Aus Anlass des 120. Jahrestages der Seeschlacht bei Tsushima ist in der Edition Erich Gröner dem Thema ein neues Buch gewidmet worden.
Die Schlacht bei Tsushima war die letzte Schlacht einer Reihe von Auseinandersetzungen zwischen der russischen und japanischen Seekriegsflotte während des russisch-japanischen Krieges. Mit der Vernichtung des II. Pazifischen Geschwaders, das aus der Baltischen Flotte gebildet wurde und fast die halbe Welt umrunden musste, war gleichsam die Niederlage Russlands in diesem Krieg besiegelt worden.
Der Buchtext entstammt überwiegend der im Auftrag des Admiralstabes (Kaiserliche Marine) ausgearbeiteten 3-bändigen Darstellung der seekriegsgeschichtlichen Ereignisse des Russisch-Japanischen Krieges. Erschienen und nur für den Dienstgebrauch bestimmt ist das Werk in den Jahren 1906 bis 1909 in Berlin. Angereichert durch Gefechtskizzen 7), tabellarische Übersichten, Fotografien und Skizzen (insgesamt 196 Abbildungen) der beteiligten Schiffe ist die darin enthaltene Betrachtung zur Tsushima Schlacht in der vorliegenden Publikation (96 Seiten, Fester Einband (210 x 250 mm), Preis: 23 €, zzgl. Versandkosten) festgehalten worden.
Heute am 27. Mai (14. Mai nach dem julianischen Kalender) jährt sich der Beginn der Schlacht von Tsushima zum 120. Mal.
Die Niederlage des russischen Geschwaders in der Schlacht von Tsushima hatte einen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang des Russisch-Japanischen Krieges von 1904-1905. Die Schlacht offenbarte unter anderem die unzureichende Überlebensfähigkeit der russischen Schlachtschiffe, die Schwäche ihrer Artilleriebewaffnung und einen deutlichen Nachteil in Bezug auf die Panzerung. Es zeigte auch die zunehmende Rolle von Torpedowaffen in der Seekriegsführung.
Und nicht zu vergessen die schlecht geführten Besatzungen, unter denen es bereits gewaltig "gärte", was wiederum zu mangelnder Ausbildung während des langen Transits führte.
Gepaart mit den Befindlichkeiten und offener Unfähigkeit bei manchen Offizieren war auch hier ein weiterer Grund für die spätere Niederlage.
Axel
Das führte ja auch zu Unruhen in St. Petersburg im Januar 1905.
Habe hier noch einen lesenswerten Bericht zum Thema im Netz gefunden.
Hybris und "gelbe Äffchen".
Hier geht's zum Link. top
Klick mich ! (https://www.welt.de/geschichte/article256148626/schlacht-von-tsushima-1905-gelbe-aeffchen-versenkten-21-russische-kriegsschiffe-und-brachten-sieben-weitere-auf.html)
Beste Grüße von Matze. :MG:
ZitatDas führte ja auch zu Unruhen in St. Petersburg im Januar 1905.
Aber nicht durch die Besatzungen des Tsushima-Geschwaders sondern durch daheim gebliebene und genauso geschundenen Matrosen.
Axel
Zur Information:
Das Buch ist nun vergriffen und über den Verlag nicht mehr bestellbar.