Wenn heute über die russische Marine geschrieben wird, so steht oftmals die untragbare Situation der 120 Atom- U- Boote, die in der Spia- Bucht bei Murmansk vor sich hin rosten im Mittelpunkt. Spätestens seit dem Schicksal der ,,KURSK" ist einer breiten Öffentlichkeit bewusst geworden, welche Gefahr von diesem Ort ausgeht. Nunmehr besteht die Hoffnung, dass diese Zeitbombe in einem überschaubaren Zeitraum entschärft werden könnte. Der Plan ist folgender : Aus den bis zu 170 m langen U- Booten wird das 10 – 12 m lange Segment mit dem Atomreaktor herausgeschnitten. Die 1.500 Tonnen schweren Stücke werden an Land gebracht und so in einer Halle eingelagert, dass sie dort 70 Jahre lang verbleiben können ( Abkühlung und etc. ). Interessant dabei ist folgende Tatsache : Aus den Mitarbeitern des Atomkraftwerkes Lubmin nahe Greifswald, die mit der Stillegung und dem Rückbau ihrer ehemaligen Arbeitstätte betraut wurden ( das Kraftwerk verfügte über 8 Reaktorblöcke mit je 440 Megawatt, 4 Blöcke produzierten im Dauerbetrieb ), entstand ein Fachbetrieb für die Stillegung von Atomanlagen ( Rheinsberg, Greifswald, Jülich ). Die 1050 Beschäftigten haben sich bei ihrer Arbeit in Lubmin soviel know how angeeignet, dass sie in die Lage versetzt, in Tschernobyl wichtige Arbeiten leisten zu können. Dazu kommen die Kraftwerke in Kozloduy ( Bulgarien ), Ignalina ( Litauen ).
Ein wichtiger Fakt bei der Aquise des U- Boot- Reaktorauftrages war, dass fast alle Mitarbeiter Ostdeutsche sind. Viele haben in der Sowjetunion studiert, sprechen Russisch und wissen um die Geschäftsgepflogenheiten ihrer Gesprächspartner. Unterstützung findet das Projekt durch eine Vereinbarung zwischen Kanzler Schröder und Präsident Putin. Deutschland stellt dafür im Rahmen internationaler Abrüstungsbemühungen 300 Mio Euro
bereit. Möglicherweise der Preis dafür, dass in der Nähe von Murmansk unter russisch- staatlich erleichterten Bedingungen ein gewaltiges ( auch von Deutschland nutzbares ) Zwischenlager für nuklearen Abfall entstehen kann ?
Trotz allem bleibt zu hoffen, dass diese tickend Zeitbombe bei Murmansk entschärft wird und zwar so, dass für die jetzige und künftige Generationen von diesen U- Booten keine Gefahr mehr ausgeht.
Ein Teil der deutschen Kosten für die Entsorgung kann Schröder ja über den Verkauf der Hanauer Atomfabrik nach China einnehmen.
So ist das:
Halben Schrott verkaufen um anderswo Schrott zu beseitigen.
Das war jetzt wohl Sarkasmus!
Seinem Koalitionspartner wird Schröders Entscheidung für die Kostenübername der Beseitigung der russischen Anlagen wohl nicht so schwer im Magen liegen wie der Verkauf der Hanau-Anlage.
Schaut mal! http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1153116381836&openMenu=1013016724415&calledPageId=1013016724415&listid=1018881578341
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2105430,00.html
Übrigens die Amerikaner machen es nicht viel anders.
Die Amerikaner geben zu ihrerseits das Problem keineswegs gelöst zu haben was ihre eigenen Boote mit Nuklearantrieb angeht. Das Amerikanische Verfahren zur Entsorgung eigener Boote ist: Entfernen der Brennstäbe und Flüssigkeiten, Abtrennen der Reaktorsektion von den anderen Sektionen, Verschweißen der Reaktorsektion, Ablagern der Reaktorsektion in einem massiven Stahlbetongraben, zuschieben und bepflanzen des Grabens, Nachdenken wie man das Problem in Zukunft lösen könnte. ::/
Grüße
Tri
Wobei der Schwerpunkt sicher auf dem Bepflanzen liegt! ;-)
Klingt eher nach "Aus den Augen, aus dem Sinn"... :roll:
Nach den Motto: Wir haben Ruhe, sollen doch die nachfolgenden Generationen zusehen, wie sie mit dem Schrott klar kommen! :-P
Kennt Jemand von Euch eine Seite, auf denen es Bildern von diese U-Boot Plätzen in Russland gibt? Ob nun in Murmansk oder Sonstwo. Gerne natürlich Seiten, wo es mehr als ein Bild gibt.
Danke!
Hallo,
würde mich auch für solche Bilder(serien) interessieren. Früher konnte man bei Bellona einiges finden, neben Bildern auch sehr interessante Artikel. Zum Beispiel gab es über den Transport zum Verschrotten von K-159 eine Bilderserie in guter Qualität (siehe --> http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=1765.0). Leider hat Bellona umgebaut und die Bilder sind fast alle weg oder verkleinert, auch die Berichte sind zum Teil stark gekürzt. ::/
Grüße
Tri
Hier kann man sich den Lageplan des Endlagers ansehen.
http://www.istec.grs.de/produkte/softwareengineering/rammsis.html?PHPSESSID=2e934b7e8e8a208059706b7fcf08101a
Hallo! Bei Google-Earth aufgenommen. Welcher Flugzeugträger mag das sein? Liegt bei Murmansk.
(http://img158.imageshack.us/img158/1373/flugzeugtrgerax6.jpg) (http://imageshack.us)
Und hier noch ein U-Boot auf Trockendock. Welches?
(http://img158.imageshack.us/img158/192/ubootaufdocklm1.jpg) (http://imageshack.us)
und hier noch ein paar Bilder aus der Gegend von Murmansk
(http://img158.imageshack.us/img158/7223/welchebooteqn7.jpg) (http://imageshack.us)
(http://img153.imageshack.us/img153/6648/gekentert2ep1.jpg) (http://imageshack.us)
(http://img50.imageshack.us/img50/1808/belokamennayahs2.jpg) (http://imageshack.us)
(http://img50.imageshack.us/img50/3611/ubootegh4.jpg) (http://imageshack.us)
Der Hammer!
Jetzt kann man bei google Earth sogar schon nach Murmanks gucken? :-o
Zu dem Träger kann ich recht wenig sagen, aber das Boot auf dem zweiten Bild ist für mich eindeutig ein Delta!
Mich interessieren aber vielmehr die Bilder 5 & 6.
Ist das ein Überwasserschiff? Oder gar ein Oscar (wobei die Rumpfform nicht ganz stimmig ist)?
Für ein Victor, Charlie, Sierra, Akula usw. ist das Ding einfach zu fett!
Ich schätze ich muss mal google earth reaktivieren!
... sieht auf den ersten Blick wie eine KIEV aus .... aber da haben wir hier ja eh unsere Spezialisten! :-D
Ok, ich denke, da hab ich Unsinn geschrieben ... KUZNECOV!!! :roll:
Natürlich sollte ich schlafen, weil ich morgen früh aufstehen muss.
Natürlich schlafe ich nicht, weil mich diese Bilder nicht losgelassen haben.
Natürlich habe ich das fragliche Schiff gefunden und natürlich weiß ich immer noch nicht was das genau ist (wahrscheinlich eher überwasserschiff).
Was ich aber nicht so ganz natürlich finde ist, dass man in Severomorsk der halben Nordflotte virtuell in die Schornsteine spucken kann.
Das haut mich jetzt doch etwas vom Hocker! (zu identifizieren gibts da übrigens reichlich!)
Gruß und gute Nacht
Sebastian
Edit: Ok, nachdem ich gelesen habe, dass die Bilder 5&6 mit "gekentert" benannt wurden, glaube auch ich ein gekentertes Schiff zu erkennen.
Wie schön, dann kann ich wenigstens gut schlafen! :wink:
Hallo,
interessant ist auch Bild 6. Was für U-Boote und wieviel (vier oder fünf?).
Hier noch ein paar Infos:
http://warfare.ru/?linkid=2233&catid=321
http://www.nti.org/db/nisprofs/russia/naval/nucflt/norflt/norflovr.htm
Grüße
Tri
Moin moin
Zitatglaube auch ich ein gekentertes Schiff zu erkennen
und hast Du, natürlich, recht :wink: Das ist ein Hilfsschiff der NM-Flotte, das schon seit Jahren gekentert ist. Irgendwo habe ich seinen Namen und sein Foto gespeichert, aber schon vergessen, wo :)
Der FlgZgTr ist ja "Kuznecov" (was sonst? :lol:), das U-Boot (Bild 2) - Delta III / IV.
Und noch ein Paar Bilder.
Das ist eigentlich Subj :) und zwar der Schrott
(http://foto.mail.ru/mail/glucklich72/1/i-10.jpg)
Und das ist noch kein Schrott :)
(http://foto.mail.ru/mail/glucklich72/1/i-11.jpg)
(http://foto.mail.ru/mail/glucklich72/1/i-12.jpg)
(http://foto.mail.ru/mail/glucklich72/1/i-13.jpg)
Was das Bild 6 betrifft: keine Ahnung (http://www31.jpe.ru/gif/sm/sm12.gif)
Könnte jemand sagen, wann diese Fotos gemacht wurden?
Hallo,
das ist wirklich interessant diese Aufnahmen. Was heutzutage alles möglich ist, in den 80er Jahren war so was Top Secret. 8-)
Sind bei diesen U-Booten schon die Reaktorabteilungen abgetrennt? Schwimmen die etwas vor den Booten?
(http://forum-marinearchiv.de/ablage/images/3501ruboot-abgeschnitten.jpg)
Ausschnitt von Bild 3
Grüße
Tri
Zuerst, was für U-Boote sind das? :wink:
Hallo,
vielleicht sind es Boote der Victor (III) Klasse (Projekt 671).
Grüße
Tri
Moin,
Nö. Ich glaube nicht. Sie erinnern an etwas ganz besonderes oder? ;)
Kleiner Tip:
in Google kann man diese U-Boote messen. Ich habe versucht und folgende Ergebnisse bekommen: die Länge ist etwa 170 m, die Breite ist ca. 23 m. Ein Fall für das "Neue Schiffsrätsel" :)
Hallo,
ja du hast recht. Es sind Typhoons (941). Das erklärt auch die Heckpartie, da ist nix abgeschnippelt sondern die fällt ja ziemlich ab bei den Typhoons.
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/0c/Typhoon_cargo_1.jpg)
Quelle: Wikipedia
und hier Wikimedia (Titel: satellite image of three Typhoon class submarines) ::Y>
http://wikimapia.org/#y=69434554&x=32355530&z=16&l=0&m=h
Grüße
Tri
Zitat von: Warjag am 24 Juli 2006, 00:16:55
Moin moin
Könnte jemand sagen, wann diese Fotos gemacht wurden?
Hallo Warjag,
das Alter der Aufnahmen schätze ich auf mehr als drei Jahre. Warum?
Diese beiden folgenden Schiffe ,,Frieden" und ,,Georg Büchner" lagen zur IGA im Jahr 2003 nicht mehr zusammen an diesem Liegeplatz.
So nehme ich an, dass alle anderen Aufnahmen auch mehr als 3 Jahre alt sind.
(http://img478.imageshack.us/img478/7914/friedenundgeorgbchnerrn5.jpg) (http://imageshack.us)
So lagen sie, wenn ich mich nicht irre, zum letzten mal im Jahr 2002.
Danke, rosenow
selbst habe ich auch so gedacht.
Dann noch ein sozusagen Halb-Schrott:
(http://foto.mail.ru/mail/glucklich72/1/i-14.jpg)
Weil die Fotos nicht junger als 3 Jahre alt sind, kann ich vermuten, dass die "Typhoon" neben der "Admiral Gorshkov" die "TK-202" ist.
Ach ja, habe gefunden. Das weiße Schiff, das auf dem Bord liegt ist die "ENS-254" (wenn ich mich nicht irre, ist das Projekt 440).
Hier mal einige weiterführende Links zur deutsch-russischen Zusammenarbeit bei der Entsorgung des Atomschrotts:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/root,did=26688.html
Darauf gekommen bin ich durch eine Broschüre des BMWI, welche einer Buchbestellung bei Collectio Navalis beilag (vielleicht solltest Du dort doch mal wieder was bestellen, Wilfried... :-D).
Leider habe ich keine Genehmigung erhalten, sie einzuscannen, aber nun habe ich sie auch als PDF gefunden (473 KB):
http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/J-L/Langzeitlager_20und_20Nukleares_20Entsorgungszentrum_20in_20der_20Sajda-Bucht,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf
Aus der Wirtschaftswoche Nr. 22 vom 26.05.2007:
U-Boote in Scheiben
Wie Rußland mit deutscher Hilfe seinen nuklearen Schrott aus der Zeit des kalten Krieges beseitigt
Seit dem Ende des Kalten Krieges kann Russland auf einen Großteil seiner kostspieligen Atom-U-Boot-Flotte verzichten - über 150 von einstmals 300 Unsterseebooten wurden in den vergangenen zehn Jahren außer Dienst gestellt. Während konventionelle Schiffe in einer Werft relativ zügig abgewrackt werden, müssen atomar getriebenen Schiffe wie ausgediente Kernkraftwerke behandelt werden.
Entsprechend zeitaufwendig und teuer ist auch deren Verschrottung. Aus Geldnot ließ Russland jedoch die U-Boote zunächst auf Reede liegen oder versenkte sie samt Reaktor im Meer. Allein in der Sajda-Bucht, etwa 60 km nördlich von Murmansk, gammelten so jahrelang über 40 Atom-U-Boote als "tickende Zeitbomben" vor sich hin. Die Bewohner der norwegischen Stadt Kirkenes - nur 45 km von der radioaktiven Müllhalde entfernt - lebten in der ständigen Furcht vor einer Verstrahlung der Region.
Abhilfe brachte 2003 der G8-Gipfel in Evian und der Start eines deutsch-russischen Projektes zur Beseitigung der Altlasten des Kalten Krieges. Die Energiewerke Nord, die seit Anfang der 90er Jahre Erfahrungen mit dem Abbau sowjetischer Atomreaktoren sammelte, bekam den Auftrag für die Entsorgung von 117 Atom-U-Booten, die Russland im Nordmeer aus dem Verkehr gezogen hatte. Die Bundesregierung stellte 300 Millionen Euro für den Aufbau eines Entsorgungszentrums in Murmansk zur Verfügung.
Mittlerweile sind über die Hälfte der Boote gesichert. Die Rohrleitungen der Atomreaktoren wurden auf dem Gelände der Nerpa-Werft abgetrennt und die Öffnungen verschweißt. Anschließend wurde der Bootsrumpf mit Bandsägen in 10 bis 11 Sektionen zerlegt. Eine davon enthält die beiden Reaktoren, die einst für den Antrieb der Kampfschiffe sorgten. Diese werden auf einem betonierten, über 5 Hektar großen Lagerplatz 70 Jahre lang gelagert. Danach soll die Strahlung soweit abgeklungen sein, dass die Teile ohne Schutzmaßnahmen zerlegt und in einem Eisenwerk eingeschmolzen werden können. Die nicht strahlenden Sektoren werden direkt eingeschmolzen.
"Das ist das Schlüsselprojekt für die Entsorgung unserer Atom-U-Boote", sagt Anatoly Varnavin vom Kurtchatov-Institut, der Projektleiter auf russischer Seite. "Mitt unserer Technik lässt sich die Strahlenbelastung des Personals minimieren", sagt der Energie-Werke Nord-Geschäftsführer Dieter Rittscher. "Außerdem geht die Entsorgung um ein Vielfaches schneller, als wenn die Reaktoren mit fernbedienten Werkzeugen zerlegt würden.
Autor: Wolfgang Kempkens
http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,41.0.html
:-D
Klar, dass das hier im Forum schon mal Thema war - ich war aber zu faul zum Suchen. Ich habe den Artikel nur als Wasserstandsmeldung reingestellt, und weil beschrieben wird, wie sie die Boote verschrotten. Kannst die Beiträge ja in den vorherigen Thread verschieben, Kalli!
Zusammengeführt! :MG:
Passend zum Thema Schrott:
Der Turm der Kursk ist jetzt wohl auf einem Schrottplatz gefunden worden, statt als Mahnmal zu dienen wie urspründlich geplant:
--/>/> http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,616662,00.html
Wer die Sendung in "Abenteuer Wissen" verpaßt hat kann sie hier noch einmal sehen:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/868582?inPopup=true
Danke Kalli - war ein interessanter Beitrag
Trimmer-Achim
Dieser Bericht (http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=0040) paßt auch hier rein
Erstmal Hallo an alle, ich bin neu hier :) Mein Interessengebiet ist die sowjetische Marine, da speziell die kleineren Einheiten.
Auf das Forum bin ich gestoßen, als ich zum Wikipedia-Artikel über das Objekt 825 GTS (http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot-Bunker_Balaklawa) recherchiert habe.
Das Satellitenbild der Admiral Gorschkow (http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,41.msg32089.html#msg32089) wollt ich mir selbst mal anschauen, und siehe da, da hat sich ja einiges verändert (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=%2B64.58111111,+%2B39.81138889+&sll=69.09254,33.453541&sspn=0.002864,0.009645&ie=UTF8&t=h&ll=64.580677,39.810269&spn=0.003445,0.009645&z=17). Der Bug ist scheinbar verändert, und diese "Beule" am Flugdeck ist auch neu. auf den ersten Blick war ich mir nicht mal sicher, ob es wirklich noch die Admiral Gorschkow ist, aber welcher Träger sollte es sonst sein?
Kennt jemand die Änderungen die da von Indien gefordert wurden genauer?
Tostan
Zitat von: Tostan am 18 Dezember 2009, 09:49:58
Der Bug ist scheinbar verändert, und diese "Beule" am Flugdeck ist auch neu. auf den ersten Blick war ich mir nicht mal sicher, ob es wirklich noch die Admiral Gorschkow ist, aber welcher Träger sollte es sonst sein?
Kennt jemand die Änderungen die da von Indien gefordert wurden genauer?
Hallo Tostan,
es ist in der Tat die "ADMIRAL GORSHKOV" nach dem Ausdocken aus dem Trockendock (flutbares Bassin) vor den Groß-Bauhallen Nr. 50 und 55 in der Marinewerft 402 'SevMashPredpriyatie' in Severodvinsk.
Aufschluss über die konkreten Umbaumassnahmen kann nur der Vertrag zwischen Indien und Russland geben, der m.E. aber nicht veröffentlicht und nicht im Internet publiziert wurde. Ggf. geben u.a. links Auskunft über einige Details. Die Übergabe der nunmehrigen INS "VIKRAMADITYA" soll nun nicht 2010, sondern erst 2012 erfolgen. Die Umbaukosten erhöhen sich wohl auf ca. 2,5 Mrd. US-$. Nun, ja ...
GlobalSecurity (http://www.globalsecurity.org/military/world/india/r-vikramaditya.htm)
Globaldefence Forum (http://community.globaldefence.net/forum/viewtopic.php?p=126738)
Bharat Rakshak - 'VIKARAMANDITYA' (http://www.bharat-rakshak.com/NAVY/Ships/Future/193-INS-Vikramaditya.html)
Unten noch einige vertiefende Bilder (Q: Olaf Pestow [Modellbilder von der IMDS-2005], forums.airbase.ru, www.bharat-rakshak.com)
Grüsse
OLPE
Guten Tag,
hier wurde ein Victor verschrottet, um welches Boote mag es sich gehandelt haben?
https://www.businessinsider.com/how-russia-dismantles-its-old-nuclear-subs-2014-10
Mit freundlichen Grüßen,
Wiking :MG:
Hallo Wiking,
interessante Seite und gute Bilder! ... :MG: ... Bei den russischen Atom-U-Booten handelt es sich nach meinen Unterlagen um "B-360" (ex. "K-360") und "B-507" (ex. "K-507"), beide vom Projekt 671RTM SHCHUKA (NATO: SSN der VICTOR-III-Klasse). Die Boote wurden im Frühsommer 2009 (April? bis Juni) im fernöstlichen Wladiwostok zum Transport mit dem Halbtaucherschiff ,,TRANSSHELF" vorbereitet und geladen. Im Juli 2009 erfolgte dann die Verschiffung nach Bol'shoy Kamen' in das Werk ,,Zvezda" (ca. 25 sm Seeweg, östlich gelegen) ... und dort nach Abtrennen der Reaktorsektion (mit zwei OK-300-Reaktoren, parallel angeordnet) die Verschrottung.
Die ,,TRANSSHELF" hat bei dieser Aktion 2009 erstmals zwei Atom-U-Boote gleichzeitig geladen und transportiert. Sie wurde 1987 bei Wärtsilä in Helsinki im sowjetischen Auftrag gebaut, gehört nun zur niederländischen Schwergutreederei Dockwise Shipping B.V., Flagge: erst Niederländische Antillen, nun Curaçao.
Soweit in Kürze ...
Grüsse
OLPE
Hallo Olpe,
bedanke mich für deine Aufklärung, dann ändere ich einmal meinen Eingangstext in.......
hier wurden zwei Victors verschrottet, um welche Boote mag es sich gehandelt haben? ....... :MZ:
Mit freundlichen Grüßen,
Wiking :MG:
Hallo,
... :MG: ...
Ergänzend sei erwähnt, dass das U-Boot an Stb. Bb.-Seite auf der "TRANSSHELF" wahrscheinlich die "B-360" ist und an Bb. Stb.-Seite die "B-507". Grund für diese Annahme ist der zu erkennende Tandempropeller des vorderen Bootes. Die VICTOR-III-Boote waren ursprünglich mit einfachen, vier?flunkigen Schrauben ausgestattet, aber ab Bau-# 297 der Werft 199 "Leninskiy Komsomol" in Komsomolsk-na-Amure sind dann Tandempropeller verbaut worden (nach russian-ships.info). "B-360" hat die Bau-# 300, "B-507" die Bau-# 282 ...
Unten VICTOR-Boote mit Tandempropeller.
(Bilder Q: Slg. OLPE, air-defense.net, shipmodels.info)
Soweit.
Grüsse
OLPE