Hallo,
bin beim Suchen zu Fakten im Falklandkrieg im Zusammenhang mit dem Thema ( Sea Cat im Falklandskrieg ) auf folgendes gestoßen......
Man liest hin und wieder das es eventuell durch die damalige Sowjetunion Unterstützung für die argentinischen Streitkräfte durch Satellitenaufklärung gegeben haben könnte. Gibt es da heute Erkenntnisse die dies bestätigen oder widerlegen können?
Auch sollen sich Aufklärungsschiffe der Warschauer – Pakt – Staaten außerhalb der 200 Seemeilen Ausschlusszone um die Falklandinseln befunden haben.
Das sich da Aufklärungsschiffe der W.P. - Staaten aufgehalten haben könnten wäre für die damalige Zeit ja nichts ungewöhnliches gewesen. Wenn dies bestätigt werden kann, welche Schiffe waren beteiligt?
:MG:
moin,
beim Guhgeln habe ich (nur) dies finden können : http://en.mercopress.com/2012/04/23/brazil-helped-soviet-support-operation-for-argentina-during-the-falklands-conflict
Gruß, Urs
Damals befand sich ein Gruppe sowjetischer Fischereischiffe in einiger Entfernung zu den Inseln. Eines dieser Schiffe soll ein verdeckt handelndes Aufklärungsschiff gewesen sein. Ebenfalls war dort regelmäßig ein sowjetischer Marineaufklärer vom Typ TU-95. Die am 31. März gestarteten sowjetischen Satelliten Kosmos 1345 und Kosmos 1346, sowie der am 14.05. gestartete Kosmos 1365 führten die Beobachtung der britischen Streitkräfte durch.
Die sowjetische Seite war wohl interessiert, im Tausch gegen Weizen und Rindfleisch Waffen an Argentinien zu liefern. Aber zum einen aber war das argentinische Regime verhasst und auch die amerikanische Seite übte im Zusammenhang mit Afghanistan ihren Einfluss auf die argentinische Regierung aus, so dass es nicht zu diesem Geschäft kam.
Hallo,
ich habe damals bei einem Werftbesuch in Emden einen argentinischen Offizier, der gerade sein U-Boot abholte, danach gefragt. Er verneinte, dass die UdSSR Satellitendaten von britischen Schiffspositionen an Argentinien geliefert hätten.
Gruß
Peter
moin,
Zitat von: der erste am 17 Mai 2016, 12:33:34
Ebenfalls war dort regelmäßig ein sowjetischer Marineaufklärer vom Typ TU-95.
.. BEAR F, mit Basis in Angola
http://www.globalsecurity.org/wmd/world/russia/tu-95-variants.htm
Gruß, Urs
Zitat von: Seelöwe am 17 Mai 2016, 12:42:38
Hallo,
ich habe damals bei einem Werftbesuch in Emden einen argentinischen Offizier, der gerade sein U-Boot abholte, danach gefragt. Er verneinte, dass die UdSSR Satellitendaten von britischen Schiffspositionen an Argentinien geliefert hätten.
Gruß
Peter
Ja, stimmt wohl. Sie haben die Daten nicht weitergegeben, aber für ihre eigene Arbeit genutzt.
Zitat von: der erste am 17 Mai 2016, 12:33:34
Damals befand sich ein Gruppe sowjetischer Fischereischiffe in einiger Entfernung zu den Inseln. Eines dieser Schiffe soll ein verdeckt handelndes Aufklärungsschiff gewesen sein. Ebenfalls war dort regelmäßig ein sowjetischer Marineaufklärer vom Typ TU-95. Die am 31. März gestarteten sowjetischen Satelliten Kosmos 1345 und Kosmos 1346, sowie der am 14.05. gestartete Kosmos 1365 führten die Beobachtung der britischen Streitkräfte durch.
Hallo,
interessante Infos..... top
Lassen sie für mich doch die Möglichkeit das Daten geliefert wurden weiter als denkbar erscheinen, warum kannst Du das weiter unten im Thread so eindeutig ausschließen?
Zitat von: Seelöwe am 17 Mai 2016, 12:42:38
Hallo,
ich habe damals bei einem Werftbesuch in Emden einen argentinischen Offizier, der gerade sein U-Boot abholte, danach gefragt. Er verneinte, dass die UdSSR Satellitendaten von britischen Schiffspositionen an Argentinien geliefert hätten.
Gruß
Peter
Hallo,
Es könnte selbstverständlich den Tatsachen entsprechen aber das ein argentinischer Marineoffizier während oder kurz nach dem Konflikt eine solche Weitergabe von Satellitendaten verneint sollte auch nicht verwundern.
:MG:
Hallo Flußpionier - nun warum sollte zur damaligen Zeit die SU ihre Erkenntnisse an die Agentinier weiter geben - sie werden das ganze " Spiel " nur für ihre eigenen Schlüsse beobachtet haben - Motto = was macht der Gegner, wie handelt er . Damit kann man auch sehr gut eigene Schwachstellen erkennen.
Natürlich besteht/bestand auch die Möglichkeit das sowohl die Agentinier als auch die Engländer im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Satelliten " abschöpfen " konnten aber an eine direkte " Zusammenarbeit " glaube ich nicht
Gruß - Achim - Trimmer
Zitat von: Trimmer am 17 Mai 2016, 15:30:32
Hallo Flußpionier - nun warum sollte zur damaligen Zeit die SU ihre Erkenntnisse an die Agentinier weiter geben
Hallo,
Tja, warum ? Vielleicht war noch ,,Kalter Krieg", Großbritannien unterstütze die Mudschaheddin in Afghanistan, Waffengeschäfte .........?
Hier
Zitat von: Urs Heßling am 17 Mai 2016, 11:42:35
moin,
beim Guhgeln habe ich (nur) dies finden können : http://en.mercopress.com/2012/04/23/brazil-helped-soviet-support-operation-for-argentina-during-the-falklands-conflict
Gruß, Urs
wurde durch Urs schon auf etwas in Verbindung mit der damaligen Sowjetunion hingewiesen, dass darauf hindeutet das es um Waffengeschäfte gegangen sein könnte.
:MG:
Die Engländer kolportierten Gerüchte, das die SU Daten ihrer Aufklärung an die Argentinier weitergeben würden, und zwar mit Hilfe der Kubaner. Die SU bestellte den englischen Botschafter ein und widersprach dem "das die englische Seite, zur Tarnung ihrer militärischen Aktionen diplomatische Deckung gibt". Sicherlich wäre man auf sowjetischer Seite nicht abgeneigt gewesen, Hilfe, in welcher Form auch immer, zu erweisen. Die Engländer und die Amerikaner aktivierten aber ihre Freunde in Pakistan, Saudi Arabien, Türkei, Jordanien und anderen Ländern. Gleichzeitig wurden durch Dienste und andere "Nichtregierungsorganisationen" die Untergrundarbeit in Tadschikistan und Usbekistan dergestalt aktiviert, das antisowjetische Aktionen durchgeführt wurden. Unter anderem war geplant, das Nurek Wasserkraftwerk zu sprengen. Gleichzeitig wurden die Nachbarn Argentiniens etwas unter Druck gesetzt, so z.B. Chile, das plötzlich ihre Ansprüche auf britische Inseln im Pazifik vergaß und andere Nachbarn, die ihre Neutralität bekundeten. Man setzte Moskau an vielen Fronten unter Druck. Rumänien bekam plötzlich Hilfe aus dem Westen und Israel, im April-Mai 1982 begann Störfeuer von Seiten der USA und Großbritannien um einen Liefervertrag für Gasröhren für die geplante Gasleitung nach Westeuropa platzen zu lassen. Diese und andere mögen Gründe dafür gewesen sein, das die Sowjetunion von Hilfeleistungen für Argentinien absah. Die angeführten Beispiele entstammen Dokumenten, die 2010-2012 aus Archiven Großbritanniens, den USA, Argentiniens ,Pakistans und der Taliban veröffentlicht wurden.
http://newsland.com/community/832/content/sovetskii-soiuz-mog-uchastvovat-v-folklendskoi-voine/1661412
Wie vertrauenswürdig resp. belastbar ist den "Newsland" als Quelle?
Hallo Bodrog,
Deine Frage kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Wachsam muss man schon bei der Riesenauswahl von Quellen sein, um nicht Lügen und einseitiger Berichterstattung auf den Leim zu gehen.
Aber: Meinst Du nicht auch, das unsere Medien oft auch einseitig und aus dem Zusammenhang gerissen berichten und damit "...vertrauenswürdig resp. belastbar..." sind???!!!
War nur mal so ein spontaner Gedanke!
Hallo Hillus - kein Problem: nur mich macht die Behauptung mit der Sprengung des Nurek-Staudamm etwas stutzig. Es klingt wie eine schöne VT. Es ist dazu auch auf russischen Seiten (jedenfalls nach 15 min Suche) nichts zu finden...
Newsland ist so belastbar wie viele tausend andere Seiten im Netz auch. Das einzige was hilft, sind wohl eigene Recherchen in Archiven. Die Idee mit dem Staudamm sprengen hatten auch 2 andere Terroristen im Juli 2010, allerdings wurde das rechtzeitig bemerkt.
https://russian.rt.com/inotv/2010-07-26/Boeviki-vzorvavshie-GES-unichtozheni-
http://vz.ru/society/2010/10/25/442258.html
Zitat von: Flußpionier am 17 Mai 2016, 11:33:50
Hallo,
bin beim Suchen zu Fakten im Falklandkrieg im Zusammenhang mit dem Thema ( Sea Cat im Falklandskrieg ) auf folgendes gestoßen......
Man liest hin und wieder das es eventuell durch die damalige Sowjetunion Unterstützung für die argentinischen Streitkräfte durch Satellitenaufklärung gegeben haben könnte. Gibt es da heute Erkenntnisse die dies bestätigen oder widerlegen können?
Auch sollen sich Aufklärungsschiffe der Warschauer – Pakt – Staaten außerhalb der 200 Seemeilen Ausschlusszone um die Falklandinseln befunden haben.
Das sich da Aufklärungsschiffe der W.P. - Staaten aufgehalten haben könnten wäre für die damalige Zeit ja nichts ungewöhnliches gewesen. Wenn dies bestätigt werden kann, welche Schiffe waren beteiligt?
:MG:
Hallo,
der Grund meiner Nachfrage lag unter anderem hier....https://en.wikipedia.org/wiki/ARA_San_Luis_(S-32)
Dort wird die Frage behandelt ob die ARA San Luis die britischen Träger hätte finden können.
Zitat von: der erste am 17 Mai 2016, 20:15:37
Sicherlich wäre man auf sowjetischer Seite nicht abgeneigt gewesen, Hilfe, in welcher Form auch immer, zu erweisen.
Also wurde das auf sowjetischer Seite eventuell zumindest mal in Erwägung gezogen.
:MG:
Zitat von: der erste am 17 Mai 2016, 12:33:34
Damals befand sich ein Gruppe sowjetischer Fischereischiffe in einiger Entfernung zu den Inseln. Eines dieser Schiffe soll ein verdeckt handelndes Aufklärungsschiff gewesen sein. Ebenfalls war dort regelmäßig ein sowjetischer Marineaufklärer vom Typ TU-95. Die am 31. März gestarteten sowjetischen Satelliten Kosmos 1345 und Kosmos 1346, sowie der am 14.05. gestartete Kosmos 1365 führten die Beobachtung der britischen Streitkräfte durch.
Gibt es da nähere Angaben zum Einsatz der Marineaufklärer und der Satelliten ? Die Marineaufklärer dürften nur die An- und Abmarschwege zum Südatlantik abgedeckt haben. Von welcher Basis ( Angola ? ) wurden diese eingesetzt, wirklich TU-95 oder TU-142...
Kosmos 1345 (Tselina-O), Kosmos 1346 (Tselina-D) ELINT Satelliten für funkelektronische Aufklärung, Lebensdauer 6 Monate, zu ersteren habe ich keine verifizierbaren Bahnparameter gefunden.
Der zweite deckt das fragliche Gebiet nicht ab :?
http://www2.heavens-above.com/orbitdisplay.aspx?icon=default&width=600&height=300&mode=M&satid=13120
Kosmos 1365 (US-A Upravlenniye Sputnik Aktivny) radargestützter Satellit zur Überwachung der Ozeane ( westl.Bez. RORSAT )
http://www2.heavens-above.com/orbitdisplay.aspx?icon=default&width=600&height=300&mode=M&satid=13175
:MG:
In mehreren Artikeln ist die Rede von der TU-95, gestartet jeweils von Conakry und Luanda aus. Man wollte wohl auch die TU-95 RZ einsetzen, einmal taucht sie auch auf, aber dann ist wieder die Rede davon, das man sie keinem Risiko aussetzen wollte.
Vielleicht findest Du hier was zu den Satelliten:
http://www.great-country.ru/content/sov_nauka/kosmos/kos_sob_detail.php?id=1982
Hallo,
Mal als Frage, welche Möglichkeiten hätten denn die Argentinier gehabt die Träger zu lokalisieren?
Sicher wohl durch die Lockheed SP-2H Neptune.
http://www.histarmar.com.ar/ArchivoFotosGral/AvNaval/Neptune/Neptuneycrew-Sheff.jpg
Ein Teil der Crew, die die Sheffield mit der Neptun entdeckt hatten.
Ich meine gelesen zu haben das die Argentinier Langstrecken Radargeräte auf einer Anhöhe der Falklands aufgestellt hatten?
Wie waren ihre Möglichkeiten bei der Elektronischen & Fernmeldeaufklärung von Land und von Schiffen aus ?
:MG:
Zitat von: Flußpionier am 19 Mai 2016, 18:45:40
Hallo,
Mal als Frage, welche Möglichkeiten hätten denn die Argentinier gehabt die Träger zu lokalisieren?
Sicher wohl durch die Lockheed SP-2H Neptune.
http://www.histarmar.com.ar/ArchivoFotosGral/AvNaval/Neptune/Neptuneycrew-Sheff.jpg
Ein Teil der Crew, die die Sheffield mit der Neptun entdeckt hatten.
Zum Angriffsachema schau mal da --> http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/4mai.gif (http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/4mai.gif)
von dieser Seite --> http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_2.htm (http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_2.htm)
ZitatIch meine gelesen zu haben das die Argentinier Langstrecken Radargeräte auf einer Anhöhe der Falklands aufgestellt hatten?
Wie waren ihre Möglichkeiten bei der Elektronischen & Fernmeldeaufklärung von Land und von Schiffen aus ?
Zitat:
ZitatEine neue Zielsuchmethode
Der erfolgreiche Einsatz vom 4.Mai bewies beiden Seiten, dass die eben erst in Aufstellung befindliche Staffel mit ihrem neuen Waffensystem umgehen konnte.
Allerdings musste eine neue Methode gefunden werden um die Ziele für die Super Etendards auszumachen, denn die Neptune Seeaufklärer bekamen Probleme. Ein genereller Mangel an Ersatzteilen, aber besonders an Kristallen für das Radargerät der SP-2H Neptune, erzwang am 15. Mai die Rücknahme aus dem aktiven Einsatz.
Mit Radaranlagen wurden die Flugwege der Sea Harrier verfolgt um die Position der Träger zu ermitteln.
Ein Ersatz war schnell gefunden. In Port Stanley (Argentinisch: Puerto Argentino) auf den Falklands betrieb die Argentinische Marine zwei transportable Radaranlagen, ein AN/TPS-43F 3D-Radar sowie ein AN/TPS-44 Alert IIA, Radar welches Richtungs- und Entfernungsangaben zu Luftkontakten liefern konnte.
Beide Geräte konnten Flugbewegungen im Bereich der Falkland's, hinunter bis in wenige Meter Höhe erfassen und somit auch einen Teil der Flugrouten der Sea Harrier.
Die Sea Harrier FRS.1 der Royal Navy hatten, trotz zwei 864 Liter Abwurftanks, nur einen relativ geringen Einsatzradius von, je nach Flugprofil und Einsatzart, 500 km bis 750 km. Abzüglich der Zeit, welche die Flugzeuge im Luftraum der Falkland's verbrachten (~90 Minuten), blieb nur wenig Treibstoff (maximal für jeweils ~185 km) für den Hin- und Rückflug zu den Trägern HMS Hermes und HMS Invincible.
Somit musste die Britische Task Force, die im Osten der Falkland's kreuzte, relativ nahe an die Inselgruppe heran und die Sea Harrier konnten auch kaum Umwege ins Operationsgebiet fliegen. Der Seeraum in dem die Träger kreuzten konnte von den Argentiniern also relativ gut eingegrenzt werden (war allerdings flächenmäßig immer noch riesig). Mit etwas Glück würden die, für Seeziele prädestinierten Agave-Radargeräte der Super Etendard's, einen Kontakt erfassen.
von da --> http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_3.htm (http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_3.htm)
Gruss Frank :MG:
Zitat von: 2M3 am 19 Mai 2016, 21:33:00
Zitat von: Flußpionier am 19 Mai 2016, 18:45:40
Hallo,
Mal als Frage, welche Möglichkeiten hätten denn die Argentinier gehabt die Träger zu lokalisieren?
Sicher wohl durch die Lockheed SP-2H Neptune.
http://www.histarmar.com.ar/ArchivoFotosGral/AvNaval/Neptune/Neptuneycrew-Sheff.jpg
Ein Teil der Crew, die die Sheffield mit der Neptun entdeckt hatten.
Zum Angriffsachema schau mal da --> http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/4mai.gif (http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/4mai.gif)
von dieser Seite --> http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_2.htm (http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_2.htm)
ZitatIch meine gelesen zu haben das die Argentinier Langstrecken Radargeräte auf einer Anhöhe der Falklands aufgestellt hatten?
Wie waren ihre Möglichkeiten bei der Elektronischen & Fernmeldeaufklärung von Land und von Schiffen aus ?
Zitat:
ZitatEine neue Zielsuchmethode
Der erfolgreiche Einsatz vom 4.Mai bewies beiden Seiten, dass die eben erst in Aufstellung befindliche Staffel mit ihrem neuen Waffensystem umgehen konnte.
Allerdings musste eine neue Methode gefunden werden um die Ziele für die Super Etendards auszumachen, denn die Neptune Seeaufklärer bekamen Probleme. Ein genereller Mangel an Ersatzteilen, aber besonders an Kristallen für das Radargerät der SP-2H Neptune, erzwang am 15. Mai die Rücknahme aus dem aktiven Einsatz.
Mit Radaranlagen wurden die Flugwege der Sea Harrier verfolgt um die Position der Träger zu ermitteln.
Ein Ersatz war schnell gefunden. In Port Stanley (Argentinisch: Puerto Argentino) auf den Falklands betrieb die Argentinische Marine zwei transportable Radaranlagen, ein AN/TPS-43F 3D-Radar sowie ein AN/TPS-44 Alert IIA, Radar welches Richtungs- und Entfernungsangaben zu Luftkontakten liefern konnte.
Beide Geräte konnten Flugbewegungen im Bereich der Falkland's, hinunter bis in wenige Meter Höhe erfassen und somit auch einen Teil der Flugrouten der Sea Harrier.
Die Sea Harrier FRS.1 der Royal Navy hatten, trotz zwei 864 Liter Abwurftanks, nur einen relativ geringen Einsatzradius von, je nach Flugprofil und Einsatzart, 500 km bis 750 km. Abzüglich der Zeit, welche die Flugzeuge im Luftraum der Falkland's verbrachten (~90 Minuten), blieb nur wenig Treibstoff (maximal für jeweils ~185 km) für den Hin- und Rückflug zu den Trägern HMS Hermes und HMS Invincible.
Somit musste die Britische Task Force, die im Osten der Falkland's kreuzte, relativ nahe an die Inselgruppe heran und die Sea Harrier konnten auch kaum Umwege ins Operationsgebiet fliegen. Der Seeraum in dem die Träger kreuzten konnte von den Argentiniern also relativ gut eingegrenzt werden (war allerdings flächenmäßig immer noch riesig). Mit etwas Glück würden die, für Seeziele prädestinierten Agave-Radargeräte der Super Etendard's, einen Kontakt erfassen.
von da --> http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_3.htm (http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/exocet_3.htm)
Gruss Frank :MG:
Hallo,
klasse Infos..... top
Vielleicht hast Du auch etwas zu meinen weiteren Fragen?
Ich meine auch mal gelesen zu haben das zwei Harrier ihren Träger nicht mehr gefunden haben weil die alles was eine Elektronische Abstrahlung erzeugte abgeschaltet hatten, ist da etwas dran?
Wie hat sich der britische Trägerverband überhaupt bewegt. Die Sheffield war ja Frühwarnschiff zur Luftsicherung und wird ihre Elektronischen Geräte am laufen gehabt haben aber wie war es mit den anderen im Verband?
Was wird alles unterlassen um dem Gegner seinen Standort nicht erkennen zu geben? Was bleibt aber unerlässlich?
Wie läuft die Kommunikation in so einem Verband oder mit London ab, alles über Satellit?
:MG:
Zitat von: Flußpionier am 20 Mai 2016, 10:56:55
Hallo,
klasse Infos..... top
Vielleicht hast Du auch etwas zu meinen weiteren Fragen?
Ich meine auch mal gelesen zu haben das zwei Harrier ihren Träger nicht mehr gefunden haben weil die alles was eine Elektronische Abstrahlung erzeugte abgeschaltet hatten, ist da etwas dran?
Wie hat sich der britische Trägerverband überhaupt bewegt. Die Sheffield war ja Frühwarnschiff zur Luftsicherung und wird ihre Elektronischen Geräte am laufen gehabt haben aber wie war es mit den anderen im Verband?
Was wird alles unterlassen um dem Gegner seinen Standort nicht erkennen zu geben? Was bleibt aber unerlässlich?
Wie läuft die Kommunikation in so einem Verband oder mit London ab, alles über Satellit?
:MG:
Hallo,
das Gebiet der elektronische Kampfführung ist wohl bei allen Marinen Top secret, aus dem Grunde gibt es sicher auch nur selten entsprechende Berichte hierzu, wohl auch ein Grund weshalb es hier auf meine Fragen keine Antworten gab.
:MG:
Die UDSSR wollte 120 MIG´s den Argentiniern überlasssen. Da sie über eine sehr kleine und alte Luftwaffe verfügten.
Zitat von: AND1 am 23 Juni 2016, 20:07:39
Die UDSSR wollte 120 MIG´s den Argentiniern überlasssen. Da sie über eine sehr kleine und alte Luftwaffe verfügten.
Das ist aber interessant. Haben die Argentinier das abgelehnt?
Haben die Argentinier das abgelehnt? Kam nicht zu Stande.
Die Argentinier haben nach Kompaß und Flugzeit vom Festland aus die Falklands angesteuert!
Hallo AND1 - könntest Du bitte mal einen Hinweis geben wo das mit den 120 MiGs herkommt - Quelle Also mir war das bisher völlig unbekannt. Ferner würde mich interessieren welche Typ MiG da doch die damaligen MiGs kaum Falkland und zurück geschafft haben soweit ich es gelesen habe
Gruß - Achim - Trimmer
moin,
Zitat von: AND1 am 23 Juni 2016, 20:07:39
Die UDSSR wollte 120 MIG´s den Argentiniern überlasssen. Da sie über eine sehr kleine und alte Luftwaffe verfügten.
Bis die notwendige Logistik (MatErh) aufgebaut gewesen wäre, wäre der Krieg zu Ende gewesen.
Gruß, Urs
Bei kbismarck.com berichtete ein Argentinier mal davon das man einen Roland da hatte und sein Radar auch zum Beschuss der britischen Zerstörer benutzte. Von anderen Radaranlagen hat er nichts erwähnt
moin,
Zitat von: Trimmer am 23 Juni 2016, 21:39:40
.. könntest Du bitte mal einen Hinweis geben wo das mit den 120 MiGs herkommt - Quelle
In diesem Text - nicht uninteressant, obgleich in den Schlüssen mE zumindest teilweise fragwürdig - werden
einmal "100 MiGs" erwähnt, und zwar als eine später dementierte Zeitungsmeldung.
http://www.claremont.org/crb/basicpage/the-falkland-islands-war-then-and/
Gruß, Urs
Hallo AND1 - könntest Du bitte mal einen Hinweis geben wo das mit den 120 MiGs herkommt - Quelle TV-Doku Kam vom russischen Miltär General. Sollten alte MIG´s. Kam aber über die Planung nicht hinaus. Wie Urs sagt Logistik und ggf. Reaktion der USA.