hallo,
heute möchte ich Euch mal Fotos aus einem geerbtem Album eines Monsum-Boot-Fahrers zeigen. Der "Titelheld", wie ich ihn mal nennen möchte,
sie waren doch eigentlich alle Helden,oder ? hieß Rudi Ohlheiser. Er war in unserer MK und hielt vor 20-25 Jahren mal einen fesselden Vortrag über seine Reise nach Penang und wieder zurück.
wer die Herren sind, entzieht sich meiner Kenntnis,da seid ihr gefragt. Auch tech.Daten des Bootes oder der Unternehmung entnehmt bitte der Literatur.
der Tanker ist Charlotte Schliermann und der letzte Komdt. war Kaptlt.Spahn . Wie der aussahr,keine Ahnung.
So, demnächst mehr.
es grüßt der Hastei
Hallo Hastei,
der Kommandant hiess Wilhelm Spahr (http://www.uboat.net/men/commanders/1205.html)
Gruss und Danke fürs Einstellen der tollen Aufnahmen
MS
... und diese Skizze zeigt die zweite (unter Korv.Kpt. Wilhelm DOMMES) und dritte (unter Kptlt. Wilhelm SPAHR) Feindfahrt.
Letzterer war übrigens Obersteuermann auf U-47 während des Scapa Flow - Unternehmens!
u1 rechts oben
u2 rechts unten
u3 links oben
sollten alle DOMMES zeigen ...
u2 links oben
u3 links oben
könnte der 2.WO, Olt.z.S. Friedrich PETRAN, sein ... ist aber nur eine Vermutung von mir!
Ist bekannt, wann OMaschMt Rudolf OHLHEISER (geb. 12.06.1918) genau an Bord von U-178 war?
u3 rechts unten ist sehr schön das "Mailing" zu erkennen
HORRIDO (http://www.uboataces.com/ref-insignia14.shtml#U-178), das unter Wilhelm Dommes (http://www.uboat.net/men/dommes.htm) an der Turmvorderkante geführt wurde
U 178 fuhr unter Hans Ibbeken (http://www.uboat.net/men/commanders/533.html) und Wilhelm Spahr als "Mailing" den Schwan und zwischendurch unter Wilhelm Dommes an der Vorderkante des Turmes das Wort HORRIDO.
Nach der ersten Ausrüstung machte das Boot im vereisten Hafenbecken der DESCHIMAG (A.G.WESER) seinen Trimmversuch.
Der Kommandant beobachtete durch das Sehrohr einen jungen Schwan, der über dem Vorschiff schwamm. Nach dem Auftauchen sass das Tier auf der Back. Der Kommandant sagte spontan: "Das wird unser Bootszeichen !"
Eine nette Zeichnerin der Werft entwarf den angreifenden Schwan und die Blechwerkstatt fertigte für jede Turmseite ein abnehmbares Emblem. In See, während der Unternehmungen wurden diese Zeichen unter Deck gefahren. Die Besatzung trug das Emblem an Schirm- bzw. Bordmützen.
Gruss
MS
danke für die Erklärungen.
@ peter K
von wann Rudi an Bord war ,weis ich nicht. Das letzte Unternehmen hat er ja wohl mit gemacht. Und dann erinnere ich mich noch, wie er erzählte,
das er von Bordeaux mit dem LKW noch Ersatzteile holen wollte .Eisenbahn war schon abgeschnitten. Er hat die Teile auch bekommen ,nur auf dem Rückweg kamen sie nicht durch. Da haben sie die ganze Wagenladung einfach in einen Graben (Schlucht ? ) gekippt. (unerhört !Umweltverschnutzung ! )
und dann wurde auch getauft !
wer denn nun mehr Spaß an der Taufe hatte ? Die Trabanten oder die Täuflinge.
Ich selbst hatte Anno 70 so eine Taufe über mich ergehen lassen. So richtig lustig war das eigentlich nicht.Hatte so das Geführ, das einige Trabanten ihre Perversitäten dort austoben konnten. Aber einmalig war es schon und überlebt hab ichs auch.
es grüßt der Hastei
nach der Taufe geht es mit den Alltagsarbeiten weiter
.
und irgendwann waren sie denn auch angekommen.
und dann wurde auch mal richtig gefeiert. Mann--muß Denen das gut getan haben,nach all den Strapazen.
es grüßt der Hastei
es wurde nicht nur gesungen und getanzt,sondern auch lecker gegessen.
und dann gab es noch ein Merkblättchen,damit die Lords etwas Hintergrundwissen bekamen.
Solche Blättchen habe ich zu meiner Zeit auch noch kennen gelernt.Die Blättchen wurden auf einer "alten" Schreibmaschine
mit Kohle-Papierdurchschlägen in mühsammer Arbeit hergestellt. Können sich heute die jungen Menschen nicht mehr vorstellen,oder ?
da lag noch eine Art Beipackzettel im Album. Ein Produkt aus meiner Heimatstadt Elberfeld (Stadtteil von Wuppertal )
es grüßt der Hastei
hier ist auch mal das Boot zu sehen. Wo es sich gerade befindet ,weiß ich nicht. Ja und Sport kommt immer gut an
.
hier sind paar Gebäude zu sehen, kann aber nicht sagen ,um welche es sich handeln.
Ich habe zwei Bücher über die Monsun-Boote, Haie im Paradies und unter Nippons Sonne.Sie sind schon ziehmlich alt,waren aber seinerzeit
das einzige was ich kannte.Dort ist auch etwas von ehem. it.U-Booten vermerkt,welche als Transport-Uboote eingesetzt wurden. Darüber weiß ich überhaupt nichts. Sind sie auch nach Europa zurück gefahren,vielleicht unter deutscher Besatzung,wahrscheinlich nicht. Oder sind sie nur für Japan gefahren,oder war es nur vorgesehen ?
es grüßt der Hastei
hier sind zwei Fotos,leider sehr schlechte Qualität, da erkenn ich nur einen "Bückling". Wer die Personen sind,keine Ahnung.
Und dann auf dem nächsten Fotos ,das sieht so nach Beerdigung aus. Ein Besatzungsmitglied verstorben ? Krank,Unfall ?
Das ist das jap. Werftpersonal. Ich meine in einem der Bücher gelesen zu haben,das das Werftpersonal nur außerhalb der Boote eingesertz werden durften. Rudi erzählte aber etwas anderes.
Und das ist Rudi. Frisch gebadet und gebürstet, mit seinen beiden Helfern. Würde mich schrecklich interessieren, was auf der Rückseite des Fotos steht.
(Habe es doch richtig herum eingestellt ? )
es grüßt der Hastei
Die bekannten U-Bootseiten führen keinen Personal-Verlust während der Fernost-Fahrt, was natürlich nichts endgültiges heißen muß.
Es kann ja auch jemand gestorben sein, der nicht zur Besatzung gehörte und dem aber auch von der Besatzung die letzte Ehre erwiesen wurde.
das könnte doch Blumenschmuck fürs Grab (Foto u 31) sein. Ich hab mal in einer Wochenschau gesehen ,wie den Hinterbliebenen von
jap. Soldaten die Urne ihrer Lieben überreicht wurden. Ich nehme an, daß die Toten der jap. Verbündeten, also z.B. Deutsche und Italiener,
im Sarg beerdigt wurden und auf einem Extra-Friedhof beigesetzt wurden.
da weiß ich leider auch keine Namen.
es grüßt der Hastei
ich nehme mal stark an, die Koje gehört dem Stutzpunktkommandanten und die Dame nebenan, kümmert sich ein bischen um ihn.
Sollte ich falsch mit meiner Annahme sein, es tut mir leid und ich bitte um Aufklärung .
es grüßt der Hastei
Zitat von: Hastei am 22 Juni 2009, 07:26:24
Würde mich schrecklich interessieren, was auf der Rückseite des Fotos steht.
Hallo Hastei,
ich habe Dein Foto mal einem guten japanischen Freund gezeigt. Er sagt die Schrift
ist japanisch, der alte Stil von Schreiben, den man bis kurz nach dem Ende des Krieges
verwendet hat.
Zum Inhalt wie folgt:
"gemeinsam mit Wulf (muß sein Name sein, aber wie er heißt ist mir nicht ganz klar,
hier auf japanischen Schrift U-E-R-F oder U-E-L-F geschrieben), ein U-Boot Kämpfer
unserer Freund-Streitkraft, der sowohl auf Atlantik-Ozean, als auch auf Indien-Ozean
kämpferisch unterwegs ist, wünschen wir Dir Glück und Gesundheit.
in Penang,
Kaiserliche Japanische Marine
Sei (wie man ausspricht ist mir nicht klar) Noguchi"
Hoffe es hilft Dir weiter
Gruss
MS
@ MS,
danke .
Gruß Hastei
mit dem Album erhielt ich auch die Besatzungsliste und das Kriegstagebuch mit Wegekarte,natürlich als Kopie.
Es ist reichhaltig und beginnt mit dem 16.12.43 und endet am 24.5.44 . Le Verdon, Lotse Schuback an Bord, Geleit entlassen,
12.01 Uhr ,am Anleger 12 U-Flottille festgemacht, Lotse von Bord
jetzt geht es wohl zurück nach Hause.
Haben die ein Äffchen mitgenommen ?
es grüßt der Hastei
das Foto ist noch irgendwo an Land gemacht worden. Wird da der Kuchen verköstigt ?
.hier einer der wichtigsten Männer an Bord.
Bei den langen Unternehmungen fuhr auch ein Arzt mit. Wenn er nicht gerade Jemanden behandeln musste,dann führte er Untersuchungen
aller Art durch.Temeraturen in -und außenbords,Luftfeuchtigkeit, Lebensmittelkontrolle , etc,etc.
Rudi erzählte, wenn z.B. im ind. Ozean,wo das zum Kühlen gebrauchte Das untersuchte und dokumentierte also der Arzt.
Wasser schon sehr warm war, Alarmtauchen angesagt war ,da strahlten die Auspufftöpfe so
viel Hitze ab, das ein Aufenthalt im Maschinenraum nur für Minuten erträglich war.
es grüßt der Hastei
Hallo, Hastei,
Bild u.40 zeigt den Kommandanten, KK Wolfgang Lüth, vermutlich im Herbst 1943 nach Rückkehr (noch mit Bart)
zum Arzt an Bord: nicht nur auf "Langfahrten", auch bei Nordatlantikbooten wurden ab 1943 Ärzte eingeschifft; einer der Gründe waren die vielen Verletzten nach Flugzeugangriffen.
Mehr als 120 Ärzte sind mit Unterseebooten untergegangen; darüber gibts eine Liste von Bodo Herzog.
Gruß, Urs
Wolfgang Lüth.
Gruß,
barco
Hallo Hastei
in welchem Bezug steht das Lüth Foto zu U-178 ? Lüth war Kommandant von U-181...
Gruss
MS
@ MS,
das Foto klebt inmitten der anderen Fotos, keine Ahnung.
Gruß Hastei
zuerst habe ich eine Bitte. Es ist mir bekannt,daß Monsun mit n am Ende geschrieben wird. Eingangs hatte ich es aber falsch geschrieben.
Kann das bitte Einer ändern und richtig stellen ? es stört mich . Danke.
So, nun sind sie nach langer Reise mit unsäglichen Schwierigkeiten und Gefahren , wieder heil zurück. Wie viele haben es nicht geschafft !
es grüßt der hastei
Spee hat Deinen Wunsch erhört, und ich habe mit kleinem Kniff den Rest geändert! :MG:
:O/Y
jetz können sie wieder smöken und das tun sie auch.
Außer Rudi kenn ich keinen.
Auf Bild u49 der DKiG Träger in der Mitte könnte Stabsobermaschinist Paul Eutebach sein
(Verleihung 31.05.1944)
Gruss
MS
so,Leute,es geht weiter. Ist ja eine verdammte Arbeit. Scannen,speichern ,richtige Größe ausprobieren, Reihenfolge festlegen,etc,etc.
Dann hab ich einen kl.Text geschrieben ,Bilder zu groß,--drücken zurück und alles ist weg. Wieder neu alles schreiben. Mann,ich arbeite wahrscheinlich
völlig unproduktiv. Da ich vieles während der Arbeit mache, werde ich dauern gestört,wieder alles weg. Man kann doch auch speichern ? Bin aber zu Blöd,
dass zu finden.( Beim e-mail-Schreiben kann ich es ohne weiteres,nur hier im Forum nicht. ) Bitte erklärt einem ungeschickten Opa mal, wie er effekiver arbeiten kann.
Gruß vom genervten Hastei
Servus Hastei,
einfach den Text vor dem Abschicken kopieren. Wenn du ihn wieder brauchst, einfügen.
auch wenn jetzt die halbe Welt über mich lacht, verdammt, wo muß ich anklicken ? und dann weiterbearbeiten ?
Hallo Hastei- nicht nur Du hast da ein Problem. Habe auch Probleme Bilder in richtiger Größe hier rein zu stellen.
Vielleicht macht mal einer einen "Fernlehrgang" mit uns
Gruß Trimmer-Achim
so, jetz geht es endlich weiter,nachdem ich dreimal unterbrechen musste.
Hier kommt wieder die Frage who is who ?
es grüßt der Hastei
.dieses Foto weigerte sich beharrlich, an die erste Stelle der heutigen Serie zu rutschen. Es wollte wohl eine Extrawurst.
Bild u53
Der mit dem Ritterkreuz ausgezeichnete ist der LI KL(Ing) Karl-Heinz Wiebe, rechts neben ihm Stabsobermaschinist Paul Eutebach, links daneben dürfte der Kommandant KL Wilhelm Spahr stehen.
Gruss
MS
Nochmal kurz off-topic:
Zitat von: Trimmer am 01 Juli 2009, 08:09:25
Hallo Hastei- nicht nur Du hast da ein Problem. Habe auch Probleme Bilder in richtiger Größe hier rein zu stellen.
Vielleicht macht mal einer einen "Fernlehrgang" mit uns
Gruß Trimmer-Achim
Hallo Hastei und Trimmer!
Wo genau braucht ihr denn Hilfe?
Schickt mir mal ne PN, dann schau ich mal.
Vielleicht wird ja dann auch noch eine allgemeine Hilfe draus, weil mehr Leute das Problem haben. ;)
.so, hier gibt es wieder etwas zu erkennen
und dann kam die Presse, GröFaZ musste natürlich auch irgendwie dazu gebracht werden.
Die beiden Mariner sehen aus wie verkleidete Taliban. Übrigens, wie wurde das mit der Hygiene an Bord mit den rationierten Wasser gehandhabt ?
Bin selbst Bartträger und fühle mich unwohl, wenn ich nicht jeden Tag meinen Poller shamponiere. Die hatten ja Frischwessereerzeuger an Bord,welche Leistung hatten die ? Und dann gab es ja noch, so vermute ich, Meerwasser-Seife. Also, wieder einige Fragen, die beantwortet werden können.
es grüßt der neugierige Hastei
Hallo Hastei- Wenn ich nach Buchheims Buch "Das Boot " gehe sah es wohl nicht gerade berauschend mit der Körperpflege aus. Auf "Gesichtsmatratzen" wurde da wohl keine große Rolle gelegt und mit waschen ?
Beantwortet Dir aber Deine Frage nach Frisch u. Nutzwasser der U-Boote nicht.
Gruß-Trimmer-Achim
Hallo.
Auf dem Foto 57 und 60 in der weißen Schirmmütze, möglich, Heinrich Lehmann-Willenbrock.
Schöne Grüße
Alex
Hallo Hastei,
zumindest der Typ IX soll im E-Raum einen Frischwassererzeuger gehabt haben, welcher etwa 8 Liter Trinkwasser pro Stunde (192 Liter am Tag) liefern konnte.
Gruß, :MG:
Manfred
Hallo Hastei,
in einem anderen Forum tauchte eine ähnliche Frage zum Thema Wasserversorgung schon einmal auf. Damals hatte ich in etwa folgendes herausgefunden. Laut U. Gabler: ,,Unterseebootbau", Bernard und Graefe, 1987, S. 107 sind pro Mann und Tag ca. 3 l Trinkwasser zur Zubereitung von Speisen und Getränken und zum Geschirrspülen vorgesehen. Dazu kommen noch 10...25 l pro Mann und Tag an Waschwasser, das eine mindere Qualität aufweisen kann.
Frischwassererzeuger befanden sich an Bord von Booten des Typs VII, IX und XXI. Bei den ähnlich großen Booten der Typen X B und XIV ist das Vorhandensein zu vermuten, allerdings fehlen mir dafür verlässliche Unterlagen. Die kleinen Boote der Typen II und XXIII scheinen keinen Frischwassererzeuger an Bord geführt zu haben. Bei den VII C-Booten befand sich das Gerät an der Backbordseite der Zentrale links vom Kartenpult des Obersteuermannes. Beim Typ IX war sein Platz am Achterschott des E-Maschinenraumes. Der Typ XXI hatte seinen Frischwassererzeuger mit einer Garantieleistung von 8,5 l pro Stunde im Dieselmotorenraum.
Bei einem Inhalt der Trinkwasserzellen von 3,875 cbm beim Typ VII C bzw. von 3,97 cbm beim Typ IX C war die Gewinnung von Frischwasser an Bord für längere Unternehmungen zwingend notwendig, zumal die Akkus ja notfalls auch noch mit dem gewonnenen Wasser aufgefüllt werden mussten, sofern die Vorräte an destilliertem Wasser zu Ende gegangen wären.
Die Größe der Waschwasserzelle des Typs VII C wird mit 0,485 cbm angegeben. Dieser sehr geringe Vorrat konnte durch den Inhalt der Torpedozellen (13,85 cbm) ergänzt werden. Für den Typ IX C habe ich überhaupt keine Angaben zum Vorhandensein von Waschwasserzellen finden können. Der Inhalt der Torpedozellen betrug bei diesem Typ 18,81 cbm. Allerdings wurde das Wasser in den Torpedozellen nach dem ersten Torpedoschuss durch das dann eingeleitete Untertriebs- und Hüllwasser verdorben und konnte nur noch unter Verwendung von Seewasserseife zur Körperpflege genutzt werden.
Nach Angaben der Rollentafel für die Boote des Typs VII C war für die Funktion des Frischwassererzeugers der Zentralemaat der Backbord-Maschinenwache zuständig. Aus Redundanzgründen wird noch ein Matrose der Steuerbord-Maschinenwacher als Verantwortlicher aufgeführt, wahrscheinlich der entsprechende Zentralegast. Für den Typ IX liegen mir keine Daten vor.
Bei der Untersuchung von U 570 attestierten die Engländer den deutschen Frischwassererzeugern ein hohes Maß an Effizienz. Gabler (ehemaliger LI von U 564) gibt an, dass für einen gewonnenen Liter Wasser ein Energieaufwand betrieben werden musste, der einer Menge von einem neuntel Liter Diesel entsprach.
Zur Funktionsweise wird im englischen Untersuchungsbericht folgendes ausgeführt: Der Destillationsapparat besteht aus einem Gehäuse, klein genug, um durch die Luken zu passen. Der untere Teil beinhaltet die Salzlake und die Kühlschlangen. Seewasser aus einem Hochbehälter wird direkt von See durch ein Kontrollventil in den unteren Teil des Destillierapparates geleitet. Über einen Wärmetauscher wird dem Seewasser ein Teil der Wärme von Salzwasser und Kondensat zugeführt, während dieses in den oberen Teil strömt, in dem sich die elektrischen Heizungselemente und der Kondensator befinden. Auf dem Gehäuse ist eine Dampfpumpe montiert, die einen Unterdruck von 150 mm Wassersäule im Verdampfer erzeugt. Der Dampf wird in den Kondensator gepumpt, der vom zufließenden Seewasser umspült ist. Der Kondensator besteht aus einer Anzahl von abgeflachten Kühlschlangen, die so angeordnet sind, dass sie mit Bürsten, die zwischen ihnen rotieren, leicht gereinigt werden können. Die Bürsten werden über eine Kardanwelle von dem selben Motor angetrieben, der auch die Dampfpumpe antreibt. Das Kondensat fließt vom Kondensator über einen Trichter durch ein Messgerät für den Salzgehalt in den Trinkwassertank. Die zurückbleibende Lauge wird über eine weitere Pumpe an der Kardanwelle in einen Salzwassertank geleitet und kann von dort in das Lenzsystem des Bootes gepumpt werden.
Es werden zwei Stunden benötigt, um das Seewasser aufzuheizen. Wenn nur ein Heizelement arbeitet, fließt ein Strom von 6 A. Der Unterdruck kann über das wahlweise Zuschalten eines zweiten Heizelementes gesteuert werden.
Die durchschnittliche Kapazität der Anlage beträgt nach englischen Angaben vier Gallonen pro Stunde (1 Imp.gal. = 4,546 l), wobei mir dieser Wert doch etwas zu hoch gegriffen erscheint.
Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
das hört sich ja erst gut an 192 l/Tag. Wenn man aber überlegt, wieviel ca.52 Personen in südl.Gefielden trinken müssen,dann ist das aber knapp.
Sicher, sie haben auch paar qm Trinkwasser mit,aber immerhin, man muß da ganz nett haushalten.
Übrigens Hygiene. Als ich Kind war, gab es nur einmal in der Woche ein Bad,in einer Zinkwanne,mit einigen Wasserkessel heißgemachtem Wasser.
Und da saß ich nicht alleine drin ! Die Jüngeren werden jetzt die Nase rümpfen,aber die Wohnungen hatten noch kein eigenes Bad.(Außnahmen selten)
Das war nicht nur bei uns so. Wir wohnten in einer Altbauwohnung von ca. 120 m2: da wurden nach Kriegsende oder schon vorher, noch zwei Familien untergebracht. Zack ! Also drei Familien. und die waren sich fremd,das waren keine Verwandschaft oder Freunde,das waren wildfremde Menschen .
Ich hab die Spannungen damals noch nicht so mitgekriegt,aber ab und zu wurde es laut. (Eine Toilette für 9 Personen ) Auch gab es nicht jeden Tag frische Unterwäsche ! Die älteren von uns werden mir beipflichten. Aber gestunken haben wir nicht ! So, jetzt bin ich aber abgeschweift.
so, das sind die letzten Fotos aus dem Album.
Wichtige Ladung wird gelöscht.
es grüßt der Hastei
Hastei-war kein abschweifen- war in Ost und in West wohl gleich. Badewanne in der Küche, Kloo auf dem Hof und am Wochenende weiße Strümpfe die nach 10 min. nicht mehr weiß waren und der Anpfiff dann folgte. :-D
Gruß-Trimmer-Achim
Hi, Alex
Zitat von: Alex Shenec am 03 Juli 2009, 11:07:44
Auf dem Foto 57 und 60 in der weißen Schirmmütze, möglich, Heinrich Lehmann-Willenbrock.
Ja, gut möglich. - Aber schon als Korvettenkapitän (und dann Chef der 9. U-Flottille)
Gruß, Urs
Hallo Hastei,
ich gratuliere Dir zu dem schönen Album von "Rudi Ohlheiser" und helfe gerne beim identifizieren der Fotos. Ich bin erst heute per Zufall auf dieses Forum und den Beitrag gestoßen. U 178 ist mein Fachgebiet und ich habe selbst vor einigen Jahren einen Vortrag über U 178 und seinen Aufenthalt in Penang und Singapur durchgeführt. Ich hatte das Glück noch einige der Besatzungsmitglieder persönlich zu Ihrer Zeit auf U 178 befragen zu können.
Doch nun zu den Fotos (auf die schnelle):
U1 links oben: LI Kapitänleutnant (Ing.) Karl-Heinz Wiebe
U1 rechts oben: Kmdt. Korv.Kapt. Wilhelm Dommes vor dem Versorger Charlotte Schliemann
U1 links unten: Bordarzt Ob.Ass.Arzt Dr. Wüstenberg in Penang (auf dem Penang Hill)
U1 rechts unten: Kapitänleutnant Wilhelm Spahr nach dem Einlaufen in Bordeaux am 24. Mai 1944
U2 links oben: 2. Wachoffizier Oberleutnant zur See Friedrich Petran (zu dem Zeitpunkt als das Foto aufgenommen wurde war er noch Leutnant)
U 10 - U 15, U 17+18: Gartenfest im Botanischen Garten in Penang Oktober 1943
U 16 + U 19: Japanische Offiziere verkosten deutsche U-Bootverpflegung in der deutschen Dienststelle in Penang
U 20: Einlaufen am 24. Mai 1944 in Bordeaux bei der 12. Uflo
U 31: Die Beerdigung hat mit U 178 nichts zu tun, es war ein Besatzungsmitglied eines Versorgers
U 40: Das Foto mit Lüth wurde an Bord des Versorgers Charlotte Schliemann aufgenommen (beim Treffen mit U 178)
U 49: zeigt in der Mitte den Bootsmaat Heinz Klute nach der DKiG Verleihung (nicht Paul Eutebach!)
U 54: Kmdt. Wilhelm Spahr und LI Karl-Heinz Wiebe schreiten nach der DKiG bzw. Ritterkreuz-Verleihung nach der Ankunft in Bordeaux die Front ab.
U 55 + 57: zeigt General der Panzertruppen Eichenlaubträger Joachim Lemelsen als Oberbefehlshaber der 1. Armee in Frankreich.
U 58: zeigt den PK Mann Leutnant M.A. Walter Schöppe
U 59: Verleihung des Deutschen Kreuzes in Gold an Stabsobermaschinist Paul Eutebach (12. Ufl. Bordeaux)
U 57 + 60: Flottillenchef 12. Uflo Korvettenkapitän Klaus Scholtz (auf U 60 steht rechts von ihm Kapitän zur See Rösing)
U 64: links steht Rudi Ohlheiser, rechts Maschinenmaat Heinrich Sand
U 65: die wichtigen Rohgummiballen werden ausgeladen
Maschinenobermaat Rudi Ohlheiser war übrigens auf allen 3 Unternehmungen von U 178 mit an Bord, er fuhr als "Zentralemaat".
Viele Grüße,
collani
... schöner Einstand, COLLANI! :wink:
Willkommen an Bo(a)rd! :MG:
hallo Cillani,
danke für die Informationen, werde sie als Legende ins Album legen.
Weißt Du, warum Rudi nach dem Krieg nach Schweden ging. Er erzählte auch, wie er bei der Bergung eines Schwester-Monsun-Bootes,
Nummer hab ich nicht im Kopf, als Berater dabei war. Dieses Boot war um die ganze Welt gefahren um paar hundert Kilometer vor zu Hause noch versenkt zu werden.
Gruß Hastei
hallo
bin erst heute auf diese Seiten gestossen und muss sagen top.
Gerade was U-178 betrifft bin ich schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach Informationen.
Der Vater eines Bekannten fuhr auch auf U-178 und zwar "Obermaschinist Rudolf Haerle, geb. 04.03.1914".
Auch ihm wurde am 07.07.1944 das DKiG verliehen.
Kann es sein, das Rudolf Haerle sich auch auf den hier gezeigten Bildern befindet, und wie sind die Männer von U-178
nach Deutschland zurückgekommen, auf dem Landweg oder mit einem U-Boot nach Norwegen. Oder haben sie sich den
Alliierten in Frankreich ergeben? Leider hat der Vater meines Bekannten nie viel über den Krieg erzählt, sodaß mein Bekannter nicht sehr viel über die Kriegszeit seines (inzwischen verstorbenen) Vater weiß.
Wäre nett, wenn mit da jemand weiterhelfen könnte.
mfg
Hallo Hastei,
leider weiß ich nicht warum Rudi nach dem Krieg nach Schweden ging. Seine Schwester hat vor einigen Jahren meinen "U 178-Vortrag" und die Ausstellung besucht. Er war bei der Bergung von U 843 (Herwartz) dabei.
Hallo Dompfaff,
ich kann Dir und Deinem Bekannten gerne weiterhelfen. Ich habe über viele Jahre hinweg wohl das umfangreichste Archiv über das Boot U 178 angelegt. Es sind auch einige Fotos von Rudi Haerle dabei. Du kannst Dich gerne per PM oder Mail direkt bei mir melden.
Ich habe für Euch beide ein interessantes Foto beigefügt :wink: Es wurde 1943 während der 2. Unternehmung von U 178 (Bordeaux - Penang) aufgenommen.
Viele Grüße,
collani
Hallo.
Schauen Sie diese Seite an - U 511.
http://reibert.info/forum/showthread.php?p=2541955#post2541955
Schöne Grüße
Alex
Hallo zusammen,
ich weiß, der Beitrag ist schon etwas älter und normalerweise stellt man sich erst einmal vor, bevor man sich an einen bestehenden Tread anhängt, aber ich bitte um Nachsicht :-)
Ich bin auf dieses Forum durch meine Internetrecherche gestoßen, auf der Suche nach Hinweisen zum Thema U-178, und denke, dass gerade hier die Spezialisten zu dieser Thematik zu finden sind!
Ausschlaggebend war der Kauf eines Abzeichenkonvoluts, welchem ein Portraitbild beilag, dessen Rückseite den Vermerk ,,Matr. Ob. Gefr. Georg Peter U.178" trägt.
Über die Seite U-Boot-Zentrale.de bekam ich Kontakt zum Sohn vom genannten Georg Peter, der mir bestätigte, dass die Schrift auf der Rückseite ganz sicher die seines Vaters wäre.
Das Bild würde aber eben so sicher nicht seinen Vater zeigen! :cry:
Da mich diese Geschichte nun doch sehr interessiert, bitte ich um Hilfe – vermutlich zeigt das Bild wohl ein anderes Mitglied von U-178, möglicherweise wurden Bilder unter Kameraden ja ausgetauscht?
Da bei dem Konvolut auch die Dienstgratwinkel eines Matrosenobergefreiten dabei waren, wird der Gesuchte wohl unter diesen Dienstgraden zu suchen sein.
Kann das Bild einem U-178er zugeordnet werden? Und wenn, welchem?
Wäre für jeden Hinweis sehr dankbar.
Mit vielen Grüßen,
Adebar
Hallo Adebar!
Dein Bild zeigt einen Maschinenmaat und stimmt aus diesem Grund schon mit Sicherheit nicht mit der daneben präsentierten Bildbeschriftung überein. Maschinenlaufbahn und seemännische Laufbahn, zu der ein Matrosenobergefreiter gehörte, waren zwei völlig voneinander verschiedene Paar Schuhe.
By the way, herzliches Willkommen im Forum! :-)
Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
Hallo Schorsch,
vielen Dank für Deine Antwort - ja, Du hast natürlich völlig recht, das Tätigkeitsabzeichen paßt nicht zu der Bildbeschriftung.
Wird schwierig, den Zusammenhang aufzuklären...
Viele Grüße,
Adebar
Hallo im Forum ,
auch hier die Fotos im Live Journal Link
http://foto-history.livejournal.com/1857080.html
Gruss Jürgen
Moin und auch von mir ein "Willkommen" im Forum.
Ganz ausschließen möchte ich die Möglichkeit aber nicht das es sich um den selben Herren handeln kann.
Mein Onkel war auch erst Signalgast und hat später einen Laufbahnwechsel zum Steuermannsgast und Steuermannsmaaten durchlaufen.
Vielleicht betitelt die rückseitige Angabe seine damalige Position auf U 178 und er hatte danach ein anderes Kommando.
Verwirrt mich nur das Du schreibst das die Handschrift eindeutig ist aber der Sohn den Herren nicht als seinen Vater identifizieren kann. :?
Gruß Frank
Hallo zusammen,
mein Name ist Jens und ich kenne Rudi auch persönlich.
Ich hab sehr großes Interesse an der Ausstellung zu U178 und seinem Fotoalbum. Würde mich auch über einen persönlichen Kontakt oder weitere Infos zu Rudi Ohlheiser freuen. Würde gerne Fotos von mir und Rudi einstellen (aus den 80ern) aber über das Tablet komme ich grad nicht klar :BangHead:
Viele
Grüße Jens