Hallo Zusammen
Kiel Anfang 1941.
Um welches Schiff mit Tarnanstrich im Vordergrund handelt es sich.
Im Hintergrund scheint die MINERVA zu sein.
MfG Gunnar
Wie viel Mühe man sich mit Tarnanstrichen gegeben hat. Ist es optisch nicht besser ein "seegrau" als Anstrich zu haben. Aber sicher gab es dazu auch früher schon Studien und Versuche. Hängt das mit der Größe des Schiffes zusammen?
Hallo Gunnar,
zumindest ein Schiff der Reederei H.C. Horn.
Vielleicht die H. C. Horn selbst?
Gruß
Lothar
Zitat von: großneffe am 14 September 2020, 09:17:46
Wie viel Mühe man sich mit Tarnanstrichen gegeben hat. Ist es optisch nicht besser ein "seegrau" als Anstrich zu haben. Aber sicher gab es dazu auch früher schon Studien und Versuche. Hängt das mit der Größe des Schiffes zusammen?
Das sind keine Anstriche, die dazu dienen, dass Schiff weniger sichtbar zu machen, sondern Anstriche, die es schwieriger machen das Schiff zu identifizieren sowie die Geschwindigkeit und Fahrrichtung abzuschätzen. Solche Schemen wurden z.B. von der Entente im großen Umfang im Ersten Weltkrieg verwendet, um es deutschen U-Booten schwerer zu machen. Ich vermute, dass diese Schemen der Kriegsmarine auch als Schutz gegen U-Boote gedacht waren.
Zitat von: Lothar W. am 14 September 2020, 11:20:48
Vielleicht die H. C. Horn selbst?
bzw.
Heinz ex
Heinz Hornlinks könnte es sich um
Sperrbrecher 13 ex
Minerva handeln.
ähnlich zu sehen in Jung, Abendroth, Kelling " Anstriche und Tarnanstriche der deutschen Kriegsmarine"
Hallo,
nach mir vorliegender Interpretation
Sperrbrecher 24 - WALTRAUT HORN
Schwesterschiff INGRID HORN hatte etwa zu der Zeit als HILFSPERRBRECHER B eine andere Brückenfrontschottbemalung (siehe Deutsche Sperrbrecher 1. Auflage 1979 - Seite 119) und später in allen vorliegenden Fotos eine ganz abweichende Tarnanstrich-Inspiration.
Für MINERVA würde ich auch stimmen.
Wenn ich recht entsinne, war das Foto auch schon mal in WARSHIP INTERNATIONAL ein Thema und als Urbahns-Foto in LOGBUCH VISUELL - Kriegsmarine/J. F. Lehmanns Verlag München 1971 als Dia Nr. 9 enthalten. Dort nicht weiter identifiert.
Doch vorsicht - denn meines Wissens werden Fotos von Ferdinand Urbahns von den Erben noch weiter verfolgt...
REINHARD
Hi,
Ferdinand Urbahns, der Sohn des Ateliergründers, war ein Pionier der Farbfotografie und starb erst 1978. Die Fotos werden also noch lange Copyright-geschützt sein.
Gruß,
Deichkind
Damit dem Forenbetreiber keine Unannehmlichkeiten entstehen, habe ich das Foto entfernt. Falls D184 eine Erklärung abgibt, die eine Veröffentlichung erlaubt, kann er es wieder zeigen.
Hallo Zusammen
Das mit dem Foto habe ich leider nicht bedacht.
Ich habe es aus dem Internet und wollte es Euch nicht vorenthalten.
MfG Gunnar