Forum Marinearchiv

Flotten der Welt => Bundesmarine / Volksmarine / Deutsche Marine => Thema gestartet von: Benjamin am 12 Februar 2025, 09:24:07

Titel: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Benjamin am 12 Februar 2025, 09:24:07
Ich packe es mal hier rein. Es gab einen Sabotageakt auf der F266 "Emden", die derzeit bei B+V fertiggestellt wird.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/sabotage-marine-ostsee-100.html

Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: kielwasser am 12 Februar 2025, 10:07:44
Zitat von: Benjamin am 12 Februar 2025, 09:24:07https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/sabotage-marine-ostsee-100.html

Hier der Link zum Beitrag der Kieler Nachrichten zu eben diesem Thema:
https://www.kn-online.de/politik/zerstoerung-an-deutschen-kriegsschiffen-marine-spricht-von-gezielter-sabotage-W5WOAYUI3BPOJF76A4S6QFD3EU.html (https://www.kn-online.de/politik/zerstoerung-an-deutschen-kriegsschiffen-marine-spricht-von-gezielter-sabotage-W5WOAYUI3BPOJF76A4S6QFD3EU.html)
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Rheinmetall am 12 Februar 2025, 21:45:16
Guten Abend zusammen,

eben was sehr hässliches gelesen !  :-o

"....Unbekannte sollen Dutzende Kilogramm Metallspäne in den Antrieb des Schiffes gekippt haben !"

Den ganzen Sachverhalt im Link:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/sabotage-marine-ostsee-100.html

Beste Grüße von Matze  :MG:
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: t-geronimo am 12 Februar 2025, 23:02:02
Hatten wir schon, siehe oben.

Nun alles in einem Thema.
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Wilfried am 12 Februar 2025, 23:55:57
Sehr betrüblich das - total verbumfeit!  :-D
Wenn es interne Mitarbeiter waren, könnte es schwierig werden. Sollte allerdings der Wachdienst - keine Ahnung, ob es so etwas noch bei Werften mit parakritischen Aufträgen gibt? - eingebunden gewesen sein?  :-D Eigentlich gehört da Marineinfanterie vor und hinter die Tür!

Mit liebem Gruß
Wilfried, den nichts mehr in diesem Lande der "Rühreier" überrascht, und der morgen wieder seine Drohnen testet ...  :-D  :-D  :-D
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: t-geronimo am 18 Februar 2025, 08:14:27
Scheinbar kein Einzelfall?

 --/>/> https://www.ad-hoc-news.de/politik/die-staatsanwaltschaft-rostock-ermittelt-nach-der-entdeckung-von-schaeden/66674479
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Rheinmetall am 19 Februar 2025, 12:37:59
https://suv.report/erneute-sabotage-an-einem-deutschen-kriegsschiff/

Diesmal war das Minenjagdboot "Datteln" das Ziel...
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Thor am 21 Februar 2025, 20:41:00
Grüß Euch,

auf der Fregatte Hessen wurde versucht das Trinkwasser zu kontaminieren: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sabotageverdacht-auf-bundeswehr-fregatte-hessen-a-20e8226d-db13-4c5c-87a9-7183bba590ef

Gruß
David
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Wilfried am 22 Februar 2025, 00:55:29
Moin zusammen!
Langsam kann man davon ausgehen, dass es sich um von Moskau? mittlerweile bin ich mir da aber nicht mehr so sicher :-D bezahlte Saboteure handelt. Und wann kommt die Marine endlich einmal in die Hufe? Zivilwachen an Kasernen und wichtigen Objekten sind nun wirklich nicht dass, was wir jetzt brauchen. Man was ist aus unserem Militär geworden ... zu meiner Zeit stand vor jeder EInheit ein Wachposten und meist auch noch ein Wachoffizier/UvD auf der Brücke ... und auch die Werftgrandis wurden gecheckt ..
Kopfschüttelnd
Wilfried
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: wirbelwind am 22 Februar 2025, 10:51:45
Moin,

vielleicht nehmen nun die verantwortlichen Kommandobehörden die Vorfälle wirklich zum Anlass, um ernsthaft darüber nachzudenken, ob das bisherige Sicherheitskonzept mit bspw. ziviliem Wachschutz noch in die Zeit passt. Als Landratte habe ich zu meiner Dienstzeit oft Wache gestanden im vollen Wichs.Selbst als Feldwache auf dem Gefechtsgelände. Das hat mir nicht unbedingt geschadet. Natürlich Spaß gemacht auch nicht. Aber darauf kam es nicht an. Heute bei unserer ,,Spaßgesellschaft" sieht das dann doch vorerst ein wenig anders aus.

MfG Wirbelwind
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Big A am 22 Februar 2025, 14:46:45
Wenn Soldaten wieder Wache schieben sollen, dann fehlen sie woanders, denn Wachdienst generiert gem Soldaten-Arbeitszeitverordnung Anspruch auf Zeitausgleich. Geld nur im Ausnahmefall.
Elektronische Zugangskontrolle, möglichst personalisiert, mit diversen Bereichen ( z.B. Stützpunkt, Pier, Schiff... ) ist technisch möglich, aber vom Datenschutz her... der Personalrat lauert schon...
Kein einfaches Thema, wenn man in die Tiefe geht.

Axel
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: wirbelwind am 22 Februar 2025, 19:19:58
Hallo Alex,

das ist schon eine Crux. Die Bundeswehr, inclusive die Bundesmarine, müsste personalmäßig wieder aufgestockt werden (Wehrpflicht lässt grüßen). Der heilige St. Bürokratius winkt außerdem schon ganz stark. Möchte mir nicht den Ernstfall vorstellen. Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt, um bestimmte Dinge noch nachvollziehen zu können.

MfG Wirbelwind
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Big A am 22 Februar 2025, 23:44:37
1. Bitte "Axel"
2. Bitte "Deutsche Marine"
3. Ist leider politisch so gewollt und war Teil des Versuchs, die Streitkräfte als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Und sowas wieder zurückzudrehen ist zumindest schwierig

Axel
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: MCH am 23 Februar 2025, 00:50:37
. Bitte "Deutsche Marine"...  für mich ist es die BUMA. Jahre lang auf meinem `Wurstwagen`gedient. In der Buma.   ( DDG).


  MCH  :cry:
[/i]
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: wirbelwind am 23 Februar 2025, 09:47:31
Hallo Axel,

nichts für ungut.Tut mir leid, dass ich Deinen Vornamen im letzten Thread nicht richtig schrieb. War wohl ein wenig emotional aufgewühlt, über das, was heute bei der Bundeswehr respektive Deutscher Marine Usus ist. Dabei entfiel mir eben auch, dass aus der Bundesmarine seit der Wiedervereinigung mittlerweile die Deutsche Marine geworden war. :BangHead: Die Frage, die sich mir stellt, wo soll das alles enden? Streitkräfte dienen nun mal dem Schutz der Heimat und der passt sich nicht dem Mainstream an.

MfG Wirbelwind
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Big A am 23 Februar 2025, 13:16:36
Alles gut... top
Und beantworten kann ich Deine Frage leider auch nicht.
Militär kostet nun mal Geld und brauch Menschen, genau wie Feuerwehr, Polizei, Pflege u.ä.
Wird Dir jeder zustimmen, nur selbst machen will es halt (fast) niemand. :|

Axel
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 23 Februar 2025, 14:02:22
Mal nur so: Sachbeschädigung / Sabotage auf Schiffen sind Alltag. Auf Handelsschiffen  Neubau/Reparatur  erlebte ich oft das z.B. gern die Thermometer durch Feuerzeuge überhitzt wurden. Auf dem Neubau  einer Ostseefähre  hatte mal wer mit einer Flachzange in den Kabinen alle  Kalt/Warm Wasserleitungen zusammengedrückt und dergleichen mehr.  Auch bei unseren Seestreitkräften hab ich selbst in einigen Fällen auf Schiffen der F124 Klasse ähnliches erlebt. So wurden ständig die PAD an den Schottenschließanlagen durch Messerstiche zerstört. Ein anderer Fall war, dass man an den LÜFE-Container ,,rumgespielt" hatte. Folge war, dass z.B. nach Ablieferung das Arsenal WHV teilweise Maschendraht oder andere Sicherungen gegen ,,unautorisierten" Zutritt anbrachte. 
Das war Kinderkram gegenüber dem, was man die Tage liest. Das ist von einer anderen Qualität. Das ist zielgerichtete Sabotage. Ob man der beikommen kann, ist schwer bis kaum möglich.  Wie will man die Masse an angelieferten Fertigkomponenten, den täglichen Betrieb mit ,,Fremdkräften" kontrollieren? Im Neubau / Reparatur Bereich schon gar nicht.
Hinter jeder Kraft ne Wache stellen?  Sollte einen ,,Feindmacht" dahinter stehen wird es noch schwieriger. Wie ist ausgebildeten Saboteuren beizukommen ?  Alles rätselhaft und bevor man nicht über allgemeine Meldungen hinaus gehende Infos hat, schon gar nicht. ..sach` ich ma so   8-)
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: t-geronimo am 24 Juni 2025, 23:21:30
Zitat von: Rheinmetall am 19 Februar 2025, 12:37:59https://suv.report/erneute-sabotage-an-einem-deutschen-kriegsschiff/

Diesmal war das Minenjagdboot "Datteln" das Ziel...

 --/>/> Rostock: Ermittlungen wegen Sabotageverdachts bei Marine eingestellt (https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/rostock-ermittlungen-wegen-sabotageverdacht-bei-marine-eingestellt,sabotage-104.html)
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Soni2 am 27 Juni 2025, 10:55:38
Das Problem ist doch auch nicht einfach damit zu lösen, dass man da Soldaten als Wache hinstellt. Sollte es sich wirklich um einen ernsthaften Sabotageversuch einer "fremden Macht" handeln, wäre es m.E. ziemlich blauäugig davon auszugehen, dass jemand über jeden Verdacht erhaben ist, nur weil er eine Uniform trägt. Außerdem ist technische Sabotage während der normalen Arbeitszeiten einfacher und unauffälliger, als sich nachts nochmal heimlich an Bord zu schleichen und da Mist zu bauen. Im Endeffekt müsste jeder noch so kleine Arbeitsschritt genauestens kontrolliert und abgenommen werden. Und selbst da wird geschickt durchgeführte Sabotage vermutlich nicht auffallen, zumindest nicht sofort.

Zum Thema Wache: Ich weiß nicht, wie es aktuell ist. Zu meiner Zeit, vor 25 Jahren, wurde der allgemeine Zugang zum Stützpunkt von einer zivilen Wachgesellschaft kontrolliert. An den Booten selbst gab es aber eine militärische Wache, die sich aus Besatzungsmitgliedern der einzelnen Boote zusammenstellte. Sinn dabei war aber weniger der Schutz vor unbefugtem Zugang (obwohl das natürlich auch dazu gehörte), sondern eher das schnelle Eingreifen durch kundiges Personal bei technischen Notfällen. In der Werft und im Arsenal wurde ein Boot übrigens ebenfalls rund um die Uhr von Besatzungsangehörigen bewacht. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es heute anders ist.
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Big A am 27 Juni 2025, 12:17:40
ZitatIch kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es heute anders ist

Ist in der Tat noch so

Axel
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 27 Juni 2025, 14:34:54
Dem ist wohl kaum völlig beizukommen. Wenn ich z.B. in WHV im Stützpunkt zutun hatte, wurde mein KfZ und ich selbst nie untersucht. Ausweis abgegeben, ,,Besucher-Ausweis" erhalten und ab an Bord. An einem Samstag hatte ich auf der SACHSEN in der OPZ und im OPZ Gerätraum zu tun.  War meist lange Zeit für mich allein vor Ort. Im Zivil geht es nicht anders. Nach dem ,,9-11" gelten in den Häfen besondere Kontroll- und Zugangsverordungen. Als Tankschiff-Kontroller hätte ich bei Bedarf jeden der es wünschte von Bord holen können. Da man sich kannte, wurde ich & Auto beim allen Tanklagern durchgewunken
Eben solches bei der alten Bundesmarine nicht anders. Mein Vater war Stützpunkt Hafenkapitän nebst der Z-Pier auch vom Marine-Tanklager an der Barkhausen Str. (jetzt Auto-Häuser, Aldi/Lidl)Die Bewachung des Lagers oblag einer Privatfirma. Mein Vater ordnete mal einen Test an. Ein Bootsmann zog sich einen Blaumann an, erhielt eine Werkzeugkasten, in dem sich nur ein Backstein mit der Aufschrift ,,Bombe" befand. Er bekam einen kleinen Zetel mit seinem Namen und die Anschrift einer Firma, die es nicht gab .  Er sollte wichtige Arbeiten im Tanklager durchführen.  Das ganze hatte ein ,,Kapt.z.S Meyer" unterschrieben und als Siegel wurde die Rückseite des 5-Mark Stückes benutzt.  Der Herr Bootsmann kam ohne sonst was in den Steuerstand und legte die ,,Bombe" dort sichtbar ab.  Da sich nach langer Zeit nichts tat wurde letztlich die ,,Security Firma" aufgefordert die Bombe zu entfernen. 
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: wirbelwind am 27 Juni 2025, 19:59:14
Moin,

und rollten ,,Köpfe"? Was ich nicht so richtig nachvollziehen kann, warum private Sicherungsdienste bei der Bundeswehr/Bundesmarine Bewachungsaufgaben übernahmen. Wache stehen ist in meinen Augen nun mal ein Teil des militärischen Handwerkes. Auch wenn das nicht unbedingt Dinge sind, die der Soldat gern macht. Vor allem dann, wenn am Wochenende 48 Stunden durch gestanden werden darf.In meiner Dienstzeit hatten Fernaufklärer mal an die zu bewachenden Kfz.-Hallen in der Nacht ,,gesprengt" gepinselt. Da kam anschließend ,,Leben in die Bude". Die Zeiten haben sich geändert.

MfG Wirbelwind 
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Wilfried am 28 Juni 2025, 02:42:56
Moin!
Bewachung von Standorten oder Einheiten: 1969 in Brake, Mausbtl... Wachdienst als Matrose; 2 Stunden Rundgang am Zaun; früher am Mun-Depot eine Zigarettenpause .. nix, Wachhabender rief Parole zur Übung .. scheisse ... hatte ihn nicht gesehen. Wäre ein Jahr vorher nicht möglich gewesen: Lebach - wo Kameraden erschossen wurden, weil sie ein Mun-Depot bewacht hatten ... nun hatte man auch in Brake alles Grünzeug zur Deckung -lach -platt gemacht .. egal, wir sind unsere Runden gelaufen und hätten - aufgrund dieser Erfahrung - nach Anruf keine brauchbare Information, schon mal die Übungspatrone, die im Magazin des G3 vorhanden war gebraucht - einzig aufgrund der Erfahrungen von Lebach zum Eigenschutz ... Zivilwachen an kritischen Punkten der Verteidigung eines Landes - wo leben denn die Entscheidungsträger - im betreuten Wohnen der Glückseligkeit auf Kosten aller?
Marienleuchte damals, Elint, Comint .. wir machen Quicktrain vor Exercise und vorne sind die Zivilwachen und lesen Romane .. ging mir 1970 schon mächtig auf denselben ... was ist aus diesem Land der - nein, ich spreche es nicht aus - geworden .. oh, oh, wer ist Wer und was ist Pflicht? Ich mag gerne auch an John F. Kennedy erinnern ... in Kreisen der Akademiker ist dieser Satz allerdings heute nicht gerne gelesen; kostenlos studieren, aber ja doch, Verbeamtung - aber gerne doch ...
Ich habe wieder überzogen, aber mir gehen diese Jammerlappen, die ewig klagen und noch nie 18 Monate, wie ich, für dieses Land gerne den Dienst geleistet haben, auf den Sack.. immer nur fordern und geniessen aber nie etwas einbringen .. ich bin aber eben ein alter Sack, .. also habt Verständnis ...  :-D  :-D  :-D
Wilfried
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: MCH am 28 Juni 2025, 10:35:58
Zitat von: Wilfried am 28 Juni 2025, 02:42:56Moin!
Bewachung von Standorten oder Einheiten: 1969 in Brake, Mausbtl... Wachdienst als Matrose; 2 Stunden Rundgang am Zaun; früher am Mun-Depot eine Zigarettenpause .. nix, Wachhabender rief Parole zur Übung .. scheisse ... hatte ihn nicht gesehen. Wäre ein Jahr vorher nicht möglich gewesen: Lebach - wo Kameraden erschossen wurden, weil sie ein Mun-Depot bewacht hatten ... nun hatte man auch in Brake alles Grünzeug zur Deckung -lach -platt gemacht .. egal, wir sind unsere Runden gelaufen und hätten - aufgrund dieser Erfahrung - nach Anruf keine brauchbare Information, schon mal die Übungspatrone, die im Magazin des G3 vorhanden war gebraucht - einzig aufgrund der Erfahrungen von Lebach zum Eigenschutz ... Zivilwachen an kritischen Punkten der Verteidigung eines Landes - wo leben denn die Entscheidungsträger - im betreuten Wohnen der Glückseligkeit auf Kosten aller?
Marienleuchte damals, Elint, Comint .. wir machen Quicktrain vor Exercise und vorne sind die Zivilwachen und lesen Romane .. ging mir 1970 schon mächtig auf denselben ... was ist aus diesem Land der - nein, ich spreche es nicht aus - geworden .. oh, oh, wer ist Wer und was ist Pflicht? Ich mag gerne auch an John F. Kennedy erinnern ... in Kreisen der Akademiker ist dieser Satz allerdings heute nicht gerne gelesen; kostenlos studieren, aber ja doch, Verbeamtung - aber gerne doch ...
Ich habe wieder überzogen, aber mir gehen diese Jammerlappen, die ewig klagen und noch nie 18 Monate, wie ich, für dieses Land gerne den Dienst geleistet haben, auf den Sack.. immer nur fordern und geniessen aber nie etwas einbringen .. ich bin aber eben ein alter Sack, .. also habt Verständnis ...  :-D  :-D  :-D
Wilfried
top  :MG:
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 28 Juni 2025, 10:57:14
Erst einmal ein ,,Tach"  an den Papierkleber in Bremen.   Uns scheint es noch zu geben!  :-D
Zu eigentlichen Thema: Es gibt wohl drei Gruppen: Klauen / Vandalismus / staatlich angeordnete Sabotage.  1 und 2 kann man wohl in Fall der ERFURT ausschließen. Aber was sollte damit bewirkt werden. Lassen wir mal die Verschwörungstheorie beiseite. Von den drei ,,Mächten des Bössens" hat N-Korea z.Z. andere maritime Probleme, Chinas Interesse ist nun nicht die Bundesmarine, China will verkaufen. Bleibt der z.Z.  allgegenwärtige Herr aus Moskau.Der wird aber wohl kaum eine Sabotage-Truppe ausbilden mit dem Ziel ne ,,Wald & Wiesen Korvette" der "Besten Demokratie aller Zeiten" Schaden zu zufügen. Macht alles keinen Sinn.   
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Urs Heßling am 28 Juni 2025, 11:09:10
moin,

Zitat von: Wilfried am 28 Juni 2025, 02:42:56Ich habe wieder überzogen
Das mußte mal 'raus, nicht wahr ?  :wink:  :TU:)   Du bist damit nicht allein :O/Y

Gruß, Urs
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: ziege am 03 Juli 2025, 15:04:01
Da hat Urs Recht, Wilfried.
Du bist nicht alleine.   :TU:)  :MG:

Grüsse,

Uwe
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Sprotte am 03 Juli 2025, 15:10:45
Zitat von: MCH am 28 Juni 2025, 10:35:58
Zitat von: Wilfried am 28 Juni 2025, 02:42:56Moin!
Bewachung von Standorten oder Einheiten: 1969 in Brake, Mausbtl... Wachdienst als Matrose; 2 Stunden Rundgang am Zaun; früher am Mun-Depot eine Zigarettenpause .. nix, Wachhabender rief Parole zur Übung .. scheisse ... hatte ihn nicht gesehen. Wäre ein Jahr vorher nicht möglich gewesen: Lebach - wo Kameraden erschossen wurden, weil sie ein Mun-Depot bewacht hatten ... nun hatte man auch in Brake alles Grünzeug zur Deckung -lach -platt gemacht .. egal, wir sind unsere Runden gelaufen und hätten - aufgrund dieser Erfahrung - nach Anruf keine brauchbare Information, schon mal die Übungspatrone, die im Magazin des G3 vorhanden war gebraucht - einzig aufgrund der Erfahrungen von Lebach zum Eigenschutz ... Zivilwachen an kritischen Punkten der Verteidigung eines Landes - wo leben denn die Entscheidungsträger - im betreuten Wohnen der Glückseligkeit auf Kosten aller?
Marienleuchte damals, Elint, Comint .. wir machen Quicktrain vor Exercise und vorne sind die Zivilwachen und lesen Romane .. ging mir 1970 schon mächtig auf denselben ... was ist aus diesem Land der - nein, ich spreche es nicht aus - geworden .. oh, oh, wer ist Wer und was ist Pflicht? Ich mag gerne auch an John F. Kennedy erinnern ... in Kreisen der Akademiker ist dieser Satz allerdings heute nicht gerne gelesen; kostenlos studieren, aber ja doch, Verbeamtung - aber gerne doch ...
Ich habe wieder überzogen, aber mir gehen diese Jammerlappen, die ewig klagen und noch nie 18 Monate, wie ich, für dieses Land gerne den Dienst geleistet haben, auf den Sack.. immer nur fordern und geniessen aber nie etwas einbringen .. ich bin aber eben ein alter Sack, .. also habt Verständnis ...  :-D  :-D  :-D
Wilfried
top  :MG:
Willkommen im Club! :MG:  :wink:
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: jockel am 04 Juli 2025, 08:04:53
Zitat von: Wilfried am 28 Juni 2025, 02:42:56Ich habe wieder überzogen, aber mir gehen diese Jammerlappen, die ewig klagen und noch nie 18 Monate, wie ich, für dieses Land gerne den Dienst geleistet haben, auf den Sack.. immer nur fordern und geniessen aber nie etwas einbringen .. ich bin aber eben ein alter Sack, .. also habt Verständnis ...  :-D  :-D  :-D
Wilfried

So isses! :TU:)

Gruß
Klaus
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Soni2 am 04 Juli 2025, 09:35:06
Zitat von: beck.Schulte am 28 Juni 2025, 10:57:14Lassen wir mal die Verschwörungstheorie beiseite. Von den drei ,,Mächten des Bössens" hat N-Korea z.Z. andere maritime Probleme, Chinas Interesse ist nun nicht die Bundesmarine, China will verkaufen. Bleibt der z.Z.  allgegenwärtige Herr aus Moskau.Der wird aber wohl kaum eine Sabotage-Truppe ausbilden mit dem Ziel ne ,,Wald & Wiesen Korvette" der "Besten Demokratie aller Zeiten" Schaden zu zufügen. Macht alles keinen Sinn.   

Nun ja, angesichts des immer noch tobenden Krieges in der Ukraine und der angespannten Beziehungen zu den europäischen Staaten hätte Russland zumindest ein Motiv. Aber ob der Kreml wirklich dahintersteckt?

Daneben gibt es auch immer noch die Möglichkeit, dass es sich um jemanden handelt, der völlig unabhängig von irgendwelchen Drittstaaten, seine ganz eigenen Interessen verfolgt. Vielleicht ein Werftarbeiter, der es als seine Pflicht ansah, der "Kriegstreiberei" einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen? Oder der vielleicht einfach nur unzufrieden genug war, um seinem Unmut auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen oder der eine noch anderweitig "offene Rechnung" mit einem Racheakt begleichen wollte?

Wahrscheinlich wird sich aber niemals klären lassen, wer dahintersteckt.
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 04 Juli 2025, 11:00:47
Dutzende Kilogramm Metallspäne in den Antrieb des Schiffes gekippt haben
Wer und wie es war, bleibt ja vorerst im Dunkeln. Nach knappen 43 Jahren auf Werften verbrachter Zeit, davon 26 Jahren bei B&V Marineschiffbau (zuletzt K130) stellt sich mir die Frage: Einige Kg Metallspäne sprechen nicht für eine spontane Tat, das setzt Planung voraus. 
Auch wüsste ich nicht, wo an Bord in dem Ausrüstungszustand noch ,,spanabhebende Arbeiten" anfallen.  Da der Dampfer noch nicht an die Marine übergeben worden, oblag die Kontrolle das Weft. Ich kann mich nicht erinnern, dass strenge Kontrolle stattfand. Wer an Bord durfte, erhielt einen Ausweis dafür. Nebenbei sind während der gesamten Bauzeit Mengen von Fremdfirmen und Fachfirmen an Bord. Na gucken wir mal was noch kommt.
Ich weiß nicht, ob ne Marine-Wache was ändern würde. Will man bei Schichtbeginn und beim ständigen an und von Bord gehen, ne Kontrolle durchführen? Nur ne Beispiel, ich war mal in Stützpunkt WHV auf der Sachsen zum Schwingungsmessen der Artillerie.  Kistenweise Kabel, Messgerät, usw.  Soll man nun die versiegelten und geeichten Apparate öffnen und wie soll der Herr Matrose der Wache erkennen, das der Kasten nicht irgentwas elektronisches sondern nen Sprengsatz enthält? Kontrolle ist gut, verhindert aber kaum solch Vorfälle.
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: t-geronimo am 03 Februar 2026, 16:13:32
 --/>/> SPON: Zwei Männer nach versuchter Sabotage an Marineschiffen festgenommen (https://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-zwei-festnahmen-nach-versuchter-sabotage-an-marineschiffen-a-12852888-be19-45ee-b00b-4de4df9a6f16)
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Besitzer am 04 Februar 2026, 11:37:19
Moin :MG: ,

.....da stellt sich mir doch sogleich die Frage, ob unsere Uboote eigentlich "Elektronisch" überprüft werden?

Wenn es möglich ist, Kiloweise Schrott in die Maschine zu schütten, währe es doch eine Kleinigkeit einen GPS-Tacker an Bord zu verstecken, und somit die "Unsichtbarkeit" ausser Kraft zu setzen.


 :? Grübelnder Uwe.........
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Big A am 04 Februar 2026, 14:34:50
Alle Einheiten werden bei Bedarf regelmäßig diesbezüglich überprüft bzw gemessen

Axel
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Besitzer am 05 Februar 2026, 00:22:18
 :MG: Danke Axel für deine Erklärung, :TU:)
 ...aber was Bedeutet "bei Bedarf"?
Tacker müssen ja nicht durchgehend senden, nur bei "Bedarf" (kurz Aktiviert)!
Ist es Bordseits möglich, während eines Einsatzes, (mit Bordmitteln), auf hoher See verräterische Sende-Pings Automatisch zu erfassen und zu melden?
Werden die Boote bei jedem Auslaufen gescannt?
Mir ist klaro auch bekannt, in der Bauphase werden sie vom Käufer per eigenem Geheimdienst abgeschirmt,und nicht nur dort, auch im erweitertem Umfeld,(siehe Israel in Kiel), aber was ist im Hafenbecken kurz vor dem Auslaufen...(Stichwort Mini-Rov,Unterwasserfahrzeug)?
Die Frage ist also,... kann ein Kriegsschiff, das aus dem Hafen fährt,(Einsatz), sich Funktechnisch selbst Überwachen, um keine Funkspuren zu hinterlassen(Ortung)!
Wenn sie es nich können, ...nennt man das Opfer!

Gruß Uwe
 

 
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Big A am 05 Februar 2026, 00:29:54
Vor Einsätzen, bei "Hinweisen" usw...

Selbst durchführen ist ohne entsprechende Ausrüstung und geschultes Personal schwierig,

100% Sicherheit ist realistisch kaum darzustellen

Ist allerdings ganz auch schwierig, von oder nach "unter Wasser" zu funken

Axel
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Besitzer am 05 Februar 2026, 00:45:32
Ok, .... :MG:  100% ist nicht Möglich, auch OK, ...aber genau dass weckt das Gen eines Kode-Knackers!

Gruß Uwe :OuuO:
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 05 Februar 2026, 10:21:31
Hört sich ja alles gut an aber, ,,erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" .  Das die Leute, die im Werftbetrieb an Bord gehen alle ,,geprüft" werden kann ich nicht bestätigen. Ich habe unter den vielen Subs ,Untersubs und Unter-Untersubs keinen gekannt, der ne Prüfung hatte.
Glaubt  doch keiner, dass z.B. ein Schlosser oder Isolierer intensiv ,,durchleuchtet" wird. Das würde ja bei unseren Behörden endlos lange dauern.
 Wir ja, aber das war nur nen Fragebogen, der wo an Justiz und Verfassungsschutz ging.  Für einen Fremdgeheimdienst (siehe BRD-DDR) ist das alles kein Problem.  Während der Werftliegezeit lässt sich auch keine totale Kontrolle durchführen. Der Agent-Saboteur geht ja nicht mit ner Bombe inne Brotdose an Bord. Schonmal z.B. im Maschinenraum einer Fregatte gewesen? Enger und verwinkelter geht es nicht. Über die elektr. Störung usw kenne ich mich nicht aus. Nun noch mal Arbeiten im Stützpunkt. Was wir da am Mess- und Pfrüfmaterial in zich Alu-Kisten an Bord geschleppt haben wurde nicht kontrolliert und wäre auch wohl bei eine Kontrolle nicht aufgefallen. Der Mensch ist träge. Ich war einige Male am Samstagmorgen wegen Kontrollen der Schwingmetalle und Freiräume ganz für mich allein ohne Aufsicht in WHV  an Bord BAYERN und SACHSEN  in der OPZ, Funkraum, Rechnerraum, OPZ-Geräteraum und der Brücke. Also man kann viel versuchen, aber verhindern kann man es nicht. Is so!
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Wilfried am 05 Februar 2026, 13:18:08
Moin Bernd,
ich dann Dir da nur zustimmen; ich war selbst oft genug im Stützpunkt in WHV für genehmigte Führung an Bord und Fotoaufnahmen für unsere Modellprojekte; war damals Anfang 2000 noch möglich. Und ich erinnere noch die Müllabfuhr, die direkt an die Pier fuhr - ebenso die örtlichen Fouranten. Da ein entsprechendes Fahrzeug präpariert und ganz schnell verschwindet wieder eine Fregatte aus dem Register ...  :-D
Es hilft nur ständiges Erinnern an die Sorgfaltspflicht jedes einzelnen Marineangehörigen, auf seinen Arbeitsplatz zu achten; die Zeit der Sorglosigkeit sollte vorbei sein. Zumindest in der Flotte?!  :-D
Mit einem lieben Gruss
Wilfried
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: desertfox am 06 Februar 2026, 16:18:56
Also eine Zugangskontrolle ist ja kein Hexenwerk

Mal ein Beispiel

Ich arbeite für ein Automobilunternehmen in der Forschung und Entwicklung

1. Dieser Bereich ist vom restlichen Werksgelände getrennt wenn du in diesen Bereich willst musst du durch eine Pforte und dort deinen Werksausweis Scannen und du kommst nur rein wenn du Freigeschaltet bist

2. Wenn du in ein Gebäude oder Werkshalle willst ebenso Werksausweis Scannen du musst für dieses Gebäude Freigeschalten sein

3. Dann gibt es noch andere Bereiche da kommen nur sehr wenige rein

4. Es gibt einige wenige bereiche da kommst du als Fremdfirma nur in begleitug vom Werksschutz rein

5. Wenn du als Fremdfirma da irgentwo rein willst muss die Zuständige Abteilung dich in einem system Mit Namen Firma usw Freischalten

6. Wenn du ein KFZ dabei hast ebenso Freischaltung mit KFZ Kennzeichen nötig

7. Wenn du an als Fremdfirma Kommst holst du dir an der Pforte eine Chipkarte ab die schon fertig progammiert ist und du kannst die Freigeschalteten Bereiche betreten

8. In Werkstätten kommst du nur mit dem Mitarbeiter rein den du besuchst

Das ganze ist kein Hexenwerk und so eine Freischaltung dauert keine 5 min

So kann man nachvollziehen wer wann welches Gebäude / Bereich betreten hat und da läuft nicht jeder hin wo er nicht soll

Zum Thema duzende Kilo Metallspäne auf ein Schiff bringen

1997 war ich in unserem Fahrzeugmontagewek in den USA und wollte mit einem Pilotenkoffer das Weksgelände betreten

Wurde sofort vom Werksschutz angehalten und musste den Koffer öffen und auch den darin befindlichen Karton
der 6 Weizenbiergläser enthielt die ich einem Kollegen aus Deutschland mitgebracht hatte

Alles was dort angeliefert wurde kam mit Sattelzugaufliegern die ausserhalb abgestellt wurden, und dann von der Firmeneigenen Logistik durch eine Spezielle Pforte auf das Firmengelände gebracht wuren

Auf dem Gesamten Gelände war kein einiges Privat Fahrzeug oder LKW / Pketdienst usw

und das hat alles vor 30 Jahren ohne PC usw reibungslos funktioniert

Ich rede hier nicht von einem Atomwaffenstützpunt oder ähnlichem sondern einem Fahrzeugmontagewerk

Fazit Wenn du sicherheit willst ist das gar nicht so schwer du musst es nur wollen. Ok 100% Sicherheit wird es nie geben aber mann kann die Messlatte ziemlich einfach ziemlich hoch hängen :-D

Bin gespannt auf eure Meinung

Grüße vom Desertfox

 
 

Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 06 Februar 2026, 16:45:26
Nun gut wir wollen hier keine Glaubenskriege führen, aber ein ,,normaler" Fertigungsbetrieb mit übersichtlicher Steuerung und überschaubar am Objekt arbeitenden Menschen ist mit einem Werftbetreib nicht zu vergleichen.  Die Arbeitskräfte dort kaum eigens Personal, dafür Subs bis geht nicht mehr. Die Isolierer, Maler, Kabelzieher usw mehrheitlich Osteuropäer und vom Balkan. Mit ständig wechselnden Arbeitsgruppen. Wie will man deren Biografie kontrollieren, vor allem, wenn der böse Feind ein hight-tec Land mit gut ausgebildeten Agenten ist? Und hinter jedem einen Wachmann stellen?  In diesem Zusammenhang ist mir rätselhaft wer hinter den kindlichen Sabotageakten steht und was sie bewirken sollten, da ja wohl z.Z. kein NATO- Russen Krieg ansteht. Durch so was weckt man nur den schläfrigen Kontrollapparat. Na ja, soweit meine Meinung.   
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: desertfox am 06 Februar 2026, 18:20:51
Eine Werft ist kein Sonderfall !!!

Und es muss auch nicht jeder vom MAD oder ähnlichem überprüft werden

Du brauchst auch nicht James Bond um Metallspäne in einen Motor zu werfen da reicht irgendwer egal welcher Nationalität der Schulden und keine Perspektive im leben hat und die vielleicht 50000 Euro für die Aktion sehr gerne nimmt

Es geht darum das nur derjenige das Schiff betritt der dort einen Arbeitsauftrag hat (Zugangskontrolle)
und nur dort ist wo seine Arbeit stattfindet ( Arbeitsplatz )

Wenn jetzt der Maler egal aus welchem Land er stammt der das Deck Pinseln Soll im Maschinenraum angetroffen wird ist das mal schon nicht so toll und das kann man verhindern wenn man will

Gib jedem eine Chipkarte und verteile an Bord in verschiedenen Bereichen Scanner die die Karten beim vorbeigehen erfassen vielleicht noch gepaart mit Kameras dann kannst du schon mal ausschliessen das Leute dort wo sie nicht sein sollen sind

So wenn der Maler dann in den Maschinenraum geht wo er nicht sein soll hat er sofort Feierabend und seine Fremdfirma ein Problem

Das geht wenn man will

Was ich damit sagen will es gibt sehr einfache und kostengünstige Sicherheitsmassnahmen die wirken

Ich bin kein Sicherheitsexperte und habe auch keine Ahnung was es da an Massnahmen sonst noch alles gibt da sollten sich andere äussern aber es geht hier um das wollen von Sicherheit

Nochmals ein Beispiel aus den USA

Wir haben unter Fahrzeugen auf Hebebühnen gearbeitet und am ersten Tag eine Sicherheitsunterweisung bekommen in der uns gesagt wurde dass unter Fahrzeugen ein Helm zu tragen sei den wir dann auch sofort ausgehändigt bekamen

Ok lass die mal Labern natürlich keinen Helm getragen und nach 2 Stunden stand der Mitarbeiter vom Werkschutz da wollte unsere Werksausweise und hat uns erklärt das wir bei unserem Vorgesetzten vorreiten können und wenn er uns nochmal ohne Helm antrifft wir dieses Werk nie wieder betreten und das war kein Spass

Was ich damit sagen will wenn du niemanden kontrollierst bekommst du keine Sicherheit

Grüsse vom Desertfox

Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 06 Februar 2026, 19:01:59
Wenn jetzt der Maler egal aus welchem Land er stammt der das Deck Pinseln Soll im Maschinenraum angetroffen wird ist das mal schon nicht so toll und das kann man verhindern wenn man will    O.K. lass man gut sein.  Es sind an Bord Farbspritzarbeiten, nix mit Farbpütt.  Mal ein Beispiel aus der selbsterlebten Praxis auf ner MEKO.  Iso-Erneuerung im OPZ-Geräteraum. Dazu müsste der Maler über Gangway an der Kontrolle vorbei mit allerlei Werkzeug und ne kleinen Kompressor. Durch den Hanger, durch einige Abteilungen im Mittelgang, Treppe rauf und er steht vor dem Betriebsgang zur OPZ. Vorbei an Rechner- und Briefingraum  und durch die OPZ. Tür zum Geräteraum und er ist am Ziel! Einen anderen Weg gibt es kaum. Nun fängt er an alles schön großflächig mit Massen an Folie abzudecken. Dann werden von ihm Teile der Bodenplatten aufgenommen und er hat den Freiraum Deck – U.K. Raster-Paletten vor sich, dort laufen Mengen an Kabeln und auch reichlich was an Dosen mit Innenleben .  Der Raum ist so eng, dass kein Wachorgan mitkommen kann. Der Maler beendet seine Arbeit baut alles ordentlich zurück und geht von Bord.  Wie hätte die Kontrolle hier nach deinen Erfahrungen ablaufen können ?

Nachsatz: "..egal aus welchem Land."   ... das ist schon von Bedeutung. Unsere Organe können unsereins und evtl. auch Leute aus Freundesland durchleuchten.  Aber wie sieht es bei Serben, Afghanen, Albanern, Ukrainern  um nur einige zu nennen aus? Rechtshilfeabkommen? Oder nix?   
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: desertfox am 06 Februar 2026, 19:18:43
Ok wenn der maler dann diesen von dir beschriebenen Weg nehmen muss hast du recht

Andererseits wenn mann ihn aus dem Maschinenraum / OPZ usw fernhält wo er nix zu Arbeiten hat verbessert das die Sicherheit dieser Bereiche

Kannst du mir da zustimmen ???
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 06 Februar 2026, 19:43:59
Aber sicher.   Nur so einfach ist das halt nicht.  Während unser Maler zwischen UK Rasterboden und Deck sich abmüht, mault in der OPS schon der Elektriker rum, von wegen er hätte im Geräteraum auch noch Prüftarbeiten usw usw.  Normal sind die sensiblen Räume verschlossen, wenn aber zeitgleich -was meist der Fall ist- überall was zu tun ist, wird es eng. Manches mal überraschte es auch mich. Da wurde ich zu einer Nachbauwerft gerufen, weil die Werker mit unserer Einbauanweisung nicht klarkamen. An Bord recht nette Burschen, Schlosser eines landwirtschaftlichen Servicebetriebes aus dem Oldenburgischen. Naja, die bisherige Firma war wohl zu teuer oder wollte nicht, also nahm man das was kam. Ob die wohl vom Staatsschutz durchleuchtet worden waren? ( 8-)   Ja, das ist bis heute das schöne auffer Werft, jeden Tag was Neues.  :-D
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Besitzer am 07 Februar 2026, 00:58:35
 :MG:
....also,wenn ich das hier so lese,.....ist wohl Selbstversenkung noch vor dem Auslaufen das probarte Mittel, im Ernstfall heile,(lebend),nach Hause zu kommen!

Da wird ja meine Spardose besser überwacht!

Geht nicht! Zu Teuer! ...nicht Hundertprozentig! Unmöglich!
 Haben wir da noch mehr Argumente warum nichts geht?
Gibts da Jemanden der das "Gangbar" macht? Der sagt wo es lang geht?

Würde mich Freuen, wenn mir Einer sagt, Problem beseitigt, Boot ist klar zum Auslaufen!
 Höre die letzten Jahre zu oft, ....wir haben vor, es ist geplant, es wird Beraten, kommt auf die Tagesordnung, kein Geld, usw...... Kekse vom Tisch, Kaffee vom Tisch ,....einfach machen!

 Meine Meinung dazu, wie ich es schon vermutet habe,....im Ernstfall..Opfer.
Bitte nicht Böse sein, ist halt meine Meinug.

Ein Schiff, das nicht Vollständig "Spionagefrei" ist, sollte keinen Hafen verlassen.
Eigentlich Logisch.....
..... und ein Kriegsschiff das den Hafen nicht verlassen kann , ...ist seine Baukosten nicht Wert!

...und das die Sabotage-Überwachung mehr einem Scherzartikel entspricht,sieht man an der Korvette Emden!
.... sind die "Zuständigen " Verantwortlichen noch im Dienst? 
 Hier reiht sich ein Schenkelklopfer an dem Nächsten....


 :MG:









Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: Hans_L am 07 Februar 2026, 11:25:28
Ich hatte irgendwo gelesen, daß die Fa. Des Saboteurs mit Sandstrahlarbeiten beauftragt war, und die "Späne" normaler Strahlkies (=Metallkugeln oder unregelmässig geformte Metallkörper) waren,
d.h. dad Zeug ist vermutlich ganz offiziel in 50kg-Säcken als Arbeitsmittel an Bord gekommen.
Muß man also nicht mal reinschmuggeln, Frage bleibt halt, wo die Arbeiten stattfinden sollten, lm Maschinenraum?
Gruß Hans
Titel: Aw: Sabotage an Korvette Emden.
Beitrag von: beck.Schulte am 07 Februar 2026, 16:22:11
Na ja:_ Die Emden-Sache ist mehr als mysteriös. Sandstrahlen in einem fertig ausgerüsteten, engen Maschineraum. Das gebe ein Blutbad. Außerdem, was wäre da zu strahlen? Fassen wir uns in Geduld, die Knaben sind ja in Haft.  Frage bleibt aber welcher Trottel hat den Auftrag erteilt mit solch amateurhafter Sabotage viel Staub aufzuwirbeln und was war bezweckt?.