Ich habe wieder einmal eine Frage an die Fachleute. Laut letzten Meldungen wurden von 2 Schiffen Signale auf 37,5 khz - Blackbox - Frequenz - gehört.
Erste Frage - wírd diese Frequenz auch von anderen Diensten benutzt
Zweite Frage - mir wurde hier im Forum vor langer Zeit mal erklärt das ein Schiff alleine in der Lage ist durch Peilung des Funksignals die Position des Gegners zu bestimmen. Wenn es so wäre - wieso kann man dann die Position der Blackbox noch nicht finden welche ja sogar ein dauerhaftes Signal sendet
Dritte Frage - sendet so eine Blackbox eine Kennung
Gruß - Achim - Trimmer
Hi Achim,
zur 1. Frage: keine Ahnung !
zur 2. Frage:
Weil die Reichweite auf 4250 Meter ( 14.000 Fuss) begrenzt ist, Dauer des Signal sollte 30 Tage bei 4°C sein, danach ist empty im Schacht.
Und was doch geortet wurden ist, ist das ULB (Unterwater Locator Beacon) und dies sendet einen Ultraschallimpuls / Sekunde (Pinger) auf einer Frequenz von 37,5 Khz, das am Flugschreiber (Black-Box) angekoppelt ist.
Bei normalen Bedingung kann der Pinger ( bei 160,5 dB / 1 Mikropascal) an der Oberfläche ca. 1-2 km Reichweite haben.
Bei guten Bedingungen sogar bis 4-5 km Reichweite.
Bei Transpontersignal von 180 dB / 1 Mikropascal sogar 4-5 km normal und 6-7 km bei guten Bedingungen erkannt werden.
So bei einen Transpontersignal auf einer Frequenz von 10 Khz und 180 dB ist die Reichweite 9,7 km (normal) und 22 km (guten).
zu 3. Frage: nein
Hallo Axel - Redfort - danke für Deine ausführliche Antwort. Nun habe ich da aber dann ein neues " Problem". Laut Deinen Ausführungen müßte ja dann der Empfänger des Signals ( Schiff oder Flugzeug ) ziehmlich dicht an der Blackbox sein - 1 - 7 km d.h. doch schon relativ überschaubares Gebiet oder sehe ich das jetzt falsch. Bei uns " Landeiern " nannte man das Nahbereich und gab dann innerhalb sehr kurzer Zeit eine sichere Standortbestimmung ( plus/minus 5 Meter )
Na gut - werden wir mal weiter sehen was nun kommt.
Das die Blackbox keine Kennung sendet wundert mich eigentlich etwas
Gruß - Achim - Trimmer
Hallo Achim,
genau dies ist jetzt das Problem, das chinesische Schiff "Haxiun 01" hat das Signal für 90 Sekunden in einen Radius von 2 km gefunden.
Das heißt noch lange nicht das eine genaue Standortbestimmung durchgeführt werden kann, jetzt muss ein Schiff mit einer ROV -Einheit (Remotely Operated Vehicle ) ran und das schnellstens.
Es könnte noch Monate oder sogar Jahre dauern, um das Wrack im Indischen Ozean zu finden.
http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303939404579530663212044396.html
:MG:
Manfred
oder vielleicht auch nicht...
MH370 gefunden ? (http://www.focus.de/panorama/welt/australier-wollen-das-wrack-gefunden-haben-mh370-die-sieben-wichtigsten-fragen-und-antworten-zum-neuen-fundort_id_3810726.html)
im Golf (http://www.focus.de/panorama/welt/flugzeugspuren-auf-dem-meeresgrund-australische-erkundungsfirma-wir-haben-das-wrack-von-mh370-gefunden_id_3808397.html) von Bengalen, 5000 km entfernt vom derzeitigen Suchgebiet...
:MG:
Und wenn es sich als "Ente" herausstellt, war die private Firma zumindest für zwei, drei Tage in aller Munde und in allen Medien.
und entweder im Olymp der Suchhelden oder mitten im S*itstorm.
Moin!
Die Suche geht weiter: MH 370 (https://www.tagesschau.de/ausland/suche-mh370-flugzeug-100.html)
Mal sehen, ob sie diesmal Erfolg haben...
Gruß Nauarchus :-)
Moin,
gutes Buch dazu:
Verschwunden von
Florence de Changy
Schön wäre es auch wenn bei irgendeiner Suche,
vieleicht durch Zufall, die MÜNCHEN gefunden
würde !