Hallo Freunde !!
Habe gerade , endlich !!! , die Fotos bekommen . Hatte mein Sammlerkollege
am Sa für mich auf dem TM gekauft , und mir die Fotos per Telefon beschrieben .
Wie Ihr seht , handelt es sich um eine Heereseinheit . Anhand der Soutasch an den Feldmützen
seht Ihr das es Infanterie ist . Und das komischste daran ist , die tragen alle Ärmelbänder !
Und wenn ich richtig sehe ( Foto 8 , Ausschnitt 9 ) , heißt das "Germania" . Und das war eine
Waffen-SS Division die in der Aufstellung gleich umbenannt wurde in "Wiking" .
Vieleicht könnt Ihr mir ja anhand der Boote helfen , was das für eine Einheit ist .
Die RS des ersten Fotos hab ich gescant , auf den anderen steht :
3 - -
4 - vor Sewastopol
5 - -
6 - -
7 - motorboot-Flottille im Asovschen Meer
8 - Ein Stör aus dem Asovschen Meer
MfG Andreas :ML:
@ Kuestenjaeger
Sind das vieleicht "Brandenburger" ?
Themenname von "M-Boot-Flottille" in "Loeper-Flottille" geändert . :O/Y
und die nächsten Fotos
Und das Ärmelband , eingefügt eins von der "Germania".
@ Theo
Der Beitrag ist doch sicher was für Dich ! :ML:
Sehr schöne Fotos,dann bist Du jetzt bestimmt einer der wenigen Leute,die da überhaupt Fotos von haben!
Den Zusammenhang zwischen der Waffen-SS und der Wehrmacht verstehe ich da nur nicht,es sind doch eigentlich nur Heeressoldaten zu sehen,oder?
Oder war das ein zusammengewürfelter Verband?
Es gab aber noch das SS-Panzergrenadier-Regiment "Germania",sozusagen das Stammregiment der Division.
@ Kuestenjaeger
Verstehe ich auch nicht so richtig !
Vor allem Heeressoldaten mit Ärmelband der WSS , die bei der Marine sind !! :MLL:
MfG Andreas :lol:
Bist Du Dir 100% sicher das es wirklich "Germania" heisst ?
Ich sehe da überall eigentlich nur Heeressoldaten,keine Runen,Totenköpfe oder ähnliche Sachen oder sehe schon nichts mehr,da ich gerade bei der Arbeit bin. :?
Servus,
Waffen-SS scheidet definitiv aus. Die Uniformierung ist typisch Wehrmacht. Da gab es nur wenige Bandträger. Afrika, Metz würde ich wegen der kurzen Aufschrift ausschliessen. Der linke Soldat auf dem ersten Bild trägt ebenfalls ein Ärmelband und die Aufschrift scheint ziemlich lang.
Lang hätte wir die "Großdeutschland", aber da waren die frühen Bänder Sütterlin. Sieht nicht danach aus, auch die späten Bänder sahen nicht unbedingt so aus. Ich würde ad hoc auf die einfachste aller Lösungen tippen, "Feldgendarmerie". Zwei Kettenhunde ohne Schild.
Jetzt kommt mal meine allerneuste Vermutung,unterstützt durch einige Versuche mit meinem Photoimpact Programm.
Da ja nicht nur auf dem einen Foto (daher war ja Andreas Bildausschnitt) dieses Ärmelband zu sehen ist,sondern auf dem anderen auch 2-3 Mann,erkenne ich für mich das es sich um eine zweiteilige Beschriftung handelt,wenn nicht sogar mit Trennungsstrich.
Meine Vermutung ist irgendwas mit .... Flotille oder gar M-Boot Flotille (wie auf dem Rettungsring) ,denn es könnten sich um extra gefertigte Ärmelbänder handeln,die es nur dort gab und vielleicht sogar direkt in dem Gebiet gefertigt wurden.
Die waren da bestimmt besonders stolz drauf,als Sandlatscher auf Booten rumtuckern zu dürfen (wäre ich auch an deren Stelle).
Was sind das eigentlich für Hosen,die fast alle anhaben,vom Heer?
Was haltet Ihr von davon?
Andreas,ich nehme mir einfach mal die Freiheit,diesen Microausschnitt hier zu posten,hoffe es geht in Ordnung? :MZ:
Hallo zusammen !!!
Ist auf alle Fälle Infanterie , hatte ich ja geschrieben . Nur das Band wäre von der WSS .
Aber schaut Euch mal Bild Nr. 9 an , da hab ichs doch vergrößert . Ich lese "_ermania".
Die Hosen sind die zum Foto 4 , nur da tragen die noch die Jacke dazu .
Sonderanfertigung der Ärmelbänder wäre möglich . Weiß denn niemand von der Marine etwas über
diesen Truppenteil ? Der muß doch irgentwo in der Literatur auftauchen !!
Ihr könnt ruhig immer mit meinen Fotos arbeiten !
MfG Andreas :ML:
Genau das Bild 9 meint sicher auch Kuestenjaeger, wenn er mehrere Worte endend auf Flotille liest. Mir ging es übrigens auch schon ohne Bildbearbeitungsprogramm genauso, aber ich gebe zu meine Augen sind auch nicht mehr die jüngsten :-(
Ich bin manchmal auch vernagelt !!!! :](*,)
IHR HABT RECHT !!!!!
Theo hat schon die Antwort geliefert , ich habs bloß nicht gesehen . ::B)
http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,5031.0.html
Das heißt Loeper-Flottille !!!!!!
Und Kuestenjaeger hat recht , die Stücke werden Sonderanfertigungen sein !!
Danke Jungs !!! :MG:
MfG Andreas
Vom SchlPr.11:
Bild 4 zeigt nicht Sevastopol, sondern Teile von AZOVSTAL - Stahlwerk Mariupol am Azovschen Meer. Rechts Teile der Hochofenanlage, dann nach links Kraftwerk und noch weiter links Tanker GROSNY - schwarzer Rumpf mit hellen Aufbauten.
Sollte so auch mehr Deckung zum Ursprungsgebiet der Aufnahmen haben.
Schönen Abend
@ SchlPr11
Danke !! :ML:
Waren nur die drei Fotos beschriftet , und Sevastopol stand
bei dem drauf . Da hatte der Schreiber sich sicher nicht mehr genau
dran erinnert .
MfG Andreas :ML:
Werde gleich den Namen des Beitrages ändern , jetzt wissen wir ja
um welchen Verband es sich handelt .
MfG Andreas :ML:
Falls jemand interssiert ist:
Zwei leider recht kleine Fotos der gesunkenen "Grozny" in Mariupol - aber fragt mich jetzt bitte nicht, ob nach der deutschen Besetzung oder der sowjetischen Rückeroberung
(Link korrigiert, siehe nächste Seite!)
kgvm,Deine Links funktionieren nicht,da das Verlinken nicht erlaubt wird,das haben die so eingestellt.
Versuche die Fotos auf einen externen Link zu packen,ich habe die zwei,sind aber wirklich sehr klein.
Danke für den Hinweis, kuestenjaeger.
Dann also so:
http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=78290&start=645
Dort ziemlich am Ende.
Vom SchlPr.11 betreffs Tanker GROSNY, Mariupol:
Schiff nach Beschußschäden beschädigt, schwimmfähig erbeutet.
Erst bei Räumung durch deutsche Truppen als Blockschiff versenkt. Hiervon stammen die Wrackaufnahmen.
Hier ein Foto des Tankers nach Einnahme in Mariupol durch die Wehrmacht aus meiner Sammlung.
Schönen Abend wünscht SchlPr.11
Habe hier gerade eine Meldung vom 19.09.1942
( Durchführung der Bezeichnung der schwimmenden Verbände der K.S.Fl. Asowsches Meer)
.....
3. Motorbootflottille Ob.Lt. Löper ist hier nicht berücksichtigt worden, weil sie der Pz.A.O.K. 1 truppendienstlich unterstellt ist.
................
Also, zu diesem Zeitpunkt noch voll als Flottille des Heeres zu betrachten.
Da die Boote ja Normboote sind und am Bug sogar ein Hoheitsabzeichen tragen muss
Sich das Heer irgendwie schon weit vorher die Boote beschafft haben.
Wäre schön wenn nun mit diesen Infos von den Experten bei Panzer- oder Armeeforen
geforscht werden könnte.
Gruß
Theo
P.S.: Meine Festplatten und Haupt - Computer mit sind noch in der Werkstatt
Hallo Theo !!!
Vielen Dank für Deine Info , ist ja schon mal ein Anfang .
Habe mich in der Zwischenzeit schon umgehört , aber niemand weiß
etwas zu dieser Einheit . Werde aber dran bleiben .
Was sind bitte Normboote ? Waren diese Boote eigentlich für die See gedacht
oder eher für die Küstensicherung ?
MfG Andreas :ML:
Hallo Andi,
Normboote sind auf einen Typ genormte Boote.
Wenn man die Fotos ansieht kann man ja sehen das es alle typgleiche Boote sind.
Ich will mich ja nicht festlegen ob das nun Pinassen, Verkehrsboote, Kajütboote oder sonstwas für Typboote sind.
Für mich war nur überraschend das es sich um typgleiche Boote handelt, ich hatte immer an erbeutete sowj. Motorboote u.a. gedacht.
Und dann noch der Adler am Bug, war wirklich überrascht.
Hoffe sehr das sich noch Infos zur Flottille finden lassen.
Gruß
Theo
Danke, SchlPr, für dieses herausragende Foto :-) :-) :-)
Vom Schl.Pr.11:
Dank angenommen, Fortsetzung GROSNY folgt, wenn auch hier als Nebenkriegsschauplatz nicht direkt zum Thema gehörend.
Ergänzend zu den "Normbooten" hier ein Foto von KM-Verkehrsbooten beim Minensuchen, welches original erstmals während des Krieges in der "Kriegsmarine" veröffentlicht worden ist. Aufnahme:PK Korrbach, "Schwarzes Meer".
Hier sieht man deulich die Situation der Loeper-Flottille, wobei das M in der FloBezeichnung sicherlich für Motorboot stehen dürfte. Ebenfalls helle Boote mit leichter Bewaffnung.
Schönen Tag noch
@ SchlPr11
Schönes Foto , Danke fürs zeigen .
Kann mir nur nicht vorstellen , das die "Loeper-Flottille" Minen gesucht hat . Da wirst Du
mit dem M für Motorboot recht haben .
Für was könnte L-F sonst noch eingesetzt worden sein ? Für Sicherungsaufgaben sind die Boote
zu schwach bewaffnet .
MfG Andreas :lol:
Bloß wenn sie keine Minen gesucht haben, wozu dienten dann die nachgeschleppten Leinen? Wohl kaum für ein Fischernetz :-D
@ kgvm
Bei meinen Fotos sehe ich keine nachgeschleppten Leinen , und wenn ich richtig lese ist das
Foto von SchlPr11 ein KM-Verkehrsboot . :-D
Schau Dir mal die ersten Fotos an ,vor allem Foto Nr. 5 , in jedem Boot stehen Soldaten und beobachten irgentwas .
Also nach Minensuchen sieht das meiner Meinung nicht aus !! :ML:
MfG Andreas
Vom Verkehrsboote vom Typ her, nicht in der Verwendung. Tatsächlich gehen Leinen vom vorderen Boot aus. Könnte sich auch um Wracksuche mittels Trosse durch zwei verbundene Boote handeln. Im Zweifelsfall auch Minensuchen, doch glaube dann ich nicht an reelle Üerlebenschancen. Wird eine heldenhafte PK-Beschriftung sein...
Meiner Meinung nach waren die Boote nur auf der "Durchreise" in Mariupol. Möglicherweise bestimmt zum Don (Rostow aufwärts) und weiteren Feldzugverlauf zur Wolga, Kaspisches Meer ...
Zur Stromübewachung durchaus geeignet. Dann macht auch eine Heeresverbindung Sinn. Den Jungs sind auf dem Azow erst einmal Seebeine gewachsen.
Beste Grüße
Hallo,
nachweislich wurden bei der K.S.Fl. Mazedonien Barkassen zum Minensuchen eingesetzt. Namentlich bekannt sind da
" Biene " (vom Hako Saloniki) und " Memmert " (von Seetra Saloniki) . Vorwiegend eingesetzt bei sehr flachen Sperren.
Ich würde die Möglichkeit des Minensuchens also nicht ganz ausschliessen.
Zum Thema nur so aus dem Hinterkopf.
Die Boote der Flottille liefen wohl als Wachboote – Sicherungsboote vom Don aus ins Asowsche Meer ein.
Die gleichen Aufgaben behielten die Boote dann wohl auf dem Asowschen Meer bei, erst weil keine KM- Boote vor Ort waren, später wohl damit das Heer noch etwas im Gebiet Don – Kuban in der Hand hatte.
Es gab auf jeden Fall viel Streit um die Donschiffahrt.
Vielleicht kann Jemand bei Kugler einmal zu den Feldwasserstraßenabteilungen für diese Gebiet nachsehen ?
Ich hatte ja bei der Suche meine alten Listen zum Schwarzen Meer und Asowschen Meer wieder gefunden.
Ob nun dort Boote als Verkehrsboote, Pinasse usw. bezeichnet wurden, als Verwendungszweck geht es von Flugüberwachungsboot, Minenräumboot, Lotsenboot, Fischereikontrollboot, Verkehrsboot bis zum Versorgungs- und Proviantboot.
Minenräumen mit Minesuchleinen zwischen kleinen Booten gab es 1940 schon auf der Seine,
1941 auf der Save und dann eben auch in lachen ruhigen Gewässern.
Im Schwarzen Meer gab es dann ja den FZ- Verband , wie dieser Minenräumverband arbeitete weiß ich allerdings nicht so genau FZ war ja für Fernzünd.
Für diesen Verband fuhren ja Fischkutter aus Niendorf usw. sowie in Bulgarien gebaute D- Boote.
Hier vielleicht einmal die Frage: Was machten die Minenräumpinassen der Minenräumbootmutterschschiffe ???
Gruß
Theo
Hallo !!
Durchreise würde ich ausschließen , diese Boote würden vom Heer zum möglichen
Einsatzort per Bahn transportiert werden . Wurde mit den PiLb auch so gemacht .
Auch wurde die Einheit in dem Bericht von Theo genannt , am 19.09.1942 .
Foto Nr. 1 stammt vom 07.09.1942 . Also muß die Einheit zu dieser Zeit fest dort
stationiert gewesen sein .
MfG Andreas :ML:
Hier noch zwei schmale Meldungen :
01.09.42 Motorflottille Löper des Heeres im Schwarzen Meer hat in Anapa ein FK erbeutet
07.09.42 Die Heeresflottille des Oberstleutnant Loeper (Bezeichnung nunmehr scheinbar :
HEERESFLOTTILLE AZOWISCHES MEER sollte nur auf der Donau fahren
Mehr gibt es dazu hier nicht.
Gruß
Theo
@ Theo
Alle Daten sind um den Sept. 42 .
Anapa liegt ja im Schwarzen Meer , da hatten die mit den kleinen Booten ein
sehr großes Operationsgebiet .
Habe in mehreren Heeresforen nachgefragt , aber niemand weiß etwas zu dieser Einheit.
MfG Andreas :ML:
Habe mal in der Karte die genannten Orte eingetragen .
- Donaumündung ( sollten nur auf der Donau fahren )
- 01.09.42 Anapa ( FK erbeutet )
- 07.09.42 Mariupol ( Erwähnung in Theos Unterlagen , Datierung Foto )
Ach ja , Anapa wurde am 31.07.42 genommen !!!
Hallo zusammen !!
Gerade gefunden in, Randolf Kugler "Das Landungswesen in Deutschland seit 1900" . S. 172-173
" Vermutlich Anfang Juli (1942) wurde aus Kommandierten der HGr. A als nicht etatisierte Pionierformation
auch noch die Motorbootstaffel Mariupol ( Oberstlt. Loeper ) gebildet und für Heerestransporte entlang der
Küste mit landeseigenen Holzleichteren ausgestattet . "
MfG Andreas :ML:
Hallo Andi,
ich hatte doch irgendwo bei Kugler etwas zu Loeper gesehen.
Vielleicht finden wir noch einige Bruchstücke !
Gruß
Theo
Auf Seite 386 heisst es schon " Motorbootstaffel Loeper ".
Unter dem Foto auf der selben Seite wiederum aber auch Mbt-Flotille Loeper.
@ Rene
Stimmt , hatte ich nicht gesehen .
"Neben Schleppbooten der drei Landungsbataillone waren auch solche der Motorbootstaffel Loeper
beteiligt . Diese war Anfang November mit der !. Pz.Armee mit Masse über Land , mit mindestens einem
Boot sogar über den Dnjeper und Bug nach Nikolajew gelangt und dort am 20.11. (43) dem Pi.Ldgs.Btl. 86
eingegliedert worden."
@ Kuestenjaeger
Das Foto hatte ich gar nicht für voll genommen . Muß mich morgen mal in Ruhr hinsetzen und alles lesen .
Hatte jetzt bloß überflogen .
MfG Andreas :ML:
Na dann schon mal gute Besserung, wenn Du die Ruhr bekommen willst :-D
:-D Upppss !!!! :-D
Hallo zusammen !!!
Laßt mich bitte eine Vermutung anstellen ! 8-)
Die "Loeper Flottille" war von Anfang an dem Landungs-Pionier-Bataillon 86 unterstellt !
Wer von Euch das Buch "Chronik der Landungspioniere 1939-1945" von Randolf Kugler hat , liest
sich bitte mal die Seiten 11 bis 16 durch . Ist nur eine Vermutung , aber die Daten decken sich teilweise .
MfG Andreas :ML:
Vom SchlPr.11:
Vor einigen Tagen konnte ich ein Foto "Boot am Ufer des Don" anschaffen, da gab es diese Diskussion noch gar nicht. Heute kam das Negativ ins Haus und ich habe es gleich aufgearbeitet.
Meine Vermutung scheint nicht zu trügen, dieses Motiv paßt genau in unser Thema: ein größeres, modernes Motorboot im hellen Anstrich. Die Bestätigung liefert dann das zweite Motorboot, schwimmend vor der provsorischen Slip, es ist dieses augenscheinlich eines von den beiden auf Bild 5 abgebildeten Fahrzeuge. Größe stimmt, Rumpfform stimmt, Scheuerleiste stimmt, kleiner Scheinwerfer stimmt. Also, zur weiteren Diskussion hier gestellt.
Hier wird der Don als Aufnahmeort angegeben. Ich stehe weiter zu meiner Aussage, daß diese Boote wirklich auf der "Durchreise" waren: weiter Kurs über den Don zur Wolga und weiter bei Erfolg zum Kaspi. Das wurde dann nichts. Doch in der Zeit 1941/42, die wir hier betrachten, hatte man noch solche Absichten. Diese Boote waren bestens für die Flußüberwachung zu gebrauchen, wenn sie im Azowschen Meer rudern mußten, hatte dieses seine Ursachen im akuten Mangel geeigneter Fahrzeuge. Und im sich verzögernden Weitermarsch. Immerhin hat man die Boote auch an Land genommen und witterungsgeschützt abgestellt. Also eine Masse von Aufwand.
Also hier das Bild vom Don und schönen Abend
@ SchlPr11
Würde eher sagen , das es ein schweres Sturmboot 42 ist . Ausgebaut als Führungsboot .
Mal sehen was die Experten sagen
MfG Andreas :ML:
Tolles Foto !!! Wenn Dir mal was von mir gefällt , können wir gern tauschen !!! :MZ:
Vom SchlPr.11:
Nein, kein Sturmboot, auch so ein mobilisiertes Fahrzeug, wie die anderen.
Danke für das Angebot.
Schönen Abend
Vom SchlPr.11:
Von der Warnemünder Krögerwerft wurde 1938 das Fischereiaufsichtsboot MECKLENBURG II nach Wismar ausgeliefert, welches in etwa dem Don-Boot entspricht. Hier zur Kenntnis ein Plan und einige technische Daten:
Länge üA: 16,00 m Breite: 3,50 m Tiefgang 1,10 m
1 Dieselmotor MWM 6zyl 4takt 120 PSe bei 1500 U/min
Baubescheinigung des GL vom 26.08.1938
Ähnliche Boote aus Behördenbestand dürften an die Mbt-Fl gegangen sein.
Bestens
@ SchlPr.11
Stimmt mit Deinem Foto fast überein , da wirst Du Recht haben . :TU:)
MfG Andreas :ML:
Falls noch Interesse besteht, habe ich auf meiner Reise ins BA Berlin im Findbuch der Gruppe Süd folgenden Aktennamen gesehen
RM 35 III / 35, enthält unter anderem:
" Heeresflottille unter Oblt. Loeper im Asow'schen Meer betr. (07.09.1942) "
Sollte die Jemand einsehen, bitte einen kurzen Bericht abgeben.
Danke
René
[Edit] Natürlich nur in Freiburg einsehbar.
Hallo Rene !!!!
Danke für den Tipp !!!! :TU:)
Werde den Ordner auf alle Fälle bei meinem Besuch einsehen .
MfG Andreas :ML:
Habe durch Zufall einige kleine Angaben zur Flottille gefunden.
Gruß
Theo
Hallo Theo !!!!
Aus welchem Zusammenhang stammt das , und welches Datum ?
MfG Andreas
Hallo Andi,
Boote stammen aus Aufstellungen über Boote und Fahrzeuge im Bereich Mariupol von Anfang März 1942.
Gruß
Theo
Danke Theo !!!! :TU:)
In Deinem Archiv möchte ich auch mal kramen !! Frage mich eigentlich , was ich in Freiburg möchte .
Du hat doch alles was ich suche !!!! :MLL:
Nochmals Danke !!!
MfG Andreas
Moin moin,
anbei 'ne Meldung der Gruppe Süd vom 07.09.1942:
(http://forum-marinearchiv.de/coppermine/albums/userpics/10237/Loeper1.jpg)
(http://forum-marinearchiv.de/coppermine/albums/userpics/10237/Loeper2.jpg)
Grüße
René
Nach langer Zeit.........
Anbei zwei kleine Funde die zur Entstehung der Flottille Löper mehr aussagen wie bisher.
Am 29.07.1942 muss es diese Flottille, wohl noch einzelne Boote, schon gegeben haben wie aus den Meldungen des Marineeinsatzkommandos Schwarzes Meer zu sehen ist.
Einen schönen Tag
Theo
Noch ein Informations-Mosaiksteinchen zur weiteren Ergänzung des Gesamtbildes:
KTB Skl. von Sonntag, den 19.07.1942
"Bei fdl. Luftangriff und Artl.Beschuß in der Nacht zum 17.07. auf Taganrog ist ein Boot der Flottille Loeper gesunken, ein weiteres schwer beschädigt."
Viele Grüße,
Karsten
Hallo TW,
zu dieser Flottille haben wir aktuell nur einen Nebensatz in der "Gesamtchronik" der Landungsflottillen.
Sollen wir sie noch aufnehmen? In einem der Kugler-Werke sollte sie auch gelistet sein.
:MG:
Darius
Hallo Darius
Ich habe über Deine Frage nachgedacht und komme heute früh nun doch zu der Auffassung, dass die Flottille Loeper schon zum Komplex Landungsverbände hinzugehört.
Ich habe die im Thread gesammelten Meldungen einmal zusammengefasst (siehe Anlage)
Abgesehen von 2 merkwürdigen zeitlichen Ausrutschern am Anfang und am Ende spielt sich alles im 2. Halbjahr 1942 ab. Wir haben eine Menge Spekulationen, die sich für die LFZ-Chronik nicht eignen.
Interessant ist Reinhards Meinung, ist aber (leider) auch nur eine Vermutung:
ZitatMeiner Meinung nach waren die Boote nur auf der "Durchreise" in Mariupol. Möglicherweise bestimmt zum Don (Rostow aufwärts) und weiteren Feldzugverlauf zur Wolga, Kaspisches Meer ...
Hier wird der Don als Aufnahmeort angegeben. Ich stehe weiter zu meiner Aussage, daß diese Boote wirklich auf der "Durchreise" waren: weiter Kurs über den Don zur Wolga und weiter bei Erfolg zum Kaspi. Das wurde dann nichts. Doch in der Zeit 1941/42, die wir hier betrachten, hatte man noch solche Absichten. Diese Boote waren bestens für die Flußüberwachung zu gebrauchen, wenn sie im Azowschen Meer rudern mußten, hatte dieses seine Ursachen im akuten Mangel geeigneter Fahrzeuge. Und im sich verzögernden Weitermarsch. Immerhin hat man die Boote auch an Land genommen und witterungsgeschützt abgestellt. Also eine Masse von Aufwand.
Alles in Allem sehe ich bislang noch keine geeignete Grundlage für eine Aufnahme in die LFZ-Chronik.
Viele Grüße, Thomas
P.S. Was die Behandlung bei Kugler betrifft: meinst Du damit folgenden Hinweis?
ZitatWer von Euch das Buch "Chronik der Landungspioniere 1939-1945" von Randolf Kugler hat, liest
sich bitte mal die Seiten 11 bis 16 durch. Ist nur eine Vermutung , aber die Daten decken sich teilweise.
Ich habe das Buch leider nicht zur Hand.
Hallo TW,
ich schicke Dir die Seiten 118-119 aus Kugler, Chronik der amphibischen Landungsverbände und zwei Treffer aus dem KTB Skl, Teil A.
Die angesprochenen "Kugler"-Seiten 11-16 konnte ich der Aussage nicht zuordnen - passt nicht zu meiner Ausgabe der "Landungspioniere".
Danke für die Aufbereitung!
:MG:
Darius