Zum ersten Mal seit 15 Jahren patrouillieren zwei russische Akula Klasse U-Boote an der Ostküste von Nordamerika entlang. Es ist nicht bekannt ob sie ihren Stützpunkt in Venezuela dafür benutzen.
Die New York Times spricht auch über die fehlgegangenen Versuche der Bulava Rakete. Im July ging es wieder schief sowie im Dezember 2008 und in 2007 und 2006. Angeblich waren seit 2003 nur die Hälfte der Versuche der Bulava teilweise erfolgreich.
http://www.nytimes.com/2009/08/05/world/05patrol.html?hp
na in jedem Falle rüsten die Russen wieder auf
Sie wollen ihre Militärstreitmacht wieder herstellen.
Wollen hoffen, daß sie zusammen mit den USA wenigsten ihre Nuzlear-Bombenarsenale reduzieren-
Natürlich war das ein Vertipper, aber "Nuzlear" finde ich irgendwie süß :-)
Was mich wirklich interessieren würde wären die Fähigkeiten der USN das Akula II wirklich zu orten und zu verfolgen. In dem oben aufgeführten Artikel steht sinngemäß: "Wir machen uns keine Sorgen um unsere Fähigkeit solche Boote zu verfolgen, wir machen uns Sorgen dass sie überhaupt da sind".
Ob das wohl bedeutet dass die USN das Akula II erfolgreich orten konnten?
Edit: War wohl etwas dämlich gestellt die Frage, denn natürlich hat die USN das Boot orten können, sonst hätte sie gar nicht wissen können dass es überhaupt da ist. Ich meine ob die USN das Boot auch erfolgreich verfolgen/festhalten/im "Fadenkreuz" und somit in möglicher Schlagdistanz halten konnte.
In Rußland wurde ja wieder der Tag der Seekriegsflotte begangen. Eigentlich hatte ich die Absicht dazu etwas ausführlicher zu berichten. Aber es passt hier ganz gut rein, einige Meldungen der Nachrichtenagentur Novosti in deutscher Sprache zu postieren. Ich kommentiere das mal nicht. Die Aussagen sind eindeutig genug.
"Russland baut neuartige Atom- und Raketenflotte auf
29/ 07/ 2009"
Während Präsident Medwedew zum Tag der russischen Kriegsflotte gratulierte, skizzierte Marinechef Wyssozki, wie Russland seine künftigen Verbände aufbaut und ausrüstet.
Russland arbeite heute bereits an einem Konzept seiner Kriegsflotte für die 2050er Jahre, sagte Wladimir Wyssozki am Sonntag, dem Tag der russischen Marine, zu RIA Novosti: ,,Fehler sind da unzulässig, unsere Nachkommen werden uns das nicht verzeihen".
http://de.rian.ru/photolents/20060731/52056709.html
(Fotostrecke: Zum Feiertag der russischen Kriegsflotte)
,,Erstens soll es sich um eine ausgeslichene Raketen- und Atomflotte handeln. Zweitens soll die Kriegsmarine den nationalen Interessen und den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Staates entsprechen", hieß es.
http://de.rian.ru/photolents/20080204/98296264.html
(Fotostrecke: Russische Kriegsflotte kehrt auf die Weltmeere zurück)
Weder U-Boote noch Überwasserschiffe dürfen gegenüber einander bevorteiligt werden, betonte der Marinechef: ,,Wir werden nicht nur Schiffe bauen, sondern auch Kampfsysteme entwickeln. Ich nenne das eine Flotte mit offener Architektur. Ihr werden Waffenkomlexe, Schiffe, Flugzeuge, Flugabwehrsysteme, Satelliten und U-Boote angehören".
http://de.rian.ru/photolents/20071207/91127630.html
(Fotostrecke: Modernisierung der russischen Marine)
Präsident Dmitri Medwedew gratulierte unterdessen den Marinern zu ihrem Feiertag: ,,Seit mehr als drei Jahrhunderten sichert die Kriegsflotte die nationalen Interessen Russlands... Dank Mut und Tapferkeit vieler Generationen ist unser Staat zu einer Seegroßmacht aufgestiegen". Die russische Kriegsmarine war 1696 gegründet worden.
http://de.rian.ru/photolents/20090703/122206957.html
(Medwedew inspiziert Atom-U-Boote)
ZitatRussland arbeite heute bereits an einem Konzept seiner Kriegsflotte für die 2050er Jahre,
Das ist alles ganz interessant aber...................
so machen es alle.....cosi fan tute :MZ:
Zitatso machen es alle.....cosi fan tute
Tja Ulrich, zumindest bemühen sich viele.
Die Russen meinen es aber ernst und werden alles tun um wieder vorne mit dabei zu sein. Technologisch sollte man sich nicht von deren Pannen täuschen lassen.
Natürlich darf man die Russen nie unterschätzen. Aber man muss sich Sorgen machen wie stabil die Politik und Wirtschaft dort wirklich ist. Die USA und EU und China machen ganz anständigen Druck auf sie.
Würde mich auch interessieren ob die US Navy die beiden Akula´s orten bzw. auch verfolgen kann. :?
Geortet wurden sie ja........ Ich würde mich nicht wundern, daß NORAD alle russischen und chinesischen Kriegsschiffe andauernd "in the system" hat wenn sie den Hafen verlassen. Von dort stammen ja die Nachrichten über die Akula Boote vor den Toren (ante portas)
http://www.norad.mil/
Naja, wäre ja auch schlimm gewesen wenn sie die Akula nicht geortet hätten. Denn was nützt es mir "meine Muskeln spielen zu lassen" wenn keiner es mitbekommt :wink: Also ich würde jetzt nicht, von diesem Ereigniss, davon ausgehen das die USA sämtliche UBoot Bewegungen überwachen können da uns die Umstände bei der Ortung/Verfolgung nicht bekannt sind. Will sagen wenn ein Atom-UBoot unterwasser mit +20kn im Atlantik unterwegs ist brauch ich kein Multimillionen-Dollar-Sonarsystem um das Ding zu hören da muss ich nur mal meinen Kopf in die Ostsee stecken und weiß auch wo sie ist :-D
Just my 2 Pfennig
cu Björn
Auf jeden Fall sehr interessant die Sache, auch wenn ich denke, man sollte das von der Bedeutung nicht überschätzen. Die Amerikaner werden ihre halbe U-Flotte vor der russischen Küste stehen haben, und das Russland wieder mehr Flagge zeigen will, ist ja spätestens seit Wiederaufnahme der Blackjack-Patrouillen bekannt. CNN hat übrigens einen -wie ich finde- ganz interessanten Aspekt rein gebracht: womöglich geht es nicht um Amerika, sondern das Ganze ist eine Art "Werbetour" für die Akulas, an Indien gerichtet. Die wollen angeblich ja zwei Stück leasen (kaufen dürfen die ja nicht).
ZitatOb das wohl bedeutet dass die USN das Akula II erfolgreich orten konnten?
Edit: War wohl etwas dämlich gestellt die Frage, denn natürlich hat die USN das Boot orten können, sonst hätte sie gar nicht wissen können dass es überhaupt da ist. Ich meine ob die USN das Boot auch erfolgreich verfolgen/festhalten/im "Fadenkreuz" und somit in möglicher Schlagdistanz halten konnte.
Das würde mich auch interessieren, wie das genau aussieht. Wie viele Einheiten der US Navy beteiligt sind und wie konstant die Akulas geortet und verfolgt werden können. Oder ob man nur von der Anwesenheit weiss, aber keinen konstanten Kontakt hat?
Servus,
interessiert es jemanden, wieviel amerikanische und britische U-Boote im Nordmeer vor der sowjetischen Küste unterwegs sind?
Ich empfinde solche Meldungen nur als Albernheit.
ZitatArt "Werbetour" für die Akulas, an Indien gerichtet. Die wollen angeblich ja zwei Stück leasen (kaufen dürfen die ja nicht
Die Indier haben ja ein Akula-artiges Uboot selbst gebaut http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,9913.0.html
Richtig Spee, Atlantik, Pazifik, Mittelmeer, alles voll von Amerikanischen, Britischen und Französischen U-Booten.
Und tauchen dazwischen mal 2 russische Boote auf, ist gleich wieder der Weltfrieden in gefahr. Eine Nachricht wie die andere in den Medien, um das Volk in Schach zu halten und von wirklichen Problemen abzulenken.
Richtig Redfive und Spee, das sehe ich genau so.
Nachdem der Ostblock als Feindbild ausfiel, müssen neue Feindbilder für die Rüstungsindustrie herhalten, die Bürger fallen doch auf jeden Mist herein.
Auch wenn die politische Seite, wie schon damals in den Weltkriegen, Feindbilder schafft, so sind in der Theorie, die rein technischen und stratekischen Seiten doch recht interessant.
Gruß Michael
Ob die Piraten mangels aktiver Feinde als Ersatzfeindbild geschaffen wurden? :wink:
@Michael
Da hast du wohl den Nagel auf den Kopf getroffen.
Wenn man keine Feinde mehr muß man welche schaffen.
Hab mir gestern den schwachsinnigen Film Rambo III im TV angesehen, da waren die Taliban die großen Freunde der USA heute
sind sie die großen Feinde - ganz wie es paßt :MG:
Die Piraten als Ersatzfeinde -gar nicht schlecht.
Nur schade das alle unsere Korvetten im Eimer sind, sonst könnten wir die da auch noch hinschicken.
Die Medien suchen andauernd etwas zu finden, daß uns allen Alarm machen soll. Das wird von der Industrie und einigen Politikern angefeuert.
Die offizielle Stellungsnahme der USN ist, daß sich die Boote ganz normaler Weise im Atlanik befinden und immer geortet werden. Eine knappe Annäherung an die US-Kanada Ostküste wird von den Russen sogar im Voraus nach einem gegenseitigen Abkommen gemeldet um Zusammenstösse und Alarm zu vermeiden.
Zitat von: Kapitän Hans am 05 August 2009, 16:48:55
na in jedem Falle rüsten die Russen wieder auf
Sie wollen ihre Militärstreitmacht wieder herstellen.
Wollen hoffen, daß sie zusammen mit den USA wenigsten ihre Nuzlear-Bombenarsenale reduzieren-
Hallo
Wenn ich mich recht erinnere hat die SU bzw. Rußland ihre Atomwaffenarsenale bereits reduziert. Die USA hat wohl nur ihre alten ausgemustert.
@spee + Redfive + rosenow
:-D
Russland rüstet nicht auf sondern modernisiert die Flotte, Atom Uboote können die noch bauen aber sonst, sonst ist der Kaupf von fr. Mistral Hubschrauberträge im Gespräch.
@Kosmos,
die Russen können schon, nicht unterschätzen.
Die Gespräche über die "Mistral's" dürften im Zusammenhang mit dem Deal zwischen Rosoboronexport und Thales stehen.
http://rusnavy.com/news/navy/index.php?ELEMENT_ID=7177
bei Thales kaufen die Wärmebildgeräte und Gespräche über Kommunikations und Aufklärungsmittel in Gespräch.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/russland-erwaegt-erstmals-ruestungsbeschaffung-im-westen%3B2440854
ZitatDer Kauf ausländischer Rüstungstechnik ist in Russland heftig umstritten. Gegner fürchten insbesondere um die Zukunft der heimischen Rüstungsbranche. Auch aus finanziellen Gründen könnte sich ein Vertragsabschluss mehrere Jahre hinziehen, sagte der Militärsprecher. Auf einem Mistral-Kriegsschiff haben bis zu 30 Hubschrauber Platz.
umstritten vorallem unter "Soldaten an der Waffe" und Experten die sich mit aktuellen gravierenden Problemen der Flotte auskennen.
Nicht einig ist man sich dabei nur ob verantwortliche Admiräle vor ein Erschießungskomande sollten oder ob eine Elektroschocktherapie ausreichen würde.
@barco
.......Saugrippe....dazu kommt auch Klimawechsel. Die US Experten sagen heute in der New York Times, daß sich das US Militär gegen den Klimawechsel bewaffnen muß. Die neuen Feinde sind: Schwere Stürme, aggressive Völkerwanderungen und Pandemien usw.
http://www.nytimes.com/2009/08/09/science/earth/09climate.html?_r=1&hp
Eine neue Hysterie sind die 100 000 Pythonschlangen die sich in Florida breitgemacht haben und nun die Kinder, Katzen und Hunde verschlingen.....und auch schon in North Carolina gesichtet wurden! Da jede Schlange 100 Eier pro Jahr legt, kann die US Army ohne neue Waffen sie nicht mehr ausrotten!
Auch die US Coast Guard hat schon eine Anfrage auf mehr Spezialschiffe für die Arktik gemacht da sich das befahrbare Areal da oben andauernd vergrößert!
Yepp, nach 3x zitieren hat es endlich geklappt, dann war der Link zu Spiegel-online weg, dann habe ich gelöscht. grrr.
Aber es genügt ja: Roche, Gilead, Rumsfeld... :-P