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Flotten der Welt => Die Deutsche Kriegsmarine => Deutsche Kriegsmarine - Allgemein => Thema gestartet von: Richard Aigner am 29 September 2025, 10:25:38

Titel: Rechnung für Schlachtschiff Bismarck
Beitrag von: Richard Aigner am 29 September 2025, 10:25:38
Zufallsfund meines Bruders im internet.
Heute wäre die Rechnung sehr viel umfangreicher und würde extra kosten.
Titel: Aw: Rechnung für Schlachtschiff Bismarck
Beitrag von: U 48 am 01 Oktober 2025, 05:04:22
Moin,
da sind aber vorher schon zahlreiche andere Summen als Endpreis gewesen bevor es zu diesem Endpreis kam, die einzelen Posten in der Bauvorschrift wurden zur Preisprüfung zum OKM gegeben und dort geprüft.
z.B Blohm & Voss hat pro KG E-Schweißdraht RM 1,23 berechnert, dieses wurde um 20 % zu hoch von der Prüfstelle angesehen, genehmigt wurde nur RM 0,90 bis RM 1,0
Da kann man sich die Ordner mit Papierkram vorstellen.

Zu dem gibt es zu der Rechnung noch den Liefervertrag was für den Preis geliefert wird. Wenn man den hinter die Rechnung heftet sieht es schon anders aus.

VG
U 48
Titel: Aw: Rechnung für Schlachtschiff Bismarck
Beitrag von: Urs Heßling am 01 Oktober 2025, 09:07:32
moin,

Zitat von: Richard Aigner am 29 September 2025, 10:25:38Zufallsfund meines Bruders im internet.
wenn ich mich richtig erinnere, hängt das Original eingerahmt im Treppenhaus des Verwaltungs-Hauptgebäudes von Blohm & Voß in Hamburg

Gruß, Urs
Titel: Aw: Rechnung für Schlachtschiff Bismarck
Beitrag von: t-geronimo am 01 Oktober 2025, 12:14:04
Ich meine auch, es war hier schon mal Thema, aber das ist lange her.
Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt dann kam auch heraus dass umgerechnet die beiden Bismarcks grob genausoviel gekostet haben wie die fünf KGVs.
Aber das weiß ich nicht mehr genau.
Titel: Aw: Rechnung für Schlachtschiff Bismarck
Beitrag von: Leopard2A6EX am 01 Oktober 2025, 15:32:25
Der Umrechnungskurs Pfund:Reichsmark lag zu der Zeit wohl bei rund
1 : 9,9 wenn ich das richtig verstehe. Und das Verhältnis war noch relativ günstig. Die RN konnte Schiffe demnach viel kosteneffizienter bekommen.


Quelle: Stiftung Preußischer Kulturbesitz https://share.google/BTRH4c8Hrxshv1vzo