Moin zusammen,
bei der Sturmflut in der Nacht vor 55 Jahren vom 16. auf den 17. Februar 1962, so schreibt die Nordsee - Zeitung, ich zitiere: spürte Wursten und der Kutterhafen Dorum den Druck nie gekannter Riesenwellen am stärksten an der niedersächsischen Nordseeküste.
An der Küste wurde sofort Großalarm ausgerufen, auch die Bundesmarine war da voll dabei.
Das heißt, wir waren eigentlich zu einem Grünkohlessen in der Nähe von Bremerhaven aufgebrochen.
Auf dem Weg zum Lokal, wir wurden mit Bussen dahin gebracht, stürmte es gewaltig.
Der Kohl stand noch nicht einmal richtig auf dem Tisch, kaum davon gegessen da war das Futtern schon wieder vorbei,
Wir wurden sofort an die Deiche gefahren um da mit anzupacken wo wir dringend gebraucht wurden.
Dorum, der Kutterhafen war vollständig zerstört. Von den dort beheimateten 43 Kuttern waren nur noch 17 eingeschränkt Fahrbereit,
der Rest war Feuerholz.
Nach totaler Erschöpfung wurden wir abgelöst, mussten unsere Arbeitspäckchen anziehen, kurz ausruhen, dann wieder an die Deiche.
Dieses mal mussten wir Holzstämme in den Deich versenken, mit Gebüsch verstärken damit die Deiche sicherer wurden.
Wer jemals mit einem schweren Holzhammer dicke Stämme in einem Kleiboden versenkt hat, der weiß was das für eine Knochenarbeit ist.
Nach ca 3 Tagen war under Einsatz beendet, wir fuhren in die MOS zurück.
1964 bekam ich für meinen Einsatz noch eine Urkunde und eine Medaille.
Beste Grüße
Manfred Heinken
Versorgt wurden wir von einer Gulaschkanone, hat sogar geschmeckt.
Bild 1 Zeigt unseren Zug beim nicht vollendeten Kohlessen.
Bild 2 Arbeiten bis zur Erschöpfung.
Bild 3 Ohne Pause geht es auch nicht.
Bild 4 So sieht der Kutterhafen Dorum zum jetzigen Zeitpunkt aus.
Den Kutterhafen besuchen wir immer wieder gerne.
Bild 5 Meine Urkunde
Alles im allen, das war schon ein hartes Stück Arbeit an der Küste.
Die Zivilisten auf dem Deich waren Mitarbeiter von den Deichverbänden, die uns das ja alles genau zeigen mussten, damit auch alles passte.
moin, Manfred,
:TU:) :MG:
Gruß, Urs
...jau Manfred, bei mir gings da noch unmilitärisch zu. :-D Meine Rückfahrt von der Firma in Geestemünde nach Hause in Lehe habe ich über 2 Stunden mit dem Rad gebraucht.
In der Nacht dann das Highlight: Das Dach war weg und die Sternlein funkelten... Wir hatten aber Glück gehabt. Übers Wochenende erhielten wir ein neues Dach.
Ergo: Meine Sturmflut war nicht so anstrengend. :wink:
Grüße Ronny
Ronny, da gab es ja noch was. Zum ersten und wohl einzigen Mal stand beim Abschnitt Geeste - Kaiserschleuse US Militär unter deutschem Kommando. :-D
Für mich auch Primäre, dass ich meinen Vater, der kam Samstag mal kurz zum essen nach Hause, in Oliv erlebt habe. Er war "Abschnittsbevollmächtiger" Schleusenstrasse - Zoo. Man gut das das Sperrwerk just fertig war. Aber die Batteriestraße liegt ja auf dem Leher Berg. :-D
Und alle haben das Grundgesetz gebrochen :BangHead:
Ede, verstehe ich jetzt nicht, was du meinst.
Gab es da den sog. " Sandsack-Orden " ?
Gruß Hastei
Sturmflut und Grundgesetz (http://www.spiegel.de/einestages/sturmflut-1962-a-949677.html)
Hallo Zusammen!
Auch ich hatte mein Erlebnis.
Ich befand mich in dieser Katastrophennacht im Kesselraum 1 als Brennerfahrer auf Z 4.
Das 4. Z-Geschwader befand sich auf dem Marsch durch die Nordsee Richtung Skagerrak.
Es war ein "Höllenritt".
Irgendwann kam über Bordlautsprecher die Warnung, daß das Schiff wenden würde und evtl. zeitweise mit starker Schlagseite zu rechnen sei. Wir dachten die "Blechbüchse" fällt bei dem Manöver um. Aber es ist alles gut gegangen.
Seetüchtig waren diese ollen Fletcher ja.
Was war geschehen?
Auf Z 5 war ein Fahrmaat aussenbords gegangen. Den galt es nun zu suchen.
Allen war klar, daß dies ein sinnloses unterfangen war. Zumal man nicht einmal wußte wann und wo.
Aber trotzdem hofften wir auf ein Wunder.
Auf Z 5 wurde Alarm gegeben, nachdem sich der Maschinenraum meldete, daß der Maat schon länger Zeit verschwunden sei.
So geisterte später das Gerücht bei uns an Bord rum.
Ob es tatsächlich so war kann ich nicht sagen.
Im übrigen war schon lange Oberdeck betreten verboten. Wer nach achtern mußte, nur über Aufbaudeck und natürlich Schwimmweste.
In Dwarslinie ging es nun einige Stunden wieder nach Süden. Die See wurde mit den Scheinwerfern abgeleuchtet.
Unten im Kesselraum graute uns schon vor dem erneuten wenden.
Schon lange war alles was nicht niet und nagelfest war mit Tampen irgendwo festgezurrt.
Nach Stunden erfolglosem suchen ging es wieder nach Norden.
Am nächsten Tag, als meine Wache gerädert aus den Kojen kroch, lagen wir vor Skagen.
Die Seeschäden waren so groß, daß U Bauer uns mit Sauerstoff- und Gasflaschen aushalf.
Eigentlich sollten wir mit denen im Skagerrak U-Jagd üben.
Einige Stunden später ging es dann zu unserem Stützpunkt nach Flensburg.
Gruß
Gerhard
Hallo!
Es muß natürlich 3. Z-Geschwader heißen.
Danke Urs für die Richtigstellung.
Gruß
Gerhard
Hallo Gerhard,
den Fahrmaaten habt ihr ja sicherlich nicht gefunden und an Bord nehmen können.
Bei den Wetter- und Seegangsverhältnissen ja auch nur schwer möglich.
Ist der Mann, wie auch immer, doch noch gefunden worden?
Gruß
Manfred Heinken
Hallo Manfred!
Der Mann wurde in dieser Nacht nicht gefunden. Ob später, entzieht sich meiner Kenntnis.
Monate später fuhr das Geschwader in umgekehrter Richtung durch dieses Seegebiet.
Es wurde von Kiellinie in Dwarslinie übergegangen.
Auf jedem Schiff mußte die Freiwache in"erster Geige" längs der Reeling antreten. Auf Z 5 blies ein Hornist und ein Gebinde wurde der See übergeben.
Dies war damals ein richtiges Gänsehauterlebnis, als durch den Lautsprecher das Lied vom "Guten Kameraden" erklang.
Gruß
Gerhard
Hallo Gerhard,
Deine Antwort hat macht mich doch betroffen gemacht.
Aber bei dem Seegang, ich denke die Wellenhöhe lag bei 6 m, wenn nicht höher.
Die Strömung in dem Seegebiet ist auch noch zu beachten.
Da ist die Suche nach dem Mann ja schon fast aussichtslos.
Ganz toll aber war das Verhalten des Geschwaders bei der erneuten Durchfahrt durch die Gewässer in Richtung Süden.
Zeigt es doch, das der Mann nicht vergessen worden ist.
Die Kameradschaft in der Marine, das gilt für alle Marinen, war und ist ein hohes Gut.
Nichts für Ungut
Manfred Heinken
...danke Kalli für den Hinweis. Schön, dass das Gesetz dahingehend geändert wurde. Aber ich befürchte, dass uns bei der nächsten Sturmflutkatastrophe nicht genügen Hände zur Verfügung stehen weil wir
a) gewaltig geschrumpft sind und
b) der Rest sich im Ausland befindet. :angel:
Grüße Ronny
Zitat von: RonnyM am 17 Februar 2017, 12:55:40
...danke Kalli für den Hinweis. Schön, dass das Gesetz dahingehend geändert wurde. Aber ich befürchte, dass uns bei der nächsten Sturmflutkatastrophe nicht genügen Hände zur Verfügung stehen weil wir
a) gewaltig geschrumpft sind und
b) der Rest sich im Ausland befindet. :angel:
Grüße Ronny
Beim Jahrhunderthochwasser/Oderflut hat die BW ganzen Einsatz gezeigt. Und nicht nur die. Beispielhaft auch das THW. Ich denke, dass der Katastrophenschutz nur im Zusammenspiel Vieler gewährleistet ist.
Damals hatte die BW allerdings insgesamt fast 330.000 Soldaten, heute noch 180.000. Und viele Einheiten, die damals materalmäßig dazu in der Lage waren, gibt es heute nicht mehr.
Zitat von: kalli am 17 Februar 2017, 13:16:28
Zitat von: RonnyM am 17 Februar 2017, 12:55:40
...danke Kalli für den Hinweis. Schön, dass das Gesetz dahingehend geändert wurde. Aber ich befürchte, dass uns bei der nächsten Sturmflutkatastrophe nicht genügen Hände zur Verfügung stehen weil wir
a) gewaltig geschrumpft sind und
b) der Rest sich im Ausland befindet. :angel:
Grüße Ronny
Nun zumindest hatte das THW die besten Kontakte zum Fernsehen. Helfermäßig waren die größten Kontingente von den Feuerwehren.
Beim Jahrhunderthochwasser/Oderflut hat die BW ganzen Einsatz gezeigt. Und nicht nur die. Beispielhaft auch das THW. Ich denke, dass der Katastrophenschutz nur im Zusammenspiel Vieler gewährleistet ist.
Nun, ich wollte die Feuerwehren beileibe nicht unterschlagen, das THW hatte ich auch nur als Beispiel genannt. Ansonsten müsste man noch eine Vielzahl Helfer, Freiwillige nennen.
Moin, moin!
Ich will keine Reihenfolge bei den eingesetzten Verbänden und Organisationen anläßlich der Sturmflut 1962 vornehmen, damit würde ich ihnen nur unrecht tun.
Einen sehr großen Anteil hatte die Bundeswehr und Soldaten fremder Streitkräfte. Neben den Soldaten hatten sie als ganz großes Plus das Material: u.a. Sturmboote (Schlauchboote und Floßsäcke wurden an den Zäunen aufgeschlitzt), Hubschrauber, geländegängige hochrädrige
Fahrzeuge, Funkgeräte usw usw. Heute gibt es in ganz Norddeutschland keine Pioniere mehr!
Zu den zivilen Einsatzkräften gehörten (keine vollzählige Auflistung) Feuerwehr, THW, LSHD, DRK u.a.m. Allen gemein war jedoch, dass sie überwiegend getrennt marschierten (bis Schmidt dazwischenschlug!) und mit der Ausrüstung sah es auch nicht so rosig aus. Bis auf LSHD waren die Fahrzeuge kaum geländefähig und Funk war noch weitgehend ein Fremdwort (in einer Einheit gab es e i n Funkgerät) und Notstromaggregate gehörten auch noch nicht zur standardmäßigen Ausstattung (in der Einsatzzentrale des THW-Landesverbandes saßen wir zeitweise bei trüben Sturmlaternen <dafür funktionierten die alten analogen Telefone :-D>).
Auf Seiten des LSHD war zwar sehr viel Gerät vorhanden (in Hamburg z.B. am Heidberg und in Rissen), aber es fehlte ausgebildetes Personal (der LSHD befand sich noch im Aufbau und machte nach der Flut auch personell große Fortschritte, aber dieser "Anfall" ebbte schnell ab.
Inzwischen hat sich die Situation erfreulicherweise erheblich gebessert: die verschiedenen Organisationen sind aurüstungs- und ausbildungmäßig wesentlich besser ausgestattet,
Da ist vielleicht auch eher zu verschmerzen, dass die BW sicher nicht so schnell zur Verfügung (trotz ZMZ).
Zwischen Sturmflut 1962 einerseits und Oder- bzw. Elbehochwasser liegt aber noch ein wesentlicher Unterschied: 1962 dauerte die größte Gefahr "nur" etliche Stunden an und das Hochwasser lief dann schnell ab. Und damit war die unmittelbare Gefahr weitgehend vorbei. Beim Oder- bzw- Elbehochwasser dauerte die unmittelbare Gefahr jedoch viele Tage (bis zu zwei Wochen?) an.
Bei aller Kritik und "Meckerei" bleibt aber festzustellen, dass bei allen Katastrophen die Menschen (egal, ob freiwillig oder beruflich und einzeln oder über eine Organisation) nach bestem Wissen und Können geholfen haben. Ohne sie wären die Katastrophen viel katastrophaler ausgefallen.
Gruß
klaushh
Hallo Klaus,
danke für Deinen Erfahrungsbericht :MG:,
in einem Punkt kann ich Dich beruhigen :-)
ZitatHeute gibt es in ganz Norddeutschland keine Pioniere mehr!
Es gibt noch das SpezPiRgt 164 (http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/a/kdoskb/start/log/spezpibtl164/!ut/p/z1/hY5fC4IwFMW_kXdsrOxxC5JCojLQ3Ze46TBrOalhffwWPUvn7fzhxwGECrCnsWspdL4nF73B2Umn-THnC87lUiimsvVK82IrskxC-W-AsWYTUgyKxoKJjPkkI-VQAAJeaaR3MvhHcDYkVH8fgrlQ3zi787X6BRvA1vlzvF5qME8tzWEPw716MSFvH3DjGPk!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL29225C3A0AGIFB2SN3G82)
ZitatZusätzlich stellt das Spezialpionierregiment 164 Kräfte und Mittel zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücken im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit bereit
sogar, wie ich feststellen konnte ,mit einzelnen Panzern.
Natürlich kein Vergleich mit der Anzahl in der Zeit des "Kalten Krieges" , wie die Schleswig-Holsteiner sich dankbar in der Zeit der Schneekatastrophe erinnern.
Moin Klaus,
natürlich Du hast Recht. Bei uns in BHV und an der Küste in Richtung Cuxhaven war alles in Bewegung was Beine und Arme hatte.
An die hochrädrigen Wagen, ich glaube es waren KFZ vom Typ MAN, kann ich mich sehr gut Erinnern.
Mit denen sind wir auch manchmal gefahren worden. Diese Fahrzeuge kamen überall durch.
Jedoch ist der heutige Einsatz von Fahrzeugen ein ganz anderer. Viele Teile gab es zu unserer Zeit ja noch nicht so häufig.
Von den Frauen der Feuerwehrleute und andere Helfer bekamen wir sogar heißen Kaffee.
Beste Grüße
Manfred Heinken
Ich musste erst einmal bei KlausHH seinen Beitrag gurgeln, was überhaupt LSHD bedeutet. Dabei stieß ich auf einen SPIEGEL-Artikel vom 30.10.1967
Luftschutz / Fehlplanung
[/Besonderer Verein
Da wurden ja gewaltige Geldmengen vernichtet. Nur ein Beispiel:
Brandschützer des LSHD bedienen fünf verschiedene Fabrikate des Tragkraftspritzentyps TS 8/8 -
Bachert, Balcke, Magirus, Metz und Ziegler. Fünf Benzinsorten mussten bei den Einsätzen mitgeführt werden. Außer Diesel- u. Vergaserkraftstoffen noch Super für einige Unimogs (weiß ich aus meiner Hörnumer Zeit - die waren mit einer 220 S-Maschine bestückt.) sowie Gemisch 1:25 für die Tragkraftspritzen und 1:40 für die Funkkommandowagen. Für dieses Sammelsorium brauchen die Luftschützer ferner 6 Sorten Schmierstoffe, 11 Batterien- und 9 Zündkerzen Typen.
Da nie die geplante Mannschaftsstärke erreicht wurde, konnte das Material in aller Ruhe vergammeln.
Soviel zum LSHD :-D
Grüße Ronny
Zitat von: RonnyM am 17 Februar 2017, 19:27:49
Ich musste erst einmal bei KlausHH seinen Beitrag gurgeln, was überhaupt LSHD bedeutet. Dabei stieß ich auf einen SPIEGEL-Artikel vom 30.10.1967
Luftschutz / Fehlplanung
[/Besonderer Verein
Da wurden ja gewaltige Geldmengen vernichtet. Nur ein Beispiel:
Brandschützer des LSHD bedienen fünf verschiedene Fabrikate des Tragkraftspritzentyps TS 8/8 -
Bachert, Balcke, Magirus, Metz und Ziegler. Fünf Benzinsorten mussten bei den Einsätzen mitgeführt werden. Außer Diesel- u. Vergaserkraftstoffen noch Super für einige Unimogs (weiß ich aus meiner Hörnumer Zeit - die waren mit einer 220 S-Maschine bestückt.) sowie Gemisch 1:25 für die Tragkraftspritzen und 1:40 für die Funkkommandowagen. Für dieses Sammelsorium brauchen die Luftschützer ferner 6 Sorten Schmierstoffe, 11 Batterien- und 9 Zündkerzen Typen.
Da nie die geplante Mannschaftsstärke erreicht wurde, konnte das Material in aller Ruhe vergammeln.
Soviel zum LSHD :-D
Grüße Ronny
Nicht alles was der Spiegel bemekert war auch so richtig. Die verschiedenen Tragkraftspritzen unterschieden sich damals in der Bedienung kaum. Und die Komandowagen waren Mungas, die auch die BW fuhr, also alles unter dem Stichwort bedingt abwehrbereit. Auch heute noch hat ein Feuerwehrfahrzeug meistens 3 verschiedene Kraftstoffe, manchmal auch 4 dabei.
Ist halt so.
Kleine Ergänzung:
Da der Munga einen 3-Zylinder-2-Takt-Motor hatte, mußte ein Benzin-Öl-Gemisch getankt werden. Durch die gewöhnlich längeren Standzeiten der BW-Fahrzeuge entmischte sich dieses im Tank. Deshalb gab es die Anweisung, daß vor dem Anlassen des Motors, bei der "technischen Durchsicht vor der Fahrt", das Gemisch "umzurühren"sei. Dieses erfolgte durch das Abschrauben des Tankdeckels und dem Herausziehen einer daran befestigten Kette. Anschließend ließ man die Kette wieder in den Tank zurückfallen und wiederholte das Ganze mehrmals. Die Kette war übrigens am Tankboden befestigt.
Es müßte in der TDv 2320/001-12. Teil 1-2, und hier im Teil 2: "Bedienungs- und Betriebsanweisung einschl. Plege- und Sicherheitsmaßnahmen" stehen, leider besitze ich diese nicht.
Hallo an alle Gleichgesinnten.
Saisonbedingter Anstieg der Nordsee.
Die Entdeckung wurde in der russisch-deutschen wissenschaftlichen Zeitschrift ,,Eastern European Scientific Journal" Nr. 3/2015 veröffentlicht. Seite 64. Juni http://www.auris-archiv.de/journal.html
Wissenschaftliche Zeitschrift "NBICS-Science. Technologies" Nr. 4/2018. Seite 104.
(Nanotechnology Society of Russia)
http://www.nanonewsnet.ru/news/2018/vyshel-chetvertyi-nomer-zhurnala-nbiks-naukatekhnologii
Eine positive Bewertung erhielt auch das Geographische Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Die Gewässer der Seen, Meere und Ozeane der nördlichen Hemisphäre drehen sich gegen den Uhrzeigersinn und die Gewässer der südlichen Hemisphäre drehen sich im Uhrzeigersinn und bilden riesige Strudel.
Der Hauptgrund für die Rotation der Strudel sind lokale Winde, die in die Meere und Ozeane des Flusses strömen, und die Ablenkkraft von Coriolis.
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Ocean_gyre
Je höher die Windgeschwindigkeit ist, desto höher ist die Rotationsgeschwindigkeit der Strudel, und desto höher ist die Zentrifugalkraft der Strudel, wodurch der Wasserstand der Meere und Ozeane erhöht wird.
Und je niedriger die Rotationsgeschwindigkeit der Strudel ist, desto niedriger ist der Wasserstand der Meere und Ozeane.
https://youtu.be/ihM1I5r_MUg
Die Geschwindigkeit der Strömungen entlang der Meere und Ozeane ist nicht überall gleich und hängt von der Tiefe der Küste ab.
In den flachen Meeren und Ozeanen bewegt sich die Strömung schnell und in den tiefen Wasserteilen der Meere und Ozeane bewegt sich die Strömung langsam.
Ein saisonaler Anstieg des Wasserspiegels wird nicht entlang der gesamten Küste der Meere und Ozeane beobachtet, sondern nur an den Küsten, an denen die hohe Winkelgeschwindigkeit der Strömungen und folglich die hohe Zentrifugalkraft des Wassers auftritt. (Zentrifugalkraft F = mv2 / r).
Bei geraden Küsten, wo die Strömung keine Winkelgeschwindigkeit hat, steigt der Wasserstand nicht an.
Die Gewässer des Finnischen Meerbusens drehen sich gegen den Uhrzeigersinn und bilden einen Whirlpool in Form einer Ellipse.
Und wenn der saisonale Südwestwind den Whirlpool auf 5 km / h abwickelt, steigt die Zentrifugalkraft des Whirlpools, dank der der Wasserspiegel an der Ostküste des Finnischen Meerbusens auf 30 cm ansteigt.
Ein ähnliches Muster des saisonalen Anstiegs des Wasserstandes wird in allen Seen, Meeren und Ozeanen beobachtet.
Die durchschnittliche Tiefe des Finnischen Meerbusens beträgt etwa 50 Meter, an der Ostküste etwa 5 Meter, im Westen der Bucht etwa 100 Meter. Aus diesem Grund sind die Linear- und Winkelgeschwindigkeit der Strömungen an der Ostküste des Finnischen Meerbusens viel höher (je höher die Tiefe der Küste, desto schneller die Strömungen ) ..
Im Finnischen Meerbusen hat der saisonbedingte Anstieg des Wasserspiegels zwei Spitzenwerte: im August / September und im Dezember / Januar und zeitlich mit der Jahreszeit südwestlicher Winde zusammen.
Die Geschwindigkeit der Strömung im Finnischen Meerbusen reicht von 2 bis 17 km / h, die Höchstgeschwindigkeit der Erdströmung von 30 km / h und die Windgeschwindigkeit über 100 km / h.
http://goo.gl/eYVTo6
http://esimo.oceanography.ru/esp1/index.php?sea_code=1§ion=6&menu_code=1734
Das Wasser der Nordsee dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und bildet einen riesigen Strudel.
Und wenn saisonale nordwestliche Sturmwinde einen Strudel entfesseln (bis zu 20 km / h an der Südküste), steigt die Zentrifugalkraft des Strudels an, wodurch der Pegel an der Südküste der Nordsee auf 5 Meter ansteigt.
(Sturmwelle 2,5 Meter, Zentrifugalwelle 2,5 Meter).
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:North_Sea_Currents.svg
https://en.m.wikipedia.org/wiki/North_Sea_flood_of_1953
Das Wasser des Kaspischen Meeres dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und bildet einen Whirlpool in Form einer Ellipse.
Und wenn die saisonalen Winde und der Fluss Wolga einen Strudel entfesseln, steigt die Zentrifugalkraft des Strudels an, so dass der Wasserspiegel an der Nordküste des Kaspischen Meeres auf 1 Meter ansteigt.
Die durchschnittliche Tiefe des Kaspischen Meeres beträgt etwa 200 Meter, an der Nordküste etwa 5 Meter, an der Südküste etwa 500 Meter.
Im Norden des Kaspischen Meeres steigt die Stromgeschwindigkeit daher von 1 auf 10 km / h.
Im Kaspischen Meer wird der Anstieg des saisonalen Wasserstandes im Juni / August beobachtet und fällt zeitlich mit der Jahreszeit der Winde und dem Hochwasser der Wolga zusammen.
Während einer Dürre über dem Wolgabecken steigt der Pegel des Kaspischen Meeres nicht an.
http://tapemark.narod.ru/more/06.png
http://goo.gl/47tXq2
In der Saison westlicher Winde steigt die Geschwindigkeit der Strömung entlang der Murmansk-Küste der Barentssee auf 5 km / h, so dass der saisonale Anstieg des Wasserspiegels 0,5 Meter erreicht.
Die Höchstwerte des Niveaus werden von Oktober bis November und die Mindestwerte von April bis Mai eingehalten.
http://proznania.ru/?page_id=2353
In der Bucht von Bengalen steigt die Geschwindigkeit des Whirlpools in der Saison der Monsunwinde auf 10 km / h, wodurch der saisonale Anstieg des Wasserspiegels 1,2 Meter erreicht.
http://www.aziya-tur.ru/bengal%27skii-zaliv.php
Die saisonalen Veränderungen des Ochotskischen Meers betragen 0,2 bis 0,5 m, wobei die höchsten Werte im November - Januar zu beobachten sind, die niedrigsten im März - April.
http://parusa.narod.ru/bib/books/fareast/1406-1.htm
Der saisonale Anstieg des Schwarzmeers (bis zu 40 cm) ist im südöstlichen Teil des Meeres am stärksten ausgeprägt, wo im Sommer die Winkelgeschwindigkeit der Strömungen ihren maximalen Wert erreicht.
http://tapemark.narod.ru/more/07.html
Die Annahme, dass die Ursache für den saisonbedingten Anstieg des Wasserspiegels der Druck der Atmosphäre, der Fluss der Flüsse, die Temperaturdifferenz und der Salzgehalt der Gewässer sein können, hält Wasser nicht. Diese Faktoren können den Wasserspiegel um einige cm, aber nicht mehr erhöhen.
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Annual_cycle_of_sea_level_height
https://research.csiro.au/slrwavescoast/sea-level/sea-level-change/
http://www.okeanavt.ru/tainiokeana/1066mifosrednemurovne.html
Die vorgestellte Theorie kann leicht überprüft werden, indem die Geschwindigkeit der Strömungen mit der Ebene der Meere und Ozeane in Beziehung gesetzt wird.
(Basierend auf einer Karte von Tiefen und Strömungen, Meeren und Ozeanen).
Fortsetzung: Forum Federal Target Program "World Ocean" http://okeany.com/forum/570.htm
Forum. Völkerfreundschaft Universität Russlands http://rudn.club/fizmat/prilivy-i-otlivy-rezultat-vraschenija-zemli-i-vodovorotov/10/
Cambridge University Forum
https://www.thenakedscientists.com/forum/index.php?topic=73127.0
"Die Flut der Nordsee von 1953 war eine große Flut, die durch einen starken Sturm verursacht wurde, der am Samstagabend, dem 31. Januar 1953, und am Sonntagmorgen, dem 1. Februar 1953, auftrat. Die Überschwemmungen trafen die Niederlande, Belgien, England und Schottland.
Die Kombination aus starker Springflut und einem starken europäischen Sturm über der Nordsee verursachte eine Sturmflut; In manchen Gegenden führte eine Kombination aus Wind, Flut und niedrigem Druck zu einem Anstieg des Wasserspiegels um mehr als 5,6 Meter über dem mittleren Meeresspiegel. "
https://en.m.wikipedia.org/wiki/North_Sea_flood_of_1953
Frage: Wie konnten im Frühjahr des 31. Januar 1953 in den Niederlanden die "Frühlingsgezeiten" entstehen und warum dauerten die "Frühlingsfluten" nur zwei Tage?
Sturmflut tritt an allen Küsten der Meere und Ozeane auf, und anomal hohe Sturmflut tritt nur an den Küsten auf, an denen das Wasser rotiert.
Nordsee. Golf von Finnland. Bengal Bay.
Zitat von: bettika61 am 17 Februar 2017, 18:47:42
in einem Punkt kann ich Dich beruhigen :-)
ZitatHeute gibt es in ganz Norddeutschland keine Pioniere mehr!
Es gibt noch das SpezPiRgt 164 (http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/a/kdoskb/start/log/spezpibtl164/!ut/p/z1/hY5fC4IwFMW_kXdsrOxxC5JCojLQ3Ze46TBrOalhffwWPUvn7fzhxwGECrCnsWspdL4nF73B2Umn-THnC87lUiimsvVK82IrskxC-W-AsWYTUgyKxoKJjPkkI-VQAAJeaaR3MvhHcDYkVH8fgrlQ3zi787X6BRvA1vlzvF5qME8tzWEPw716MSFvH3DjGPk!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL29225C3A0AGIFB2SN3G82)
...und die Luftlandepionierkompanie 270 in Seedorf (https://de.wikipedia.org/wiki/Luftlandepioniere#Luftlandepionierkompanie_270)
Gruß
Klaus
Zitat von: FAUN am 18 Februar 2017, 20:37:01Kleine Ergänzung:
Da der Munga Anschließend ließ man die Kette wieder in den Tank zurückfallen und wiederholte das Ganze mehrmals. Die Kette war übrigens am Tankboden befestigt
.
Die Zugkette ist an einer Kraftstoffmischeinrichtung befestigt, eine 3-flügige an den Stirnseiten gelagerte Welle, die den Tankinhalt durchmischt. Am Boden ist nichts befestigt. Die Mischeinrichtung hat eine stabile Feder, so dass diese die Zugkraft deutlich unterstützt.
[/quote]