Mit mehreren neuen Eisbrechern für die russische Seekriegsflotte soll dem Schutzbedürfnis für die russische arktische Region Rechnung getragen werden. Gleichzeitig sind sie Ausdruck für die wachsende Bedeutung der Arktis in Bezug auf die wirtschaftlichen Ressourcen (mineralische Vorkommen, Gasreserven, nördliche Seeroute) und wegen des fortschreitenden Klimawandels.
Dabei handelt es sich um die Projekte 23550 (die Patrouilleneisbrecher Ivan Papanin und Nikolai Subow) sowie um die Eisbrecher der Projekte 21180 (Ilja Muromets) und 21180M (Jewpati Kolowrat).
Insgesamt umfasst die Eisbrecherflotte der Russischen Föderation derzeit 43 Schiffe. Sie soll bis 2030 um 14 Einheiten wachsen. Dies berichtete der Pressedienst der Föderalen Agentur für See- und Binnenschifffahrt nach einer Sitzung des Forums für die Entwicklung der Öl- und Gasressourcen der russischen Arktis und des Festlandsockels der GUS-Staaten.
Zum Thema ist der Artikel von Hans Uwe Mergener und Michael Nitz sehr zu empfehlen: https://esut.de/2025/04/meldungen/58901/kampfeisbrecher-ivan-papanin/
Broschüre Papanin und 3.jpg
Broschüre zu den neuen Eisbrechern
Danke für den Link :TU:)
Eine hochinteressante Entwicklung
Axel
Ist die Broschüre noch erhältlich?
Ja, einige Exemplare sind noch zu vergeben.
top Eine PM ist auf dem Weg.
Moin!
ZitatDanke für den Link :TU:)
Eine hochinteressante Entwicklung
Ja, definitiv! :TU:)
Gruß Nauarchus :-)
Hallo,
von einer Ostseekreuzfahrt vom 05.06.2019 mitgebracht - IVAN PAPANIN weit vor dem Stapellauf damals. Man beachte die doch enorme Bauzeit, wie bei vielen Projekten. Priorität kann man das nicht nennen...
REINHARDIVAN PAPANIN ArktikPatroler Eisbrecher 20190606 Petersburg jpg DSCF9393.jpgX.jpg
Das ist ein schönes Foto. Ob aber der Bau von Eisbrechern für die russische Armee Priorität hat, möchte ich bezweifeln - seit dem Überfall auf die Ukraine erst recht. So ist Ilja Muromets der erste Eisbrecher, der seit mehreren Jahrzehnten für die russische Marine gebaut wurde. Auch zivile Eisbrecher haben mitunter in Russland eine lange Produktionszeit. Herausragendes Beispiel ist der (nuklear betriebene) Eisbrecher 50 Let Pobedy. Er wurde am 4. Oktober 1989 unter dem Namen Ural auf Kiel gelegt und erst am 29. Dezember 1993 vom Stapel gelassen. Der Weiterbau wurde aus Geldmangel eingestellt. Im Jahr 2003 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen und am 1. Februar 2007 lief der Eisbrecher in den Finnischen Meerbusen ein, um dort zwei Wochen lang Seetests durchzuführen. Am 23. März 2007 wurde die Flagge gehisst und am 11. April traf der Eisbrecher in seinem endgültigen Heimathafen Murmansk ein. Also rund 14 Jahre. Aber gut, mit Bauzeitverlängerungen, Baukostenänderungen gibt es auch hierzulande die eine oder andere Erfahrung.
Im russischen Fernsehen wurden dieses Jahr 2 Dokumentationen über die "Papanin" gezeigt. Wen es interessiert kann es sich ja ansehen.
https://rutube.ru/video/f6f4307f125518595e70e6018846282c/
https://rutube.ru/video/0d677de0f236e87f8167cd92d4a78564/
Die Broschüre ist gut angekommen. Vielen Dank! :TU:)
Dito, ganz herzlichen Dank!
Guten Morgen,
Die "Eisbrecher "sind gut angekommen.
vielen Dank
Harald