Vor wenigen Wochen wurde anscheinend per Zufall das Wrack von U 16 vor Scharhörn gefunden und soll nun gehoben werden:
--/>/> https://hamburg.t-online.de/region/hamburg/id_100890254/hamburger-schwimmkran-hebt-historisches-u-boot-wrack-plan-verbluefft.html
Man ist schon bei der Bergung von U 16 (https://de.wikipedia.org/wiki/U_16_(U-Boot,_1911)) ... scheinbar soll es nach der Bergung verschrottet werden ...
Moin zusammen,
Steven: Süd, Heck: Nord, 30 Grad Stb. Schlagseite.
Die Außenhaut ist stark verrottet, der Druckkörper relativ gut erhalten. Das Wrack hängt voller Netze und ist bewachsen. 1990 sind Torpedos aus dem Wrack entfernt worden. Menschen waren beim Untergang nicht an Bord. Die beiden Begleitpersonen für die Auslieferung, ein Leutnant und ein Mann, befanden sich an Bord des Schleppers LÖWER, der das Boot nach Harwich schleppen sollte.
Hallo Simon top So sind halt die Zeitungsmeldungen.Der Verlustort war 1919 schon bekannt und da 1990 am Wrack rumgebastelt worden ist, so war da nix "zu finden". Frage, warum mit Torpedos abgeliefert? Die hatten 2 1/2 Monate Zeit. Erinnert so an U51 da waren Torpedos an Bord (Kriegzeiten) und als das Ding bei E&M Bremerhaven lag, mussten Teile der Bürger gesperrt werden. Damals war es kein Problem zu dem Wrack zu gehen und fleißig Bilder zumachen . Gruß nach Potsdam!
Moin Bernd, schöne Grüße zurück.
Die Engländer wollten die Aale auch haben, allerdings ohne Zünder. Wenn die das Boot in Cux an Land bringen, werde ich mir das mal aus der Nähe ansehen, vorausgesetzt, die lassen einen so dicht ran. Ich hoffe, daß, wenn das Boot tatsächlich verschrottet werden sollte, einige Exponate geborgen und dem U-Bootmuseum zur Verfügung gestellt werden können.
Die Aussage in dem verlinkten Artikel, daß man nicht weiß, ob da tote Seeleute an Bord sind, zeigt mal wieder, daß man sich mit der Geschichte des Bootes kein Stück auseinandergesetzt hat.
Moin,
mit welcher Gedankenlosigkeit manche Artikel verfasst werden, zeigt doch der verlinkte Artikel zu U 16.
Ein Blick in das Internet hätte genügt, um die Frage nach Toten an Bord zu beantworten. Es kann natürlich auch sein, der Verfasser hat bewußt jenen Sachverhalt offen gelassen, um Aufmerksamkeit zu generieren. Sei es wie es sei, jedenfalls bestätigte er damit bei mir bereits bestehende Zweifel an der Seriösität der Berichterstattung.
MfG Wirbelwind
Liest man sich alles in Ruhe durch, ist es eine simple Geschichte ohne irgentwas an ,,Unbekanntem" . Ich gehe mal davon aus, dass wie bei ähnlichen ,,Unfällen" es Absicht war. Seeventile auf, dem Schlepper zugerufen und dann nix wie von Bord. Simon wird wohl die Details haben. Das Boot soff ab und die ,,Geretteten" machten natürlich darüber Meldung incl. des Tatortes. Bei der Tiefe war ein Betonnung nicht nötig und selbst Hitlers Bismarck wäre locker darüber hinweggekommen. Über die Jahre war man am Boot tat dies und jenes. Warum nun die Bergung? Sie kosten Geld (spielt aber bei einer Bundesbehörde wohl keine Rolle) und hat nur Sinn, wenn man davon ausgeht, dass sie ein Hindernis darstellt. Das wären Super-Groß Container oder 350.000tdw Tanker. Die gehen aber nicht durch den NO Kanal oder nach Hamburg. Vielleicht weiß Herr Schröder als Pressesprecher ( er ist nicht ,,Direktor") mehr darüber, muss er aber nicht.
Ja Simon, fraglich ob du an das Ding herankommen kannst. Heutzutage sind die Bestimmungen doch anders als bei U51, das Gelände, auf dem man das Boot ablegt, muss wie jedes Betriebsgelände abgesichert sein. Selbst als hier vor Jahren auf einer Wiese ein KFK verlegt wurden, musste eine Zaun darumgelegt werden, anders als um 1970 herum an der Luneschleuse KFK 1 zerzägt wurde konnten man ran und Brennholz mit nach Hause tragen. Na ja, schau wir ma. Das DSM wird jedenfalls sich nicht um irgendwas von Bord kümmern.
Moin,
im FdW wurde bekannt gegeben, dass der Schwimmkran ,,Matador 3" mit 4 Ankern vertäut in der Elbe liegt und bereit zur Bergung von SMS U 16 ist. Die soll am kommenden Dienstag beginnen. Mal sehen, was der Kran dann aus dem Wasser hebt.
MfG Wirbelwind
ich habe mal in heutigen Seekarten die Postion abgesteckt. Anders als in den 20zigern usw liegt das Wrack nun doch nahe am Elbe Fahrwasser. Die Gegend ändert sich ja ständig. :angel:
Moin,
lt. FdW scheint ein Großteil des Wracks von SMS U 16 bereits auf dem bereit gestellten Ponton zu liegen. Es ist nicht mehr viel vom Boot übrig. Über 100 Jahre Liegezeit unter Wasser und Beschädigungen durch Überwasserschiffe haben wohl dazu geführt. Der Bootskörper ist in 2 Teile zerbrochen und der Druckkörper aufgeschlitzt. Damit erübrigen sich alle Spekulationen über eine mögliche Restaurierung. Der gehobene Schrott ist damit ein Fall für den Hochofen.
MfG Wirbelwind
moin,
Zitat von: wirbelwind am 01 September 2025, 09:50:04Der gehobene Schrott ist damit ein Fall für den Hochofen
Ob man wohl ein paar Anzeigegeräte, wenn gut erhalten, für das uns gut bekannte Museum in Cuxhaven retten könnte ?
Gruß, Urs
Hier mal ein paar Links.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/auf-nordsee-gesunken-u-boot-aus-dem-jahr-1919-zerbricht-bei-bergung,wrack-112.html
https://www.bild.de/regional/nordsee/kaiserliches-u-boot-u16-bergung-nach-106-jahren-in-der-nordsee-68b56e475d3e123a945b24e6
Das ist ja das erste Mal, dass so was überhaupt geborgen wird", Wat ?? Mensch Dominik dat war doch nix besonderes und nicht das erste Mal. Guck ma nach BHV da wurde vor 47 Jahren auch ein Uboot des Kaisers bei der E&M an Land gesetzt, fast vollständig. Reichlich was geborgen, ne Kanone, ne verbogene Kurbelwelle und Knochen von gefallenen Helden. Mit sowas könnt ihr nicht aufwarten nur ne Berch von Müll 8-)
Ich geh mal davon aus, das demnächst ein paar Teile bei E-Bay auftauchen werden, wäre ja nicht das erste mal.
Hallo,
in den Marine-Nachrichtenbättern Nr.2 - 3 und 4 wird gut und sehr genau über die Auslieferung
der dt. U Boote nach England berichtet.
Es grüßt der Hastei
Hallo,
Die Bergung stößt bei den Unterwasserarchäologen auf Unverständnis.
Zitat»Ich bin also ein bisschen sprachlos und kann auch nicht wirklich verstehen, wie man dazu gekommen ist, das so zu machen«, sagt Jens Auer der Nachrichtenagentur dpa. Auer ist Sprecher der Kommission für Unterwasser- und Feuchtbodenarchäologie im Verband der Landesarchäologen. »Also aus fachlicher Sicht ist das absolut inakzeptabel.«
Auer verweist auf ein in Deutschland etabliertes Regelwerk bei Bauvorhaben oder Bergungen. »Diese Aktion widerspricht einfach all diesen Regeln.« Dass sie von einer Bundesbehörde veranlasst wurde, sei besonders problematisch. Primäres Ziel sei die Erhaltung eines Denkmals an seinem natürlichen Standort...
»Das ist der Super-GAU archäologisch gesehen. Es gab keine Dokumentation, keine archäologische Begleitung, keine fachliche Begleitung, keine Recherche vorher, nichts.«
https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/scharhoern-bergung-eines-u-boots-aus-1919-sorgt-fuer-empoerung-bei-forschenden-a-b78ca843-d317-4d15-b07c-8983f50425ba
..das sieht der zuständige ( da Bergungsort zu HH gehört) Landesarchäologe doch anders. Er hält das Wrack für historisch und technisch uninteressant. Herrn Hubers Aussagen ( er ist Privatperson in einer Firma für Unterwasserarbeiten) sind in Teilen recht fragwürdig oder falsch , gleiches gilt für Herr Auer. Es ist wieder mal das typische einer Nachrichtenwelt, die 24 std. am Tag "liefern" muss. Kann mir hier mal wer sagen, was historisch oder technisch von diesem Schrotthaufen zu erwarten ist ? Alle technischen und historischen Dokumente sind seit jahrenden frei zugänglich und wer was für die Augen haben will, der wird in München mit einem fast identischem Boot zufrieden gestellt. 8-)
PS: Nach nochmaligem ,,Zeitungslesen" : Ich habe bisher nichts finden können, dass das Boot als geschütztes Denkmal ausweist. Bitte um diesbezügliche Information.
Hallo,
selbst Bundesbehörden sind sich nicht einig über zuständigkeit und vorgehen
ZitatDoch nun laufen Gespräche zwischen der Generaldirektion und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA). Diese sieht sich zuständig für den Fall. Die Tatsache, dass das Wrack des U-Bootes U16 in einer Bundeswasserstraße lag, habe keine Auswirkungen auf diese grundsätzliche Einschätzung, erklärt die Behörde am Nachmittag. ,,Im vorliegenden Fall der Bergung des U-Bootes U 16 durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes wäre mithin zumindest eine frühzeitige Einbindung der BImA in ihrer Eigenschaft als Eigentümervertreterin angezeigt gewesen."
Eine Bergungsgenehmigung gab nach Angaben der Behörde nicht. Ihr sei die Angelegenheit erst nach der Bergung der ersten Wrackteile bekanntgeworden. ,,Der Vorgang wird aktuell behördenintern abgestimmt
https://share.google/3X3S04DcveU9aBJhs
Oh Gott nun auch noch ne weitere Behörde. Gut, dass weder den Archäologen, der Bundesfinanzbehörde und den Umweltaktivisten bekannt ist, dass, ohne sie zu fragen über die Jahre reichlich bundeseigener Schrott aus der Tiefe geholt wurde. Das Ganze entwickelt sich langsam zu kafka-schen Melodrama. Nee, aber mal im Ernst. Warum so viel Aufhebens für ein ,,technisch -historisches" unbedeutendes Stück Altmetall? Da geht es wohl mehr um ,,innerbehördliche Befindlichkeiten". Ich freue mich schon darauf, wie es weitergeht. :ROFL:
Weiter geht es so.....
https://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/u-boot-wrack-museum-sicherheit-harz-nordsee-4117354
Na dann mal viel Spaß. Ma gucken was nach der Grobreinigung (bitte nicht Sandstrahlen) sich zeigt. Was ein (sehr lobenswertes) DDR-Alltags-Museum mit einem Kaiserlichen Uboot-Wrack-Teil anfangen will, ein Rätsel. Es soll wohl als Anlock-Werbe-Stück dienen. Die träumen wohl von Besucherzahlen wie bei der Titanic ( :-D ) Na gut, schau'n wir mal. Was mir immer noch keiner erklären konnte, ist was an den Blechhaufen , wo von das Internet trotz so historisch bedeutet und was man an dem Wrack für neue wissenschaftliche Erkenntnisse finden kann. Als alter Motorenschlosser (TB-NDL 1962 bis 1965) bin ich gespannt was von dem Petroleummaschinchen noch zu erkennen ist. Die selbige Maschine steht sauber und voll gepflegt in München. also vor dem ,,Wiesen-Besuch" (nüchtern) mal kurz dort vorbeigucken. O'zapft is :ROFL:
Moin,
da wundert sich der Fachmann und der Laie staunt. Beneckenstein im Harz ist ja nun nicht gerade für sein maritimes Flair bekannt. Gab es denn keine Museen an der Nord-und Ostseeküste, die auch den Turm als Ausstellungsstück gern gehabt hätten? Sollte es wirklich keine ,,Zeitungsente" sein, schaue ich mir das gute Stück natürlich an, sobald es in Beneckenstein steht. Sind ja für mich nicht mal 100 km bis dorthin.
MfG Wirbelwind
Na, ich denk mal, dass die, die sich auskennen mit dem Schrotthaufen nix anfangen können. Das DSM sowieso nicht, da der selbige weder was für BLM, Klima & Co noch sonst wichtiges darstellt. Aber mal ehrlich. Außer ein paar Teile für den Vorgarten ist doch nix zu vermarkten.
Es wird in den Medien so was von rumfantasiert von wegen ,,historisch, wissenschaftlich, sozial usw" wichtig ohne alle Fachkompetenz. Da wurde spekuliert ob da noch Knochen rumliegen, oder Waffen und ein Berufstaucher, der über Jahre hin ohne alle Einschränkungen hätte, vor Ort im Schlimm wühlen können, sich nun beleidigt fühlt, da man ihn nicht zu Rade gezogen hat. Alles ein reines Sommertheater
Moin,
kann es sein, dass es mit dem Verschrotten von SMS U 16 nicht mehr lange dauert und der Schrott im Hochofen landet? In einem anderen Forum wurden Bilder gepostet, die die Verschrottung zeigen.
Mit dem Turm in Beneckenstein scheint es wohl doch nichts zu werden und der entsprechende Artikel in der Vosti diente wohl, um das Sommerloch etwas zu füllen.
MfG Wirbelwind
Zitat von: beck.Schulte am 04 September 2025, 16:07:05PS: Nach nochmaligem ,,Zeitungslesen" : Ich habe bisher nichts finden können, dass das Boot als geschütztes Denkmal ausweist. Bitte um diesbezügliche Information.
Laut Denkmalgesetzgebung des Landes Hamburg (Bodendenkmalgesetzgebung ist Landessache in Deutschland) greift der Denkmalschutz im Land in eher grundsätzlicher Weise. Es ist daher gar nicht nötig zu fragen, ob es sich um "geschütztes Denkmal" handelt. Ich zitiere aus § 6 Abs. 1 DSchG:
"(1) Bei der zuständigen Behörde wird eine Denkmalliste für die Denkmäler im Sinne des § 4 Absätze 2 bis 5 geführt. In dieser Denkmalliste werden eine Identitätsnummer, die Belegenheit und eine Denkmalkurzbezeichnung aufgeführt.
Der Schutz nach diesem Gesetz ist nicht von der Eintragung dieser Denkmäler in die Denkmalliste abhängig. Die Einhaltung der gesetzlichen Schutzpflichten kann von der bzw. dem Verfügungsberechtigten erst ab der Eintragung verlangt werden. Die Denkmalliste kann von jeder natürlichen und jeder juristischen Person eingesehen werden. Soweit es sich um eine Einsichtnahme im Hinblick auf die Bodendenkmäler handelt, ist ein berechtigtes Interesse darzulegen." (Hervorgehoben durch mich)
maßgeblich für die Bergung nach Hamburger Rechtsauffassung ist zudem auch § 14 Abs. 1:
(1) Wer Bodendenkmäler ausgraben, aus einem Gewässer bergen oder unter Einsatz von technischen Suchgeräten entdecken will, bedarf der Genehmigung der zuständigen Stelle. Die Genehmigung kann insbesondere gemäß § 7 Absatz 5 an Bedingungen oder Auflagen hinsichtlich der Ausführung der Ausgrabungen, der Dokumentation, des Fundverbleibes sowie der Konservierung und Restaurierung der aufzufindenden Überreste, Sachen oder Spuren geknüpft werden.
D.h. letztlich obliegt es der Auffassung des Amtes seine Zustimmung, eventuell in diesem besonderen Fall auch in Abstimmung mit dem Hamburger Denkmalrat zu erteilen. Da die Fundstelle bereits bekannt war und einer abgeschlossenen Epoche angehört wäre das Einholen einer solchen Zustimmung formal notwendig. Wobei ich mich nicht darüber wundern würde, wenn ein solches Zustimmungsverlangen grundsätzlich erteilt worden wäre, da das Objekt über keine besonderen Schutzmerkmale verfügt. Rein juristisch betrachtet könnte man zudem geltend machen, dass das Wrack nicht die primäre Quelle von Information zu kaiserlichen U-Booten sei, da auch aus schriftlichen Quellen genügend Informationen breitgestellt werden können. Aber das liefe der Rechtsauffassung mehrerer mir bekannter Denkmalämter zuwider, und auf einen Rechtsstreit will es niemand ankommen lassen. Nur theoretisch möglich wäre daher die Verlangung der Wiederherstellung nach § 13 auf Kosten des Verursachers einer Bergung OHNE Genehmigung. Niemand hat daran Interesse.
..Danke für die Infos: ..es bleibt für mich reiner behördlicher Kompetenzen- Wirrwarr , wo jeder mal sich wieder in den Vordergrund geschoben hat ohne wirklich was über das Objekt und seien Zustand zu wissen. Ein sich zerlegender Haufen Schrott ohne historisch technische Bedeutung. Liest man den Text, so ist in der Vergangenheit ständig dagegen verstoßen worden ohne das wer am maulen war. Wenn es ein 1919 dort gesunkener Fischdampfer gewesen wäre und kein U-Boot (seit DAS BOOT in D ein schon mystischer Gegenstand) hätte kein Hahn danach gekräht. Nun wird der Schott sortiert und mit viel Aufwand zu Teilen in den Hochofen wandern, der Rest geht auf die Müllkippe und dann ist das Thema U16 durch. 8-)
Das kann für die Vergangenheit der 50'er bis 80'er Jahre durchaus zutreffen, aber nach der Novellierung der Denkmalgesetze aller Bundesländer im Verlauf der 90'er Jahre (um sie EU-konform zu machen), hat sich da grundlegend viel geändert. Deswegen sind die früheren Verhältnisse nicht so einfach auf heutige zu übertragen.
Fakt ist aber auch, dass hauptamtliches Personal in den DA wenig am Kriegsgerät des 20. Jh. interessiert sind. Ich erinnere da nur an die "Unannehmlichkeiten", welche das Berliner DA im Zusammenhang mit den beim Abbau des Fahrerbunkers geborgenen Relikten hatte...
Danke auch dafür: top Wieder ein Beleg, dass die ,,Empörung" der Behördenvertreter reiner Aktionismus ohne einen einzigen Anhaltspunkt dafür, dass der Haufen Schrott auch nur im Ansatz ein ,,Denkmal" darstellt. 8-)
Noch wundersamer das ,,Medien-Echo" : Völlig unbedarft um was es sich eigentlich bei dem Wrack handelt, volle Empörung als ob es sich um die Zerstörungen eines ,,Weltkulturerbes" handelte.
Trotzdem erschließt sich mir in gewisser Form nicht, warum kein Fehler seitens der bergenden Behörde vorliegen soll, da nach geltender Gesetzeslage beim zuständigen DA -grundsätzlich- eine Genehmigung einzuholen war.
Es handelt sich um eine Gewässerbergung ohne Genehmigung, die nach heutiger Gesetzeslage durchaus in die Kategorie "blinder Aktionismus" verschoben werden darf. Vielleicht nutzt man diese Gelegenheit um aus den Fehlern zu lernen und vor allem die Kommunikation zwischen den Ämtern zu verbessern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man bei der bergenden Behörde über die geltende Gesetzeslage nicht in Kenntnis war, sonst wäre das sogar Vorsatz.
Nun, ich habe, dank Ihrer Hinweise intensiv ,,Denkmalspflege" und die betr. Behörden mal in Netz abgesucht. Danach halte ich das Verhalten der Berger als völlig korrekt denn: Das Wrack war seit 1919 bekannt, da keine Leiche an Bord (Waffenstillstand kein Friede) kein Kriegsgrab und da alle Umstände bekannt auch kein amtliches Denkmal. Wie Sie schon geschrieben haben, ist der Kriegsschrott des 20 Jh generell nicht schutzwürdig. Dazu der Zustand des Rostklumpens. Wäre das Ding zB. von der Außen Ems im Hafen von Emden in einer Ecke abgelegt und somit der Sicht des Publikums entzogen wäre außer was in der Lokalpresse nix weiter vorgekommen. Hätten die Berger z.B. auf der Schles.-Holst. Seite was von den dort liegenden ägyptischen Altertümern gefunden die dort 1820 herum im Sand verschwanden sie hätte die Archäologen informiert. Warum sollte sie es bei U16 tun?
Bleibt für mich letztlich die Frage: Wo steht geschrieben was meldepflichtig ist und was nicht.
Habe darüber nur reichlich was bei Landfunden gefunden. War aber klar. Auf einem Acker ein Bajonet t der Wehrmacht nicht meldepflichtig, ein römisches Kurzschwert dann wohl. Bergung des Wracks eines 1952 gesunken Frachter in der Außenweser nicht meldepflichtig oder grundsätzlich alles was man aus dem Wasser zieht. Jo, dies so meine persönlichem Gedanken dazu.
Die negativen "Spitzen" gegen die Denkmalämter / Archäologie geben mir den Anlass, mich auch zu Wort zu melden:
Da die Archäologie eine der wenigen "zerstörenden" Wissenschaften ist - man muss jüngere Befunde beseitigen um darunterliegende ältere zu erforschen - ist die beste Konservierung der Verbleib im Boden. Das gilt auch für Objekte im Wasser. Solange die Nachbehandlung / Umgang nach einer Bergung nicht gründlich überprüft ist, ist das Objekt im Wasser am besten aufgehoben. Dies gilt wie auch auf dem Land, wenn es kein wissenschaftliches Projekt ist.
Bei U16 verhielt es sich etwas anders, es lag im Weg und musste beseitigt werden, man spricht dann von Notbergung. Eine fachliche Einschätzung über das weitere Vorgehen nach der Bergung wäre von den zuständigen Wissenschaftlern in Fundlage am zielführendsten gewesen. Nur so wäre eine optimale wissenschaftliche Auswertung / Konservierung des Bootes möglich gewesen.
Auch sollte ein Umdenken bei einigen erfolgen: Geschichte / Archäologie fängt GESTERN an!
U16 verhielt es sich etwas anders, es lag im Weg und musste beseitigt werden, man spricht dann von Notbergung. Eine fachliche Einschätzung über das weitere Vorgehen nach der Bergung wäre von den zuständigen Wissenschaftlern in Fundlage am zielführendsten gewesen. Nur so wäre eine optimale wissenschaftliche Auswertung / Konservierung des Bootes möglich gewesen.
Das macht mich sprachlos! Dies vorweg: Es war keine ,,Notbergung" welches eine Bergung von historisch Wertvollem darstellt – z.B. bei Tiefbauarbeiten- sondern schlicht die Beseitigung eines im Weg liegenden Schotthaufens. Wenn das ein so wichtiges Objekt war, warum hat man sich den vorher über die letzten 100 Jahre – anders als bei wirklichen historischen Unterwasser-Objekten- nicht um eine Aufnahme in das Schutz-Register bemüht. Es war doch kein Sensationsfund Die, welcher Art auch immer, Wissenschaftler sollen was am ,,Wrack" erforschen? Nein, die betr. Behörde in HH zeigt, nachdem sie sich ausgemault hat keinerlei weiteres Interesse. Was wollen Sie den ,,konservieren" ? Sehen Sie sich doch die Fotos an. Und was sollte es den kosten und wer hätte zu zahlen?
Zum Ende nochmals eine Frage: Da Sie sich in diesem Zeitraum maritim auskennen: Was wäre selbst bei einer mit hohen Kosten durchgeführten Bergung Neues an Land gekommen ?
So, dann warte ich ma bis die Tage was aus CUX kommt.
PS: Ein Besuch in München wäre evtl. recht hilfreichfür die Beurteilung des "der Wissenschaft" entrissenen U16
Auch wenn es sich um einen "Schrotthaufen" handelt, ist es doch ein Zeitzeugnis, das man nicht gerade jeden Tag findet (in Deutschland etwa ist nur das etwas ältere U1 im Technischen Museum in München erhalten). Selbst Österreich, das an seiner Maritimen Vergangenheit wenig Interesse hat - viele wissen nicht einmal, dass es eine KuK Kriegsmarine gab - hat den Turm und einige weitere Teile von UB20 im Heeresgeschichtlichen Museum ausgestellt, der von der Erhaltung mit dem Turm von U16 durchwegs vergleichbar ist.
Vermutlich ist die Flugzeugsparte da wesentlich weiter entwickelt, da freut man sich noch über jeden Rest eines Flugzeugs, egal welcher Erhaltungszustand.
Jedes zerstörte Zeitzeugnis ist für immer verloren. Es muß nicht immer neue Erkenntnisse liefern. Würde man danach gehen, gäbe es somanches Museum nicht.
..gehört wohl auch zum Thema: letzte Woche in der NZ wurde berichtet, dass das DSM und die Uni Bremen ein mit 170.000€ ausgestattetes 4-Monats Projekt durchführen. Untersucht werden soll, am Beispiel RAU IX wie sich historische Eisen/Stahl-Museumsschiffe preiswerter und effektiver davor zu schützen seinen,um nicht eines Tages -wie oft geschehen- dem Schrotthändler übereignet zu werden.
Zitat von: Hippi am 08 Oktober 2025, 19:03:49Die negativen "Spitzen" gegen die Denkmalämter / Archäologie geben mir den Anlass, mich auch zu Wort zu melden:
Da die Archäologie eine der wenigen "zerstörenden" Wissenschaften ist - man muss jüngere Befunde beseitigen um darunterliegende ältere zu erforschen - ist die beste Konservierung der Verbleib im Boden. Das gilt auch für Objekte im Wasser. Solange die Nachbehandlung / Umgang nach einer Bergung nicht gründlich überprüft ist, ist das Objekt im Wasser am besten aufgehoben. Dies gilt wie auch auf dem Land, wenn es kein wissenschaftliches Projekt ist.
Bei U16 verhielt es sich etwas anders, es lag im Weg und musste beseitigt werden, man spricht dann von Notbergung. Eine fachliche Einschätzung über das weitere Vorgehen nach der Bergung wäre von den zuständigen Wissenschaftlern in Fundlage am zielführendsten gewesen. Nur so wäre eine optimale wissenschaftliche Auswertung / Konservierung des Bootes möglich gewesen.
Auch sollte ein Umdenken bei einigen erfolgen: Geschichte / Archäologie fängt GESTERN an!
Jein. Richtig ist, dass es nicht Aufgabe der LDA sein kann, irgendwelche Bergungen vorzunehmen* -wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Gesetzlicher Auftrag ist lediglich dafür zu sorgen, dass die Objekte in ihrem Milieu erhalten werden. Damit verhindert man auch eine Überfüllung der Fundmagazine und kostenintensive Restaurierungen. Denn: Was geborgen wird und eingeliefert wird muss auch erhalten werden.
Nicht richtig ist dagegen dass Archäologie "gestern" anfängt! Um Gottes Willen- bedenkt, dass somit der ganze Hausmüll von Gestern schutzwürdig wäre. Ganz abgesehen von den eher problematischen Kapazitäten der Fundmagazine, ergibt das auch wissenschaftlich keinen Sinn.
Die EU hat als Richtlinie vorgegeben, dass der Befassungszeitraum von Boden- und Gewässerdenkmäler auf die Perioden einzugrenzen ist, aus denen lebende Zeitzeugen nicht mehr die Hauptquelle von Informationen seien. Dass aber auch grundsätzlich zunächst alles und nicht nur die aufgelisteten Objekte schutzwürdig sind. Die einzelnen Länder haben das durchaus unterschiedlich interpretiert: So wurde in Zypern z.B. in Gesetzesform gegossen, dass alles was älter als 80 Jahre ist, darunter fällt (deswegen Vorsicht beim Möbelkauf in Nikosia!). In einigen deutschen Bundesländern wurde noch in den 80'er Jahren die Grenze bei 100 Jahren gezogen. Üblicher ist heute die Definition nach abgeschlossenen historisch-politischen Epochen. Auch Berlin hat sich -auch wenn dass nicht erwünscht war, um die Konservierung von WK-2 Kriegsschrott bemüht. Ich glaube das Problem ist in der dritten Etage des Neuen Museums in einer Vitrine auch direkt angesprochen.
In diesem Fall kann argumentiert werden, das SMS U-16 der kaiserlichen Marine zuzuordnen sei, dass es keine lebenden Zeitzeugen mehr für U-16 gibt, und dass die Aktenlage dazu auch in Freiburg nicht lückenlos ist. Vom Alter her fällt es zwar heute darunter, da es nun älter als 100 Jahre ist, aber dieses Kriterium ist für Hamburg nur von indikativer Bedeutung und stellt für sich betrachtet noch kein Schutzmerkmal dar. Ob U-16 in einer Denkmalliste aufgeführt war oder nicht habe ich nicht überprüft, ist aber auch irrelevant, weil dass Hamburger DschG heute den Schutz von Boden- und Gewässerfunden unabhängig von der Eintragung in einer Denkmalliste in grundsätzlicher Weise (= EU-konform) gewährleistet. U16 kann man also vor Ort belassen oder mit/ohne Beauflagung bergen, muss man aber auch nicht. Das liegt letztlich alles in der Verantwortung des LDA. Da die Damen und Herren vom LDA aber nicht gefragt wurden bleibt hier nur die Schadensbegrenzung. M.E.n. alles nicht so wild...
*) vielleicht abgesehen vom LDA Baden-Württemberg, welches an einem der am besten geschützten Bodendenkmäler Deutschlands Forschungsgrabungen veranlasste und durchführte. Sicher interessant aber keine Kernaufgabe.
Zitat von: delcyros am 09 Oktober 2025, 15:40:45... Nicht richtig ist dagegen dass Archäologie "gestern" anfängt! Um Gottes Willen- bedenkt, dass somit der ganze Hausmüll von Gestern schutzwürdig wäre ...
Wobei es tatsächlich von wissenschaftlichem Interesse sein kann, was die Menschen so alles weggeworfen haben. Für die Archäologen der fernen Zukunft wären unsere Müllhalden sicher interessante Forschungsobjekte. :wink:
Ja, das ist eine uns Europäern neue Art von Archäologie. In Amerika gibt es bereits Untersuchungen von Mülldeponien von 1900 bis in die 30er. Bei uns ist zur Zeit das Ende des 2.Wk meist eine Grenze der Archäologie. Die Zeitgrenze ist aber im Fluß und wird sich ständig verschieben.
U-16 gibt, und dass die Aktenlage dazu auch in Freiburg nicht lückenlos ist. .. das überrascht mich aber. Wo gibt es Lücken und wie wären diese bei einer "vorschriftsmäßigen" Beseitigung zu klären gewesen? :/DK:
Nach NZ von heute (mit Foto) wird das ,,Weltkulturerbe" U16 im Fischereihafen von CUX nun fleißig zerlegt. Der Turm steht noch, Auskunft gibt die Behörde nicht. Damit wird das Thema wohl die Tagen sich von selbst erübrigt haben. :roll:
Wieder einmal hat Desinteresse, Unwissenheit und Gleichgültigkeit wie so oft gesiegt.
Ach ja, nicht gleich "Weltkulturerbe", aber ein Kultur-/Industriedenkmal und Zeitzeugnis mit mehr als 100 Jahren Alter.
Desinteresse, Unwissenheit und Gleichgültigkeit
Unwissenheit worüber?
Was wäre denn noch überhaupt vorhanden und unter großen Kosten zur Schau zu stellen? Sandstrahlen hätten selbst diese Teile kaum überlebt, also mit Drahtbürsten und na Gruppe -Mindest-Lohner über 3 ¼ Monate frisch ans Werk? Lass man gut sein. Fahr nach München und guck dir dort U1 an. Na ja vielleicht bleiben uns Fragmente des Turms erhalten. Das oft angeführte Stahlgerippe in Istanbul kaum als Vergleich gelten. Es war kriegszerstört (Kriegsgrab) in den 30 ziger durch Metall-Räuber bis zur Unkenntlichkeit geplündert und auch beim aus dem Sand buddeln nicht geschont. Zur TCDK-Werft in Taşkızak verbracht und dort ,,aufgearbeitet". Alles auf Kosten der Marine und die musste sich keine großen Gedanken betr. Finanzierung machen. ..Warten wir aufs nächste Wrack. Die Titanic kanns ja leider nicht mehr werden.
Moin,
das, was mein Vorposter schreibt, lässt sich schwer entkräften. Viel Neues, Unbekanntes wird sich im geborgenen Wrack von SMS U-16 nicht mehr befunden haben. Dafür lag es zu lange im Sand. Ob nun wenigstens der Turm restauriert wird und erhalten bleibt, wird sich zeigen. Über die Art und Weise der Bergung und der weiteren Verwertung lässt sich trefflich streiten, doch ändert das noch was?
MfG Wirbelwind
Art und Weise der Bergung..wie denn anders? Mal sich mit dem Wrack, seine Lage im Sand, die Strömung & Sicht usw usw befassen.. Alles wäre nur mit reichlich was an Geld zumachen gewesne (wenn überhaupt) und als Ergebnis nix anderes als wie vorhanden.
Was hätten denn die Archäologen (und nur die mit Technikgeschichte des 20JH , die von den Kelten wären kaum hilfreich) bei der Bergung anders machen können? Aus HH wäre wohl kaum ein Cent gekommen. Alles nur Rumgejammer von wegen Kompetenzen. Wenn das z.B. ein Vp-Boot von 1919 gewesen wäre (für mich sehr von Interesse) worüber kein Expl. in München steht, es wäre eine kleine Rand-Notiz. Es ist halt der Deutschen seit DAS BOOT schon mystisches Unterwasserfahrzeug. Gleich ob vom Führer oder Kaiser...Hauptsache U-Boot. :-D
Moin,
bevor es zu weiteren Mißverständnissen kommt, ich selbst beanstande die Bergung des besagten Wracks nicht. Warum und weshalb diese so ablief, dazu gibt es bereits Äußerungen, denen ich zustimme. Mir ging es im letzten Post unter anderem nur darum, klarzumachen, dass alles Für und Wider über die Art und Weise der abgelaufenen Wrackbergung zulässig, aber jetzt in meinen Augen doch nur noch vergossene Milch darstellt. Die Würfel sind gefallen.Ob jemals ein Museum ein austellungswürdiges Teil des Wrackes erhalten wird, muss sich zeigen.
MfG Wirbelwind
austellungswürdiges Teil des Wrackes..wat dat? und welche andere Art von Bergung schwebt dir vor ? so wie es abgelaufen ist, so war es korekt und bezahlbar. Alles andere sind Träumerein , da mir bisher keiner was konkretes über einen alternativ Vorgang aufgezeichnet hat. Auch glaube ich, das kaum wer von den Kritikern sich je mit dem Wirken von 100 Jahren Salzwasser mit Treibsänden auf Eisen/Stahl Metalle befast hat. Is so meine persönlich unmaßgebliche Meinung
Moin beck.schulte,
nach meinem Erkenntnisstand wurde das geborgene Heckteil mit Turm von SMS U 16 mittlerweile für den Abtransport nach Benneckenstein versandfertig gemacht. Soviel erst einmal zu Deinem letzen Post. Selbst wenn es dazu nicht gekommen wäre, manche Amaturen, Ausrüstungsgegenstände eines solchen Bootes bestanden aus Materialien, die zumindest sich im Salzwasser nicht gleich auflösen. Daher können diese möglicherweise unter Umständen mit vertretbaren Aufwand restauriert werden. Irgendwoher habe ich mal die Info bekommen, dass der Turm von SMS U 16 aus einer Bronze-Legierung besteht, die sich im Salzwasser als korrosionsbeständig erweist. Der geborgene Turm sieht deshalb für mich rein äußerlich noch relativ intakt aus.
MfG Wirbelwind
dass der Turm von SMS U 16 aus einer Bronze-Legierung.. ich bin dann ma aus dem Thema raus. Bitte lese mal das Standartwerk "Der Bau von U-Booten auf der Germania Werft" durch. Das wäre hilfreich
Moin beck.schulte,
wie ich Deiner letzten Nachricht entnehme, bin ich wohl einer Falschinformation aufgesessen. Kann passieren. Schien mir insofern schlüssig, da Bronze gegenüber Salzwasser korrosionsbeständig ist und der geborgene Turm äußerlich aus der Ferne noch relativ gut ausschaut. Schließlich ging es in unserem Disput zuletzt mehr oder weniger um die Verwertung der geborgenen Artefakte. Nach Deiner Auffassung wenig sinnvoll, da kaum noch verwertbar im Sinne einer späteren Ausstellung. Es scheint in meinen Augen aber doch das ein oder andere Stück nach entsprechender Aufarbeitung mit vertretbarem Aufwand für Museen interessant zu sein.
MfG Wirbelwind
Hallo Wirbelwind,
da stimme ich dir voll und ganz zu. Es wird sich doch einiges noch als Museumsartefakte nutzen lassen. Der Turm (eventuell mit Periskop) oder die Hektorpedorohre scheinen ja wirklich gut in Schuss zu sein.
Verglichen mit so mancher "Dampflok" Ruine, die wieder aufgebaut wird/wurde sicher eine gute Ausgangsbasis.
Wer in dem geborgenen nur "Schrott" sieht, kann sich ja etwaige Eintrittsgelder in das Museum sparen.
Moin Hippie,
es wird sich, so hoffe ich, noch in der weiteren Berichterstattung zeigen, was alles von SMS U 16
im Museum gelandet ist. Übrigens kann jeder zu jedem Thema im Forum eine Meinung haben, Fehler eingeschlossen. Ob die dann allerdings mehrheitsfähig ist, zeigt sich.
MfG Wirbelwind
Moin!
Zumindest das Achterschiff ist schon da. Jetzt steht es für mich quasi in Nachbar's Garten.
Gruß Nauarchus :-)
Hallo Nauarchus,
Da kannst du uns ja vielleicht mit neuen Fotos versorgen :TU:) ⁶?
Wäre super!
Grüße Hippi
Moin Nauarchus,
immerhin. Da wird wohl der 1. Inspektionsgang bald fällig, denn so oft steht kein Achterschiff eines U-Bootes Seiner Majestät in Nachbars Garten. :-D
MfG Wirbelwind
Moin!
ZitatDa kannst du uns ja vielleicht mit neuen Fotos versorgen :TU:) ⁶?
ZitatDa wird wohl der 1. Inspektionsgang bald fällig...
Das werd ich machen. Muß da jedoch um etwas Geduld bitten, ich bin OP-bedingt noch nicht wieder an dem Punkt selber Auto zu fahren. :| Das wird noch ca. ne Woche dauern.
Bilder vom Achterschiff unmittelbar vorm Abtransport findet ihr hier: Abtransport S.M. U 16 (http://muenchner-rundbrief.xobor.de/t4529f36-U-WWI-Bergung.html#msg25829)
Gruß Nauarchus :-)
PS: Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, ich wohne nicht in Benneckenstein aber auch nicht weit weg. Darum das "quasi".
Hallo
Mal was neues
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/geborgenes-u-boot-teile-von-u16-kommen-in-museen%2Cu16-100.html?fbclid=IwY2xjawN5vRpleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAwzNTA2ODU1MzE3MjgAAR73z0GRQq7Kfuwf9rUl4rIQtiOhcDA5_-PPrnUfW9310UU4cWTO8SDMPWlElQ_aem_hd-PfaHoIKURiHxTcYau8w
Schönen gruss von der Ostsee
kuk
Moin!
Und hier...
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul/u-boot-kaiserreich-waffen-museum-100.html (https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul/u-boot-kaiserreich-waffen-museum-100.html)
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/u-boot-benneckenstein-100.html (https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/u-boot-benneckenstein-100.html)
So hat jeder der will was davon. Nun ja, warum nicht...
Gruß Nauarchus :-)
Moin,
lt. den hier verlinkten Berichten scheint ja nun Bewegung in die sachgerechte Verwertung von Teilen von SMS U 16 zu kommen. Ob es nur die ,,reine Freude" für die bedachten Museen bedeutet, bleibt abzuwarten. Schließlich kostet eine ordentliche Konservierung nicht nur eine Kleinigkeit. Gerade auch, wenn das Metall weich wie Kartoffelchipse sein soll.
MfG Wirbelwind
Es gibt einen Artikel mit 3D-scan in Bildern und Video:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/uboot-200~_backId-u16--100.html (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/uboot-200~_backId-u16--100.html)