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Flotten der Welt => Die Deutsche Kriegsmarine => Deutsche Kriegsmarine - Allgemein => Thema gestartet von: Hoffnung am 21 September 2026, 18:34:18

Titel: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hoffnung am 21 September 2026, 18:34:18
Guten Tag,

Ich möchte gerne eine historische Darstellung meines Großvaters machen und bin nun dabei alle nötigen Utensilien zusammenzusuchen, doch da bin ich auf ein Problem gestoßen, nämlich das Halstuch/Matrosenknoten.

Auf den Fotos die ich von meinem Großvater habe scheint dieser komplett schwarz zu sein,jedoch fand ich bei meinen Nachforschungen heraus das es in der deutschen Marine bis heute so ist,daß auf dem Knoten ein dünner blauer Streifen zu sehen ist. Nun bin ich natürlich verwirrt was denn nun das ricthige Halstuch wäre bzw. mit Streifen oder ohne. Ich halte es natürlich auch für möglich das sein Halstuch wirklich keinen blauen Streifen besaß.

Um dieses Mysterium zu klären hoffe ich unter Ihnen fachkundige Experten zu finden die mir bei der Entscheidungsfindung zur Beschaffung des richtigen Halstuches/Knoten behilflich sein können.


mit freundlichen Grüßen

Hoffnung :MG:
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Dergl am 22 September 2026, 11:24:24
Moin Hoffnung,

auf der Seite des 7.MSG gibt es eine Anleitung zum Mannschaftsknoten (Link hier (https://www.7tes-msg.de/extras/knoten-binden/Anleitung%20zum%20Binden%20des%20Knotens.pdf)).

Bitte die Richtung des blauen Streifens beachten:
Ostsee: Blauer Streifen von oben rechts nach unten links.
Nordsee: Blauer Streifen von oben links nach unten rechts (Eselsbrücke: wie die schräge Linie im "N")
Allerdings wurde bereits zu meiner Zeit in en 80ern kein Wert auf die Richtung des blauen Streifens gelegt.

Eine schöne Übersicht zu Uniformen gibt es hier (https://www.vestes-bellica.com/de/schwerpunkte/deutsches-reichsheer/eine-kleine-geschichte-der-kaiserlichen-marine-1-teil). Auf einem der Bilder kann man den blauen Streifen grob erkennen, aber nicht, ob er auf dem Knoten sichtbar ist. Vielleicht kennen die Autoren mehr.

Bei pinterest  (https://de.pinterest.com/ideas/kaiserliche-marine-uniform/925394707262/)gibt es ein paar gute Bilder, auch mit erkennbaren blauen Strefen.

Detlef
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Theo am 22 September 2026, 12:16:59
Hallo Hoffnung,
hier war das auch mal Thema.
--/>/> https://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=29570.msg334814#msg334814

Gruß Rainer
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hoffnung am 22 September 2026, 21:08:13
Hallo,

danke für eure Antworten und ich habe damit wieder neues gelernt,jedoch konnte meine eigentliche Frage ob es neben den normalen Knoten mit Streifen auch welche ohne Streifen gab noch nicht beantwortet werden.

Danke für die Anleitung zum Falten des Knotens. Meine Finger sehen sich jetzt schon vollkommen verknotet.^^

Ich habe aber auch jetzt eine weitere Frage die ich hoffentlich hier in diesem Thread stellen kann, und zwar geht es darum wie man denn die Uniform waschen kann? Denn ich habe in dem Schildchen in der blauen Hose gesehen das man es gar nicht waschen kann, bzw. nur in der Wäscherei. Kann mir da einer von euch helfen?

Mit freundlichen Grüßen

Hoffnung
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Big A am 23 September 2026, 00:22:06
Falls Deine Waschmaschine das kann, dann mit Hygienedampf.
Alternativ in die chemische Reinigung bringen.

Axel
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hoffnung am 23 September 2026, 09:00:37
Zitat von: Big A am 23 September 2026, 00:22:06Falls Deine Waschmaschine das kann, dann mit Hygienedampf.
Alternativ in die chemische Reinigung bringen.

Axel


Hallo,

danke für die Antwort. Ach du meine Güte! Da muß ich wirklich mal richtig drüber nachdenken. Wie sieht es mit 30° bzw.Kaltwäsche im Schonwaschgang aus?

Mit freundlichen Grüßen

Hoffnung
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Violoncello am 23 September 2026, 11:34:25
Hallo Hoffnung,

zur Frage des 1,3 mm breiten hellblauen Streifens: Nur zwischen 1849 und 1873 wurde ein schwarzseidenes Halstuch ohne den eingewebten Streifen getragen. Der hellblaue Streifen wurde durch A.C.O. ("Allerhöchste Kabinettsordre (-order)" vom 27.12.1873 eingeführt, also auf Befehl des Kaisers. In der Reichswehr sahen die "Marine-Bekleidungs- und Anzugs-Bestimmungen" vom 17.1.1924 ihn ebenso vor wie in der Kriegsmarine.
(Zienert, J.: Unsere Marihneuniform, Hamburg 1970. S. 25, 65, 242, 275)

Sofern das seidene Halstuch auf den Fotos also keinen hellblauen Streifen zeigt, hat der Großvater das Falten des Halstuchs und das Binden des Knotens ("Schifferknoten") entweder vorschriftswidrig nicht beherrscht, was ab dem 1.10.1939 dadurch wahrscheinlicher wurde, dass aus Rohstoffgründen nur noch diagonal geteilte Halstücher ausgegeben werden durften (Schlicht/Angolia, Die deutsche Wehrmacht. Uniformierung und Ausrüstung, Band 2, Stuttgart 1995, S. 231) oder er wurde in den letzten Kriegsmonaten eingekleidet, in denen evtl. keine vorschriftsgemäßen Tücher mehr zur Verfügung standen. Dies aber ist reine Spekulation.

Viele Grüße

Violoncello 
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Deichkind am 23 September 2026, 12:37:51
Zitat von: Hoffnung am 22 September 2026, 21:08:13jedoch konnte meine eigentliche Frage ob es neben den normalen Knoten mit Streifen auch welche ohne Streifen gab noch nicht beantwortet werden.
Die kurze Antwort: Keine offiziellen Tücher ohne Streifen. Der hellblaue Streifen von 1,3 mm Breite wurde gerade deswegen im September 1859 eingeführt, damit die damaligen Matrosen nicht so ohne weiteres ihr privat beschafftes schwarz-seidenes Halstuch gegen ein "fiscalisches" Halstuch tauschen konnten.

Die längere Version hier (Grundlage sind die Bücher von Zienert (Unsere Marine-Uniform) und Noeske/Stefanski (Die deutschen Marinen 1818-1918):
 Auf den ersten Blick ein trivialer Uniformbestandteil. Auf den zweiten Blick ein interessantes multifunktionales Werkzeug, Uniformteil und Abzeichen in einem. Dazu eines der am längsten fast unveränderten Uniform-Bestandteile in den deutschen Marinestreitkräften seit mindesten 1848. Das Tuch diente und dient als Schweißtuch, zum Beispiel bei der Arbeit in den heißen Pulverkammern und Batteriedecks, in den Tropen oder an heißen Sommertagen in unseren Breiten. Es diente und dient aber genauso auch als Kälte- und Windschutz auf See und an Land. Und es diente als Zeichen, an dem man im Zusammenhang mit den Mützenbändern das Unterstellungsverhältnis und eine geografische Zuordnung von Einheiten vornehmen kann. Zudem war -  und ist es - ein symbolträchtiges Uniformteil mit traditionsbildender Kraft.

Vielleicht könnt ihr aufgrund eures Wissens und eurer Erfahrung als Marineangehörige noch etwas ergänzen? Würde mich freuen!

Mit der "Allerhöchsten Uniform-Bestimmung über eine Uniformänderung und Rangangleichung in Preußen" vom 27. 04. 1849 wurde die erste offizielle preußische Marine-Uniform durch das KM im MWB Nr 33 verkündet. Bereits da wurde das schwarze Halstuch erwähnt.
Im Mai 1859 wurde der Einkauf bzw. das Material des Tuchs aus Malta (daher Maltaer Probe) geregelt. Im September 1859 wurde der hellblaue Streifen von 1,3 mm Breite eingeführt, damit die damaligen Matrosen nicht so ohne Weiteres ihr privat beschafftes schwarz-seidenes Halstuch gegen ein "fiscalisches" Halstuch tauschen konnten.
Im Folgenden gab das OCdoM am 24. 02. 1864 folgenden Hinweis: "Von schwarzer Farbe, 1 3/8 Ellen im Quadrat (90 cm). In der Mitte der einen Ausdehnung des Tuches befindet sich ein, mit den beiden Seiten dieser Ausdehnung gleichlaufender, hellblauer Streifen von 0,05 Zoll [=0,13 mm]" (N/S, S. 162). Nach Zienert wurde das schwarz-seidene Halstuch als Zeichen der Trauer  zum Tode von Admiral Nelson von der damaligen englischen Königinmutter Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg gestiftet und später von der deutschen Marine übernommen.
In der Allerhöchsten Cabinets Ordre (ACO) vom 28. 01. 1873 wird die Uniformierung für die nun Kaiserliche Marine vorgeschrieben. Für Unteroffiziere und Mannschaften gilt u. a. Folgendes: "Das seidene Halstuch ist ein Geviert von 91,6 cm, in dem ein hellblauer Streifen von 1,3 mm eingewebt ist. Es wird vorne zu einem Knoten geschlagen und am Hemd festgebunden" (Zienert, S. 61, 65). Erst Mitte der 1880er Jahre soll sich daraus das gebundene Tuch entwickelt haben. (Zienert, S. 32f). Da widerspricht sich Zienert allerdings selbst, denn er schreibt später: "Etwa um 1874 wurde das weiße Schleifchen gestiftet, das seit der damaligen Zeit in der Mitte des Tuchs gekreuzt getragen wird und früher wie heute dazu dient, das schwarze Tuch auf der blauen Bluse festzubinden" (Zienert S. 412). Auch gibt es zahlreiche Fotos aus den frühen 1870er Jahren, auf denen der Knoten zu sehen ist. Inwieweit es tatsächlich eine extra Schleife war, die 1874 dazu diente das Tuch festzubinden, oder nicht vielmehr die Enden der Bänder des Kragens, lasse ich offen, tendiere aber zu Letzterem. Es heißt nämlich in Noeske/Stefanski: Aufgrund der Weisung des CdAdm vom 28. 12. 1875 (MVBl 1876Nr. 1, S. 1ff) wurde das Halstuch unter dem Kragen des weißen, bzw. blauen Hemdes getragen. Aus den beiden Enden wurde vorne ein Schifferknoten gemacht, und die herunterhängenden Enden mit den weißen Bändern des weißen Hemdes bzw. den blauen Bändern des blauen Hemdes unter dem Knoten aufgebunden. (N/S, S. 343). Dieses Verfahren wurde so bis mindestens zum Ende des Kaiserreiches verwendet. Die Foristen mit Marinedienst Erfahrung werden sagen können, ob das so auch noch in der Bundesmarine und in der Volksmarine gehandthabt wurde.
Mit der Verfügung vom 31. 03. 1914 fällt für Unteroffiziere mit mehr als 15 Jahren Dienstzeit das seidene Halstuch fort (Zienert, S.122).
Obwohl in der Bekleidsungsverordnung nicht vorgesehen, erhielten die im Bereich der Marine-Station der Ostsee einrückenden Rekruten und Ergänzungsmannschaften noch im September 1914 je ein seidenes Halstuch. Wegen der Verknappung der Bestände an Rohseide untersagte das RMA am 16. 12. 1915 die Ausgabe seidener Halstücher an Mannschaften für die Dauer des Krieges (N/S; S. 645).
Auch in der Reichsmarine, der Kriegsmarine, der Bundesmarine und in der Volksmarine wurde das Halstuch praktisch unverändert getragen.

Oft wird die Frage nach der Laufrichtung des hellblauen Streifens gestellt. Sie ist nach Konsultationen der Bücher von Zienert und Noeske/Stefanski nicht abschließend zu klären. Erstmals in offiziellen Verordnungen scheint das Thema in der Reichsmarine behandelt worden sein:
In den Marine-Bekleidungs-und Anzugs-Bestimmungen vom 17. 01. 1924 mit Gültigkeit vom 26. 01. 1924 findet man für Unteroffiziere o. P u. Mannschaften: "Das seidene schwarze Tuch ist ein Quadrat von 92 cm Seitenlänge, in ihm eingewebt ein hellblauer Streifen. Das Tuch wird gelegt und unten zu einem Knoten geschlagen, der hellblaue Seidenstreifen muss dabei von der rechten oberen Seite nach links unten führen." (Zienert, S. 239, 242).
Erst im Zusammenhang mit der Bekleidungsordnung der Kriegsmarine findet man etwas zur Unterscheidung der Matrosen nach Stationskommando anhand der Ausrichtung des hellblauen Streifens: Zur Bekleidung gehört nach wie vor...das schwarzseidene Tuch, bei ihm ist wieder der hellblaue Streifen eingewebt. Dieser hellblaue Streifen muss beim kunstvoll geschlungenen Tuch (Schifferknoten) von links unten nach rechts oben zeigen oder umgekehrt. Der Kenner kann daran ersehen, welchem Stationskommando der Träger angehört. Nordseepersonal hat den Streifen von links unten nach rechts oben, Ostseepersonal genau umgekehrt, also von rechts unten nach links oben" (Zienert, S. 255, 275). Ich nehme an, dass dies eine schon in der Reichsmarine begonnene Praxis gewesen ist (wenn nicht schon vorher), die aber erst in der Kriegsmarine als offiziell festgeschrieben wurde. Für die Zeit der Bundesmarine findet sich in dieser Hinsicht in den von mir genutzten Quellen nichts. Hier heißt es nur in der "Ersten Anordnung über die Dienstgradbezeichnungen, die Ernennung und Entlassung sowie die Uniform der freiwilligen Soldaten" (1955), dass Unteroffiziere o. P u. Mannschaften das schwarz-seidene Tuch weiter tragen. Der eingewebte hellblaue Streifen muss von links unten nach rechts oben führen. Nichts findet sich zur Unterscheidung der Stationen anhand der Laufrichtung des Streifens. Aber wahrscheinlich wurde die Praxis inoffiziell weitergeführt, oder es versteckt sich noch irgendwo eine entsprechende Verfügung, die der Entdeckung harrt. Es gibt eine Formulierung bei Zienert, die vermuten läßt, dass in der Kriegsmarine, vielleicht zur Vereinfachung der Herstellung des Tuchs in Kriegszeiten, der eingewebte hellblaue Streifen fortfiel. Denn er schreibt: "einheitlich wird jetzt [1955] aber wieder der eingewebte hellblaue Streifen gezeigt", so als ob er davor nicht gezeigt wurde. Siehe aber MDV 260 der Kriegsmarine, welche von Zienert selbst zuvor zitiert wird, und in der die Tragweise des Streifen zur Unterscheidung der Stationen explizit erwähnt sein soll (Zienert, S. 355, 360). Von einem späteren Fortfall des Streifens spricht Zienert jedoch nicht. Auch hier gibt es also noch Klärungsbedarf.
Aus meiner Praxis als Beleg-Fotosammler möchte ich hinzufügen, dass es neben den offiziellen Bestimmungen auch andere Faktoren gibt, die mit darüber entscheiden, ob man auf Fotos diesen Streifen sieht oder nicht. Zum einen sind da bewußte, fahrlässige, oder unbewußte Verstösse gegen die Regeln. Aber auch die Aufnahmesituation vor Ort in Bezug auf die Position der Kamera, den Einfall des Lichts, die Stärke des Lichts, die Wahl des Fotopapieres etc. spielen eine Rolle.
Zur Veranschaulichung ein paar Belegfotos aus meiner Sammlung angefangen mit zwei relativ raren Fotos aus der Zeit der Marine des Norddeutschen Bundes vor 1871, bzw. vor Einführung der MB für die Kaiserliche Marine 1873:
1) Halstuch eines Matrosen ohne sichtbaren Streifen, gebunden ohne Schleife z. Z. des Norddeutschen Bundes:
01 Königliche ohne gebunden 1860er?.jpg
2) Halstuch eines Matrosen der FRIEDRICH CARL, ohne sichtbaren Streifen, mit losen Enden und ohne Schleife z. Z. des Norddeutschen Bundes oder kurz danach, Anfang der 1870er:
02 Friedrich Carl MB Matrose AT Popken WHV 1870er Kopie 2.jpg
3) Halstuch eines Matrosen, gebunden ohne sichtbaren Streifen, mit Schleife. Kaiserliche Marine späte 1870er:
03 Kaiserlich ohne nach 1873.jpg
4) Matrose von einer MAA  der Kaiserlichen Marinein den frühen 1900er Jahren. Hier wird deutlich, dass der Streifen auch im Tuch sein kann, wenn er auf dem Knoten selbst nicht zu sehen ist, weil er entsprechend "falsch" gebunden wurde:
04Kaiserlich ohne mit Streifen.jpg
5) Hier ein Marineartillerist der MAA III in Lehe (Kaiserliche Marine), also von der Nordseestation, in den 1900er Jahren, der den Streifen von links oben nach rechts unten gebunden hat:
05 Kaiserliche Nordsee Nordsee D.jpg

6) Ein Marineartillerist der gleichen Einheit, der MAA III (Kaiserliche Marine), in den 1900er Jahren, der den Streifen von rechts oben nach links unten gebunden hat:
06 Kaiserliche Ostsee aber Nordsee.jpg

7) Ein Matrose der Kriegsmarine, der den Streifen, von links oben nach rechts unten gebunden hat, also von der Nordseestation stammt:
07 Kriegsmarine Nordsee.png

8) auch Mitglieder paramiltärische Einheiten, wie die der Marine-HJ trug das schwarzseidene Halstuch mit eingewebtem Streifen. Hier von der Marine-HJ aus Hamburg, mit Streifen, von links oben nach rechts unten gebunden, also von der Nordseestation:
08 Marine HJ .jpg

So, das war es von meiner Seite.
Gruß,
Deichkind

 

Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hoffnung am 23 September 2026, 14:12:06
Hallo

Jesses,Maria und Joseph!!!

Vielen,vielen Dank!
Da bekommt man ja schon ein schlechtes Gewissen bei all der Arbeit die Ihr wegen mir euch gemacht habt.

Nochmals vielen,vielen Dank. :MG:

Bezüglich des waschens der Hose,wie zum Kuckuck haben die Matrosen das den früher gemacht!? Haben die denn niemals ihre Uniformen gewaschen?!? (wohl eher nicht) Welcher Depp hat denn das entschieden? Heiligs Blechle.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffnung. :ML:
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hoffnung am 04 Oktober 2026, 12:14:00
Hallo,

ich habe es geschafft!!! Danke an euch alle für eure Hilfe.

Ich bin euch wirklich dankbar.

Was halten die aktiven/ehemaligen Marineangehörige von meinem Versuch?

Danke nochmal. :ML:  :MG:


Mit freundlichen Grüßen Hoffnung.

IMG_20261004_120149_9891.jpg
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hoffnung am 05 Oktober 2026, 12:04:20
Hallo,

nun habe ich eine weitere Frage.
Und zwar,aus welchen Stoff besteht die weiße Schleife und wie wird diese gebunden?

Ich hoffe das mir auch hier jemand helfen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffnung
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Deichkind am 05 Oktober 2026, 13:19:54
Hallo,
für erste Versuche sieht dads garnicht schlecht aus! :-)
Bei der weißen Schleife gab es wohl zwei Möglichkeiten. Zum einen war es ein selbstständiger Stoff-Faden. zum anderen wurden wohl auch zwei unten an dem weißen Kragen angebrachte Bändsel verknotet und somit Tuch und Kragen verbunden. In letzterem Fall war es das selbe Material wie das des Exerzierkragens.
Gruß,
Deichkind
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hoffnung am 06 Oktober 2026, 12:18:21
Hallo,

danke sowohl für die Rückmeldung bezüglich meines ersten Versuches des Knotens und für deine Antwort auf meine Frage.

Ich habe gestern in einem Anflug von Wahnsinn den Knoten tatsächlich wieder aufgemacht und nun habe ich es anscheinend fast perfekt hinbekommen. Ich poste später neue Fotos in diesen Beitrag.

Danke euch allen hier für eure freundliche Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffnung :MG:
Titel: Aw: Brauche Hilfe beim ,,Matrosenknoten/Halstuch".
Beitrag von: Hastei am 07 Oktober 2026, 09:15:39
ich erinnere mich noch schwach an die sog. " Schummelfliege "

Gruß Hastei