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Boardleben => Off Topic => Thema gestartet von: Manfred Heinken am 22 April 2017, 14:18:53
Moin zusammen,
Lt. Zeitungsberichten sind am Osterwochenende viele Tausend Flüchtlinge und Migranten aus Afrika bei sehr unruhiger See aus dem Mittelmeer gerettet worden.
Bei dieser Rettungsaktion waren die Schiffe: "Sea Eye" IMO 5340871, ex Sternhai SAS 320 und die "Juventa" IMO 5148716 ex "Heringshai" SAS 316 der ehemaligen DDR Fischereiflotte beteiligt.
Die beiden Schiffe haben sehr viele Flüchtlinge übernommen und sind dabei selbst fast in Seenot geraten.
Anwesende Handelsschiffe gaben den Rettungsschiffen Windschatten, damit die Bewegungen im Seegang erträglicher wurden.
Die "Rhein" A 513 der Marine hat viele, sehr viele Flüchtlinge übernommen und nach Italien gebracht.
Beste Grüße
Manfred Heinken
In der Anlage :
Foto 1 die " Sternhai" SAS 320
Foto 2 die "Heringshai SAS 316 nach der Wende noch in Sassnitz.
Foto 3 die " Rhein" A 513 im Juni 2005 in Olpenitz
Meine Fotos, mein Copy
Beste Grüße
Manfred Heinken
Moin zusammen,
in einem Zeitungsbericht im Weser Kurier habe ich folgendes gelesen.
Zitat: Am vergangenen Wochenende war die Lage dramatisch. 970 Menschen retteten allein die freiwilligen Helfer des Vereins
"Sea Eye" an den Osterfeiertagen aus völlig überfüllten, seeuntauglichen Booten.
Zunächst war das Meer ruhig, doch dann kam schwere See auf. Mehr als 8000 Menschen wurden geborgen, so die Internationale Organisation
für Migration.
Ein Rekord der auch die Rettungskräfte an ihre Grenzen brachte.
Diese ganze Aktion hat die Debatte über Sinn und Unsinn von privater Seenotrettung erneut angefacht. Zitat Ende
Die "Sea Eye" und die "Juventa , siehe oberen Artikel, waren an der Rettungsaktion beteiligt.
Manfred Heinken.
Nur, dass in den visuellen Medien meist die privaten Helfer gezeigt wurden aber die Marine wenn überhaupt, nur am Rande gezeigt / erwähnt wurde. Ist wohl nicht "sexy" genug :|
Axel
Herr Big A: Ich weiß nicht wie Sie zu dieser Einschätzung kommen. Über den Einsatz der DM wird m.M.n. ständig berichtet. Vor einigen Tagen gab es z.B. einen längeren Bericht von Bord eines der DM Dampfer im Mittelmeer. Mehr Fernsehen gucken, weniger im FMA rum düsen. :-D
Indes wirft ein italienischer Staatsanwalt Hilfsorganisationen eine Zusammenarbeit mit libyschen Schleppern bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer vor, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. "Wir haben Beweise dafür, dass es direkte Kontakte zwischen einigen Nichtregierungsorganisationen und Schleppern in Libyen gibt", sagte Carmelo Zuccaro der italienischen Tageszeitung La Stampa.