt 56PM, einschließlich der Installation eines nichtakustischen Verfolgungs-Systems (wurde von 1978 bis 1982 getestet).
Vom 10.10. bis 15.10.1977 Besuch in Oslo, Norwegen mit BPK "Zhguchiy" vom Projekt 57A der ,,Kanin" Klasse und BPK "Smyshlennyy" vom Projekt 61-M der ,,Kashin Mod" Klasse.
Vom 10.04. bis 14.05.1978 Besuch in Bordeaux, Frankreich.
Ab dem 01.10.1978 unterstellt der 56. Zerstörer Brigade.
Von Dezember 1978 bis März 1979 Operationen im Mittelmeer, zusammen mit TAVKR "Kiew" vom Projekt 1143 der ,,Kiev" Klasse, BPK "Admiral Makarov", "Marschall Timoshenko" vom Projekt 1134A der ,,Kresta II" Klasse und "Ognevoy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, mit einer Teilnahme am Manöver "Razbeg-79" vom 05.04. bis 12.04.1979.
1982 Teilnahme an einer lokalen Übung.
Vom 20.04.1983 bis August 1985 Modernisierung auf der Werft SRZ-35 in Rosta, einschließlich des Ausbaues des nichtakustischen Verfolgungs-Systems.
Am 22.07.1986 außer Dienst und 1987/1988 in Rosta verschrottet.
«СКРЫТНЫЙ» - Skrytnyy – Serien-Nr.: 707
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 25.07.1954 auf Stapel, am 27.09.1955 Stapellauf und am 30.09.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab dem 02.11.1956 der 128. Brigade Zerstörerschiffe (am 19.01.1962 umbenannt in 128. Brigade Raketenschiffe) der Baltischen Flotte unterstellt.
Zwischen April 1958 und April 1960 modernisiert auf der Werft KMOLZ in Kronstadt zum Projekt 56PLO.
Am dem 12.02.1960 der Nord Flotte übertragen und segelte von Seweromorsk nach Wladiwostok über den nördlichen Weg.
Ab 20.09.1960 unterstellt der 173. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe.
Vom 29.10.1962 bis 23.12.63 erfolgten Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok (79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe).
1965 Teilnahme an einer U-Bootabwehr Übung.
Ab September 1966 erfolgten Reparaturen.
1968 Teilnahme an der Übung "Kamerton".
Ab dem 25.07.1970 unterstellt der 201. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe.
Vom 30.12.1970 bis 31.01.1972 modernisiert zum Projekt 56A auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Ab Februar 1972 wieder unterstellt der 173. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe.
Von Dezember 1972 bis Mai 1973 Operationen im Indischen Ozean mit Besuchen in Bombay, Indien vom 14.01. bis 19.01.1973 gemeinsam mir "Admiral Senyavin" vom Projekt 68U-2 der ,,Sverdlov Mod" Klasse, dem U-Boot "B-427" vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse, allein vom 03.02. bis 08.02.1973 in Massaua, Äthiopien jeweils unter dem Befehlshaber der 10. operativen Eskadra der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral W.S. Krugljakow und in Mombasa, Kenia und Umm Quasr, Irak im April 1973.
1975 Teilnahme am Manöver "Okean-75".
Vom 11.02.1977 bis 08.05.1979 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok und ab dem 24.04.1979 unterstellt der 193. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe.
Von August bis November 1980 Operationen im südlichen Pazifischen Ozean, einschließlich eines Besuchs in Bombay, Indien im Oktober 1980.
Von Mai bis September 1982 Operationen im japanischen und philippinischen Meer, sowie im Indischen Ozean, mit Besuchen in Bombay, Indien und Massaua, Äthiopien.
Am 25.02.1985 begann man mit Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok, aber die Arbeit wurde am 16.09.1985 eingestellt und der Zerstörer wurde in die Reserve versetzt.
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1991 der an ein Unternehmen in Indien zum verschrotten verkauft und nach Indien abgeschleppt.
Genaueres folgt noch im Verlauf der Abhandlung
«СОЗНАТЕЛЬНЫЙ» - Soznatelnyy – Serien-Nr.: 708
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 25.09.1954 auf Stapel, am 15.01.195 Stapellauf und am 31.10.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Getestet in der Ostsee, am 12.07.1958 kam die " Soznatelnyy " in Seweromorsk an und wurde nun der 170. Zerstörer Brigade unterstellt.
Vom 18.07. bis 25.97.1958 und vom 15.03. bis 06.04.1959 Teilnahme an lokalen Übungen.
Vom 17.06.bis 19.06.1960 wiederum Teilnahme an einer Übung und von 1961 bis 1964 war man hauptsächlich mit der Gefechtsausbildung beschäftigt.
Im April 1964 der Schwarzmeer Flotte übertragen.
Vom 11.11.1964 bis 29.11.1965 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Von September bis Dezember 1966 erfolgten Operationen im Mittelmeer, zusammen mit BPK "Zorkiy" vom Projekt 57B der ,,Krupny" Klasse, EM "Naporistyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse, drei U-Booten und 11 Hilfsschiffen.
1967 Teilnahme an der Übung "Rodopy".
Am 04.02.1968 der Nord Flotte übertragen der 170. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 03.05. bis 30.07.1968 Operationen im östlichen Atlantik.
Ab dem 01.12.1968 erfolgten Reparaturen.
Ab dem 12.05.1971 wieder der Schwarzmeer Flotte übertragen und der 70. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 12.05.1971 bis 20.01.1972 modernisiert zum Projekt 56A auf der Werft 61 Kommunara in Nikolajew.
Vom 01.09. bis 30.11.1972 Gefechtsausbildung Mittelmeer und demonstrierte somit die Unterstützung der Streitkräfte Syriens sowie der Sicherung des Schiffspassage vom Schwarzen Meer nach Latakia in Syrien, einschließlich Begleit Missionen und Besuchen in Alexandria und Latakia.
Vom 05.10. bis 24.10.1973 Operationen im Mittelmeer und demonstrierte somit die Unterstützung der Streitkräfte Ägyptens und Syriens, sowie ein Besuch vom 05.10. bis 24.10.1973 in Port Said in Ägypten zusammen mit RKR "Dzerhinskiy" vom Projekt 70Eh der ,,Sverdlov SAM" Klasse, SKR "Kunish" vom Projekt 50 der ,,Riga" Klasse, "SDK-164" vom Projekt 773 der ,,Polnocny-C" Klasse und dem U-Boot "S-96" vom Projekt 613 der ,,Whiskey" Klasse.
Vom 09.08. bis zu 13.08.1974 Besuch in Varna, Bulgarien mit BPK "Smetlivyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse unter dem Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Vizeadmiral N.I. Chowrin.
Am 30.08.1974 Teilnahme an Rettungsanstrengungen, um die Mannschaft der sinkenden BPK "Otvazhnyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse zu retten.
Auf dem Weg Richtung Mittelmeer am 02.06.1977 im Bosporus Beschädigung der Schiffsschraube.
Vom 02.02.1978 bis 12.11.1980 Reparaturen auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Des weiteren erfolgten Test des neuen Flugabwehrsystems Volna-P.
Am 01.03.1988 außer Dienst.
1990 zum verschrotten nach Portugal abgeschleppt.
«СПРАВЕДЛИВЫЙ» - Spravedlivyy – Serien-Nr.: 709
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 25.12.1954 auf Stapel, am 12.04.1956 Stapellauf und am 20.12.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab dem 27.12.1967 unterstellt der 128. Brigade Zerstörerschiffe (am 19.01.1962 umbenannt in 128. Brigade Raketenschiffe) der Baltischen Flotte.
1957 erfolgte eine Artillerie Übung, 1958 eine U-Bootabwehr Übung und 1959 eine weitere Übung.
Von 1961 bis 1964 war man hauptsächlich mit der Gefechtsausbildung beschäftigt, einschließlich einer lokalen Übung 1961 und mit dem Test eines Unterwasserkommunikationssystems von 1960 bis 1962.
Vom 18.10. bis 23.10.62 Besuch in Rostock, DDR gemeinsam mit EM "Svetlyy" unter dem Befehlshaber der Baltischen Flotte Vizeadmiral A. Je. Orjol.
Vom 08.05. bis 12.05.1964 Besuch in Kopenhagen, Dänemark, zusammen mit EM "Svetlyy" des gleichen Projektes und KR "Komsomolets" vom Projekt 68K der ,,Chapayev" Klasse unter dem Befehlshaber der Baltischen Flotte Admiral A. Je. Orjol.
Vom 01.10. bis 30.10.64 Operationen im nördlichen Atlantik und in der Nordsee, Überwachung der NATO-Übung "Folens-64", zusammen mit KR "Sverdlov" vom Projekt 68 der ,,Sverdlov" Klasse, vier Unterseebooten und zwei Tankschiffen.
Vom 14.05.1966 bis 02.1911.69 modifiziert zum Projekt 56A auf der Schdanow Werft in Leningrad (Meldungen von Operationen im norwegischen Meer und im nördlichen Atlantischen Ozean von April 1968 bis Juni 1968 sind wohl falsch).
1970 wiederum modernisiert auf der Schdanow Werft, bevor es der polnischen Marine übergeben wurde.
Am 25.06.1970 offiziell der polnischen Marine übergeben, außer Dienst aus der sowjetischen Marine am 27.01.1971 und umbenannt in "Warzawa" in Gdynia.
Während der Dienstzeit der polnischen Marine wurde mehrere Häfen besucht: 1972 Leningrad und Helsinki, 1975 Le Havre und Portsmouth, 1976 Leningrad, 1977 London, 1978 Kopenhagen und Karlskrona (Schweden), 1980 Helsinki, 1981 Leningrad, 1984 Murmansk und 1985 nochmals in Leningrad.
Am 31.01.1986 außer Dienst und 1991 verschrottet.
«НЕСОКРУШИМЫЙ» - Nesokrushimyy – Serien-Nr.: 710
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 15.06.1955 auf Stapel, am 20.07.1956 Stapellauf und am 30.06.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Am 13.09.1957 Ankunft in Seweromorsk und der 170. Zerstörer Brigade der Nord Flotte unterstellt.
Vom 07.12.1960 bis April 1962 Generalüberholung auf der Werft KMOLZ in Kronstadt und am 09.04.1962 Rückkehr nach Seweromorsk.
1963 erfolgte Artillerie Ausbildung.
Am 15.05.1964 der Schwarzmeer Flotte übertragen.
Vom 20.01.1965 bis Dezember 1967 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Am 01.02.1968 Rückkehr zur Nord Flotte und unterstellt der 170. Brigade U-Boot Abwehrschiffe, andere Quellen geben die Überfahrt von Sewastopol nach Seweromorsk vom 1.Mai bis 29. Mai 1967 an
Vom 11.10.1969 bis 31.12.1970 modernisiert auf der Werft 61 Kommunara in Nikolajew zum Projekt 56A.
Vom 05.02.1973 bis 16.04.1979 in die Reserve versetzt und der 176. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe der Schwarzmeer Flotte unterstellt.
Ab 16.04.1979 unterstellt der 56. Zerstörer Brigade der Nord Flotte.
Vom 03.07.1980 bis 07.01.1982 in der Reserve und wieder der 176. Brigade Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe unterstellt und ab 07.01.1982 wieder der 56. Zerstörer Brigade.
Am 15.08.1983 unterstellt der 206. Zerstörer Abteilung der Nord Flotte.
Vom 31.03. bis 08.04.1984 Teilnahme an der Übung "Atlantika-84".
Am 30.03.1987 außer Dienst.
Am 08.04.1988 umbenannt in "SM-251" und verwendet als Zielschiff.
Am 27.07.1991 wieder außer Dienst 1992 in Rosta verschrottet.
Nach anderen Quellen im Januar 1996 auf der Überfahrt nach Indien im Indischen Ozean untergegangen.
«НАХОДЧИВЫЙ» - Nakhodchivyy – Serien-Nr.: 741
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 19.10.1955 auf Stapel, am 30.10.1956 Stapellauf und am 18.09.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ankunft in Seweromorsk am 15.11.1957 und unterstellt der 170. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe der Nord Flotte. Anschließend fand die erste Operation im Skagerrak statt.
Im August 1959 erfolgte eine U-Bootabwehr Übung.
Vom 07.12.1960 bis März 1962 Reparaturen auf der Werft KMOLZ in Kronstadt.
Am 09.04.1962 in Seweromorsk angekommen und wieder der 170. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe unterstellt.
Vom 01.07. bis 25.07.1964 und vom 30.08. bis 28.09.1964 Operationen im norwegischen Meer, zusammen mit EM "Moskovskiy Komsomolets" des gleichen Projektes.
Vom 18.06. bis 07.07.1965 Teilnahme an der U-Bootabwehr Übung "Pechora" im nördlichen Atlantik, zusammen mit EM "Moskovskiy Komsomolets".
Vom 07.08. bis 02.10.1965 Operationen im Mittelmeer und anschließend der Schwarzmeer Flotte übertragen.
Vom 25.12.1965 bis 06.11.1966 modernisiert zum Projekt 56A auf der Werft 61 Kommunara in Nikolajew.
vom 01.01. bis 31.06.1967 Operationen im Mittelmeer, mit der Unterstützung zeigend für die Streitkräfte Ägyptens und einem Besuch in Port Said.
Vom 01.08. bis 31.12.1968 Operationen im Mittelmeer, mit der Unterstützung zeigend für die Streitkräfte Ägyptens und einem Besuch in Port Said und Alexandria.
Am 31.03.1969 der 150. Brigade Raketenschiffe der Schwarzmeer Flotte unterstellt.
Vom 09.08. bis 12.08.1969 Besuch in Varna, Bulgarien gemeinsam mit RKR "Dzershinskiy" vom Projekt 70E der ,,Sverdlov SAM" Klasse, BPK "Reshitelnyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, "SKR-27" vom Projekt 159 der ,,Petya I" Klasse und MPK "SKR-117" vom Projekt 35A der ,,Mirka II" Klasse unter dem Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Admiral W. S. Sysojew.
Vom 09.04. bis 27.04.1970 Teilnahme an der Übung "Okean-70".
Vom 03.08. bis 24.09.1971 Besuch als Einzelschiff in Konakry unter dem Kommandeur der " Nakhodchivyy " Kapitän 3. Ranges A. Starowojtow.
1973 erfolgte ein Besuch als Einzelschiff in Casablanca.
Vom 03.08. bis 07.08.1973 Besuch in Constanza, Rumänien, zusammen mit dem RKR "Admiral Golovko" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse und SKR "Krasnodarskiy Komsomolets" vom Projekt 159-A der ,,Petya II" Klasse unter dem Befehlshaber der 5. operativen Eskadra der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral Jewgenij Iwanowitsch Wolobujew.
Im September/Oktober 1973 Gefechtsausbildung im Mittelmeer.
Vom 17.04. bis 22.04.1974 Besuch in Algier, Algerien zusammen mit KR "Sverdlov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse und einem U-Boot der Nord Flotte unter dem Befehlshaber der 5. operativen Eskadra der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral W. I. Akimow.
Von April bis September 1975 Operationen im Mittelmeer, einschließlich Besuche vom 21.08. bis 26.08.1975 in Tunis, Tunesien gemeinsam mit RKR "Admiral Golovko" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse unter dem Befehlshaber der 5. operativen Eskadra der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral W. I. Akimow, sowie in Jugoslawien und Bulgarien.
Vom 01.03. bis 04.03.1976 Besuch in Conakry, Guinea gemeinsam mit BPK "Admiral Makarov" vom Projekt 1134A der ,,Kresta II" Klasse, VT "Boris Chilkin" vom Projekt 1559 der ,,Chilkin" Klasse und SMT "Yelnya" vom Projekt 160 der ,,Altay" Klasse.
Von Juli bis August 1976 wurde TAVKR "Kiew" vom Projekt 1143 der ,,Kiev" Klasse von Sewastopol bis zur Straße von Gibraltar eskortiert. Im August 1976 erfolgte ein Besuch in Burgas, Bulgarien und von Oktober bis Dezember 1976 erfolgten Operationen im Mittelmeer.
Von 1977 bis 1984 war man mit der Gefechtsausbildung beschäftigt.
Am 16.03.1984 während der Fahrt bei den Dardanellen um für Operationen zum Mittelmeer zu gelangen wurde der Seeboden berührt und so musste die "Nakhodchivyy" zurückkehren um Reparaturen durchführen zu lassen.
1986 Operationen im Mittelmeer und im Atlantik, mit Besuchen in Havanna, Kuba vom 20.10 bis 24.10.1986 unter dem Stellvertreter des Befehlshabers der Schwarzmeer Flotte für Gefechtsausbildung Vizeadmiral F.T. Staroschilow, mit SKR "Deyatelnyy" vom Projekt 1135 ,,Krivak I" Klasse, BPK "KRASNYY KAVKAZ" (PN 702, die "Ochakov" unter PN 703) vom Projekt 61 ,,Kashin" Klasse, BPK "OCHAKOV" vom Projekt 1134B ,,Kara" Klasse, dem U-Boot "B-416" "(Kommandant FK A.M. Turajew) vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse sowie BMT "Boris Chilkin" vom Projekt 1559-V der ,,Chilikin".
Am 09.02.1988 in die Reserve versetzt.
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1990 nach Italien zum verschrotten abgeschleppt.
«НАСТОЙЧИВЫЙ» - Nastoychivyy – Serien-Nr.: 742
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 03.03.1956 auf Stapel, am 23.04.1957 Stapellauf und am 30.11.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Am 19.04.1958 Ankunft in Seweromorsk und unterstellt der 170. Zerstörer Brigade der Nord Flotte.
Am 30.06.1958 Besuch vom Oberbefehlshaber der sowjetischen Seekriegsmarine Admiral S. G. Gorschkow.
Im Oktober 1958, im September 1959, im Juli und im November 1960 jeweils Teilnahme an einer U-Bootabwehr Übung.
Vom 10.09.1961 bis 03.03.1962 erfolgten Reparaturen auf der Werft SRZ-35 in Rosta.
Von Juli bis August 1964 Operationen im norwegischen Meer.
Vom 17.10. bis 21.10.1964 Besuch in Stockholm, Schweden, zusammen mit KR "Murmansk" vom Projekt 68 der ,,Sverdlov" Klasse. Auch Trondheim in Norwegen wurde in dieser Periode angelaufen.
Im Juli 1965 Verfolgung eines Eisbrechers der US-Marine in der Nähe von Nowaja Semlja.
Vom 15.04. bis 30.05.1966 und vom 15.07. bis 01.08.1966 Operationen im nördlichen Atlantik.
Vom 02.06. bis 05.06.1967 Besuch in La Valetta, Malta, jetzt unterstellt der Schwarzmeer Flotte mit Operationen vor der syrischen Küste bis 30.06.1967.
Ab Herbst 1967 bis 06.12.1969 modernisiert auf der Werft 61 Kommunara in Nikolajew zum Projekt 56A (,,Kotlin SAM II" Klasse).
Vom 22.03. bis 23.07.1970 Operationen im Mittelmeer, mit einem Besuch vom 21.05. bis 24.05.1970 in Split, Jugoslawien, gemeinsam mit "SKR-53" vom Projekt 35 der ,,Mirka I" Klasse unter dem Chef des Stabes der 5. operativen Eskadra der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral W.W. Platonow, möglicherweise folgten noch ein Besuch in Alexandria, Ägypten vom 27.05. bis 30.05.1970.
Am 15.08.1970 der Baltischen Flotte übertragen und der 128. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Von März bis Oktober 1971 Operationen im Mittelmeer, zusammen mit KR "Oktyabrskaya Revolutsiya" vom Projekt 68 der ,,Sverdlov" Klasse, BPK "Obraztsovyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse und EM "Speshnyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse.
Im November 1971, während des Konflikts zwischen Indien und Pakistan, verließ die "Nastoychivyy" Baltijsk in Richtung Indischen Ozean, kehrte aber nach dem Erreichen der Biscaya Bucht wieder zurück.
Vom 10.08. bis 15.08.1972 Besuch in Helsinki, Finnland, zusammen mit EM "Ognennyy" vom Projekt 31 der ,,Skoryy Mod" Klasse unter dem Divisionschef der 12. Division Raketen Schiffe der Baltischen Flotte Konteradmiral W.A. Lapenkow.
Von August bis Oktober 1972 und von April bis Juli 1973 Operationen im nördlichen Atlantik.
Am 17.11.1973 Besuch vom Oberbefehlshaber der sowjetischen Seekriegsmarine Admiral der Flotte der Sowjetunion S. G. Gorschkow.
Von März bis April 1974 Operationen im westlichen Atlantik, einschließlich eines Besuchs in Conakry, Guinea.
Von Juni bis Juli 1974 Operationen im nördlichen Atlantik, mit KR "Sverdlov" sowie ein Besuch in Cherbourg, Frankreich vom 21.06. bis 25.06.1974 gemeinsam mit KR "Sverdlov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse unter dem Divisionschef der 12. Division Raketen Schiffe der Baltischen Flotte Konteradmiral W.A. Lapenkow.
Von März 1975 bis wahrscheinlich Mai 1975 Reparaturen auf der Werft SRZ-29 in Liepaja und anschließend der 76. Zerstörer Brigade der Baltischen Flotte unterstellt.
Vom 24.05. bis 29.05.1975 Besuch in Cherbourg, zusammen mit KRU "Zhdanov" vom Projekt 68-U-1 der ,,Sverdlov Mod" Klasse unter dem Befehlshaber der 5. operativen Eskadra Konteradmiral Wladimir Ilitsch Akimow.
Vom 10.08. bis 15.08.1976 Besuch in Kopenhagen, Dänemark zusammen mit "SKR-20" vom Projekt 35 der ,,Mirka I" Klasse unter dem 1. Stellv. Befehlshaber der Baltischen Flotte Vizeadmiral W.W. Sidorow
Vom 04.09.1976 bis Oktober 1976 Operationen im östlichen Atlantik, einschließlich eines Besuchs in Conakry, Guinea.
Von Dezember 1977 bis März 1978 Operationen im Atlantik vor Angola mit einem Besuch in Luanda vom 06.12.1977 bis 31.01.1978 und möglicherweise in Conakry, Guinea und in Cotona, Benin.
Am 04.02.1978 Besuch vom Oberbefehlshaber der sowjetischen Seekriegsmarine Admiral der Flotte der Sowjetunion S. G. Gorschkow.
Vom 14.06. bis 19.06.1978 Besuch in Amsterdam, Holland, zusammen mit UK "Smolnyy" vom Projekt 887 der ,,Smolnyy" Klasse unter dem Kommandeur der Marinehochschule ,,M.F. Frunze" in Leningrad Vizeadmiral W.W. Platonow.
Vom 14.06. bis 18.06.1979 Besuch in Helsinki, Finnland, gemeinsam mit BPK "Prozorlivyy" vom Projekt 56-U der ,,Kildin Mod" Klasse unter dem 1. Stellv. Befehlshaber der Baltischen Flotte Vizeadmiral I.M. Kapitanez.
Von Dezember 1979 bis März 1983 Reparaturen auf der Werft SRZ-29 in Liepaja.
Von März bis April 1983 Operationen im nördlichen Atlantik und in der Nordsee.
Von August bis September 1983 Teilnahme am sowjetisch/polnisch/ostdeutschen Manöver "Obesk-83" und einem Besuch in Gdynia, Polen.
Im Oktober 1987 Teilnahme an der Übung "Okop".
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1990 nach Italien zum verschrotten abgeschleppt.
Hallo Andrej,
ich werde am Ende der Serie eine kleine Zusammenfassung machen hinsichtlich der Flottenbesuche, der Außerdienststellungen und der Streichung aus der Schiffsliste der SKF. Vor allem gibt es da etwas zu den Pennant numbers zu sagen!
Gruß
Jochen
OK, das klingt gut!
«БЛЕСТЯЩИЙ» - Blestyashschyy – Serien-Nr.: 1201
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 20.02.1953 auf Stapel, am 27.11.1953 Stapellauf und am 30.09.1955 in Dienst der Seekriegsflotte.
Möglicherweise der 30. Überwasser Schiffs Division der Schwarzmeer Flotte unterstellt.
Vom 08.10. bis 10.10.1957 Besuch in Kotor, Jugoslawien und vom 10.10. bis 10.12.1957 in Dubrovnik, Jugoslawien gemeinsam mit KR "Kuybyshev" vom Projekt 68K der ,,Chapayev" Klasse mit dem Verteidigungsminister Marschall der Sowjetunion G.K. Schukow, dem 1. Stellv. des Oberbefehlshaber der Seekriegsmarine Admiral A.G. Golowko, dem Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Admiral W.A. Kasatonow, seinen 1. Stellvertreter Vizeadmiral S. Ja. Tschursin, sowie weiteren hohen Militärs an Bord. Kommandiert wurde der Schiffsverband von Konteradmiral A.N. Tjunjajew. Weiterhin gehörte EM "Byvalyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse zum Schiffsverband.
Vom 06.02.1958 bis 10.03.1960 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Auf der Fahrt nach Wladiwostok durch den Suez Kanal erfolgte im September 1960 ein Besuch in Port Said, Ägypten.
Am 20.10.1960 in Wladiwostok angekommen und der 173. Zerstörer Brigade (1975 umbenannt in 173. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe) der Pazifik Flotte unterstellt.
Ab dem 15.11.1967 unterstellt der 201. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe.
1968 Teilnahme an einer Übung.
Vom 15.11.1969 bis 03.06.1970 Operationen im Indischen Ozean und Besuche in Sihanoukville, Kambodscha vom 26.11. bis 01.12.1969, in Hodeida, Nord Jemen vom 26.01. bis 30.01.1970, in Massaua, Äthiopien vom 01.02. bis 06.02.1970 zum Tag der Streitkräfte Äthiopiens am 2. Februar jeweils unter dem Chef des Stabes der 10. operativen Eskadra der Pazifik Flotte Kapitän 1. Ranges S.E. Korostelew und in Port Louis, Mauritius vom 19.04. bis 23.04.1970 gemeinsam mit RKR "Admiral Fokin" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse und VT "Vishera" vom Projekt 577 der ,,Uda" Klasse unter dem Befehlshaber der 10. operativen Eskadra der Pazifik Flotte Konteradmiral Nikolai Iwanowitsch Chowrin.
Vom 05.05. bis 08.05.1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Ab 22.11.1970 der 175. Brigade Raketenschiffe der Pazifik Flotte unterstellt.
Anfang 1971 folgten Operationen im Indischen Ozean mit einem Besuch in Massaua, Äthiopien vom 19.02. bis 24.02.1971 unter dem Befehlshaber der 10. operativen Eskadra der Pazifik Flotte Konteradmiral Wladimir Sergejewitsch Krugljakow.
Vom 10.10. bis 03.11.1971 Teilnahme an einer U-Bootabwehr Übung.
Ab 15.03.1972 der 193. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe unterstellt.
Vom 10.10. bis 08.11.1972 Artillerie und U-Bootabwehr Übungen.
Von April bis September 1973 Operationen im Indischen Ozean.
Vom 25.12.1974 bis 06.09.1978 Reparaturen und Modernisierung auf Dalzavod Werft in Wladiwostok.
Am 30.07.1987 außer Dienst und 1988/1989 verschrottet.
«БЫВАЛЫЙ» - Byvalyy – Serien-Nr.: 1202
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 06.05.1953 auf Stapel, am 31.03.1954 Stapellauf und am 21.12.1955 in Dienst der Seekriegsflotte.
Möglicherweise der 30. Überwasser Schiffs Division der Schwarzmeer Flotte unterstellt.
Vom 08.10. bis 10.10.1957 Besuch in Kotor, Jugoslawien und vom 10.10. bis 10.12.1957 in Dubrovnik, Jugoslawien gemeinsam mit KR "Kuybyshev" vom Projekt 68K der ,,Chapayev" Klasse mit dem Verteidigungsminister Marschall der Sowjetunion G.K. Schukow, dem 1. Stellv. des Oberbefehlshaber der Seekriegsmarine Admiral A.G. Golowko, dem Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Admiral W.A. Kasatonow, seinen 1. Stellvertreter Vizeadmiral S. Ja. Tschursin, sowie weiteren hohen Militärs an Bord. Kommandiert wurde der Schiffsverband von Konteradmiral A.N. Tjunjajew. Weiterhin gehörte EM " Blestyashschyy " vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse zum Schiffsverband.
Am 25.05.1959 der Nord Flotte übertragen und der 120. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Am 27.03.1960 in die Reserve versetzt.
Am 05.07.1961 Teilnahme an Rettungsanstrengungen für das Unterseeboot "K-19".
Am 20.11.1961 verließ es Seweromorsk Richtung Ostsee und wurde der Baltischen Flotte übergeben und nun möglicherweise der 128. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Vom 23.06.1962 bis 28.10.19 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft SRZ-29 in Liepaja.
Vom 15.04. bis 30.05.1966 Operationen im nördlichen Atlantik und im norwegischen Meer, zusammen mit EM "Nastoychivyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse.
Am 04.01.1968 wieder der Nord Flotte übertragen, jetzt unterstellt der 170. Zerstörer Brigade.
Vom 07.08.1969 bis 01.01.1971 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft SRZ-35 in Rosta.
Von Juni bis September 1971 folgten Operationen im Mittelmeer und ein Besuch in Algier, Algerien vom 09.08. bis 14.08.1971.
Von Februar bis Juli 1972 Operationen im südlichen Atlantik und vom 05.03. bis 06.05.1972 vor der Küste Guineas sowie ein Besuch in Conakry, Guinea.
Vom 19.10. bis 24.10.1972 Besuch in Conakry unter dem Chef des Stabes der 5. operativen Eskadra Kapitän 1. Ranges I.M. Kapinanez und anschließend bis April 1973 Teilnahme an den zwei U-Bootabwehr Übungen "Duett" und "Laguna" im nördlichen Atlantischen Ozean und im norwegischen Meer.
Vom 28.06. bis Dezember 1974 Operationen im Mittelmeer mit einen Besuch in Casablanca, Marokko vom 02.12. bis 06.12.1974 zusammen mit BPK "Admiral Makarov" vom Projekt 1134A der ,,Kresta II" Klasse, einem Zerstörer der Nord Flotte sowie mit einem Tanker unter dem Stellv. Befehlshaber der 7. operativen Eskadra der Nordflotte G.W. Jegorow.
In Sewastopol brach auf der "Byvalyy" ein Feuer aus.
1975 Teilnahme an einer U-Bootabwehr Übung.
Vom 18.11.1977 bis März 1979 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft SRZ-35 in Rosta.
Ab dem 01.10.1978 unterstellt der 56. Zerstörer Brigade der Nord Flotte.
Von Juli bis November 1979 Operationen im nördlichen Atlantik.
Am 01.07.1982 nach Reparaturen wieder in Seweromorsk angekommen.
Im April 1983 beteiligt an einer Übung.
Ab dem 15.08.1983 der 206. Zerstörer Abteilung unterstellt.
Am 17.07.1988 außer Dienst und 1989 in Rosta verschrottet.
«БРАВЫЙ» - Bravyy – Serien-Nr.: 1203
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 25.07.1953 auf Stapel, am 28.02.1955 Stapellauf und am 09.01.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Vom 27.05. bis 23.08.1960 umgebaut zum Projekt 56-K auf der Schiffswerft in Nikolajew.
Vom 03.01. bis 30.04.1962 Tests des Flugabwehrraketensystems Typ M-1 Wolna
[ЗРК М-1 «Волна» SRK М-1] (NATO: SA-N-1) mit 46 Starts.
Im Juni 1962 Ankunft in Seweromorsk und Teilnahme an einer Flottenparade sowie an der Übung "Kasatka".
Von 1962 bis 1969 Durchführung Tests und Teilnahme an lokalen Übungen.
Ab dem 31.03.1969 in die Schwarzmeer Flotte eingegliedert und unterstellt der 150. Brigade Raketenschiffe
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Von Oktober bis November 1970 Operationen in der Nordsee und im östlichen Atlantik. Am 09.11.1970 kam es zu einer Kollision mit der HMS "Ark Royal", die Reparatur wurde auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol von November bis Dezember 1970 durchgeführt.
Ab dem 30.12.1970 unterstellt der 70. Brigade U-Bootabwehr Schiffe der Schwarzmeer Flotte.
1972 Teilnahme an einer Übung.
Von April bis August 1973 Operationen im Mittelmeer, mit dem Sicherstellen des freien Schiff Durchgangs von den Dardanellen nach Latakia in Syrien, einschließlich einiger Begleit Missionen.
1975 wurde das Flugabwehrsystem modernisiert.
Von Juli bis Dezember 1976 Operationen im zentralen Atlantik mit Besuchen in Bissau, Guinea vom 24.08. bis 28.08.1976, in Luanda, Angola vom 09.11. bis 11.12.1976 und in Lagos, Nigeria vom 22.11. bis 27.11.1976 unter Kapitän 1. Ranges Skornjakow.
Von Juni bis September 1977 Operationen im Mittelmeer mit einem Besuch in Constanza, Rumänien vom 05.08. bis 09.08.1977 gemeinsam mit BPK "Krasnyy Krym" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse unter dem Divisionschef der 30. U-Boot-Abwehrschiffsdivision der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral Ju. A. Stadnitschenko.
Vom 02.03.1979 bis Juli 1980 Reparaturen auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol und anschließend in die Reserve versetzt und evtl. unterstellt der 63. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Am 30.07.1987 außer Dienst und 1988 in Inkerman verschrottet.
Zitat von: AndreM1965 am 25 April 2012, 08:39:05
«БРАВЫЙ» - Bravyy – Serien-Nr.: 1203
....
Vom 27.05. bis 23.08.1960 umgebaut zum Projekt 56-K auf der Schiffswerft in Nikolajew.
ich weiß ja nicht, was man damals sowjetischen Werften zutrauen konnte ... aber:
in 3 Monaten ??
Gruß, Urs
«БЕССЛЕДНЫЙ» - Besslednyy – Serien-Nr.: 1205
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 01.04.1954 auf Stapel, am 05.11.1955 Stapellauf und am 31.10.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Vom 20.06. bis 03.08.1957 Überführung von Sewastopol nach Wladiwostok durch den Suez Kanal, mit einem Besuch in Port Taufik, Ägypten vom 24.06. bis 28.06.1957 gemeinsam mit EM "Burlivyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse unter Kapitän 1. Ranges A. N. Tjunjajew um u.a. Proviant zu bunkern. Am 11.07.1957 wurde die "Besslednyy" im Golf vom Aden von der "Alatyz" betankt.
Von 1964 bis 1966 erfolgten Reparaturen und Modernisierung zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Ab 1966 der 173. Zerstörer Brigade unterstellt.
1968 Operationen im südlichen Pazifik.
Vom 15.04. bis 25.04.1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70". In dieser Zeit musste die "Besslednyy" auf Grund eines erkrankten Matrosen an Bord einen ausländischen Hafen anlaufen.
Vom 03.02. bis 09.07.1971 Operationen im Indischen Ozean.
Vom 25.05.1973 bis 08.05.1976 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
1976 Operationen im Japan Meer.
Am 17.05.1977 in die Reserve in Wladiwostok versetzt.
Ab dem 24.04.1979 unterstellt der 175. Brigade Raketenschiffe.
Am 17.07.1988 außer Dienst und im Januar 1989 zum verschrotten verkauft an ein Unternehmen auf den Philippinen. In Januar 1990 sank die "Besslednyy" während des Schleppens vor Taiwan im Südchinesischem Meer.
«БУРЛИВЫЙ» - Burlivyy – Serien-Nr.: 1206
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 05.05.1954 auf Stapel, am 28.01.1956 Stapellauf und am 28.12.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Vom 20.06. bis 03.08.1957 Überführung von Sewastopol nach Wladiwostok durch den Suez Kanal, mit einem Besuch in Port Taufik, Ägypten vom 24.06. bis 28.06.1957 um u.a. Proviant zu bunkern gemeinsam mit EM " Besslednyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse unter Kapitän 1. Ranges A. N. Tjunjajew .
Vom 12.12.1961 bis 25.03.1963 Reparaturen und Modernisierung zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Von März 1963 bis 30.09.1966 in die Reserve versetzt.
Ab dem 30.09.1966 der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe der Pazifik Flotte unterstellt.
Vom 29.01. bis 10.03.1968 Operationen in der Korea Straße.
Vom 22.04. bis 28.04.1968 während der Verfolgung eines US-Kriegsschiffs wurden mehrere koreanische Fischer gerettet.
Von Oktober bis Dezember 1969 Operationen im philippinischen Meer und Teilnahme an der U-Bootabwehr Übung "Volna" vom 17.10. bis zum 18.11.1969.
Vom 09.04. bis 11.05.1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70" im Japan Meer.
Vom 23.09. bis 25.10.1971 Operationen im Japan Meer, einschließlich der Übung "Voskhod" vom 25.09. bis 03.10.1971.
Am 15.02.1973 in die Reserve versetzt.
Möglicherweise erfolgten von Oktober bis Dezember 1980 Reparaturen.
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1992 zum verschrotten an ein chinesisches Unternehmen verkauft. 1993 nach China abgeschleppt.
«БЛАГОРОДНЫЙ» - Blagorodnyy – Serien-Nr.: 1207
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 05.03.1955 auf Stapel, am 30.08.1956 Stapellauf und am 18.07.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 150. Zerstörer Brigade der Schwarzmeer Flotte.
Im März 1959 Besuch in Vlora, Albanien, während einer Aufklärung vor der albanischen Küste, um ein Platz für einen sowjetischen Flottenstützpunkt auszumachen unter dem Oberbefehlshaber der sowjetischen Seekriegsmarine Flottenadmiral S. G. Gorschkow.
Vom 20.05. bis 12.06.1960 Sicherung der Evakuierung sowjetischer Marinespezialisten aus Vlora.
1962 erfolgte ein Übung.
Von Januar 1963 bis Dezember 1964 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
1966 wieder Teilnahme an einer Übung.
Vom 01.06. bis 25.09.1967 Operationen im Mittelmeer mit einem Besuch in Tartus, Syrien, vom 05.06. bis 30.06.1967 gemeinsam mit BRK "Gnevyy" vom Projekt 57bis der ,,Krupnyy" Klasse, KR "Molotov" vom Projekt 26bis der ,,Kirov-Mod" Klasse und EM "Nastoychivyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse.
Ab dem 31.03.1969 der 21. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Von April bis Mai 1971 erfolgten Operationen im Mittelmeer.
Von Oktober 1971 bis Februar 1972 Operationen im Mittelmeer mit einem Besuch in Latakia, Syrien vom 14.12. bis 18.12.1971 zusammen mit RKR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 70Eh der ,,Sverdlov-SAM" Klasse und dem U-Boot "B-40" vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse unter dem Stv. Befehlshaber der 5. operativen Eskadra Konteradmiral M. G. Proskunow.
Vom 13.08.1973 bis 07.10.1976 Reparatur und Modernisierung auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Im 2. Halbjahr 1976 Operationen im Mittelmeer bis mindestens Oktober 1976.
Mitte 1978 wiederum Operationen, diesmal im westlichen Atlantik mit Besuchen in Conakry, Guinea im August 1978, in Contonou, Benin zweimal im August 1978 und in Luanda, Angola ebenfalls im August 1978.
Von März bis 15.0.1980 Operationen im Mittelmeer mit Besuchen in Tunis, Tunesien vom 26.06. bis 01.07.1980 gemeinsam mit BPK "Smetlivyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse sowie dem U-Boot "B-41" vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse unter dem Befehlshaber der 5. operativen Eskadra Konteradmiral Nikolai Iwanowitsch Ryabinski und am 13.07.1980 in Split, Jugoslawien.
Am 15.08.1982 in die Baltischen Flotte eingegliedert und der Leningrader Flottenbasis übertragen und in die Reserve versetzt.
1988 erfolgten Reparaturen.
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1992 an ein Unternehmen aus Portugal für das Verschrotten verkauft. 1993 nach Portugal abgeschleppt.
«ПЛАМЕННЫЙ» - Plamennyy – Serien-Nr.: 1208
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 03.09.1955 auf Stapel, am 26.10.1956 Stapellauf und am 31.08.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab Januar 1958 unterstellt der 150. Zerstörer Brigade der Schwarzmeer Flotte (am 14.08.1961 umbenannt in 150. Brigade Raketenschiffe).
1958 und 1960 Teilnahme an einer Übung.
Vom 18.01.1961 bis 04.06.1962 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Vom 20.08. bis 26.08.1964 Besuch in Constanza, Rumänien, zusammen mit KR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse unter dem Chef des Stabes der Schwarzmeer Flotte Vizeadmiral G. K. Tschernobaj.
Im Juli 1965 Artillerieunterstützung zusammen mit dem Kreuzer "Michail Kutuzov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse während der Durchführung von Landungsoperationen.
Im November 1965 Besuch in Port Said zusammen mit zwei U-Booten vom Projekt 613 der ,,Whiskey" Klasse und dem Tanker "Fiolent" (ex deutsche ,,Jeverland") unter dem Brigadechef der 155. U-Boot Brigade der Schwarzmeer Flotte G. W. Lazarew.
Am 07.01.1966 Abreiste von Sewastopol mit einem folgenden Besuch in Massaua, Äthiopien vom 14.01. bis 18.01.1966 um am Tag der äthiopischen Marine teilzunehmen, unter dem 1. Stv. des Befehlshabers der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral W. S. Sysojew.
Vom 20.03. bis 25.03.1966 Besuch in Port Said zusammen mit RKR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 70Eh der ,,Sverdlov-SAM" Klasse, einem unbekannten SKR vom Projekt 50 der ,,Riga" Klasse und zwei U-Booten der Nord Flotte vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse.
Von Mai bis August 1967 Operationen im Mittelmeer, einschließlich Operationen vom 01.06. bis 31.06.1967 in ägyptischem Gewässer mit einem Besuch vom 10.07. bis 14.07.1967 zusammen mit RKR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 70Eh der ,,Sverdlov-SAM" Klasse, BPK "Komsomolets Ukrainy" und "Otvazhnyy" beide vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, EM "Naporistyy" vom Projekt 56PLO der ,,Kotlin-Mod" Klasse, BDK "BDK-6" vom Projekt 1171 der ,,Alligator" Klasse und BRK "Boykiy" vom Projekt 57bis der ,,Krupnyy" Klasse unter Konteradmiral I. N. Moldotzow.
Vom 17.07. bis 23.07.1967 Besuch in Latakia, Syrien, gemeinsam mit BRK "Gnevnyy" vom Projekt 57bis der ,,Krupnyy" Klasse und einem Tanker unter dem Chef des Stabes der 21. U-Bootabwehr Schiffsbrigade der Schwarzmeer Flotte Kapitän 1. Ranges W. Ch. Saakjan.
Von Mai 1968 bis Januar 1969 Operationen im Mittelmeer einschließlich eines Besuchs in Port Said, Ägypten, vom 09.07. bis 10.07.1968 und in Alexandria, Ägypten. Vom 01.08. bis zum 31.12.1968 erfolgten die Operationen hauptsächlich im ägyptischen Gewässer.
Ab dem 31.03.1969 der 21. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 23.07. bis 30.07.1969 erfolgte ein Besuch in Algier.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Ab dem 01.06.1970 der 11. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Von Januar bis Ende Mai 1971 Operationen im Mittelmeer.
Von September bis November 1973 wiederum Operationen im Mittelmeer, einschließlich Operationen vom 05.10. bis 24.10.1973 in syrischem Gewässer.
Vom 30.07.1975 bis 31.07.1979 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Im April 1980 in die Reserve versetzt (80. Brigade Reserveschiffe?).
Am 24.06.1991 außer Dienst und Anfang 1993 in Inkerman verschrottet.
moin,
Zitat von: AndreM1965 am 04 Mai 2012, 08:51:34
... Tanker "Fiolent" (ex deutsche ,,Jeverland")
weißt Du mehr über das Schiff ?
Denn: zur selben Zeit hatte auch die Bundesmarine einen Versorgungstanker "Jeverland" ...
Gruß, Urs
Moin Urs, ich hatte zuerst vermutet, dass die russ. JEVERLAND vielleicht ein Tanker von der KM-Zeit war. Aber "unsere" JEV. wurde 1937 i. D. gestellt, die wir ja wieder "benutzen" durften.
Aber eine 2. JEV. kann ich nirgens entdecken :? :x Wer weis Rat :?
Grüße Ronny
Moin Moin,
der Name "Jeverland" ist nicht ganz so selten in der Geschichte der unterschiedlichen deutschen Marinen.
Der Reihe nach:
Im Jahre 1938 wurde unter dem Namen "Jeverland" bei der Howaldtswerke AG, Werk Hamburg, Baunummer 782, der Bau eines Tankschiffs begonnen. Dieser Tanker wurde am 16.06.1938 zur Neptunwerft nach Rostock überführt. Wegen Mangels an Kupferschmieden wurde der Bau dann stillgelegt. Im Februar 1941 erfolgte die Verlegung nach Kopenhagen und schießlich stellte der Tanker im Mai 1942 im Marinearsenal in Kiel in Dienst. Im Mai 1945 wurde der Tanker britische Beute im norwegischen Hafen Bergen und in "Empire Tegaden" umbenannt. Im Jahre 1946 wurde dieser Tanker der Sowjetunion übergeben und in "Feolent" ("Феолент") umbenannt und war dann in der Baltischen Flotte, später in der Schwarzmeerflotte bis zum Jahre 1981 im Einsatz.
Hier die Abmessungen des Schiffes: 2.579/2.600 BRT, Verdrängung rund 3.000 t, Länge 96,60 /90,00 m, Breite 13,80 m, Tiefgang 5,56 m, 3.500 PS, 15 kn .
Quelle: Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945", Band 4, Hilfsschiffe I, Bernard & Graefe Verlag, Bonn, 1986, Seite 140.
Nun zur anderen Einheit:
Erbaut wurde bei der Werft Bremer Vulkan (Bremen) unter der Werftnummer 734 die "Kongsdal" für die A/S Moltzau & Christensen, Oslo, und am 03.Juni 1937 abgeliefert. Nach 1950 ging das Tankschiff an die Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffahrtsgesellschaft, Hamburg, als "Ammerland". An 21.März 1959 erfolgte dann der Ankauf für die Bundesmarine und ab dem 29.April 1959 war das Hilfsschiff als "Jeverland" (Y 826) in Dienst. Am 30.September 1968 wurde die "Jeverland" dann außer Dienst gestellt und über die VEBEG verkauft zum Verschrotten.
Hier die Abmessungen der Einheit: Verdrängung 14.500 / 14.890 t, Länge 155,67/147,36 m, Breite 20,14 m, Tiefgang 8,26/8,69 m, 13,5 kn
Quelle: Siegfried Breyer, Gerhard Koop "Die Schiffe und Fahrzeuge der deutschen Bundesmarine 1956 - 1976" , Bernard & Graefe Verlag, München, 1978, Seite 317.
Also: es gibt beide Schiffe!!! :O/Y
Bis dann,
Kaschube_29
das müste dieser Tanker sein, wann erfolgte die Umbenennung in Feolent?
Tanker
1940 JEVERLAND, German Navy.
1945 Seized by Allies at Bergen.
1945 EMPIRE TEGADEN, MOWT.
1946 JEVERLAND, U.S.S.R.
1958 No further trace.
moin, Kaschube,
gute Antwort top danke :MG:
ausgerechnet Gröner Bd 4 fehlt mir leider.
Gruß, Urs
Nachtrag
Zitat von: AndreM1965 am 04 Mai 2012, 08:51:34
«ПЛАМЕННЫЙ» - Plamennyy – Serien-Nr.: 1208
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 03.09.1955 auf Stapel, am 26.10.1956 Stapellauf und am 31.08.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab Januar 1958 unterstellt der 150. Zerstörer Brigade der Schwarzmeer Flotte (am 14.08.1961 umbenannt in 150. Brigade Raketenschiffe).
Im August 1958 erfolgte ein Besuch in Dunés, Albanien zusammen mit EM "Naporistyy" unter dem Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Admiral W. A, Kasatonow.
1958 und 1960 Teilnahme an einer Übung.
Vom 18.01.1961 bis 04.06.1962 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
............
«НАПОРИСТЫЙ» - Naporistyy – Serien-Nr.: 1209
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 17.08.1955 auf Stapel, am 30.12.1956 Stapellauf und am 31.10.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Möglicherweise der 30. Überwasser Schiffs Division der Schwarzmeer Flotte unterstellt.
1958 und 1960 Teilnahme an einer Übung.
Vom 08.02.1961 bis 19.08.1962 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Vom 02.08. bis 13.08.1964 Besuch in Varna, Bulgarien gemeinsam mit KR "Michail Kutuzov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse unter dem 1, Stv. Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Vizeadmiral W. F. Tschalyi.
1964 erfolgte eine Artillerie Ausbildung.
Vom 10.02. bis 13.02.1965 Besuch in Massaua, Äthiopien.
Von September bis Dezember 1966 Operationen im Mittelmeer zusammen mit BPK "Zorkiy" vom Projekt 57bis der ,,Krupnyy" Klasse, EM "Sosnatelnyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse und 11 Hilfsschiffen, mit einem Besuch als Einzelschiff in Toulon, Frankreich vom 15.10. bis zum 20.10.1966.
Von Mai bis August 1967 Operationen im Mittelmeer, einschließlich Operationen vom 01.06. bis 31.06.1967 in ägyptischem Gewässer mit einem Besuch vom 10.07. bis 14.07.1967 zusammen mit RKR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 70Eh der ,,Sverdlov-SAM" Klasse, BPK "Komsomolets Ukrainy" und "Otvazhnyy" beide vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, EM "Plamennyy" vom Projekt 56PLO der ,,Kotlin-Mod" Klasse, BDK "BDK-6" vom Projekt 1171 der ,,Alligator" Klasse und BRK "Boykiy" vom Projekt 57bis der ,,Krupnyy" Klasse unter Konteradmiral I. N. Moldotzow..
Vom 12.08. bis 18.08.1967 Besuch in Varna, Bulgarien, zusammen mit RKR "Groznyy" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse, BPK "Soobrazitelnyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse sowie den zwei Unterseebooten "S-142" und "S-230" vom Projekt 613 der ,,Whiskey" Klasse.
Von Januar bis November 1968 Operationen im Mittelmeer, hauptsächlich in der Nähe von Ägypten mit einem Besuch in Alexandria vom 15.01. bis 25.01.1968.
Ab dem 31.03.1969 der 150. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Von Januar 1971 bis September 1972 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Von August 1973 bis Januar 1974 erfolgten Operationen im Mittelmeer, vom 01.10. bis 29.12.1973 in der Nähe Ägyptens und Syriens mit einem Besuch vom 01.10. bis 29.10.1973 in Latakia sowie der Teilnahme am Evakuieren von sowjetischen Spezialisten aus Ägypten.
Vom 10.02.1977 bis zum 15.09.1979 in die Reserve versetzt.
1980 und 1982 Teilnahme an einer Übung.
Am 30.07.1987 außer Dienst und 1988 in Inkerman verschrottet.
«ВЫЗЫВАЮЩИЙ» - Vyzyvayushschiy – Serien-Nr.: 81
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 25.07.1953 auf Stapel, am 20.05.1955 Stapellauf und am 31.03.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 24.11.1961 bis 30.01.1965 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok unter der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Vom 25.04. bis 26.06.1965 erfolgten Operationen in der Nähe der Hawaii Inseln.
Ab dem 31.08.1966 der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Am 06.05.1966 Teilnahme an Hilfeleistungen für das U-Boot "K-66", nachdem dort ein Feuer ausbrach.
Im September 1966 Besuch in Chongjin, Nordkorea.
Vom 17.05. bis 25.07.1967 und vom 01.08. bis 03.09.1967 erfolgten Operationen im philippinischen Meer.
Vom 05.02. bis 17.02.1968 und vom 20.05. bis 17.06.1968 Operationen im Japan Meer.
Vom 20.05. bis 12.05.1969 wiederum Operationen im Japan Meer.
Vom 25.03.1970 bis 13.03.1972 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Vom 05.05. bis 09.11.1972 Operationen im Indischen Ozean mit evtl. Besuchen in Berbera, Somalia, in Colombo, Sri Lanka und vom 10.07. bis 15.07.1972 in Port Louis, Mauritius zusammen mit einem Zerstörer und einem Tanker unter Konteradmiral A. A. Trofimow.
1974 und 1975 Teilnahme an einer Fliegerabwehrübung.
1976 und 1978 jeweils Teilnahme an weiteren Übung.
Am 27.07.1985 in die Reserve in Wladiwostok versetzt.
Am 25.04.1989 außer Dienst und 1993 an ein Unternehmen aus China zum verschrotten verkauft. 1994 nach China abgeschleppt.
«ВЕСКИЙ» - Veskiy – Serien-Nr.: 82
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 30.01.1954 auf Stapel, am 31.07.1955 Stapellauf und am 30.03.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 22.04.1958 bis 28.02.1959 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Von September bis Oktober 1959 segelte es mit anderen Schiffen die Route Strelok - Japanische Küste – Korsakow (Sachalin) - Koreanische Küste - Strelok, um die sowjetische Flagge zu zeigen.
Am 01.10.1961 rettete man neun Besatzungsmitglieder von einer abgestürzten Be-6 im Japan Meer.
1963 Teilnahme an einer Übung.
Vom 24.01.1964 bis 01.02.1965 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Vom 25.04. bis 26.06.1965 Operationen im Philippinischen Meer.
Ab 1966 der 9. Division U-Bootabwehr Schiffe der Pazifik Flotte unterstellt.
Vom 19.04. bis 07.06.1966 Operationen im Pazifik vor Guam und den Hawaii Inseln.
Von April bis Ende Mai 1967 Operationen im Philippinischen Meer, mit der Verfolgung der USS "Hornet", wobei es zu einer Kollision mit dem Begleitschiff USS "Waller" kam.
Im Oktober 1967 wieder Operationen im philippinischen Meer.
Vom 02.02. bis 17.02.1968 Operationen im Japan Meer und von der nordkoreanischen Küste.
Von April 1968 bis Februar 1969 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Vom 05.02. bis 17.02.1969 Operationen im Japan Meer und vor der nordkoreanischen Küste.
Vom 30.08.1969 bis 16.07.1970 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Ab dem 03.08.1970 der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Ab 22.12.1970 der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Vom 16.03. bis 21.03.1971, vom 04.04. bis 07.04.1971 und vom 21.04. bis 25.04.1971 Verfolgung von Schiffen der US-Marine im Japan Meer.
Vom 19.06.1971 bis 17.01.1972 Operationen im Indischen Ozean einschließlich der Verfolgung der USS "Enterprise" und Besuchen in Berbera, Somalia im September 1971 und in Aden, Süd Jemen, ebenfalls im September 1971.
Ab dem 15.03.1972 der 193. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 10.05. bis 30.06.1972 Operationen im Golf von Tonkin.
Am 10.12.1976 Rettung der Mannschaft des Tankschiffs "Tavrichanka" im Ostchinesischen Meer.
Vom 06.12.1977 bis 21.07.1978 Operationen im Indischen Ozean, hauptsächlich vor der äthiopischen Küste und in der Aden Bucht.
Vom 17.08.1978 bis 24.04.1979 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
1979 Teilnahme an einer Übung.
Für 1980 war eine Modernisierung geplant, wurde aber annulliert.
Am 30.07.1987 außer Dienst, Mitte 1988 nach Wladiwostok abgeschleppt und verschrottet.
«ВОЗМУЩЕННЫЙ» - Vozmushschennyy – Serien-Nr.: 84
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 30.12.1954 auf Stapel, am 08.07.1956 Stapellauf und am 31.12.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab April 1957 der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte unterstellt (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
1959 Operationen im Ochtotskischen Meer.
Vom 15.02.1961 bis 18.07.1962 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Ab 20.10.1961 möglicherweise der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Ab 20.09.1962 in die Reserve versetzt.
Etwa zwischen 1965 und 1968 erfolgten mehrere Operationen im Japan Meer und im Pazifischen Ozean.
Ab dem 03.05.1968 wieder in die Reserve versetzt und ab 1973 der 173. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Am 30.07.1987 außer Dienst und 1989 verschrottet.
«ВДОХНОВЕННЫЙ » - Vdokhnovennyy – Serien-Nr.: 83
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 31.08.1954 auf Stapel, am 07.05.1956 Stapellauf und am 31.10.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab 31.10.1956 unterstellt der 173. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1975 umbenannt in 173. Brigade U-Bootabwehr Schiffe).
Von September 1958 bis Oktober 1958 Teilnahme an einer Artillerie Übung.
Vom 22.01.1960 bis 27.03.1961 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Ab dem 17.05.1962 unterstellt der 175. Brigade Raketenschiffe.
Vom 30.09.1962 bis Januar 1965 in die Reserve versetzt.
1967 Operationen im Japan Meer und im Korea Kanal.
Ab 31.8.66 unterstellt der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe.
Vom 22.10.1968 bis 04.04.1969 Operationen im Indischen Ozean, zusammen mit RKR "Admiral Fokin" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse, BPK "Gnevnyy" vom Projekt 57bis der ,,Krupny" Klasse sowie den Hilfsschiffen VT "Dunay" vom Projekt 577 der ,,Uda" Klasse und PSKL "Ulma" vom Projekt 502-R der Mayak-Mod" Klasse, mit Besuchen vom 26.11. bis 03.12.1968 in Mombasa, Kenia, gemeinsam mit RKR "Admiral Fokin" sowie den Hilfssschiffen "Dunay" und "Ulma", vom 02.01. bis 07.01.1969 in Aden, Süd Jemen, gemeinsam mit RKR "Admiral Fokin", BRK "Gnevnyy" sowie den Hilfssschiffen "Dunay" und "Ulma", vom 09.01. bis 12.01.1969
in Al Hudaydah, Nord Jemen, gemeinsam mit RKR "Admiral Fokin", und "Dunay", vom 08.02. bis 12.02.1969 in Bandar Abbas, Iran, zusammen mit RKR "Admiral Fokin", und "Dunay", vom 13.02. bis 15.02. in Umm Quasr, Irak, sowie vom 16.02. bis 18.02.1969 in Basra, Irak, beide male zusammen mit RKR "Admiral Fokin", und "Dunay", jeweils bei allen Besuchen unter dem Chef des Stabes der 10. operativen Eskadra der Pazifik Flotte Kapitän 3. Ranges S. E. Korostelew. Möglicherweise erfolgte außerdem in Bombay, Indien im Februar 1969 ein Besuch.
Am 16.04.1969 wurde die Besatzung eines US-Patrouilleflugzeuges im Japan Meer gerettet.
Ab dem 22.12.1970 wieder der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Von Oktober bis Dezember 1971 Operationen im Japan Meer mit der Verfolgung einer Gruppe von US-Kriegsschiffen vom 18.10. bis 20.10.1971 und vom 22.10. bis zum 26.10.1971.
An 15.03.1972 der 193. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 04.01.1973 bis 01.03.1975 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft SRZ-175 in Wladiwostok.
Vom 15.10. bis November 1976 Operationen im Indischen Ozean.
Vom 30.10.1978 bis 23.98.1979 wieder Operationen im Indischen Ozean mit Besuchen in Aden, Süd Jemen, in Massaua, Äthiopien und in Cam Ranh, Vietnam.
Ab dem 24.04.1979 dann wieder der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
1986 in die Reserve versetzt.
Am 30.07.1987 außer Dienst und 1988 in Wladiwostok verschrottet.
«ВОЗБУЖДЕННЫЙ» - Vozbuzhdennyy – Serien-Nr.: 85
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 29.07.1955 auf Stapel, am 10.05.1957 Stapellauf und am 31.10.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 24.11.1961 bis 30.01.1965 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft
Vom 17.11 bis 21.11.1959 Besuch in Jakarta, Indonesien, zusammen mit dem KR "Admiral Senyavin" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse und EM "Vyderzhannyy" unter dem Befehlshaber der Pazifik Flotte Admiral W. A. Fokin.
Vom 24.08.1965 bis 16.0.19 modernisiert auf der Werft Dalzavod im Wladiwostok zum Projekt 56A (,,Kotlin-SAM II").
Ab Juli 1969 möglicherweise der 9. Division U-Bootabwehrschiffe unterstellt.
An dem 26.12.1969 dann wieder der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Vom 13.04. bis 26.04.1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Vom 17.07.1970 bis 08.02.1971 Operationen im Indischen Ozean mit vier Besuchen in Berbera, Somalia und einem in Aden, Süd Jemen.
Ab dem 16.06.1971 der 173. Zerstörer Brigade (1975 umbenannt in 173. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe) unterstellt.
Von November bis Dezember 1971 Operationen im Indischen Ozean, zusammen mit BPK "Strogiy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse
Vom 11.04. bis 16.4.1972 Besuch in Umm Quasr, Irak zusammen mit einem Landungsschiff vom Projekt 1171 der ,,Alligator" Klasse und einem Tanker.
Vom 10.07. bis 15.07.1972 Besuch in Port Louis, Mauritius.
Vom 07.10.1975 bis 02.03.1978 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Von Oktober bis Dezember 1979 Operationen im Indischen Ozean zusammen mit dem RKR "Admiral Fokin" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse und BPK "Strogiy" mit einem Besuch in Haiphong, Vietnam vom 05.11. bis 09.11.1979.
Von April bis Juni 1981 Operationen im Indischen Ozean mit einem Besuch in Aden, Süd Jemen vom 26.05. bis 31.05.1981 gemeinsam mit KR "Aleksandr Suvorov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse.
Am 08.03.1982 in die Reserve versetzt.
Am 25.04.1989 außer Dienst.
1990 durch einen Raketeneinschlag vor Kamtschatka versenkt.
«ВЛИЯТЕЛЬНЫЙ» - Vliyatelnyy – Serien-Nr.: 86
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 29.10.1955 auf Stapel, am 10.05.1957 Stapellauf und am 06.11.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 27.03.1960 bis 26.08.1961 in der Reserve.
Am 26.08.1961 der 173. Zerstörer Brigade unterstellt (1975 umbenannt in 173. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe).
1968 Teilnahme an der Übung "Kamerton".
Von Mitte 1969 bis zum 26.11.1974 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Vom 09.05.bis Dezember 1974 Operationen im Indischen Ozean mit einem Besuch in Male, Malediven vom 18.11. bis 26.11.1974.
1981 Operationen im Indischen Ozean.
1983 war eine Modernisierung geplante, welche aber annulliert wurde.
Am 12.08.1988 außer Dienst. Möglicherweise 1989 vor Kamtchatka nach einem Raketentreffer gesunken oder in Wladiwostok 1990 verschrottet.
«ВЫДЕРЖАННЫЙ» - Vyderzhannyy – Serien-Nr.: 87
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 30.06.1956 auf Stapel, am 24.06.1957 Stapellauf und am 10.12.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Am 11.04.1958 erfolgte eine Fahrt mit der Route: Strelok – Kamtschatka – um Japan – Strelok.
Am 06.10.1959 Begleitung des Unterseebootes "B-62" vom Projekt AW-611 der ,,Zulu" Klasse während eines Raketenstarts der R-11FM in der Bucht Peter der Große, zusammen mit EM "Neuderzhimnyy" vom Projekt 56M der ,,Kildin" Klasse mit dem sowjetischen Staatsoberhaupt N. S. Chruschtschow und dem Marine Oberbefehlshaber Admiral S. G. Gorschkow an Bord.
Vom 17.11. bis 21.11.1959 Besuch in Jakarta, Indonesien zusammen mit KR "Admiral Senyavin" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse und EM "Vozbuzhdennyy" unter dem Befehlshaber der Pazifik Flotte Admiral W. A. Fokin.
Am 12.02.1962 Besuch vom sowjetischen Verteidigungsminister Rodion Jakowlewitsch Malinowski.
Von Juli bis August 1962 Begleitung des KR "Ordzhonikidze" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse nach Indonesien.
Von September bis Oktober 1963 Operationen in der Nähe der Kurilen.
Am 07.03.1962 Besuch vom sowjetischen Kosmonauten German Titow.
Vom 10.04. bis 20.04.1964 erfolgte wieder eine Fahrt nach Indonesien mit KR "Ordzhonikidze".
Vom 20.01.1965 bis 21.01.1966 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Vom 17.05. bis 03.06.1966 und vom 06.07. bis 25.07.1966 Operationen im Japan Meer.
Ab 31.08.1966 der 201. Brigade U-Boot Abwehrschiffe unterstellt.
Vom 15.10. bis 15.11.1966 Operationen im Philippinischen Meer.
Am 20.02.1967 umbenannt in "Dalnevostochnyy Komsomolets".
Vom 20.04. bis 04.05.1969 Operationen im Japan Meer.
Vom 12.04. bis 29.04.1970 Teilnahm am Manöver "Okean-70".
Vo 05.11.1970 bis 03.10.1972 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft SRZ-178 in Wladiwostok.
Ab dem 02.01.1973 der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Vom 25.04.1973 bis 11.06.1974 Operationen im Indischen Ozean mit Besuchen in Colombo, Sri Lanka vom 08.10. bis 14.10.1973 zusammen mit SKR "SKR-141" vom Projekt 50 der ,,Riga" Klasse und einem U-Boot vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse, in Umm Quasr, Irak vom 20.12. bis 24.12.1973 zusammen mit einen Minensucher vom Projekt 266M der ,,Natya I" Klasse, einem Landungsschiff vom Projekt 1171 der ,,Alligator" Klasse und einem U-Boot vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse jeweils unter Kapitän 1. Ranges W. P. Asejew, in Massaua, Äthiopien vom 13.02. bis 19.02.1974 zusammen mit PM "PM-125" vom Projekt 304 der ,,Amur" Klasse unter dem Brigadechef der 175. Brigade Raketen Schiffe der Pazifik Flotte Konteradmiral M. G. Putinzew sowie weiteren Besuchen in Aden, Süd Jemen, in Berbera, Somalia und in Madras, Indien zwischen März und April 1974.
Vom 11.04. bis 28.04.1975 Operationen im philippinischen Meer mit dem Verfolgen von Unterseebooten.
Im Juni 1976 Teilnahme an der Übung "Amur".
Ab 24.04.1979 der 193. Brigade U-Boot Abwehrschiffe unterstellt.
Ab 01.10.1983 in die Reserve versetzt.
Am 01.12.1992 außer Dienst und umbenannt in "PKZ-7".
1993 an Chinesisches Unternehmen verkauft und 1994 nach China zum verschrotten abgeschleppt.
Projekt 56-EM/М und U - "Kildin" und "Kildin-mod" Klasse
MODIFIKATIONEN:
Projekt 56-EM (Kildin Klasse) - der erste Prototyp des Zerstörers, ausgestattet mit Anti-Schiff-Raketen KSSCH (1958)
Projekt 56-M (Kildin Klasse) - Serien Zerstörer, mit einigen Änderungen(1958)
Projekt 56-U (Kildin Mod. Klasse) – Modifizierte EM, mit dem Einbau des Flugkörpers P-15M und den Geschütztürmen AK-726
Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg begannen Arbeiten an der Schaffung von Raketen-Systemen in der Sowjetunion. Eine gute Grundlage für diese Entwicklung waren die erbeuteten deutschen Raketen und Kampferfahrung ihrer Anwendung. Als die vielversprechendsten Prototypen wurden die HS-273 und HS-276 Flügelraketen der Firma "Henschel" von den sowjetischen Konstrukteure erkannt.
Im Jahr 1948 begannen die Forschungen an einer Reihe von Anti-Schiff-Raketen, an den Komplex PKR «Щука» (Tschuka) für die Marineflieger und Küstenbatterien.
In dieser Weiterentwicklung der deutschen Prototypen wurde vieles wie die Aerodynamische Konfiguration, die Kommandofernsteuerung, der Gefechtskopf und weitere technischen Lösungen übernommen. Das Antriebssystem wurde neu entwickelt. Anstatt der deutschen Flüssigkeits Raketentriebwerke haben die sowjetischen Konstrukteure ein Turbostrahlwerk gewählt. Doch aus opportunistischen Grünen bzw. Konjunkturgründen wurde die Entwicklung gestoppt.
Der ständige technologischen Fortschritt war die Basis für die Entwicklung des Schiffes.
Das ultimative Ziel einer Reihe von Entwicklungen war einfach und klar: Waffen auf Schiffen mit einer Verdrängung von 3.000 Tonnen um den Kampf mit großen Artillerieschiffen des Feindes zu umgehen, ohne in die Zone der Reichweite der gegnerischen Artillerie zu müssen.
Angesichts des damaligen Zustandes der sowjetische Seekriegsflotte und der Flotten der potentiellen Feinde war der Spruch üblich: "überholen, nicht aufholen".
Mit Beschluss des Befehlshabers der Marine und Minsudproma vom 25/26.07.1955 wurde das zentrale Konstruktionsbüro 53 (ZKB-53) gebeten, einen Zerstörer bewaffnet mit Raketen KSSCH, auf der Basis des Projektes 56 (EM Pr. 56) zu entwerfen.
Das experimentelle Schiff wurde der Zerstörer "Bedovyy" ("Бедовый"), auf der Werft 61 Kommunara in Nikolajew, welche mit dem Projekt 56 vertraut war.
Gleichzeitig erfüllte das ZKB-53 die technische Umrüstung des Projekts und so erhielt es die Nr. 56-EM (experimentell, modifiziert).
Die gemeinsame Entscheidung des Oberbefehlshabers der Seekriegsmarine und des Ministers Schiffbaus am 16. April 1956 sah für die Entwicklung des Pilot Projektes 56-M den Zerstörer "Bedovyy" ("Бедовый") vor.
Zur selben Zeit wurde an den Serien Schiffen vom Projekt 56M im Vergleich zum Projekt 56EM folgendes geändert: das Projekt 56EM bekam die 45-mm-Flak-Kanone AU-SM-20-ZiF, welche die automatische Kanone 57-mm AU-ZIF-75 ersetzte, beide Projekte hatten zwei zweifach Torpedoausstoßvorrichtungen 533 mm für den Torpedo TA DTA-53-56M, zwei Wasserbomberwerfer RBU-2500, Schutz vor Kernwaffen bzw. dessen Strahlung (PAZ) und es wurden Maßnahmen ergriffen um die Stabilität des Schiffes zu verbessern.
Der Chefkonstrukteur des Schiffes für den Entwurf 56-EM (M) war O.F. Jakob und die Gruppe zur Beobachtung von der Marine wurde geleitet von Ingenieur Kapitän 1. Ranges W.S. Awdejew.
Das Schiffbau Projekt 56-M unterschied sich von dem Basisschiff des Projektes 56 relativ wenig. Anstelle der 130-mm und 45 mm Kanonen erfolgte Achtern der Aufbau für die Startvorrichtung des Flugkörpers und der Raum zur Vorbereitung des Flugkörpers.
Zur Verbesserung des Erfassungsbereichs für das Radar wurde der Mast erhöht und dessen Aufbau etwas verändert.
Des weiteren gab es nur zwei zweirohrige Torpedosätze (533 mm TA PTA-53-56M) mittschiffs.
Die wichtigste Waffe des Zerstörers war eine Antischiff Rakete KSSCH (NATO- und US-Klassifizierung: SS-N-1 ,,Scrubber") mit einer Reichweite von 20 bis 130 Sm, Startvorrichtung 270° schwenkbar.
Der Flugkörper wurde mit einem aktiven Suchradar mit einer Reichweite von etwa 20 Meilen geliefert und war völlig autonom im Flug. Es war möglich Ziele auf Land und See zu bekämpfen.
Insgesamt verfügte das Schiff bis zu acht Raketen KSSCH, von denen sieben im FK Magazin unter Deck und eine im Klarmachraum auf dem Oberdeck untergebracht waren.
Die Feuerleiteinrichtung "Кипарис-56М" ("Kiparis-56M") gewährleistet die Datenerfassung und Bearbeitung der Informationen für Startanlage und für die Rakete.
Neben dem Erhalten der Informationen von den Schiffsquellen waren auch Informationen von den Meer- und fernen Uferposten vorgesehen, was für das Schießen über den Horizont hinaus notwendig war.
Die Artillerie bestand aus vier automatischen 57-mm Kanonen ZIF-75. Die Daten für die Kanonen lieferte das Feuerleitradar, "Fut-B." (NATO-Klassifizierung Hawk Screech)
Die wichtigsten Anti-Schiff-Waffen waren die neu montierten Doppel-Rohr 533-mm Torpedorohre. Diese Vorrichtungen unterscheiden sich von denen des Projektes 56 nicht nur die Anzahl der Rohre, sondern auch durch die Zunahme der Länge und anderer struktureller Merkmale.
Ergänzt wurde die ASW Waffen durch zwei reaktive Wasserbomben Werfer RBU-2500.
Zum ersten Mal auf den Schiffen dieser Klasse wurden akustische Hochgeschwindigkeits Wächter (?) (BOKA) platziert, um gegen akustische Torpedos und Minen zu schützen.
Zur Unterwasser-Zielerfassung waren Sonare "Herkules-2M" («Геркулес-2М») installiert.
Als wichtigstes Mittel zur Erkennung und Zielsuche, hatte der Zerstörer vom Projekt 56-M eine Radar-Erkennung von Luft- und Oberflächenzielen vom Typ "Fut-N" («Фут-Н», NATO-Klassifizierung ,,Knife Rest"), eine Radar-Erkennung von Oberflächen- und niedrig fliegenden Luftzielen vom Typ "Rif Tsch" («Риф-Щ») und das Feuerleitradar für die Raketen vom Typ "Zalp-Tsch" («Залп-Щ»).
Der Entwurf des Zerstörers 56-M zeigt, dass seine Zusammensetzung und Kampffähigkeiten sich radikal (und nicht nur in Bezug auf den Raketenkomplex) zum Projekt 56 unterschied.
Die Fahrqualitäten und Arbeit des Antriebsaggregates bestand der Zerstörer mit Bravour. Die volle Geschwindigkeit betrug 39 Knoten, das heißt 1,5 mehr als angegebenen.
Der Zerstörer (EM) "Prozorlivyy" ("Прозорливый") kann als das erste Schiff des Projektes 56M angesehen werden.
Im Westen werden diese Schiffe unter der Bezeichnung ,,Kildin" Klasse geführt.
Modifikation: Wie oben erwähnt, unterschieden sich die Schiffe vom Projekt 56-EM und 56-M durch kleinere architektonische Lösungen wie schlankere Schornsteine, höhere Masten und es gab keine Distanz-Sichtung SVP-42-50. Darüber hinaus bekam das Projekt 56-EM statt der Flak 57-mm ZIF-75 (4 x 4 57mmm/L70 "57-мм АУ ЗиФ-75") die automatischen 45-mm-Flak-Kanonen SM-20- ZIF (4 x4 45mm/L85 ,,45-мм АУ СМ-20-ЗиФ") mit insgesamt 16 x 1000 Schuß.
Drei Schiffe wurden modernisiert: EM "Neulovimyy" ("Неуловимый") im Jahr 1972, "Bedovyy" ("Бедовый") im Jahr 1973 und "Prozorlivyy" ("Прозорливый") im Jahr 1977 zum Entwurf 56-U mit der Installation von 4 Einzelstartern je um 18° aufgerichtet mit dem neuen PKRK P-15M "Termit" Flugkörper (NATO- und US-Klassifizierung: SS-N-2C "Styx-mod") – Reichweite 20 bis 145 Sm – sowie achtern mit zwei Lafetten AK-726 (76,2mm/L59) mit je 2 x 500 Schuß. Daneben wurde die Funktechnische Ausrüstung verbessert.
Im Westen wurden diese Schiffe als Kildin-Mod. Klasse bezeichnet.
Bauprogramm: Der erste Zerstörer vom Projekt 56 wurde auf der Nord Werft 61 Kommunara (№ 445) am 1. Dezember 1953 auf Stapel gelegt und das experimentelle Projekt 56-EM bzw. der Umbau war am 30. Juni 1958 fertiggestellt, ehe es kurz darauf in Dienst genommen wurde und in die Schwarzmeer Flotte eingegliedert wurde.
Der erste Serienzerstörer vom Projekt 56-M "Prozorlivyy" wurde am 1. September 1956 im Schiffsbaubetrieb 61 Kommunara auf Stapel gelegt.
1958 war der Bau von zwei weiteren Zerstörern des Prospektes 56. beendet: "Неуловимый " (in Leningrad) und "Неудержимый " (in Komsomolske-na Amur).
Parallel mit dem Bau von Zerstörern des Entwurfs 56-M wurde das Design des neuen Schiffes mit zwei Flugkörperkomplexen KSSCH mit der Nr. 57 durchgeführt. So waren die Schiffe des Projektes 56-M der Übergang vom Projekt 56 zum Projekt 57.
Deshalb wurde ihre Zahl auf vier (einschließlich des Prototyps Pr.56-EM) Einheiten begrenzt. Das fünfte Schiff wurde nicht fertiggestellt.
Am 19. Mai 1966 wurden alle Schiffe in dieser Serie umgegliedert in große Raketen Schiffe BRK (große Raketenschiffe) und in den 1970er Jahren wieder als BPK (große UAW-Schiffe), ehe sie kurz darauf wieder als BRK klassifiziert wurden.
19.05.1966 klassifiziert als BRK
01.02.1977 klassifiziert als BPK
aber 03.08.1977 wiederklassifiziert als BRK
Schiffe des Projektes 56M waren die ersten sowjetischen Flugköper Zerstörer.
Die ,,Kildin" und ,,Krupnyy" Klasse wurden im Zuge der <<Anti-Träger-Konzeption>> entwickelt. Ein Horizontüberschreitender Einsatz mit dem FK SS-N-1 ,,Scrubber" war nicht möglich und die Hauptbewaffnung störanfällig. Des weiteren bietete das Projekt keine stabile Startplattform. Allerdings ermöglichte dieser Zerstörertyp der sowjetischen Marine und dessen Konstrukteure die Sammlung von Informationen und Erfahrungen mit Seeziel-Flugkörpern für die weitere Zukunft. So gesehen war u.a. dieser Zerstörertyp eine technische Zwischenlösung in jener Zeit.
Die Schiffe dieser Serie waren bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion in der Marine in Dienst.
EM "Неудержимый" wurde 1986 zu einem Ausbildungsschiff umgerüstet.
Der letzte Zerstörer vom Projekt 56-M, die "Prozorlivyy" ("Прозорливый") wurde von der Marine im Jahr 1991 außer Dienst gestellt.
Hallo,
neben den genannten Projektindizes 56EM, 56M und 56U existierte davor noch das Projekt 56E, nach dem die "BEDOVYY" ursprünglich umgebaut wurde. Dieses Projekt beinhaltete die Beibehaltung der Bewaffnungsstruktur des Projektes 56 auf der Back (siehe auch post: http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,16862.msg187021.html#msg187021). Augenscheinlich aus Stabilitätsgründen nahm man davon Abstand und die "BEDOVYY" Projekt 56E gelangte dann als "BEDOVYY" Projekt 56EM in den Flottendienst.
Unten eine Skizze: oben das Projekt 56E, unten das Projekt 56EM. Des weitern einige Impressionen vom Flugkörper der Schiffsserie (Q: Slg. OLPE)
Grüsse
OLPE
«БЕДОВЫЙ» - Bedovyy – Serien-Nr.: 1204
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 01.12.1953 auf Stapel, am 31.07.1955 Stapellauf und am 30.06.1958 fertiggestellt und in Dienst der Seekriegsflotte als Projekt 56-EM.
Ursprünglich erfolgte ein Umbau zum Projekt 56E, ehe man es als Projekt 56-EM fertig stellte.
Möglicherweise unterstellt der 30. Division Überwasserschiffe der Schwarzmeer Flotte.
Die "Bedovyy" war der erste Flugkörper Zerstörer der sowjetischen Marine.
Am 16.02.1957 Abschuß einer Rakete auf das Zielschiff "Eriwan" und am 02.10.1958 auf ein alten Koloss vom Projekt 82 der ,,Stalingrad" Klasse.
1960 erfolge eine Artillerie und Raketen Übung.
1961 taktische Übung und 1964 folgte eine weitere.
1965 Reparaturen.
Am 07.11.1965 Teilnahme eine einer Flotteparade in Sewastopol.
Ab dem 19.05.1966 klassifiziert als BRK.
Ab dem 31.03.1969 unterstellt der 150. Brigade Raketenschiffe.
1969 Operationen im Atlantik und im Karibischen Meer mit Besuchen in Havanna, Kuba vom 20.07. bis 27.07.1969 zusammen mit RKR "Grosny" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse, in Fort-de-France, Martinique vom 06.08. bis 08.08.1969 ebenfalls mit RKR "Grosny" unter dem Divisionschef der 30. Division Überwasserschiffe der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral S.S. Sokolan, in Bridgetown, Barbados vom 09.08. bis 11.08.1969 gemeinsam mit RKR "Grosny", VT "Lena" vom Projekt 577 der ,,Uda" Klasse und PB "Tobol" vom Projekt 1886 der ,,Urga" Klasse unter Konteradmiral S.S. Sokolan und später in Gibraltar mit der Rückkehr in Sewastopol im September 1969.
Vom 13.05. bis 17.05.1970 Besuch in Lagos zusammen mit RKR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 70-E der ,,Sverdlov-SAM" Klasse unter Konteradmiral S.S. Sokolan.
Ab dem 01.06.1970 unterstellt der 11. Brigade U-Bootabwehr Schiffe.
Vom 07.10.1970 bis 15.07.1971 Operationen im Mittelmeerraum, hauptsächlich vor der Küste Ägyptens mit Gefechtsausbildung und gleichzeitig mit der Unterstützung für die Streitkräfte Ägyptens und Syriens während des Nahost-Konflikts zeigend. Am 09.11.1970 Begegnung mit der HMS "Ark Royal" und einem Besuch in Alexandria und oder Port Said, Ägypten.
Vom 18.07.1972 bis 25.01.1974 Modernisiert bzw. Umbau zum Projekt 56U auf der Werft № 445 in Nikolajew.
Am 26.01.1973 klassifiziert als BPK.
Ab Januar 1974 unterstellt der 70. Brigade U-Bootabwehr Schiffe.
Am 28.08.1974 Abreise aus Sewastopol für eine Übung, aber am 30.08.1974 Beteiligung an Rettungsmaßnahmen für die sinkende BPK "Otvazhnyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse.
1976 erfolgte eine Übung.
Am 28.06.1977 wieder klassifiziert als BRK.
1978 erfolgte wieder eine Übung.
Vom 23.04.1981 bis 14.05.1986 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Am 25.04.1989 außer Dienst und später in der Nähe von Inkerman verschrottet.
«ПРОЗОРЛИВЫЙ» - Prozorlivyy – Serien-Nr.: 1210
Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.
Am 01.09.1956 auf Stapel als Projekt 56, am 30.07.1957 Stapellauf und am 30.12.1958 fertiggestellt als Projekt 56M und in Dienst der Seekriegsflotte.
Möglicherweise unterstellt der 30. Division Überwasserschiffe der Schwarzmeer Flotte.
Am 31.10.1958 erfolgte der erste Raketenstart (SS-N-1 "Scrubber").
Im Juni 1961 Raketenschießen auf einen alten Zerstörer des Projektes 7U der ,,Soobrazitelny" Klasse zusammen mit der alten "Admiral Nakhimov" ursprünglich vom Projekt 68 der ,,Sverdlov" Klasse (diese wurde umgebaut mit einer Startrampe SM-58 für Tests mit dem Flugkörper "Strela" zum Projekt 67-EP).
Am 19.05.1966 klassifiziert als BRK.
1968 Teilnahme an einer Übung.
Ab dem 31.03.1969 unterstellt der 150. Brigade Raketenschiffe.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
1972 erfolgten Operationen im Mittelmeer.
Ab 24.11.1973 bis Dezember 1976 Modernisiert bzw. Umbau zum Projekt 56U auf der Werft № 445 in Nikolajew.
Am 01.02.1977 wieder klassifiziert als BPK, aber ab dem 03.08.1977 dann wieder als BRK klassifiziert.
Von Dezember 1977 bis Januar 1978 Operationen im Atlantik und vor der Küste von Guinea mit Besuchen in Konakry, Guinea.
Am 25.09.1978 der Baltischen Flotte übertragen und der 76. Zerstörer Brigade unterstellt.
Vom 14.06. bis 18.06.1979 Besuch in Helsinki, Finnland zusammen mit EM "Nastoychivyy" vom Projekt 56A der ,,Kotlin SAM II" Klasse unter dem 1. Stv. Befehlshaber der Baltische Flotte Vizeadmiral I.M. Kapitanez.
Vom 01.11. bis 31.12.1979 Operationen in der Nähe von Angola mit einem Besuch in Luanda in dieser Zeit. Außerdem erfolgte im Jahr 1979 ein Besuch in Cotonou, Benin und in Konakry gemeinsam mit "BDK-69" (evtl. Projekt 1171 der ,,Alligator-Klasse" von der Brigade 197. Landungs Schiffe der Schwarzmeerflotte)
Im September 1982 Beobachtung der NATO-Übung "Northern Wedding" in der Nordsee und der Verfolgung der USS "Amerika" und USS "Guadalcanal".
1983 erfolgte die 4. Geschwaderfahrt der "Vereinten Ostseeflotten des Warschauer Vertrages" vom 01.08.1983 bis zum 30.08.1983 in der Ostsee, Nordsee und Nordatlantik, gemeinsam mit Schiffen der Volksmarine der DDR: KSS "Rostock", dem Tanker "Usedom" und dem Versorger "Darss", von der Baltischen Flotte: EM "Nastoychivyy" vom Projekt 56A der ,,Kotlin SAM II" Klasse, den Tankern "Lena" und "Yakhroma" und von der Polnische Seekriegsflotte: der Zerstörer "WARSZAWA" (ex sowj. "Spravedlivyy") vom Projekt 56A der ,,Kotlin SAM II" Klasse und das Rettungs- und Bergungsschiff "Piast.
Im Oktober 1985 in die Reserve versetzt.
Am 24.06.1991 außer Dienst. Im Oktober 1992 in Liepaja halbgesunken und 1994 wieder gehoben und verschrottet.
«НЕУЛОВИМЫЙ» - Neulovimyy – Serien-Nr.: 743/765
Gefertigt auf der Werft Nr. 190 in Leningrad, Leningradskiy sudostroitelnyy zavod imeni A.A. Zhdanova.
Am 23.02.1957 auf Stapel, am 27.02.1958 Stapellauf und am 30.12.1958 fertiggestellt als Projekt 56M und in Dienst der Seekriegsflotte.
1961 erfolgten Raketenzündungen zusammen mit dem alten Kreuzer "Komsomolets" vom Projekt 68-K der ,,Chapayev" Klasse.
1962 Teilnahme an einer Übung, 1963 an einer –Artillerie Übung und 1964 an einer Raketenübung.
Am 19.05.1966 klassifiziert als BRK.
1967 und 1968 Teilnahme an einer Übung.
1969 erfolgten Operationen im südlichen Atlantik mit Besuchen in Konakry, Guinea vom 15.02. bis 20.02.1969 und in Lagos, Nigeria vom 05.03. bis 10.03.1969 jeweils zusammen mit BPK "Boykiy" vom Projekt 57bis der ,,Krupny" Klasse, dem Unterseeboot "Yaroslavsiy Komsomolets" vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse und SMT "Olekma" vom Projekt 92 der ,,Olekma" Klasse unter dem Chef des Stabes der 5. operativen Eskadra Kapitän 1. Ranges W. W. Platonow.
Am 17.04.1969 der Schwarzmeer Flotte übertragen und unterstellt der 150. Brigade Raketenschiffe.
Am 20.02.1970 Deckung des U-Boots "K-8" während der Passage bei Gibraltar.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Ab dem 30.12.1970 unterstellt der 70. Brigade U-Bootabwehr Schiife der Schwarzmeer Flotte.
Vom 02.12.1971 bis 04.10.1972 modernisiert bzw. Umbau zum Projekt 56U auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Am 26.01.1973 wieder klassifiziert als BPK.
1973 Operationen im Mittelmeer.
Vom 06.06.1974 bis 18.03.1982 in die Reserve in Sewastopol versetzt bei der 63. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Am 03.08.1977 klassifiziert als BRK.
Im Mai 1985 erfolgte der erste Rakete nach vielen Jahren.
Am 19.04.1990 außer Dienst und verschrottet in Sewastopol
«НЕУДЕРЖИМЫЙ» - Neuderzhimyy – Serien-Nr.: 88
Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 23.02.1957 auf Stapel, am 24.05.1958 Stapellauf und am 30.12.1958 fertiggestellt als Projekt 56M und in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Am 06.10.1959 Begleitung des Unterseebootes "B-62" vom Projekt AW-611 der ,,Zulu V" Klasse während eines Raketenstarts der R-11FM in der Bucht Peter der Große, mit dem sowjetischen Staats- und Parteichef N. S. Chruschtschow und dem Marine Oberbefehlshaber Admiral S. G. Gorschkow an Bord, zusammen mit EM "Vyderzhannyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse.
Im Juli 1960 erfolgt eine Fahrt mit hohen Offizieren des Verteidigungsministeriums zu den Basen der Pazifik Flotte.
Im Januar 1964 Demonstration bzw. Vorführung eines Raketenstarts.
Am 19.05.1966 klassifiziert als BRK.
Vom 06.09. bis 06.10.1967 Operationen im Indischen Ozean, zusammen mit EM "Gordyy" vom Projekt 57bis der ,,Krupny" Klasse.
Vom 24.01. bis 21.02.1968 Verfolgung der USS "Enterprise" von der Einsatzgruppe im Indischen Ozean.
Ab dem 19.04.1969 unterstellt der 202. Brigade U-Bootabwehr Schiffe.
1970 erfolgten Reparaturen.
1972 wurde die Abschussvorrichtung SM-59-1 für die SS-N-1 ,,Scrubber" entfernt.
Im September 1973 Operationen im Philippinischen Meer mit Tests der neuen U-Boot Suchausrüstung.
Im März 1977 erfolgte eine U-Bootabwehr- und Artillerieausbildung.
Am 03.08.1977 wieder klassifiziert als BPK.
Bis 1979 wurden noch 6 weitere Operationen durchgeführt.
Am 23.07.1979 begann man mit Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok unter der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
1985 wurden die Arbeiten unterbrochen und am 08.12.1985 wurde die "Neuderzhimyy" außer Dienst gestellt.
Am 14.03.1986 umbenannt in "UTS-567" und am 10.94.1987 wieder außer Dienst
und später verschrottet.
«НЕУКРОТИМЫЙ» - Neukrotimyy – Serien-Nr.: 89
Werft № 199 in Komsomolsk na Amur
Am 17.10.1955 Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte.
1956 als Projekt 56M annulliert.