Bei diesem Bild stellen sich mir zwei Fragen.
http://www.ww2incolor.com/d/106230-4/Bundesarchiv_Bild_101I-506-B0098-21A_2C_Eismeer_2C_Eisb_C3_A4rfang
a) schmecken Eisbären (http://www.smilies.4-user.de/include/Essen/smilie_essen_069.gif) und wurde dieser möglicherweise
zur Ergänzung der Frischfleischbestände verwandt :MV: und
b) welche Handfeuerwaffen befanden sich üblicherweise
an Bord von U-Booten.
Gruß, :MG:
Manfred
die U-Boote sollten eigentlich auch Maschienenpistolen an Bord gehabt haben.
Ob Eisbären schmecken ?
Je länger man auf frisches Wildbret verzichten muß, desto besser schmeckt es. Wenn man bedenkt, was zu Zeiten der Segelschiffsfahrt alles verspeist wurde ...
Tach auch,
es sind ja nun eine Maschinenpistole und zwei Karabiner zu sehen, dass wird ja aber nicht alles gewesen sein.
Mir ist jetzt aber auch nicht in Erinnerung das ich in dem Boot in Laboe oder in Bremerhaven einen Waffenschrank oder ähnliches gesehen hätte.
Das wird es aber doch sicher gegeben haben genauso wird jedes Boot nach Größe und Anzahl der Besatzung doch eine bestimmte Anzahl an Handfeuerwaffen bis hin zum MG an Bord gehabt haben.
Hab dazu aber Bissher nichts gelesen. :MV:
Gruß, :MG:
Manfred
Dieses und weitere Fotos mit dem erlegten und zerlegten Eisbären findet man in "U-Boot im Focus", Seiten 32-35.
Wahrscheinlich auf U-225.
Belegt sind nach dieser Quelle der Abschuß von 2 Bären durch Männer von U-302.
Genießbar wird es wohl sein. Das Prpblem stellt wohl eher die Trichinengefahr dar.
Hallo Kalli,
Trichinen Gefahr......
ich hoffe die werden wenn überhaupt die Dinger ja nicht roh verspeist haben. :MZ:
Gruß, :MG:
Manfred
Nach eigener Erfahrung schmeckt Grizzlybär und Schwarzbär wie Schweinefleisch. Angeblich schmeckt Eisbär auch so, obwohl es manchmal ein bisschen Fischgeschmack hat.
• 1897: The three Swedish explorers heading towards the North Pole might have died of Trichinosis from eating infected polar bear meat.
http://en.wikipedia.org/wiki/Trichinosis
echt, (http://www.smilies.4-user.de/include/Schock/smilie_sh_026.gif) Du meinst jetzt aber Wildschwein oder?
Gruß, :MG:
Manfred
Hatte noch nie Wildschwein :-D . Aber man kann es mit US Schweinefleisch vergleichen.....also ziemlich mager. Die Bären werden erst ende Sommer anfangs Herbst wieder fett bevor der Winterschlaf anfängt.
ZitatDie Bären werden erst ende Sommer anfangs Herbst wieder fett ...
Wenn ihr sie laßt. :-D :-D
Wieviel Leute lädt man denn zum Grillen ein, wenn man einen Grizzly seine Beute nennt :? :-)
Hallo, na endlich mal ein Thema bei dem ich meinFachwissen (Metzgermeister) einbringen kann.
Wildschwein ist sehr mager wenn es aus dem Wald kommt. Die gibt es auch aus "Freilandhaltung". Es ist je nach alter des Tieres rot bis dunkelrot. Es schmeckt nicht ganz so lieblich wie Schweinefleisch "normal". Es schmeckt etwas herber. Wild allgemein ist sehr mager und daher auch sehr leicht Trocken und strohig. Der Eisbär wir da wohl keine Ausnahme machen. Und ein Eisbär wir locker für einen schönen Grillabend einer U-Bootbeastzung reichen. Oder auch 2 oder 3....
gruß von den Bären
Zitat von: Mario am 15 Juli 2009, 18:53:03
ZitatDie Bären werden erst ende Sommer anfangs Herbst wieder fett ...
Wenn ihr sie laßt. :-D :-D
Wieviel Leute lädt man denn zum Grillen ein, wenn man einen Grizzly seine Beute nennt :? :-)
Alle die der Grizzly am Leben ließ... :-D
Ich arbeitete jeden Sommer (1952-57 erst als Küchenhilfe und 3 Jahre als Chef) im Rising Sun Cabin Camp im Glacier National Park in Montana. Wenn die Nationale Park Polizei einen Bären erschoss, mußte er an die Blackfeet oder Flathead Indianer abgeliefert werden und die schenkten uns dann Stücke. Wir schenkten ihnen Bier, da damals in den Reservationen noch strenger Alkohol-Verbot herrschte. Der Schwarze Markt blühte bei den Blackfeet.
Damals wurde ein Bär erschossen, wenn er dreimal ein Camp schwer angriff. Er wurde gefangen und über den See transportiert und nach der dritten Rückkehr in der Falle erschossen. Herumlungern, das Zerstören von Abfalleimern oder Einbruch in ein Cabrioletdach um eine Wassermelone zu naschen war kein Grund zum Einsatz. Die Bären konnte man meistens mit dem Feuerwehrschlauch oder mit Knallfröschen wegjagen (so wie die Piraten! :-D. Grizzlys kamen sehr selten auf Besuch so tief ins Tal herunter (Rising Sun liegt auf ca. 1300 m).
http://en.wikipedia.org/wiki/Glacier_National_Park_(U.S.) http://www.blackfeetcountry.com/
Also, dass mit dem Eisbären scheint jetzt geklärt, schmeckt mehr oder weniger je nach dem was er auf dem Speiseplan hatte, muß gut durchgebraten oder gekocht werden und wenn man so ein Teil hat kann man jede Menge Leute zum Grillen einladen. :O/Y
Da ist jetzt aber noch eine Frage offen? :MV:
# 1 und # 15
Gruß, :MG:
Manfred
Hallo Manfred,
in der mir zur Verfügung stehenden Literatur habe ich folgende Angaben gefunden:
Typ II: 2 Karabiner K 98
6 Pistolen, Kaliber 7,65 mm
(Rössler: VOZM: Typ II, S. 75)
Typ XXIII: 1 Maschinenpistole mit 700 Schuss (wahrscheinlich MP 38 oder MP 40)
5 Mauserpistolen, Kaliber 7,65 mm mit insgesamt 325 Schuss
(Rössler: U-Boottyp XXIII, S. 194)
Typ XXI: 1 Maschinenpistole mit 1400 Schuss (wahrscheinlich MP 38 oder MP 40)
10 Mauserpistolen, Kaliber 7,65 mm mit insgesamt 650 Schuss
(Wetzel: U 2450, S. 343)
Nach Buchheim: ,,Das Boot" war eine Pistole an Bord der VII C-Boote (hier jeweils eine Erwähnung in der Szene mit dem Obermaschinisten Franz, der während eines Wasserbombenangriffs unerlaubt seine Gefechtsstation verlassen hatte bzw. nach der Durchsuchung des spanischen Schiffes ,,Reina Victoria", als der I WO vergaß, im Nachtrag des Schiffregisters nach dem entsprechenden Schiff zu schauen). Allerdings scheint mir hier die Glaubwürdigkeit der gemachten Angabe nicht unbedingt hoch zu sein.
Im Allgemeinen stellt sich die Situation meiner Meinung nach wie folgt dar: Die an Bord vorrätigen Handfeuerwaffen waren zum einen die persönlichen Waffen der Offiziere und zum anderen Waffen, die einzelnen Besatzungsangehörigen zum Wachdienst im Hafen, bei eventuellen Durchsuchungen von Schiffen oder in diversen Notfällen (Eisbär greift ein U-Boot an) ausgehändigt wurden. Dafür reicht eine überschaubare Anzahl von Pistolen, Maschinenpistolen bzw. Karabinern. Sollte das Boot einen Auftrag bekommen haben, bei dem das Boot in Nahkämpfe verwickelt werden könnte, z.B. beim Absetzen von Agenten, könnte die Anzahl der Handfeuerwaffen u.U. erhöht worden sein. Als Aufbewahrungsort der Waffen würde ich die Munitionslast, die unter der Verantwortung eines Bootsmannsmaaten, der seemännischen ,,Nummer Zwei" stand, vermuten.
Maschinengewehre, die hauptsächlich zur Fliegerabwehr an Bord waren, würde ich nicht unter ,,Hand"-Feuerwaffen im engeren Sinne zählen und von dem hier angesprochenen Thema ausschließen.
Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
Hallo Schorsch,
Dank Dir, top
an so etwas ( bei dem das Boot in Nahkämpfe verwickelt werden könnte, z.B. beim Absetzen von Agenten ) hatte ich bei dem Bild im Thread-beginn auch schon gedacht. Ich vermute hier wurde/wird z.B. eine Wetterstation im Polargebiet eingerichtet.
Gruß, :MG:
Manfred
WIKIPEDIA
Der tote Eisbär wird an Bord gebracht: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-506-B0097-34A,_Eismeer,_Eisb%C3%A4rfang.jpg
Der Rest der Geschichte: http://images.google.com/images?client=firefox-a&rls=org.mozilla:en-US:official&hl=en&q=Eismeer%2BEisb%C3%A4rfang&btnG=Search+Images&gbv=2&aq=f
PS: Nicht ganz klar ob der Bär tot aufgefunden wurde oder ein Kriegsmarine-Roadkill oder echte Jagdtrophäe ist. :MLL:
Wir wollten mal auf Großfahrt gehn
http://ingeb.org/Lieder/wirwollte.html
"3. Wir gingen auch auf Eisbärfang
In metertiefem Schnee
Und aßen später jahrelang
Nur Eisbär in Gelee." http://video.google.com/videoplay?docid=831553270506999286
Im Buch von Franz Selinger ,,Von Nanok bis Eismitte", das ich hier ausdrücklich empfehle, wird ab Seite 253 unter der Überschrift -Bärenjagd und ihre Folgen- sehr anschaulich geschildert, was beim Verzehr von Bären-Hackfleisch à la tartar passiert ist. Von 10 Mann des Wettertrupps erkrankten 9 Mann sehr schwer an Trichinose (der Nichterkrankte hatte kein Bärenfleisch gegessen).
Mit einem Riesenaufwand wurde der Trupp bei schwierigsten Wetterbedingungen noch gerettet.
Was sagt uns das ? Eisbärenfleisch lieber im Fell lassen. :-)
Zitat von: kalli am 12 März 2011, 13:29:19
Im Buch von Franz Selinger „Von Nanok bis Eismitte“, das ich hier ausdrücklich empfehle, wird ab Seite 253 unter der Überschrift -Bärenjagd und ihre Folgen- sehr anschaulich geschildert, was beim Verzehr von Bären-Hackfleisch à la tartar passiert ist. Von 10 Mann des Wettertrupps erkrankten 9 Mann sehr schwer an Trichinose (der Nichterkrankte hatte kein Bärenfleisch gegessen).
Mit einem Riesenaufwand wurde der Trupp bei schwierigsten Wetterbedingungen noch gerettet.
Was sagt uns das ? Eisbärenfleisch lieber im Fell lassen. :-)
oder über 65 Grad erhitzen und schmecken lassen :-D
Nicht umsonst gabs früher den Trichinenstempel.
Hätten die Jungs halt drauf achten müssen... :|
moin,
und die Moral von der Geschicht: man sollte einen Eisbären (ursus maritimus) in Ruhe lassen ... :wink:
Gruß, Urs
da frage ich mich, wie habe die den Koloss an Bord gekriegt.? Einen Flaschenzug müssen sie doch angeschlagen habe, wiegt doch der Bär einiges.
Und dann müssen die sich doch sicher gewesen sein, das kein Flieger o.ä. kommt,
moin,
Zitat von: Hastei am 13 März 2011, 16:52:28
da frage ich mich, wie habe die den Koloss an Bord gekriegt.? Einen Flaschenzug müssen sie doch angeschlagen habe, wiegt
vielleicht haben sie (ein U-Boot!) das Boot sauber getrimmt halbgetaucht unter den Bären gefahren und dann wieder angeblasen ... die Technik macht´s möglich :ML:
Gruß, Urs
Zitat von: kalli am 15 Juli 2009, 12:08:05
Dieses und weitere Fotos mit dem erlegten und zerlegten Eisbären findet man in "U-Boot im Focus", Seiten 32-35.
Wahrscheinlich auf U-225.
Belegt sind nach dieser Quelle der Abschuß von 2 Bären durch Männer von U-302.
Genießbar wird es wohl sein. Das Prpblem stellt wohl eher die Trichinengefahr dar.
Hallo Kalli !
Meines Wissens soll es sich bei dem Bild um U 601 handeln.
Aber ich habe in meinem Archiv auch ein Bild, wo ein erlegter Eisbär auf dem Achterschiff von U 252 liegt.
Gruß,
Rheinmetall
Tja, und heute trauert mindestens die halbe Republik wenn so ein Eisbär eingeht!
So ändern sich die Zeiten
In diesem Sinne
moin, Rheinmetall,
Zitat von: Rheinmetall am 11 April 2011, 19:46:12
Aber ich habe in meinem Archiv auch ein Bild, wo ein erlegter Eisbär auf dem Achterschiff von U 252 liegt.
ich melde Zweifel an: U 252 (Kdt Kai Lerchen) kam zwar auf seiner ersten und einzigen Feindfahrt in den Bereich von Island (setzte Agenten ab), aber ging vor Ende der Fahrt als Totalverlust (durch keine Geringere als F.J.Walkers U-Jagd-Gruppe) als Totalverlust, d.h. ohne Überlebende, verloren.
Wo soll da ein Foto herkommen ?
wenn´s aber nur ein Schreibfehler :TT/( für U 225 war, hätte ich mir die Arbeit auch sparen können :-D
Gruß, Urs
P.S. als Angehöriger der Spezies
ursus maritimus betrachte ich Bilder toter Eisbären einfach als geschmacklos :roll:
Noch etwas zu den von mir nachgefragten Handwaffen, nach der MDv 371-178 U-Boote war für den Typ VII B folgende Bewaffnung an Handwaffen vorgesehen.
Waffen
2 Karabiner K 98
6 Mauserpistolen 7,65 cm
5 Seitengewehre
2 Sternsignalpistolen
Munition
400 Schuss Gewehrmunition
900 Schuss Pistolenmunition
180 Schuß Sternsignalmunition
:MG:
Manfred