Mit der Hafenschutzflottille Venedig konnte ich ja kaum jemand hinterm Ofen hervorlocken, daher hier mal was Interessantes über Giftgas.
Aus dem KTB der Hafensschutzflottille Venedig vom 11.05.44.
(http://forum-marinearchiv.de/coppermine/albums/userpics/10237/30.jpg)
Zwar nicht Venedig, aber dafür Helgoland:
Die Bergung von tausenden Giftgas-Granaten aus Wehrmachtsbeständen, die britische Besatzungstruppen im Sommer 1949 etwa vier Kilometer südlich von Helgoland im Meer versenkten, soll wegen der damit verbundenen Gefahren nicht erfolgen.
--/>/> http://www.dnews.de/nachrichten/panorama/179426/helgoland-tausende-giftgasgranaten-bleiben-meeresboden.html
Von diesem Teufelszeug ist auch eine Menge in der Ostsee versenkt worden. auch hier herrscht die Meinung vor, sie lieber nicht anzurühren. Wer aber übernimmt eigentlich die Verantwortung wenn dann doch etwas passiert? Da werden wir wohl noch lange was von haben...
Axel
Sicher problematisch. Aber vielleicht ist es doch besser, darauf zu hoffen, daß die Fässer nicht alle gleichzeitig durchrosten und dann auf Verdünnung zu setzen, als das Risiko zu laufen, daß das Zeug an der Oberfläche oder gar an Land frei wird.
Es sind ja nicht nur Fässer, es sind auch viele Steingefäße in Ostsee versenkt worden, sehen aus wie Steinhäger-Flaschen. Bloß nicht anrühren ist die Devise der Minentaucher. Auch verdünnt ist das Zeug brandgefährlich. Und die Flaschen rosten nicht...
Axel
mal was "Lokales"dazu. Der Beitrag war sehr sehenwert.
http://www.ln-online.de/artikel/2622227/Bomben_in_der_Badebucht_%96_%84aber_keine_akute_Gefahr%93.htm