Forum Marinearchiv
Webseite Historisches Marinearchiv => ASA - Alliierte U-Boot-Angriffe in Europa => Thema gestartet von: TD am 02 Dezember 2014, 14:11:54
Die jüdischen Flüchtlingstransporter hatten teilweise "Landungsschiffe" an Bord.
So die TIGER HILL 1939 gleich drei Boote, sicher bei den kleinen Schiffen weniger.
Die Boote sollten bei der Landung an der palästinensischen Küste helfen die Flüchtlinge an Land zu schaffen.
Muss in diesen Fall nicht sein, aber wenn der sowj. Kommandant von Barkasse schreibt statt
Rettungsboot oder Kutter könnte es ein Hinweis sein.
Gruß
Theo
Richtig, Theo, im KTB SC-215 steht "barkass", die Vermutung, es habe sich um evtl. ein "Rettungsboot" gehandelt, kam von Rohwer.
Ich bin noch eine Erklärung schuldig, warum ich (mit Rohwer, gegen Finkelstein) weiterhin denke, dass es sich bei dem Angriffsziel von SC-215 um die "Mefkure" handelte. Ich bereite mein posting derzeit vor, bin aber noch nicht ganz durch mit dem Buch von Finkelstein.
Ich wollte auch nochmal im Archiv an die Kapsel "jüdische Flüchtlingsschiffe" gehen, um nach einer Abbildung zu suchen Das äußere Erscheinungsbild der "Mefkure" spielt eine gewisse Rolle.
kurze Bemerkung/Frage zu SC 215:
stimmt die Tonnage von Mefkure? Russische Sekundärquellen (unter anderem http://www.town.ural.ru/ship/ship/h215.php3 ) geben 53 BRT an. Dort auch Fotos vom U- Boot.
Weiter, Schußdistanz soll 5-7 Kabel betragen haben. Die Aufklärung der Identität des Schiffs soll vom Kommandeur nicht versucht worden sein.
Im a) Datensatz bitte BUBUL in BULBUL korrigieren.
In meinen Unterlagen finde ich mehrfach den Hinweis, dass es sich bei den 42 (manchmal auch 53) Tonnen um die Nettotonnage handelt. Wir sprechen dabei von der MEFKURE, nicht von der BARKASSE.
Gruß, Thomas