Mal angenommen, ich würde einen Torpedo, der mithilfe eines Aufschlagzünders zündet, auf ein Vollgummischlauchboot abfeuern, würde er dann eher explodieren oder eher an dem Gummimantel "abrutschen"?auch, wenn ich ihn mittels Draht lenke? der müsste ja bei präziser Führung detonieren, oder? (nur mal so hypothetisch!)
Gruß
Christian
Ich würde mal sagen, dass der Torpedo entweder abrutschen würde, oder das Schlauchboot einfach beiseite schieben.
Ein Schlauchboot ist einfach zu "weich" und klein, um einen Aufschlagzünder auslösen zu können.
mfg
alex
Ein Schlauchboot dürfte :
1. Zu billig sein um ein Torpedo daran zu verschwenden
2. schwer zu treffen sein (Länge und vorallem Tiefgang)
3. Magnetzünder helfen auch nicht.
Zusammenfassung:
Dürfte wahrscheinlich diese Art von Torpedoverschwendung überleben.
mfg
Johannes
Nänä, ich hab von Anfang an vermutet, dass da ein Nachfahre des Signore Pugliese einen T-Schutz-Belt aus aufgeblasenem Gummi vorhat - :-D
Wär doch n netter Anblick, ne schwere Einheit mit'm Schwimmreifen, bei Bedarf aufgeplustert! No more sitting duck, but rubber duck...
:MV: Harold
Bei einer 50.000t Gummiente mit Stahleinlage sieht das ganze natürlich anders aus. :wink:
Vierfacher, mit Magnetzüner unter den Kiel! :W/( :A/(
Interessant, Interessant...
Leider wurden meine innovativen Ideen schon erraten :-D
Nene, war ja nur hypothetisch gemeint.
Gruß
Christian
Als Kind, von einem Marxisten der über den Status eines Dissidenten zum jetzt Kapitalisten mutiert ist, bin ich an Reaktionärem Gedenkengut nicht arm. Allein schon meines (Nicht)Wissen in der Plasmaphysik.
So nun zum Kern meines geschwafels. Wie in den Siebzigern bekannt wurde haben Sprengsätze hinter einer Panzerplatte, die Zeitnah nach einen einschlagenden Explosivgeschoß zünden eine schützende Wirkung. Nun zur Frage hatte nan solch reaktionäre Panzerung auch mal auf Schiffen eingebaut???? Und wäre sowas als Torpminenschutz möglich????
Alles erstmal rein hypothetisch.
Don`t oder vielleicht dochPanic
@Q,
die reaktive Panzerung funtkioniert etwas anders :-) .
Nicht Explosiv-, sondern Hohladungs- bzw. panzerbrechende Munition soll abgelenkt werden und zwar vor dem Turm, nicht im Turm. Deshalb sind die Sprengladungen am Turm außen angebracht, um beim Aufschlagen der Granate die Ladung zu zünden und durch den Explosionsdruck das Geschoß aus der Bahn zu werfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:PT91_tank.jpg
Die schönen Kacheln sind die Sprengladungen, ERA genannt (ERA - explosive reactive armour).
Da heutige Kampfschiffe nicht mehr über eine KC-Seitenpanzerung o.ä. verfügen, ist diese Konzept für Kampfschiffe nicht sinnvoll. Die detonierende ERA-Ladung würde mehr das Schiff beschädigen, als ein Geschoß ablenken.
Danke ersmal für die schnelle Antwort. Ist mir heute beim Sonntagsbrunch auch wieder in den Sinn gekommen, das es sich um die Verhütung von Hohlladungen handelte.
Zu dem oben genannten Thema kümmt aber noch was. Nachdem ich meinen Gehirnschmalz in ein paar physikalische Formeln gestopft habe.
Don´t Panic
Zitat von: Q am 03 Dezember 2006, 17:49:23
Zu dem oben genannten Thema kümmt aber noch was. Nachdem ich meinen Gehirnschmalz in ein paar physikalische Formeln gestopft habe.
Da bin ich aber mal gespannt!
Gruß
Christian
würde doch auch bei Schiffen als Einsatz gegen Torpedos, also Unterwasser, wenig sinn machen, oder?
Wenn ich mir vorstelle, ein Torpedo mit mangetzünder unter dem Rumpf eines Schiffes, da hilft keine Sekundärexplosion, weil auch diese Energie druch das Wasser nach oben, also gengen den Rumpf, geleitet werden würde, habe ich das richtig in Erinnerung?
Grüße
Dirk