Forum Marinearchiv
Seekrieg allgemein => Zweiter Weltkrieg => Thema gestartet von: TW am 24 Februar 2018, 14:00:38
12. April 1942
Mittelmeer
Um 09h24 Uhr wurde HMS P.34 ("Ultimatum") in Position 39°45'N 18°29'E (Kap Leuca, Italien) durch eine heftige Explosion erschüttert. Das U-Boot wurde an die Oberfläche geblasen. Die vordere Luke hob sich und nahm eine Menge Wasser auf, alle Lichter im hinteren Teil des Bootes erloschen, drei Tiefenmesser im Kontrollraum versagten und es kam zu beträchtlichen weiteren Schäden.
P.34 war auf eine Mine gestoßen, die wahrscheinlich im Juni 1940 vom ital. Minenleger Barletta gelegt worden war (Minenfeld 4 AS). P 34 änderte den Kurs, um die Küste zu verlassen und festzustellen, ob sie auf Patrouille bleiben konnte. Am Nachmittag waren die meisten Schäden repariert und es wurde beschlossen, auf Patrouille zu bleiben. Später musste das Boot aber doch nach Malta zurück, weil die Torpedorohre ihren Dienst versagten.
Ich finde, Boot und Mannschaft sind mit einem gewaltigen Dusel davongekommen.
Hätte so etwas nicht für möglich gehalten.
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