Hallo zusammen,
wer Zeit hat, sollte sich die Ausstellung ruhig mal ansehen. Es sind auch einige ehemalige Angehörige der Kriegsmarine unter den Opfern. Unter Ihnen ist auch Hans-Ulrich Hanitsch, der ja bekanntlich der letzte Kommandant von U 428 war. Die wenigen Informationen im Projekt zu ihm, weisen nach, dass er in West-Berlin für die französische Verwaltung gearbeitet und 1950 wegen Spionage hingerichtet wurde.
Wenn ich das dann richtig deute, war sein Schicksal viele Jahre ungeklärt und erst vor einigen Jahren geklärt werden, als Moskau die Urteile aufhob.
Schöne Grüße
Heinz-Jürgen
Ausstellung "Erschossen in Moskau ..."
ab 21. Januar 2015 in Potsdam
Hallo Heinz-Jürgen,
wo genau ist diese Ausstellung? Und wielange läuft diese Veranstaltung?
http://www.factsandfiles.com/de/historisches-forschungsinstitut-berlin.html
21. Januar 2015 bis 30. August 2015
Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam
Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt frei
Leistikowstraße 1
144 69 Potsdam
Tel. 0331-2011540
Grüsse
Beate
Ulf-Vielleicht können wir mal zusammen hingehen.
Heinz-Jürgen
Danke schön Beate!
Heinz-Jürgen,
dies war auch schon mein Gedanke! Vllt. würden auch andere Interessierte mitkommen ?
Moin,
ich werde auf jeden Fall hingehen, ist ja gleich um die Ecke.
Zitat von: Arche am 20 Januar 2015, 17:04:45
Ulf-Vielleicht können wir mal zusammen hingehen.
Heinz-Jürgen
Dies haben wir gestern geschafft. Es ist erscherckend, wie der MGB/KGB die sowj./stalinistische Macht ausnutzte! Erstaunlich war auch, wieviele SED-Mitglieder bzw. VP-Angehörige diesen Organen zum Opfer fielen.
Was mir auffiel, war die Einseitigkeit der Sicht, da offensichtlich keine Nachforschungen bei den westl. Alliierten erfolgte. Vieles war leider nur als "Möglichkeit" gegeben, nie hinterfragt. Diese Ausstellung, an diesem bedrückenden Ort, zeigt aber auch, wie verbrecherisch dieses System gegenüber Andersdenkenden zu dieser Zeit handelte.