Forum Marinearchiv
Boardleben => Off Topic => Thema gestartet von: Rheinmetall am 19 Januar 2014, 23:38:01
Hallo zusammen,
mal was interessantes, was aber nichts mit der Marine zu tun hat.
Am vergangenen Donnerstag (16.01.2014) starb der letzte bekannte japanische "Holdout" Hirō Onoda .
Unter diesem Begriff, gelegentlich auch als "Straggler" bezeichnet, versteht man japanische Soldaten die zum Teil noch Jahrzehnte nach der Kapitulation des Kaiserreiches weiter kämpften.
Hier die dazu gehörigen Links:
http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-25772192
http://de.wikipedia.org/wiki/Hiroo_Onada
http://de.wikipedia.org/wiki/Holdout
Viele Grüße,
Rheinmetall
Nach heutigen westlichen Begriffen unvorstellbar
Ferenc
Zitat von: Ferenc am 20 Januar 2014, 16:49:41
Nach heutigen westlichen Begriffen unvorstellbar
Ferenc
Nach heutigen Begriffen unvorstellbar. Europa ist auch in der Hinsicht "besser" ;)
Der letzte estnische "Partisan"(heute wohl "Terrorist") wurde 1978 bei der Verhaftung erschossen - solange kämpften die "Waldbrüder" im Baltikum noch gegen die sowjetische Besetzung - also de facto noch den 2. Weltkrieg. Es waren auch nicht nur vereinzelte Kämpfer, gerade bis weit in die 50er hinein waren das durchaus ernst zu nehmende Verbände. Zur Bekämpfung hat Stalin unter anderem wohl ein drittel der Litauischen Bevölkerung nach Sibirien deportieren lassen.
Ok, einen Unterschied gab es noch: die im Gegensatz zu den Houldouts wussten Waldbrüder, dass der 2. Weltkrieg zu ende war, sie akzeptierten nur das Ergebnis nicht.