Im August haben russisch Divers auf Schwarze Meers das versenkte U-Boot entdeckt.
Ursprünglich haben das U-Boot für umkommend in 1909 als Ergebnis des Unfalles die russische "Kambala". Aber es waren bei "Kambala" 2 Propeller, und bei dem gefunden U-Boot 1 Proppeler.
Offensichtlich ist es ein deutsches U-Boot. An diesr Ort sin während WK1 UC15 und UB7 umgekommen.
Heck ist von der Explosion abgerissen. Es bedeutet das U-Boot ist auf der Mine umgekommen.
(http://s61.radikal.ru/i172/0809/eb/f34cbd98b534t.jpg) (http://radikal.ru/F/s61.radikal.ru/i172/0809/eb/f34cbd98b534.jpg.html)
(http://s42.radikal.ru/i095/0809/67/7a1a01dffd8ct.jpg) (http://radikal.ru/F/s42.radikal.ru/i095/0809/67/7a1a01dffd8c.jpg.html)
(http://s52.radikal.ru/i137/0809/64/fa4172b633aft.jpg) (http://radikal.ru/F/s52.radikal.ru/i137/0809/64/fa4172b633af.jpg.html)
(http://s59.radikal.ru/i163/0809/c3/44b920668c6ft.jpg) (http://radikal.ru/F/s59.radikal.ru/i163/0809/c3/44b920668c6f.jpg.html)
Schöne Grüße
Alex
Hallo.
Die Taucher konnten den Propeller des U-bootes reinigen. Das Ergebnis hat sich unerwartet erwiesen...
Ist dort geschrieben:
U.B.-14D
DURCHM 1100 mm
STEIGUNG 570 mm
PROJ. FL 0.306 m
A.G.W. (mit der Darstellung der Krone)
unter ihr sind 2 Zeichen undeutlich
noch niedriger "08"
Es ergibt ist UB-14?!
Schöne Grüße
Alex
@Alex,
UB-14 wurde laut Herzog 1918 in Sewastopol interniert, 1919 Großbritannien als Beute zugesprochen und 1920 auf Malta verschrottet.
@Spee,
Ich weiß es. Aber...
Beachte es den Foto UB-78. Auf der Propeller war der Bezeichnung des U-Bootes geschrieben.
Und auf diesem U-Boot - U.B.-14D
A.G.W. für "Actiengesellshaft Weser" als Bauwerft von UB-14 macht ja durchaus Sinn (Kiellegung 09.11.1914, Stapellauf 23.03.1915, Indienststellung 25.03.1915, Frontklar 26.04.1915, Probefahrten nach Zusammenbau in der Adria als k.u.k. U-26 bis Anfang Juli 1915).
Auch BENDERT schreibt als Verbleib:
04.11.1918 einlaufen in Sewastopol
06.11.1918 außer Dienst gestellt
26.11.1918 Übergabe an Großbritannien
1920 in Malta abgewrackt
Kam das Boot nie dort an?
Warten wir es ab. Simon schreibt für's MNB schon etwas dazu.
Hallo Alex,
die in 2008 beigefügten Unterwasserbilder und die Angaben zum Durchmesser lassen auch ein Typ UC I-Boot zu. Da UB 7 mutmaßlich vor Sewastopol verloren ging, während UC 15 zumindest sein Operationsgebiet zum Minenlegen vor der Sulina-Mündung erreicht hatte, wäre es für eine endgültige Klärung hilfreich, zu erfahren, in welchem Gebiet von beiden die russischen Taucher das Wrack gefunden haben. Gibt es hierzu Angaben?
Für UC 15 spricht allerdings der Propellerdurchmesser, da die Serie UB 1-7 solche mit 1060 mm Durchmesser besaß. Schiffspropeller sind auch Austauschgegenstände. Das Reservepropeller nicht mit Einstanzung des jeweilgen Namens für jedes fertiggestellte Schiff bzw. Boot bereitgehalten wurden, sondern nur für zugehörige Serien, muß die Nummer nicht notwendigerweise zu UB 14 führen. Der Zusatz "D" kann als Indiz für einen Reservepropeller dienen.
Axel
Hallo Axel.
Die Koordinaten - 44-37N, 33-28O
(http://s51.radikal.ru/i131/0811/b3/bc5b6fa5b397t.jpg) (http://radikal.ru/F/s51.radikal.ru/i131/0811/b3/bc5b6fa5b397.jpg.html)
Schöne Grüße
Alex.
P.S. Du kannst dich mit mir hier verbinden - http://brummel.borda.ru/
Hallo,
Mich würde interessieren wie tief das U-Boot liegt.
Und ob es eine rein private Tauchaktion war oder ob die Suche und Betauchung in Verbindung mit einer Tauchbasis erfolgt ist (Gibt es eine website?).
Die offensichtlich erfolgte Bergung der Schraube spricht für keine zu große Tiefe.
Nach der Eintragung im Satellitenbild, müsste das Wrack ebenfalls in geringerer Tiefe liegen.
Aber, der Taucher auf dem ersten Bild dürfte augenscheinlich mit einem "Buddy Inspiration" als Tauchgerät ausgerüstet sein, sowie einem oder vielleicht zwei 7 Liter Alu-Flaschen als Bail-out System
Das "Buddy" ist ein elektronisch gesteuertes geschlossenes Kreislaufgerät, mit Mischgas zu verwenden und wird in Tiefen bis über 100 Meter eingesetzt (Teuer in Anschaffung und Ausbildung).
Die russischen Taucher sind offensichtlich bereits sehr gut ausgerüstet.
mfg
Ferenc
Schönen Dank für diese interessante Details, AXEL!
... und WILLKOMMEN hier an Bord! :MG:
Hello, everybody! :)
My name is Natascha. I guess, only 2 people could give the best answers about this wreck: Mr Andrey Bykov (www.wreckdiver.ru) who's found this wreck in Black sea and myself - I'm dealing with all investigations re. this wreck.
Ill be happy to answer all the questions re. this issue and will certainly forward all the information to Andrey. At the same time Black Sea Wreck Club would be happy to see all the certified divers to dive to this very wreck (65m, technical certification is required) and all the others. :)
Regards,
Natascha
Hallo! :)
Mein Name ist Natascha. Ich denke, nur 2 Personen konnten die besten Antworten zu diesem Wrack: Herr Andrey Bykov (www.wreckdiver.ru), die dieses Wrack im Schwarzen Meer gefunden und mich - ich bin mit allen Untersuchungen uber dieses Wrack.
Ill gerne alle Fragen neu zu beantworten. dieser Frage und wird sicherlich alle Informationen übermitteln, um Andrey. Gleichzeitig Black Sea Club Wreck gerne alle zertifizierten Taucher zu tauchen sehen, dieses sehr Wrack (65m, technische Zertifizierung erforderlich ist) und alle anderen. :)
Natascha
Moin,
im Gegensatz zu UB 42 und UC 37, die am 12.12.1918 von den Briten nach Konstantinopel gebracht worden sind, gibt es für UB 14 und UC 23 keinen Beleg, daß sie Sewastopol je verlassen haben.
Meistens wurde, wenn eine Schraube runter mußte, von einem anderen Boot geborgt. Das würde übrigens auch bei den Booten der Nordsee-Flottillen so gehandhabt. Der Wechsel von der Schrauben dauerte nur 4-5 Stunden (bei 2 Schrauben).
In den KTB von UC 15 und UB 14 ist kein Schraubenwechsel erwähnt. Die KTB von UB 7 muß ich noch durcharbeiten. Man kann zwar nicht sicher sein, daß solche Arbeiten immer dokumentiert worden sind, aber ich habe es schon in dem ein oder anderen KTB gelesen.
Ich habe mich zu diesem Wrack auch schon mit Michael Lowrey kurzgeschlossen und er sieht es wie ich. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß es sich bei dem Wrack tatsächlich um UB 14 handelt.
UC 67
Hallo.
Die neuen Informationen.
Die Bulgaren dachten, dass das russische U-Boot С-34 gefunden haben. Jetzt vermuten, dass es das UB-7 ist.
http://morskivestnik.com/compass/news/2010/092010/092010_29.html
Schöne Grüße
Alex
Moin Alex,
soweit ich weiß, hatten von den UB I-Booten nur UB 8 und UB 14 ein 3,7 cm-Geschütz, nicht UB 7. Vielleicht handelt es sich bei dem Wrack ja tatsächlich um UB 8...und die Franzosen haben es gar nicht aus dem Schwarzen Meer herausgebracht...
UC 67
UB 7 hatte doch ein Geschütz, siehe KTB vom Mai 1916. ::B)
Man lernt nie aus.