Hi,
I have bought a Schnellboot photo album. It starts with two RAD photos. At what age and how long was the RAD service?
He was then at the 11. Schiffstammabteilung, Schwedenschanze, Stralsund. There was a paper "Die Geschichte der 11. Schiffstammabteilung" with the album. It states that the first Rekruten were taken in 1 Nov 1938. They were then "vereidigt" on 8 Dec. How long did they stay after that? 2 months? I think the first album owner could have been part of the first batch. There is still construction work going on in the small harbour. When would the next batch of Rekruten have been taken in?
1a On gard with the 5 company (Brügge) life ring.
2a Harbour
3a Kaserne
/Alo
Hello ,
Ship's departments were first formed in the Imperial Navy as naval inspections. These were naval units stationed on the coast, which were responsible for the military and nautical basic training for the fleet.
In the imperial navy the so-called inspections had the suffix I for the Baltic Sea and II for the North Sea. In the Reichsmarine these inspections were renamed into the ship trunk divisions of the Baltic Sea and the North Sea. Later they were replaced by ship's regiments which were subordinate to ship's naval divisions. Ship master regiments were stationed at the Baltic Sea in Stralsund, Libau, Pillau, Kiel, Eckernförde, Sassnitz. Stationed at the North Sea in Wesermünde Wilhelmshaven, Leer, Buxtehude. All recruits from the Kriegsmarine were trained in one of the ship-trunk-departments and got here their nautical and infantry basic education.
After reorganization of the previous 11th Marine Division on January 1, 1944, reorganized in BRUYERS Lorraine. The department was dissolved in October 1944, with simultaneous delivery of the personnel to the army.
Commander: 01.1944-10.1944 F.Kapt. (MA) Naumann Hans
Thank you Christian for the additional information.
/Alo
Hi,
I Think I found the answer on Ebay.
http://www.ebay.de/itm/7x-Orig-Foto-11-S-St-A-Kriegsmarine-Rekruten-in-Kaserne-STRALSUND-1940/391940024949?hash=item5b41722a75:g:WnkAAOSwrhhaJp85
This guy was at S.St.A 11 for three months between Jan. and April 1940.
PS. There are also some good Schnellboote photos far sale there.
Here are some photos of my grandfather in the training company as Obermaat the 11th Shipsteam Department Interesant 08 machine gun
Hi Christian,
Good photos, thank you.
There are Group photos of the "kompanie Stammpersonal" in my "Die Geschichte der 11. Schiffstammabteilung".
I could post a scan if it is of interest.
Do you know in what Company he was serving and when?
/Alo
Hi ,
Here is the "Geschichte"
/Alo
Hello ,
first he was in the 2.Kompanie 3.Schiffsstamabteilung 24.06.1941-26.06.1941
bevor he was 8.Komp.Infanterieregiment Oberhein 629 aus Stellungsabschnitt 138 MG Kompanie sch.
Stammrollennummer war O.25447 MK hu will help me about this number?
Kaiserliche Deutsche Marine war er vom 30.05.1917-23.12.1918 Marineinfanterie regiment 5/2 ????
He was born in Breslau nd Grenzschutz Ost and is said to have been with the Freikorps and Upper Silesian Special Police, but was an instructor so far ... Can you continue to help, the order is also unclear on the lower left side of the chest (Freikorps, HGrenzschutz ???) He was only briefly unemployed at the end of 1932. Before that, under NSDAP number 1 330086, he was a member and block helper. According to the family, he was always somehow a soldier instructor Can you help me ? wishes Christian
Hi Christian,
I do not have any more on Schiffsstamabteilungen.
The medal looks lik a wound badge from the Kaiserzeit.
/Alo
Hi Alo und alle!
#Alo
ZitatAntworte im deutsch, bitte
OK :MG:
Wahrscheinlich ist diese --/>/> Website (https://www.parow-info.de/b/bc/Schulen-HST.html) mit einigen Bildern bekannt (scrollen bis 11. SStA).
Mein Vater war auch bei der 11. Schiffsstammabteilung. Auch mich würde interessieren, wie lange die Rekrutenausbildung dauerte. Er trat im September 1940 in die Marine ein (1. September oder später ist unklar).
Die unten angehängten Photos in dunklen Uniformen (leider nicht sehr scharf) zeigen die Kameraden der 16. Gruppe jedenfalls beim "ersten Landgang" in Stralsund, und zwar am 28.10. und 31.10.1940. Die hellen Uniformen auf dem 3. Bild waren wohl so etwas wie Ausgehuniformen für die Rekruten. Der Matrosen-Stern fehlt jedenfalls noch bei allen Bildern, sie müßten demnach vor der Vereidigung entstanden sein. Falls es am 01. September losging, war der erste Ausflug also nach ca. 2 Monaten. Folgte dann die Vereidigung? Und danach? Ich las bislang immer von 3 Monaten Rekrutenzeit. Aber wer weiß?
Ein weiterer Aspekt, den ich nicht klären konnte, betrifft die oben erwähnten "Gruppen". Darüber habe ich nirgendwo etwas gefunden. Seine Aufzeichnungen geben stets "11.Schiffsstammabteilung, 16. Gruppe" an. Ich weiß, daß es in den Schiffsstammabteilungen numerierte Kompanien gab. (Weiß jemand zufällig mehr darüber?) Gruppe scheint eine zusätzliche untergeordnete Gliederung gewesen zu sein. Unter einem Bild steht dann auch "mein Gruppenführer".
Vielleicht kann ja noch jemand etwas zu Dauer und üblichem Ablauf der Rekrutenzeit in dieser Zeit anmerken.
Beste Grüße,
Viktoria
Hallo Viktoria Bild 3 das sind die Bordpäckchen weis - wurden bei der VM nur an Bord getragen oder in der Kaserne.
Jetzt solltest du einer Fachfremden aber auch erklären, was ein Bordpäckchen ist. :MZ:
Bei der VM gab es "erste Geige" Ausgehuniform und Parade Uniform "zweite Geige" wurde meist als Dienstuniform getragen - Matrosenuniform im Sommer Bordweis (Bordpäckchen weis) im Winter Bordblau (Bordpäckchen blau) auch Arbeitsuniform .Für Matrosen und Maate im Winter über der Ausgehuniform der Kulani und Offiziere der Mantel.
Wenn ich etwas vergessen habe kann berichtigt werden.
Zitat von: smutje505 am 24 November 2020, 17:15:13
Wenn ich etwas vergessen habe kann berichtigt werden.
Sind das nicht Fotos der KM und nicht der VM?
Hallo Viktoria,
das Bild Nr. 3 zeigt Angehörige der Kriegsmarine im weißen Arbeitshemd mit der dazugehörigen weißen Arbeitshose für die Sommermonate.
Gruß
Lothar
Hallo Paule ich habe nichts zu den Bildern erklärt ich weis das das keine Bilder der KM bzw. VM sind.
Bitte lies erst die Frage von t-geronimo !
Hallo Lothar top
Hallo,
Ich danke Euch für die Erklärung zur weissen Uniform. Daß ein Bordpäckchen kein Jausenbrot ist, ahnte ich ;), kannte ich doch schon den Begriff des U-Boot-Päckchens. Von wegen Ausgehuniform, da lag ich ja schön daneben! Also weißes Arbeitshemd und Arbeitshose für die Sommermonate an Bord. Wie praktisch!! Wer wusch bloß all die weißen Uniformen? :zz: Aber da Männer von der Marine auch nähen können... Das nehme ich zumindest an. Oder wer sonst hat all die Dienstgrad-, Laufbahn- und anderen Abzeichen angenäht? Oder gab es jedesmal ein neues Kleidungsstück?
Eigentlich war die weisse Uniform ja ein Nebenschauplatz. Gibt es auch Info zu Dauer, Ablauf und Art der Rekrutenausbildung?
Ich fand im F.d.W. (https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/62884-gliederung-schiffsstammabteilung/&postID=682123&highlight=11.%2BSchiffsstammabteilung#post682123) noch dieses kurze Zitat zum Thema:
...Aus dem Zeugnis eines meiner Verwandten erschließt sich Länge und Umfang der Ausbildung:
"vom 8.7.1944-23.10.1944=108 Tage 4./1. Schiffstammabt. Stralsund:
Exerzierdienst, Dienstkenntnis, Waffenkunde, Seemannschaft."...
In diesem Fall waren es dann wohl an die dreieinhalb Monate des Exerzierens und Schulbankdrückens.
Gruß,
Viktoria
Zitat von: Nordmeer am 24 November 2020, 14:55:17
Vielleicht kann ja noch jemand etwas zu Dauer und üblichem Ablauf der Rekrutenzeit in dieser Zeit anmerken.
Mein Großvater sprach immer von der Rekrutenkompanie und die Gruppe bezeichnete er als Korporalschaft.
Seine Grundausbildung bei der 13. SStA dauerte von April bis Oktober 1939, wobei die Vereidigung am 20. Mai 1939 stattfand. Bilder im weißen Bordpäcken sowie der "geliebten" feldgrauen Uniform habe ich auch. Im Jahr 39 war es allerdings so, dass sich die Matrosen eine eine Paradeuniform anfertigen ließen, die selbst bezahlt werden musste.
Die Grundausbildung spielte sich vorwiegend auf dem Exerzierplatz, im Gelände, auf/in den Sporteinrichtungen, dem Schießplatz und im Unterrichtsraum, aber auch schon auf dem Wasser (Kutterpullen und Segeln) ab.
Wozu das ganze gut war, hat der Korvettenkapitän Giese in seiner Schrift "Die Kriegsmarine ruft" festgehalten. Ich gebe das mal zum Verständnis und zum Eintauchen in die damalige Zeit im Original wieder:
"Gewiss, der Soldat der Kriegsmarine wird in seinem späteren Berufsleben wenig oder gar nichts mehr mit dem Exerzierplatz zu tun haben, denn sein Element wird das Schiff und das weite Meer sein, das er auf seinen Planken durchfährt. Aber eins wird ihm, ganz gleich welche Laufbahn er auch einschlägt, auf welchen Platz ihn später der Dienst stellen mag, für immer am wirksamsten bleiben, die Grundschule nämlich, die ihm dieser Exerzierplatz vermittelt und die jeder Soldat durchmachen muss, der später einmal in seinem Leben als Vorgesetzter vor der Front stehen soll. Aus diesem Platz hat Preußens und Deutschlands Soldatentum seit Jahrhunderten seine ganze Kraft und Stärke gezogen. Er ist der Nährboden echten Soldatentums und Mannestums, der Grundpfeiler soldatischen Mutes und menschlicher Charakterstärke.
Auf diesem Platz also tut auch der junge Soldat der Kriegsmarine seine ersten militärischen Schritte. Hier lernt er die Grundbegriffe kennen und verstehen, welche die Grundlage des soldatischen Lebens ausmachen. Auf dem Exerzierplatz und im Gemeinschaftsleben in der Kaserne spinnen sich die ersten Fäden, die zu der späteren unsichtbaren, aber umso unzerreißbareren Kameradschaft führen. (...)
Nicht jeder gliedert sich gleichermaßen leicht in das militärische Leben ein, denn hier heißt es ja von Anfang an, das eigene Ich zurückzustellen und nur der Gemeinschaft, ihren Anforderungen und ihren Zielen zu leben. Wie jeder Beruf, so hat naturgemäß auch der des Soldaten seine heiteren und ernsten Seiten. Es ist nicht so, dass der Soldat nicht nur seine Pflicht und sein persönliches Eigenleben kennen soll. Aber die Pflicht wird und muss stets allem anderen voran stehen.
Diese Pflicht lernt der junge Soldat hier in der Kaserne und auf dem Exerzierplatz von der ersten Minute an kennen. In aller Frühe, wenn in den Bürgerhäusern noch tiefste Ruhe herrscht, gellen die Pfiffe der wachhabenden Unteroffiziere durch die weitläufigen Kasernengänge und wecken die Schläfer, die vielleicht eben noch von allem anderen, nur nicht vom Dienst träumten. >>Rise, rise! Komm hoch, komm hoch!<< heißt es da, und wenn auch das nachfolgende >>Allüberall zurrt Hängematten<< hier noch nicht gleichbedeutend mit dem Zusammenlegen der auf dem Schiff noch vielfach als Schlafstätte gebräuchlichen Hängematten ist, sondern das Klarmachen der Kojen und Bettstellen bedeutet, so weht dem jungen Soldaten der Kriegsmarine mit diesem Befehl ein Wind an, der ihn schon frühzeitig an seinen wahren Beruf erinnern soll. Da heißt es blitzschnell raus aus den Kojen, unter die frische kalte Dusche und antreten zum Frühsport, der die Glieder löst und Körper und Sinne frei macht für den bald einsetzenden Dienst.
Nach einem kräftigen Frühstück, das einfach, aber reichlich ist, geht es dann auf den Kasernenhof hinaus, auf dem der junge Soldat als erstes einmal richtig gehen lernt. Ja, wirklich, gehen lernt! Denn was er bis jetzt als Gehen bezeichnet hat, ist, militärisch gesehen, ja etwas anderes. Dann kommt die Ausbildung am Gewehr und später vielleicht am Maschinengewehr und an anderen Waffen des modernen Landkrieges. Denn auch diese muss der junge Soldat der Kriegsmarine beherrschen, weil auch ihn der Dienst vielleicht einmal an Stellen stellt, an denen nur diese Waffen entscheidend sind. Denken wir nur an die zahlreichen Kämpfe und Gefechte, die Landungstruppen unserer Kriegsmarine in den früheren Kolonialkämpfen des Reiches, im Weltkriege an Flanderns Küsten und jetzt in diesem Kriege wieder in Norwegen, in Narvik und an den Küsten Hollands, Belgiens und Frankreichs zu bestehen hatten. Sie alle haben Zeugnis dafür gegeben, dass der Soldat der Kriegsmarine, wenn es sein muss, wie an Bord so auch an Land seinen Mann zu stehen weiß.
Nach dem Dienst auf dem Kasernenhof und im Gelände folgen dann der theoretische Unterricht in allem, was der angehende Seemann und Soldat in seinem künftigen Dienstleben kennen und wissen muss, folgt auch der Zeugdienst, bei dem selbst die ungefügigste Hand es lernt, die Uniform und das Zeug selbst in Ordnung zu halten. Immer aber wechselt der militärische Dienst mit ab mit sinnvoll eingesetzten Freizeitstunden, in denen nicht nur die Kameradschaft, sondern auch der Einzelne mit seinen Neigungen und Veranlagungen zum Recht kommen."
Zitat von: Nordmeer am 24 November 2020, 20:19:17
Wer wusch bloß all die weißen Uniformen?
Selbst war der Mann.
Zitat von: Nordmeer am 24 November 2020, 14:55:17
Hi Alo und alle!
Vielleicht kann ja noch jemand etwas zu Dauer und üblichem Ablauf der Rekrutenzeit in dieser Zeit anmerken.
Beste Grüße,
Viktoria
Hallo,
hier mal ein konkreter Dienstplan der Rekrutenausbildung aus der 7.Schiffsstammabteilung 1941. Ich denke, dass sich die Ausbildung in den verschiedenen Schiffsstammabteilungen sehr ähnelten. Die Ausbildung 1941 dauerte in Stralsund/Dänholm 103 Tage.
Grüße Joern
hier noch ein Bild Bordpäckchen weiß und 2.Geige im Sommer der VM
Vielen herzlichen Dank für alles, was Ihr hier noch zusammengetragen habt! Jetzt hat diese Rekrutenzeit für mich schon ein deutlicheres Gesicht erhalten.
Zitat von: M-54842 am 24 November 2020, 20:22:33
Wozu das ganze gut war, hat der Korvettenkapitän Giese in seiner Schrift "Die Kriegsmarine ruft" festgehalten. Ich gebe das mal zum Verständnis und zum Eintauchen in die damalige Zeit im Original wieder:
Es ergeht mir genau, wie Du sagst. Auch mir ist das Eintauchen in diese Zeit wichtig für das emotionale und athmospärische Verständnis der Menschen und Situationen.
Zum Text des Kapitäns: Er gibt einen sehr schönen und realitätsnahen Einblick sowohl in das Denken als auch die Praxis dieser Ausbildung. Einiges würde heute der Zeit gemäß anders ausgedrückt werden, dennoch gibt es immer noch Menschen, für die ihre Pflicht zuerst kommt, da sie die Notwendigkeiten des größeren Ganzen vor ihr Ego stellen.
Persönliche Anmerkung: Ich kann nicht umhin, immer auch an die andere Seite der Medaille zu denken: Wenn diese Pflicht auch Kämpfen und Töten beinhaltet wie im Soldatentum, dann darf das Pflichtbewußtsein, das man fördert und an das man appelliert, allerdings nicht ausgenutzt werden. Das bedeutet, daß es dann an höherer und höchster Stelle zur Pflicht gehört, sehr sehr sorgsam damit umzugehen. Ich will übrigens gerade beginnen, Günther Prien: Mein Weg nach Scapa Flow (aus meines Vaters Nachlaß) zu lesen und bin gespannt, was mich da erwartet.
ZitatSelbst war der Mann
Ich hatte das schon vermutet, in Analogie zum Nähen... Danke für das herrliche Bild!
Zitat von: joern am 25 November 2020, 09:34:01
hier mal ein konkreter Dienstplan der Rekrutenausbildung aus der 7.Schiffsstammabteilung 1941
Hallo Jörn!
Der Dienstplan ist natürlich wirklich anschaulich und aufschlußreich. Die Dauer der Ausbildung stimmt auch ungefähr mit dem weiter oben zitierten Zeugnis überein (103 bzw. 108 Tage). Nach diesem Dienstplan wäre mein Lieblingstag als junger Mensch wahrscheinlich der Mittwoch gewesen ;)
Zum Zeugdienst noch eine kleine Fundstelle:
--/>/> Zeugdienst auf Kreuzer Emden (https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/65941/ssoar-dsa-2008-constabel-Zeitsplitter_Erinnerungen_an_die_Seefahrt.pdf?sequence=1&isAllowed=y) (Bild auf S. 332)
#smutje505:
Danke für die bildliche Gegenüberstellung von blauer und weißer Uniform. So sieht das Bordpäckchen weiß schon mehr nach Arbeitskleidung aus als auf meinem Gruppenbild weiter oben.
Grüße,
Viktoria
Hallo,
zum Zeugdienst hier auch mal 2 Fotos von der Gorch Fock 1934.
Grüße Joern
Zitat von: Nordmeer am 24 November 2020, 14:55:17
Ein weiterer Aspekt, den ich nicht klären konnte, betrifft die oben erwähnten "Gruppen". Darüber habe ich nirgendwo etwas gefunden. Seine Aufzeichnungen geben stets "11.Schiffsstammabteilung, 16. Gruppe" an. Ich weiß, daß es in den Schiffsstammabteilungen numerierte Kompanien gab. (Weiß jemand zufällig mehr darüber?) Gruppe scheint eine zusätzliche untergeordnete Gliederung gewesen zu sein. Unter einem Bild steht dann auch "mein Gruppenführer".
Vielleicht kann ja noch jemand etwas zu Dauer und üblichem Ablauf der Rekrutenzeit in dieser Zeit anmerken.
Hi,
It is difficult to find anything about the organization of training units. I have tried to get some information from the "Die Geschichte der 11. Schiffstammabteilung" that I posted.
The very first recruits came on 1 Nov. 1938.
Vereidung on 8 Dec. 1938
Abteilungsapell in grey on 30 Jan. 1939 (91 days, probably two weeks from release of the troops. The paper was probably printed right after this date to be ready for the release)
There were four Kompanie numbered 1, 2, 3 and 5 (The 4. Kompanie was probably meant to be set up later). Each Kompanie had 52 Stammpersonal and three officers.
There were 5 Kaserne 1. Westende, 2. Zeebrügge, 3. Ostende, 4. Lombartzyde, 5. Brügge, probebly one for each Kompanie.
I estimate the Abteilungsapell photo to show around 2000 soldiers.
One Kompanie is then ~500 men, 445 of them being recruits.
One Gruppe is ~16 men giving ~28 Gruppe in a Kompanie
There are then maybe 4 Zug with 7 Gruppe each in a Kompanie or something similar.
Alternatively:
There are 42 lower rank Stammpersonal in a Kompanie on the photos. If they are two (Gruppenfürer and Stellvertreter?) for one Gruppe, then there are 21 Gruppe in a Kompanie and 336 recruits.
I would think there were four 16 Gruppe 11. Schiffstammabteilung, one for each Kompanie. Is there any Kompanie number or Kaserne name mentioned? I can see Brügge on a lifie boye in one of mine photos.
I am sure there is someone who knows this better.
/Alo
Zitat von: alo41 am 26 November 2020, 12:32:48
I would think there were four 16 Gruppe 11. Schiffstammabteilung, one for each Kompanie. Is there any Kompanie number or Kaserne name mentioned? I can see Brügge on a lifie boye in one of mine photos.
Hi Alo,
many thanks for taking the time and doing the math. :ML:
Leider fand ich keine Erwähnung der Kompanienummer oder des Kasernennamens. Mittlerweile fand ich aber auf einem Photo einer 16. Gruppe (https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/28898-stralsund-schwedenschanze/) (Photos 12+13 ganz unten) von 1944 folgende Beschriftung auf der Rückseite: "2./3. S.St.A. Stralsund Schwedenschanze 16. Gruppe mit BtsMt Burkholtz".
Es gab die Gruppen also wirklich! Auch hier ist keine Kompanie angegeben. Vielleicht war es nicht üblich, weil die Rekruten einer Kompanie ohnedies immer unter sich waren. Zur nachträglichen Identifizierung wäre allerdings stets neben der Kompanienummer auch der Jahrgang notwendig. Es sei denn, die Kompanien wären über die Jahre immer weiter laufend numeriert worden.
Die Stärke einer Gruppe war wohl, wie Du sagst, ca. 15-16 Personen. Auf meinen beiden Bildern des 1. Landgangs sind es jeweils 14 Rekruten plus 1, der photographiert hat (?). Auch das verlinkte Photo zeigt 14 Rekruten (plus Photograph?).
Grüße,
Viktoria
moin,
Zitat von: Nordmeer am 26 November 2020, 15:49:10
Leider fand ich keine Erwähnung der Kompanienummer oder des Kasernennamens. Mittlerweile fand ich aber auf einem Photo einer 16. Gruppe (https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/28898-stralsund-schwedenschanze/) (Photos 12+13 ganz unten) von 1944 folgende Beschriftung auf der Rückseite: "2./3. S.St.A. Stralsund Schwedenschanze 16. Gruppe mit BtsMt Burkholtz".
Es gab die Gruppen also wirklich! Auch hier ist keine Kompanie angegeben.
Meiner Ansicht nach ist in "2./3. S.St.A. Stralsund" die "2." die Nummer der 2. Kompanie der 3. Schiffsstammabteilung. So wird das im militärischen Schriftverkehr geschrieben
Gruß, Urs
Zitat von: Urs Heßling am 26 November 2020, 15:58:44
Meiner Ansicht nach ist in "2./3. S.St.A. Stralsund" die "2." die Nummer der 2. Kompanie der 3. Schiffsstammabteilung. So wird das im militärischen Schriftverkehr geschrieben
Danke Urs,
Du wirst es nicht glauben, genau das ist mir vor 1 Minute selbst aufgegangen! Zumal es in Stralsund-Schwedenschanze nach dem, was ich finden konnte, nur eine 3. SStA gab, keine 2. (Ich dachte zuerst, es habe unterwegs eine Umbenennung gegeben.) Ich eile also zum Korrigieren, aber siehe da - Urs war schneller. Vielen Dank für die Korrektur.
Gruß,
Viktoria
Zitat von: Nordmeer am 26 November 2020, 15:49:10
Es gab die Gruppen also wirklich! Auch hier ist keine Kompanie angegeben. Vielleicht war es nicht üblich, weil die Rekruten einer Kompanie ohnedies immer unter sich waren. Zur nachträglichen Identifizierung wäre allerdings stets neben der Kompanienummer auch der Jahrgang notwendig. Es sei denn, die Kompanien wären über die Jahre immer weiter laufend numeriert worden.
I am sure the numbering of the Kompanie was not changed each year. That part of the organization was probably fixed with the Stammpersonal. The Gruppen were then filled three (or four?) times a year with new recruits. This part of the training was, as I understand it, the same for every recruit. They then left for more spiralized training in other places before being stationed at a unit. They did probably not retain the Kompanie or Gruppe number from the S.St.A. at that point.
/Alo
Hallo!
Gab es eigentlich auch für die SSA KTB´s und wenn ja, haben sie sich für Stralsund ganz oder in Teilen erhalten?
Danke!
Deichkind
Hi,
I found some more regarding S.St.A.
1. A wartime album showing that the basic training was cut back to 2 months (1 March-1 May). The year is probebly 1942.
2. A pre war (start 1 April 1939) album. Is the five months in Bremerhaven three months basic training and three months something else? A Gruppe is here given as a Korporalschaft Müller and the Gruppenfürers as Korporäle. I have not sean this before. Is this a Nordsee/Ostsee difference? Is Korporal a training term? (I was a Korpral in the Swedish army during training and were promoted to Furir once placed in a fighting unit)
/Alo
Hallo Alo,
aus den mir zur Verfügung stehenden Unterlagen ersehe ich , dass der Begriff Korporalschaft in allen Crews vor 1939 in Stralsund gebraucht wurde. Im Kriege war dann die Bezeichnung "Gruppe" vorherrschend.
Im Anhang mal ein Foto der 4.Korporalschaft der 4. Kompanie der II.SSO 1934 mit Korporal (Unteroffizier). Auf dem Foto fehlen einige Rekruten, es waren wohl insgesamt 12 .
Grüße Joern
OK, I think I got it.
Korporal is not a rank, it is what you do. In this case training recruits at group level. To do that job, you have an Unteroffizire rank, like Bootsmaat Müller.
Later, Korporal was replaced with Gruppenfürer.
Thank you Joern
Alo
Found another photo album with "Korporalität".
moin,
Zitat von: alo41 am 27 November 2020, 12:57:51
Korporal is not a rank, it is what you do.
Bezeichnungen sind "Dienstgrad" und "Dienststellung"
Beispiel
Dienstgrad DienststellungKapitänleutnant Kompaniechef
Leutnant zur See Zugführer
Stabsbootsmann Zugführer
Bootsmannsmaat Korporal/Gruppenführer
Gruß, Urs
Zitat von: alo41 am 27 November 2020, 09:34:13
Hi,
I found some more regarding S.St.A.
1. A wartime album showing that the basic training was cut back to 2 months (1 March-1 May). The year is probebly 1942.
Alo
Hallo!
Das kann so nicht erallgemeinert werden, wenn es denn überhaupt korrekt ist.
ich verweise auf #17 und verbürge mich für die Korrektheit des Zitats:
"Aus dem Zeugnis eines meiner Verwandten erschließt sich Länge und Umfang der Ausbildung:
"vom
8.7.1944-23.10.1944=108 Tage 4./1. Schiffstammabt. Stralsund:
Exerzierdienst, Dienstkenntnis, Waffenkunde, Seemannschaft."...
Deichkind
Yes it could very well be wrong in the album. Is there any other possible explanation?
/Alo
Hallo Alo,
in Eckernförde erhielten vorwiegend Unteroffiziere ihre Grundausbildung. Eventuell unterschieden sich die Zeiten von denen der Offiziersanwärter in Stralsund.
Ein Beispiel eines Offiziersanwärters 1942 in der 7. S.St.A. Stralsund im Anhang, auch mehr als 100 Tage.
Grüße Joern
moin, Jörn,
sehr interessant :MG: :TU:)
Ein mini-Fragezeichen stelle ich hinter die "zweite Schnellbootszeit" bei der 9. S-Fltl ...
... denn S 145 und S 112 lagen ab Juli 1944 abgeschnitten in Brest und dann St. Peter Port
... und B. hätte also zur Fortsetzung seiner Ausbildung "ausgeflogen" werden müssen.
Gruß, Urs
https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/s_boote/lebenslauf_boot.php?where_value=138
https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/s_boote/lebenslauf_boot.php?where_value=105
Hallo Urs,
es gar ja Rückführungen aus den abgeschnittenen Gebieten per Flugzeug. Habe mal dazu etwas gelesen, vermutlich im KTB Skl?
Also durchaus realisitsch... Oder waren die ausgeflogegen Spezialisten gar speziell für die Uboot-Waffe... Mein Hinterkopf arbeitet...
:MG:
Darius
Schnellbootkommendant RKtrager Karl "Charlie "Muller was flow out after a pow exchange.
/Alo
moin,
Zitat von: alo41 am 28 November 2020, 21:02:45
Schnellbootkommendant RKtrager K.arl "Charlie "Muller was flow out after a pow exchange.
Ja, aber zu dieser Zeit war "Charlie" Müller (https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/s_boote/lebenslauf_kommandant.php?where_value=128) schon Flottillenchef (10.)
Gruß, Urs
Zitat von: alo41 am 27 November 2020, 20:54:04
Yes it could very well be wrong in the album. Is there any other possible explanation?
/Alo
I found another album with two months basic training. Both albums are from Mekaniker training.
I think this explains the two months.
Tecnical personel got 2 months basic training at S.St.A and the probebly 4 months at a Marineschule. Then practice on a ship, probebly within thire training.
Matrosen got 14-15 weeks basic training and then practice on a ship. On a Schnellboot typicly as amunition handler for the main gun.
/Alo
Hallo,
die Person, die ich bereits erwähnte, war in der 4. Komp. der 1. SSA, in der ab Januar 1944 der Offiziernachwuchs ausgebildet wurde.
"vom 8.7.1944-23.10.1944=108 Tage 4./1. Schiffstammabt. Stralsund:
Exerzierdienst, Dienstkenntnis, Waffenkunde, Seemannschaft."
Deichkind