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Flotten der Welt => Die Deutsche Kriegsmarine => Deutsche Kriegsmarine - Schiffe => Thema gestartet von: Thorsten Wahl am 24 Oktober 2012, 08:39:37

Titel: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: Thorsten Wahl am 24 Oktober 2012, 08:39:37
Bild der wikipedia
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d9/Bismarck_astern.jpg
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d9/Bismarck_astern.jpg)

Überschrift sagt Bismarck
Flakleitstand ohne Splitterschutzhaube Bismarck?

lage Krane zwei Streben die von der Admiralsbrücke rechts und links nach oben zur Scheinwerferplattform Tirpitz?
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: Herr Nilsson am 24 Oktober 2012, 11:00:40
Das ist Tirpitz
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: Thorsten Wahl am 24 Oktober 2012, 11:12:32
vielen Dank
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: mike_o am 24 Oktober 2012, 11:49:31
Hi,
jau das ist sie.... Tirpitz.... aber woran erkennt man das??????

so auf die Schnelle:

1. die Abstützung unter dem oberen Scheinwerferdeck ist massiver als bei Bs, sie hatte dort nur Streben.
2. Bordkran steht höher.
3. Die Steigeisen an den hinteren Bakspieren, bei Bs sind es drei Reihen bei Tp nur jeweils 2
4. die 105 mm steht weiter außen.
etc...
Grüße
Mike_o

Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: Herr Nilsson am 24 Oktober 2012, 11:51:28

Neben dem, was Du schon gesehen hast: Schornsteinkappe ist schwarz. Entfernungsmesser auf dem achteren Stand. Es gibt ein Foto von Tirpitz von oben aus geknipst, wo man die ganzen Provisorien hinsichtlich des achteren Leistandes und der Flakleitstände sieht.
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: mike_o am 24 Oktober 2012, 12:01:20
Hi,
das meinte ich mit etc.....  jau hast Recht ...kenn ich   
Grüße
Mike_o
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: ede144 am 24 Oktober 2012, 20:34:43
Und ich als interessierter Laie wundere mich immer, was ihr auf den Bildern immer alles erkennen könnt.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: Thorsten Wahl am 25 Oktober 2012, 10:30:00
Dem kann ich mich voll anschließen. Vielen, vielen dank für die kleinen und größeren Hilfen zu Detailfragen, insbesondere an Mark auch die Sache mit der Splitterschutzhaube. manchmal braucht man auch denkanstöße wo man suchen muss und an welches Dokumant man mal gerade nicht gedacht hat. Mußte ich mal loswerden. top
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: Herr Nilsson am 25 Oktober 2012, 11:30:18
Gern geschehen, normalerweise kann ich mich immer ganz gut an solche Dinge erinnern. Dummerweise gibt es aber doch immer noch Fälle, dass ich irgendwo was gelesen habe, aber nicht genau weiß wo, um es zu belegen.
Ich suche z.B. immer noch den Satz, dass in der Kriegsmarine die Meilenfahrten deshalb mit 75% Zuladung gefahren wurden, weil man davon ausging, dass man 25% Treibstoff braucht um ins Operationsgebiet zu gelangen. Ich bin mir sicher, das gelesen zu haben, finden aber seit nunmehr 3 Jahren die Stelle ums verrecken nicht.
Oder aber zu Deiner Frage, warum die Effektivität des Antriebs der amerikanischen Schiffe bei höheren Geschwindigkeiten abnimmt. Dies könnte auf die Vibrationen zurückzuführen sein. Auch hier weiß ich, dass ich es gelesen habe, ich weiß, dass ich sogar gedacht habe, dass das eine mögliche Antwort auf Deine Frage ist, ich finde aber auch diese Stelle einfach nicht mehr. ...man wird alt.
Titel: Re: Schiffsidentifizierung Bismarck oder Tirpitz
Beitrag von: Thorsten Wahl am 25 Oktober 2012, 13:53:14
auch wenn es jetzt ein bissel abschweift

ein erheblicher Teil des Vortriebes wird durch  Unterdruck vor den Propellerblättern erzeugt
wenn man also einen Propeller baut der mit viel Unterdruck arbeitet hat man einen der bei geringen rotationsgeschwindigkeiten viel schub erzeugt,  irgendwann wenn die Kavitation zunimmt jedoch schnell in der Effizienz nachläßt weil er dann leer läuft,

daher muß man Propeller bauen, die mit weniger Unterdruck vor dem Propeller arbeiten, daher nimmt die Effizienz im unteren Geschwindigkeitsbereich ab zugunsten verringerter Kavitation im höheren Geschwindigkeitsbereich.

in der Konsquenz stehen dann keilförmige Propellerschauffeln die nur noch Schub nach hinten erzeugen für sehr schnell laufende Wasserfahrzeuge und projektile am Ende der Entwicjklung.