moin,
Am 2. Juni 1918 wurde der uneingeschränkte Unterseebootskrieg für viele sichtbar an die US-Ostküste herangetragen. An diesem Sonntag versenkte der U-Kreuzer U 151 (KKpt v. Nostitz und Jänckendorf) vor New Jersey 6 Schiffe, nachdem er bereits am 24./25.5. drei Segler versenkt hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Schiff,_1896) (https://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_(Schiff,_1896))
https://www.uboat.net/wwi/boats/successes/u151.html
.. und diese Information habe ich von Bernd Langensiepen :MG: aus seinen Originalakten top :
Nach dem Krieg wurde dem Kommandanten von amerikanischer Seite dank für seine "Ritterlichkeit und Liebenswürdigkeit" (so wörtlich im Original !) bei der Versenkung der Texel gedankt.
Darüber hinaus :
KKpt v. Nostitz ging sogar so weit, nach der Versenkung des Seglers Kringsjaa am 14.6. in einem offenen Funksignal die Position der Rettungsboote anzugeben und "please pick up" hinzuzufügen ...
(.. und das wurde von seinen Vorgesetzten als "überflüssig und unzweckmäßig" gerügt !)
.. was die Briten nicht daran hinderte, ihn für die Versenkung des Transporters Dwinsk am 18.6.
https://www.uboat.net/wwi/ships_hit/1765.html als Kriegsverbrecher auf die entsprechende Liste zu setzen.
Begründung dafür war die angebliche "Heimtücke", mit der v. Nostitz einen weiteren Truppentransporter, der auf die Rettungsboote zusteuerte, angegriffen hatte, und bei dem es sich zufällig um den ehemaligen deutschen Hilfskreuzer Kronprinz Wilhelm handelte, der jetzt als von Steuben im Dienst der USN fuhr.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kronprinz_Wilhelm_(Schiff,_1901)#Begegnung_mit_U_151_1918
Gruß, Urs
Urs, das bedarf einer kleinen Richtigstellung, da ich schon böse ,,angemehlt" worden bin. Die Unterlagen stammen nicht aus dem Bestand des AK, sondern wurde von mir in Freiburg gekauft. Ich hab Urs meine War-Crime-Datensammlung zur freien Verfügung überlassen. Da ich nur noch über die Kaiserliche Marine 14-18 an der Unterweser forschen möchte, geht alles andere wech. Darunter ca. 300 Original Fotos ( keine Scäns, Repros oder Drucke) aus 14-18 . Wer Interesse hat, kann sich ja bei mir melden. 8-)
moin,
Zitat von: beck.Schulte am 02 Juni 2018, 11:44:24
Ich hab Urs meine War-Crime-Datensammlung zur freien Verfügung überlassen.
Da hoffe ich nur, Du warst mit der heutigen "Verwendung" einverstanden :wink: ...
... auch wenn sie in dem manchmal ein ganz klein wenig geschmähten FMA erfolgte :-D
Aber auch hier gibt es die Verfechter von 1914-1918 :O/Y
Gruß, Urs
Urs, die Sachen gehören dir. 8-) Ja ! Besonders die Gruppe der "Universalgelehrten" erstaunen mich hier täglich aufs neue. Gerade noch Scheers Nachtgefecht glasklar analysieret, da geht's schon zu Fragen der Panzerung, Kesseltechnik, Artillerie und den T-Booten. Da gibt es nix über dass diese Experter nicht mächtig Bescheid wissen. :roll:
moin,
aus gegebenem Anlaß ein Nachklapp ..
Zitat von: beck.Schulte am 02 Juni 2018, 11:44:24
Ich hab Urs meine War-Crime-Datensammlung zur freien Verfügung überlassen.
Absolut faszinierende Lektüre top (noch'mal Danke :MG:)
Man kann Bernd nur
zustimmen, als er - vor 12 und vor 10 Jahren - schrieb, daß die war crime-Listen in erster Linie antideutsche Propaganda waren und als Untermauerung des Kriegsschuld-Paragraphen des VV dienen sollten.
Ein nicht erwähnter Beleg ist in meinen Augen, daß
keiner der in britischer Kriegsgefangenschaft sitzenden Kommandanten, unter denen so erfolgreiche wie Fürbringer, Lafrenz, Weisbach und Wenninger waren, beschuldigt bzw. angeklagt wurde, obwohl es vermutlich kein "Problem" gewesen wäre, aus deren Versenkungen einen Vorwurf zu konstruieren, so wie man es bei anderen getan hatte.
Zum Zweiten waren die mir jetzt vorliegenden Listen einfach schlecht recherchiert. In nicht weniger als 7 von 20 Fällen (35 %) wären die Beschuldigungen einem
anderen Kommandanten desselben oder sogar eines anderen Bootes zur Last zu legen gewesen.
Dem erfolgreichen Kommandanten Max Valentiner wurden 2 Versenkungen vorgeworfen, die tatsächlich
U 27 (Wegener) erzielt hatte. Aber
das Boot war einen Tag später von der
Baralong versenkt worden .. und das war wohl kein Thema, an dem man rühren wollte.
Mehreren Kommandanten wurde
Brutalität und außerordentliche Unmenschlichkeit (das war der wörtliche Text des Standardvorwurfs) vorgeworfen, nachdem sie Segler angehalten, die Schiffe mit Sprengpatronen versenkt und die Rettungsboote (ohne Personalverluste) versorgt hatten. Kein Kommentar notwendig.
Englischsprachige Autoren haben die
Inhalte der "war crime lists" für
Fakten genommen, so z.B. J.R. Carr, der in seinem Buch über Ruckteschell die Versenkung der
Jersey City durch v. Georg, von dem Ruckteschell die Rücksichtslosigkeit sozusagen gelernt habe, anführt, obwohl diese einem anderen Boot zum Opfer fiel.
v. Georg / U 57 / Jersey City (https://books.google.de/books?id=NVL1J69SrKYC&pg=PA44&lpg=PA44&dq=carr+ruckteschell+georg+jersey+city&source=bl&ots=fKwGU8cfBc&sig=ohj4m6vWnVXw1x0kt4daV-oPmRY&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiBguWs39XbAhUK1RQKHZvRBekQ6AEIKjAA#v=onepage&q=carr%20ruckteschell%20georg%20jersey%20city&f=false)
https://www.uboat.net/wwi/ships_hit/3148.html
Aber was ist nun der o.a. "gegebene Anlaß" ?
Heute vor 101 Jahren versenkte Kapitänleutnant Erwin Wassner den Dampfer
Addah.
https://www.uboat.net/wwi/ships_hit/52.html
Bernd hatte darüber in MNB 25 den Artikel "Aussteigen der Besatzung durch Artillerie-Wirkungsfeuer beschleunigt" veröffentlicht (der Titel war ein Zitat aus dem KTB).
Tatsächlich hatte Wassner nacheinader zwei Rettungsboote beschießen lassen, zuerst, um (sic!) einen heimtückischen Angriff zu vermeiden (die Geschützbesatzung hatte angeblich zuvor von dem sinkenden Dampfer noch das Feuer eröffnet (der englischer Kapitän widerspricht dem)), danach, um das 2. Boot aus der Mitte der schwimmenden Trümmer der Decksladung zu vertreiben, die Wassner versenken wollte, um seine Spuren zu löschen.
Bernd urteilt - für ihn, wie wir ihn kennen, mit eher unerwarteter Milde :wink: - das sei im Zusammenhang mit dem U-Boot-Krieg, der ab Februar 1917 mit unerbittlicher Härte geführt wurde, zu sehen.
Da hat er sicher Recht. Das Verfahren gegen Wassner wurde dann auch eingestellt, ohne daß Anklage erhoben wurde.
Ich fühle mich allerdings bei den Formulierungen - wenn man die Originalkopien vor sich hat, liest man doch noch aufmerksamer als bei einem so schönen Heft wie dem MNB - an den Fall Eck/Peleus erinnert, der dann mit einem Todesurteil endete. Eck berief sich nicht auf seine Vorgesetzten.
Daher sei in diesem Zusammenhang zum Abschluß auf den Fall des Kapitänleutnants Karl Neumann verwiesen, der wegen der Versenkung des Lazarettschiffs
Dover Castle vom Reichsgericht - sozusagen als "Testfall" in Reaktion auf die "war crime lists" - tatsächlich angeklagt wurde ...
https://www.uboat.net/wwi/ships_hit/1705.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Leipziger_Prozesse (https://de.wikipedia.org/wiki/Leipziger_Prozesse)
Er wurde freigesprochen, weil der
die Befehle seiner Vorgesetzten ausgeführt habe.
Diese Rechtsprechung hatte dann später keinen Bestand mehr ...
Gruß, Urs
Hallo Urs,
Zitat von: Urs Heßling am 15 Juni 2018, 16:00:16Ich fühle mich allerdings bei den Formulierungen - wenn man die Originalkopien vor sich hat, liest man doch noch aufmerksamer als bei einem so schönen Heft wie dem MNB - an den Fall Eck/Peleus erinnert, der dann mit einem Todesurteil endete. Eck berief sich nicht auf seine Vorgesetzten.
In diesem Zusammenhang ist vielleicht ganz interessant, daß britische U-Boot-Kommandanten sich ebensolcher Verbrechen schuldig gemacht haben. Aber der juristische Grundsatz des
tu quoque war ja in den Prozeßstatuten der alliierten Nachkriegsprozesse den Angeklagten und ihren Verteidiger verboten worden.
Zwei Beispiele aus dem Buch des US-Völkerrechtsprofessors Alfred-Maurice de Zayas
»Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle. Deutsche Ermittlungen über alliierte Völkerrechtsverletzungen im Zweiten Weltkrieg«, Ullstein-TB, Frankfurt/M. - Berlin 1987, S. 377 ff.:
- Versenkung des griechischen Motorseglers Osia Paraskevi auf der Fahrt von Kastron (Lemnos) nach Kavalla durch das britische U-Boot Rorqual am 12. Mai 1941 gegen 12 Uhr ca. 20 sm NW Kastron. An Bord befanden sich außer der griechischen Besatzung vier deutsche Soldaten (ein Offizier, ein Unteroffizier und zwei Mann). Das Boot wurde von dem in ca. 1000 m Entfernung im Kielwasser auftauchenden U-Boot durch vier Warnschüsse gestoppt, Die Griechen wurden aufgefordert, das Schiff mit dem Rettungsboot zu verlassen, auf den deutschen Offizier wurde von der Brücke des U-Bootes mit einer Pistole geschossen und er wurde aufgefordert, zusammen mit den anderen drei deutschen Soldaten unter Deck zu gehen. Daraufhin wurde der Motorsegler mit dem Decksgeschütz beschossen und zum Sinken gebracht. Die vier Deutschen, die auf dem schnell sinkenden Schiff wieder an Deck stürzten, wurden daraufhin im Wasser schwimmend durch MG-Feuer vom Turm des U-Bootes allesamt erschossen. (S. 377 - 379)
- Versenkung des Motorseglers LV am 08.07.1941 gegen 03:00 Uhr morgens auf der Fahrt von Chania mit Urlaubern nach dem Festland durch ein unbekanntes britisches U-Boot. Dieses tauchte auf und beschoß den Motorsegler mit dem Decksgeschütz. Der erste Schuß bereits traf den Maschinenraum. Die deutsche Besatzung und die Soldaten verließen das Schiff, ein Prisenkommando des U-Boots ging an Bord und versenkte den Motorsegler mit Sprengpatronen. Danach wurden die im Wasser treibenden Schiffbrüchigen vom U-Boot aus mit MG-Feuer beschossen (zwei Tote und zwei Schwerverwundete). (S. 385/386)
Gruß
Thomas
moin, Thomas,
hier soll's ja um den 1. Weltkrieg gehen, aber eine kurze Antwort:
Zitat von: Götz von Berlichingen am 16 Juni 2018, 00:45:48
Versenkung des Motorseglers LV am 08.07.1941 gegen 03:00 Uhr morgens auf der Fahrt von Chania mit Urlaubern nach dem Festland durch ein unbekanntes britisches U-Boot. Dieses tauchte auf und beschoß den Motorsegler mit dem Decksgeschütz. Der erste Schuß bereits traf den Maschinenraum. Die deutsche Besatzung und die Soldaten verließen das Schiff, ein Prisenkommando des U-Boots ging an Bord und versenkte den Motorsegler mit Sprengpatronen. Danach wurden die im Wasser treibenden Schiffbrüchigen vom U-Boot aus mit MG-Feuer beschossen (zwei Tote und zwei Schwerverwundete)
.. nicht unbekannt : das war die
Torbay unter LtCdr Anthony Miers.
Er trug die Aktion auch in sein Logbuch ein und wurde dafür von der Admiralität getadelt - mehr aber nicht. Dazu hier im FMA https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,22993.msg262143.html#msg262143 und mehrere andere (suche "Miers")
Gruß, Urs
Siehste Urs. Du versuchst hier was vom Kaiser unterzubringen und schwuppdiwupp ist man wieder bei Hitler. Selbstverständlich haben die Briten wie alle anderen auch in allen Kriegen zu allen Zeiten sich ,,Kriegsverbrechen" schuldig gemacht. Britische und französische U-Boote im Marmarameer führten vom ersten Tag an den ,,Uneingeschränkten" , war auch einfach, man traf ja nur Hunnen oder Türken, beides Untermenschen. US-Passagiere auf dem Weg zu Oma waren nicht zu befürchten. Da gab es nachzulesende Befehle darüber , dass brit. U-Boote auch in niederländischen Hoheitsgewässern deutsche (unbewaffnete ) Handelsdampfer zu versenken hätten. Und vieles mehr. Zu den Lebenslügen des deutschen Nachkriegs Marine-Michels gehört ja auch, Böses der ,,Gestern Feinde-Heute Freunde" zu relativieren oder schlicht zu verschweigen. Zum Beispiel wurden Leute nicht aus humanitären Gründen ( das macht die DM heute ) , sondern zur Nachrichtenbeschaffung aus dem Wasser gezogen. Da kann in Altenbruch auf den Stein stehen was will. Seeleute waren Feinde und versuchten sich gegenseitig umzubringen, nicht nur 39/45 sondern vor- und nachher auch.
Na ja, Urs. Nochmals nett von dir, aber Interesse an der Kaiserleihen Marine über diffuses ,,wer schoss schneller ? ,, wird hier nicht aufkommen. Beispiel vor Tagen die ,,Magdeburg". Alles was die Entente an Dokumenten wann und wie an sich gebracht haben ist - auch auf deutsch - seit Jahren nachzulesen.
Es ist viel zu tun, aber keiner packt an.
Gruß Bernd 8-)
Zitat von: Götz von Berlichingen am 16 Juni 2018, 00:45:48
Zwei Beispiele aus dem Buch des US-Völkerrechtsprofessors Alfred-Maurice de Zayas »Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle. Deutsche Ermittlungen über alliierte Völkerrechtsverletzungen im Zweiten Weltkrieg«, Ullstein-TB, Frankfurt/M. - Berlin 1987, S. 377 ff.:
ein zweifelhaftes Buch eines umstrittenen Autors https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_de_Zayas
Hallo Urs,
vielen Dank für die Ergänzung (Torbay - Miers).
Lieber Bernd,
ich interessiere mich sehr wohl für die Kaiserliche Marine und den 1. Weltkrieg, wie Du sicher weißt. Urs hatte Deine Materialsammlung (sicherlich zu Recht) über den grünen Klee gelobt und ich bin sicher, daß ich ihm dabei zustimmen würde (sieht man ja schon anhand Deiner im MNB diesbezüglich veröffentlichten Artikel - ich hoffe, der Falaba-Artikel aus Deiner Feder erscheint dort doch noch, nachdem er doch schon fertiggestellt ist - zusammen mit der Dir seinerzeit von mir dazu gemailten zeitgenössischen Zeichnung :lol: :-D ), doch bin ich darauf an dieser Stelle nicht eingegangen, weil es a) schwierig ist, über etwas zu diskutieren (die Materialsammlung), das man nicht kennt und ich b) wie oben erwähnt, ohnehin Urs nur zustimmen könnte. Dies habe ich eingedenk des Satzes »gepriesen sei, wer nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt« dann unterlassen und leider einen off-topic-Beitrag, da Urs Eck erwähnt hatte - mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa - geschrieben.
Ich hoffe, daß sich der Groll darüber im Regierungsbezirk Miri, schnellstmöglich wieder legen möge und verbleibe mit freundlichem Gruß
Thomas
PS: Habe gerade gestern Deinen Leserbrief zum Thema Spitfire/Nassau (die Arie hatten wir ja vor Jahren hier im Forum schon mal) in einer Publikation gelesen, deren Name ich hier nach dem obigen Stirnrunzeln einer Dame, die alles, was nicht auf der Linie von Manfred Messerschmidt, Wolfram Wette, Wilhelm Deist, Heinrich August Winkler und Hannes Heer liegt, diskreditieren zu müssen glaubt, nicht nenne.
"linksdrehend" - was nichts ein kann, dass nicht sein darf? :sonstige_154:
Die GvB Lit-Empfehlungen sind immer wieder "bemerkenswert" - sie sprechen jedoch (leider) nicht für Unvoreingenommenheit...
Falaba ? Gut, wäre eigentlich wenn hier Interesse bestanden hätte, ein schon längs ausgearbeitetes Thema. Tut aber keiner und so glaubt die Welt und vor allem die deutschen Marinehistorikern weiterhin die britischen Lügenmärchen. Dirk und ich habe einfach Dokumente gesammelt, selbige ausgewertet, sich unbelastet durch zZgPC ans Werk gemacht. In diesem Fall war es sogar recht einfach, da die Briten uns den Beleg ihrer Lügerei selbst geliefert haben. Den amtlichen Untersuchungsbericht ihre britischen Majestät von über 100 Seiten. Selbiger ist kurz nach dem Untergang in gedruckter Form weltweit vertrieben worden. Die kaiserliche Gesandtschaft in Washington wird einige Exemplar erworben haben. Wer also dies amtliche Papier ihrer britischen Majestät durcharbeitet, mal die zeitlichen Abläufe der Zeugenaussagen vergleicht kommt sofort dazu, dass alles nicht unter 30 min. zu machen war . Es kam dabei aber noch weiteres recht interessantes an Licht. Vielleicht veröffentlicht Dirk ja mal den fertigen Artikel. Ich nicht mehr, ich mach nix mehr. Bin in Rente! :angel:
Kurz zu Andreas von Mach. Ja alter Freund, die takt. Zeichen der T- , G- und M-Boote sind vollständig, die der anderen Kleinverbände zu größten Teil bekannt. 8-)
Salve,
ich habe noch nie in meinem Leben an diese Märchen des bösen Hunnen geglaubt, weil es schon immer klar war das keine Partei in irgendeinem Krieg frei von Kriegsverbrechen war oder ist.
Gerade Jemand wie ich, der sich in seinen Jugendjahren eher mit der Entdeckung der Welt und frühen Kolonisation beschäftigt hat, weiß wie brutal und rücksichtslos die Briten sich ihr Weltreich erschaffen und gehalten haben, da ist es mehr als unglaubwürdig, dass sie plötzlich im WWI zu den 7 Geislein gehören. Die Briten waren in allen ihren Kriegen hart, brutal und rücksichtslos, wenn es ihren Interessen diente, sie haben aber eins viel früher gelernt als die Deutschen, dass besser zu verkaufen und durch "Geheindienstarbeit" zu vedecken.
Es ist für mich aus heutiger Perspektive immer noch völlig unbegreiflich, wie man die USA mit 40% deutscher Bevölkerung an die Briten "verlieren" konnte und warum dort keine Operationen zur Beeinflussung der Öffentlichkeit und der Politik, spätestens seit 1900 zu finden sind. Alle Trümpfe waren dort eigentlich beim Kaiserreich, aber man beschäftigte sich mit so etwas nicht. Geheimdienste und beeinflussende Propaganda beim "Gegner"/Rivalen, war aber schon immer eine deutsche Schwäche.
Hunnen , das kam schon 1871 von den Engländern auf , siehe Der Spiegel !
" Man darf zwar annehmen, daß es auch deutschfreundliche Kreise in England gab. Trotzdem war dort schon 1871 von den "Hunnen" des Königs Attila die Rede, von brutalen Folterungen französischer Kriegsgefangener durch deutsche Soldaten. (Vor kurzem erst wurde übrigens der Saarländer Oskar vom Londoner "Independent" als "Hunne" perhorresziert.) "
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8447651.html
Nicht alles , was man Wilhelm II in den Mund legt , hat er gesagt .
LG Jürgen
@Götz von Berlichingen
Ihr Kommentar an Bettika61 ist sexistisch, unsachlich und unpassend.
Der Hinweis zum Autor ist meiner Meinung nach zumindest der Vollständigkeit halber richtig
(de Zayas (https://tuebingenrechtsaussen.wordpress.com/2018/03/22/mitglied-tuebinger-studentenverbindung-sitzt-im-kuratorium-afd-naher-stiftung/))
Daher habe ich diesen flop Kommentar auch gelöscht.
Zitat von: neg am 16 Juni 2018, 19:41:15
@Götz von Berlichingen
Ihr Kommentar an Bettika61 ist sexistisch, unsachlich und unpassend.
Der Hinweis zum Autor ist meiner Meinung nach zumindest der Vollständigkeit halber richtig
https://tuebingenrechtsaussen.wordpress.com/2018/03/22/mitglied-tuebinger-studentenverbindung-sitzt-im-kuratorium-afd-naher-stiftung/
Zumindest der Vollständigkeit halber richtig ist auch der Hinweis zu der von Ihnen verlinkten Seite tuebingenrechtsaussen.wordpress.com:
Ein Impressum scheint man dort zwar entgegen der Rechtslage für entbehrlich zu halten, dafür prangt unübersehbar als Aufmacher
Zona Antifacista! in der Kopfzeile der Seite.
Der Zweck der Seite wird dort auch gleich klargemacht:
»Nach den Rechten sehen in Tübingen, Reutlingen und Rottenburg«Dort findet man dann so hochinteressante und für den Bestand der Demokratie sicherlich unentbehrliche Informationen wie:
»Franziska Annika Stahn ist wohl weg(gezogen)
Veröffentlicht am 20. März 2018 von tuebingenrechtsaussen
Nach unseren Informationen ist Franziska Annika Stahn nach Wien gezogen, wo ihr Freund, ein IB-Aktivist, wohnt.«https://tuebingenrechtsaussen.wordpress.com/2018/03/20/franziska-annika-stahn-ist-wohl-weggezogen/
Wer diese Leute kennt (siehe G20-Gipfel letzten Juli und unzählige weitere Beispiele), weiß, daß da sehr schnell die Wohnung der Bespitzelten "entglast", das Auto "abgefackelt" und dergleichen werden können...
Auch der Tübinger Grünen-OB Boris Palmer wird von den Gralshütern der antifaschistischen Parteilinie offenbar genau überwacht:
»Interview mit Palmer in rechtskonservativen Magazin erschienen
Veröffentlicht am 13. Juni 2018 von tuebingenrechtsaussen
In der Ausgabe 6/2018 des rechtskonservativen Magazins ,,Tichys Einblick" findet sich auch ein längeres Interview mit Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. [...]«https://tuebingenrechtsaussen.wordpress.com/2018/06/13/interview-mit-palmer-in-rechtskonservativen-magazin-erschienen/
Also eine unappetitliche Seite einer selbsternannten linksextremistischen Privat-Stasi, die, so ist zu befürchten, wohl für ihre Tscheka-Tätigkeit auch noch vom Steuerzahler finanziert werden könnte.
Hallo!
ZitatEs ist für mich aus heutiger Perspektive immer noch völlig unbegreiflich, wie man die USA mit 40% deutscher Bevölkerung an die Briten "verlieren" konnte und warum dort keine Operationen zur Beeinflussung der Öffentlichkeit und der Politik, spätestens seit 1900 zu finden sind.
40% klingt zu viel. In Pennsylvania war ihr Anteil ungefähr so groß, aber das galt nicht für die ganze USA.
Um den "Paukenschlag" geht es auch in diesem Kurzvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=h7pnogIeCIQ
Und eine frühere Sendung über den Uneingeschränkten U-Bootkrieg:
https://www.youtube.com/watch?v=jqTtI55lJtk
Gruß
Andreas
Zitat von: Götz von Berlichingen am 16 Juni 2018, 23:39:08
Zitat von: neg am 16 Juni 2018, 19:41:15
@Götz von Berlichingen
Ihr Kommentar an Bettika61 ist sexistisch, unsachlich und unpassend.
Der Hinweis zum Autor ist meiner Meinung nach zumindest der Vollständigkeit halber richtig
https://tuebingenrechtsaussen.wordpress.com/2018/03/22/mitglied-tuebinger-studentenverbindung-sitzt-im-kuratorium-afd-naher-stiftung/
Zumindest der Vollständigkeit halber richtig ist auch der Hinweis zu der von Ihnen verlinkten Seite tuebingenrechtsaussen.wordpress.com:
Ein Impressum scheint man dort zwar entgegen der Rechtslage für entbehrlich zu halten, dafür prangt unübersehbar als Aufmacher Zona Antifacista! in der Kopfzeile der Seite.
Der Zweck der Seite wird dort auch gleich klargemacht: »Nach den Rechten sehen in Tübingen, Reutlingen und Rottenburg«
Dort findet man dann so hochinteressante und für den Bestand der Demokratie sicherlich unentbehrliche Informationen wie:
»Franziska Annika Stahn ist wohl weg(gezogen)
Veröffentlicht am 20. März 2018 von tuebingenrechtsaussen
Nach unseren Informationen ist Franziska Annika Stahn nach Wien gezogen, wo ihr Freund, ein IB-Aktivist, wohnt.«
https://tuebingenrechtsaussen.wordpress.com/2018/03/20/franziska-annika-stahn-ist-wohl-weggezogen/
Wer diese Leute kennt (siehe G20-Gipfel letzten Juli und unzählige weitere Beispiele), weiß, daß da sehr schnell die Wohnung der Bespitzelten "entglast", das Auto "abgefackelt" und dergleichen werden können...
Auch der Tübinger Grünen-OB Boris Palmer wird von den Gralshütern der antifaschistischen Parteilinie offenbar genau überwacht:
»Interview mit Palmer in rechtskonservativen Magazin erschienen
Veröffentlicht am 13. Juni 2018 von tuebingenrechtsaussen
In der Ausgabe 6/2018 des rechtskonservativen Magazins ,,Tichys Einblick" findet sich auch ein längeres Interview mit Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. [...]«
https://tuebingenrechtsaussen.wordpress.com/2018/06/13/interview-mit-palmer-in-rechtskonservativen-magazin-erschienen/
Also eine unappetitliche Seite einer selbsternannten linksextremistischen Privat-Stasi, die, so ist zu befürchten, wohl für ihre Tscheka-Tätigkeit auch noch vom Steuerzahler finanziert werden könnte.
Warum wird eigentlich neuerdings aus fast jedem Post von dir, politische Propaganda, wo doch hier im Forum ausdrücklich aktuelle politische Themen und aktuelle Politik nicht erwünscht sind?!
Bist du hier um uns politisch neu zu erziehen oder ist das dein persönlicher Feldzug?
Auch wenn ich persönlich Boris Palmer sehr schätze, weiss ich nicht wirklich was er mit dem U-Boot Paukenschlag vor 100 Jahren zu tun hat?!
Entweder du hälst dich an die Regeln wie jeder andere, oder ich rücke dir wieder gnadenlos auf die Pelle mein "lieber" Götz, denn du hast hier keinen Sonderstatus und es ist mir ein persönliches Vergnügen dich argumentativ voll auflaufen zu lassen!
Dem ist nichts hinzuzufügen! :TU:)
Daher werden auch alle weiteren Kommentare, die nichts mit U-Booten etc. zu tun haben, entfernt werden.
Urs, die Briten hatten laut Diktat deutschen Gerichten die Aburteilung überlassen. Wahrscheinlich war man sich schon im Klaren darüber, dass dabei nix raus kommen würde. Wer urteilt schon seine eigenen Leute ab ? Man hat sich ja dann bequem zurück gelehnt und mit dem Finger auf D gezeigt, die die bösen Mörder und Vergewaltiger frei sprachen. Daher wurde auch Kiesewetter nach der großen Show in Plymouth heim ins Reich geschickt. Klar, das die Briten das U-Boot als die tödlichste Bedrohung der verregneten Insel ansahen. Die Babykiller in den Gothas bleiben unberücksichtigt, da man ja zeitgleich im befreiten Irak Eingeborene mit Bomben aus der Luft bewarf. Und da bis heute deutsche Marinehistoriker sich mehr um die Biografie des Bord-Dackels der Bismarck kümmern, verkaufen die Briten uns erfolgreich bis heute ihre Sicht der Dinge. .
Deutsche Propaganda mag man 14-18 kaum als solche zu bezeichnen. Beispielhaft dafür die berühmte Postkarte "Folgen der Hungerblockade" Auf selbiger grinsen einige fettleibige Landstürmer in die Kamera. Schlau wäre gewesen, wenn man 1916 neutrale Pressevertreter ( USA, Schweden, Schweiz, usw) im Ruhrgebiet Kinderkrankenhäuser, Kindergärten und Volksschulen aufsuchen ließ. Gruß
moin,
Zitat von: beck.Schulte am 17 Juni 2018, 10:46:13
Daher wurde auch Kiesewetter nach der großen Show in Plymouth heim ins Reich geschickt.
Ja .. angeblich von eigenen Matrosen "verraten", die dafür vor Gericht gestellt wurden ... :-D
In die Richtung hatte ich ja schon mit den nicht beschuldigten kriegsgefangenenn Kommandanten gedacht
Zitat von: beck.Schulte am 17 Juni 2018, 10:46:13
Die Babykiller in den Gothas bleiben unberücksichtigt,
Nicht ganz.
Hptm Linnarz (LZ 38) und Hptm Brandenburg (BOGOHL 3) standen auch auf der Liste,
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Brandenburg_(Ministerialbeamter) (https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Brandenburg_(Ministerialbeamter))
ebenso wie die Zep-Kdt'en KptLt Boecker und Kölle.
Man konnte ja die "baby-killer"-Kampagne nicht so einfach beenden. Deswegen stand ja auch der eher harmlose Tapken ("Scarborough") auf der Liste.
Kriegspropaganda-Plakat "Remember Scarborough" (https://www.google.com/search?q=british+propaganda+scarborough+1914&client=firefox-b&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjkkeXMrdvbAhVLVRQKHXJADHMQ7AkIOQ&biw=1326&bih=584#imgrc=vPDAOi7SJVd2TM:)
Zitat von: beck.Schulte am 17 Juni 2018, 10:46:13
da man ja zeitgleich im befreiten Irak Eingeborene mit Bomben aus der Luft bewarf.
ja, genannt "aerial policing", https://www.bbc.com/news/magazine-29441383, mit einem Staffelführer namens Arthur Harris (ich bitte
ganz ausdrücklich um
keine weiteren Kommentare, da wir uns der Zusammenhänge - nehme ich an - bewußt sind, dieser Exkurs soll damit beendet sein !)
Ich hatte nur den Neumann-Prozeß mit erwähnt, weil er eine
gedankliche Brücke zum Verhalten bzw. der nachträglichen Verteidigung vieler Kriegsverbrecher
aller Nationen bildet.
Dabei ist die
Befehlsgebung des deutschen Admiralstabs bezüglich des Angriffs auf Lazarettschiffe :roll: eine weiteres "dickes" Thema, was noch zu beackern wäre :|
Gruß, Urs
Dabei ist die Befehlsgebung des deutschen Admiralstabs bezüglich des Angriffs auf Lazarettschiffe eine weiteres "dickes" Thema, was noch zu beackern wäre.
Die schriftlichen Befehle sind bekannt. Man wird wohl nie erfahren was den Herrn Kommandanten im Abschiedsgespräch mit auf den Weg gegeben worden ist. Letztlich lag es in der Natur eines jeden wie er sich verhielt. Lazarettschiffe jedenfalls , ich behaupte es mal ,wurden immer als solche erkannt. Die Ausreden zu plump und nachprüfbar falsch. Aus den Akten ist zu ersehen, dass man in Berlin , mit Ausnahme eines vermissten Bootes, immer Bescheid wusste. Die Kommentare der Flottillenchefs in Fällen, wo der Bootsführer sich zu intensiv um seine Opfer gekümmert hat, besagen ja zutreffend, dass ob man nun Hilfe rief oder nicht, für den Feind blieb man ein Hunne. Das uralte Lied. Der Sieg heiligt die Mittel und den holten 1918 andere. 8-)
moin,
Zitat von: beck.Schulte am 18 Juni 2018, 11:03:16
Die Kommentare der Flottillenchefs in Fällen, wo der Bootsführer sich zu intensiv um seine Opfer gekümmert hat, besagen ja zutreffend, dass ob man nun Hilfe rief oder nicht, für den Feind blieb man ein Hunne.
.. wie bei von Nostitz (siehe meinen Startbeitrag), der 2 x gefunkt hatte..
.. und
heute vor 100 Jahren versenkte er dann die
Dwinsk, einen
bewaffneten Truppentransporter :wink:
Gruß, Urs
Hallo Urs,
da mich dieses Thema sehr interessiert, ich seit fast einem Jahr in den Bundesarchiven in Bln.-Lichterfelde und Freiburg die vorhandenen Dokumente über den Einsatz der dt. Lazarettschiffe recherchiere, ergibt sich für mich die Frage an Dich; Was wolltest Du mit dem Eröffnen dieses Themas bezwecken? Wenn es Dir um den 100. Jahrestag ging, dann stelle ich natürlich den 27.06.1918 ebenfalls in den Blickpunkt. Die Erschießung von vielen Militär- und Zivilpersonen nach der Versenkung der "Llandovery Castle" durch Patzig, Dithmar und Boldt war eben auch eines von vielen Kriegsverbrechen, welches von allen beteiligten Kriegsparteien mehr oder weniger begangen wurde. In den Archivalien finden sich sehr viele Akten des Adm.-Stabes, des Chefs der Hochseeflotte, des Befehlshabers der Aufklärungskräfte, des Chefs des Troßes u.v.a. mehr, die ein wahres Netz von Kriegslügen, falschen Reaktionen, Manipulationen und allgemeiner Kriegspropaganda über den Seekrieg 1914-1918 zogen. Auf andere zeigen hilft da nicht. Jeder Krieg bringt die schlimmsten Seiten menschlichen Handelns zum Vorschein. Mein nächster Beitrag für das MNB wird die Causa des dt. HLS "Ophelia" vom 18.10.1914 behandeln, der durchaus zu diesem Themenkreis einige Erkenntnisse bringen kann. Was nach Sieg oder Niederlage durch die jeweilige Seite gesagt wird, hat Bernd ja treffend benannt. Die "war crime list" ist politische Propaganda der Engländer. Es gibt darin richtige und falsche Anschuldigungen. Viele, wie z.B. Hartwig (Fall Porta di Rodi) gehören da nicht hinein und ist vielfach inzwischen belegt.
(P.S. Deine Bitte betreffs Harris sehe ich als Dresdner, dessen Mutter die Bombenangriffe überlebt hat, etwas differenzierter.)
Jack
moin, Jack,
Zitat von: Matthias Strauß am 18 Juni 2018, 17:10:07
Was wolltest Du mit dem Eröffnen dieses Themas bezwecken?
Einfach wieder einmal daran erinnern, daß nicht nur vor 75, sondern auch vor 100 Jahren ein Seekrieg tobte.
Zitat von: Matthias Strauß am 18 Juni 2018, 17:10:07
.. dann stelle ich natürlich den 27.06.1918 ebenfalls in den Blickpunkt. Die Erschießung von vielen Militär- und Zivilpersonen nach der Versenkung der "Llandovery Castle" durch Patzig, Dithmar und Boldt
Wenn Du es tust, muß ich es nicht machen. :O/Y
Der 27.6. war in meinem Beitrags-Kalender "vor 100 Jahren"vorgemerkt.
Zitat von: Matthias Strauß am 18 Juni 2018, 17:10:07
Mein nächster Beitrag für das MNB wird die Causa des dt. HLS "Ophelia" vom 18.10.1914 behandeln,
Das "Wecken der Aufmerksamkeit" für den 1. Weltkrieg zur See hätte dann den gewünschten Erfolg, wenn die Reaktion, ohne nachzuschlagen, auf diese Ankündigung wäre "Ah, ja, Einsatz des Schiffs nach der Vernichtung der Halbflottille Thiele", von den Briten etwas übertreibend "Schlacht vor Texel" genannt.
Gruß, Urs
moin,
Zitat von: Urs Heßling am 02 Juni 2018, 10:43:55
Am 2. Juni 1918 wurde der uneingeschränkte Unterseebootskrieg für viele sichtbar an die US-Ostküste herangetragen. An diesem Sonntag versenkte der U-Kreuzer U 151 (KKpt v. Nostitz und Jänckendorf) vor New Jersey 6 Schiffe, nachdem er bereits am 24./25.5. drei Segler versenkt hatte.
Durch Zufall gefunden : "Lifeboat" (https://books.google.de/books?id=KvB6NPbSByAC&pg=PA137&lpg=PA137&dq=u+151+henchendorf&source=bl&ots=wczGm0haun&sig=YvFzu7CjemgwuAfBdMz2AyxZ4LM&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiOmNz1z4LcAhURuaQKHWf3A9cQ6AEISTAH#v=onepage&q=u%20151%20henchendorf&f=false) (leider nur in englischer Sprache).
Es lohnt sich, das Kapitel "Davit" (ab S. 132) zu lesen. Als Seemann weiß man nicht ob man lachen (vorzugsweise) oder weinen soll.
Die Namensänderung für v. Jänckendorf ist ein :-D für sich .. die Charakterzeichnung dafür eindeutig :MG: und ein solcher Kommandant wurde dann eines Kriegsverbrechens beschuldigt.
Gruß, Urs