Hallo,
ih möchte einmal auf einen interessanten link hinweisen:
Autor : Krauß, Oliver
Titel : Rüstung und Rüstungserprobung in der deutschen Marinegeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Torpedoversuchsanstalt (TVA)
Dissertation : Kiel, Universität, Philosophische Fakultät, 2006
digital verfügbar unter: http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980897815
Grüße
Thomas
Danke für den tollen Link, THOMAS!
... eine hochinteressante Arbeit und mit Prof. Dr. Michael Salewski als Gutachter eigentlich schon Garant für eine spannende Lektüre.
Ich hab´ jetzt nur ´mal schnell durchgescrollt und mußte leider gleich einen - nein, eigentlich eine ganze Menge - Fehler in einer der Tabellen (Seite 198) feststellen: der G7a hat demnach z.B. eine Reichweite von 120 km (!!!) und nicht 12 km oder 12000 m oder wenigstens 120 hm ... :|
...na ja, man kann nicht alles haben! :wink:
Hallo Peter,
hab Mitleid mit einem armen Doktoranden ... sorry einem Dr. phil. Ist er vielleicht unter uns?
In diesen Details ist er natürlich kritischen Blicken eines solch kompetenten Forums nicht gewachsen. :-D
Aber im Detail ist die Diss interessant. Ich stöbere im Moment den ganzen Server durch ... :O/Y
Grüße
Thomas :MG:
@ THOMAS
Wie ich schon schrieb, die Arbeit ist hochinteressant :TU:)
... und über so offensichtliche Fehler kann ich ohne Probleme hinwegsehen! :-D
... sehr schön übrigens auch das Literatur- und Quellenverzeichnis! :wink:
ZitatIch stöbere im Moment den ganzen Server durch ...
Wenn da noch ´was interessantes zu finden ist ... *lechz* ... bitte nur her damit! :-D
Zitat von: Peter K. am 23 Januar 2007, 22:36:22
... und über so offensichtliche Fehler kann ich ohne Probleme hinwegsehen! :-D
Hätte er nur eher hier gefragt :-D :-D :-D
Grüße
Thomas
noch was für die "antik" Interessierten:
http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=1/TTL=471/SHW?FRST=479
Titel: Entstehung, Entwicklung, Dokumentation und Vergleich der Achtzehnpfünder-Fregatten aus Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika
Verfasser: Böndel, Dirk
Erscheinungsjahr: 2004
Grüße
Thomas :MG:
Sieh da der Oli ist fertig. Das ich allerdings über dieses Forum seine Doktorarbeit betrachten darf ist schon sehr überraschend.
Don´t Panic
P.S. Muß ihm gleich mal gratulieren
Zitat von: Q am 23 Januar 2007, 23:04:41
Sieh da der Oli ist fertig.
P.S. Muß ihm gleich mal gratulieren
Hallo Q,
besten Dank von mir dazu!
Verrat ihm aber nicht den Fehler mit der Reichweite ... aus eigener Erfahrung :-D
Grüße
Thomas
Ach so wie ich Oli kennenlernen durfte wär der sogar dankbar für Kritik und unsere Korrekturlesung gewesen. Werd ihn mal dezent aufs Forum hinweisen. Hätte ihn eigentlich mal Informieren können, da mir 2003 an der CAU sein Thema schon bewußt war. Bloß aus den Augen aus dem Sinn außerdem bin ich erst 2004/5 zu Maf gekommen.
Wünsche richt ich aus, wird sich freuen.
Don`t Panic
Hallo,
Autor : Wiechmann, Gerhard
Titel : Die preußisch-deutsche Marine in Lateinamerika 1866 - 1914
Dissertation : Oldenburg 2000
Grüße
Thomas
EDIT: Hatten wir das gerade nicht irgendwo hier als Thema?
ist bereits erschienen
http://www.amazon.de/preu%C3%9Fisch-deutsche-Lateinamerika-1866-1914-deutscher-Kanonenbootpolitik/dp/3897571420/sr=1-1/qid=1169592034/ref=sr_1_1/302-1222528-6839230?ie=UTF8&s=books
Dieses Buch musste ich mir sofort bestellen :-D
Ich habe es da, aber noch nicht gelesen. Den Autor habe ich in Berlin gehört in einem Vortrag über die Skagerrakschlacht (vielmehr deren Echo in der Presse die Jahrzehnte danach).
Bin gespannt, hatte aber noch keine Zeit reinzuschauen...
Die preußisch-deutsche Marine in Lateinamerika 1866 - 1914
gibt es hier:
http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/dissertation/2000/wiepre00/wiepre00.html
Hallo zusammen !
Stolperte eben über diese DISSERTATION
Rüstung und Rüstungserprobung in
der deutschen Marinegeschichte unter
besonderer Berücksichtigung der
Torpedoversuchsanstalt ( TVA )
http://d-nb.info/980897815/34
Schönes Wochenende
Theo
Danke THEO, hatten wir aber hier (http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,3826.msg51927.html#msg51927) schon ´mal am Wickel! :wink:
Hallo Peter,
ganz schwach hatte ich ja auch irgend etwas in Erinnerung, dachte aber es sei ein anderes Buch gewesen !
Aber doppelt genäht hält besser!
Schönes Wochenende
Theo
P.S. was macht die Gesundheit ?
Segeln der Donauzille ?
ZitatAber doppelt genäht hält besser!
... stimmt! top
Zitatwas macht die Gesundheit?
... danke der Nachfrage, soweit ganz gut! Exakt ein Jahr nach dem Unfall wurden die Nähte entfernt und gestern bin ich erstmals wieder Auto gefahren ....
ZitatSegeln
... dieses Wochenende machen wir das Boot klar für die Saison an der "alten Donau", da müssen neue Fallen eingeschoren werden und die Ankerleine möchte ich auch noch tauschen
... und Ende Juli startet dann endlich wieder ein Hochseetörn - diesmal in der mittleren Adria mit einer Bavaria 38 und einer 5 Mann/Frau starken Crew ...
Schwups - aus zwei mach eins. ;)
Einige hatten ja auch schon das Vergnügen, den Autor auf einem der Rostocker Treffen kennenzulernen. :)
Hallo,
nach einem Bericht der Tageszeitung "Kieler Nachrichten" vom 08. Juni 2013 sollte am 13. Juni 2013 im Museum Eckernförde ein Vortrag
100 Jahre Torpedoschießstand
gehalten werden.
Dieser Vortrag ist aber auf den 20. Juni 2013 verschoben worden. Falls Interesse besteht, bitte einfach mal unter www.museum-eckernfoerde.de informieren.
Viele Grüße
Hans-Hermann H. alias longwood
PS: An diesem Tag bin ich leider ortsabwesend - falls jemand aus dem Forum hingeht, würde ich mich über einen kurzen Bericht freuen.
Moin,moin
vielen Dank für den Hinweis,ich spiele mit dem Gedanken hinzufahren.
Gruß
U 48
Hallo ,
Hans-Hermann, Danke für den Hinweis :MG:, die Flensburger Lokalpresse hat das nicht gebracht.
aber die Eckernförder Ausgabe http://www.shz.de/nachrichten/lokales/eckernfoerder-zeitung/artikeldetails/artikel/100-jahre-torpedos-in-der-bucht.html
ZitatNachdem die Kaiserliche Marine in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die taktische Bedeutung von Torpedos erkannt hatte, forcierte sie die Torpedofertigung. Um genug Platz für die Erprobung der neuen Waffe zu haben, wurde unter anderem eine Torpedoschießbahnen in Eckernförde eingerichtet. 6000 Arbeiter waren 1918 dort beschäftigt.
Zu einer weiteren Kuriosität kam es nach dem ersten Weltkrieg: Der Versailler Vertrag gab vor, die noch unter dem Namen Torpedowerkstatt (T.W.) bekannte Marineabteilung zu schließen. Doch der Schießstand Eckernförde war nicht explizit genannt. Diese Lücke nutzte die Reichsregierung: So wurden die Torpedos weiter gewartet.
Ab 1919 hieß der Torpedoschießstand Eckernförde offiziell Torpedoversuchsanstalt (TVA). 1923 entwickelte, testete und fertigte die Reichsmarine wieder in vollem Umfang Torpedos. Ab 1935 wuchs die TVA unter der Kriegsmarine zu einem komplexen Rüstungsbetrieb an, die Infrastruktur wurde ausgebaut: Die TVA Süd im innersten Süden der Bucht bekam einen neuen Schießstand aus Beton. Die TVA Nord an im Norden an Borby angrenzend mit eigenem Schießstand wurde 1939 in Dienst gestellt. Das Areal umfasste damals das heutige WTD 71- und Marinegelände in Eckernförde-Nord. Die TVA Ost wurde in Surendorf errichtet und mit eigenem Schießstand 1940 fertig gestellt. Dort befindet sich heute noch eine WTD-Außenstelle. Anfang 1945 waren rund 6500 Menschen beschäftigt.
Im Mai 1945 besetzten englische Truppen die TVA, die die TVA Süd im Januar 1949 sprengten. Auf dem Gelände der TVA Süd verblieben der nördlichste und südlichste Gebäudekomplex, der heute Teil der WTD 71 Eckernförde-Süd ist. Als Relikte aus der TVA-Zeit sind an der Stirnseite des nördlichen Gebäudes und über einem der Eingänge des südlichen Gebäudes das Wappen der TVA und die im Mauerwerk hervorgehobenen TVA-Buchstaben zu erkennen
Ich werde auf jeden Fall dabeisein, einen "kurzer Bericht" stelle ich mir aber schwer vor, 100 Jahre Geschichte in Kurzform ist nicht einfach :roll:
zu denken gibt folgender Satz :?
ZitatDa sich die WTD 71 nicht mit der früheren Nutzung der Anlage gleichsetzen will, wird zum 100-Jährigen nicht gefeiert. "Wir verstehen es nicht als unser Jubiläum", sagt Stabsleiter Michal Janßen
Sicher steht TVA Eckernförde auch für den Einsatz von Zwangsarbeiter und
lt. Demilitarisation Committee für eine der ,,tödlichsten ,,Kategorie I"- Produktionsstätten.
Da hilft nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Aus der offiziellen Seiten der WTD 71ist gerade die verlinkte "Geschicchte der WTD 71"
http://www.baain.de/portal/a/baain/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pMTEzDy9lMzUvOKSYr3ykhRzQ_2CbEdFAB9X0n8!/ "verschwunden" :-o
Als Erinnerung , im Anhang die o.g. Relikte und der Schießstand heute
Grüsse
Beate
Hallo,
die "Zusammenfassung" des Vortrages überlasse ich der Zeitung :-D http://www.shz.de/nachrichten/lokales/eckernfoerder-zeitung/artikeldetails/artikel/torpedovortrag-eine-reise-in-die-militaergeschichte.html
"Eine Reise in die Militärgeschichte" vermittelt einen Eindruck vom weiten Bogen, den der Referent spannte. Nicht der "Jubilar" stand im Vordergrund, sondern 100 Jahre Torpedogeschichte mit den Schießständen nicht nur in Eckernförde , der Entwicklung der Torpedotechnik, der Torpedoboote, der Torpedobewaffnung der Schiffe und nicht zuletzt die bauliche Prägung Eckernfördes durch die TVA.
Das alles in gut einer Stunde Vortrag und anschließend vielen Fragen aus dem Publikum.
Abgerundet wurde der Abend mit Gesprächen mit Bekannten und bis dahin Unbekannten bis das Museum geschlossen wurde.
Grüsse
Beate