Forum Marinearchiv
Flotten der Welt => Bundesmarine / Volksmarine / Deutsche Marine => Thema gestartet von: RonnyM am 02 Mai 2016, 17:15:37
Weil die Mitarbeiter der Bundeswehr-Tischlereien mit ihren originären Arbeiten nicht ausgelastet sind, würden sie mit Aufgaben außerhalb ihrer Zuständigkeiten beauftragt.
So wurden repräsentative Gegenstände angefertigt, die private Anbieter wesentlich günstiger anbieten.
1. Beispiel
Die Fregatte EMDEN bekam eine 6 m lange Strickleiter für 7.000 € gefertigt, die beim Fachhändler für 300 € angeboten wird.
2. Beispiel
Für die Korvette OLDENBURG wurde ein Rettungsringständer, ein sogenannter Kisby, für 14.000 € gefertigt, allerdings ohne Materialkosten.
3. Beispiel
Eine Glockenhalterung für die Fregatte KÖLN kostete 8.000 €. Nur 8 Wochen später wurde die Fregatte außer Dienst gestellt. Dabei verwendete die Tischlerei erhebliche Mengen an hochwertigen Materialien wie Mahagoni, Kupfer und Messing.
Also unterm Strich fast 30.000 Euronen. Was hätte dass für eine Freibiermenge nebst Grillgut ergeben... :angel: :OuuO:
Grüße Ronny
Ach Ronny - das kenne ich aus alten Zeiten in der DDR - da wurden auch Massengüter für die Bevölkerung als " Nebenprodukt " hergestellt - koste es was es wolle :-D
Gruß - Achim
Das sind doch alles nichmal Peanuts, das ist quasi nix, nicht messbar im Vergleich zu den Abermilliarden die unsere gütigste Bundeskanzlerin in der Welt verteilt, zu Lasten des deutschen Steuerzahlers dieser und vieler folgender Generationen.
Gruß Sebastian
Hallo Sebastian - wie lautet doch das alte Sprichwort - Kleinvieh macht auch Mist - ja und bei " Peanuts " fängt es an
Gruß - Achim