Hallo,
Hier eine Anzeige aus einer belgischen Zeitung vom 24.4.1948 über den Verkauf durch den belgischen Staat eines in1944/45 in Hemixem gebauten deutschen Minensuchbootes ( "56" ).
Leider habe ich keine weiteren Hinweise dazu.
mfG
Maurice
Ein 20-Meter-Boot kann nur ein Räumboot gewesen sein.
R 56 war aber 37 Meter lang und kommt nicht in Frage, da 1944 in Norwegen versenkt.
Sogar R 5 oder 6 waren 25 Meter lang und gingen 1940 in der Ostsee bzw. 1943 im Mittelmeer verloren.
RA 56 (ex holl. mijneveeger) war 22 Meter lang (das passt), ging aber im Schwarzen Meer verloren.
Tut mir leid, Maurice :/DK:
Viele Grüße, Thomas
moin,
anhand der Maße mM eindeutig: das war ein Kriegsfischkutter !
Auf der Werft St. Pieter, Hemixen, Antwerpen wurden 1944 die KFK 426-438 gebaut.
In Frage kämen die KFK 432 -> M 4470 und KFK 433 -> M 4474
Quelle: Gröner, DDK, Bd. 8 S. 262 und 273
Gruß, Urs
Hallo,
da als "in Antwerpen schwimmend" bezeichnet (soweit zu meinem Bruchflaamse) könnten eventuell die "unfertigen" Bauten Kfk 437 und 438 in Betracht kommen, zu denen Herwig Danner in seiner "Kfk-Publikation" Gröners Angaben mit ? versieht. Danach 438 evtl. "Verlegungsverlust" , 437 "unfertig", möglich = nicht von KM i.D. gestellt, soweit durchaus "schwimmfähig" aber nicht mehr unter Reichskriegsflagge denkbar, wenngleich etwas spekulativ, speziell bis 1948. Für die noch als M oder V i.D. gestellten Bauten der Werft ist eine "Rückkehr an den Erschaffensort" eher unwahrscheinlich.
Wurde Belgien überhaupt aus der KM-Beute bedient?
Gruß
Markus
Hallo,
Vielen Dank für Ihre Antworten.
Ich denke auch an einen KFK, aber welcher? Und was wurde aus diesem?
Ich konnte keine Spur des Käufers finden.
Ein 1944/45 in Hemixem gebauter KFK wurde die HINDERS der Seekadetten. Aber sein ursprünglicher Name ist immer noch unbekannt.
mit freundlichen Grüßen
Maurice
Hier 3 Photos von HINDERS