Hallo Freunde !!!
Habe diese Seite gefunden , sind interessante Fotos dabei .
Vieleicht kennt Ihr diese Seite noch nicht .
MfG Andreas
http://www.beepworld.de/members33/seemann1978/verkaufteschiffe.htm
Hallo Andi,
dank für den interessanten Hinweis.
Ich muss offen gestehen das sich bei mir beim betrachten des jungen Soldaten in der Kaserne
Maßbandanschnitt und EK-Feier April 1982 u.a. plötzlich der Gedanke kam
,, mein Gott, die haben ja genau soviel Scheiße und Blödsinn gemacht wie wir in der Zeit beim Bund"
Irgendwie hatte sich trotz besseren Wissens im Hinterkopf festgesetzt das die Volksarmee bzw. deren Ausbildung knallhart und erbarmungslos war.
Diese irgendwie untergründige Einbildung ist sicher durch die bewusst kalten Verhaltungsweisen der DDR- Uniformträger bei drei oder vier Interzonenreisen nach Berlin entstanden.
Bei der letzten Reise vor 28 Jahren war meine Frau schon hochschwanger und die Frage bei der Ausreise ,, Mit wie viel Personen eingereist " meine lustige Antwort ZWEIEINHALB
hervorlockte.
Die anschließende über zweistündige Extrabehandlung auf einen Sonderplatz hat vielleicht diesen Eindruck unbewußt verstärkt.
Heute weiß man es besser, vielleicht sollte man es auch gar nicht schreiben, aber es war eben eine Sache die plötzlich beim Anblick der lustigen Soldaten hochkam.
Gruß
Theo
ZitatIrgendwie hatte sich trotz besseren Wissens im Hinterkopf festgesetzt das die Volksarmee bzw. deren Ausbildung knallhart und erbarmungslos war.
Diese weit verbreiteten Ansichten haben eine Menge Geld gespart :-)
@Andi,
Danke für den Link. Ist eine sehr informative Seite.
...hab mich auch grad drin festgelesen - und schau, auch über Rostock noch so einiges erfahren, das ich noch nicht wußte.
Das stell ich aber mal besser in den Rostock-Treff-Thread.
ja, auch von meiner Seite Danke an Andreas - immer wieder fein, was du so ausgräbst!
Ciao,
Harold
Ja Theo wir haben auch viel Blödsinn gemacht und wie du geschrieben hast war unsere Ausbildung knallhart.Ich habe von 1964-1967 gedient und hatte meine Grundausbildung in Wolgast,dann Spezialausbildung in Kühlungsborn,danach 4.Flottille Warnemünde Landungsbrigade.
Ahoi smutje505
Moin, ich sehe nur dieses Bild, der Link scheint wohl nicht mehr zu funktionieren, schade. :? :-(
(http://img837.imageshack.us/img837/5788/unbenannt2ea.th.jpg) (http://imageshack.us/photo/my-images/837/unbenannt2ea.jpg/)
Uploaded with ImageShack.us (http://imageshack.us)
@alle der Link funktioniert vielleicht nicht weil mindestens schon 4 Jahre vergangen sind :roll: :?
Ja, 4 Jahre sind im Internet eine Ewigkeit.
...und da heißt es immer "im Netz geht nichts verloren"...
Zitat von: kalli am 14 Mai 2011, 08:12:32
...und da heißt es immer "im Netz geht nichts verloren"...
... nun, das trifft ggf. auch für diesen Fall zu ... :-) ... unten die 'main page'. Leider ist der link zu den verkauften Schiffen nicht mehr vorhanden ...
Unabhängig davon ist es eine recht informative page:
http://www.beepworld.de/members33/seemann1978/index.htm
Grüsse
OLPE
...in diesem Zusammenhang mal die Frage: Es ist oft von 3 Jahre Dienstzeit die Rede. Ist das freiwillige oder wehrpflichtige Zeit :?.
Grüße Ronny
Ronny - in der NVA gab es die Wehrpflicht über 18 Monate. 3 Jahre oder 4 Jahre waren freiwillig. Marine nahm nur 3 bzw. 4 Jährige also freiwillig. Mit 18 Monaten wurdest Du nicht zur Marine gezogen.
Gruß - Achim - Trimmer ( 18 Monate und zweimal Reservistendienst von jeweils 3 Monaten )
...danke lieber Achim :MG:.
Grüße Ronny - 96 Monate, ohne Reservedienst :-D
Zitat von: Trimmer am 14 Mai 2011, 16:51:26
Ronny - in der NVA gab es die Wehrpflicht über 18 Monate. 3 Jahre oder 4 Jahre waren freiwillig. Marine nahm nur 3 bzw. 4 Jährige also freiwillig. Mit 18 Monaten wurdest Du nicht zur Marine gezogen.
Gruß - Achim - Trimmer ( 18 Monate und zweimal Reservistendienst von jeweils 3 Monaten )
Hallo Achim, Ronny,
die Aussage :mit den 18 Monaten stimmt nicht ganz, es gab auch bei der Marine welche, die nur 18 Monate dawaren, alle Landtruppen der Marine wie Kfz-Fahrer, Wachkompanie, Munilager, um nur einige zu nennen, hatten als normale Soldaten nur 18 Monate, bzw. als Unteroffiziere mindestens 3 Jahre,
alle welche an Bord der Schiffe waren, hatten als Soldaten 3 Jahre, als Unteroffiziere mindestens 4 Jahre Dienst,
Gruß Norbert (3 Jahre [an Bord] und 1 mal Reservistendienst von 2 Monaten)
Bei der NVA gabs auch Leute die ein Maßband von nur 4 cm von Anfang an haben konnten
Ich diene noch 5 Tage (Parteitage) :-D
Hallo Thoddy ich glaube nicht das Offiziere ein Maßband hatten :?(denn Parteitage lagen 4-5 Jahre auseinander)
Doch,doch Hartmut - ein sogenanntes "Endlosband" :-D und Norbert ich war von Leuten ausgegangen die auf ein Schiff wollten - 3 od. 4 Jahre.
Gruß - Achim - Trimmer
Ich finde es klasse vom Bordalltag der VM etwas zu lesen. Wie haben die Kameraden der VM an Bord gelebt und gearbeitet. Vieles wird identisch sein mit unserer Dienstzeit. Wenn ich an die 60/70er Jahre denke was wir für ein Geplänkel miteinander hatten die manchmal an der Grenze des Zumutbaren für beide Seiten war. Ich kann da auch einige Stories von erzählen. Das gehört hier aber nicht hin.
...ja mein lieber Heinz-Werner, dann wirst du hiermit vergattert einen Fred mit diesen "Begegnungen" aufzumachen :MG:.
Also, nich lang schnacken... :-D
Grüße Ronny
Hallo brueckenhein ich bringe noch einige Episoden von meiner Zeit 64-67
Ahoi smutje505
Hallo Achim, Ronny,
die Aussage :mit den 18 Monaten stimmt nicht ganz, es gab auch bei der Marine welche, die nur 18 Monate dawaren, alle Landtruppen der Marine wie Kfz-Fahrer, Wachkompanie, Munilager, um nur einige zu nennen, hatten als normale Soldaten nur 18 Monate, bzw. als Unteroffiziere mindestens 3 Jahre,
alle welche an Bord der Schiffe waren, hatten als Soldaten 3 Jahre, als Unteroffiziere mindestens 4 Jahre Dienst,
Gruß Norbert
[/quote]
auch nicht ganz richtig. Für besondere Funktionen gab es auch 3 Jahre für Maate.
Ich z. Bsp. habe 3 Jahre gedient und war Stammbesatzung auf dem Schulschiff S61.
Gruß
Ambrosius
Ambrosius1 -wie Du im Mitteltel schreibst war es mir auch bekannt. Bei Grenzbrigade Küste oder GT auch Grundwehrdienst -18 Monate und der letzte Dienstgrad dann Gefreiter/Obermatrose. Bei 3 Jahren Unteroffizier oder Maat oder wenn auf der Schule durchgefallen Stabsgefreiter/Stabsmatrose- 2 Balken.Bei 3 Jahren dann kurz vor Entlassung Unterfeldwebel /Obermaat( aber nicht immer )
Gruß - Achim - Trimmer
Hallo Trimmer
Ich kenne es etwas anders. Als Grundie (18 Monate) kam ich nach den vier Wochen Grundausbildung zu den Unteroffiziersschülern, die den Dienstgrad Obermatrose trugen. Allerdings hatten diese zur Unterscheidung noch einen weiteren andersfarbigen Balken auf dem Schulterstück, die diese als U-Schüler auswiesen. In unserer Ausbildungstruppe waren acht U-Schüler und daz kamen vier Grundies im Rang eines Matrosen. Wir sollten damals aushelfen, weil nicht genug Längerdienende zur Verfügung standen.
Nach Abschluss der verkürzten Unteroffiziersschule wurden die Obermatrosen zu Maate befördert und wir vier Matrosen wurden Obermatrosen.
Als ich dann in den Stützpunkt Sassnitz versetzt wurde, dachten alle, ich wäre durch die Prüfung gefallen, oder andersweitig bestraft und deshalb nicht befördert worden. Allerdings trugen die Längerdienenden damals auf dem Ärmel einen Balken (den sogenannten Tagesbalken) Ich als Grundwehrdienstler natürlich nicht, deshalb konnte ich jedem grinsend meinen Ärmel zeigen und erklären, daß ich schon recht bald wieder nach Hause darf :-D
Hallo Mario- Abwechungen gab es ja immer :-D Ich bin nur von meinen zwei Freunden ausgegangen . Beide - einmal GT und einmal VM. Beide hatten sich zu 3 bzw. 4 Jahren verpflichtet. Beide waren dann am Anfang "Glatt ". Nach Grundausbildung U-Schüler Streifen und Winkel für 3 Jahre. Grundausbildung 3 Monate. Wärend ich nach 1 Jahr Gefreiter wurde wurden meine Freunde nach der U-Schule - wieder 3 Monate - Unteroffiziere bzw. Maat. Der von den GT wurde zur Entlassung Unterfeldwebel und der von der VM im letzten Dienstjahr Obermaat. Der war bei der 6.Fl0tt. in Dranske. Wir haben noch gelacht weil sein Chef KzS Dönitz war.
Gruß - Achim
Hallo Achim
Ich denke, es gab im Laufe der Zeit auch immer wieder Änderungen in den Dienstvorschriften, meine Dienstzeit lag ja ganz am Ende der 80-er.
Trotzdem war es immer wieder eine Überraschung, wenn jemand mitbekam, daß ich als Grundwehrdienstler auf einer UaZ-Planstelle saß.
Oder wenn man von einem Vize ein "noch 192 Tage" an den Kopf geschmettert bekam und mit einem "10 Tage noch" kontern konnte. :-D :-D
Hallo,
der im Netz "verlorene" Link zu den verkauften Schiffen bei Beepworld läßt sich über www.archive.org noch aufrufen:
http://web.archive.org/web/20080110015422/http://www.beepworld.de/members33/seemann1978/verkaufteschiffe.htm
Sehr interessant!
Viele Grüße
Jörn
Hallo Jörn IIWO bei mir klappt derLink nicht oder ich mache was falsch :roll:
Hast Du der Seite mal ein wenig Zeit gegeben?
Es dauert ein wenig, bis sie sich aufbaut.
Danke Co-Admin habe der Seite Zeit gegeben und es hat geklappt. top :MG:
....mit der Antwort 9 von olpe öffnet sich der gleiche link habe ich nachhinein festgestellt...
Hallo Kameraden der Volksmarine und Bundesmarine .
Ich Habe von 1964 -1967 Bei der VM gedient. War Funkmesser und Ersatzhydro.
Ausgebildet als Funkmessmechaniker in Stralsund Dänholm , dann 6. Flottille Sassnitz . Im Juni 65 Versetzung nach Wolgast WTZ
Versuch Konservierung und Entkonservierung von MLR Schiffen. Auf Krake gefahren als Versuchsschiff nach Entkonservierung . Dann erste Besatzung von MSR. dat ging schief mit der Entwicklung und auf V81, Hai0 nach Umbau zum Räumschiff gefahren .
Gibt es Kameraden die zu meiner Zeit dabei waren ?
Horst-Dieter
Hallo Kameraden
Auch ich hatte ein Bandmass, Jeder Schnipsel wurde in einer Streichholzschachtel aufbewahrt , Natürlich auch das bandmass. Als ich von Bord ging wurde die Schachtel aufgezogen und die schnipsel im Mannschaftsdeck verteilt . Da kam das Komando "Achtung Dachse " ja und dann durften die Dachse Reinschiff machen.So war dat damal bei der VM.
Ich habe die vielen Beiträge hier gelesen. Ich glaub schon , bei der VM war die Ausbildung um einiges härter.
In Friedenszeiten hart ausgebildet ist bessere Überlebungsmöglichkeit im Ernstfall. Denke das hatt sich überall in der Welt bewiesen. Samthandschuh Soldaten brauchen überall einen Psychologen .
Solche Typen kannten wir nicht
Eingezogen und nach 3 Monaten geb es den ersten Urlaub und das blieb so im Grundwehrdienst. Aller 3 Monaten Heimaturlaub. Die Soldaten von Heute ,denke ich drehen da durch.
Horst-Dieter
Da habe ich eben einen Beitrag eines Kameraden gesehen und schon verloren. Da waren Bilder Von Wolgast. Auch ich war im Mai 1964 in Wolgast zur Grundausbildung. 1. Zug 2. Kompanie . Das waren die ganz Langen .
Zugführer Stabsobermeister Liedke ( ich hat einen Kameraden ......)
Auf einem Bild ist die V 81 zu sehen . Mein letzets Schiff bei der VM
Ahoi
Horst-Dieter
Hallo Horst-Dieter
Willkommen bei uns :-)
Ende der 80-er haben wir die Bandmaßschnipsel nach Hause geschickt und dort auf eine Sektflasche geklebt. Diese wurde dann nach der Entlassung feierlich "geköpft" :-D
Wichtig war auch das pünktliche Abschneiden der Schnipsel. Zeitfenster war 10 Minuten vor Dienstschluss bis 10 Minuten nach. Abschneiden vergessen kostete 1 Mark in die Mannschaftskasse. Ebenso kostete es 1 Mark, wenn man ohne Bandmaß von den Kameraden erwischt wurde. Selbst beim Duschen und beim ... mußte das Bandmaß mitgeführt werden. Das Strafmaß galt übrigens pro Kameraden, der einen erwischt hatte. Wenn Dich die ganze Truppe erwischt hatte, konnte es sehr teuer werden. :-D
Mario - dann gab es auch noch die Sportwette 6 aus 49 - waren 49 Sportarten - jeden Tag wurde dann zum Ärger der Küchenchefs eine Sportart auf die Stufen des Speisesaals geschrieben. Leider habe ich die Reihenfolge vergessen. Schein sah so aus - siehe Bild
Gruß - Achim - Trimmer
Zitat von: Stm am 02 Oktober 2011, 01:18:09In Friedenszeiten hart ausgebildet ist bessere Überlebungsmöglichkeit im Ernstfall.
Härte ist das eine, organisierte Schikane und persönlicher Sadismus das andere.
Ich denke nicht, daß ich gegen die Einheiten der Warschauer Pakt Staaten bessere Karten gehabt hätte, wenn es nur alle 3 Monate rationierten Urlaub gegeben hätte. Übrigens hatte ich mal gegen den 1WO Beschwerde eingelegt, weil der einen Wachtausch am Wochenende nicht genehmigt hatte. Die Ablehnung war mir gar nicht so wichtig, aber die Begründung. Sinngemäß: für so eine Hottentottenmusik (hochkarätig besetzte Rocknacht in Essen, die mittelälteren erinnern sich dumpf) gebe ich meine Unterschrift nicht her - aber für eine Opernpremiere in Bayreuth schon? Eine Viertelstunde nach Abgabe des Papiers kam über SLA die Durchsage "1WO zum Kommandanten auf die Kammer", 10 Tage später saß ich dann doch im Zug. Ob das bei der Volksmarine auch so möglich gewesen wär, weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß es die Volksmarine nicht mehr gibt...
Zum Trost an "die da drüben": Möglicherweise hättet ihr doch die besseren Karten gehabt. Einige Tage nachdem ich von der Grundausbildung an Bord kam, fiel mir auf daß eine Feuerlöschpumpe ziemlich Wasser machte. Meinem Vorgesetzten Bescheid gesagt und dabei in Gedanken schonmal das Werkzeug geholt, um die Stopfbuchse anzuziehen. Der Maat sieht das, wechselt die Gesichtsfarbe von rot über grün nach aschfahl und faselt was von "Sache für die Werftarbeiter". Sowas schadet der Einsatzfähigkeit, aber nicht angeblich fehlende Härte. Von der hab ich, da war ich vom Militär positiv überrascht, wenig gespürt. Weder von den Ausbildern bzw Vorgesetzten noch von den "Kameraden" (dieses Wort ist für mich negativ besetzt, tut mir leid Leute). Solche entwürdigenden Rituale, wie die etwa im Zusammenhang mit der Gorch Fock kolportiert wurden, hab ich jedenfalls nicht mitgekriegt. Ein besserer Elektroheizer wäre ich auch mit dieser ganzen Scheisse, auf gut deutsch gesagt, auch nicht geworden.
...wobei ich bei diesem Beitrag mich auch mal aufraffe... :wink:
Wenn ich so die VM-Seiten durchstöbere fällt mir auf, dass idR die Kameraden irgendwie einen "verklemmten" Eindruck machen. Mein persönlicher Eindruck ist, dass bei uns alles viel lockerer vom Hocker abgegangen ist. Zumal ich auch keine "Bordhunde-Seite" bei der VM entdeckt habe :-D :-D :-D
Lag das immer daran, das einer von der Partei mit an Bord war :?
Grüße Ronny
Zitat von: RonnyM am 02 Oktober 2011, 19:14:11
...wobei ich bei diesem Beitrag mich auch mal aufraffe... :wink:
Mein persönlicher Eindruck ist, dass bei uns alles viel lockerer vom Hocker abgegangen ist.
Grüße Ronny
Hallo Ronny,
könnte dies eventuell an der militärischen Ausbildung gelegen haben. Die fing ja im Grunde genommen schon mit 6 Jahren an (Jungpioniere 6-10) und ging glaube ich wenn man mal die Marine im Auge behält mit GST -Ausbildern so mit 10-14 Jahren als Junge Matrosen weiter. Die systematische vormilitärische Ausbildung begann mit 14 bei den FDJ und GST Sektion Seesport. Nach dieser vormilitärischen Ausbildung begann mit 16 wohl bereits eine Laufbahnausbildung dies setzte aber ab nun wenn ich richtig liege die Bereitschaft als Zeit oder Berufssoldat voraus und das dann von Anfang an immer mit Blick auf den ,,Klassenfeind"......da kann man glaube ich nicht Locker bleiben....... :MZ:
Das lief bei uns irgendwie anders. oder....... :O/Y
:MG:
Manfred
Ronny liegt da gar nicht mal so falsch. Allerdings gefällt mir der Begriff "verklemmter" nicht so recht. Ernsthafter, konsequenter und intensiver würde es vieleicht eher treffen. die Erziehung in der DDR war auch nicht so militärisch, wie es in den Filmen heutzutage dargestellt wurde. Natürlich gab es ein Wehrlager und die GST, aber hier lag oftmals doch der Spass und das Abenteuer mehr im Focus, zumindest habe ich es als 14-16-jähriger so empfunden.
Hallo Mario
so sehe ich dat auch.
Wir wurden halt anders erzogen. Zu meiner Zeit tobte der Kalte Krieg und in Vietnam der Heiße mörderische Krieg.
Darüber zu reden ist nicht einfach . Besser wäre es schon wenn es einmal eine Möglichkeit gebe ein Treffen am Biertisch Ost und Westmatrosen .
Wir waren Seeleute am Radar ,Ari ,Hydro, Navi ,Maschine und wat es sonst noch so an Bord und im Rückwärtigen Dienst gab
Das sollte uns verbinden .
Das Verhalten der Bundesmarine uns gegenüber war oft sehr Provokannt .Wir blieben eben Korrekt
Wie ich es schon schrieb . mann sollte Darüber reden aber nicht streiten . Ist alles so lange her. als ich zur Marine ging war der 2. Weltkrieg gerade mal 19 Jahre vorbei . Wir leben im 20. Jahr der Wiedervereinigung .
Eine Teilung die selbst die Russen nicht wollten
Horst-Dieter
Nun aber mal zum Thema Schiffe der VM
ich war auf dem U- Jagdschiff V81 Hai -0 als der U Bootjäger umgebaut wurde zur Erprobung von neuen Minenräumgeräten
Ich sag immer der Hai- 0 war der Hai aller Haischiffe die danach kamen. Schnittige Vorm und verdammt schnell mit den Turbinenantrieb . Immerhin 35 knoten
Ja gut Haifahrer danachihr wart auch gut :MZ:
Horst-Dieter
Zitat von: Stm am 03 Oktober 2011, 00:49:13
Wir blieben eben Korrekt
Horst-Dieter
Moin Horst Dieter,
ähm.....ob das immer so eindeutig war.?.... :MZ: :O/Y
http://www.dmkn.de/downloads/82/86/i_file_50665/diverse_begegnungen.pdf
http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,14912.msg166335/topicseen.html#msg166335
:MG:
Manfred
ich denke mal auch, daß von beiden Seiten gleichermaßen provoziert wurde. Aber da es keine neutralen Beobachter gab, kommt es jedem einzelnen so vor, als ob die anderen schlimmer waren. Genau wie beim Fußball :wink:
Da ja hier zum Glück auch immer mehr ehemalige der Volksmarine zugegen sind mal eine andere Frage an sie, gab es eigentlich auch Auslandsbesuche ins ,,Westliche Lager" ?, Finnland habe ich glaube ich mal etwas gelesen aber sonst.......
:MG:
Manfred
Hallo Manfred - irgendwie ist mir auch Griechenland im Gedächtnis geblieben wo die VM mal zu Besuch war
Gruß - Achim - Trimmer
Hallo,
zu meiner Zeit bei der VM (Anfang der 70iger) gab es keine Reisen in westl.Länder. Wir fuhren höchstens mal ins Kattegat und konnten einige Blicke auf Kopenhagen und Helsingborg werfen.
Meines Wissens nach gab es 1976 die erste Reise von VM Schiffen nach Finnland, weitere folgten 1981,87 und 89.
Nach Schweden ging es 1985 und 1989.
Das Ausbildungsschiff "Wilhelm Pieck" machte mehrere Reisen durchs Mittelmeer und lief dabei auch Griechenland an.
Grüße Joern
Hallo allerseits,
Heute will ich mich nach langer Zeit auch mal wieder melden. Ich war auf einem U-Jäger Projekt 133.101.
War ein schnittiger Hobel und wurde sogar exportiert. Fährt heute noch in Indonesien. Laut Aussage meines "Alten" sind die auf eigenem Kiel bis nach Indonesien gefahren. ( kleiner Seitenhieb auf die neuen Korvetten :-D ) Wir hätten die 133-er behalten und modernisieren sollen. :-D :-D :-D
@RonnyM
zum Thema "verklemmt" : Ich denke es war doch schon mal Stimmung an Bord. Siehe hier :
http://www.kss-wismar.de/kw/bilder/neptun.html
und unsere Bordfeste waren legendär :
http://www.kss-wismar.de/kw/bilder/leute.html
Einen Bordhund hatten wir zwar nicht, aber wir haben mal einen Schwarm Brieftauben aufgenommen, die sich verflogen hatten. Die haben wir aufgepäppelt und dann wieder in Landnähe fliegen lassen. Ein Züchter hat sich dann überschwenglich mit einem Brief bedankt. Wir hatten unsere Adresse auf einem Zettelchen am Ring der Tauben befestigt.
Auch die eine und andere Geschichte zum Schmunzeln haben wir erlebt.
http://www.kss-wismar.de/kw/geschichten/index.html
Schikane gab es bei uns an Bord jedenfalls nicht. Warum auch. Wir waren alle aufeinander angewiesen. Wie auf jedem Schiff eben. Da haben wir untereinander schon drauf geachtet, falls jemand versucht hat "frei zu drehen".
Und das mit den nur alle 3 Monaten Urlaub hat evtl. auch einen anderen Hintergrund. Die 80 % Stärkeregelung besagte, dass immer mindestens 80% der Bestzungen zu Sicherung der Einsatzbereitschaft an Bord zu sein hatten. D.h. von der 100% Sollstärke der Besatzung gingen die Landschläfer ( Offz, BU, ) Kranke, Urlauber, Lehrgänge, Urlaubsvertreter auf anderen Einheiten, Landgänger usw. noch ab. Die "Restdifferenz" durfte in den Urlaub wegtreten. So konnte es sogar vorkommen, dass ein Offizier an Bord bleiben mußte, damit ein Mannschaftsdienstgrad seinen Urlaub nehmen konnte. Und der Gesamturlaub ( ich glaube 4 VKU und ein EU ) musste in dem Jahr garantiert werden.
Und zum Thema "Militärische Erziehung". Ich könnte jedesmal brüllen, wenn ich in den Medien sehe, wie die sich das so vorgestellt haben. Und die Leute glauben das auch noch unbesehen. :-o Von wegen Kindergarten im Gleichschritt. :x
Ich fand es damals jedenfalls mehr als Abenteuer. Schulschiff und Kutter pullen. Übrigens erst ab 16 und freiwillig. Das hatte nämlich auch was mit Gesetzen zu tun. Siehe hier :
http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,1954.0.html
Na klar war nicht alles heiter und Sonnenschein. Auch ich hatte in den 3 Jahren manchmal die Schn... voll. Aber im Abstand der Jahre .... Es gab und gibt Schlimmeres. Auch ich hatte ein Bandmaß, Vizeklammer und Kontermutter. ( übrigens auch die Offiziere und BU )
Unsere Begegnungen mit "der anderen Seite" waren auch von amüsant bis "Das sind A.....öcher. " Kann man eben auch nicht alle über einen Kamm scheren. Auch dazu habe ich schon hier im Forum einiges geschrieben.
So, das war es kurz.
Bis dann.
Jan :MG:
moin, Jan,
Zitat von: Sperr_UAW am 03 Oktober 2011, 15:00:04
Ich war auf einem U-Jäger Projekt 133.101.
War ein schnittiger Hobel und wurde sogar exportiert. Fährt heute noch in Indonesien. Laut Aussage meines "Alten" sind die auf eigenem Kiel bis nach Indonesien gefahren. ( kleiner Seitenhieb auf die neuen Korvetten :-D ) Wir hätten die 133-er behalten und modernisieren sollen. :-D
siehe http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,9395.msg169020.html#msg169020
ja, warum nicht ... aber "modernisieren" hätte nicht genügt ... es wäre eher ein Komplettumbau (mind.: Motoren, Waffen, Radar, Fermelde) geworden. Es hätte ja alles in die ("westliche") Logistikkette passen müssen ...
Gruß, Urs
@Sperr-UAW
warst Du mal in Sassnitz stationiert ?
@Urs
War ja auch nur ein Gag. :-)
Heute ist ein bißchen spät dafür. War aber doch solide Technik. Und die Details können wir ja mal bei einer anderen Gelegenheit beleuchten. Das Thema ist auch durch. Deinen Link kenne ich selbstverständlich. Thema Korvette interessiert mich aus verständlichen Gründen. :wink:
Die gucke ich mir immer an, wenn ich mal wieder draußen bin ( gleiches Hobby wie du ... SSS mit allem was dazugehört ...) und sie zufällig auch fahren sollten. :-D
@Mario
Nein war ich nicht. Das hast du mich schon mal gefragt. :-)
Also bis dann. :MG:
Jan
Mario und Jan: Ich bin kein Psychologe, deswegen habe ich ja auch "verklemmt" in Gänsefüsschen gesteckt. Ich komme noch aus der Zeit des Kalten Krieges (63 bis 71) und in der Ostsee haben alle Warschauer Pakt Staaten gem. den seemännischen Geflogenheiten gegrüßt - eben bis auf die VM. :|
Natürlich wurde auch bei euch an Bord gelacht, aber mein Eindruck ist eben, ihr ward nicht so locker. Als alter Hundebesitzer kenne ich das wenn der Hund mit eingekniffenen Schwanz rumläuft :-D
Da ist mE eben der unsichtbare Druck, der über alles schwebte. :MV: Ihr wurdet ja auch tagtäglich mit Parolen traktiert. Als ich am 18.01.1989 durch Meck Pomm nach Rügen fuhr -ich wollte unbedingt von Kap Arkona in die Ostsee pinkeln- war ich beeindruckt von den vielen Bannern über den siegreichen Sozialismus. So kann ich mir vorstellen, dass ihr an Bord auch ständig auf den Klassenfeind hingewiesen wurdet. Das fehlte bei uns komplett.
So, dass zur Klarstellung. Ich wollte keinem auf die Füsse treten :MG:
Grüße Ronny
PS Was heißt: 4 VKU und ein EU :?
Hallo Jan
Sehr schöne Erinnerungen-deine Bilder-Stimmung an Bord und Bordfeste sowie die Geschichten zum Schmunzeln.
Zum Urlaub-in meiner Zeit 1964/67 war es genauso mit der 80% Stärke an Bord und trotzdem war ich aller 4-6 Wochen im Urlaub.
@Ronny VKU=Verlängerter Kurzurlaub EU=Erholungsurlaub
Hartmut
Zitat von: Albatros am 03 Oktober 2011, 10:33:58
... gab es eigentlich auch Auslandsbesuche ins ,,Westliche Lager" ?, Finnland habe ich glaube ich mal etwas gelesen aber sonst.......
Hallo,
auch wenn der post im thread - ob der arrangierten sowie erfreulichen Beteiligung und Diskussion am heutigen Tag top - schon wieder 'meilenweit' entfernt liegt, hier eine kleinen Aufstellung der Auslandsbesuche von VM-Schiffen in ,Nicht-Ostblock-Staaten' bis 03.10.1990:
Kampfschiffe25.09. – 29.09.1981 Helsinki, Küstenschutzschiff "BERLIN"
29.08. – 01.09.1985 Stockholm, 3 Minenabwehrschiffe ,,KYRITZ", ,,RIESA" und ,,RATHENOW", 03.09. – 07.09.1985 im Anschluss Helsinki
20.08. – 24.08.1987 Kotka, Küstenschutzschiff "HALLE" und das Bergungsschiff "OTTO-VON-GUERICKE"
15.08. - 19.08.1988 Göteborg, U-Bootjagdschiffe ,,PRENZLAU" und "RIBNITZ-DAMGARTEN"
15.08. – 17.08.1989 Helsinki, Küstenschutzschiff ,,ROSTOCK" und U-Bootjagdschiff ,,WISMAR"
Schulschiffsabteilung Parow03.08. - 07.08.1976 Finnland, Minenabwehrschiffe ,,KAMENZ", ,,STRALSUND" und ,,ANKLAM"
Schulschiff ,,WILHELM PIECK"16.06. – 05.08.1981 Sevastopol, Split
13.06. – 18.07.1983 Leningrad, Riga, Turku
03.05. – 30.06.1984 Tripolis, Sevastopol, Piräus
04.06. - 24.07.1987 Sevastopol, Constanta, Warna, Latakia
23.05. - 14.07.1989 Algier, Sevastopol, Piräus, Split
1990 Gdynia und Plymouth
Grüsse
OLPE
Zitat von: Stm am 03 Oktober 2011, 00:49:13
Besser wäre es schon wenn es einmal eine Möglichkeit gebe ein Treffen am Biertisch Ost und Westmatrosen .
Wir waren Seeleute am Radar ,Ari ,Hydro, Navi ,Maschine und wat es sonst noch so an Bord und im Rückwärtigen Dienst gab. Das sollte uns verbinden .
Horst-Dieter
Hallo Horst-Dieter,
dann nehm das doch mal in die Hand, ein Treffen der Ost- und Westmatrosen zu organisieren,
wo? wann? egal, Vorbereitung ca 1 Jahr, Umfrage dann hier machen, wer kommen will, kann und möchte,
:MG:
Waren eigentlich mal Einheiten der Volsmarine bei der Kieler Woche?
Zitat von: olpe am 03 Oktober 2011, 20:46:23
hier eine kleinen Aufstellung der Auslandsbesuche von VM-Schiffen in ,Nicht-Ostblock-Staaten' bis 03.10.1990:
Kampfschiffe
25.09. – 29.09.1981 Helsinki, Küstenschutzschiff "BERLIN"
29.08. – 01.09.1985 Stockholm, 3 Minenabwehrschiffe ,,KYRITZ", ,,RIESA" und ,,RATHENOW", 03.09. – 07.09.1985 im Anschluss Helsinki
20.08. – 24.08.1987 Kotka, Küstenschutzschiff "HALLE" und das Bergungsschiff "OTTO-VON-GUERICKE"
15.08. - 19.08.1988 Göteborg, U-Bootjagdschiffe ,,PRENZLAU" und "RIBNITZ-DAMGARTEN"
15.08. – 17.08.1989 Helsinki, Küstenschutzschiff ,,ROSTOCK" und U-Bootjagdschiff ,,WISMAR"
Schulschiffsabteilung Parow
03.08. - 07.08.1976 Finnland, Minenabwehrschiffe ,,KAMENZ", ,,STRALSUND" und ,,ANKLAM"
Schulschiff ,,WILHELM PIECK"
16.06. – 05.08.1981 Sevastopol, Split
13.06. – 18.07.1983 Leningrad, Riga, Turku
03.05. – 30.06.1984 Tripolis, Sevastopol, Piräus
04.06. - 24.07.1987 Sevastopol, Constanta, Warna, Latakia
23.05. - 14.07.1989 Algier, Sevastopol, Piräus, Split
1990 Gdynia und Plymouth
Grüsse
OLPE
Hallo Olpe,
Wie man an Deiner Aufstellung erkennen kann wurden doch eine beachtliche Anzahl von Auslandsfahrten in ,Nicht-Ostblock-Staaten' unternommen.
:MG:
Manfred
Zitat von: Elektroheizer am 03 Oktober 2011, 21:34:11
Waren eigentlich mal Einheiten der Volsmarine bei der Kieler Woche?
zur Kieler Woche bestimmt nicht, aber irgenwo hatte ich mal gelesen, das kurz vor schluß, also ca 1990 mal ein kurzer Besuch in Kiel gemacht worden sein soll, welche Schiffe weiß ich so auch nicht,
:MG:
Zitat von: Albatros am 03 Oktober 2011, 22:00:13
[Wie man an Deiner Aufstellung erkennen kann wurden doch eine beachtliche Anzahl von Auslandsfahrten in ,Nicht-Ostblock-Staaten' unternommen.
... ja, in den Jahren kam schon einiges zusammen ... mit den Fahrten in die ,Ostblock-Staaten' in der Ostsee und teils bis nach Murmansk - und im Verband - summierte sich das durchaus ...
Zitat von: Elektroheizer am 03 Oktober 2011, 21:34:11
Waren eigentlich mal Einheiten der Volsmarine bei der Kieler Woche?
... in der Zeit vor dem 03.10.1990: nicht bekannt bzw. nein
... danach: m.E. auch nicht.
Dezember 1990 letzte Fahrt des Küstenschutzschiffe ,,HALLE", sie besucht als ,,F225" Wilhelmshaven.
17. April 1991 U-Bootjäger ,,TETEROW" und ,,GADEBUSCH" besuchen Kiel
Juli die ,,LÜBTZ" und die ,,WISMAR" besuchen zu einer Ausbildungsfahrt Wilhelmshaven
12.September KSS ,,Teterow" und ,,Gadebusch" besuchen Kopenhagen
05. Oktober letzte Fahrt eines Schiffes vom Projekt 133.1 : Die "GADEBUSCH" läuft die dänischen Häfen Aarhus und Vejle an
(Q: http://www.mks-kss.de/index.php?page_id=22)
Grüsse
OLPE
Hallo
Zu der Frage Auslandsbesuche
zu meiner Zeit gab es das nur nach Russland oder auch Polen.
Die ersten Schiffe die in die Nordseee durften waren KSS schiffe der Riga Klasse .Ich denke das war 1965
Da war in der Nähe unserer Schiffe bei schwerer See ein U- Boot der Bundesmarine in Seenot geraten und gesunken. Unsere Schiffe haben kein Seenotsignal empfangen.Warum nicht ??????????
Uns ging es mit der V 81 so im Bornhlmer Tiefseegebiet, wir erprobten neues Minenräumgerät bei Sturm und hoher See. war Befehl so. Da riss eine Schlepptosse und kam in die Schiffsschraube. Könnt euch ja vorstellen was da losging. 43 ° Kränkung und Spielball dder Wellen. Wir waren in der Nähe des "Klassenfeindes und durften auch kein Seenotsignal senden. Die hätten uns auch glatt absaufen lassen. Nur ,wir hatten Glück . erst Leckwehrsegel als Treibanker mit den anderen Kameraden ausgebracht . Dann habe ich die ganze Nacht am Radar gesessen und die Entfernung nach der Insel Bornholm gepeilt .
Mich würde aber auch interessieren ob es hier auch noch andere Haifahrer der V81 Hai 0 gibt
Ahoi
Horst-Dieter
Hallo Horst-Dieter - ich bin mir nicht sicher ob die SOS - Signale nicht doch empfangen wurden da ja auch die Seenotfrequenz ständig überwacht wurde. ( Sowohl bei der VM als auch bei RR ( Rügen Radio ) In der mir bekannten DV waren empfangene SOS- Rufe sofort weiter zu melden. Wie dann damit weiter umgegangen wurde entzieht sich aber meiner Kenntnis.
Zu Ronny - Parolen in der DDR - An einem Friedhof hier in Berlin hing die Losung " Alles raus zum 1. Mai " :-D
Gruß - Achim - Trimmer
Zitat von: Stm am 04 Oktober 2011, 00:17:02
Die ersten Schiffe die in die Nordseee durften waren KSS schiffe der Riga Klasse .Ich denke das war 1965
Da war in der Nähe unserer Schiffe bei schwerer See ein U- Boot der Bundesmarine in Seenot geraten und gesunken. Unsere Schiffe haben kein Seenotsignal empfangen.
Hallo,
vom 02.-09.06.1965 fuhren die beiden Küstenschutzschiffe ,,KARL LIEBKNECHT" und ,,FRIEDRICH ENGELS" zu einer Aufklärungs- und Navigationsbelehrungsfahrt entlang der norwegischen Küste, erreichten den 60. Breitengrad, danach ging es zur englischen Küste über den Null-Meridian (nördliche Nordsee, Ostküste England, Deutsche Bucht).
Ein Jahr später waren dann die beiden anderen Küstenschutzschiffe "ERNST THÄLMANN" und "KARL MARX" zur Navigationsbelehrungsfahrt in der Nordsee - im August 1966 - mit Überquerung des Null-Meridians ... und der Meridiantaufe ...
Kann es sich bei dem o.g. U-Boot der Bundesmarine ggf. um "U-HAI" gehandelt haben ? Das Boot sank aber später ... im September. Dass ein weiteres U-Boot im o.g. Zeitraum gesunken ist, wäre mir neu ... ggf. können die Forumsfreunde der BM hier etwas ergänzen ...
Zur Erinnerung: 14.09.1966 "U-HAI" ex. "U 2365" sinkt auf der Doggerbank ... im Sturm ...
[wiki]U 2365[/wiki]
http://www.unterseeboot-hai.de/ und
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45849654.html
Grüsse
OLPE
Zitat von: Stm am 04 Oktober 2011, 00:17:02
Da riss eine Schlepptosse und kam in die Schiffsschraube. Könnt euch ja vorstellen was da losging. 43 ° Kränkung und Spielball dder Wellen. Wir waren in der Nähe des "Klassenfeindes und durften auch kein Seenotsignal senden. Die hätten uns auch glatt absaufen lassen.
Hallo Horst Dieter,
Wer hätte Euch glatt absaufen lassen, der Klassenfeind oder die eigenenen Leute ?......... :O/S
:MG:
Manfred
Zitat von: Stm am 04 Oktober 2011, 00:17:02
Hallo
Die hätten uns auch glatt absaufen lassen
Ahoi
Horst-Dieter
Also ich kann mir das weder von der einen noch von der anderen Seite vorstellen!
:MG:
Manfred
Hallo Manfred
wer hätte uns wohl absufen lassen . War und ist heute noch Klar . Wenn wir mit der neuen Räumtechnik in schwedische Hände gefallen wären . Also war doch klar waum wir kein Notsignal senden durften.
Im übrigen . Jeder Funkmesser weiß wie schwer es ist Bei schwerer See Radarbilder zu bekommen. Wenn der Danpfer gerade mal oben ist ,ist der Spiegel genau in der anderen Richtung . Diese Nacht war nicht ohne .Hatte aber doch immer wieder mal Reflexsionen und konnte ausrechnen wie weit wir noch wegwaren . Ist soooo lange her.
Manches muss ich immer wieder einordnen in meinem Kopf. Habe mich im vergangenem Jahr mit meinem ehem Obersteuermann (Später korvettenkapitän)darüber unterhalten . Der wusste das auch noch genau. Sagte aber auch, trossen sind immer mal gerissen aber das ging immer besser aus als damals.
Ist halt auch Marinegeschichte
so wie sie so mancher andere Kamerd in der Welt auch erlebt hat
Horst-Dieter
Manfred
nochmal im Klartext
es ging um Geheimhaltung . Da war eben der ( damalige) Klassenfeind in der Nähe .
Wir waren damals im Kalten Krieg leider.
Mein Gott ,man könnte so viel daüber erzählen
worüber man nichts sagen durfte und die Bundis ja auch nicht. es ist Geschichte .
Gott oder wem auch immer sei Dank ,dass dieses Kapitel in der deutschen Geschichte vorbei ist
Horst-Dieter
moin,
Zitat von: Stm am 07 Oktober 2011, 01:02:47
Gott oder wem auch immer sei Dank ,dass dieses Kapitel in der deutschen Geschichte vorbei ist
Ja.
und Dank gebührt auch denen, die den Mut hatten, sich zu erheben und zu demonstrieren.
Gruß, Urs
Hallo Urs
Danke für deine Antwort. ist ja nun schon lange Gescichte und wir sollten uns über " Unsere Schiffe und Boote "unterhalten.Und auch über das Bordleben, was sicherlich überall in der Welt der Marine ähnlich ist .Da gibt es sicherlich viel zu berichten.
Ich war im WTZ Wolgast .Habe den Minendampfer Krake und den U. BootJäger Hai - 0 kennengelernt
Krake im Versuch Schiffe zu konservieren und am Tag X Entkonserviern und Seeklar machen. Das war ein spanndess Experimennt . Ich kam auf den Dampfer kurz vor der Entkonservierung . Wir haben dann alle Erprobungsfahrten mit Ingenieuren der WolgasterWerft gemacht .
Das war 1965 :-o