Hallo,
ich habe viele historische Hafenfotos aus Hamburg und Bremerhaven in meiner Sammlung, die ich hier gerne einstelle, da sie andernorts anscheinend nicht so gern gesehen sind. Ich lade alle interessierten Foristen ein sich mit Kommentaren und Foto/Bildmaterial an diesem Thread zu beteiligen.
Anfangen möchte ich mit einem Foto von der Geestemündung im Oktober 1936. In dem Motorboot stehen am Heck der Architekt und "Backsteinpapst" Höger und der preußische Ministerpräsident Göring. Entstanden ist das Foto anläßlich der Einweihung des Bussedenkmals an der alten Geestebrücke am 24. Oktober 1936. Das Busse-Denkmal erinnert an die Indienststellung der SAGITTA der Reederei Busse als erstem deutschen Fischdampfer 1886.
Im Mittelgrund der über die Toppen geflaggte URAG Schlepper Rechtenfleth. Er wurde 1929 bei Seebeck gebaut und 10 Jahre nach der Aufnahme dieses Foto als Kriegsbeute an die UdSSR abgegeben. Im Hintergrund die Lotsen-Station und der Eingang zum Weserbad.
Deichkind
Moin Deichkind,
eigentlich ein prima Foto. Hermann Göring ist nicht mein Ding, aber der Architekt Höger ist von Interesse.
Denn Höger hat auch hier bei uns in Delmenhorst seine immer noch sichtbaren Spuren, Städtische Krankenhaus, hinterlassen.
Beste Grüße
Manfred Heinken
moin,
Zitat von: Deichkind am 06 April 2020, 00:56:24
In dem Motorboot stehen am Heck der Architekt und "Backsteinpapst" Höger und der preußische Ministerpräsident Göring. Entstanden ist das Foto anläßlich der Einweihung des Bussedenkmals an der alten Geestebrücke am 24. Oktober 1936.
Das Boot führt am Bug die Flagge eines Admirals (der daher auch an Bord sein muß).
Es kann sich nach Lage der Dinge nur um Admiral Otto Schultze handeln, Chef der Nordseestation und wenige Tage zuvor, am 1.10.1936, zum Dienstgrad befördert.
Otto Schultze (https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Schultze)
https://www.uboat.net/wwi/men/commanders/313.html
Gruß, Urs
Hier noch eine kleine Ergänzung : Ab Juli 1935 bis 1943 wurde die bisherige Benennung
geändert in "Kommandierender Admiral der Marinestation der Nordsee" , danach ab 1.2.43 in
"Marineoberkommando Nord"
:MG: halina
Hallo vielen Dank allen für die positive Resonanz und die Hinweise!
Hatte nicht auch Göring einen Stander, der gehißt/aufgezogen hätte werden müssen?
Um dem Titel des Threads gerecht zu werden hier mal ein recht rares Foto der SMS Hohenzollern an den Hamburger Landungsbrücken, aufgenommen von einem in HH stationierten Luftschiff.
Für Freunde der Hafenkräne/Schwimmkräne habe ich versucht einen entsprechenden Ausschnitt zu vergrößern.
Deichkind
So, als nächstes eine Postkarte wieder aus Brhv., verschickt 1907. Wann die Aufklärungsflottille Bremerhaven besuchte kann ich leider nicht sagen. Wird aber nicht viel früher gewesen sein, schätze ich.
Schöne Grüße,
Deichkind
Danke für das Foto!
Ist das vorne einer der Kreuzer der Bremen-Klasse? Kann man bestimmen, welcher es wegen der Schornsteinbänder ist?
Hallo maxim,
danke für das Interesse! Leider bin ich sowohl auf dem Gebiet der Schiffsidentifizierung völliger Laie, als auch überfragt, was die Schornsteinmarkierungen angeht.
Aber: warum in die Ferne schweifen...
Hier im Forum gibt es zwei längere Fäden zum Thema Schornsteinringe:
https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,17771.msg197928.html#msg197928
https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,26655.0.html
Daraus schließe ich, daß wir hier mit den 5 Ringen wohl die SMS Hamburg sehen.
Gruß,
Deichkind
Vielen Dank, klingt logisch!
Dann müsste es davor die Lübeck sein? Vier rote Schornsteinringe?
Das ist schwer zu sagen, da die Zahl der Ringe und die Farben wohl auch öfter gewechselt wurden. Ich bin da in den Zuschreibungen vorsichtig....
Deichkind
prima Bilder, danke für`s Zeigen.
Gruß Hastei
Freut mich,
daß sie gefallen. Werde spätestens alle 48h ein neues Foto/Postkarte einstellen, die HH oder Brhv -Hafen oder Flußbezug (Elbe/Unterweser) haben.
Schöne Grüße,
Deichkind
Hallo Deichkind,
der Schwimmkran bei ,,Hohenzollern" dürfte HAL II, DEMAG 1911, 15 t, sein.
Vielen Dank für das Detailbild.
Gesegnete und gesunde Ostern
Markus
Hallo Markus,
das ist ja klasse! Vielen Dank. Werde es notieren. Schau gerne wieder rein, es gibt noch ein paar mehr Fotos aus meiner Sammlung mit Kränen, die ich neben anderen einstellen werde :-)
Deichkind
Hallo!
Als nächstes Foto aus meinem Bestand dieses hier, das sich mir erst bei näherer Betrachtung als doppelt interessant entpuppte. Zum einen wegen des DAMPFBOOT A, über das ich keinerlei Infos habe, zum anderen, weil man oben an der Kaje ein paar Boote sieht, die anscheinend als Rettungsboote des IMPERATOR fungierten. Ob das DAMPFBOOT A zur Werft von Blohm und Voß (?) gehörte, oder zur HAPAG, oder ganz anders einsortiert werden müßte, keine Ahnung.
Vielleicht hat ja jemand eine Idee?
Besten Dank und Grüße,
Deichkind
Hallo, hier ist noch ein Bild vom Dampfboot A. Es ist von Stülcken für die HAPAG gebaut worden.:
LG
Schiffbauer
Moin Schiffbauer,
wer wenn nicht jemand mit diesem Namen sollte sowas wissen?
Danke sehr für die Info. Wieder ein Rätsel für mich gelöst.
Schöne Ostern,
Deichkind
Noch weitere Infos zu Dampfboot A:
Die Barkasse wurde unter Baunummer 419 im Jahre 1911 bei Stülcken gebaut. Ihr folgten 2 weitere Boote ( Dampfboot B und C) unter den Baunummern 420 und 421 ebenfalls im Jahre 1911 nach.
LG
Schiffbauer
Besten Dank, Schiffbauer,
hab´s in meinen Unterlagen entsprechend ergänzt.
Schönen Ostersonntag,
Deichkind
Hallo!
Nachdem wir im letzten Post Bekanntschaft mit den Rettungsbooten des IMPERATOR gemacht haben, kann ich euch den Rettungsboot-Träger ja nicht vorenthalten. Daher hier ein ehemaliges Pressefoto, daß den IMPERATOR, seinerszeit größtes Schiff der Welt, auf dem Helgen der Vulcan-Werft zeigt. Mir imponiert die schiere Höhe der Bordwand, gut ausgestellt durch die Holzbalkentreppe und den Größenvergleich mit dem angrenzenden Gebäude. Es ist einies meiner Lieblingsfotos meiner Schiff-Fotosammlung.
Deichkind
Moin Deichkind ,
Danke für das imposante Foto von dem Bau der "Imperator" , das Schiff mit einer Länge von
273 meter hatte schon gewaltige Ausmaße , es war vermessen mit 52.117 BRT und hatte eine
Turbinen-Antriebsleistung von ca. 62.000 PS auf 4 Wellen und kam auf bis zu 24 Kn Fahrt .
Besonders eindrucksvoll die Bugzier mit dem übergrossen Adler .
Gruss halina
Hier noch 2 Fotos von dem Schiff , wohl von 1913 aufgenommen
Nabend,
danke für die Ergänzungen, vor allem mit der Bugzier, die dann, glaube ich, relativ schnell bei einer Überfahrt wegen Sturmes verloren ging.
Gruß,
Deichkind
Hallo Deichkind,
vielen Dank für die Präsentation der schönen Imperatoransicht. Helling I des Hamburger Vulcan noch als Solitär. Sehr schön erkennbar, wie das Schiff die Helling mit 32m Breite und 248m Kranlänge sozusagen beim Jungfernbau gleich an die Grenze gebracht hat.
Übrigens gab es in Deutschland beim Stapellauf gar kein geeignetes Dock.
Bei der Eindockung am 30. März 1913 soll sich Blohm & Voss dann mit einem Hybrid, vier Sektionen des 46.000t Schwimmdock V sowie vier Sektionen des (noch nicht abgelieferten) 40.000t Schwimmdocks für die KW Wilhelmshaven, beholfen haben.
Danach wurde Dock V nach Vertrag mit der HAPAG um zwei Sektionen erweitert auf 75.000t gebracht. Da waren die Riesendampfer der HAPAG allerdings schon fast perdu. Immerhin dann für Europa und Bismarck, allerdings eine andere Geschichte...
Gruß
Markus
Hallo Markus, hallo Leute,
freue mich sehr, daß ich durch eure Bereitschaft euer Wissen hier zu teilen so viel mehr über meine Fotos lerne. Danke dafür! Hoffe weiter auf euch!
Um die IMPERATOR Geschichte weiter zu erzählen, hier ein Foto vom Stapellauf, auf den Markus Bezug genommen hat. Datum 23. Mai 1912. Interessant finde ich hier die kleinen Boote mit den Dienstflaggen. DIe HAFENTHOR ist wohl von der Hafenbehörde? Außerdem noch im Bild ein Fahrzeug der Reederei Petersen und Alpers, die seit 1793 bis heute in Hamburg im Familienbesitz tätig ist.
Schöne Grüße,
Deichkind
Lieber Deichkind,
ich muß mal einhaken:
Das erste Bild zeigt NICHT Imperator beim Stapellauf, sondern Vaterland beim Stapellauf bei Blohm+Voss. Zu erkennen an dem unterschiedlichen Ausbauzustand der Aufbauten des Schiffes und an den Helgengerüsten.
LG
Schiffbauer
Moin Schiffbauer,
oh je, na sowas. Da Du als Schiffbauer sicher weißt wovon Du sprichst, danke ich Dir für diesen Hinweis. Werde jetzt für meine Sammlung ein Foto vom Stapellauf des IMPERATOR suchen müssen. Oder hat jemand von euch ein entsprechendes Foto, möglichst aus ähnlicher Perespektive?
Besten Dank! Werde die interne Fotobeschriftung ändern.
Deichkind
PS: Nachdem ich mich nochmal in Ruhe damit beschäftigt habe und die Fotos verglichen habe, habe ic hes jetzt auch gesehen/begriffen :-D
Also nochmal: Danke!
Hier ist das Foto, das Du suchst:
LG
Schiffbauer
Danke!
Hat sich überschnitten. Hatte gerade meinen letzten Post durch ein PS ergänzt.
Vielen Dank! Werde mal schauen, ob ich so ein Foto für meine Sammlung bekomme. Der Ehrgeiz ist geweckt.
Deichkind
Moin Schiffbauer , einiges spricht wohl für die "Imperator" wie von Deichkind eingestellt , an der
Bugspitze ist zu sehen wie die Bugzier montiert wird , auch müsste dann der Name des Schiffes
am Vorderschiff ein Fake sein , dies ist aber nur meine persönliche Meinung .
Gruss halina
Moin Halina,
das ist ein Mißverständnis, dem ich anfangs auch aufgessesen war.
Die Kritik an meiner Zuschreibung durch Schiffbauer bezog sich uf das Foto vom Stapellauf. Das zeigt tatsächlich die VATERLAND. Der Schiffbauer hat dann das Foto des IMPERATOR zum Vergleich der Helgen auf beiden Fotos anghängt. Man erkennt deutlich, daß es sich um eine andere Werft handeln muß. Wenn man nicht Tomaten auf den Augen gehabt hätte, vor lauter Freude über das Foto, so wie ich ;-)
Deichkind
Moin Deichkind ,
Wohl mehr als ein Mißverständnis , Dein Eingangsfoto zeigt "Imperator" kurz vor dem Stapellauf
auf der Vulcan-Werft in Hamburg OHNE AUFBAUTEN , ebenso auch das Foto von Schiffbauer nach
dem Stapellauf des Schiffes . Somit zeigen Deine beiden Fotos von Hafenthor nicht den Imperator
(auf Befehl von KW II) männlich , sondern die Vaterland mit den Aufbauten nach dem Stapellauf
auf der Werft Blohm & Voss , möchte somit annehmen , daß Dein erstes Foto richtig ist .
Gruss halina
Hallo Halina,
genauso ist es :-)
Deichkind
Hallo Halina,
meine Bemerkung #25 bezog sich auf die Bilder von Deichkind in #24, nicht auf das Eingangsbild von Deichkind in #20!
Die Vaterland-Bilder sind eindeutig an dem Helgengerüst von B+V zu erkennen!
Warum sollte das mehr als ein Missverständnis sein???
LG
Schiffbauer
Moin Schiffbauer ,
Habe doch nicht die Vaterland-Bilder in Frage gestellt , lese bitte nochmal meinen Beitrag und die
Frage an Dich , ob Du bei Deiner Meinung bleibst , daß das Eingangsfoto von Deichkind nicht der
Imperator ist , sondern die Vaterland mit den Aufbauten .
Gruss halina
Edit : Hier noch ein Foto von der Helling der Vulkan-Werft 1909 , von dieser lief der Imperator
1912 von Stapel , die Kiellegung war im Mai 1910 , kein Vergleich mit den beiden großen
Helgen der Werft Blohm & Voss , und dem hier gezeigten recht niedrigem Helgengerüst .
Hallo Halina,
wie ich in #33 dargestellt habe, ist das Eingangsbild von Deichkind die Imperator, das zweifele ich nicht an!
Meine, Bemerkung bezgl. der Vaterland Bilder bezog sich auf die Bilder in #24 !!
Bitte lese meine Beiträge auch mal in Ruhe!
LG
Schiffbauer
Moin Schiffbauer ,
Danke für Deine Stellungnahme , somit ist also das Eingangsfoto von Deichkind korrekt , es ist
tatsächlich Imperator , gebaut auf der Vulkan-Werft , aber nicht bei Blohm & Voss .
Gruss halina
Sag ich doch!!
Warum wiederholst Du das??
Schiffbauer
Nabend,
nachdem das geklärt ist, mache ich mal weiter im Text. Wie gesagt, am Stapellauffoto für den richtigen Dampfer in meiner Sammlung arbeite ich noch, bis dahin geht es weiter mit der Probefahrt des IMPERATOR. Eigentlich muß es heißen Probefahrten, denn zwischen dem 22.04.1913 und dem 23. Mai 1913 absolvierte das Schiff 4 Probefahrten, zwischen denen das Schiff nicht nur endgültig fertig gebaut wurde, sondern auch die notwendigen Reparaturen vorgenommen wurden. Laut WIKIPEDIA stellte sich zudem heraus, daß das Schiff topplastig war. Nach Kludas "Die Geschichte der deutschen Passagierschiffahrt, Bd. IV S.15f" ergab sich das Problem erst auf den ersten Reisen nach New York. Ich nehme an, daß sich das Problem in Ansätzen während der Probefahrten zeigte aber sich während der ersten Reise als permanentes Übel herausstellte, eine nicht mehr zu ignorierende Gefahr, die behoben werden mußte. So wurde dann im November nochmal die Vulcan-Werft aufgesucht und entsprechende Umbaumaßnahmen getroffen, die sich bei Kludas a.a.O. oder auf WIKIPEDIA nachlesen lassen.
Das Foto aus meiner Sammlung zeigt ein paar Arbeiter an Bord des IMPERATOR, gestandene Mannsbilder, die wohl hart zu arbeiten wußten.
Deichkind
PS: Das Werftfoto des IMPERATOR bei der Vulcan-Werft stammt übrigens von einem bewährten HH Fotografen, der nicht nur die Werftfotos für die HAPAG in den Jahren zw. 1891-1914 machte, sondern auch als Bordfotograf so manche Reise auf HAPAG-Schiffen begleitete. Sein Name ist Johann Hamann, der eine Fotografen-Dynastie in HH begründete. Viele dieser Fotos lassen sich in dem Buch TRAUMREISEN, herausgegeben von der damaligen Landesbildstelle Hamburg anschauen. Außerdem gibt es über die Familie Hamann und ihr fotografisches Werk in Bezug auf HH noch ein weiteres Buch, das ebenfalls empfehlenswert ist: HISTORISCHES HAMBURG, ebenfalls von der Landesbildstelle herausgegeben, die über den Nachlaß der Familie wacht. Wer das Foto der Arbeiter auf der Probefahrt machte, muß vorerst offen bleiben. Ich hoffe, es gefällt.
Moin!
Die Landesbildstelle Hamburg gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr.
Sie ging mit ihren Fotobeständen auf in das Denkmalschutzamt der FHH. Aber auch das war nur ein Zwischenspiel von ein paar Jahren.
Inzwischen wurde das Bildarchiv des Denkmalschutzamtes in das Staatsarchiv Hamburg einverleibt.
Hier kan im Internet gesucht werden:
https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/suchinfo.aspx
--> Archivplansuche
--> 720-1/343-1 (danke Schiffbauer für den Hinweis auf meinen Fehler)
--> Fotografen
--> Hamann
--Y dann weiter nach Datum die einzelnen Bilderstichworte suchen
öder
..> Volltextsuche
--> Eingabe eines Suchwortes
allerdings nur nach Stichworten.
Im Lesesall des Staatsarchiv kann man sich an den dortigen Bildschirmen die Bilder online ansehen (und ggf. kostenpflichtig bestellen). Bisher ist allerdings erst ein (kleiner?) Teil der Bilder digitalisiert, so dass man sich wegen einer Inaugenscheinnahme doch an die Plankammer weden muss.
Gruß
klaushh
Nabend Klaus,
danke für die Ausführungen. Deshalb schrieb ich "damaligen".
Zitat von: Deichkind am 14 April 2020, 21:49:03
TRAUMREISEN, herausgegeben von der damaligen Landesbildstelle Hamburg anschauen.
Schöne Grüße,
Deichkind
Danke Klaus, für die wertvolle Info!
LG
Schiffbauer
Hallo Deichkind ,
Es wäre noch wünschenswert , wenn Du Deinen Beitrag mit den beiden Hafenthorfotos
korrigieren könntest ,es ist hier nicht der Stapellauf der Imperator auf der Vulkan-Werft , sondern
der Vaterland am 3. April 1913 auf der Werft Blohm & Voss zu sehen .
Gruss halina
@Klaushh,
Ich habe Deinen Link zum Staatsarchiv versucht, bin jedoch schon bei /50-1/343-1 gescheitert, da die Nummerierung nur bis 740 geht. Kannst Du etwas dazu sagen?
Danke und LG
Schiffbauer
Moin!
Oh, peinlich, peinlich!
Das kommt davon, wenn man eine Art Gebrauchsanweisung schreibt und anschließend nicht selber ausprobiert.
Es muss natürlich heißen:
720-1/343-1
Habe das in meinem obigen Beitrag berichtigt.
Viel Erfolg bei der Suche!
Gruß und bleibt gesund!
klaushh
Auch hier noch ein historisches Foto , es zeigt die USS "Imperator" und daneben liegend die
USS "Leviathan" ex "Vaterland" an der Pier von Hoboken , New Jersey im Mai 1919 , dazu
noch eine Vergrösserung von der Imperator mit einer neuen Bugzier .
:MG: halina
Edit : Eine Aufnahme von 1921 , es zeigt die ex "Imperator" unter dem neuen Eigner der
Cunard-Line als RMS "Berengaria" in Fahrt mit Heimathafen Liverpool .
Hallo Halina,
danke für die Ergänzungen, auch wenn Du damit meinen dramaturgischen Bogen etwas vorgreifst (Stapellauf, Probefahrt.... Du siehst wohin das führen sollte?).
Meinen ursprünglichen Fehler (zu dem ich tapfer stehe) lasse ich deswegen unkorrigiert, weil er ja kurz darauf von aufmerksamen Foristen korrigiert wurde. Würde ich daraufhin nun meine ursprünglichen Posts entsprechend ändern, würde man sich über den Korrekturpost wundern. Hier lesen ja lauter clevere Leute mit, die das sicher alles richtig verstehen :-).
Danke für Deine rege Beteiligung und einen schönen Abend wünscht
Deichkind
Hallo Deichkind ,
Vielen Dank für Dein Statement , freue mich dass Du so engagiert in Deinem Thread arbeitest ,
nun mit dem Vorgreifen ist es so eine Sache , entsprechend Deinem Eingangsposting # 1
bittest Du um rege Teilnahme der Foristen in Form von Fotos und Kommentaren , so dass ich
der Meinung war es geht hier hauptsächlich um eine Fotodokumentation , dies war auch darauf
zu beziehen , dass Du alle 48 Stunden ein neues Foto einstellen möchtest . Wenn nun Deine
Schiffsbeiträge mit umfangreichen Studien begleitet werden , so möchte ich Dir den Vorschlag
unterbreiten , stelle doch Deine künftigen Beiträge mit Fotos und der Dokumentation in einem
Gesamt-Paket hier ein , so das es anschliessend zur Diskussion gestellt werden kann und somit
nicht zerrissen wird , was natürlich unschön ist .
Wünsche Dir auch weiterhin viel Freude und Erfolg mit Deinem Thread und warte gespannt
auf die nächsten Schiffs-und Hafenfotos .
Grüsse halina
Moin halina,
das war doch mit einem Augenzwinkern gemeint :-)
Ich gehe noch nicht davon aus, daß die Leser dieses Fadens meine Gedanken lesen (können) und damit wissen was ich vorhabe. Jeder konstruktive Beitrag ist natürlich jederzeit möglich und erwünscht! Ich passe mich der dadurch entstehenden neuen Geschichte schon an.
Freue mich jedenfalls über Dein und das Interesse der anderen und werde eventuell noch heute Abend neues Material einstellen.
Best Grüße,
Deichkind
So,
die Probefahrt der IMPERATOR hat sich etwas hingezogen, nun sehen wir sie hier Elbe abwärts dampfend. Die zweite Postkarte zeigt eine Postkarte, die die Größe des IMPERATOR besonders hervorhebt, indem er mit der ex-DEUTSCHLAND in den Größenvergleich gebracht wird. Hier mit falsch geschriebenem neuen Namen (ab 1911) als VICTORIA LUISE (fälschlich: Louise). Ein interessanter Fall ist auch das kolorierte Foto. Der Abzug stammt vom Bremerhavener Fotograf Eden, der viel für den NDL gearbeitet hat. Vielleicht hat er es deswegen gewagt, daß Foto fälschlicherweise für eine geplante Publikation als VATERLAND zu verkaufen, obwohl es den IMPERATOR zeigt, wie man am Bug lesen kann. Auf der Rückseite (ohne Abbildung) stehen handschriftliche Anweisungen zum Kolorit in den Farben der VATERLAND und die Anweisung den Namen des Schiffes in VATERLAND zu ändern.
Deichkind
Zur Ergänzung der hier angesprochenen TS "VATERLAND" noch ein historisches Foto von 1914
:MG: halina
Edit : Die hier auf der PK angegebene Länge von 276 meter bezieht sich auf die Imperator ,
die Vaterland war mit 289 meter um einiges länger .
Hallo,
um die Geschichte des IMPERATOR anhand von Fotos aus meiner Sammlung abzuschließen, hier ein Foto des IMPERATOR als USS IMPERATOR, als amerikanischer Truppentransporter. Allerdings war ihm als socher nur eine kurze Karriere beschieden, daher sind Fotos aus dieser Zeit nicht sehr häufig. Man sieht das Schiff hier bei seiner Ankunft in New York im Mai 1919. Bereits im Frühjahr 1920 machte das Schiff seine erste Reise für seinen designierten Eigentümer, die CUNARD-Linie; ein Jahr später war die ehrwürdige britische Reederei auch offiziell Eigentümerin des Schiffs. Auch nach der Fusion mit der WHITE-STAR Linie 1935 machte sie noch einige Passagen über den Atlantik, da sie aber mittlerweile als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, wurde das ehemals größte Schiff der Welt am 7.11.1938 zum Abwracken verkauft.
Die nächsten Fotos werden (dem Titel des Threads gemäß) aus dem historischen Bremerhaven stammen.
Deichkind
Sehr interessante Bilder habt ihr da gezeigt!
Danke schön :TU:)
:MG:
Rüdiger
Hallo Rüdiger,
freut mich, daß sie Dir gefallen. Es kommen noch einige mehr, die hoffentlich auch interessieren. Schau gerne wieder rein!
Deichkind
Das mach ich ::Y>.
:MG:
Hallo zusammen,
eigentlich hatte ich ja für diesen Post Fotos aus Bremerhaven angekündigt aber aus Aktualitätsgründen (nein, nicht Corona, sondern 1. Mai!) nochmal ein Foto aus Hamburg, aufgenommen am 1.05.1933 zeigt es anscheinend eine Gruppe Mitarbeiter der Hamburg Süd. Ob drumherum Mitglieder der Marine-SA laufen, kann ich nicht sagen. NSBO und DAF hatten mMn andere Uniformen.
Gruß,
Deichkind
Hallo,
nach längerer Pause hier das versprochene Foto aus Bremerhaven, genauer Geestemünde.
Zu sehen ist der 1903 in Brake auf der Werft G.G. Thyen in Brake gebaute Lotsenschoner Prinz Adalbert. Benannt nicht nach einem der Söhne KWII, sondern nach seinem Neffen, der erheblichen Anteil am Zustandekommen der ersten deutschen Flotte hatte. Hier sehen wir den Schoner allerdings nicht in Brake, dafür im Dock der Tecklenborg-Werft, da es im Dienste der Preußischen Lotsengesellschaft zu Geestemünde stand. 1927 bekam der Schoner einen Dieselmotor. Im Jahr 1944 wurde das Schiff von der Kriegsmarine übernommen, zum Aufklärungskommando 60 genommen und umbenannt in PASSIM (II). Es sollte feindliche Geleitzüge beobachten. Dazu kam es aber nicht mehr. 1946 an die Lotsenbrüder zurückgegeben, wurde er 1952 verschrottet.
Meines Wissens hat ein Forumsmitglied quasi ein familiäres Verhältnis zu diesem Fahrzeug ;-)
Deichkind
:TU:)
Hallo,
bei einem Trödelhändler habe ich ein Handyfoto von einem Stereofoto des Hamburger Hafens gemacht. Es war ein leicht gebogenes Foto auf Pappe. Könnte das Foto Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sein oder später?
Grüße Joern
moin,
Zitat von: joern am 29 Mai 2020, 10:04:13
Könnte das Foto Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sein oder später?
Die weiße Viermastbark könnte die
Herzogin Cecilie (https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogin_Cecilie) sein ...
Gruß, Urs
Hallo Jörn da kannst du recht haben-hier AK von 1903
Moin,
schöne Fotos. Ich würde die stereoskopische Aufnahme auch um 1900 ansiedeln. Leider ist der Herstellername nicht mit drauf.
Schönes Wochenende!
Deichkind
Hier eine historische Aufnahme vom Hamburger Hafenbereich Neustadt von 1888
:MG: halina
Danke halina,
eine immer wieder gerne festgehaltene Lokalität bei den HH-Fotografen und davor Malern und Zeichnern.
Deichkind
Ein historisches Foto aus Wesermünde , bezeichnet mit Fischereihafen und Schleuse , leider ohne
Zeitpunkt , wahrscheinlich nach 1900 entstanden .
:MG: halina
Hallo halina,
das Foto, das als Motiv dieser Ansichtskarte dient, wurde kurz nach Fertigstellung der Doppelschleuse 1925 aufgenommen. 1996/97, beim Umbau bzw. der Vergrößerung, wurden die Häuser, die für das Schleusenpersonals u.a. Bedienstete des HBA (Hansrstadt Bremisches Amt) gedacht waren, abgerissen.
Danke für´s Einstellen.
Deichkind
Vor über 10 Jahren hatte ich Kontakt zu einem älteren Herren dessen Vater in der Zwischenkriegszeit als Funker auf Lotsenbooten in der Nordsee (Wilhelmshaven? Bremerhaven?) fuhr und jedes Schiff fotografierte aus das sie den Lotsen brachten. Die Aufnahmen lagen am Dachboden des älteren Herren rum. Auf die Frage "was soll ich mit dem Zeugs machen" habe ich geraten mit dem entsprechenden Stadtmuseum Kontakt aufzunehmen: "nein, zu mühsam, zu weit weg". Sehen durfte ich die Fotos auch nicht, zwischenzeitlich sind sie wohl verschütt gegangen. Schade drum!
Richard
Hallo Günter hier habe eine AK in s/w
habe die Jahreszahl gelöscht
Hallo Smutje,
wenn die 1911 eine Jahreszahl sein soll, fürchte ich eine Fehlinformation, da die Doppelschleuse erst 1921 angefangen wurde und 1925 beendet wurde. Das Foto stammt aus der 2. Hälfte der 1920er Jahre, die Karte selbst aus den 40er oder 1950er Jahren.
Schöne Grüße vom
Deichkind
Hallo Deichkind muß mich entschuldigen habe die AK mit der Geestebrücke verwechselt -Bild 1 =1911
Hallo Smutje,
kann vorkommen. Die "alte Geestebrücke" wurde gerade lange und teuer restauriert. Die obere Brücke ist übrigens eine über die Weser und zwar in Bremen :-D.
Deichkind
Von einem Hamburger Hafenbereich noch eine Aufnahme um 1900 entstanden .
:MG: halina
Nikolaifleet
Hier noch 2 Bilder aus Hamburg
Der Fischdampfer in der kleinen Fischereihafenschleuse Bremerhaven oben ist übrigens NÜRNBERG = ON 76 der "Nordsee".
Gruß Hans
Hallo,
danke allen Bei/zuträgern! Auf dem Foto , das halina eingestellt hat, wehr rechts auf dem Dach die Reichsdienstflagge. Auf dem 1. Foto aus HH von Smutje sieht man den Kaispeicher A, dem heutigen Standort der Elbphilharmonie.
Danke auch an HJH für die Identifizierung des FD!
Deichkind
Hinter dem Brückenturm der Hohe Brücke steht seit rund 100 Jahren das Haus der Seefahrt. Und rechts ist der Glockenturm von St. Nikolai zu sehen, heute ein Mahnmal
So,
nach längerer Zeit komme ich wieder dazu ein Foto einzustellen, nachdem einige Foristen zuvor die Lücke ein wenig füllen konnten. So sehr mich das gefreut hat, würde ich mir noch mehr wünschen Fotos aus euren Sammlungen zu sehen, statt solche aus dem Internet, da ich versuchen möchte, mit diesem Thread bisher noch nicht allgemein zugängliche Fotos einem interessierten Publikum zur Verfügung zu stellen, statt auf Fotos zu verweisen, die man auch googlen kann. Wenn sie die Fotos aus den eigenen Sammlungen kontextualisieren, ergänzen, etc. ist das aber auch ok.
hier mal ein Werbefoto, das die Wencke-Werft bei dem damals führenden Fotografen Geestemünde in Auftrag gegeben hat, Wilhelm Sander (später Sander und Sohn). Es gab das Foto in unterschiedlichen Größen, dies hat im Original Visitenkarten-Format und stammt wohl aus den späten 1860ern. Wer Näheres weiß, bitte melden!
Danke und gute Woche,
Deichkind
Hier noch 3 Postkarten aus Wesermünde (Bremerhaven)
Besten Dank!
Fotos aus Mitte/Ende 1930er Jahre.
Unten, das Foto von der Bürger zeigt die Einkaufsstrasse auf Höhe des damaligen Kaufhauses Cords, heute Saturn.
Gruß,
Deichkind
So,
weiter geht´s, diesmal Hamburg, bekanntes Schiff, aber keine Ansichtskarte sondern ein Foto von der Wasserseite. Die Cap Polonio stand auch in Beziehung zu Bremerhaven, dort wurde sie 1935 abgewrackt.
Deichkind
Zurück in Bemerhaven.
Das rare Foto aus meiner Sammlung wurde am 26. Mai 1883 im Bremerhavener Hafen von Fotograf Ludwig Brade aufgenommen und zeigt den 2. Caisson, der als Basis/Fundament des Leuchturms Roter Sand diente und an diesem Tag vor Ort abgesenkt wurde. 2. Caisson deshalb, weil der 1. Caisson durch die Winterstürme zuvor 1881 irereparabel zerstört wurde.
Gruß,
Deichkind
Moin zusammen,
in der Anlage ein Zeitungsartikel: "Cap Polonio" vor 5o Jahren verschrottet.
Artikel vom 13. Juli 1985 im DK Delmenhorst.
Beste Grüße
Manfred Heinken
Hallo Deichkind war die "Cap Trafalgar" ein Schwesternschiff der "Cap Polonio"?
Nein, die Cap Trafalgar war zwar auch ein Dreischornsteiner und sozusagen der Vorläufer zur Cap Polonio und (viel) später der Cap Arcona.
LG
Schiffbauer
und warum hat das Schiff auf der Postkarte 3 Schornsteine
Habe meinen Beitrag geändert. Tatsächlich hatte die Cap Trafalgar ursprünglich 3 Schornsteine. Im späteren Verlauf wurde der 3. (blinde) Schornstein abgebaut.
Ein Foto, dass das Schiff während der Umrüstung zum Hilfskreuzer zeigt, hat das Schiff nur noch die 2 Schornsteine.
LG
Schiffbauer
Danke Schiffbauer top
hier noch einige Postkarten
:TU:) sehr schön
:MG:
Hier eine jüngere (nicht Historische) Postkarte -was für ein Schiff im Hintergrund ?
Das ist ein Flugzeugträger der englischen Invincible Klasse. Alle drei Schiffe der Klasse sind inzwischen außer Dienst.
LG
Schiffbauer
Ich habe zumindest mal Ark Royal genau an diesem Liegeplatz fotografiert, aber das Foto ist zu unscharf, um die Schiffe der Invincible-Klasse unterscheiden zu können (zumindest für mich).
http://www.modellmarine.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2570%3Aflugzeugtraeger-hms-ark-royal-in-hamburg-teil-1&catid=271&Itemid=1 (http://www.modellmarine.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2570%3Aflugzeugtraeger-hms-ark-royal-in-hamburg-teil-1&catid=271&Itemid=1)
Hallo,
danke für eure Beiträge. Eigentlich zu jung für mich, aber ich glaube ich habe auch noch irgendwo ein Foto mit einem Träger an den Landungsbrücken. Mach mich mal auf die Suche!
Schönen Restsonntag!
Deichkind
So,
wie versprochen mein "Trägerfoto" wohl aus den 1960ern?
Vielleicht kann ja jemand anhand der Kennnummern den Träger und das Begleitschiff identifizieren?
Gute Woche,
Deichkind
Das Bild zeigt den US-amerikanischen Flugzeugträger ESSEX (CVA 9), wohl anlässlich seines letzten Besuches in Hamburg 1968. Das Schiff wurde 1969 außer Dienst gestellt.
Für die Bestimmung der davorliegenden Zerstörer brauche ich noch etwas mehr Zeit.
LG
Schiffbauer
Klasse Schiffbauer,
das hilft sehr!
Deichkind
Der Zerstörer mit der Kennung 535 war die USS MILLER , ein Schiff aus der Fletcher-Klasse. Das Schiff wurde 1972 außer Dienst gestellt-
Der Zerstörer hinter der MILLER konnte ich nicht definieren, da seine Kennung nicht erkennbar ist. Aber es scheint auch ein Schiff aus der Fletcher-Klasse zu sein.
LG
Schiffbauer
P.S.: Dieser Zerstörer mit der Kennung ..9 gehörte zu den ca 50 Fletcher-Klasse Schiffen, die ab 1952 modernisiert wurden. Sie sind u. a. erkennbar an der geschlossenen Brücke, deren (helles) Dach über den Brückenfenstern im Foto gut zu erkennen ist.
Zitat von: schiffbauer am 29 Juni 2020, 14:30:32
Das Bild zeigt den US-amerikanischen Flugzeugträger ESSEX (CVA 9), wohl anlässlich seines letzten Besuches in Hamburg 1968. Das Schiff wurde 1969 außer Dienst gestellt.
Laut der englischen Wiki-Seite wurde USS
Miller aber schon am 30.06.1964 zur Reserveflotte versetzt. Wenn das stimmt, müßte das Foto eher datiert werden.
Auf der offiziellen Webseite der US Navy habe ich leider keine Angaben zum Schiff gefunden. Einige andere Webseiten verwenden auch das 1964er Datum, aber jeweils ohne Quellenangabe.
Hallo zusammen,
danke sehr für die Hilfe. Dank eurer Tipps konnte ich das Jahr und den zweiten Zerstörer identifizieren. Es war ein Besuch im Jahr 1962 mit den Zerstörern Miller und Wadleigh (689).
Freue mich dank euch das Foto nun korrekt beschriften zu können.
Deichkind
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:USS_Essex_(CVS-9)_with_destroyers_at_Hamburg_1962.jpg
:TU:)
Meine Informationen bezüglich der USS Miller stammen aus:
Norman Friedman, US Destroyers, Seite 444.
Dort steht dass das Schiff im Dez. 1972 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen (stricken) wurde. Natürlich kann es schon früher außer Dienst gestellt worden sein.
LG
Schiffbauer
Hallo Schiffbauer,
so steht es auch in der US Version von WIKIPEDIA (gut, nicht in jedem Fall die verläßlichste Referenz), allerdings kann man dem Artikel entnehmen, daß sie seit 1959 schon zur Reserve gehörte, 1961 anläßlich der Krise in Berlin reaktiviert wurde und 1964 endgültig in die Reserve Fleet versetzt wurde, bis sie 1974 ganz ausschied.
Gruß,
Deichkind
Hier weitere Hafenbilder (AK o. PK)
top, aber Zeitangaben der letzten beiden Fotos wohl vertauscht (?), denn "Daressalam" an den Landungsbrücken und Luftschutzturm dahinter in 1929 kann nicht sein. :MG:
Danke für die Bilder!!! :TU:)
:MG:
Rüdiger
Moin!
Schließe mich OWZ und Rüdiger an!
Aus meiner Sammlung ein (wie ich finde) stimmungsvolles Privatfoto aus dem Kuhwärder-Hafen aus den späten 1920ern, im Hintergrund Getreideheber/elevatoren.
Schöne Grüße,
Deichkind
Sorry Mathias (OWZ) kann mal passieren mit den Zeitangaben :wink:
Hallo,
anbei ein Foto aus meiner Sammlung, das den Atomfrachter Savannah bei seinem Besuch in Hamburg vom 26.-29.06.1964 zeigt. 1972 außer Dienst gestellt liegt das Schiff seit 2008 ials Museumsschiff n Baltimore. Der Schornstein des deutschen atomgetriebenen Otto Hahn steht heute am DSM in Bremerhaven.
Deichkind
Tach Deichkind:
Hier ma das Boot ausse Seelotsen-Fodo-Krabbel-Kiste vom Urgroßvater meiner Enkel! :-D
Aufgenommen von der Gotthilf Hagen mit "Nachfahrern" an Bord.
Moin zusammen,
in der Anlage Fotos vom Schornstein und von der Hinweistafel "Otto Hahn" auf dem Austellungsgelände
des Museums in BHV.
Sind zur Zeit, wegen Umbau des Museums, aber wohl nicht zu betrachten.
Meine Fotos, mein Copy.
Bete Grüße
Manfred Heinken
Hallo,
danke euch beiden für die willkommenen Ergänzungen!
Gruß,
Deichkind
Moin zusammen,
1. Kapitän auf der "Otto Hahn", IMO 6416770, war:" Heinrich Lehmann-Willenbrock".
Wahrhaftig kein unbekannter Schiffsführer.
Beste Grüße
Manfred Heinken
Tach Herr Heinken, an den Schornstein- ein Haufen altem Blechs- kam man noch herantreten. Was später einmal damit passiert ist mehr als fraglich. Zur Zeit läuft ja wieder einmal in BHV die Streitfrage "DSM, was nun ? "
Es ist immer noch vielen vor Ort , die der Seuten Deern nachtrauern, nicht klar, dass das DSM seit Eintritt in die Leibnitz-Gesellschaft eine andere Einrichtung ist. Die Zeit in denen Kludas , Kiedel und andere vor Ort waren sind Geschichte. Heute ist man Teil einer wissenschaftlichen Gemeinschaft , in Verbindung mit dem AWI und der Hochschule,wo primär gesellschaftliche (Handelsschiffahrt und deutscher Imperialismus ) , touristische ( Der Malle-Tourist als neue Zielgruppe für Kreuzfahrten) und Umweltfragen ( Wie lange noch Eis am Nordkap) im Mittelpunkt stehen. So war es keine Überraschung, als die Leiterin des DSM vor einigen Tagen offen eingestand, dass man die Pflege der Museumsschiffe vernachlässigt habe. Angeblich aus Geldmangel. Ich glaube aber dass Desinteresse an den Schiffen ein größerer Grund waren. Mal sehen was so in 2 - 4 Jahren aus den DSM geworden ist. War schon vor dem Virenausbruch die finanzielle Situation im BHV und dem Land Bremen katastrophal, so ist jetzt noch weniger Geld vor Ort. Somit wirkt auch der Schornstein der Otto Hahn reichlich deplatziert. :-D
Positiv zu vermelden ist aber, das die DSM Bibliothek weiterhin optimal für uns "Freizeit-Forscher" zur Verfügung steht. 8-)
... aber keine Fernleihen rausrückt.
Das vor vielen Jahren vielversprechend begonnene Online-Projekt "Deutsche Handelsschiffe" ist ja leider auch längst eingeschlafen. Schade
..aber die Bibliothek ist für jeden zugänglich und das Personal fachkompetent und hilfsbereit. Ich hab wohl den Vorteil vor Ort zu wohnen. Das online Projekt pass nicht mehr ins neue Konzept. Lässt sich aber wohl durch die Gröner Bände und den Abert ausgleichen. Ob Fernleih oder nicht ist wie alles eine Entscheidung der jetzigen Museumsleitung. Letztlich ist es eine Kostenfrage. Was bisher Vollzeitkräfte waren sind jetzt meist Halb- oder Teil oder sonstwas Verträgler. Geschlossen sind aber da eingelagert, die Fotos und Fotoalben.
Als wer vor Ort muss ich aber dem DSM bescheinigen, dass man dort gut aufgehoben ist, was leider für das im städtischen Besitzt befindliche Historistische Museum BHV nicht der Fall ist. Dort kommt man auch nicht eine halben Fuß an das Material. Das wird sich auch wohl mit der neunen Leitung ab August nicht ändern. Das Museum wird ausgebaut, mit Schwerpunkt "alles ab 45"
Falls mal wer was aus der Bibliothek des DSM als Kopie benötigt, wenn es nicht ganze Werke sind, mache ich gern Scänns. 8-)
als Beispiel für die Neuausrichtung hier ein Betrag aus dem Veranstaltungskalender:
In Kooperation mit dem DWIH New Delhi veranstaltet das DSM am 1. Oktober den Online-Workshop "From Ship to Coast: Blue Economy and Sustainable Livelihoods". Dieser soll Postdoktorand*innen aus Indien und Deutschland zusammenbringen, um sie in eine interdisziplinäre Diskussion über Nachhaltigkeitsfragen in Bezug zu maritimer Wirtschaft, Meeresnutzung und Küstengesellschaften einzubinden. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Eine Bewerbung zur Teilnahme ist bis zum 20. Juli möglich.
Eine AK aus Bremerhaven
Moin Smutje,
danke für die Karte. Daran knüpfe ich dann mal gleich an mit einem Foto aus meiner Sammlung.
Die SS United States an der Columbus-Kaje, im Vordergrund Castor vom NDL dahinter ein Schlepper der URAG.
Deichkind
PS: Ja, Herr Beck.Schulte. Ich hab auch die von Ihnen anderswo geforderten Arbeitsschiffe, die muß ich aber noch scannen ;-)
Jo, dat mit den Hafendampfer, mach ma. Mit United States, Europa oder Bremen kam man ja ganze Straßenzüge tapezieren. :-D Der SEEHUND war über 60 Jahre im Hafendienst, ich kenne kein Foto als Dampfschiff! :cry:
Immerhin hast Du hier zwei Schlepper bei der Arbeit.
D.
Ach ihr jungen Leute. Alles was so ab 1950 erbaut wurden ist, ist irgendwie bildlich erfasst. Was ich bisher aber kaum bis gar nicht habe, sind die Hafenfahrzeuge , die an der Weser im Kaiserreich erbaut worden sind. Das sind viele vom Hafenbauamt, dem Zoll und der Polizei, letztlich auch die kleinen Schlepper in Fischereihafen Wenn uns das Virus verlassen hat ,muß ich mal wieder die Archive in Bremen, Stade und Oldenburg aussuchen....jo!
Fallt mir ein: Bis ca 1968 lagen im Winter im Querkanal gegenüber von Möbel Kay, Tanzschule Mohr, Morgenstern Museum, immer die Dampfschuten des HBA. Die sind so um 1925 bei Schichau Elbing erbaut. Hat die je wer fotografiert?
Die Frage sollte man sich auch heute stellen. Was fotografiert sonst niemand? Zu Queen Mary II gibt es tausende Fotos, oder millionen...
Also Bernd, den Fotoapparat angespitzt und los geht's, für die Nachwelt 2090.
Nach dem Motto die Gegenwart ist die Geschichte der anderen.
Nabend,
anbei aus meiner Sammlung ein Foto, das den Seebäderdampfer Roland des NDL am 12.03.1927 kurz nach dem Stapellauf auf der Deschimag-Werft, vormals Tecklenburg-Werft, zeigt. Der Dampfer mit der Baunr. 414 hatte nach Fertigstellung Platz für 2400 Passagiere. Fast genau 17 Jahre nach Indienststellung, am 21./22. 04. 1944 sank das Schiff, das ab August 1939 als Minenleger tätig war, nachdem es auf eine Mine lief. 235 Menschen verloren dabei ihr Leben. Nach dem Krieg gab es dann wieder eine Roland (von Bremen) im Helgoland-Dienst. Neben der Roland sieht man auf dem Foto den Schlepper UNTERWESER VIII (2) der URAG. Auch wenn es vom ROLAND einige Fotos gibt, ist dieses nicht ganz so häufig. Herr Schnake hat in seinem Buch zu 100 Jahre URAG dieses Foto genommen und den Roland einfach rausgeschnitten (S. 47). Der Schlepper wurde 1928 verkauft, der weitere Verbleib ist unbekannt. Für Herrn Beck.Schulte ua Interessierte: Der Schlepper, gebaut auf der Seebeck-Werft 1900, wurde am 5.8.1914 als Sperrschlepper bei der Division der Weser eingesetzt. Am 8. März 1916 im Dienst der Torpedowerft.
Deichkind
Alle NDL und URAG Schlepper sind bekannt und liegen auch fotomäßig vor. Zu deinen 14-18 Angaben. Sperrschlepper gab es an der Weser nicht. Das Boot ging schon früh an die Tenderliste Geestemünde und erst dann zur Torpedo Werft. Das weitere Schicksal ist auch bekannt. Da ich z.Z. stark am Abschluss meiner Dokumentation " 14-18 an der Unterweser" arbeite, bitte ich um Verständnis, dass ich mich bei diesem Thema bedeckt halte. Heute im Zeitalter von Scän & Co., ist es ja noch nötiger als früher. :cry: Trotzdem , das Foto kannte ich so auch noch nicht.
Zum Herrn aus München: Heute ist es so, das Ablichtungen moderner Tonnage problemlos zu finden sind In meinen jungen Jahren hatte kaum wer eine Kamera. Und wenn dann wurden Bilder wie "Renate und ich bei Opa im Garten" auf Negativ verbracht. 3 - 5 DM für 36 S/W Aufnahmen, dann noch die Abzüge. War man so bei 15 DM. Da überlegte man sich was man aufs Bild bringt. Von meinem ersten Lehrlingslohn von 32 DM, konnte ich mir 1 LP plus 2 Singels leisten. Das Geld wurde dann noch knapper, als so um 1963 es mit Beatmusik und Mädels los ging. War so. Seit 1958 herum kam ich fast täglich an Eisen & Metall gegenüber dem PX vorbei. Da hätte man sehr schön problemlos frisch eingetroffene Dampfer ablichten können. Das passierte aber nicht ! :cry: Löbliche Ausnahmen gab es aber schon damals. Unter anderem: Schmeltzkopf, Voss, Witthohn, Kludas, Reineke, Meyer Bremen, Detlefsen und einige mehr.
Moin,
die Bezeichnung "Sperrschlepper" sowie alle anderen Angaben zum Schlepper aus Schnake, S. 47.
Bitte mit dem Autor schimpfen.
Deichkind
Hallo Deichkind ist es die Roland ?
Yup!
Danke für die Ergänzung.
Deichkind
Bitte mit dem Autor schimpfen. :? ich schimpfe doch nicht ! Ich stelle richtig!
Der Autor, der uns einige sehr informative Bücher geliefert hat, hat natürlich die Masse an Marinedaten nicht nachgeprüft. Mußte er auch nicht. :-D
Zitat von: beck.Schulte am 01 August 2020, 15:26:15
Mußte er auch nicht. :-D
Na, ich finde schon, daß wenn man ein handbuchartiges Verzeichnis mit den Lebensläufen der Schiffe vorlegt, diese auch korrekt recherchiert sein dürfen.
Nächster URAG-Schlepper, Nummer leider nicht zu sehen, da hinter dem Kran. Er assistiert im Dez. 1912 beim Stapellauf der Möwe. Von der Argo-Reederei in Bremen in Auftrag gegeben. Bauwerft Seebeck, Baunummer 328, laut Seebeck-Bauliste und Lloyd-Register 1251 BRT. 23.03.1915 Sperrschiff / Schiffssperre der Jade, 30.11.1918 re. 1926 frz. Marechal Gallieni, 1954 in Bombay abgebrochen. Gröner Bd. 3, S. 226.
Deichkind
....tolles Detailfoto. Vielen Dank fürs Einstellen.
Allerdings kein "Stapellauf" sondern ausdocken aus dem(n), für damalige Zeiten hochmodernen, Baudock.
Gruß
Markus
Danke für den Hinweis, Markus!
Weil es Dir gefällt, lege ich noch mal nach. :-)
Deichkind
Hallo,
hier ein Stereofoto aufgenommen auf dem Dampfer "Königin Luise"
Grüße Joern
Moin Joern,
danke für dieses typische Motiv einer Überfahrt in der Stereo-Variante. Die bekannteste Variante dieses Motivs wurde von dem amerikanischen Fotografen Alfred Stieglitz 1907 aufgenommen. Siehe:
http://100photos.time.com/photos/alfred-stieglitz-steerage#photograph
Deichkind
Tach Deichkind,
Nö, der Schnake hat schon was brauchbares abgeliefert. Für jemanden der wo in Köhlen sitzt, anerkennenswert. Der hat die Reedereiunterlagen benutzen können, hat Gröner, Abert, Schmelzkopf usw fleißig studiert. Die Liste seiner Helfer umfasst wohl alle damaligen ,,Experten". Warum soll er z.b. die Angaben im Gröner nachprüfen. Wie das ? Nach Freiburg fahren sich die KTB ( die in diesen Fragen nicht sehr hilfreich) und die Anlageakten durcharbeiten ? Er schreibt über die URAG, Bugsier usw. Da erwarte ich Angaben zu den Schiffen während ihrer Zeit in diesen Firmen. Alles andere muss ich mir selbst erarbeiten, falls ich Zweifel habe. Mit dem Verlagssterben wird es solch Bücher nicht mehr geben. Ein weiterer Punkt ist der, dass das Interesse an solch Daten gering ist. Besonders bei den Angaben betr. der Funktion kleinerer Fahrzeuge in 14/18. Das gilt auch für die Möwe, mit ihren verschiedenen Funktionen in 14/18. Da ,,lohnt" der zeitliche Aufwand einer Nachforschung nicht. Die 3 – 4 Leute mit Interesse kennen einander und tauschen Daten aus. Genießen wir also die von dir und anderen eingestellten ,,Altfotos". top
PS: Bei solch Wetter gehts jetzt mit der Enkelin , da die Bäder dicht sind, nach Wremen innen Schlick! :-D
Gut Rutsch!
D.
Hallo!
Kann mir jemand sagen, was das für ein Gebäude links neben dem Pingelturm ist?
Besten Dank!
Deichkind
Gucken wir mal. Aufnahme Mitte-Ende 30ziger oder Ende 40ziger bis Mitte 50ziger: Da Deich bzw Deichvorland ist kein festes Gebäude zugelassen. Es wäre auch noch irgenwie erkenntlich. Irgendwas im Bereich Tiefbau ?
Falls gewünscht, kann ich ja mal Dirk Peters befragen.
Danke, nicht nötig. Wars denn nett in Wremen?
D.
a) Na dann b) jo
Hallo Deichkind,
noch rasch vielen Dank für die "Nachlegung", in beiden "beiden Fällen" mit dem, je nach Quelle, 80 oder 100t Schwimmkran der Werft, in schöner Detailansicht.
Ponton Bau-Nr. 281, allerdings ist der Kranbauer, zumindest mir, bisher unbekannt. Irgendeine Idee?
Ergänzend zu Seebeck noch rasch ein Scan vom Werftplan aus der VDI-Zeitschrift von 1913. Vor nunmehr 107 Jahren eventuell eine der modernsten Werften der Welt.
@beck.Schulte: Verlagsterben und Nischenpublikation. Trauriges Thema. Eventuell Schattenseite der Digitalwelt. Ohne die es allerdings dieses Forum, für das ich allerhöchste Wertschätzung habe, gar nicht gäbe.
Dazu wunderbare Archivdigitalisate, die eventuell die Zukunft darstellen. Gleichwohl ist für mich immer Buch das haptisch im Schrank stehende und Literatur gedruckt.
Die junge und charmante Kollegin, die in nicht ganz so ferner Zukunft die Leitung unseres Stadtarchivs übernehmen wird, quittiert dies immerhin mit wohlwollendem Lächeln. Der Lauf der digitalen Dinge... Abend- oder nächtefüllendes Thema. Immerhin gibt vielleicht "printondemand" Hoffnung für Autoren und -innen von Kleinpublikationen, habe da auch schon einiges erworben, was den Bücherschrank belastet. Also bitte weiterschreiben und in Archivtiefen abtauchen. Volldigitalisierung wird noch was dauern und der Geruch und das Gefühl von Archivaltpapier ist m.E. irgendwie einmalig. Sorry, werde gerade übernostalgisch.
Danke und herzlicher Gruß
Markus
Moin Markus,
den Plan kannte ich noch nicht. Besten Dank!
Als nächstes ist jetzt wieder HH dran, dann kommen ein paar Kräne und Bagger aus Brhv. bzw. bei der Arbeit in Brhv. während der Bau der Nordschleuse 1928.
Einen schönen Tag,
Deichkind
Moin,
wie angekündigt ein neues Foto aus HH Gewässern und um den Übergang zu den Kränen und Schwimmbaggern in Bremerhaven fließend zu gestalten, hier eine Ansicht des gesunkenen Schwimmbaggers Odin von 1933. Hat jemand die Schiffsdaten des Baggers? Es gibt ja im Forum einige Schwimmbagger Enthusiasten...
Gruß,
Deichkind
..zum Seebeck-Kran: Er war noch in den Jahren um 1980 aktiv. Zwar selten aber für das einsetzen z.B. der Grundplatten der MAN oder Sulzer Kreuzkopfdiesel, der der Kompaktmaschinen aber notwendig. .. Weiterhin beim Ablegen von Ruderblatt und Propeller. Ein besonderer Einsatz war 1976, da wurde ein Fotograf auf den Kran gejagt, der von ganz oben den Eingang der Kantine gegen 12 Uhr mittags abzulichten hatte. Es war nämlich üblich, das die Leute sich schon so 10 min vorher vor dem Kantinen Eingang sammelten. Das Fotomaterial diente dann dazu, die Kantine einer schärferen Überwachung zu unter werfen. :-D
Markus L. : Stimme da mit Ihnen überein. Erfahrung zeigt aber, das bei der ins Netz stellen von Archivmaterial Prioritäten gesetzt werden. Alles mit Hitler ganz oben. 14-18 hab ich bisher nur allgemeines über Meuterei, U-Boots Krieg ,Skagerrak u.ä. gefunden. Das SA BHV wird wohl kaum bis nix digitalisieren und wenn , dann dass, was auch in Druckform erscheint. Anti-Nazi-Bewegung, Judenverfolgung, Stadtentwicklung. Alles von Wichtigkeit, aber nix für 14-18 Forscher. Bei weiterhin schwindendem Interesse , Geldmangel und der Furcht das Datenträger weltweit kopiert werden, wird sich die Zurückhaltung der Archive noch verstärken.
Schönen Tag noch....und die Maske nicht vergessen! :-D
Hallo Deichkind,
für Hamburg ist ein Eimerbagger "Odin" , 1883, Bau-Nr. 104, Werft Gebrüder Sachsenberg, Rosslau, nachweisbar.
Vielleicht können die übrigen Schwimmkranfreunde da mit weiteren Daten dienen.
Gruß
Markus
Moin,
danke für die Infos zum Kran der Seebeck-Werft und zum Bagger Odin. Werde von da mal versuchen dem Odin nachzuspüren.
Schöne Grüße,
Deichkind
Hallo,
wen es interessiert, hier gibt´s mehr inbfos zum Eimerbagger Odin, der wohl der erste Eimerkettenbagger im Hamburger Hafen der ab 1884 bis 1975 tätig war. Sein Nachfolger hieß ebenfalls Odin, der ab dann bis 2015 in HH baggerte.
Deichkind
fortsetzung
fortsetzung
und letzte
Hallo Deichkind gut nachgespürt :TU:)
Danke smutje,
interessanterweise wird das Sinken des Baggers dort nicht erwähnt.
Mußte den Artikel wegen der Dateiengröße leider stückeln.
Zur Werft: die wurde 1900 zur größten Binnenwerft Europas und 1940 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Schlosswerft in Hamburg-Harburg ein Zweigbetrieb eröffnet. Hier und im Roßlauer Stammwerk wurden die ersten funktionstüchtigen Tragflügelboote der Welt entwickelt, konstruiert und gebaut. Sagt Wikipedia. Die Nachfolgefirma der Werft existiert heute noch.
Deichkind
Und da ist kein Copyright drauf? Oder ist der Artikel von dir?
Hi,
der Artikel ist zum Download freigegeben. Ich habe deswegen auch das Deckblatt mit eingestellt.
Gruß,
Deichkind
Hier noch ältere und jüngere PK aus Hamburg
Zitat von: Deichkind am 04 August 2020, 23:02:41
Hi,
der Artikel ist zum Download freigegeben. Ich habe deswegen auch das Deckblatt mit eingestellt.
Gruß,
Deichkind
Prima. top
# 152 Bild 4 ist es das gleiche Schiff "Großherzogin Elisabeth" wie dieses
moin,
Zitat von: smutje505 am 05 August 2020, 12:51:09
# 152 Bild 4 ist es das gleiche Schiff "Großherzogin Elisabeth" wie dieses
Wenn das eine Frage sein sollte ... lautet die Antwort: nein
Dein #154 zeigt https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzogin_Elisabeth (https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fherzogin_Elisabeth)
# 152 Bild 4 zeigt https://de.wikipedia.org/wiki/Duchesse_Anne_%28Schiff,_1901%29 (https://de.wikipedia.org/wiki/Duchesse_Anne_%28Schiff,_1901%29)
Gruß, Urs
Moin zusammen,
einlaufen der "Großherzogin Elisabeth" im Mai 1996 in BHV-
Beste Grüße
Manfred Heinken
Mein Foto, mein Copy
Guten Abend,
freue mich über die Zugänge, danke dafür!
Besonders gefallen mir die Postkarten der Vulkan-Werft und die Postkarte mit dem Ölsauger IV.
Die Großherzogin Elisabeth habe ich nie in Brhv gesehen. Gut, jetzt davon ein Foto zu sehen.
Gruß,
Deichkind
Hallo,
auf der "Vulkan-PK" noch auf Dock III schreibweise mit C, PK schon mit K. Da ist die Verwirrung fast k(c)omplett.
Beim "Ölsauger" sehr schön im Hintergrund die Stülcken-Kabelkrananlage.
Insofern auch von mir vielen Dank für die PK-Präsentation.
Gruß
Markus
Moin zusammen
der in der "Antwort 152" und "157",letztes Foto, beschriebene "Oelsauger IV" hat wahrlich ein sehr langes und arbeitsreiches Schiffsleben durchlaufen.
Zum Ausruhen von all der Arbeit hat er sich das Hafenmuseum Hamburg ausgesucht, da kann er auch besucht und besichtigt werden.
Bj 1909,
L 33,30 m, Breite 8.00 m, Tiefgang 1,40 m.
Verdrängung 480 cbm.
In der Anlage ein Foto von dem da noch werktätigen "Ölsauger IV"
Mein Foto, mein Copy.
Beste Grüße
Manfred Heinken
Herrn Heinken, woher haben Sie Ihre Informationen ? ÖLSAUGER IV ist so um 2000 herum in Moorburg zerlegt worden. . Alles im Gröner Band 4 / Seite 130
Sie meinen wahrscheinlich den Taucher Flint 3 oder 4 ( Müsste nachsehen) , der um diese Zeit von den Vereinsmuseum Hamburg übernommen wurde. Der war aber um 2010 herum ein Wrack. Ich glaube kaum, dass es den Dampfer noch gibt.
Moin Herr beck,Schulte,
so in etwa habe ich das bei mir im Ordner stehen.
Wenn meine Daten nicht richtig sind, werde ich sie berichtigen.
Das Fotodatum ist aber koreckt.
In BHV ist ja auch noch ein Versorgungstanker aus der alten hamburger Garde beschäftigt.
Siehe Anlage
Mein Foto, mein Copy.
Beste Grüße nach BHV
Manfred Heinken
Moin Herr beck,Schulte, das werde ich alles in meiner Sammlung richtigstellen.
Besten Dank für die Hinweise.
Manfred Heinken
Moin Herr beck.Schulte,
haben Sie den Lebenslauf von diesem Prachtstük für mich ?.
Besten Dank im Voraus.
Beste Grüße
Manfred Heinken
Schönes Foto von der Bisam!
D.
Hallo hier noch 3 PK
Hallo smutje,
dank Dir, eine ist allerdings aus Bremen ;-)
Die Karte mit der Seute Deern und dem Radarturm ist ein Klassiker.
Deichkind
allerdings aus Bremen ! Jo, auch hier. Wir in BHV sind aber so frei und vernachlässigen unsere "Mutter" nicht.
Foto von ca. 1955/56 ( nicht später) auf dem linken Dampfer ein R-Boot. Längsseits des AG-Kranes zwei Schlepper selbiger Werft. Der rechte Schlepper hat ,so wie ich es sehe die Schornsteinmarke der "Schlüssel-Rheederei".
Hoffe der Fraktion der Schwimmkräne und denen der grauen Nutzlos-Dampfer gedient zu haben.
Moin Herr beck,Schulte,
das ist natürlich ein tolles Foto vom Bremer Überseehafen.
Das Minensuchboot würde mich sehr interessieren.
Daran muss ich noch arbeiten.
Hatte die Schlüsselreederei denn eigene Schlepper.?
Beste Grüße
Manfred Heinken
Das Kriegsboot dürfte kein Problem darstellen. A&R oder Lürssen. Die Boote wurde ja bis ca. 1964 auch sehr oft im Bootshafen der Z-Pier zwischengelagert. Der Schlepper gehört weder zur URAG noch zum NDL. Midgard war ja wohl nicht in Bremen aktiv. Alles kein Problem. Ich habe , als ich nach BHV heimkehrte, eine Großteil meiner nicht 14-18 Bibliothek zu Geld gemacht, da alles im DSM vorhanden. Nun war ich fast 4 Monate nicht mehr dort. Ende nächster Woche ist Ferienschluss in Niedersachsen und damit bin ich den letzten der Enkel los ( :roll: )..dann geht`s wieder in die Bibliothek und auch zum SA Bremen. 8-)
Herr Heinken: Kleine Ergänzung: Der Dampfer links ist ein Bank-Liner, die hatten auch Schwergut-Geschirr.
Hallo Herr beck.schulte,
in der Tat, zumindest von meiner Seite, noch vielen Dank von dem Teil der "Schwimmkranfraktion".
Kran AG Weser ist natürlich ex Kaiserliche Werft ex DWK 150t
Blauer Klaus, wenngleich "Baujahr" nachdieser Quelle knapp ein Jahrzehnt "verschätzt"
https://www.schiffbilder.de/bild/seehaefen~deutschland~bremerhaven/19914/schwimmkran-sk-16-der-blaue-klaus.html
Der "andere Schwimmkran" war, soweit mir bekannt, dem Hafen Bremen zugeordnet.
Ein, zumindest für mich, immer noch "obskures Schwimmkranobjekt".
Gleichwohl toll Detailansicht.
Herzlicher Gruß, und toi, toi, toi, für den Schulanfang der Enkel, sind ja diesbezüglich etwas bewegte Zeiten
Markus
Moin,
leg mal mit zwei Fotos nach, die in dem Gebiet aufgenommen wurden, das durch den Titel des Threads umrissen wird.
Aufnahmejahr 1928, Anlaß der Tätgkeit: Bau der Nordschleuse. Zu sehen sind ein Schwimmkran des HBA (denke ich-siehe Schornstein), das andere Gefärt ist durch Aufschrift an dem Steuerstand als eine schwimmende Dampframme (?) der Firma Wilhelm Rogge mit dem Namen WR 17 zu identifizieren. Ob die Firma tatsächlich mindestens 16 weitere Rammen hatte? Waren ja eifrige Wasserbauer...
Deichkind
OK. Dann lass ich Bremen wech ! :cry:
a) Kran vom HBA
b) Dampframme von Rogge. Nr. 17. Heißt ja nicht 16 Rammen zeitgleich, sondern über die Jahrzehnte.
Rogge war bis so um 1980 herum ( oder später) auf der Westseite von Neunen Hafen beim NDL Dock.
Danke!
ja, an den "alten" Rogge mit seiner langen Gestalt, leicht vornübergebeugt erinnere ich mich. War ein sehr netter Herr. Erinnere mich auch noch gut an das Betriebsgelände am Neuen Hafen. War manchmal zu Besuch. Klar, macht Sinn, daß die Dampframmen nicht alle gleichzeitig zu Gange waren. Guter Hinweis.
Gibt es "biografische" Daten zum Schwimmkran? Und generell gefragt: Waren die Schwimmbagger und Schwimmkräne auch in den Listen des Lloyd´s Register oder dem Germanischen Lloyd aufgelistet, oder findet man die nur in den Schiffsregistern der Heimathäfen?
Gruß,
Deichkind
einfache Frage...einfache Antwort: Schwimmendes Gerät in der Zeit die hier angesprochen wird: Nicht im GL, NV , LR usw Registerbuch, da dort Seeschiffe. Im Binnenschiffsregister nur die mit Antrieb ( so weit ich mich erinnere) Alles andere war über "schwimmendes Gerät" versichert. Ich werde mal Freund Theo (TD) anrufen. Der hat ja viel über sowas geforscht.
Die Häfen in BHV ( außer Fischereihafen) sind bremisch und daher verwaltungstechnisch zusammengehörig.
Daher ein! :angel:
just mit Theo gesprochen. Der angefragte Kram befindet sich in dem sogen. Hafenregister. Für BHV in Bremen, für Geestemünde, Lehe in Stade..da hätte man ja selbst drauf kommen müssen. :-D
Klasse!
Vielen Dank an Dich und Theo!
Deichkind
Hallo,
noch kurz zum Schwimmkran, wirklich schönes Bild.
70 t DEMAG Kran (Probelast 90 t) der Hafenbaubauinspektion Bremerhaven. "Baujahr (bei schwimmendem Gerät immer so eine Sache ) 1909.
Gruß
Markus
Vielen Dank Markus!
Hatten Schwimmkräne eigentlich offizielle Namen oder Bezeichnungen? Und ist bekannt, wie lange dieser Kran tätig war?
Einen schönen Sonntag!
Deichkind
Hallo Deichkind,
für die "deutschen" Schwimmkra(ä)ne" ist, soweit mir bekannt, praktisch nur die Bezeichnung mit Nummern, 1..., je nach Liste auch "römisch" I.....
Der gezeigte 70 - tonner eventuell nur als "Schwimmkran", Staat Bremen, 1296 t. bisher konnte ich die Nummern 1 und 2 nur für zwei Bremer Schwimmkräne vor 1900 nachzuweisen. Logisch wäre hier (arabisch) 3, bisher aber nicht nachweisbar.
Im, nicht immer zuverlässigen, Lloyds Register ist ein 70 t Schwimmkran für Bremerhaven noch in der Ausgabe 1955/56 aufgeführt. Falls zutreffend wäre der Kran mindestens dann noch im Einsatz gewesen. Vielleicht gibt es ja Bildnachweise aus den 50er Jahren oder die Freunde aus Bremen / Bremerhaven haben nähere Infos.
Es kursiert die Aussage, dass der jeweils größte Schwimmkran eines Hafens als "Langer Heinrich" bezeichnet wurde.
Für Wilhelmshaven gern und oft. In Bremen wäre das der Werftkran (II) 100t der Deschimag gewesen. Da ist mir diese Bezeichnung aber gar nicht bekannt.
In Hamburg dann kurzzeitig der 350 t DEMAG Kran ab 1942, für Gotenhafen dto., ebenfalls eher wackelig.
Für Danzig dann gleich zwei 100t Heinriche bei Schichau und Kaiserlicher später Danziger Werft.
Etwas konfus. Dazu Kranschiff "Viper".
Nachweisbar ist einmal Hai als Name für einen Hebebock, eventuell auch Gigant o.ä..
Im Ausland auch gern Herk(c)ules oder Herak(c)les.
Insgesamt abend- oder nachtfüllendes Thema.
Gruß und schönen Sonntag zurück
Markus
Hallo Markus,
vielen Dank für diese interessanten Ausführungen. Unter welchen Bezeichnung ist denn der Schwimmkran im Register von Lloyd´s of London geführt?
Den bremerhavener "Langen Heinrich" hatte ich hier schon mal auf einem Foto aus meiner Sammlung eingestellt, beim Einheben der Fahrbahn für die Kennedy-Brücke (Sturmflutsperrwerk).
Werde mal suchen, ob ich noch mehr Fotos aus alten Zeiten von Schwimmkränen aus Bremerhaven/Wesermünde finde.
Deichkind
Da wird wohl ohne Besuch im SA Bremen kaum was zu machen sein. LR und Schwimmkran? Warum soll eine deutsche lokale Hafenbehörde in dieser Zeit zum LR und wenn nötig nicht zum GL gegangen sein? .
LR 55/56: Im Registerbuch dieser Zeit wimmelt es nur so von Fahrzeugen, die seit 1930 aufwärts nicht mehr existent waren . Masse an Dampfern die 39/45 in die Tiefe gingen. Aus meiner "Türkei Zeit" weiß ich, das LR noch in den 60zigern türkische Dampfer aufführte, die schon längs abgebrochen waren. Von Namen- und Eigner wechseln ganz zu schweigen. z.B. gab es bis in den 60ziger noch im Teil Ship-Owner Postanschriften aus der Osmanischen Zeit, oder so was wie Cafe Mustafa , Pera.
Wenn der LR 55 vorliegt, bitte mal die Angaben. Ich kann leider ja so ab September wieder meine Dauerbesuche im DSM aufnehmen...wenn das Virus es zulässt. :x
Hallo,
die kritische Sicht zu den Angaben in LR zu Kranen und Docks teile ich ausdrücklich.
Als Sekundärquelle brauchbar, für UK und (ggf. ex) Kolonien sicher oft zutreffend. Ansonsten leider im Einzelfall fehlerbehaftet.
Allerdings eines der wenigen Werke, das, jeweils im Appendix, überhaupt Docks und Hafenausstattung, mit (Werft-) Kranerwähnung gesammelt listet.
Zum 70t Schwimmkran Bremerhaven dann doch ein belastbarer Nachkriegsnachweis,
Bild in "Fördern und Heben", 1957, Heft 8, Unterschrift "Ein Veteran der Umschlagtechnik ist dieser 70-t-Schwimmkran mit Wippausleger in Bremerhaven. 1909 von Gründerfirma der DEMAG erbaut, verrichtet er seit 48 Jahren seinen Dienst, hat zwei Weltkriege überdauert und steht auch heute noch im Einsatz".
Gruß
Markus
...oh, noch zum "Langen Heinrich" an der Kennedybrücke,
nunmehr Genua
https://www.fondoambiente.it/luoghi/langer-heinrich-gru-galleggiante?ldc
....wenn der Mitte der 50ziger noch vor Ort war, wird er dann meist an der Pier des HBA gelegen auf einige Fotos zu sehen zu sein. Ich kam April 1962 zum TB , kann mich an solch Kran im Hafen nicht erinnern ( will nix heißen) Was ich an Schwimmkran erlebt habe, war die ( bekannte )Versenkung eines solchen durch eine BRD-Fregatte in 1965/66 bei TB. Weiterhin in 1969 beim Reparatur Betrieb der Rickmers Werft im Fischereihafen. Dort sollte ein Schwimmkran Laufbuchsen aus dem Maschinenraum eines kleinen Tankers aufnehmen. Als der Kran in Sicht kam, sackte er langsam über "Vorschiff" ab. Ob gesunken oder nicht weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war Schichtende. 8-)
AK Bremerhaven ...was für ein Kran links unten im Hintergrund?
..alles was ich sehe sind die Werft-Kräne des TB
Der 70tonner ist auf einem Luft-Bild vom Sommer 1974 beim TB gut und deutlich erkenntlich. Außerdem im Top-Bildband "Schiffe, Helgen, Docks und Kajen" K-P. Kiedel , Seite 68 ein Superfoto vom Stapelhub der Cornelia Sieghold vom 5.6.1951 mit zwei Schwimmkräne zu sehen.
Hallo,
vielen Dank Markus für die weiteren Infos zum Kran und Herrn Beck.Schulte für die Anmerkungen.
Anbei ein Foto vom Kran "in action" im Kaiserhafen Ende der 1950er, Anfang der 1960er. Kann jemand das Schiff am Kai identifizieren?
Smutje, der Kran im Hintergrund ist der sog. Riesenkran des NDL am Trockendock im Kaiserhafen daneben die Kräne links und rechts neben der Dockeinfahrt. Ein damals beliebtes Postkartenmotiv. Anbei ein Foto des Krans aus meiner Sammlung.
Deichkind
Danke Herr Beck.Schulte,
die Beiträge hatten sich überschnitten. Hab das 1974er Datum "zu den Akten" genommen!
Deichkind
Oh Mann, dat geit heude aber ab hier!
Der Dampfer anne Pier ist ein Kombi. Ich gehe mal von einem Briten aus. Jedenfalls ein Landsmann mit Kolonien. Das doofe ist nur, dass "gelber Schornstein" so häufig war wie Rode Laterns auf der Lessing Strasse oder Schnaps bei Lorenzen.....sach ich man so. :roll:
so was lässt mich ja nicht ruhen: In Frage kommt auch Det Østasiatiske Kompagni.
Hallo Herr beck.Schulte,
danke für den Einsatz. Hat mich auch nicht ruhen lassen und hab deshalb nochmal ganz genau geschaut. Ganz schwach zu erkennen und über Photoshop sichtbar gemacht ist der Name des Schiffs EDEN. Haben Sie ein entsprechendes LR oä für den Zeitraum zur Hand?
Besten Dank!
Deichkind
...ich habe Zugang zu allen Registern der Welt, zu allen maritimen Zeitschriften, zu allem sonst was.......im DSM ! :sonstige_154:
Falls bis dato nicht gelöst erfolgt Antwort in einigen Tagen oder Wochen. Es ist auf jeden Fall ein Motorschiff mit Baujahr nach 1950. 8-)
Hallo,
blindes Huhn findet auch mal ein Korn:
EDEN
Royal Mail Lines
launched 01/02/1956
Harland & Wolff, Belfast, Yard # 1544
Technical Data
Vessel type: General Cargo
Gross tonnage: 7,791 tons
Summer DWT: 9,582 tons
Quelle: www.Shipspotting.com
LG
Schiffbauer
Tach Wolfgang. Das Ding habe ich zeitgleich bei Dancan Haws gefunden. Dort mit Seitenriss.
..weiter: 1969 Neptune Garnet , Neptune Orient Line, Singapore 1979 abgewrackt.
Klasse,
vielen Dank, Schiffbauer!
Deichkind
da Bremen hier nix zu suchen hat, dies zum Abschied. :cry:
Es zeigt die oder das " Water Front" um 1954 mit Gruß an Herrn Heinken :angel:
Hallo,
noch kurz zum "Riesenkra(h)n".
Ebenfalls von der DEMAG bzw. Vorgänger, 1900 errichtet, 150t bei 22m, Probelast 200t. Wohl lange der stärkste Kran in Bremen/Bremerhaven.
@beck.schulte: Vielen Dank für das schöne Luftbild der AG Weser. Da dürfte der "neue Krupp-Hellgen" gerade frisch in Betrieb genommen worden sein.
Die Perspektive war mir bisher nicht bekannt. Melde mich sicher mal die Woche, geht allerdings morgen wieder ordentlich an die Schüppe.
Herzlicher Gruß
Markus
... noch kleiner, fast nächtlicher, Nachklapp zum auf der AK recht dominanten Doppellenker-Wippkran am KD II.
1954 beschafft, 30t bei 20m, 20t bei 32m, 7,5t bei 40,35m.
Schon ordentliche Modernisierung gegenüber den feststehenden 50-tonnern aus Kaisers-Zeiten.
Besten Dank an den Kran-Experten!
Werde noch das ein oder andere Kran-Foto ausgraben können, aus den tiefen meiner Sammlung :-)
Deichkind
sind Werftkräne auch von Interesse ? Der an der Ausrüstungspier der Lloyd Werft befindliche Kran. Kam Anfang 1968 zerlegt aus Rotterdam, war dort im Kohlehafen tätig. Das das Ding heute noch gut in Arbeit ist, hat entscheidend damit zu tun, daß damals mein Macker Harry B. ( heute pensionierter Berufsschullehrer in Berlin ) und ich die Vermessung bei Wiederaufbau durchführten ( :-D ). Was ist denn mit dem Schienendampfkran ? Der war 1968 noch vorhanden...Schluß mit 32 Grad, der dicke Regen ist hier angekommen :sonstige_154:
bei uns regnet es auch in Strömen -trotzdem 2 PK aus Hamburg
Besten Dank Smutje!
Deichkind
Hallo,
bei unserem Trödelhändler tauchten mal wieder einige maritime Fotos auf.
Hier mal 2 aus Hamburg. Wann könnten diese Aufnahmen ungefähr entstanden sein?
Grüße Joern
moin,
bei Bild 2 tippe ich auf ein Schiff der Albert-Ballin-Klasse, aber nach dem ersten Umbau 1930 (kürzere Schornsteine). Die Flagge ist die Handelsflagge Schwarz-Weiß-Rot des Deutschen Reiches. Das Bild sollte demnach zwischen 1930 und 1935 aufgenommen worden sein.
Gruß, Urs
Hallo,
nicht BALLIN-Klasse - GENERAL OSORIO - REINHARD
Schönen Dank für die Fotos aus HH!
Auf dem 1. Foto ganz links sieht man im Anschnitt die damals neue Navigationsschule.
Das Schiff der HAPAG auf dem 2. Foto verließ Hamburg am 26. Juni 1929 zu ihrer Jungfernfahrt und wurde 1936 an die HH-Süd verkauft.
Gruß,
Deichkind
Hallo hier 2 PK-Gesamtansicht Bremerhaven
Tach: Man kann gegen Kube sagen was man will, aber seine Bildunterschriften sind historistisch genau. So auch für das 2. foto. Es ist eines der meist wiedergegebenen BHV-Fotos, PK und Drucke:
Aufnahme um 1887 W. Sander & Söhne, Geestemünde: Südecke des Neuen Hafen Der schwarze Dampfer ist die NDL OHIO, unten rechts BRAUNSCHWEIG und rechts Mitte das Heck der SALIER
..soviel erstmal dazu.
Das 1. Bild wohl aus den End 20zigern / 30zigern.
Hallo beck.Schulte was sind das auf dem 1.Bild für runde Bauten links neben der Kirche? Auf dem 2. Bild nicht mehr zu sehen.
.dat sind die Gasometer der Gaswerke Geestemünde. Die standen bis in den 60ziger nahe zum Eingang der Marineschule. Heute sind dort incl. Parkplatz Aldi, Netto, Edeka usw, aber seit 4 Wochen nicht mehr Rossmann :-D
gerade im Internet gefunden ( :roll: ) ... Demnach wurde der Gasturm 1997 abgerissen
Das Bild mit dem schwarzen Dampfer: War leicht am der Schornsteinmarke und dem Liegeplatz zu erraten. Es ist ein Schuchmann und da kommt nur die Nordsee in Frage. Foto also 1926-1932
So, nun kann mal wer anderes das Raten übernehmen. 8-)
Hallo zusammen!
Danke für die Ergänzungen und die Erklärungen dazu.
Diese Ecke des Neuen Hafens ist seit ca. 1870 bis in die 1950/60er Jahre eine der meistfotografierten Ecken des Hafens überhaupt.
Hier mal zwei Beispiele aus meiner Sammlung aus den späten 1930er (?) und den 1950er Jahren. Auf dem älteren sieht man mehrere abgetakelte Segelschiffe, zwei davon heißen WESER (IV und ?). Auf dem jüngeren an gleicher Stelle einige Schlepper, darunter einer mit dem Namen WEGA, der auch die Bezeichnung AWT 180 trägt.
Entsprechende Infos wären sehr willkommen!
Einen schönen Sonntag!
Deichkind
Hallo zusammen,
nach meinem letzten Post aus Bremerhaven, hier mal eine rare Karte zur Erinnerung an eine Episode aus der Geschichte des HH-Hafens, die mir bisher unbekannt war.
Gruß,
Deichkind
Suchst Du noch Infos zum Schlepper Wega?
Wenn ja, ist in Geschichte der Schleppschiffahrt, Band 3, NDL/Hapag-Lloyd aufgeführt. Bei Bedarf kann ich daraus liefern
Moin,
das wäre sehr nett!
Deichkind
jut, ich schreibe wortwörtlich ab:
"84 BRT - 24,3 x 5,2 x 2,55m
Dreifach-Expansionsmaschine, 300 PSi, Dam & Gortes
19.10.1908 bei J. Drewes & Co., Gideon, Niederlande, für den NDL abgeliefert." Gideon??
Es folgt ein etwas längerer Text über eine Kollision mit MS Vogtland im September 1925 auf der Weser bei Vegesack
"Während des Zweiten Weltkrieges ist Wega durch Kriegseinwirkung im Europahafen in Bremen gesunken und am 30.8.1946 gehoben und repariert worden. 1954 verkauft zum Abbruch in Bremerhaven"
Sehr schön!
Herzlichen Dank!
Deichkind
Nach längerer Zeit mal wieder ein Foto aus der Region Hamburg: Die Besatzung des FD M. Radmann & Sohn aus Altona auf der Elbe.
Hat jemand Infos zum Fischdampfer? Würde mich freuen!
Deichkind
Hallo,
nochmal Hamburg, allerdings deutlich später, ich tippe auf die 1960er Jahre und die Stülcken-Werft. Was denkt ihr?
Gruß,
Deichkind
Hallo Deichkind,
sicher Stülcken.
Datierung eventuell eher Anfang 50er, vor Montage des Schriftzuges.
Hier bei 0:28 noch ohne
https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/585940?q=&xf%5B0%5D=all_personsinfilm&xo%5B0%5D=EQUALS&xv%5B0%5D=Seebohm&set_lang=de
1955 schon mit
http://www.bkkoe.de/wir/chronik/1955-05-21-emden/
(ausgerechnet Schalke :-D als Quelle)
Gruß
Markus
Hallo Markus,
danke für deine Einschätzung, hört sich schlüssig an. Hier ein weiteres Foto mit Blick auf den Kaispeicher A.
Man kann die Namen dreier Schiffe lesen, beim vierten, dem Kümo, bräuchte ich Hilfe.
Ich tippe auf den selben Zeitraum wie den für das obige Foto.
Im Anschnitt die BERLIN. Ich tippe auf das 1953 auf der Stülcken-Werft für die Reederei Orion Schiffahrtsgesellschaft, Reith & Co. in Hamburg als Rigel gebaute Schiff. Noch vor der Fertigstellung wurde der Frachter in BERLIN umbenannt. 1964 erfolgte die erneute Umbenennung in Willi Reith.
Auch die ASTRID ist ein 1952 in HH bei der Deutsche Werft in Finkenwerder für die A/B Transmarin in Helsingborg Schweden gebautes Schiff. 1961 wurde es von der Transmarin Hamburg GmbH übernommen. 1973 nach Feuer und Explosion gesunken.
Den dritten Namen, den ich entziffern kann ist BELLATRIX. Leider habe ich zu diesem Schiff keine Info, ebensowenig wie zum Kümo im Dock. Den Namen kann ich nicht ganz entziffern. ???BRUEDER 8?
Mir gefällt das Foto jedenfalls :-)
Deichkind
Das Kümo hörte auf den Namen ULMBRÜDER 8, Reederei Gebr. Ulmann. Es war eines der ersten Schiffe, die Stülcken nach dem Ende des Krieges gebaut hat Baujahr 1950, Baunr.792.
LG
Schiffbauer
Moin zusammen,
das Foto xStülckenwerft Blick Michel Elbe 1960er .jpg
zeigt rechts auf dem Helgen den Tanker LISELOTTE ESSBERGER fertig zum Stapellauf am 2. Mai 1951.
Gruß Hans
Moin Schiffbauer, HJH und alle anderen,
danke sehr für die spannenden weiteren Infos, wurden gleich notiert! Da die Ulmbrueder 8 1956 verkauft worden sein soll, wird das Foto wohl vor diesem Zeitpunkt aufgenommen worden sein. Das Schiff war für die Rheinschiffahrt gebaut.
Zum vorläufigen Abschluß des "Stülcken-Werft Themas" noch ein Gegenschuß, wohl vom Michel aufgenommen, aus der gleichen Zeit, die das Werftgelände und die Hafenrandbebauung zeigt. Sind das im Hintergrund Helgen von Blohm u. Voss?
Deichkind
Nein, das ist die Helgenanlage der Vulkanwerft (später Howaldtswerft). Die Helgenanlage von B+V ist weiter rechts außerhalb des Bildes. Zu diesem Zeitpunkt war aber die B+V Anlage schon gesprengt (von den Engländern). Man kann ganz rechts am Bildrand das (beschädigte) Haupt-Bürogebäude erkennen.
LG
Schiffbauer
Moin,
danke für die Richtigstellung, Schiffbauer. Von den gesprengten Anlagen von B&V habe ich auch Fotos, sind aber noch nicht digitalisiert. Wenn Dich weitere Fotos Hamburger Werften interessieren, sag Bescheid. Werde dann mal in meinen nicht-digitalisierten Beständen graben und das zum Anlaß nehmen sie zu scannen.
Schöne Grüße,
Deichkind
Hallo Deichkind,
danke für Dein Angebot. Da ich 40 Jahre bei B+V beschäftigt war, interessieren mich Bilder aus dem Hamburger Hafen doch sehr. Besonders Bilder von den kleineren Werften finde ich interessant. Bilder von B+V habe ich ausreichend.
LG
Schiffbauer
Da wird sich was finden... :-)
Deichkind
Hi,
bin noch nicht dazu gekommen weitere Bestände zu digitalisieren, daher hier erstmal ein "Foto-Pärchen" aus Gegenwart und Vergangenheit. Aus der Gegenwart ein Foto des mittlerweile im Museumshafen Ovelgönne beheimatetes Boot der Hamburger Hafenpolizei OTTO LAUFER HAFENPOLIZEI VI bei der Einlaufparade der PEKING.
Als Gegenstück dazu aus meiner Sammlung eine Szene aus dem HH-Hafen mit Getreideheber und einer weiteren Polizei-Barkasse, der HAFENPOLIZEI VII. Eine Massenkarte, aber in diesem Zusammenhang vielleicht interessant.
Kann jemand Infos zur HAFENPOLIZEI VII beitragen? Würde mich freuen!
Deichkind
moin,
nicht "historisch", sondern "neu", aber aus Hamburg
Forschungsschiff "Quest" ... https://arktis-tours.de/kreuzfahrten/ms-quest-auf-expeditions-kreuzfahrt-rund-um-spitzbergen (https://arktis-tours.de/kreuzfahrten/ms-quest-auf-expeditions-kreuzfahrt-rund-um-spitzbergen)
... und Blicke auf die Werft von Blohm & Voß ...
mit Fregatte Rheinland-Pfalz, Kreuzfahrtschiff HANSEATIC nature, einem umhüllten Geheimnis und einer neuen Yacht
Gruß, Urs
Na, da hat sich der HH Ausflug ja gelohnt. :-)
D.
Die Yacht wird wohl diese sein:
Jubilee (https://www.boote-exclusiv.com/aktuell/jubilee-im-refit-bei-blohm+voss)
Moin neg,
besten Dank für den Namen der Yacht.
Manfred Heinken
Hallo Manfred,
bittesehr, das war aber eher ein Zufallstreffer! :O/Y
Gruß
Robert
Nach drei Monaten Pause eine wettergemäße Wiederaufnahme meiner Aktivität mit einem FD Foto aus dem Bremerhavener Alten Hafen, wo die Fischhallen für Bremerhaven an der Deichseite lagen und das Kühlhaus, das man bei diesen Temperaturen aber wohl nicht dringend benötigte. Kann jemand den Namen des Fischdampfers anhand der Schornsteinmarke und den wenigen Buchstaben Fragmenten rekonstruieren?
Schöne Grüße!
Deichkind
Antwort für Interesseierende: Schemkes Groß Foto nachzugucken bei K-P Kiedel "Schiffe, Helgen, Docks & Kajen" Seite 10 Ein Superfotoband wie man es von Kiedel gewohnt ist.
Antwort für Eilige: Jutta Maria Sprenger so um 1925. Erbaut für des Kaisers stolze Flotte als Geheimrat Schütt. ..den Rest überlasse ich HJH :angel:
Topp!
Mein Foto wurde als Ansichtskarte verschickt. Entstanden ist es zw. 1924-29, da er 1924 diesen Namen erhielt und der Dampfer 1929 erneut umbenannt wurde.
Vielen Dank nach Brhv!
Deichkind
Das Foto ist vom Eiswinter 1929.
Mich würde mal interessieren, was der Schriftzug auf dem Foto soll. Ein Copyright hast Du jedenfalls nicht, sondern der Fotograf und da das Foto als postkarte 1000fach veröffentlicht wurde?
Gruß Hans
Tach nach SH. Die Rechte an dem Bild liegen beim DSM, die wo den Nachlass von Schemke erworben haben. 8-)
Auch Tach,
der Namenszug, wie auf allen meinen Fotos markiert kein Copyright (habe nirgendwo geschrieben "Copyright"), sondern zeigt an aus welcher Sammlung das Foto stammt.
Das ist alles.
Deichkind
..ist wohl mehr ein "Klau Schutz"...und das ist auch gut so! top
So isses!
Deichkind
Jo, mal wieder wat ausse Kiste: FD Rotesand ausdockend Seebeck. Das Aufnahmedatum is so ne Sache. Da der FD in Zivil und mit HH Wesermünde zusehen ist, gehe ich von 46-47 aus. Natürlich würde auch kurz in 48 hinkommen. Aber der Dampfer kommt aus dem Dock in frischer Farbe. Auch führen die drei M-Boote wohl noch die Takt. Zeichen der Kriegsmarine.
Gruß
Moin,
ein sehr atmosphärisches Foto. Danke fürs Teilen!
Deichkind
Jo. Der Hintergrund ist der, dass ich von einem BHV-Freizeit-Historiker gebeten wurde , zu erfahren, wann Mark Sexton seine Fotos Serie der in BHV aufgelegten deutschen M-Boote, V-Boote usw aufgenommen hat. Dafür hab ich inne Grabbelkiste u.a. das Seebeck Foto gefunden. Auch im Fischereihafen wurde von den Befreiern fleißig Fotos der dortigen Kriegsmarine Restflotte aufgenommen. Ich durfte sie mir bei obigen Freizeitforscher ansehen. Leider lässt der Herr aus verständlichen Gründen keine Scänns oder so zu.
auch als Torpedobootzerstörer bezeichnet ach Herr Halina. Wie oft ist hier schon darüber geschrieben worden, dass es bei der Kaiserlichen Marine weder einen TB-Zerstörer noch einen Zerstörer gab. Der Torpedoboat-Destroyer ist ein britische Klassifizierung. Selbst die Boote der Zerstörer Halbflottille Flandern wurden als T-Boot geführt. Ich jedenfalls habe noch nie ein Dokument gefunden, das nicht von T-Boot oder kleines - grosses T-Boot sprach..und bis dahin bleibe ich dabei, auch wenn FO Busch und der Gröner Band 2 es anders sehen. Sein Sie auch bitte bei den Geschwindigkeiten etwas vorsichtiger. Das sind alles meist Probefahrtsangaben. Neues Schiffe, neue Antriebsanlage, beste Kohle und eingefahrenes Werftpersonal. Mal als Beispiel was solch Angaben für Wert haben, die "16,5 kn" für M40 im HMA. Normal Speed war im Verband 13 kn 10 - 12kn mit schwerem Räumgerät und wohl auch mit Bugschutz. Ich will sagen, immer etwas bei Speed und ähnlichem abspecken. In den Akten betr. M-Boote ist jedenfalls nie was über Geschwindigkeit, dafür reichlich was zu lesen über Mehrverbrauch an Kohle, Durchbiegungen und natürlich dem Grundübel der Marine....der Kondensator! :-D Gruß 8-)
PS: Frage, warum wurde dieser Beitrag "separiert" ? :embarassed:
Aus welchen Jahr könnte das Foto sein !
Moin,
etwa 1938?
Vorne "Wilhelm Gustloff", hinten "Kap Arcona".
Gruß - und BLEIBT GESUND!
klaushh
Auch wenn es kein 100% Hafenfoto ist,gehört dieses aber auch dazu.
Es zeigt ein Boot der Hafenpolizei (Hamburg) Altona. Aufnahme vor 1914.
Leider ist der Name des Segelschiffes im Hintergrund nicht erkennbar.
Gruß
Rainer
Danke klaushh top
auf dem Bild der Segler könnte das die "Godewind" sein
Guten Tag,
schade das dieser Thread ein Ende gefunden hat ohne vom Themenstarter zu erfahren ob damit
seine Sammlung historischer Hafenfotos aus Hamburg und Bremerhaven erschöpft ist.
Gerade die Fotos von vor 1950 zum Beispiel finde ich nach dem ich diesen Thread entdeckt habe besonders interessant.
Mit freundlichen Grüßen,
Wiking :MG:
Hallo,
auf Wunsch eines einzelnen Herrn, dem ich sehr gerne nachkomme, hier mal ein Foto aus einem etwas weniger oft gesehenen Teil des HH-Hafens vor dem Auslaufen, mit einem weniger bekannten Schiff, der Slawentzitz (am Kai der Getreideheber-Ges.), die zwischen 1907-1920 im HH-Schiffsregister geführt wurde. Da ich sie aber im Loyds-Register von 1917 schon nicht mehr gefunden habe, wäre ich an Details zum Schiff interessiert.
Mir gefällt auch der Getreideheber und die Ästhetik des Fotos. Werde versuchen wieder ein-zwei Fotos aus dem historischen HHh oder Brhv hier zu posten. Material gibts noch einiges ;-)
Freue mich!
Deichkind
Hallo Deichkind,
hier die Angaben von Abert:
Viele Grüße
Harald
Guten Tag,
schön das es hier doch weiter geht und das gleich mit so einer interessanten Aufnahme!...... :TU:)
Vielen Dank.
Wiking :MG:
Klasse, Harald,
besten Dank! Das erklärt, warum das Schiff unter dem Namen nicht mehr im Lloyds Register von 1917 zu finden ist. Hab die Info mit der Datei vereinigt.
Demnächst mehr aus den Häfen von HH oder Brhv.
Ein schönes Wochenende!
Deichkind
PS: Danke, Wiking, freut mich, dass es gefällt.
Als Sonntagsgruß eine Ansicht der HH-Hafenstraße (oder doch ein Teil davon) von der Flußseite aus mit Blick auf die Kasematten. Eines der drei spitzgiebeligen Häuser zw. den Kränen links im Bild beherbergt heute den Golden Pudel Club. Der Kirchturm ist der der St. Pauli Kirche. Das zweistöckige Haus davor steht noch
Deichkind
Guten Tag,
Die Minna dürfte so um die 100 to. haben und hat wahrscheinlich 2 Mann oder sogar 2 Familien ernährt, Heute unmöglich.....
Mit freundlichen Grüßen,
Wiking :MG:
Ja, da hast Du Recht.
Deichkind
Hier mal noch 3 Fotos bzw. PK von Hamburg
Hallo und danke für die Bilder.
Auf dem dritten in der Bildmitte ist PRETORIA oder WINDHUK zu sehen, damit ist das Aufnahmedatum irgendwann zwischen Dezember 1936 und Kriegsbeginn.
Viele Grüße
Danke für die Ergänzungen und Kommentare!
Deichkind
moin,
PK 1 zeigt, erkennbar an der Schornsteinmarke, ein Schiff der Deutschen Ostafrike-Linie (DOAL), siehe DOAL-Schiff Prinzregent (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ost-Afrika_Linie#/media/Datei:Dampfer_Prinzregent_St%C3%B6wer.jpg)
Gruß, Urs
Danke Urs!
Deichkind
Hallo,
ich nehme an das Foto aus Hamburg wurde in den 1950er (?) Jahren aufgenommen. Es zeigt im Zentrum das Löschboot VI. Vielleicht hat ja jemand die Daten zu diesem Feuerwehrfahrzeug?
Besten Dank!
Deichkind
Moin Deichkind,
hab vielen Dank für das herrliche Foto von dem schönen Boot.
Auf die Schnelle habe ich dazu dieses Dokument gefunden. Darin einfach mal nach ' VI" ' suchen.
https://www.hamburg.de/contentblob/9352366/aa22a39c17b7a454ac622cc9895912f1/data/d-boote.pdf (https://www.hamburg.de/contentblob/9352366/aa22a39c17b7a454ac622cc9895912f1/data/d-boote.pdf)
Ansonsten werden die meisten ja sicherlich die Schwester Nr. IV aus Hamburg kennen, die heute noch in herrlichem Glanze erstrahlt.
Gruß
Tino
Hallo Tino,
freut mich, dass es Dir gefällt. Ich habe auf meinem Flohmarktgängen immer ein Auge auf Fotos von den kleinen schwimmenden Schiffe und Boote, die trotz ihrer Bedeutung für den Hafen und die Hafenwirtschaft unterdurchschnittlich fotografisch repräsentiert sind.
Dein Tipp ist super, habe ich mir gleich abgespeicheert. Merci!
Daraus:
"Feuerwehr VI", bebaut bei Pahls 1937
ab 1938:
"Feuerschutzpolizei 6"
ab 1945: "Löschboot VI"
ab 1965: Branddirektor Kipping"
1975 außer Dienst und nach WHV verkauft.
Deichkind
Hallo Tino hier die Schwester IV
Au ja, eine wahre Schönheit, oder?! Danke für das Foto :lol:
Zur Abrundung noch zwei aktuelle "Branddirektoren":
Hallo,
zum Jahresanfang ein historisches Foto vom Südende des Neuen Hafens von Bremerhaven. Aufgenommen vom Loschen-Leuchturm, von dem aus ab den 1860er Jahren zahlreiche Varianten dieser Aufnahme aus der ersten Hälfte der 1880er Jahre entstanden. Einer der ersten war der Fotograf Herzog, der in der ersten Hälfte der 1860er Jahre eine Serie von Stereoscopien von Bremerhaven aufnahm, bzw. afnehmen ließ. 20 Jahre später war es dann sein Kollege Koch, der an vielen Stellen des Deutschen Reichs Ansichten anfertigen ließ und u.a. als Andenken verkaufte. Auch in Brhv entstanden eine Reihe dieser Fotos. Am linken Bildrand verläuft die Sielstrasse.
Deichkind
Sehr schönes Bild, auf dem man eine Menge erkennen kann!
Vielleicht kann Bernd noch etwas dazu sagen.
LG
Schiffbauer
Vielen Dank für die vielen tollen Bilder und Erklärungen!
Ich habe mich gerade neu hier angemeldet, weil ich bei der Recherche auf dieses Forum aufmerksam geworden bin.
Ich interessiere mich vor allem für die Bremerhavener Hafengeschichte (und ihre zeitgenössische "Dokumentation" durch Eden, Sander usw.) sowie allgemein für Werftbilder. Daher ist dieser Thread für mich außerodentlich spannend. Anbei eine Postkarte aus meiner Sammlung. Verschickt wurde sie 1919, die Karte selbst dürfte aus den 1900er oder 1910er Jahren stammen. Kann mir jemand sagen, welches Schiff dort zu sehen ist? Die drei Schornsteine sind ja schon ziemlich charakteristisch, doch ich stehe irgendwie auf dem Schlauch. (Der Dateiname bezieht sich lediglich auf mein Sammlungs-Verzeichnis). Bei Bedarf kann ich die Datei gern auch in besserer Qualität per Mail o. Ä. übermitteln.
Vielen Dank und herzliche Grüße aus Bremerhaven
Hallo,
schön, dass Du Gefallen am Faden hast. Spontan fallen mir als mögliche Kandidatinnen ein:
Kaiserin Maria Theresia
Kaiser Friedrich
Gruß,
Deichkind
Vielen Dank für die rasche Antwort! Ich gehe diesen Hinweisen mal nach :-)
Ohne den Faden hier kapern zu wollen, möchte ich es bei dieser Gelegenheit gleich noch wagen, eine zweite Identifzierungs-Frage zu stellen. Diese Postkarte zeigt ein Schiff an der Columbuskaje (auf jeden Fall vor 1975, vermutlich 1950er oder 1960er Jahre). Aber um welches Schiff handelt es sich?
Hallo,
Passagier- und Auswandererschiff SEVEN SEAS ex berühmter Geleitträger LONG ISLAND - REINHARD
Dankeschön! An die Seven Seas hatte ich tatsächlich auch schon gedacht, aber der Schornstein kam mir so "fremd" vor. Nun bin ich mir aber sicher. :-)
... und noch zwei weitere Fragen: Die erste Postkarte stammt aus den 1920er Jahren (Verlag F. Morisse; Photo: NDL) und zeigt die "abendliche Abfahrt eines Ocean-Dampfers" aus Bremerhaven. Aufgrund der Schornsteinmarken nehme ich an, dass es sich um ein Schiff der United States Lines handelt; dann kämen meines Wissens nur zwei Schiffe in Betracht: die GEORGE WASHINGTON (Baujahr 1909 für NDL) oder die AMERICA (Baujahr 1905 für Hapag). Aber ich kann nicht ausmachen, um welches von beiden Schiffen es sich handelt. Ich freue mich über jeden Hinweis :-)
Die zweite Postkarte stammt aus den 1950er Jahren (Photo und Verlag: K. Eden) und zeigt zwei Schiffe an der Columbuskaje. Bei dem Schiff im Vordergrund könnte es sich evtl. erneut um die SEVEN SEAS handeln, aber sicher bin ich mir nicht. Das Schiff im Hintergrund gehört zur Greek Line. Vielleicht die NEW YORK? Auch in diesem Fall bin ich für jeden Tipp dankbar.
Hallo habe hier ein Foto aus dem Neuen Hafen in Bremerhaven. Das Segelschiff trägt den Namen OLDENBURG der vom Betrachter erste Dampfer SIMON mit Heimathaven Bremen. Ich schätze das Foto entstand nach 1893, da man im Hintergrund den dann gebauten Feuerwehrturm sieht. Rechts neben dem Segelschiff könnte ein Seebäderschiff des NDL liegen, event. die VORWÄRTS. Dann wärev das Foto nach 1905 aufgenommen.
Kann jemand etwas über das Segelschiff und den Dampfer SIMON sagen?
Besten Dank!
Hallo,
bei der Oldenburg könnte es sich um diese handeln....https://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburg_(Schiff,_1851)
Mit freundlichen Grüßen,
Wiking :MG:
Danke für den Hinweis.
Das von IOhnen genannte Schiff sank aber bereits 1885. Mein Foto ist frühestens 1893 entstanden, der Dampfer auf der anderen Kaiseite legt ewin noch späteres Datum nahe.
Schöne Grüße,
Deichkind
Die Oldenburg könnte die heute noch in Turku erhaltene Suomen Joutsen sein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Suomen_Joutsen (https://de.wikipedia.org/wiki/Suomen_Joutsen)
Aber das würde ein viel späteres Datum implizieren...
moin,
Ja, Rumpf und Mastrigg stimmen überein.
Das englische wiki ist betreffs des Beginns der "Oldenburg"-Zeit genauer: 1922
siehe Suomen Joutsen (https://en.wikipedia.org/wiki/Suomen_Joutsen#/media/File:Suomen_Joutsen_1932.jpg)
Das Schiff im Bild ist nicht fertig getakelt, es fehlen Oberbram- und Royal-Rah.
Es ist daher wahrscheinlich, das das Bild die Oldenburg aufgelegt in Bremerhaven kurz vor dem Verkauf an Finnland (1930) zeigt
Gruß, Urs
Hallo,
herzlichen Dank maxim und Urs, das scheint hinzukommen, hatte vorher ja nur das frühest mögliche Datum, Frühjahr / Sommer 1930 macht aiuch Sinn, wenn man die Form der Dampfer am Kai in Betracht zieht. Vielleicht kann ja jemand mal ins Lloyd-Register von 1929 oder 1930 schauen, ob dort ein Schiff mit Namen Simon oder Timon mit Heimathafen Bremen gelistet ist. In der Ausgabe von 1935 findet es sich nicht.
Schöne Grüße!
Deichkind
Hallo,
aufliegende Schiffe des NDL - Miite die HAIMON, August 1935 zum Abbruch an die Emdener Nordseewerke, davor mit Wahrscheinlichkeit die BERENGAR, 1934 in Kaufcharter an die Hamburg Süd.
Der Schlepper vorne eher WIDDER auch vom NDL als STIER - REINHARD
Große Klasse, SchlPr11!
Vielen Dank, auf den Namen muss man erstmal kommen.
Durch euer Schwarmwissen habe ich wieder viel gelernt.
Deichkind
Zitat von: SchlPr11 am 25 Oktober 2022, 15:28:18
Hallo,
aufliegende Schiffe des NDL - Miite die HAIMON, August 1935 zum Abbruch an die Emdener Nordseewerke, davor mit Wahrscheinlichkeit die BERENGAR, 1934 in Kaufcharter an die Hamburg Süd.
Der Schlepper vorne eher WIDDER auch vom NDL als STIER - REINHARD
Moin,
Wenn die Aufnahme um 1927 entstanden ist, könnten sogar 2 Schiffe als Haimon in Frage kommen, die 1898 (3) gebaute oder die von 1911 (2) ... bin noch auf der Suche nach Vergleichsbildern.
Siehe Roland Linie AG:
http://www.theshipslist.com/ships/lines/roland.shtml
Gruß
Ulf
Hallo,
Vergleichsbilder bei
Arnold Kludas
Die Seeschiffe des NDL 1857-1970
und damit eindeutig die 1911 i. D. gestellte und 1934 in den Schrott ging.
Foto datiere ich um 1930 ca. Auflieger in Folge Weltwirtschaftskrise- REINHARD
Hallo,
danke für die weiteren Beiträge. Da bei der Oldenburg laut Urs die Oberbram- und Royal-Rah fehlen, schätze ich, dass das Foto kurz vor dem Verkauf nach Finnland entstand, als das Schiff in Brhv aufgelegt wurde, also im Frühjahr /Sommer 1930.
Schöne Grüße,
Deichkind
Die Bugansicht bei der Eindockung der EUROPA ist reichlich oft veröffentlicht. Dieses Foto war mir aber unbekannt.
Hamburg 1941
Dank für dies recht interessante Foto. Ist 1941 - mitten im Weltkrieg- richtig? Siehr alles so friedlich aus.
Das Foto ist bestimmt nicht in Kriegszeiten gemacht
Ich denke mal, die Karte ist 1941 verschickt worden, Hartmut
Gruß Hastei
Richtig! Das Foto zeigt Bremen im Jahre 1953. Es geht mir um den PLANET. Der wurde 1897 bei ,,use Aksche" mit einer Vermessung von 44BRT bei einer Länge von knapp 19m ma fix zusammen genietet. Das Ding fuhr bis 1959 als ,,Schuten-Schlepper" die meiste Zeit seiner Existenz zw. BHV und HB. Daher mit Recht auch ein BHV-Schlepper. Der Führer wollte ihn nicht, wie die meisten Weser Schlepper der ruhmreichen Kriegsmarine einverleiben, der Kaiser war da entspannter und für zwei Wochen (!) befand sich die PLANET auf der Geestemünder Tenderliste. Ist aber ne schöne Aufnahme, oder? Heutigentags ist dort wohl -falls ich mich nicht falsch orientiere- die dampferfreie Überseestadt. 8-)
Hallo ihr beiden hier die Rückseite
..eine in den 30zigern gedruckte Karte, die wo 1941 in die Feldpost ging! 8-)
Danke für die Aufklärung top
Zitat von: smutje505 am 23 September 2024, 19:27:23Hamburg 1941
Die Antennenspreize am Schornstein bei PS Deutschland gabs max. bis Mitte der 1930er Jahre.
Wahrscheinlich Besuch zum Skagerak Gedenktag am 31.05. in Hamburg.
Völlig richtig: Skagerraktag 1934, als SCHLESWIG-HOLSTEIN (als Flottenflaggschaiff) und DEUTSCHLAND ein paar Tage in Hamburg waren.
Wer ist der Seebäderdampfer vorn? Dürfte dann später ein Minenschiff gewesen sein. KAISER, COBRA?
Gruß - Hägar
Den Seebäderdampfer sehe ich als "Cobra".
Grüße OWZ
Ma wat altes: Der Querkanal. In 1962 zugeschüttet, aber die West- und Oststraße sind noch mit org. Plastersteinen vorhanden. Der kleine schwarze Dampfer, ebenso wie der Minenprahm und das Dampfboot gehörten zum Minendepot, dazu auch die Schuppen. 1919 war dort für kurze Zeit ne Bootswerft. Auf dem Ostufer begann Georg Seebeck mit dem Bau von Dampfbooten und ähnlichen kleinkram querkanal.pdf . Am oberen Bereich über die ganze Breite die Tecklenborg Werft mit dem Verwaltungsgebäude ( Grauer Esel), welchen den uralt Bundesmarine Veteranen noch bekannt sein sollte. Heude alles wech!
Nachsatz: Der ehrenwerte Stadtarchivar Bickelmann hat um 1995 herum mit dem damals noch aktiven Geschichtsverein viele Fotos usw des Kanals gesammelt. Heude sind aber die städischen Fotosammlungen für Normalos so gutwie nicht einsehbar.
In Zeiten vor Bau der Großen Schleuse sah es beim TB NDL so aus. Da wo die Dampfbargen liegen war 17 und 18 der Liegeplatz der Uboote und neben dem Kaiser Dock lag die SH als Wohnschiff. 1- 2 Gebäude stehen noch und bei der Zentrale des Kaiserdocks ( auch Dock 1 genannt) , das mit dem Schornstein, trafen sich noch in den 60zigern Montagsmorgen die Lehrlingen aus dem Ersten mit Handwagen voller Schmutzanzüge. Auffen Rückweg gings in die Kantine zum Kauf von vielen Bierbuddeln( Karlsburg Export-Mitte oder Victoria-Wulsdorf) für Meister & Gesellen.
Heute hat man dort großes vor. Nachdem die Bananenpier auf Staatskosten für die nicht erteilte Serienfertigung von China Krusleinern runderneuerte worden ist, sollen dort jetzt Hochseetransporter für die Übernahme der auf der Werft gefertigten Offshore -Dingsda anlegen. Es soll, so die NZ über 2000 ( kein Schreibfehler) neue Arbeitsplätze entstehen. Das wird wieder nix wie schon bei der VW Ansiedelung, der Luneplate , der Strompier, dem Schwerguthafen an der Ost Pier usw usw ( was vergessen?). Na ja dafür hat bei uns auf der Hafenstrasse in der letzten Woche Dönner- (2x) und Gemüseläden (2) und Frisör (1x) ihre Pforten geöffnet. Das schaff Arbeitsplätze und Kaufkraft.
Klingt sehr makaber, aber langsam müsste in der ,,jungen Seestadt im Nordseewinde" mal was
wirklich im Bezug auf Arbeitsplätze passieren und man sich nicht alles von R-dam und Cux wech nehmen lässt. :-( oder bess :cry: präfix398.pdf er
Ma wat anneres. Seebeck in 1918 aus einem auf recht schlechtem Papier gedruckten Firmenkatalog. Neben den am Dock liegenden Fischdampfern die beiden Hamburg Süd Dampfer. Der Schwimmkran war noch zu meiner Zeit (um 1975), für den Einbau von Großdieseln in Dienst. Ebenso standen die rechts befindlichen Hallen. (Ausrüstung, Kesselschmiede, Bordmontage) . Anders als auf allen anderen aus 14-18 stammenden Fotos befinden sich – so weit ersichtlich- keine MBoot im Bauhafen
PS: Die betr. Glasnegative fast aller Seebeck 14-18 Aufnahmen befinden sich im Historischen Museum BHV und sind damit für unsereins nicht zugänglich
Zitat von: beck.Schulte am 13 Oktober 2024, 20:06:30sah es beim TB NDL so aus.
Das Gebäude hinter dem großen Kran mit Türmchen, war seinerzeit ein beliebtes Ausflugslokal, das später der Hafenerweiterung weichen musste. Im 1. Weltkrieg ein Vereinslazarett.
Deichkind
Danke Deichkind, wie immer der Auskenner an der Unterweser.
Zitat von: beck.Schulte am 14 Oktober 2024, 19:18:21Danke Deichkind, wie immer der Auskenner an der Unterweser.
Ich wünschte, es wäre so!
Gruß,
Deichkind
Moin Bernd,
danke für die Texte und die Fotos; es tut gut, mal wieder Bilder aus den Zeiten zu sehen, als Menschen arbeiteten und vor allem lebten. Diese Zeit ist leider vorbei, ja viele leben noch, und einige sehr gut, wenn sie eine Anstellung beim Gemeinwesen hatten, aber der Rest? Es tut mir weh, zu sehen wie ein Stadtstaat so langsam die letzten Atemzüge tut; man muss es einfach realistisch sehen, da kommt nichts mehr. Ein paar mal Sail oder anderer Kasperkram der Nostalgie; immer subventioniert - genau wie die Museen? Alfred-Wegener-Institut und die Forschungsschiffe - auch alles hochsubventioniert und für mich lediglich Alibi-Funktion für das Weiter-So. Oder hat jemals eine Regierung tatsächlich Wert gelegt, auf deren Ergebnisse von Forschung entsprechende Entscheidungen zu treffen?
Ja, Realität tut weh; ich hoffe, daß der Bach groß genug ist um dieses Land aufzunehmen, wenn es denn auf dem Weg nach unten ist ... :-D
Ich würde auch gerne etwas Positives über Bremerhaven und Bremen schreiben. Ich finde leider nichts, und wofür Mut machen? Doch, seit langer Zeit halten einige Schleusentore und ... Brücken sind nicht vom Einsturz bedroht :-D
Mit liebem Gruß und genießt die Zeit
Wilfried
1907 der KRONPRINZ WILHELM einlaufend Kaiserschluse. Die Strompier gab es noch nicht, also wurde im Schleusen-Vorhafen oder an der Barbarossa Pier ein- & ausgestiegen. Das Wohnhaus ganz links stand noch bis in die 80ziger. Hier und Ecke Schleusenstrasse waren die Mieter Bürger der Stadtgemeinde Bremen und keine ,,Bremerhavener" alles mit eigener Polizei, Wahllokal aber ohne Bäcker und Tante Emma Laden.
Wilfried! Na ja, wir zwei beide werden noch mit ausreichenden Barmitteln die letzte Runde rumkriegen. Meine Enkel als Doppelstaatler (Deutsch-Polen) sind schon dabei hier ihre Zelte abzubrechen. Der, der bald mit dem Studium Lehrer Englisch/Chemie fertig ist, plant einen Umzug nach Norwegen. Grund auch seine Schulpraktiken in Walle, Tenever und auf der linken Weserseite. Glücklich war er wo ? Jo, in Horn-Lehe. (Das Lehe in Bremen ist gemeint und nicht das hiesige)
Gut so. Wir sehen uns ja wohl auf dem Ex-Vegesacker Segler.
Deichkind: Aber, aber man nicht unbescheiden.
Nun aber, ich suche mal weiter Fotos von damals raus.
Hier mal eine Karte von 1901
Danke: Auf der Karte oben die Bremischen Häfen, unten der noch offene Fischereihafen. Daneben das Tanklager, welches kurz darauf die Seebeck Werft wurde, vor dem Umzug nach HH,. Oben am Vorhafen der Kaiser Schleuse die Llodyhalle, das ist dort wo auf "meinem" Foto die Menschenmassen stehen. Rechts fast oben die Kaserne der III. MAA (sehe ich aus meinen Fenster ( :-D ) Dort ist heute noch die Polizei untergebracht, die aber bald nach Geestemünde aussiedelt. Wo? Jo, gleich neben der neuen Moschee (Yeni Camii) . Auch sonst noch zeigt diese Karte recht viel Maritimes
Frage: Die Karte sieht aus wie aus einem der damals beliebten Lexika
Wir schreiben das Jahr 1931, die Nordschleuse ist just fertig und erwarte die BREMEN als Erstling. Oben rechts die Drehbrücke. Die ist seit einigen Jahren wech, da kaputt. In der dumpfen Adenauer Zeit hätte einer der beiden großen Schwimmkräne das Ding angehoben und man hätte in einer übersichtlichen Zeit alles wieder herstellen können. So was geht heute natürlich nicht. Da muss ne EU Ausschreibung her und die Verwaltung hat vieles zu prüfen. Geld ist auch nicht da. Ich hoffe mal, dass die von unseren Steuergeldern in Chile erbauten Radwege ohne solch Probleme fertig gestellt worden sind.
Links da wo der Molenkopf beginnt, war bis vor Jahren die Marine Signalstation, da wurden in ein dickes Buch die An- und Abfahrt von sozialistischen Dampfern eingetragen. Im Kriegsfall hätten wir sofort gewusst, was wir an Prisen einzusammeln hätten. Natürlich nur vor dem ersten Atomschlag. Da die Aufsicht meinem Vater oblag, bekam ich immer die abgelaufenen Lloyds Indexe, was auch was gutes hatte.
Fast vergessen: Ganz hinten oben der Großparkplatz auf dem Sven seine Audos wech und runnerfährt.
So zum Tagesabschluss ma wat vom Kaiserschleuse Vorhafen. Boote der Hitleristischen deutschen Kriegsmarine. Die Häuser dahinter, siehe Kommentar auf einer der Vorbilder.
Ich weiß nicht, ob das Foto bekannt ist, wenn doch dann gibt es noch annere aus der Zeit.
Falls Urs hier gucken tut, wird ihn das Bild wohl erfreuen.
Mein liebes Deichkind, wie wäre es mal, wenn du hier was aus deiner großen Sammlung zeigst ? Du haust ja immer soviel Klauschutz drauf, das klauen keinen Spaß macht. :-D
Zitat von: beck.Schulte am 15 Oktober 2024, 16:49:54Falls Urs hier gucken tut, wird ihn das Bild wohl erfreuen.
Nicht nur Urs freut sich :-D Ich bedanke mich für diese schöne Aufnahme!
Bist Du sicher, daß die Schnellboote zur KM-Zeit aufgenommen wurden und nicht schon davor?
Gruß Hans
Hier noch PK
moin, Bernd,
Zitat von: beck.Schulte am 15 Oktober 2024, 16:49:54Falls Urs hier gucken tut, wird ihn das Bild wohl erfreuen.
Ja + Danke :TU:)
Allerdings (Du nimmst es da ja auch genau top ) ist an der Heckflagge erkennbar, daß es sich hier noch um Boote der
Reichsmarine handelt :MZ:
Namens- und Flaggenwechsel war erst am 1. Juni 1935.
Gruß, Urs
Hallo Urs. Na ja, ich hab so in Erinnerung, dass das Foto aus der Zeit nach 1933 stammt. Ist aber auch nicht so tragisch.
Nur ma so: Ich scann die Fotos hier immer recht schwach ein. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich mit der PDF nicht so recht klarkomme. Daher: Falls wer Interesse an einem der Foto hat, so schicke ich diese im sehr guter Auflösung.
Also nächsten gibt es hier ne Kirsche aus dem Jahre 46 oder gar schon 45 mit nen Schiff auffe Geeste. :-D
PS: Danke 505. Das untere Foto ist wohl eines der meistvermarketen. Das obere war mir nicht bekannt. Sehr schön mal was anderes als große Dampfer.
moin, Bernd,
Zitat von: beck.Schulte am 16 Oktober 2024, 17:04:24ich hab so in Erinnerung, dass das Foto aus der Zeit nach 1933 stammt.
das stimmt doch auch :TU:)
Aber bis zur Umbenennung und dem Wechsel zur HK-Flagge am 1.6.1935 hieß die deutsche Marine eben noch Reichsmarine
Gruß, Urs
Im Hümmelchen gibts ein Bild von den gleichen Booten allerdings mit anderen taktischen Zeichen am Mast.
Zitat von: beck.Schulte am 15 Oktober 2024, 11:29:14Frage: Die Karte sieht aus wie aus einem der damals beliebten Lexika
Daraus stammt die Karte. Siehe den Hinweis auf das biblioraphische Institut Leipzig.
Noch zu erwähnen wäre etwas, was man auf der Karte nicht sieht, weil noch nicht vorhanden: der Durchgang vom Alten- in den Neuen Hafen. Der kam erst 1927, in Betrieb seit 1928.
D.
Beide Fotos habe ich so um 1978 aus dem Bestand des DSM kopieren dürfen. Als Fotograf wurde ein US Navy Mensch -Mark Sexton- angegeben. Er soll Ende 45- Anfang 46 in BHV gewesen sein. Auf Bild 2 haben die Bäume keine Blätter mehr, also Anfang 1946.
Davon ausgehend, dass was US-Prise wurde auch irgendwann in BHV aufgelegt worden war. Damit kommen, wenn man die Totalumbauten ausschließt in Frage: M66,72,108,109,110,126,134,145. Die waren aber um diese Zeit nicht in BHV. Dank an Thomas für seine Arbeit betr. der M-Boote. Das war recht hilfreich, führte aber letztlich dazu, dass eigentlich keines der Boote in 45/46 in BHV sich aufgehalten hat.
Bild 1: Das gesuchte Boot in Breitseite, aber noch mit Schornstein. Daneben aufgelegter KM-Kram
Bild 2: Das gleiche Boot nun aber abgerüstet. Ich kann mir vorstellen, dass es nun als Wohnboot genutzt worden war. Der Fotograf stand an der Geeste auf dem Gelände der Marineschule. Links die Große Kirche, recht die katholische Der Rest von Mitte (damals Bremerhaven)
Hat wer ne Idee? Deichkind schaut mal in seiner großen Sammlung und ordnet die Zeit evtl. besser ein.
Moin Bernd,
die Bilder zeigen nicht das gleiche Schiff. Die Fenster im achteren Deckshaus stimmen nicht überein.
Das Bild mit den Booten im Päckchen zeigt einen umgebauten Minensucher aus Kaisers Zeiten.
Das Bild mit dem abgerüsteten Boot zeigt meines Erachtens einen Flottenbegleiter. Die schräge, hohe Bordwand im Bereich der Brücke und das gerade abgeschnittene Schanzkleid deuten darauf hin. (siehe Anhang)
Ein Vergleich der Anordnung der Fenster im achteren Deckshaus zeigt eine Übereinstimmung von Fenstern hinter (2 Stk) und vor dem Schott (3 Stk):
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/Lot-2275-31_%2826582519310%29.jpg/1920px-Lot-2275-31_%2826582519310%29.jpg (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/Lot-2275-31_%2826582519310%29.jpg/1920px-Lot-2275-31_%2826582519310%29.jpg)
Was ich noch nicht zuordnen kann ist die nach vorn durchlaufende Scheuerleiste. Auf den Bildern die ich auf die Schnelle finde haben die Flottenbegleiter diese nicht. Gab es dahingehend Umbauten bei einem oder mehreren Booten? Es gibt ein Modell von F7 dass diese zeigt, aber es ist eben nur ein Modell und die stimmen ja nicht immer :|
https://www.kartonbau.de/attachment/318349-cimg0790-jpg/ (https://www.kartonbau.de/attachment/318349-cimg0790-jpg/)
Gruß
Tino
Hallo,
am Kai M 801 = M-Boot 43 aus Königsberg, außen kommt am nächsten Tender STÖRTEBEKER ex M 566 ex M 66, rechts am Bildrand angeschnitten Tender Nordsee, gegenüber den M-Booten eine Armada Artilleriefährprahme
Soweit Bild 2
Das ersten Bild sehe ich als Wrack und würde auf einen M-Bock 35 tippen. Das breite Heck und Räumdeck sprechen dafür. Danach möglich lt. DDK könnte M 32 in Erwägung gezogen werden. Wenn ich recht übersehe gingen andere Schwesterboote betriebsfähig an die Franzosen und dann teils wieder an uns zurück. Also M 32 - REINHARD
Vielen Dank: Da kommt ja Bewegung rein! Ich mache mich mal an die Arbeit. Frage: Gibt es nicht ne Liste der Fahrzeuge, die die Amis in BHV vorgefunden haben. Sieht man sich die beiden bei Schwarzwälder veröffentlichten Fotos aus Mai/Juni 1945 an, lagen dort ja Massen an Kriegsmarine Krimskrams. ..Die Suche geht weiter 8-)
Zitat von: SchlPr11 am 17 Oktober 2024, 14:41:13Das ersten Bild sehe ich als Wrack und würde auf einen M-Bock 35 tippen. Das breite Heck und Räumdeck sprechen dafür.
Moin Reinhard,
die Linienführung der achteren Aufbauten passt nicht zu einem M35. Es fehlt der flache Absatz auf dem das achtere Geschütz stand. Wenn ich mir den noch dazu denke (falls man ihn aus Gründen entfernt haben sollte) bliebe vom Räumdeck nicht mehr viel übrig.
https://www.shipsnostalgia.com/media/german-minesweeper-m-8.415913/full (https://www.shipsnostalgia.com/media/german-minesweeper-m-8.415913/full)
Auch das Bullauge in der Bordwand, was ganz nah am Heckspiegel angeordnet ist, finde ich auf keinem Foto eines M35, aber bei dem Foto vom Flottenbegleiter.
Die 35er hatten im Bereich der Brücke auch keine Aufbauten über die volle Breite.
Gruß
Tino
Fassen wir mal zusammen: Das Boot im Neuen Hafen ist 100% ein M Bock des Kaisers. M66 kann es aber nicht sein, der Dampfer lag ja bis in 1947 in Kiel. Ich suche mal bei den anderen GM/SA BHV Dampfern weiter. Das mit F Boot ist schon interessant. Sehe ich den Gröner Band 2 Seite 110, so kommt dort leider keiner so recht ins Bild. Das Boot ist teils abgerüstet und wird, wie es aussicht wohl kaum bei der GM/SA in Dienst gewesen sein. F1= solch Wrack wird wohl kaum in der GM/SA und dann an Frankreich gegangen sein. Es ist aber auch das einzige Boot was nach BHV passt. Was macht das Boot auf dem Weg oder von Rickmers oder Unterweser.
Die suche geht weiter.
In Anlage mal ein M Typ von dem, fall es passt ,nur ein Boot in Frage kommt und das wäre ne stadtgeschichtliche Sensation.
Zitat von: beck.Schulte am 17 Oktober 2024, 16:48:40In Anlage mal ein M Typ von dem, fall es passt ,nur ein Boot in Frage kommt und das wäre ne stadtgeschichtliche Sensation.
Meinst Du dies hier? Von dem habe ich auch noch ein bisher unveröffentlichtes Foto in meiner Sammlung (also nicht das hier zu sehende).
xxxxx.png
Jo. Ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber mal en Frage wert. Es wird zwar immer gesagt, in der Bobennacht im Neuen Hafen gesunken, wurde aber wie alle anderen schon Wochen später gehoben. Bombentreffer muß nicht Direkttreffer gewesen sein.
Hallo,
unbestritten ein Geleitboot mit diesem Vergleichsfoto der achteren Strukturen aus der Sammlung unseres Freundes Erling. Zum Vergleich heranzuziehen ist auch das Schanzkleidsegment gleich hinter dem Absatz der Back. Mit dem breiten Heck eindeutig auch eines, die nicht den Umbauten zum Tender unterzogen wurde. Es bleiben somit nach der Kapitulation F 7, F 8 und F 10. F 7 ging im Originalzustand an die Russen, also wären derer nur noch zwei... Beide dünn nur als britische Beute im DDK tituliert.
Die Liste "An USA abgegebene Fahrzeuge, Stand 01.11.1946" gibt zu den gefragten Schiffen nicht her - REINHARD
Danke fürs Einstellen.
D.
Ich mache mal weiter, wenn es recht ist. Ja?
Sicher ist: Der Fotograf beider und noch im DSM befindlicher weiterer Hafenaufnahmen war der US Amerikaner Mark Sexton. Dieser war nur ein Mal vor Ort und zwar Ende 1945 oder – was ich für wahrscheinlicher halte – Anfang 1946. Das Foto auf der Geeste zeigt ein F-Boot der Kriegsmarine. Dabei fällt auf, dass Mast und Schornstein entfernt worden sind. Dies machte man auch z.B. um auf Flüssen unter Brücken zu fahren oder bei Nutzung als Wohnschiff. Der Schlepper führt keine Flagge, das spricht auch für vor 1949. Also F10 oder F8. Bleibt das große Rätsel, warum der Dampfer in 1946 sich auf der Geeste befand. Rickmers ? Unterweser ? Das Wrack hatte wohl keinerlei Priorität für die Besatzungsmacht. Also bis zur Schleppreise nach den Niederlanden in BHV aufgelegt ?
Da das unbedeutende ,,Wrack" in der US Zone lag, bleibt die Frage warum es die Briten für sich beanspruchten. Ich weiß von ehml. Kollegen auf den BHV Werften, die 1945 dort arbeiten durften, das auch Kommissionen aus NL, DK,N usw nach Schiffen, Auto , Maschinen und was nicht noch allem suchten. Wenn das Boot 1949/50 in die NL geschleppt worden ist, wer trug die Kosten (BRD?) und wer erhielt den Schrottpreis (GB?)
Die Zeit 5.1945 bis in 1949 ist ja recht unbekannte, was die ex-KM angeht.
Mein Vater war ja von April 1946 an zuerst IWO auf T153, dann Kommandant T151, R101 usw usw.
Ich hab versäumt ihn zu dieser Zeit zu befragen, da dazumal nur an der Kaiserlichen interessiert. Na ja, nicht mehr zu ändern.
Ich nehme mir jetzt das kaiserliche M-boot auf dem anderen Foto vor.
Hallo,
nach Durchsicht verschiedener Quellen komme ich wieder auf F 8 zurück.
Das gleichfalls in Frage kommende F 10 hatte bei Kriegsende eine andere Struktur der Hütte an Steuerbord. Außerdem war das Brückenschanzkleid für eine zusätzlich 2 cm umfangreich aufgetrennt. Diese Struktur kann ich auf der abgerüsteten Foto so nicht erkennen. Dankenswerterweise bekamen die in Kopenhagen aufliegenden Fahrzeuge entweder ihre Namen zurück oder die Kennungen mußten klar geführt werden.
F 10 erhielt Flakverstärkung und erinnert damit an die zu Kampfbooten modifizierten M-Boote 35.
Da das Boot außen im Päckchen liegt, sind die beiden Heckspiegel F 7 und F 8. Von F 7 liegt mir kein verwertbarer Vergleich aus dem Krieg vor. Wenn ich mir das Foto im Schlepp neben den Heckspiegel des zweiten Bootes lege - komme ich auch wieder zu F 8. Oder täusche ich mich?
Zum Verbleib - ich denke, daß F 8 soweit abgewrackt wurde, um freien Decksraum zu gewinnen. Damit entsteht bei mir die Vermutung vorbereitet zur Übernahme von Gasmunition zur Versenkung. Ähnlich künstlicher Decksraum wurde beispielsweise bei T 63 im Juni 1946 geschaffen. Hier war es einfacher anschließend Verschläge zur Lagerung aufzusetzen.
Ich könnte mir so eine Verwendung des Rumpfes F 8 durchaus vorstellen. Dann ist das Boot hier möglicherweise schon auf den Weg über die Weser nach Nordenham zur Verladung. Warum soll es dazu nicht von den Briten überstellt worden sein, wie eben auch T 63 aus Kiel.
In diesem Zusammenhang dieser vorsichtige Hinweis zum Umgang mit den Verbleibsangaben T 63/T 65 im DDK. T 63 war über Warnemünde noch bis weit in den Osten gekommen, um im "sicheren"Elbing fertig gestellt zu werden. Die Winteroffensive der Roten Armee führte im Januar 1945 dazu den Verband umzudrehen. Brit. Luftaufklärer sahen den Rumpf am 14.04.1945 aufliegend Kiel-Mönckeberg. T 65 beispielsweise gemeldet am 02.10.194 von Borkum Reede kommend in Bremen fest. Also - hier besteht auch Handlungsbedarf!
Schönes Wochenende dazu - REINHARD
Reinhard unser Ost (& West) Experte ( :-D ). Dank für deine Nachforschungen. Da auf dem Foto Eis zu schwimmen scheint, ist wohl früher Anfang 1946 denkbar. Gasmunition schon Anfang 1946 eine Überlegung? Das Wrack muss dann aber ans Ziel geschleppt worden sein oder es diente als "Zwischenlager". Jo: wieder ein Stück weiter.
Lieber Bernd,
so ein Foto macht ja immer Lust, geht aber zu Lasten anderem...
Als die Versenkungen im Sommer 1946 stattfanden, war operativ ja eine Menge Vorbereitung notwendig, um das Zeug loszu werden. Die Verladung vor dem Schlußpunkt dürfte zügig erfolgt sein, somit die notwendigen Schiffe konzentriert bereitzustellen. Der Zeitrahmen könnte schon passen.
Darf ich diesen threat kapern und dazu nutzen, auch mal was von der Weser zu zeigen und hoffentlich Diskussion auslösen. Als ich kürzlich bei Euch im Columbus Hotel erfolgreich und empfehlenswert nächtigte, zeigte mir die Chefin die Galerie ihres Vorfahren von Bord des Schiffes mit seiner interessanten Vita nach Versenkung des COLUMBUS. Diese Samlung zu bereichern zog ich aus meiner Sammlung dieses Foto eines Zusammentreffens des Schiffes mit einer Replik der SANTA MARIA. Die Zeitschrift WERFT-REEDEREI-HAFEN brachte dieses Fotos im Rahmen einer umfassenden Schiffsbeschreibung.
Ich hoffe nach den Jahrzehnten nicht mehr gegen das copyright zu verstoßen.
In all meinen Unterlagen habe ich nirgends Weiterführendes über dieses Zusammentreffen gefunden. Vielleicht gibt es Näheres bei Euch, wenn auch die Kalamität mit dem Archiv und Museum besteht.
Ein schönes Wochenende - REINHARD
Vielleicht gibt es Näheres bei Euch, wenn auch die Kalamität mit dem Archiv und Museum besteht.
..was nun die Versenkung angeht, so bn ich da völlig blind. Dafür gibt es aber hier Experten.
Das Foto mit der brennenden C ist reichlich oft in der NDL und BHV Literatur veröffentlich.
Das ist aber wohl dir bekannt. Oder? Bei Kontakt zur Bildstelle DMS ist eigentlixch recht gut, nur istder gute man nur alle 14Tage vor Ort.
Lieber Bernd,
dachte nur an die Frühgeschichte mit der Caravelle 1924, ob etwas mehr am Ort bekannt ist?
Gruß zum Wochenende - REINHARD
Zitat von: SchlPr11 am 19 Oktober 2024, 13:18:00Lieber Bernd,
dachte nur an die Frühgeschichte mit der Caravelle 1924, ob etwas mehr am Ort bekannt ist?
Gruß zum Wochenende - REINHARD
Hallo,
ich meine mich dunkel zu erinnern, dass man dazu etwas in der zeitgenössischen Hauszeitung des NDL findet, event. auch im entspr. NDL Jahrbuch.
Gruß,
Deichkind
Da hatte ich ja Tomaten auffe Augen. Jetzt ist alles verstanden. Ich guck mal in der DSM Bücherei nach. :-D
So Urs: Reichs- oder nicht Kriegsmarine. Evtl. vor 1933 da keine HJ-Abordnung die Sicht versperrt.
Vorhafen Kaiserschleuse. Da mit Takt. Zeichen, wird es für die Auskenner leicht erkennbar sein. Im DSM waren noch Mengen von Kriegsschiffs-Foto, dazumal habe ich aber nur was Kaiser und BHV war mir geordert. Heute so gut wie nicht möglich.
Lieber Herr aus Rostock:: Ich war heute im DSM Bücherei / Fotoarchiv. Habe mir alle zw. 1920 - 1925 erschienen NDL Jahrbücher angesehen. Sind rein wirtschaftspolitsche Abhandlungen. Da ist nix von wegen was auf den Dampfern los war.
Weiterhin wird man noch schwerer an Fotos, Pläne usw kommen. Die packen zur Zeit wieder ein und kommen ins Depot. Bis das eingeräumt ist dauert es. Zudem wird dort kein Personal ständig vor Ort sein.
Dat wars dann wohl.
Kleiner Nachtrag zum Flottenbegleiter:
Eben habe ich ein Foto entdeckt dass die verlängerte Scheuerleiste zeigt. Dazu geschrieben steht aber nur "Schichau Werft"
EDIT: Neuer Versuch des Verlinkens...
https://forum-kenig.ru/download/file.php?id=66555&mode=view (https://forum-kenig.ru/download/file.php?id=66555&mode=view)
Gruß
Tino
Hallo,
keine Administrator-Rechte, die Dateien einzusehen - REINHARD
Moin Reinhard,
danke für den Hinweis. Ich hätte schwören können dass es vorhin ging :|
Naja, habe es nochmal neu verlinkt. Jetzt geht es.
Gruß
Tino
Moin, Reinhard,
der link funktioniert immer noch nicht. :?
keine Administrator-Rechte, die Dateien einzusehen.
Also nun weiß ich auch nicht weiter. Wenn ich drauf klicke wird das Foto angezeigt. (Ich bin in dem Forum auch nicht angemeldet).
Das Foto selbst darf ich hier nicht einfügen.
Um das Thema hier nicht weiter zu strecken: Wen das Foto interessiert möge sich bei mir per PN melden.
Gruß
Tino
Hallo,
auf SPISOK FORUMOV gehen und bestätigen, dann öffnen sich die Daten.
Einige interessante Fotos bereits dort gesehen, bitte noch mal versuchen.
Wo findet sich das Schichau Foto ohne im gesamten Bestand blättern zu müsen ?
REINHARD
Das Foto ist unter
Список форумов
>> im großen "leuchtend blauen" Kasten mit dem Titel "Прошлое, настоящее, будущее"
>> "Промышленность Восточной Пруссии и Калининградской области"
Das Topic heißt
>> "Судостроительный завод "Schichau", Union Giesserei A.G. (Кёнигсберг)"
Dort auf Seite 4. Der Beitrag ist vom 1.9.2016
https://forum-kenig.ru/viewtopic.php?p=89535#p89535 (https://forum-kenig.ru/viewtopic.php?p=89535#p89535)
EDIT:
Kaum sucht man nicht danach findet man entsprechende Fotos mit Scheuerleiste :-D Zum Aufnahmezeitpunkt wird an Bord bereits russisch gesprochen.
https://f-old.a0z.ru/1c/1c/1c1ca7220bb01b518dbf4b41504f40db.jpg (https://f-old.a0z.ru/1c/1c/1c1ca7220bb01b518dbf4b41504f40db.jpg)
https://f-old.a0z.ru/39/0b/390b7570c8d9529c89a22ff96f8f2754.jpg (https://f-old.a0z.ru/39/0b/390b7570c8d9529c89a22ff96f8f2754.jpg)
Gruß
Tino
Verlassen wir ma Hitler F-Boote und kommen zu den alten BHV Fotos zurück. Das Bild wurde Mitte der 50ziger von Bord eines US Transporters aufgenommen (siehe auch die Autos) und ist darum ,,historisch". Oder? Um die United States beim An- oder Ablegen zu unterstützen sind in diesem Fall knappe 10 (!) Schlepper vor Ort. Was das Herz so traurig macht, ist, dass man dazumal bis in die 70ziger noch im gesamten Hafen an die Dampfer herangehen konnte. Heute ist das nicht mehr möglich, wegen Terror und dergleichen.
Vor Jahren als Tankschiff-Kontrolleur in HH hätte ich immer reichlich wen an oder von Bord bringen können. Ich wurde nie kontrolliert. Na ja, nun man wieder mit Fotos aus BHV und natürlich auch aus HH. 8-)
Hallo,
meinerseits wollte ich schon vorschlagen die Diskussion Geleitboote in dem bereits eingeführten threat "Deutsche Kriegsmarine - Schiffe / Einteilung und Identifikation von Geleitbooten" fortzusetzen. Möglicherweise fundierte Teile der Boote entsprechend auch dorthin umzugruppieren - REINHARD
ZitatWas ich noch nicht zuordnen kann ist die nach vorn durchlaufende Scheuerleiste.
@ Tino
F 8 führte die genannten Scheuerleisten (MES-Kabel) bereits spätestens im April 1940 bei "Weserübung".
Zitat von: beck.Schulte am 26 Oktober 2024, 11:06:55Verlassen wir ma Hitler F-Boote und kommen zu den alten BHV Fotos zurück. Das Bild wurde Mitte der 50ziger von Bord eines US Transporters aufgenommen (siehe auch die Autos) und ist darum ,,historisch". Oder? Um die United States beim An- oder Ablegen zu unterstützen sind in diesem Fall knappe 10 (!) Schlepper vor Ort. Was das Herz so traurig macht, ist, dass man dazumal bis in die 70ziger noch im gesamten Hafen an die Dampfer herangehen konnte. Heute ist das nicht mehr möglich, wegen Terror und dergleichen.
Vor Jahren als Tankschiff-Kontrolleur in HH hätte ich immer reichlich wen an oder von Bord bringen können. Ich wurde nie kontrolliert. Na ja, nun man wieder mit Fotos aus BHV und natürlich auch aus HH. 8-)
Ja, sehr schön und weckt nostalgische Gefühle.
D.
Hier ein bisher unbekanntes Foto des SA-Gespensterschiffs an der Ostseite des Alten Hafens, auf das vor einigen Posts hier im Faden Bezug genommen wurde.
Deichkind
Bildschirm�foto 2024-10-17 um 19.27.55.png
Absoluter Wahnsinn! Bisher war ja nur dieses diffuse Zeitung Halb-Bild bekannt. Glückwunsch.
Wo erhalten in BHV oder irgendwo anderes in der Welt? :TU:)
Danke!
Teil meiner Sammlung. :-)
Deichkind
Für die, die mein Entzücken betr. des Fotos aus Deichkinds Sammlung nicht nachvollziehen können, dies zur Erklärung:
1933 wurde aus dem als Marine SA ,,Heimschiff" FM21 das ,,Privat-KZ" der hiesigen SA . Darüber ist viele geschrieben worden, aber bisher war nur dies, auch im Spiegel, veröffentliche Matsch- Foto. Daher meine Freude. Evtl. schlummern noch weitere im Fotobestand hiesiger städtischer Sammlungen, aber da darf keine suchen. 8-)
Zitat von: beck.Schulte am 30 Oktober 2024, 09:17:051933 wurde aus dem als Marine SA ,,Heimschiff" FM21 das ,,Privat-KZ" der hiesigen SA .
Siehe dazu: WAYBACK Internet Archive (https://web.archive.org/web/20120618144724/http://werften.fischtown.de/archiv/gespensterschiff.html) und die Seite über "FM 21" (https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=38) im HMA,
Gruß, Thomas
Top eingepflegt :-)
Bei meinem Foto handelt es sich um eine Ansicht des Alten Hafens, bei der das Schiff als "Beiwerk" mit aufs Bild kam. Daher die starke Ausschnittsvergrößerung. Aber immer noch besser als das bekannte stark gerasterte s/w Foto.
Als weitere Quelle kann noch
Mülich, Walter: Kreuzende Kurse - Deutsche und chilenische Schiffe als Instrument der Unterdrückung
genannt werden, erschienen 2014.
Deichkind
Zitat von: Deichkind am 30 Oktober 2024, 11:01:17Top eingepflegt :-)
Kann ich nur zustimmen :MG:
Interessant der Hinweis :-D
Zitat** Nach Aussage von Bernd Langensiepen sind Fotos vorhanden, die das Boot nach Kriegsende unversehrt zeigen
https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=38
Wurden die hier schon mal gezeigt bzw. Wo wären sie zu finden ?
Wahrscheinlich im DSM.
Deichkind
..jo, es sind ca. 10 oder mehr. Davon einige als kleinsbilder in "Marine in Bremerhven" veröffentlicht. Wie schon geschrieben zieht das Fotoarchiv z.Z. um. Das wird mit Neueinrichtung , wenn überhaupt noch lange, lange Zeit dauern. Die Fotos sind nicht im Katalog, man muss also die betr. Schränke Stück für Stück durchgehen und das wird wohl, anders als vor Jahren nicht mehr möglich sein. Inne NZ gelesen, dass für das Hauptgebäude es an - was wohl fehlt ? Plenty Geld :cry:
Mal wieder ne schönen Dampfer, der zw. 1950-56 ständig im BHV-Kanada Dienst fuhr. Die COLUMBIA im Jahr 1954 an der Columbus Pier. Da war das Schiff 40 Jahre in Fahrt. In beiden Weltkriegen als Truppentransporter für die ,,Feindmächte".
Da die HH Fraktion nix nachliefert, muss ich wohl wieder was zureichen. jetzt mal die beiden Greek-Liner OLYMPIA und COLUMBUS an der Strompier. Man sieht schön den Unterschied zwischen eine Bau aus den Beginn und der Mitte des 20Jh. Außer diesen beiden kam oft die ARKADIA nach BHV. Wer nicht von der Greek Line dort war, war -so weit ich weiß- die leidlich bekannte LAKONIA.
Meine Favoriten dazumal in BHV waren die Dampfer der Arosa Linie. Auf einem davon wurde ,,Nacht fiel über Gotenhafen" gedreht. Reichlich was an Leuten aus unserer Schule (Theo) waren als ,,Flüchtlings-Kinder" am Film-Set , nur ich durfte nicht.
Was fällt sonst noch auf? Jo, man konnte wie im Gesamthafen an die Dampfer heran gehen.
So, dann guck man schön.
Danke für die schönen Beiträge, kann gerade leider nur selten hier im Forum eingeloggt sein.
Gruß,
Deichkind
Die Sieben Meere, ein deutscher Dampfer der wo in seinem ersten Leben als Long Island fleißig Nazi-Uboote gejagt hatte, wurde 1953 unter BRD Flagge als Seven Seas in der BHV-Kanada Fahrt einsetzet. Als das Ding in BHV aufgelegt worden war, hatte ich das Vergnügen mit zwei Altgesellen die Fenster-Blenden gangbar zu machen. So weit so gut. Ma gucken, ob ich irgendwo ne Bild von Castel Filice in BHV finden kann. An Bord des Schrottkasten wurde mir klar, das es nicht a la Titanic immer ein Eisberg sein muss, der wo ne Dampfer zum absaufen bringt. :-D
moin, Bernd,
Zitat von: beck.Schulte am 20 November 2024, 15:37:03Die Sieben Meere, ein deutscher Dampfer der wo in seinem ersten Leben als Long Island fleißig Nazi-Uboote gejagt hatte, wurde 1953 unter BRD Flagge als Seven Seas in der BHV-Kanada Fahrt einsetzet.
Mormacmail / USS Long Island / Seven Seas (https://www.navsource.org/archives/03/001.htm) (herunterscrollen)
Gruß, Urs
Danke Urs: Die 7 Meere lag ja lange längsseits der unglüklichen Bremerhaven top
Auch was von der Greek-Line. Die NEW YORK. Was mir dazu in Erinnerung ist, ist dass wir beim TB NDL alle möglichen Dampfer in Arbeit hatten – sogar die Fletcher und die Geleitboote der BM-, nur nicht die der Greek-Line. Am Geld hat s wohl kaum gelegen. Wir waren auf den deutschen Werften dazumal ,,Leichtlöhner". (Mein erster Gesellen-Wochenlohn waren 98DM).
In BHV kam dazu, dass wir keine Ausweichmöglichkeiten hatten. Einen Ausgleich gab es dadurch, dass wir als ,,normal" 10 Std am Tag , Nachtschicht und Wochenends Arbeit ansahen. Totgearbeitet hat sich keiner. Es waren, stark übertrieben, gegenüber was ich so ab den 80ziger erlebte ,,paradiesische Zustände". Nachtschicht bei TB ? Ab ,,Frühstück" 21Uhr zog alles in die Aufenthaltsräume sich zurück. Skat & Schlafen oder wer mit Auto (Käfer) fuhr mal kurz zum US Kühlhaus und kam reichbeladen zurück. Zigaretten gab es ja zollfrei auf den Dampfern. Andererseits, wenn ,,Not am Mann" war (Mädel gab es nur im TB Büro) wurde rund um die Uhr (Nachtlager in der Kantine) rangeklotzt. So kam 1. Weihnachtsmorgen 1965 mein Meister zu uns mit der Ansage ,,Jung Kerl, man rut, gif Arbeit". Auf einem Schweden-Dampfer gabs keinen Strom mehr.
Heute dominiert die Sicht der Dinge der 68ziger Student aus West- Berlin. Wir hatte in der bösen ,,Adenauer-Zeit" unseren Spaß, auch bei nur 45DM netto im 1. Lehrjahr.Und den Studenten wurden empfohlen , erst mal arbeiten zugehen. Ne LP immerhin gabs für 19DM. Ich hoffe nicht zu sehr gelangweilt zuhaben.
Schöne Ergänzungen. Danke dafür.
D.
Wat den dat? Es ist, soviel sei gesagt. Nicht Hamburg. Es ist nicht wie meine Enkelin meint Leude auffn Wech zu Tayol Swift und auch nicht zu den Wildecker Herzbuben. Auch nicht der Tag an dem Elvis kam. Da war Herbst angesagt.
Ich mach mal Urs sein Ratespiel: Welches Ereignis ist hier dokumentiert? Hinweis. Guckt euch ma die Klamotten der Mädels und reiferen Frau an. Das gesuchte Ereignis ist beendet, man auf dem Weg nach Hause oder sonst wo hin
Frage: Ort, Ereignis und Datum. Kleiner Hinweis. Es war einen Tag vor dem zehnten Geburtstag meines Bruders. Ich bin nicht auf dem Bild, da wir an der Mosel zelten waren. Nun aber los!
moin,
Zitat von: beck.Schulte am 27 November 2024, 16:41:18Ich mach mal Urs sein Ratespiel: Welches Ereignis ist hier dokumentiert?
Dann spiel ich mal den Rater ... mit einem "Schuß ins Blaue" ... die Eröffnung der Kennedybrücke 1964 ?
Gruß, Urs
siehst du da ne Brücke? Dat is ne Schleuse! Un zwar das Buten-Tor nur för Footgängers , dat annere Tor nur för Audos. Innerhin. Mal ne (falsche) Antwort. Setzen! :-D beser 8-)
moin, Bernd,
Zitat von: beck.Schulte am 27 November 2024, 19:29:06Mal ne (falsche) Antwort. Setzen!
Warum sollen die Leute nicht über eine Schleuse zurücklaufen ? siehe
Zitat von: beck.Schulte am 27 November 2024, 16:41:18Das gesuchte Ereignis ist beendet, man auf dem Weg nach Hause oder sonst wo hin
Zitat von: beck.Schulte am 27 November 2024, 16:41:18Ich mach mal Urs sein Ratespiel
Nein, machst Du gewiß nicht :SO/( Ich würde einen Lösungsversuch nie so runtermachen flop
Gruß, Urs
Zitat von: beck.Schulte am 27 November 2024, 16:41:18Frage: Ort, Ereignis und Datum.
Ort: Der Fußgängerüberweg über die Kaiserschleuse
Datum 18. Juni 1964
Besuch auf dem Reaktorschiff SAVANNAH an der Columbuskaje.
War damals mit meinem Papa auch zu Besuch an Bord.
Gruß, Thomas
P.S. Sind Alle so festtäglich angezogen. Wahrscheinlich war es Sonntag, der 21. Juni 1964.
--> https://www.nordsee-zeitung.de/Bremerhaven/Vor-60-Jahren-lief-die-Savannah-als-erstes-Atomfrachtschiff-Bremerhaven-an-216260.html
Auf dem Zeitungsfoto sieht man übrigens auch die Kaiserschleuse (also das Südtor für Fußgänger)
Mein lieber Freund und EX-BHVer. Leider nicht richtigm obwohl dicht dran und optisch möglich. Ich sehe schon ich gibt mal einen weiteren Hinweis. Das Ereignis wurde vom Fernsehen inne Tagesschau gezeigt und das Internet ist voll von diesem Tag. . Es handelt sich um ein Wasserfahrzeug, dass am Vortage des 10ten Geburtstages meines Bruders (nur für Urs: der Vater von Katrin 8-) )BHV zum ersten Male verließ. Die Auflösung? Mein Bruder wart am 10. Juli 1949 zu WHV geboren. Und nun am ran! :sonstige_154:
Mit dem genauen Datum ist es nun nicht mehr so schwer.
Aber ohne Internethilfe wäre ich nicht drauf gekommen. War damals halt erst 7 Jahre alt.
Kommt Jemand ohne Internethilfe auf des Rätsels Lösung?
Gruß, Thomas
moin,
Zitat von: beck.Schulte am 27 November 2024, 21:16:04ein Wasserfahrzeug, dass am Vortage des 10ten Geburtstages meines Bruders BHV zum ersten Male verließ.
vermutlich ein fast 20 Jahre alter Truppentransporter
Gruß, Urs
Und während die Bremerhavener in ihren schönsten Klamotten zur Col pilgerten, waren die Einwohner von Le Havre und Cherbourg sauer und betrübt. Ein wirklich prächtiges "Wasserfahrzeug" :biggre: das aber für den Eigner 5 Jahre später zur finanziellen Belastung wurde. Spazierreisen waren 1965-1970 noch ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten. In diese Zeit fällt auch der Bau eines neuen Columbusbahnhofs, den ich immer als trostlosen Leerstand erlebt habe, wenngleich ich Besuche im Restaurant Col-bahnhof II mit dem Ausblick auf das Treiben auf der Weser in sehr schöner Erinnerung habe.
Jo und nu ma ne Bild. Gleiches Ereignis aber einige Stunden zuvor. Die Schlepper sind noch nicht ,,stand by" und die Volksmassen strömen weiterhin zur Pier. Was auffällt gegenüber heute. Es genügte vor dem Schiff ein VW Streifenwagen der Bremer Polizei (nicht Bremerhavener, es war auch nur im ganzen Hafen 1 VW Käfer und ein VW Transporter) um die Volksmassen unter Kontrolle zuhalten. Links unten ist keinerlei Sperre. Da genügte das Wort eines Herrn ,,Wachtmeister". War halt die dumpfe Adenauer Zeit. Ob man in Frankreich traurig war? Glaube ich nicht. Die waren den Schrott für gute Francs los und bastelten zeitgleich an dem größten, schönsten Stolz der ,,Grande Nation". Es gab auch schon welche, die klar voraussahen, dass man mit der Neuerwerbung nicht in Konkurrenz zu dem Düsenflieger treten konnte. Alle drei großen Dampfer des NDL machten letztlich nur Kosten, wie auch der Umbau der C-Pier in dieser Zeit sich an längt vergangene Zeiten orientiert.
Zitat von: Urs Heßling am 27 November 2024, 19:21:40moin,
die Eröffnung der Kennedybrücke 1964 ?
Gruß, Urs
So nicht ganz korrekt, Urs. Die Kennedybrücke erhielt ihren Namen zwar im Januar 1964, eröffnet/für den Verkehr freigegeben wurde das noch namenlose Bauwerk über dem Sturmflutsperrwerk (fertig 1962) am 11. 04. 1963.
Danke :TU:)
Deichkind
Wird mal wieder Zeit was aus BHV vorzustellen. Das Foto wurde um 1954 im Fischereihafen aufgenommen. Dort wurde gebunkert und auch die Grundinstandsetzung bei Sieghold durchgeführt. Da mein Vater die gesamte LSU-Zeit deutscher Kommandant war sind M201 Infos für mich von Interesse. Der USN-Kommandant stand auf dem Papier und schaute -so die Aussage meines Vaters- nur mal sporadisch vorbei. Schon seltsam, da das Boot unter US Flagge fuhr. Es gibt leider aus der LSU Zeit kaum Fotos. Ich habe noch ein großes A4 Foto von M201 auf Blexen-Reede. Rückseitig ein Stempel von Foto Engler. Englers Fotoarchiv (ab 1947) ist ja an das DSM gegangen. Während alle Zivilschiffe dort aufgelistet sind, fehlen die bewaffneten Organe. Das DSM war ja (und ist es jetzt noch in Teilen) voll in der Friendsbewegung integriert. Hat evtl. wer was von M201? 8-)
Danke für das Foto, Bernd.
Bei der Kriegsmarine fuhr das Boot unter der Kennung M294 (https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=1017) (dies nur zur Ergänzung)
Gruß, Thomas
Jo. Die Daten & Schicksal sind ja von dir sehr gut aufgearbeitet. Gesehen habe ich den Dampfer bewusst nur als BM-SEEPFERD. Als die BM Boote erstmals nach WHV kamen (1956?) stand ich an der Einfahrt an der Strandhalle und weiß noch, dass man die Dinger schon am Horizont durch den dichten Schornsteinqualm sichten konnte. Ich bin auf dem großen DPA Foto an der Schluse gut zu erkennen. Immer vorneweg mit Lederhose! Die Logbücher von M201 habe ich aus dem Bundesarchiv. Steht nicht viel drin. So ab 1955 lagen sie meist nur auf. Zu Siegholt waren die Kontakte durch die LSU so eng, dass mein Vater ( hatte A5) nach der Pensionierung in 1973 einige Zeit auf Dampfern der Siegholt Reederei im Mittelmeer als ,,Superkargo" fuhr. Na ja, lange her. Waren halt andere Zeiten. 8-)
Hallo,
etwas abschweifend, hier eine Auswahl zu M 201 und der Schwestern während der frühen Dienstzeit. Beim M-Bock gegen die See können noch zwei Boote antreten. Da muß ich noch weiter recherchieren.
Schönen Abend und schönes Betrachten - REINHARD
Gruß nach Rostock. Ich schreib dir mal die Tage. Gibt es eigentlich was Maritimes was nicht bei dir zu finden ist? Deine Fotos sind ja wohl um 1954 entstanden, oder? Es gibt wohl einiges von den Booten in BHV liegend, aber in See sind deine Fotos die ersten die ich gesehen habe. Ich bin mal die Liste der LSU-Kommandanten durchgegangen. War ja viele später bei der BM. Reinhard Ostertag kenne ich persönlich, war einige Mal bei meinen Eltern. Auch habe ich reichlich was an Arbeitskollegen beim TB-NDL gehabt, die als Heizer dabei waren. Hier mal ein Foto, was die Uniform der LSU zeigt. Links mein Vater daneben ein USN Offizier ? Oder wer von der LSU. Gruß aus BHV
lsu 2.pdf
moin,
Zitat von: beck.Schulte am 23 Januar 2025, 10:30:35... daneben ein USN Offizier ?
ja, ein Lieutenant
Gruß, Urs
Danke Urs.
Hallo Bernd,
irgendwie müssen sich die Jahrzehnte ja auszahlen - wenn schon nicht in Moneten, dann eben in Anerkennung der immer weniger werdenden Interessierten.
Noch ein paar Gedanken - M 201 war wohl der einzige der Sippschaft mit verlängerter Maststenge vom Salingkreuz zum Topp mit dem Topf. Auf Deinem Bild bei Sieghold scheint das vormals freie Peildeck mit einem "leichten" Deckshaus überbaut zu sein. Augenscheinlich dann später als meine Serie.
Ich schau mal, was ich zu den M-Böcken noch beitragen kann oder aber zur Szene in Hamburg oder Bremerhaven.
Aus dem Negativ-Nachlass von Erich Gröner kann ich diese beiden Motive aus ca. 1958 anbieten. HAPAG möglicherweise die TÜBINGEN oder GÖTTINGEN aus der Universitäten-Klasse. Sein Fundus war gigantisch und auch bei Dr. Jung findet man Mengen klassischer Dampfer und anderer schwimmender Gefäße...
Die Herrschaften von der Insel West-Berlin waren laufend zur Küste unterwegs und brachten reiche Beute heim. Kaum etwas ist zu Lebzeiten davon in die Öffentlichkeit gedrungen und lag wohl in den Schlafzimmern im Karton unter dem Bett!
Schönen Abend - REINHARD
Schönes Wochenende - REINHARD
Ich bin schon mit dem halben Fuß fürs Wochenende wech aus BHV. Werde dir nächste Woche in Detail schrieben und das Foto in Bestauflösung schicken. . Das Foto ist wohl das feinste von den Booten. Nur Wasser, Wolken und das Schiff. Kann sein, dass ich es hier schon mal vor Jahren gezeigt habe. Wie auch immer ....bis die Tage.
Lieber Bernd,
hier schon für Dich namentlich archiviert - danke trotzdem. Frühes Foto noch ohne den Suppentopf im Topp - REINHARD
Hallo,
es wird Zeit doch mal wieder das Thema mit neuen, alten Funden zu beleben.
Die Negative stammen aus dem Nachlass von Erich Gröner und sind wohl noch nie aufgearbeitet worden.
Wir sehen im Sommer 1944 (Negative datieren 04 - 08.1944) den Restrumpf der BREMEN, die als Schiff ihrem Ende entgegen geht.
Schöne Grüße aus dem sonnigen Rostock - REINHARD
.gelöscht
Hallo,
bei so viel Resonanz möchte ich gerne diese Serie wieder aus dem Sommer 1944 nachschieben - Kutterpullen auf ??? mit Wohnschiff. Ein umgebauter Seeleichter, den es einige in der KM gab. Belegt ist ein Exemplar während des Krieges in Swinemünde und ein ähnliches Exemplar nach 1945 in Polen. Leider gibt der DDK zu diesen Fahrzeugen nicht viel her. Mag es Wissende geben?
OK: Verlassen wir jetzt BHV und HH ? :?
Hallo,
keine Ahnung - lt. Beschriftung der originalen AGFA-Filmtasche "zwischen 4.44 u. 8.44 Bremerhaven-Beiersdorff. Dabei auch noch Z 34, Wachschiff R = Feuerschiff AMRUMBANK, Sperrbrecher BELGRANO, TELLUS, Flakbatterie UNDINE ...
Aber vielleicht kann unabhängig jemand die Örtlichkeit des Kutterrace benennen und alles komplett von der Admi dann dort deponieren.
Oder eine Idee zum Wohnschiff????
Vielleicht habe ich mal wieder was Passendes. Mit Dank - REINHARD
Zitat von: SchlPr11 am 20 März 2025, 13:34:41bei so viel Resonanz möchte ich gerne [Bilder] nachschieben
Tut mir leid, Reinhard, aber zur "BREMEN" fiel mir kein Kommentar ein.
Die Bilder vom Kutterpullen finde ich sehr reizvoll, glaube aber nicht, dass es auf der Geeste stattfand.
Die Brücke im Hintergrund ist jedenfalls nicht die Geestebrücke, die Geestemünde mit Bremerhaven (Mitte) verbindet.
Lieber Gruß, Thomas
Bilder #392 sind ja wohl was vonne Ostsee. :-D
Ma gucken: Morgen schick ich ma wieder was aus BHV aus alten Zeiten.
Ma wat aus meinen Jugendtagen, die wo nun auch schon ,,historisch" sind. Der Fischereihafen in den ersten 60ziger Jahren. Rechts anne Pier die Dampfer von Busse. Dort heute ein Hotel. Längsseits der STADT HERTEN der letzte von zwei Midgard Schleppern ( einer Dampf, einer Motor) , die wo so bis ca. 1960 in BHV aktiv waren. Und das Bunkerboot BP39, daneben ein Küstentanker. Die waren teilweise Bunkerboot, aber auch Zubringer für die Tanklager. Auf der Westseite liegen die Kutter ( so bis heute was noch davon da ist) . Meist KFKs So war dat damals.
Sehr sehenswertes Foto, Bernd.
Als Jugendlicher bin ich am sogenannten "Fischereihafen Ost" tatsächlich nie gewesen.
Erst mit dem "Schaufenster" Fischereihafen habe ich das Hafenbecken zum ersten Mal gesehen.
Heute liegt ja der Museums-Fischdampfer "GERA" (Heimathafen Rostock) dort.
Gruß, Thomas
Jo: Der Fischereihafen war nun mal nix für zarte Gemüter. Der Brechreiß erzeugende Geruch von Fischmehl war bis zu uns in Mitte wahrzunehmen.
Das Foto zeigt die um 1953 angeschaffte Motorfähre. Die sollte 100 Menschen aufnahmen. Es war auch nötig, denn wie sollte man auf die Westseite kommen? Autos hatte man nicht und - anders als heute – fuhr am Seedeich kein Bus. Ich bin während der Semesterferien bei Rickmers-Reparatur meist damit gefahren. So um 1980 herum ging das Ding in den Schrott. Die beiden Anlegeplätze sind noch gut erhalten. Kam man auf der Westseite von der Fähre stand man vor Varoga ( Löwenmesser und dicke Pullover) Daneben der Rosengarten, die wildeste Kneippe wo man sich vor dem Auslaufen nochmals sinnlos betrinken konnte. Ich hab im über 40 Jahren einiges an ,,Seefahrern" erlebt, aber so schlimm war es woanders kaum. Was der Rosengarten Westkai war, war auf der Ostseite die Kneippe Kap Horn. Alles das ,,wahre" Leben, weit entfernt von dem, was heute im ,,Schaufenster Fischerhafen" so erzählt wird.
Schönen Sonntag noch.
Mal was nicht nach Fischmehl roch. Ein Foto von 1953 im Kaiserhafen Westseite im Bereich des US (okkupierten) Kühlhaus. Dort wurden bis vor ca. 40 Jahren die Versorgungsgüter für die US-Befreiung- Streitkräfte gelöscht. Das der große US-Beute-Kran dortens werkte war selten. Das sich was von Lykes in BHV vorfand blieb ebenso eine Ausnahme, da sonst immer die Dampfer der USL sich dort tummelten (American Banker, American Farmer usw usw) und es waren durchweg Nachkriegs- Standard- Dampfer[attach
Sag' mal, Bernd, dieses Kühlhaus, stand das an der Bananenkaje (Bückingstraße) ?
Das Gebäude rechts im Bild, es steht ja anscheinend genau an der Hafenkante, ist aber kein Kühlhaus, oder ?
Gruß + schönen Abend, Thomas
Tach: Das Kühlhaus stand an der Westseite , bei den Bunker-Öltanks gegenüber TB NDL und da wo heute Heuer Logistic seine "Südfrüchte" lagert. 8-)
Nu mal wieder wat ,,historisches" aus den 60ziger. Dazumals fuhr reichlich was bei uns vorbei. Zwar kein optimaler Fotopunkt, aber wir waren immer einige vor Ort. Vielen bekannt Peter Voss und Ralf Witthohn . Peter schon lange tot, was man von Ralf nicht sagen kann. Der Dampfer ist wohl ein GB-Bau aus den zwanziger (des 20 JH) . Auf der Blexen Seite der Dockbau-Betrieb der Gutehoffnungshütte. Im Vordergrund die ,,Deichsicherungsgruppe" mit Hund und Wächter. Jo, dat wars dazu. PS: Werde ich hier zum Alleinunterhalter?
In den 90ern hatte ich Kontakt zu einem Herren dessen (Groß?)Vater in der Zwischenkriegszeit als Funker auf einem Bremerhavener Lotsenschiff fuhr. Als Zeitvertreib hat er "alle" Schiffe fotografiert zu denen sie Lotsen übersetzt haben. Damals (90er) lagen die Fotos am Dachboden. Versuche sie zu sehen zu kriegen kamen nicht weit. Auf seine Frage was er damit machen soll riet ich, sie einem Bremerhavener Museum zu schenken. Ob er das wohl getan hat?
Selbst wenn er das getan hätte .HM BHV oder DSM würde es uns heute nicht zugänglich machen (sagen wir mal so: wegen Umbau und Neuausrichtung z.Z. oder für immer nicht einsehbar). Gilt auch für eine der größten Sammlungen betr. der Hochseefischerei von E. Hoffmann. Das kann aber jetzt nicht mehr passierten, da für die Annahme selbst eines Einzelbuches (!) ein Auswahlverfahren angesetzt wird. Schließlich ist das DSM eine hochwissenschaftliche Forschungseinrichtung und nicht der Verwahrort für alte Dampferfotos. ( :ROFL: ) Gleiches gilt für das HM BHV. Dort geht überhaupt nix.
PS: Da mein Schwiegervater in dieser Zeit Seelotse vor Ort war und ich dadurch viele der damaligen Lotsen und das Fachpersona kannte , darunter auch Günther Spelde, würde ich gern den Namen des Funkers erfahren. Evtl. kann ich dann mal forschen wo die Dinge geblieben sind. Nett wäre eine PN. 8-)
Lieber Landsmann Thomas. Dies hier nur für dich: Du wolltest ja wissen, wo im Kaiserhafen das Kühlhaus stand (oder steht). Auf diesem ,,Wald & Wiesenfoto" ganz oben rechts ist ein hoher Schornstein zu sehen. Selbiger gehört zum Kesselhaus des Kühlhauses, welches daneben zusehen ist. Fragen? 8-)
Vielen Dank, Bernd.
Ich hatte das Kühlhaus auf GOOGLE MAPS inzwischen schon verortet. Aber ich habe keine verlässlich Erinnerung daran.
Aber das schöne Bild zeigt noch viele andere interessante Details, so dass ich mich eine halbe Stunde lang damit beschäftigen konnte:
die alten Kajenkräne (besonders der dritte am Heck der AMERICA, die Gleisanlagen des Col-bahnhofs, usw. top
Interessant dieser Turm rechts vom Ende der Bahnsteigüberdachung. Für was war der wohl gut ?
Ich wünsche Dir eine schöne Woche,
Thomas
Interessante Frage. Dort ist in den Seekarten so ab1910 ein Richtfeuer nach Brinkamahof eingetragen welches in den 70zigern verschwand. Eigenartig ist, dass nach dem Bau der Strompier die dort liegenden "Großdampfer" aber jede Sicht nahmen. Ich frag aber mal nach. Evtl. hat wer ne Seekarte aus den 50/60
1927 wurde der Columbusbahnhof in Betrieb genommen. Spätestens da war die freie Sicht nach der Weser für das kleine Richtfeuer versperrt. Dass man den Turm noch so lange erhalten hat ... :/DK:
Hab' mal wieder eine alte B'haven-Chronik durchgeblättert: Heute die von Harry Gabcke von 1976 ("150 Jahre").
Man-o-Man, in 2 Jahren ist ja schon der 200ste Geburtstag.
:MG: Thomas
Ich hab nachgesehen und fand dies da aus dem Jahre 1896. Eindeutig ein Seezeichen. Ich werde aber , wie gesagt, ma einen Experten fragen. Der Herr Gabcke. War recht gut in seinen Forschungen und nebenbei der Klassenlehrer meiner Frau an der Raabe-Schule. Zu dem großen Projekt für 200 Jahre BHV wäre viel zu sagen. Ich hab mich schon früh daraus verabschiedet,weil es diffuses Stückwerk bleibt . Ne Biografie über jeden Pastor seit 1600 und drei , aber über 14-18 kein Wort. Na ja schau wir mal.
ich glaube das das hilft
Herzlichen Dank, Bernd.
Für Ortsfremde natürlich nur schwer zu verorten
Es handelt sich um den blassroten Punkt, auf den ich mal einen blauen Pfeil gerichtet habe, nicht?
Dazu die Zeile "Blz 12,6m 12sm". Was bedeutet das ? Ich vermute: Blinkzeichen; Scheinwerfer auf Höhe 12,6 Meter ; erkennbar auf 12 Seemeilen Entfernung. Richtig ?
Viele Grüße, Thomas
Hallo Thomas: Was du zum Leuchtturm ausführst, ist stimmig. Ich bin aber kein ,,Nautiker" Urs kann dich bestimmt aufklären. Nun zum heutigen Bild. Ruder- & Propellerarbeit im Dock des TB NDL im Jahre des Herrn 1957. Ohne Sicherung auf schmalem Holzbrett werkeln war Standard. Im 3. Lehrjahr sollte ich mal auf solch Brettchen vom Docktor rüber zum Ruder eines Shell-Tankers geht. Meine Weigerung, Obermeister Meyer-Dorum und Meister Koch waren vor Ort, wurde mit ,,Stell dich nicht so an" , ,,Jong Kerl mach zu" noch recht freundlich kommandiert. Es war so, dass die meisten meiner Kollegen (siehe Bild) kein Problem damit hatten todesmutig so und noch grusseliger zu arbeiten. Einen Sicherheit-Ing. gab es natürlich. Herr Lehmann, schon betagt und recht korpulent, der fand aber nix an solch Stellagen auszusetzen Na ja, auch der Schutzhelm setzt sich erst so gegen Ende der 60ziger durch. Er wurde mit der Begründung, dass man 5 Jahre lang nen Helm tragen mussten und nun an Haarausfall litt abgelehnt .
PS: Wo sind denn heir die Fodos aus Hamborg???
M 82 in Geestemünde:Foto aus einer Broschüre der "Werbegemeinschaft Geestemünde" auf recht schlechtem Papier. Da Fotos aus dieser Zeit selten sind habe ich es mal hier eingestellt.
Das Boot war das letzte der bei Seebeck fertiggestellten Minensucher. Der Auftrag über die Gruppe M79 – M82 erging im November 1916 (kein Schreibfehler) Das für die Aufnahme aller vier Boote den Bau vorgesehene Dock wurde erst im Frühjahr 1918 frei. Außerdem herrschte Material- und Arbeitskräftemangel. M79 und M80 waren bei Waffenstillstand kurz vor dem Ausdocken und kamen zwei Monate später zur Vorläufigen Reichsmarine. M81 M82 waren eigentlich nicht mehr zum Fertigbau vorgesehen, da aber Maschinen und Kessel bereit standen erfolgte ab Frühjahr 1919 der Weiterbau. Beide Boote dockten am 8. September aus. Das weitere bis zum Jahre 1949 setze ich als bekannt voraus. Bei der Währungsreform befand sich das Boot in Miete der Geestemünder Firma ,,Erfurter Samenversand" Es war -siehe Foto- an der Straße ,,Am Kai" vertäut. Das ,,Garten-Center" schloss in 1950. M82 verblieb vor Ort und war -so einige Zeitzeuge" einige Zeit ,,Wohnheim für Personal der Seebeck-Werft. Blieb beschäftigungslos, bis es Ende 1954 zum Abbruch ging.
So weit so gut: Thomas in deinen Tabellen für M-Boote findet sich die Rubrik ,,Baubeginn" . Was meinst du damit? Gruß von hier
Da die letzten Beiträge nicht mehr dem eigentlichen Thementitel entsprachen, habe ich sie auf Anregung abgetrennt und in dieses nicht weniger interessante Thema verschoben:
--/>/> Minensucher im WK I (https://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=41772.0)
Zitat von: SchlPr11 am 20 März 2025, 08:35:00Wir sehen im Sommer 1944 (Negative datieren 04 - 08.1944) den Restrumpf der BREMEN
Hatte ich zwar schon mal eingestellt, aber vielleicht nochmal zur Erinnerung. Die Reste der BREMEN Mai 1945.
Deichkind
xxWesermünde Neuer Hafen Wrack Bremen NDL.jpg
und hier eine relative frühe Aufnahme aus dem Bereich der Bremerhavener Häfen um 1885 mit dem Zeitball. Kann jemand was zum Schlepper(?) und dem Raddampfer sagen?
Gruß,
Deichkind
x Zeitball Bremerhaven.jpg
Vor langer, langer Zeit habe ich hier mal Fotos und Text betr. der Drehbrücke, die wo seit ca. 5 Jahre wech ist , eingeklickt, kann es aber nicht wiederfinden. Dennoch der neueste Stand der Arie:
Das verschuldete Land Bremen erhält von der nicht minder verschuldeten Bundesregierung aus dem Sondervermögen ,,Kriegsbereitschaft" auch was für den Hafenausbau. In diesem Zusammenhang ist in der örtlichen Presse wieder die Drehbrücke ins Gespräch gekommen. Danach soll jetzt die Wiedereröffnung in 2032 (!) möglich sein. Das wäre dann für eine einfache Stahl-Kostr. und etwas Beton ein ,,Bauzeit" von ca. 13 Jahren (!) Wobei es natürlich noch länger dauert kann. Von den Kosten mal ganz abgesehen. Das macht uns so schnell keiner nach. ,,Wir" in den 60/70zigern hätte das Ganze mit Rogge Hafenbau und einer der vielen örtlichen Stahlbauer in nicht mehr als 1 Jahre gewuppt. Zumal die Brücke als solche nicht hätte erneuert werden müssen. Nun, schau wir mal wie`s weitergeht. :ROFL:
Zitat von: beck.Schulte am 29 November 2025, 16:01:35,,Wir" in den 60/70zigern hätte das Ganze mit Rogge Hafenbau und einer der vielen örtlichen Stahlbauer in nicht mehr als 1 Jahre gewuppt. Zumal die Brücke als solche nicht hätte erneuert werden müssen. Nun, schau wir mal wie`s weitergeht.
Die lange zeitliche Dehnung liegt sicherlich daran, dass die Beiträge aus dem Sondervermögen über 5 Jahre "gestreckt" werden müssen. Das heißt, die komplette vorhergesehene Summe steht erst 2030 zur Verfügung. Der ausersehene Reparaturbetrieb wird daher wohl auch erst in 5 Jahren mit der Reparatur beginnen. Inzwischen könnt "Ihr" ja an der Geestemündung die Mole mit dem roten Leuchtfeuer wieder herrichten :-D
ZitatAufnahme aus dem Bereich der Bremerhavener Häfen um 1885 mit dem Zeitball
"Deichkind" ist ja hier im FMA nicht mehr aktiv, aber weißt Du was ein Zeitball ist? Wie zeigt er die Zeit an ? Oder zeigt er (mit dem Ball) den Tidestand an ? (Tid ist ja plattdeutsch Zeit).
Schönen Gruß in die alte Heimat !!
Moin in die Runde,
hat jemand Fotos von der Marineschule Geestemünde, von der Geesteseite?
Nach meinen Infos gab es dort im Krieg einige 2cm Flak Stellungen / Bettungen. Diese sind
heute im Kasernenbereich durch runde Betonreste, bzw. durch starke Beton Bewährung zu vermuten.
Leider konnte ich bisher keine Fotos von der Schule aus den Jahren 1939-1945 finden.
Viele Grüße
Heiko
Ich kam mir nicht vorstellen, dass man 39-45 vom Gelände der Rickmers Werft und von den Häusern an der Geeste zur Marineschule hinüber fotografiert hat. Auf der Werft total verboten und was sollte man den Schönes auf die Platte bannen? Die Akten , Fotos, Standmodelle der Schule sind im Mai 1945 bei der Befreiung fast restlos (Vielleicht hat sich ein GI ein Führer-Bild mit nach Texas geholt) entsorgt worden. Die Sammlung der US Luftbilder vom Sommer 45 sind nicht sehr hilfreich. Aber ich bin kein Kriegsmarine Interessent
So, wieder zurück zur Drehbrücke. hier mal ne Aufnahme von 1930 oben rechts Lloyd-Wäscherei und Ocean Comfort Company
Die Marine-Signalstation gab es noch nicht
Hallo Thoma (sonst schreibt hier ja kaum wer) Da du ja fleißig die M-Boote durch gearbeitet hast, hier ma ne Kirsche. aus dem großen überlebten Bestand an "Kontrollaufnahmen" der SBK-Bremerhaven hier ma ne Reihe von Seebecker M-Booten. Schön zusehen 1 Buggeschütz und 2 Buggeschütze. Dann komm man gut rüber.:biggre:
Zitat von: beck.Schulte am 04 Dezember 2025, 16:36:08Dann komm man gut rüber.:biggre:
Danke für das schöne Foto, Bernd. Allerdings: ich wollte jetzt noch nicht rüber :-D
nich rüber übern Jordan, sondern rüber nach 2026! 8-)
Mensch Bernd, das ist ja mal ein feines Foto... im Hintergrund altes T- (oder evtl. auch D-) Boot mit einem Schornstein (also nicht neu bekesselt) - darf man fragen, welcher Oldtimer das ist?
Viele Grüße
Na, dann ordnet mal nach dem Takt. Zeichen u.ä. zu: Datum 30.6.1917 Ort: Seebeck Werft, Geestemünde. T73-T81 , M2, M7, M13, M34, M51, M54....ist doch nicht so schwer? :-D
Zitat"Deichkind" ist ja hier im FMA nicht mehr aktiv,
Hallo @TW
Ist er schon noch, aber nur noch sporadisch. Und weil keiner auf Deine Frage geantwortet hat, hier mal ein link zum Thema Zeitball:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitball
Gruß
Deichkind
Als Ersatz für die von Bernd vermissten Fotos der Drehbrücke mal zwei aus meiner Slg.
1.) August 1931
2.) 1970er?
Deichkind
Hallo Deichkind: Schön das Foto mit der BREMERHAVEN. Ein Bananenjäger mit der für die End-50ziger typischen Eleganz. Das Ding war von 55 bis 73 bei der ,,Union" . Um die Liegezeit in BHV so kurz als möglich zu halten, standen beim Einlaufen schon die Kolbenzieher von NDL oder Rickmers auf der Nordschleuse. Im Hintergrund neben der Brücke die alte Wäscherei vom NDL. Zu meiner Zeit war dort auch Verwaltung und Lohnbüro des TB NDL. Bei Unstimmigkeiten in der Lohntüte hatte man dort zu erscheinen. Manchmal fehlte halt ein Pfennig.
Anfang 2026 rufe ich dich mal betr. meiner aufgelösten ,,kaiserlichen Bremerhaven Sammlung" an.
Nun zu Urs und dem Landwirt aus Thüringen: Ich will ma nicht so sein und -es ist bald Weihnachten- das Rätzel auflösen. Die tak. Zeichen waren teilweise durch den Hintergrund schwer zu erkennen. Leider gaben die KTBs nicht sehr viel her, da erst ab 1918 die 14tägigen Standort-Meldungen vorhanden sind. Also so müsste es sein: Vorne von links M51 M54 M34 M5
2. Reihe von links M7 Fischdampfer M2 Das T-Boot noch nicht geklärt stammt aber aus T73 T81 Dat war dat! 8-)
Vielen Dank für die Infos, Bernd! Ja das Schiff ist ein Träumchen. Bin telefonisch jederzeit erreichbar! :biggre:
Deichkind
moin, Börnd,
Zitat von: beck.Schulte am 17 Dezember 2025, 12:18:13BREMERHAVEN. Ein Bananenjäger mit der für die End-50ziger typischen Eleganz.
Ja, wunderbar 8-) vor allem im Vergleich zu den heute fahrenden "Kisten"
Zitat von: beck.Schulte am 17 Dezember 2025, 12:18:13Nun zu Urs und dem Landwirt aus Thüringen: Ich will ma nicht so sein und -es ist bald Weihnachten- das Rätzel auflösen.
Das ist aber nett :MZ:
Gruß, Urs
Zitat von: Urs Heßling am 17 Dezember 2025, 13:35:33Ja, wunderbar
Wobei der Fotograf/die Fotografin auch Glück mit dem frühabendlichen warmen Licht aus WSW hatte.
Gruß,
Deichkind
Jo, Da finde ich in einer alten kleinen (24 Seiten) Broschüre in recht schauriger Qualität dies Bild. laut Titel die Werft in 1924 zeigen. Quatsch es ist eines der sehr seltenen 1914 Friedens-Aufnahmen von Tecklenborg. So wie ich es sehe J.H. Burchard (256) Pionier (259) Altenburg (264) . Ich tu dat man hier rein, in der Hoffnung das Deichkind es in ,,besser" hat.
Hallo,
habe zwar drei seltene Publikationen zur Tecklenburgwerft mit zahlreichen Fotos vor 1919, das von Dir ist aber nicht dabei. Leider.
Schöne Grüße,
Deichkind
ich hab nur das Tecklenborg Buch von 1918. Wie sind die titel der anderen?
Das eine ist eine Werbebroschüre im Querformat, das andere ist eine Darstellung der Werft als Sonderdruck gebunden, 41 Seiten aus "Der deutsche Schiffbau 1900-1906.
Wenn Du mit "das Buch von 1918" das Buch mit den eingeklebten Fotos meinst, könnte es von 1918 sein, gedruckt wurde es allerdings 1919. Siehe letzte Seite.
Beste Grüße,
Deichkind
PS: hab das von Dir eingestellte Foto doch (auch in besserer Qualität ;-)
Burchard Tecklenborg.jpg
Und weil ich noch das eine oder andere Foto mehr habe noch dies:
Ein Foto mit einem Teil der Belegschaft auf dem Motor der Treuenfels kurz vor der erzwungenen Schließung der Werft zum 01. 10. 1928.
x Tecklenborgwerft Maschine Treuenfels 16041928.jpg
Hallo Klaas. Was hast du eingentlich nicht? Da werde ich jetzt mal dir den Platz es "Einstellers" überlassen.
Zitat von: beck.Schulte am 19 Dezember 2025, 09:54:47Was hast du eingentlich nicht?
Oh, leider eine Menge!
Mache gerne weiter, Bernd, ich bin nur noch gelegentlich in diesem Forum.
Aber "eins hab ich noch", wie es mal ein bekannter Ostfriese und Wahl-Hamburger formulierte:
Dies ein Foto der MÖWE (II), Baunummer 328 der Seebeck-Werft, für die ARGO-Reederei, gebaut im Jahr 1912, aufgenommen am 22. 12. 1912. Die erste MÖWE war für die ARGO Reederei noch von der Tecklenborg-Werft gebaut worden. Wenn das mal kein Übergang ist ;-)
Die MÖWE II ist als Sperrschiff der Schiffssperre der Jade ab März 1915-Nov. 1918 eingesetzt gewesen. 1926 wurde sie an die Messageries Maritimes, Marseilles verkuft und umbenannt in Maréchal Galliénni, 1954 in Bombay verschrottet.
x Möwe Argo Seebeck Werft 22121912 2.jpg
Guck ma! so lieben wir das. Von dem Dampfer habe ich ein recht schönes- auf See - Foto aus 1916. Die Angaben im Gröner ( was wären wir ohne ihn ) sind zu ergänzen, da der Dampfer im Rahmen der Sperrfahrzeug Division der Jade auch als Sperrlotsendampfer, Durchfahrtsschiff u,a, genutzt wurde. Guck ma nach, du hast bestimmt noch mehr! 8-)
Hallo,
zum Jahresende ein Nachkriegsfoto mit drei Schiffen/Booten des HBA (?) in der Geestemündung. Zwei Namen sind zu lesen: Der kleine Schlepper (?) hatte den Namen NORD, der Dampfer den Namen LANGEOOG (Tonnenleger?).
Kann jemand vielleicht was zu den beiden sagen/schreiben?
Würde mich freuen!
Deichkind
x Nordmole Dampfboot Nord Kran Lotsen.jpg
Das Foto ist deshalb ,,einzigartig", da es die Boote des WSA Bremerhaven mit der Schornsteinmarke des HBA zeigt. Das war mir bisher unbekannt. Ich gehe davon aus, dass zw. 5.1945 bis zur Gründung der BRD es keine ,,Reichsbehörde" mehr gab und man deshalb die Boote unter die Verwaltung des HBA -das nach 1945 weiterbestand- kamen. Den US Befreiern lag ja viel an einem sicheren Weg von der Nordsee zu ihrem Stützpunkt BHV. Da es schön in Farbe ist, wird es wohl 1947/48 evtl. 49 aufgenommen worden sein. Die Daten der beiden Dampfer befinden sich im Gröner.
Schade, dass sich keiner je um die Bremerhavener Hafenschlepper, Tonnenleger, Bereisungsdampfer gekümmert hat, Dafür gibt es aber Tonnen an Bücher / Fotos usw über die NDL-BREMEN. Na ja ich habe den SEEHUND als ,,Landwirt zur See" und andere HBA Dampfer jahrelang an mir vorbeiziehen lassen, ohne nen Foto zu knipsen
Freut mich, dass dich das Foto interessiert. Werde mal in den Gröner schnuppern.
Guten Rutsch!
Deichkind
Hallo,
anders als im Gröner (dort endet der Eintrag zur Langeoog mit: an Arnold Ritscher zum Abbruch verkauft, hatte die Langeoog unter den Namen Lemaire und SPICA noch ein Leben als "Hülle" beim Seekadettenkorps in den Niederlanden bis 2016:
https://www.waterrimpels.nl/loodsvaartuig/boeienlegger-langeoog-1942-beliard-craighton-co-oostende/
Gruß,
Deichkind
da es die Boote des WSA Bremerhaven mit der Schornsteinmarke des HBA zeigt. Das war mir bisher unbekannt. Ich gehe davon aus, dass zw. 5.1945 bis zur Gründung der BRD es keine ,,Reichsbehörde" mehr gab und man deshalb die Boote unter die Verwaltung des HBA -das nach 1945 weiterbestand- kamen.
Oh Mann, was habe ich da bloß geschrieben ? Stimmt in weiten Teile überhaupt nicht. Die Tage schreibe ich dir mal was darüber. :cry:
Hallo Klaas, wat nun? Als das Foto entstand, gab es Bremerhaven in der jetzigen Form wohl erst kurze Zeit. Vom Foto lässt sich vermutlich sicher sagen, dass es kurz vor oder nach 1949 an der Geeste-Nordmole (nicht am Tonnenhof) entstand. Langeoog und Nord mit der Schornsteinmarke der Stadt Bremischen Hafendienste (änderten oft ihre Bezeichnung)Als Reichs- oder Bundes Fahrzeuge führten sie den gelben Schornstein, der sich seit 1949 wieder so zeigt. Siehe auch das angehängte Foto der WESER vom Mai 1912. Die Stadt-Bremischen Dampfer aber bis ca. 1950 die auf dem Foto zusehende rot-weiß-roten Ringe. Siehe auch bei der WELLE. Ab ~1955 dann die ,,Speck-Flagge" Nun gibt es aber im Lloyd-Bilder-Album aus den frühen 30zigern ein Bildchen der WESER mit Rot-Weiß-Rot. Man könnte nun die ,,Amtliche Liste" Jahr für Jahr durchsehen. (Vielen Dank Mini für deine Info) tut aber keiner. Ich werde mal beim WSA BHV nachfragen, wo ihre Fotos, auch das der WESER, gelandet sind. Ich hoffe nicht wie die PG-BX Liste beim Histr. Museum BHV, denn was dort an Fotos landet ist für uns nicht mehr einsehbar. Fall alles beim SA Bremen lagert mache ich mich mal auf den Weg dorthin. Die Akten des WSA Bremerhaven ab 1949 lagert beim BA-Koblenz. 8-)
Hai
Wurden denn auch im zivilen Bereich die geometrischen Zeichen wie hier am Mast der "Nord" geführt?
Hab ich bisher nur beim Militär in diversen Formen als Unterscheidungsmerkmal zwischen Booten, Rotten und Flottillen o.ä. gesehen.
Genau und gut erkannt! Das ist ein weiteres Rätzel. Takt. Zeichen wurde als Zivildampfer nicht geführt. Außerdem der Zeitpunkt. Die Schiffe führen keine ,,X" Kennung der West-Zonen mehr, sind gut in Farbe also lange Jahre nach dem Krieg...wat nun? 8-)
Zitat von: beck.Schulte am 02 Januar 2026, 15:27:46Vom Foto lässt sich vermutlich sicher sagen, dass es kurz vor oder nach 1949 an der Geeste-Nordmole (nicht am Tonnenhof) entstand.
Moin,
und danke euch beiden für eure Beiträge.
Alerdings bin ich ziemlich sicher, dass die Fahrzeuge NICHT an der Nordmole liegen, sondern an der Kaimauer, an der auch der Tonnenhof liegt, etwa da wo heute die teuren Eigentumswohnungen liegen.
Auf dem Foto ist das allerdings schwer zu erkennen. Daher habe ich tief in meiner Sammlung gegraben und Folgendes zu Tage gefördert:
Hier ist ein vergleichbares Foto, was die Situation etwas besser zeigt.
Auf der Spitze ist das URAG Verwaltungsgebäude zu sehen, das 1944 mit dem Lotsenhaus zusammen zerstört wurde, aber bereits 1948 wieder aufgebaut wurde und 1962 um ein weiteres Stockwerk (dann 3) erhöht wurde. Hier sind es nur 2 Stockwerke, also vor 1962. Links an dem Gebäude vorbei fließt das Wasser Richtung Wilcke-Atelier zum Alten Hafen, wo die Schleuse heute zugeschüttet ist. Rechts vom Gebäude fließt die Geeste. Da gehts zum Tonnenhof. Und wo die Schiffe am Kai liegen, da liegen auf dem ersten Foto die LANGEOOG und NORDEN. Heute steht da der neue Block mit den teuren Eigentumswohnungen.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme würde ich sagen: nach dem Flaggenerlaß 1951, aber noch in der ersten Hälfte der 1950er.
Schöne Grüße,
Deichkind
Einfahrt.jpg
Geeste.jpg
Hier noch ein paar Fotos zu unterschiedlichen Zeitpunkten vom Geestevorhafen:
1904: Man sieht die alte URAG Zentrale, die 1944 zerstört wurde, und wie das Wasser links und rechts vorbei fließt.
x Geestevorhafen um 1900 vor 1903.jpg
Das nächste Foto entstand etwa 1946/47. Der Schutt der zerbomten Lotsenstation ist noch nicht entfernt. Rechts unten am Rand die alte Weserfähre, die (glaube ich) 1958 abgelöst wurde.
x Geesteeinfahrt zerstörtes Lotsenhaus ca 1946.jpg
Das letzte Foto entstand 1966. Man sieht das 1958 in Betrieb genommene neue Lotsenhaus und das bereits aufgestockte URAG-Gebäude. Rechts davon liegen u.a. die Behördendampfer, an der Stelle wo auf dem ersten Foto die LANGEOOG lag.
x Geesteinfahrt 05111966.jpg
Habe jetzt auch durch ein Luftbild von Wolfhard Scheer die Bestätigung des Liegeplatzes. In seinem Buch BREMERHAVENs PERSPEKTIVEN, erschienen Bremerhaven 2012, S. 12, befindet sich ein Luftbild des Areals des Geestevorhafens von 1975, auf dem der Kran, der auf dem "LANGEOOG" Foto zu sehen ist, auch drauf ist. Die Schiffe lagen allerdings noch ein Stück weiter hinten, als ich gedacht habe, etwa 30m weiter Geeste aufwärts.
Deichkind
So weit so gut. Der ,,Aufnahmeort" ist wohl geklärt. Das Aufnahmedatum aber noch nicht endgültig. Es gibt da noch den Auskenner betr. Bremer Kleinkram, den Herrn Ostersehlte. Den ruf ich ma an.
Hier mal ein Blick auf das andere Geesteufer. Unten links das Verwaltungsgebäude des HBA (incl. Angelschein-Ausgabe) und Mitte kurz oberhalb von unten ( ) das Dock ( ehm. Schleuse) und die Werkstätten des HBA ( heute Teil von AWI) . Zeitpunkt der Aufnahme Frühjahr 1959 da die Veröffentlichen von Ende 1959 ist und bei Seebeck noch die İZMİR zur Behebung ihrer Feuerschäden liegt.
Besten Dank für das schöne Luftbild. Bin gespannt, was der Telefonanruf an neuen Infos bringt.
Schöne Grüße,
Deichkind
Die Feiertage über habe ich weiter meine kaiserliche Restsammlung abgelegt. Dabei kam mir dies Foto unter. Woher ich es habe, weiß ich nicht mehr. Man sollte immer sich die Herkunft von Fremdbilder notieren. Aber jetzt:
Geestemünde Seebeck Werft einige Tage nach dem Ausdocken des ersten Hamburg Süd Dampfers und mit ihm die gleichzeitig im Ostdock erstellten beiden M-Boote. Kessel & Maschine noch nicht eingebaut. Man bedenke, dass beide Boote keine 2 Monate später abgeliefert worden. Im Westdock noch der zweite Hamburg Süd Dampfer und am West-Kai ein weiterer zur Ablieferung bereiter Minensucher. Alle M-Boote in grau, d.h. sie gingen an die Handelsschutz-Flottille. Um Urs mal ne Freude zu bereiten: Na dann schreibt mal um welche Dampfer es sich handelt. Eigentlich eine recht einfache Aufgabe.
Vielen Dank für das Foto.
Hast Du schon Kontakt per Telefon zu Herrn O. hergestellt.
Geuß,
Deichkind
..mit Herrn O. aus B. werde ich mich die Tage unterhalten. Er kennt sich aus,ich nicht. Also muss ich mich vorbereiten :-D
so, ich blick jetzt klarer durch. Must aber noch 2 Festschriften lesen.
Obwohl schon in diversen BHV-Veröffentlichungen veröffentlicht und somit für Deichkind nix neues , hier mal in sauberer Qualität. Die preuß. Korvette VICTORIA im Tecklenborg Dock im Herbst 1866
Besten Dank!
Diese Fotos aus der Frühzeit, in denen die Negative innerhalb einer halben Stunde nach Aufnahme entwickelt werden mussten, um nicht zu verderben, strahlen noch immer etwas besonderes aus, nicht nur, weil aus dem genannten Grund wenige Außenaufnahmen bis zu dem Stichdatum von etwa 1877 gab (dann änderte sich das Zeitfenster durch die Einführung der trockenen Kollodium-Negativ-Platte). Beide in Frage kommenden Fotografen dieser Aufnahme (W. Sander und L. Brade) hatten ihre Ateliers nur einen Steinwurf entfernt vom Aufnahmestandpunkt und brauchten dafür deshalb keine mobile Dunkelkammer in Form eines Zeltes bzw. geschlossener Kutsche, um diese Fotos zu produzieren. Sander musste nur gerade den Deich runterlaufen zu seinem Atelier in der Borriesstraße, Ecke Kanalstraße. Brade hatte sein Atelier zum Zeitpunkt der Aufnahme noch in der selben Straße, Ecke Wilhelmsstraße, heute Ecke Columbusstraße.
Deichkind
Während Bernd seine Festschriften liest, hier mal eine Impression aus dem Neuen Hafen in Bremerhaven. Vor den Werkstätten des NDL liegt ein Dampfer. Kann einer der Spezialisten sagen welcher und ungefähr wann?
Besten Dank!
Deichkind
Neuer Hafen.jpgx NDL Werkstätten Neuer Hafen 1940er? 1950?.jpg
Vermute mal das ist die ZEUS nach dem Stapellauf
PS: Klaas, ich habe just ein Foto der Prviatjacht von Seebeck und später im Besitz von Rickmers gefunden. Hasde was darüber?
Zitat von: beck.Schulte am 09 Januar 2026, 15:26:59ZEUS nach dem Stapellauf
Danke! Ungefähr wann?
Zu Deiner Frage: Leider nein. Wußte bisher tatsächlich nichts davon.
D.
Ein typisches ,,modernes" Motorschiff der End-Dreißiger. Es ist entweder MARS oder ZEUS der ,,Neptun" 1939/40 von Seebeck. Ich VERMUTE das es die ZEUS ist, die mit Kriegsausbruch wohl erst einmal aufgelegt wurde.
Die 1888 erbaute Jacht kauft G. Seebeck in 1910. Das 205BRT vermessene Schiff war von Ramage & Ferguson , der wohl bekanntesten britischen ,,Steam-yacht" Werft erbaut. 1916 von RMA angekauft und im dienst der Marine. 1921 dann von Rickmers (Hamburg) gekauft usw usw.
Die Jacht muß wohl von 1910 – 1916 lange in Geestemünde gelegen haben. Das nur mal so.
Sehr interessant,
wieder was gelernt.
Ein schönes Wochenende!
Deichkind
moin,
Zitat von: beck.Schulte am 10 Januar 2026, 10:51:05Ein typisches ,,modernes" Motorschiff der End-Dreißiger. Es ist entweder MARS oder ZEUS der ,,Neptun" 1939/40 von Seebeck. Ich VERMUTE das es die ZEUS ist, die mit Kriegsausbruch wohl erst einmal aufgelegt wurde.
IMM : ZEUS (https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/P5BJ4JFHZBM7BOK36JUI3CERJHY356RT)
Gruß, Urs
Danke Urs :-)
Deichkind
Die Jacht ist dann die hier?:
https://www.clydeships.co.uk/view.php?official_number=&imo=&builder=666&builder_eng=&year_built=1888&launch_after=&launch_before=&role=&type_ref1=&propulsion=&owner=&port=&flag=&disposal=&lost=&ref=51023&vessel=RED+EAGLE
..auf den Thüringer Landwirt ist halt Verlaß :-D
Hallo,
die Idee MARS/HERMES war schon gut.
Nur MARS kam von Seebeck, HERMES vom Vulkan nach Belgien verlagert, lief dort vom Stapel und wurde anschließend zu den Nordseewerken Emden evakuiert. War also nie an der Weser!
Nur MARS hatte "echte Lüfter" auf sein dominantes Mastpaar vor der Brücke und auf der Back. Die Halbschwestern Lüfterköpfe. Der hier noch sichtbare Lüfter auf der Back fiel bei Fertigstellung auf Stummel eingekürzt weg, wie wir hier auf dem Foto aus der Sammlung Arnold Kludas (+) sehen.
Der Rest kan stimmen - aufgelegt nach dem Stapellauf und später als Transporter fertiggestellt. Heute Museumsschiff WITJAS in Kaliningrad/Königsberg.
REINHARDMARS Transporter 194x wo jpgX.jpg
Reinhard, wer sonst? top Ich hatte auf Zeus getippt, weil der näher an Sept. 1939 lag.
Mars Stapellauf Anfang Januar 39, Zeus Febr. 1939.
Eigentlich ungewöhnlich, dass Seebeck seine Bauten beim NDL zwischengelagert hat. Außerdem wurden Schiffe dieser Größe ja nur Wochen nach Stapellauf ( in diesem Fall Ausdocken) fertig gestellt. Das Foto ist somit im Frühjahr 1939, als man noch im Hafen fotografieren konnte, entstanden. Aber warum wurde es nicht am Ausrüstungspier der Werft fertiggestellt? Die Frage kommt 50 Jahre zu spät. Dazumal kannte ich reichlich Kollegen die in dieser Zeit ,,auf Seebeck" waren. Na ja auch gut.
Lieber Bernd,
schönes Jahr!
Hatte Seebeck wichtigere Marineaufträge dieser Tage vor dem Knall? Wäre eine Variante...
REINHARD - dankt für die Eisblumen
Hallo Reinhard,
danke für die nachvollziehbare Korrektur!
Hallo bodrog,
danke für die Infos.
Schöne Grüße,
Deichkind
moin, Reinhard,
Zitat von: Deichkind am 10 Januar 2026, 17:35:51Hallo Reinhard, danke für die nachvollziehbare Korrektur!
Da schließe ich mich an :TU:)
Gruß, Urs
Ist schon seltsam. Mal vom Bild unabhängig. In dieser Zeit wurden solch Schiffe von solch Werften an solch Reedereien nicht mehr als zwischen 1 bis 2 Monate nach Stapellauf abgeliefert, also in diesen beiden Fällen noch vor Führers Geburtstag. Bis Kriegsbeginn waren es ja noch 6 – 7 Monate. Da die "Neptun" ein solider Laden war und etl. Jüdischen Anteilseigner schon enteignet waren ist wohl auch die fällige Rate bei Ausdockung gezahlt. Evt. War der ,,Germania" Diesel noch nicht geliefert. Wir können nun reichlich rum spekulieren. War im Werfthafen kein Platz wegen der vielen Walfänger und FDs ? Hatte Hitlers Aufrüstung Vorrang? Oder? Oder? :/DK:
Ich mag diese wuseligen Hafenbilder, auch - oder gerade mit den kleinen Schiffen bzw. Booten.
Gruß,
Deichkind
xx MuH Bauer Barkasse Hamburg.jpg
So,
vielleicht gefällt dem einen oder anderen dieses Foto der runderneuerten FASAN der ARGO Reederei nach 2maliger Versenkung 1949/50 umfänglich umgebaut und wieder in Dienst gestellt. Zu Kriegszeiten noch als Transporter und Lazarettschiff unterwegs, sollte es nun vorwiegend im England-Dienst unterwegs sein.
Deichkind
x Fasan Argo Reederei 1936 nach Bombentreffer in Hamburg 1949_1950 runderneuert W1512 Info .jpg
Hier ein Foto aus Hamburg vom Stapellauf der allseits bekannten WILHELM GUSTLOFF (5.5.1937 bei B&V) :
Deichkind
x Wilhelm Gustloff Stapellauf Hamburg kl.jpg
FASAN: Foto fraglos Adler-Werft, Bremen Aufnahmezeitpunkt? Soll das ne Kontrollrats-Nr. sein? Gab es die 1950 überhaupt noch?
Hallo,
freue mich sehr dass ich wenigsten eine Rückmeldung auf meine Fotos bekommen habe.
Ich überlege diesen Faden aufzugeben, weil die Reaktionen darauf nicht auf Interesse des Forums schließen lassen.
Herr beck.Schulte, ja das ist eine Nummer W 1512. Ob es eine Kontrollratsnummer ist, keine Ahnung. Danke für den Hinweis auf die Adler-Werft!
Gruß,
Deichkind
Rückmeldung: Ich sehe mir die Bilder gern an, habe wenig bis keine Ahnung von Dampfern und Kleinfahrzeugen... Leider (mich interessieren eher des Kaisers Kleinzeug bis T-Bootgröße)
Ich findes des dennoch immer wieder schön, die Einzelheiten einer vergangen Epoche anzuschauen. Das betrifft ja nicht nur Schiffe sondern eben auch das Hafengewusel oder die baulichen Veränderungen der letzten 130 Jahre
Also bitte weitermachen! top
Viele Grüße
U.
Mir geht es genauso. :-)
Und fast 75.000 Aufrufe sprechen doch für sich. :TU:)
Da mach ich ma weiter mit dieser Luftaufnahme aus den 20/30zigern mit dem Fischereihafen. Daran lässt sich schön erkennen, was sich in knapp 100 Jahren verändert hat. Als Anhaltpunkte für den heutigen Besucher der Ecke mal dies. Da haben wir links die Slipanlage mit drei FDs. Gehörte mal zu Tecklenborg, Seebeck und letztlich zur Unterweser Werft. Heute ist da die Treppe zum ausruhen und recht davon liegt das Hafenrundfahrt-Boot. Ganz oben mittig die Seemannsheim und Natusch sein Ristorante. Auf der Westseite sind die Hallen weg dafür jetzt Freifläche mit Liegeplatz der GERA. Ostseitig die Kohlenpier heute steht da ein Hotel. Alle unten und rechts befindliche Gebäude sich wech. Links oben die Bahngeleise und die Straße. Letztliche ist noch da. Was vergessen? 8-)
Hallo zusammen,
danke für die Ermuterung und das schöne Foto vom F´hafen. Werde mal schauen, ob ich es datiert bekomme ;-)
Werde also noch ein wenig weitermachen. Die 75.000 Aufrufe freuen mich natürlich, freue mich aber mindestens genauso über Kommentare oder Bildbeiträge aus euren Sammlungen!
Schönen Dank und Gruß,
Deichkind
Hallo Bernd,
- Das (ehemalige) Seemannsheim (https://de.wikipedia.org/wiki/Seemannsheim_Fischereihafen) ist das dunkle obere Gebäude. An der Stelle steht dann heute das Hotel "Wikinghaus". Das "aktuelle" Seemannsheim (in BHV-Mitte) wurde ja 2025 auch geschlossen.
- Vor dem Seemannsheim (auf der anderen Straßenseite) das Fischrestaurant Natusch (sag bitte nicht Ristorante :cry: , hat doch mit italienisch nix zu tun).
- Mich interessiert noch das große helle Gebäude mit dem turmartigen Aufsatz. Gehörte das einer Fischerei-Reederei (eventuell Pust ? ... weil die Straße dort heute so heißt.) Bei aller Stattlichkeit passt es aber eher zur NORDSEE HSF.
Überblick heute: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/2012-05-28_Fotoflug_Cuxhaven_Wilhelmshaven_DSCF9384.jpg
Historisches Foto (https://de.wikipedia.org/wiki/Fischereihafen_(Bremerhaven)#/media/Datei:Nordseemuseum-bhv_01.jpg) mit Blick auf das gefragte Gebäude:
Hallo Thomas,
der Turm gehörte m. W. zum Restaurant:
Foto aus meiner Slg:
Deichkind
Fisch.jpg
..so ist es! Die Junkers-aufnahme ist von 1927...noch Fragen?
Mehr geraten als wirklich entziffert: "FISCHEREIHAFENRESTAURANT".
Aber das ist auf alle Fälle nicht das Gebäude, in dem (zu meiner Zeit, also ab den 60er Jahren) Natusch sein Restaurant betreibt. War ja oft genug dort essen.
Finde kein besseres Foto: https://media.holidaycheck.com/data/common/zielbilder/mittel/41/27021.jpg
..ich denke mal, dass das "Natusch" Teil des ex Verwaltungsgebäude der Reichsbahn war. Dort endeten ja die Masse an Geleisen oder aber wenn man genau hinguckt ein Nachkriegsbau
Genau, und jetzt habe ich etwas zu dem gefragten Gebäude in Gabcke, 150 Jahre Bremerhaven, auf S.62 gefunden. Es war der Sitz der "Fischereihafen-Betriebsgenossenschaft". In das Gebäude zogen die Post, das Seemannsheim, das Heuerbüro, das Fischereihafenrestaurant und mehrere Läden ein. Seemannheim und Restaurant sind also später umgezogen. Das Jahr der Errichtung nennt Gabcke leider nicht, scheint - dem Kontext folgend - aber so um 1900 gewesen zu sein.
Vielen Dank, Claas, für das schöne Foto vom Gebäude.
Übrigens: bis zum 1. Weltkrieg war der Fischereihafen zur Weser hin offen, also abhängig von Ebbe und Flut.
Hier schön zu erkennen: https://www.ancestrycdn.com/support/de/2016/11/bremerhaven.jpg
Zitat von: TW am 20 Januar 2026, 17:54:58Genau, und jetzt habe ich etwas zu dem gefragten Gebäude in Gabcke, 150 Jahre Bremerhaven, auf S.62 gefunden. Es war der Sitz der "Fischereihafen-Betriebsgenossenschaft". In das Gebäude zogen die Post, das Seemannsheim, das Heuerbüro, das Fischereihafenrestaurant und mehrere Läden ein. Seemannheim und Restaurant sind also später umgezogen. Das Jahr der Errichtung nennt Gabcke leider nicht, scheint - dem Kontext folgend - aber so um 1900 gewesen zu sein.
Vielen Dank, Klaas, für das schöne Foto vom Gebäude.
Hallo Thomas,
danke für die Blumen :-)
Das Gebäude wurde fast mit dem Fischereihafen (01. 11. 1896) zusammen eröffnet. Es war 1897 in Betrieb.
Die Fischdampfer Reeder hatten sich beim Bau bewußt gegen eine Schleuse entschieden, da sie eine Verzögerung durch das Schleusen im Betriebsablauf befürchteten. Dafür wurde die Hafenmole vorgezogen und mit Basalt befestigt, um den NW-Stürmen vor allem in der jetzigen Jahreszeit zu trotzen. Die Hafeneinfahrt war mit 100 Metern großzügig bemessen, um den FDs das Wenden zu ermöglichen.
Die Doppelschleuse wurde zwischen 1921 und 1925 gebaut. Der erste Dampfer passierte sie am 23.03.1925.
Hier mal zwei Ansichten des Gebäudes. Wegen der fehlenden Schleuse war der F´hafen nicht sturmflutsicher und bei Hochwasser über der Kaihöhe von 5,50m bekam man nasse Füsse.
Danke für die Datierung aufs Jahr genau, Herr Beck Schulte. Ich versuche es gerade noch genauer, weiß aber nicht, ob es klappt.
Deichkind
xx Fischereihafenrestaurant von 1897 1 20081914.jpgxx Fischereihafenrestaurant von 1897 2.jpg
moin,
Zitat von: TW am 20 Januar 2026, 18:01:10Übrigens: bis zum 1. Weltkrieg war der Fischereihafen zur Weser hin offen, also abhängig von Ebbe und Flut.
Hier schön zu erkennen: https://www.ancestrycdn.com/support/de/2016/11/bremerhaven.jpg
... und auf dem Gelände (https://de.wikipedia.org/wiki/Marineoperationsschule#/media/Datei:Geestemuendung-in-Weser-Bremerhaven-2012-05-RaBoe-060.jpg) der Tecklenborg-Werft wurde dann die spätere Marineortungs- und -technikschule gebaut
Gruß, Urs
Zitat von: beck.Schulte am 20 Januar 2026, 11:32:38Da haben wir links die Slipanlage mit drei FDs. Gehörte mal zu Tecklenborg,
Zitat von: Urs Heßling am 21 Januar 2026, 11:14:43... und auf dem Gelände (https://de.wikipedia.org/wiki/Marineoperationsschule#/media/Datei:Geestemuendung-in-Weser-Bremerhaven-2012-05-RaBoe-060.jpg) der Tecklenborg-Werft wurde dann die spätere Marineortungs- und -technikschule gebaut
Ja aber dass kein Missverständnis aufkommt: Die Slipanlage ist im Fischeihafen. Das Gelände der Werft dagegen befindet sich oberhalb der hübschen alten Geestebrücke am Ostufer der Geeste. Dort wurde die Marineschule gebaut.
jo wa! wir in BHV haben, dem Bundesbeispiel folgend auch unsere Industrieruinen in eine neue, moderne gesellschaftlich wertvolle Nutzung überführt. Wo eins Rickmers seine Seglers und Dampfers baute befindet sich heute das Arbeitsamt (nun auch mit Erweiterungsbau) . quer durchs Gelände führt heute die F.Potrykus Straße. Der war zwar ein übler Stalinist und Antidemokrat, aber da gegen Hitler auch wert das eine dortige Kita seinen Namen trägt. Es steht noch das Werft Tor und der grüne Kran, letzterer just um einige Meter versetzt. Aus der in der Karte genannten Delphin Werft wurde Unterweser später die SUAG. Auch hier wird nicht mehr wertgeschöpft, sondern auf dem Gelände steht eine der zwei neuen Vor- / Grundschulen in Lehe, dem Stadtteil mit der größten Neubürgerrate. Dann wäre dann noch auf der Karte Seebeck. Da wurde lange Zeit rumgedoktert. In der alten Schiffbauhalle aus Kaisers Zeiten ein ständiger ,,Flohmarkt" dazu einige kleiner Betriebe. Nun entsteht dort das s.g. ,,Werft-Quartier" mit schönen Eigentumswohnungen, Anlegeplätze für die Privat Jacht u.s.w. Na ja, einige Sozialverträgliche Wohnungen soll es auch geben. Schön mit Eigentumswohnungen belegt auch das Gelände im Neuen Hafen mit dem NDL Dock und aus Schichau ist ne Parkplatz geworden. Jo, hat alles seine guten Seiten. Im Fischereihafen keine Mehlanlage, kein übler Gestank und an der Ecke Grazer- Loydstrasse (mein ,,Elternhaus" ) dröhnt dass hämmern der Stemmer es nicht durch die Nacht . Wat vergessen?
Zitat von: beck.Schulte am 20 Januar 2026, 17:24:59dass das [Fisch-Restaurant] "Natusch" Teil das ex Verwaltungsgebäude der Reichsbahn war. Dort endeten ja die Masse an Geleisen oder aber wenn man genau hinguckt ein Nachkriegsbau
Ja, das Stationsgebäude des Fischversandbahnhofs hatte kein Obergeschoss.
Was mich als Jugendlicher faszinierte war die Größe des Bahnhofs, vergleichbar mit dem mir gut bekannten Frankfurter Hauptbahnhof, der nur wenige Bahnsteiggleise mehr hatte. (Das Gleisvorfeld in Frankfurt war natürlich viel, viel größer)
..ich bin heute, wie jede Woche einmal an dem Laden vorbeigefahren. Das ist ein Neubau aus den 50/60zigern.
Hallo,
apropos Rickmers:
diese Schleuse gehört zwar nach WHV, aber das Schiff paßt nach HH/Brhv, denn es handelt sich um die ETHA RICKMERS, die ein Teil der Orientkrieger am 17.3.19 von Konstantinopel wieder zurück nach Deutschland brachte.
Gruß,
Deichkind
xEthaRickmers WHV2kl.jpg
Klass, Klass! Man nicht vom Thema abweichen ! Die Etha von 1909 ,Russen Prise. 1918 zurück in Istanbul und bei der Heimkehr von der Außen Jade bis zur Schleuse von Herrn Kloppmann reichlich Mal "auf Platte" verewigt. Wo war Kollege Drüppel bei diesem ,,Ewend"? Dazumal haben ja beide auch zusammen ihre Werke verhökert.
Na ma wieder ernsthaft: Wann entstand dies Foto und warum ist es einigermaßen einfach zu datieren? Es sind Kriegs- und Zivildampfer abgelichtet. :-D