Von U 93-zur Fremdenlegion
Ein Besuch bei Karl Dreßler im Seniorenheim.
Karl Dreßler,am 28.Mai 1923 geboren ,wurde mit 17 Jahren am 23.Juni 1940 zur Kriegsmarine eingezogen.Seine Grundausbildung war bei der 7.Schiffs-Stammabteilung auf dem Dänholm,danach absolvierte er auf der U-Bootschule in Neustadt einen Flak-Lehrgang.Er sagte das die U-Bootschule Ende 1940 von Neustadt nach Pillau verlegt wurde.Im September 1940 stieg er auf U 93(Kommandant Kapitänleutnant Claus Korth)in Kiel-7.U-Bootflottille-auf,die wurde später nach St.Nazaire verlegt.
Bis März 1941 fuhr er als Obergefreiter auf U 93.Da er an der Flak ausgebildet wurde wurde er im April 1941 auf den Versorgungstanker ,,Belchen" versetzt.er sagte das es ein schnelles Schiff war mit 2 Schrauben.Der Dienst auf diesen Schiff dauerte für Karl nur 2 Monate.Wie es der Zufall will-im Zuge des Unternehmens ,,Rheinübung"-wurde die ,,Belchen" zur Versorgung der Westgruppe der U-Boote eingesetzt.Am 2.6.1941 wurde die U 93 im Atlantik erfolgreich betankt.Doch am anderen Tag wurde der Tanker ,,Belchen" durch brit.Kreuzer überrascht und versenkt.Unter den 49 Mann der Besatzung die von U 93 gerettet werden war auch Kurt.Einige Kameraden von U 93 sagten spöttisch:Wärst du bei uns geblieben hättest du keinen nassen Ar... bekommen!
Der K.Dreßler zeigte mir einige Bilder die er noch hatte.Das Album und den größten Teil der Bilder hat sein Sohn bzw.sein Enkel der übrigens auf der D 185 gefahren ist.
Im nächsten Bericht sein weiterer Dienst in Kristiansand und auf der ,,Lieselotte Eßberger".
Teil 2
Auf seinem kleinen Zimmer stand ein Globus wo 8 Namen von Versorgern aufgeklebt sind,die vom 3.6. bis 21.6.1941 im Atlantik versenkt bzw. selbst versenkt wurden.
Ein Versorger Thorn war mit ??? versehen(Frage von mir gab es das Schiff?)
Versorger-Belchen-Gonzenheim-Gedania-Esso Hamburg-Egerland-Friedrich Breme-Lothringen und Babitonga waren notiert.
ZitatEin Versorger Thorn war mit ??? versehen(Frage von mir gab es das Schiff?)
Hallo,
vielleicht kommst du hier weiter...
http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=15231 (http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=15231)
Gruß Alex
Hartmut, das finde ich klasse, dass Du diese Bilder und Geschichten bringst, Geschichte von "unten" betrachtet ist für mich das mit das Spannendste, was es gibt. Insbesondere, wenn man persönliche Schicksale in den großen Kontext stellen kann... Zeitzeugenperspektive eben.
Freue mich schon auf die Fortsetzung
Axel
Hallo Alex danke für den link-leider ist das Schiff nicht dabei,vielleicht kann Rheinmetall mal nachforschen.In dem link hatte er es wegen anderen Schiffen schon praktiziert.
Hier von ihm:Hab auch mal gelesen, dass bereits nach der Vernichtung der Bismarck vielen deren Etappen-Schiffe im Atlantik durch die Briten ausgeschalten wurden.
Diese Aussage stimmt mit den Schiffen auf dem Globus überein.
@Axel genau so sehe ich es auch-Zeitzeugen-man muß aber auch das Alter berücksichtigen indem sich der Zeitzeuge befindet und muß deren Worte und Bilder genau differenzieren.Zum Beispiel gab er mir Bilder wo auf der Rückseite TMS Kattegat stand,die aber m.M.1940 schon gesunken ist.Der Opa Dreßler machte mir trotzdem einen überzeugenten Eindruck seiner Erlebnisse im und nach dem 2 WK.Werde auch noch versuchen an den Enkel persönlich ranzukommen.
Zusatz TMS Kattegat gehörte zur Tankerstaffel Nord,wurde am 11.4.1940 vesenkt.
Teil 3
Mit U 93 ging es zurück nach Deutschland und Karl erhielt 4 Wochen Urlaub.Nach dem Urlaub mußte er sich in Kristianssand melden.Hier war er erst einmal bei der Flak an Land,war aber auch im Hafen wenn Versorger festgemacht haben.1942 absolvierte er noch eine Spezialschule in Eckernförde(von 16 Schülern erreichten 4 Schüler das Ziel darunter auch Ob.Maat Dreßler). Danach ca.1 Jahr späterwurde er zu eineLehrgang nach Helchteren(Belgien)geschickt.
Im Mai 1943 wird der Obermaat Dreßler zum Oberstückmeister befördert.(Sein Vorgesetzter hätte gesagt :Dreßler sie sind jetzt mündig,da können wir sie auch befördern!
Immer interessant Zeitzeugen zu begegnen!
U-93 hat mein besondere Interesse, denn ich habe die letzte Kommandant , Horst Elfe, begegnet. Ausserdem ein Witwe dessen Mann auf U-93 war. Länge hat das Glück aber nicht gedauert für U-93, denn am 15-1-1942 wurde sie ebenfalls versenkt.
Herzliche Gruss,
Maurice
Hallo Maurice ja Der Kapitänleutnant Horst Elfe war der letzte Kommandant von U 93 sie wurde nordöstlich von Madeira versenkt-ich glaube es gab keine Überlebende.Kameraden vom Karl waren 60% noch auf der U 93 sagte er mir mit Tränen in den Augen.
Teil 4
Im Juni 1943 wird der Karl Dreßler auf den Versorgertanker ,,Liselotte Essberger" in Kristiansand versetzt das war sein letztes Schiff auf dem er gefahren ist.
Er sagte wenn sie Essenreste über Bord schütteten konnte man die Fische mit dem Kescher fangen.(Im Kristiansund)
Hier noch einige Bilder:
Hier habe ich noch 1 Bild auf der "Lieselotte Essberger"
Und Bilder von der TMS Kattegat
Dann kannst du ihm ein gute Nachricht bringen, denn 'nur' 6 Besaztungsmitglieder starben, der rest überlebte, und traf sich noch Jahren dannach! Hat er daran nicht teilgenommen? Sehe die Liste hierunten:
http://www.uboatarchive.net/U-93INT.htm
List of Crew of "U 93"
(i) Survivors
Name. Rank. English Equivalent. Born.
Elfe, Horst Oberleutnant zur See Lieutenant 23.04.17
Opitz, Hans Leutnant zur See Sub-Lieutenant 20.03.18
Becker, Erich Leutnant (Ing.) Engineer Sub-Lieutenant 21.08.13
Steifensand, Hans Joachim Fähnrich zur See Midshipman 19.01.22
Fischer, Peter Fähnrich zur See Midshipman 11.09.23
Prochnow, Edmund Stabsobermaschinist Staff Chief Mechanician, 1st Class 8.08.08
Lethaus, Heinz Obersteuermann Chief Q.M., 1st Class 16.01.16
Klenner, Hans Helmut Obermaschinenmaat Mechanician, 1st Class 26.05.17
Kasberger, Hermann Obermechanikersmaat P.O. Artificer, 1st Class 3.03.15
Stüwe, Bernard Bootsmannsmaat Boatswain's Mate, 2nd Class 24.12.15
Brückmann, Heinz Bootsmannsmaat Boatswain's Mate, 2nd Class 7.12.14
Przyklenk, Josef Maschinenmaat Mechanician, 2nd Class 10.01.14
Kiener, Heinz Maschinenmaat Mechanician, 2nd Class 24.07.19
Giergen, Hans Maschinenmaat Mechanician, 2nd Class 27.01.18
Kühn, Erich Maschinenmaat Mechanician, 2nd Class 15.05.19
Hasler, Ernst Funkmaat P.O. Telegraphist, 2nd Class 21.08.16
Förstner, Emil Funkmaat P.O. Telegraphist, 2nd Class 4.09.14
Krugel, Hans Eberhard Matrosenobergefreiter Able Seaman 13.12.20
Kretzschmat, Horst Maschinenobergefreiter Stoker, 1st Class 31.12.20
Buch, Artur Maschinenobergefreiter Stoker, 1st Class 25.09.18
Esser, Karl Heinz Funkobergefreiter Telegraphist 15.09.20
Schilling, Karl Mechanikerobergefreiter Artificer, 1st Class 20.08.19
Habla, Rudolf Matrosengefreiter Ordinary Seaman, 1st Class 22.02.22
Wosnitza, Georg Matrosengefreiter Ordinary Seaman, 1st Class 25.07.21
Alsleben, Heinz Matrosengefreiter Ordinary Seaman, 1st Class 25.12.22
Schrödl, Franz Matrosengefreiter Ordinary Seaman, 1st Class 27.12.18
Wunderlich, Ernst Matrosengefreiter Ordinary Seaman, 1st Class 27.11.20
Prebler, Phillip Matrosengefreiter Ordinary Seaman, 1st Class 19.06.22
Schmeckenbecker, Erich Maschinengefreiter Stoker, 2nd Class 24.04.21
Jonca, Horst Maschinengefreiter Stoker, 2nd Class 29.07.21
Krück, Walter Maschinengefreiter Stoker, 2nd Class 4.02.21
Seifrid, Oskar Maschinengefreiter Stoker, 2nd Class 18.10.19
Tautz, Heinz Maschinengefreiter Stoker, 2nd Class 4.05.22
Thyssen, Peter Funkgefreiter Ordinary Telegraphist, 1st Class 7.11.21
Ackermann, Christian Mechanikergefreiter Artificer, 2nd Class 9.11.20
Schork, Alfred Matrose Ordinary Seaman, 2nd Class 11.10.22
Kersting, Heinz Matrose Stoker, 3rd Class 15.01.20
Schottler, Helmut Matrose Stoker, 3rd Class 29.08.20
Wettering, Adolf Matrose Stoker, 3rd Class 19.01.23
Otter, Leonhard Matrose Stoker, 3rd Class 15.09.21
Officers 5
Chief and Petty Officers 12
Men 23
Total 40
(ii) Casualties
Liebe Oberfähnrich zur See Senior Midshipman.
Recknagel, Erwin Obermaschinist Chief Mechanician, 1st Class.
Hause, Herman Bootsmannsmaat Boatswain's Mate, 2nd Class.
Kuhne Maschinenmaat Mechanician, 2nd Class.
Strickmann, Josef Matrosenobergefreiter Able Seaman.
Voigt Maschinengefreiter Stoker, 2nd Class.
Officers 1
Chief and Petty Officers 3
Men 2
Total 6
(iii) Total Crew
Officers 6
Chief and Petty Officers 15
Men 23
Total 46
(C44438) 423 4/43
Zitat von: smutje505 am 17 August 2012, 18:59:54
Teil 2
Auf seinem kleinen Zimmer stand ein Globus wo 8 Namen von Versorgern aufgeklebt sind,die vom 3.6. bis 21.6.1941 im Atlantik versenkt bzw. selbst versenkt wurden.
Ein Versorger Thorn war mit ??? versehen(Frage von mir gab es das Schiff?)
Ja - deutscher Begleittanker Thorn (ex-norw. Ruth 5486 BRT) am 3.4. westlich von St. Nazaire mit Torpedo und Artillerie durch das britische U-Boot Tigris versenkt
Zitat von: smutje505 am 17 August 2012, 20:46:29
@Axel genau so sehe ich es auch-Zeitzeugen-man muß aber auch das Alter berücksichtigen indem sich der Zeitzeuge befindet und muß deren Worte und Bilder genau differenzieren.Zum Beispiel gab er mir Bilder wo auf der Rückseite TMS Kattegat stand,die aber m.M.1940 schon gesunken ist.Der Opa Dreßler machte mir trotzdem einen überzeugenten Eindruck seiner Erlebnisse im und nach dem 2 WK.Werde auch noch versuchen an den Enkel persönlich ranzukommen.
Zusatz TMS Kattegat gehörte zur Tankerstaffel Nord,wurde am 11.4.1940 vesenkt.
Dein Zeitzeuge hat Recht, Kattegat wurde von den Norwegern unter dem Namen M/T Bodø wieder in Fahrt gebracht, von den Deutschen dann wieder übernommen und hat unter dem Namen Kattegat den Krieg überstanden
Gruss
bekoe
Hallo Maurice!
Ein kleiner Hinweis in eigener Sache:
Die vollständigen Crewlisten findest Du jetzt im HMA. Auf ubootwaffe werden sie nicht mehr upgedated. ;)
Hallo bekoe
Ich danke dir für deine Hilfe zur Aufklärung meiner Fragen.
Als ich dein Bericht gelesen hab bin ich nochmal zu Karl gefahren und habe ihn gefragt.Auf der Kattegat ist er 2 Monate gefahren,dann kam sie in die Werft(das Bild TMS Kattegat steuerbord liegend)liegt im Dock welches durch brit.Flugzeuge beschädigt wurde.Er sagte so schnell konnte man gar nicht reagieren wie die Flugzeuge über die Bergrücken geflogen kamen,wir hörten nur die Motoren.Das Dock wurde aus der Luft mit Torpetos angegriffen,es war im Oslofjord-Tönsberg.
Noch etwas zur ,,Lieselotte Essberger"-sein Kommandant hatte eine Einladung vom Reeder Essberger und Karl sowie der Obersteuermann waren privat zum Essen.Der Reeder soll ein ganz bescheidener Manngewesen sein.Sein Sohn der auch anwesend war ,war nicht bei der KM sondern bei der Luftwaffe.Essberger soll mehrere Tanker gehabt haben.
Ps.Der Karl höhrt schwer und man mußte mit im ganz laut sprechen und ich verstand ihn nicht immer-mußte manchmal 3x nachfragen.
Hallo Maurice auch dir Danke ich habe die Liste der U 93 ausgedruckt und ihm mitgenommen,an Namen konnte er sich nicht mehr so erinnern.Er sagte nur von Anfang an hätte er nur in die Sche... gegriffen-erst die Belchen dann die U 93 dann die Kattegat zum Schluß die Gefangenschaft.Hier noch ein Bild von seinem besten Freund-von der Grundausbildung bis zur Flotte waren sie zusammen.
Hallo,
wirklich sehr spannende und interessanten Aussagen und Fotos.
Vielen Dank für´s mitteilen.
:MG:
Darius
Ja, interessante Berichte, Dank an den Themenstarter und diejenigen die zur Aufklärung beigetragen haben..... top
Was mich überrascht bei dem Werdegang des Karl Dreßler ist das er als ausgebildeter U-Bootmann 1941 zur Flak an Land versetzt wurde und bei dem knappen U-Bootpersonal späterer Jahre auch nicht zur U-Bootwaffe zurückkommandiert worden ist.
:MG:
Manfred
Hallo Manfred der Karl ist bei der Flak ausgebildet wurden und stieg auf's U-Boot auf.Durch seine Ausbildung und die immer häufigeren Luftangriffe der Briten wurde er auf Tanker bzw. an Land versetzt.Auf den Versorgern hatten sie 4ling 22mm und auch 40mm Bofors sagte er.
Teil 5
Nach Kriegsende ging er in amerik.-später franz.Gefangenschsft.Hier stockten seine Worte und er hatte Tränen in den Augen.In dem Kriegsgefangenenlager in der Nähe bei Bad Kreuznach-an den genauen Ort konnte er sich nicht mehr erinnern(Rheinwiesen)war das schlimmste was er nach dem Krieg erlebt hatte.Er sagte reinste ,,Hungerlager"-schutzlos auf den blanken Erdboden der Witterung ausgesetzt.Im Lager waren kleine Meldestellen eingerichtet,die für die Fremdenlegion bzw.Arbeitslager warben.Karl dachte sich ob du hier verhungerst oder durch eine Kugel in der Fremdenlegion stirbst nur raus hier.In der Nähe von Marseille(Nimes)wurden sie eingekleidet und mit einem Transportschiff(holländisch)über das Mittelmeer geschifft.In Afrika südlich der Sahara(heute Sudan,Tschad oder Niger)wurden sie der 3.Afrikakompanie zugeteilt und mußten dort arbeiten.Sie bauten Unterkünfte und vor allem Brunnen-er sagte die Einheimischen und die Araber waren faul und ließen die Brunnen nach kurzer Zeit versanden.Hier war Dreßler bis Ende 1946.Von 1946-1950 wurde er nach franz.Indochina verlegt.
Hier einige Bilder –die Qualität und Alter sind zu berücksichtigen-
Teil 6-Afrikabilder
Sorry Bild 08+10 sind doppelt
Teil 7 Afrikabilder
Teil 8
Von 1946-1950 in franz.Indochina
In Saigon angekommen wurden sie ins Landesinnere verlegt.Hier ging es hauptsächlich um Brückenbau(auch Häuser+Lagerhallen).Die Japaner hatten auf ihren Rückzug alles zerstört sagte Karl.Diese Zeit war den Umständen entsprechend angenehm(Unterkunft,Verpflegung und Umgang mit Vorgesetzten).Mitte des Jahres 1950 wurde Karl Dreßler entlassen und über Marseille kehrte er nach Deutschland zurück.
Ps.Ich bleibe mit Karl in Kontakt,vielleicht treffe ich seinen Sohn der den größten Teil seiner Bilder hat.
Hier einige Bilder aus franz.Indochina:
Teil 9
Indochina-Bilder
Teil 10 und Schluß
Hallo Hartmut - ganz "großes Kino " - top Mich würde jetzt mal interessieren wie der weitere Weg war. Warum ? Viele Legionäre konnten nach 5 Jahren Dienst in der Legion französischer Staatsbürger werden. Haben auch einige Ex-Legionäre gemacht. Aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern ( Kriegskamerad meines Vaters ) ist dann ein Legionär auch in die DDR zurück gekommen. Der hatte dann aber einige Schwierigkeiten und dank seines französischen Passes konnte er die DDR auch wieder verlassen. Ist aber eine andere Geschichte.
Gruß - Achim-Trimmer
Hallo Achim genau das will ich noch erkunden-er sagte was von einen franz.Pass den aber seine Tochter hat.In den nächsten Berichten mehr. :MG:
hallo Hartmut , habe den ergreifenden Erlebnisbericht Deines Zeitzeugen Karl
Dressler gelesen der mich sehr beeindruckt hat und man fragt sich , welche
Strapazen und Entbehrungen er so verkraftet hat und diese Erinnerungen auch noch
nach so langer Zeit übermitteln konnte . Auch Dir einen herzlichen Dank für Deine
Bemühungen ,die sicher viel Zeit und Geduld erforderten , auch für das Einstellen
der sehenswerten Bilder . Wenn ich nicht bei der Ardennen-Offensive verwundet
wäre , so hätte auch ich in dem Hungerlager von Kreuznach 1945 landen können,
in dem mehrere Tausend Soldaten umkamen .
es grüsst Dich Günter
Hallo Hartmut,
erst jetzt lese ich Deinem höchst interessanten Bericht . Danke für Deine Mühe.
Gruß Hastei
Hallo Hartmut,
sehr interesanter Bericht und tolle Fotos, vielen Dank fürs teilen top
Ja, so ein Zeitzeuge ist ein wirklicher Schatz, Geschichte aus erster Hand !
Auch wenn sie sich nicht mehr an alle Details erinnern können bzw. Dinge etwas durcheinander bringen.
Sehr schön, das Du weiterhin mit ihm in Kontakt bleiben willst .
Hallo Hartmut,
hab' Dank für diesen tollen Bericht. top
Zitat von: smutje505 am 19 August 2012, 14:22:55
....3.Afrikakompanie...
Ist damit das 3° R.E.I. (3e REGIMENT ETRANGER d´INFANTERIE) (http://www.sidi-bel-abbes.de/leggestern3reg01.htm) gemeint?
Gruß
Klaus
Hallo Klaus jetzt erst lese ich deinen Beitrag Danke top :MG:.Werde mich nächste Woche gleich wieder auf Kurs gehen zum Karl-der wird sich freuen wenn ich ihm von der 3.Afrikakompanie einige Details aus deinem link erzähle.Zur Zeit geht es ihm gesundheitlich nicht so gut.
Gruß Hartmut
Hallo Hartmut,
das war ja bis hier wirklich großes Kino, top ,
darf ich mal ergänzen? für alle die eventuell in ihren neuzeitlichen Atlanten suchen:
Französich Indoschina ist heute Vietnam, Laos, Kambotscha,
Hartmut, ich kannte auch mal eine Familie Heinz Stepfan, leider schon vor etlichen Jahren verstorben, waren Bekannte von meinen Eltern, muß mal sehen ob bei Mutter in den Fotoalben noch Bilder sind, denn das Gesicht sieht fast so aus, wenn ja muß ich es mal vergleichen,
Hallo Ich habe am Wochenende den Karl im Seniorenheim besucht-zur Zeit geht es ihm nicht so gut-konnte aber trotzdem noch einige Fragen an ihn stellen.z.Bsp.deine Frage Achim:
Der hatte dann aber einige Schwierigkeiten und dank seines französischen Passes konnte er die DDR auch wieder verlassen. Ist aber eine andere Geschichte.
Karl hatte seinen Pass abgegeben wegen der Liebe zu seiner Frau ist er in der DDR geblieben.
Mit seiner Tochter habe ich Kontakt aufgenommen,zwecks Bilder die sie noch hat.
Bis später smutje505
Hallo...habe gerade erfahren,das Karl Dressler im Alter von 89 Jahren verstorben ist. :MG:
:MG: RIP
Schön, dass einige seiner Erinnerungen wenigstens erhalten geblieben sind, dank Hartmuts Arbeit!
Axel
:MG: RIP
Hartmut hab Dank für Deine Arbeit !
Gruß
Klaus
Leider gehen so nach und nach die direkten Zeitzeugen
:MG: RIP - Trimmer - Achim
RIP! :MG:
:MG: RIP , danke Hartmut für Deine ausserordentlichen Bemühungen . Gruss Günter
Hallo, ich bin Neu in diesem Forum. Mein Interesse liegt vor allem bei der Fremdenlegion.
Durch eine Suchanfrage kam ich dann auf diesen Bericht. Wirklich Klasse. Schade dass Herr Dreßler gestorben ist.
Mein Vater war auch in der Legion. Von 1950-1955. Er war im 1/2 REI. In Indochina von 1951-1954. Unter anderem in Dien Bien Phu. Nach der Niederlage in DBP in Gefangenschaft und danach wieder Algerien bis 1955.
Ich denke dass Herr Dreßler in einer Saharkompanie war. Unter dem Link http://www.sidi-bel-abbes.de/leggesternsaha01.htm
steht einiges Wissenswerte über diese Kompanien.
Danach, in Indochina, vermutlich im 3e REI. Schade ist, dass kein Bataillon erwähnt wird. Das 3e REI bestand aus 5 Bataillonen.
Vielleicht tat er auch dienst in einer Pionierkompanie.
Da ist diese Seite Herrvoragend: http://www.more-majorum.de/einheiten/genie/index.html
Dort steht viel über die Fremdenlegion in Indochina.