Quelle: https://marineforum.online/die-geschichte-der-kriegsfuehrung-mit-seeminen/ :
ZitatAb 1944 und der am 6. Juni erfolgreich durchgeführten Landung der Alliierten auf dem Festland wurde ein weiterer Minentyp eingeführt und eingesetzt, die Küstenmine A (KMA). In einem Betonsockel war eine 75-Kilo-Sprengladung eingebaut, die über ein Hertzhorn auf einem 1,75 Meter hohen Eisenstativ ausgelöst wurde. Diese Mine war zur Abwehr von Landungseinheiten an Stränden entwickelt worden und wurde im Küstengebiet der Niederlande, der vorgelagerten west-, ost- und nordfriesischen Inseln und der Westküste Dänemarks mit mindestens 27.996 Exemplaren eingesetzt.
Im vermuteten Landungsgebiet vor Südwest-Norwegen (Sonderkommando 5) und den Niederlanden (Sonderkommando 32) waren Marinefährprähme für die Auslegung dieser Minen im Einsatz (sieh dazu unsere LFZ-Gesamtchronik, Verband = SK 5 bzw. SK 32).
Im Rahmen der GM/SA wurden bei der
4. Minenräumdivision (Oslo) nach dem Krieg KMA-Räumflottillen mit Kriegsfischkuttern eingesetzt. Kann mir Jemand sagen, mit welchen Mitteln diese Minen geräumt wurden ? Ich vermute, mit Scherdrachengeräten (SDG/P), hätte aber gerne eine Bestätigung und einen Quellennachweis für diese Annahme. -- Und wie lief das im Bereich der
5. Minenräumdivision (Ijmuiden) ab ? Gemäß Gröner, DDK Band 9/1, waren dort keine KFK im Einsatz, sondern lediglich Räumboote.